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DE1046477B - Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien

Info

Publication number
DE1046477B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
card
plate
photoelectric
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI11069A
Other languages
English (en)
Inventor
Wallis Darte Bolton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1046477B publication Critical patent/DE1046477B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
    • G03G15/30Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning in which projection is formed on a drum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien Bei den bekannten xerographischen Druckverfahren wird zunächst eine auf einer elektrisch leitenden Platte angeordnete photoelektrische leitende Schicht aufgeladen und entsprechend der durch das zu kopierende Original fallenden Lichtverteilung entladen. Das an den nicht vom Licht getroffenen Teilen der Xeroplatte bestehengebliebene Ladungsbild wird anschließend in einer Entwicklervorrichtung mit elektroskopischem Tönungsmittel bestäubt, so daß es sichtbar wird. In einer Druckstation wird schließlich das Pulverbild auf eine Papierbahn übertragen und auf dieser z. B. durch Wärme oder chemische Lösungsmittel befestigt. Da bei diesem Verfahren nach jeder Bildübertragung eine Reinigung und Neuaufladung der Xeroplatte erfolgt, kann von jedem latenten elektrostatischen Bild nur eine Kopie hergestellt werden.
  • Es sind weiterhin xerographische Verfahren bekanntgeworden, die eine beliebige Zahl von Kopien von einem Original herzustellen gestatten. Bei diesem Verfahren wird das Tönungsmittelbild auf der Xeroplatte selbst fixiert. Dieses permanente Bild wird beliebig oft aufgeladen und entsprechend dem vorher geschilderten Verfahren bestäubt und auf eine Druckunterlage übertragen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zur Erzeugung xerographischer Kopien, bei dem zuerst ein erstes latentes Ladungsbild mittels elektrisch isolierenden Tönungsmittels auf der photoelektrischen Schicht der Xeroplatte fixiert wird. Danach wird die zugleich das fixierte erste Ladungsbild tragende Xeroplatte wieder aufgeladen und entsprechend einem zweiten Original nochmals belichtet. Schließlich wird das auf dem fixierten .ersten Ladungsbild befindliche Ladungsbild gleichzeitig mit dem vom zweiten Original herrührenden Ladungsbild durch Tönungsmittel entwickelt und gemeinsam auf eine Druckunterlage übertragen und fixiert. Sind dieser Originalunterlage mit gleichbleibenden Angaben mehrere für jeden Übertragungs- und Druckvorgang einzeln wirksame Originalunterlagen mit unterschiedlichen Angaben, z. B. Zähl- oder Lochkarten, zugeordnet, so können nach der Erfindung diese zur jeweiligen Einfügung ihrer Angaben in das auf der photoelektrischen Platte erzeugte permanente Bild in Abhängigkeit von der Umdrehungsbewegung der Xerotrommel durch eine Transporteinrichtung einer lichtelektrischen Abfühlstation zugeführt werden. Diese Kombination bietet somit den größeren Vorteil, z. B. Formbriefe herzustellen, deren Grundtext als permanentes elektrostatisches Bild auf der Schichtplatte festgehalten wird, während die Adresse od. dgl. wechselnde Angaben in dieses Bild eingefügt und nach einem Maschinengang für den Abdruck vor Zuführung einer neuen Adressenangabe durch eine nächste Karte wieder gelöscht werden. Die bekannten Vorteile, welche das xerographische Druckverfahren bietet, werden auf diese Weise erweitert, und es entstehen beispielsweise Formbriefe, die gleichmäßig sind, da sie in einem Druckvorgang hergestellt werden.
  • Die Steuerung der Arbeitsweise sowie die der einzelnen Vorrichtungen zum Fixieren, Drucken, Reinigen und Löschen usw. werden dabei vorteilhaft von den vom Mas®hin.enbetrieb abhängigen und wirksam gemachten Steuerorganen überwacht.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann die Vorrichtung auch als reine Vervielfältigungsmaschine Verwendung finden, bei welcher die wirksame Steuerung der Fixiereinrichtung zur Fertigung des permanenten Bildes und der Druckeinrichtung zur Übertragung des Pulverbildes auf die Papierbahn durch Zähl- oder Lochkarten erfolgt. Diese Lochkarten können weiterhin zur Bestimmung der herzustellenden Anzahl von Kopien Wertmarkierungen erhalten, die zur Überwachung der Maschinengänge in ein Speicherwerk eingeführt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht noch darin, daß die Angaben für die photoelektrische Platte von einem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre abgenommen werden, wodurch beispielsweise bei schnell arbeitenden Rechenmaschinen Zwischen- und auch Endresultate schnell festgehalten werden können.
  • In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel eine Druckvorrichtung für die Herstellung von Formbriefen dargestellt. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung einer xerographischen Druckeinrichtung zur Herstellung von gedruckten Unterlagen, Fig. 2 die verschiedenen Arbeitsstufen, Fig. 3 die Originalunterlage, Karten für den Kopf und ein fertiges Druckexemplar, Fig. 4 einen Teil zur Fortbewegung der Unterlage, Fig.5 eine schematische Darstellung einer xerographischen Druckeinrichtung, bei der für den optischen Eingang eine Kathodenstrahlröhre verwendet wird, Fig. 6a und 6b das Schaltschema zur Steuerung der xerographischen Druckeinrichtung, Fig. 7 ein Blockschaltbild für den Antrieb des Motors, Fig. 8 ein Nockendiagramm.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Karten 10 für das Originaldokument, in diesem Fall für den Briefkopf, in dem Kartenmagazin 11 gestapelt. Sie werden bei jedem Kartenmaschinenspiel eine nach der anderen aus dem Kartenmagazin über eine Transporteinrichtung in ein Ablagemagazin 12 abgelegt. Aufeinanderfolgende Transportrollenpaare 13 bis 20 veranlassen, daß bei jedem Kartengang eine Karte über die Bürstenabfühlstation 21 und die optische Station 22 vorgeschoben wird. Aus Gründen, die im Verlauf der Beschreibung noch klar werden, sind die Antriebsgeschwindigkeiten der vorgenannten Transportrollen so gewählt, daß die Karten mit Geschwindigkeiten über die Bürstenstation 21 und die optische Station 22 vorgeschoben werden, die mit der Oberflächengeschwindigkeit der xerographischen Trommel 23 in Wechselbeziehung stehen.
  • Die optische Station besitzt einen Projektor 24, der durch ein Fenster 26 ein Strahlenbündel auf eine Spiegelfläche wirft. Jede Karte 10, die durch die Station 22 geführt wird, wird daher einer Belichtung ausgesetzt. wobei ein auf die Karte gedrucktes Bild, hier mit 27 bezeichnet (s. auch Fig. 3), auf die lichtelektrische Schichtoberfläche der photoelektrischen Platte 29 auf der xerographischen Trommel 23 übertragen wird.
  • Der Zylinder der xerographischen Trommel ist auf einer Welle 28 drehbar befestigt und wird durch einen elektrischen Motor (Fig. 7) im Uhrzeigersinn angetrieben. Auf dieser Trommel befindet sieh eine photoelektrische Platte 29 (Fig. 1), die beispielsweise aus einer photoelektrischen Schicht aus amorphem Selen auf einer elektrisch leitenden Trägerschicht 32 aus Aluminium besteht. Die Platte 29 ist rund um den Zylinder 33 gelegt und auf übliche Weise, z. B. mittels passenden Klemmvorrichtungen, daran befestigt. Wie auch immer die Befestigung durchgeführt wird, ist es wesentlich, daß die Schicht 32 der photoelektrischen Platte 29 in gutem elektrischem Kontakt mit dem elektrisch geerdeten und mit der Welle 28 verbundenen Trommelzylinder ist.
  • Während des ersten Maschinenganges wird eine Formalunterlage 34 (Fig. 3) von einer Förderstation 36 zu einer Empfangsstelle 37 bewegt. Während dieser Zeit wird diese Unterlage 34 von der xerographischen Trommel 23 zwischen der Schichtplatte 29 und einem durchsichtigen Riemen 38 bewegt. Der durchsichtige Riemen wird durch ein Paar frei angebrachte Räder 39 und 41 angetrieben, von denen jedes durch eine an einer Rahmenstütze angeordneten Welle getragen wird und die durch Federn 43 und 44 gegen die Außenfläche des Zylinders 33 angedrückt werden-Wie später noch erläutert wird, wird durch die optische Station 22 keine Karte transportiert, wenn eine Unterlage 34 von der xerographischen Trommel unter dem durchsichtigen Riemen und über die Belichtungsstelle 45 geschoben wird. In diesem Fall wird vom Spiegel 46 durch die Linsen 47 und den durchsichtigen Riemen 38 ein gleichförmiger Lichtstrahl in ziemlich konstanter Stärke auf und durch die Unterlage 34 reflektiert.
  • Die xerographische Trommel 23 wird durch einen Motor über eine Welle 28 im Uhrzeigersinn angetrieben. Sobald aufeinanderfolgende Felder der lichtempfindlichen und photoelektrischen Schicht 31 über die beim xerographischen Verfahren bekannte ionenerzeugende Ladeeinheit 48 geschoben werden, wird die vorgenannte Schicht elektrostatisch aufgeladen.
  • Auf der Welle 28 der Xerotrommel befindet sich noch ein Nocken 49 (Fig. 1), der beim ersten Maschinengang bei annähernd 71° auf einen Schieber 51 einwirkt (Fig. 8), um diesen gegen eine Feder 52 zu drücken. Bei dieser Bewegung gibt der Schieber 51 eine Öffnung 53 für den Durchtritt der Unterlage 34 frei. Infolge der Stoßwirkung des gespannten Treibers 54 auf das hintere Ende der Unterlage 34 wird das vordere Ende der Unterlage zwischen den durchsichtigen Riemen 38 und Schichtplatte 29 geschoben. Der Treiber 54 ist gleitbar an dem Stützrahmen 55 befestigt. Sobald das vordere Ende der photoelektrischen Platte 29 sich etwas hinter der vorgeschobenen Öffnung 53 befindet, wird diese geöffnet, und damit wird die Unterlage in der Förderstation 36 freigegeben. Die Unterlage wird dann zusammen mit der Platte 29 über die konstante Lichtstrahlung, die durch den durchsichtigen Riemen 38 zur Belichtungsstelle 45 dringt, vorgeschoben. Durch Belichtung der lichtelektrischen Oberfläche der photoelektrischen Platte 29 mit dem optischen Bild der Unterlage 34 wird auf der Platte 29 ein latentes, elektrostatisches Bild erzeugt; dieses Bild entsteht bekannterweise dadurch, daß die elektrisch geladenen Felder der lichtelektrischen Schicht 31, welche die Lichtstrahlen direkt treffen, entladen werden, während die durch die Lichtstraihlen nicht belichteten Felder aufgeladen bleiben. Auf diese Weise verbleibt nach Übertragung der Unterlage auf die Platte ein latentes elektrostatisches Bild, das den Angaben der ursprünglichen Unterlage 34 entspricht. Auf dem elektrostatischen Bild stellen die dunklen Felder die Angaben der Unterlage dar, welche die elektrische Ladung halten, während die den Untergrund der Unterlagen darstellenden hellen Stellen nicht mehr aufgeladen sind.
  • Durch kontinuierliche Rotation der xerographisehen Trommel 23 im Uhrzeigersinn wird die Unterlage 34 in eine Ablagestation 37 geschoben, wo die Finger 83 und 84 die Unterlage 34 von der Platte 29 abstreifen (Fig. 4). Durch die kontinuierliche Rotation wird außerdem das latente, elektrostatische Bild auf der Platte 29 in eine in ihrer Wirkung bekannte Entwicklungskammer 56 (Fig. 2) gebracht. In der Entwicklungskammer wird der xerographische Entwickler, beispielsweise das entsprechende Pulver auf der photoelektrischen Oberfläche der Schichtplatte, über das gesamte latente, elektrostatische Bild verteilt. Durch den Entwickler, der nur an den vorgenannten dunklen Feldern der Platte 29, die aufgeladen sind, haftet, entsteht auf der Oberfläche der Photoplatte ein Bild, welches das latente, elektrostatische Bild sichtbar umreißt. Der überschüssige, xerographische Entwickler, der nicht auf der Oberfläche der Platte29 haftenbleibt, fällt in der Kammer 56 ab und in eine entsprechende Aufnahme.
  • Bei der weiteren Rotation der xerographischen Trommel wird das Bild auf der Platte 29 aus der Kammer 56 in den Bereich einer Fixierstation 57 gebracht, so daß die Pulverteilchen auf der Bildschicht etwas verdichtet werden und auf der Oberfläche der photoelektrischen Platte 29 haftenbleiben. An dieser Station 57 befindet sich ein elektromagnetisch gesteuerter Spritzapparat, in dem sich ein Fixiermittel 65, beispielsweise Methylenchlorid, befindet. Durch Betätigung des Kolbens 58 auf eine Weise, die später noch erläutert wird, wird aus der Düse 59 ein Strahl-und Lösungsmittel auf ein erwärmtes Element 61 geschleudert. Dieses angewärmte Zerstäuberelement hat die Aufgabe, die großen Teilchen im Lösungsmittelstrahl sofort in dampfförmige Teilchen aufzuspalten. Zur besseren Fixierung wird das Fixiermittel mittels Dampf auf das Bild aufgestrahlt, so daß dort ein permanentes Bild aus isolierendem Material entsteht, das auf der photoelektrisclhen Schicht 31 haftet.
  • Nach der Fixierstation 57 wird das Bild in die Druckstation übergeführt. Während des ersten Maschinenganges ist die bewegliche, den Abdruck veranlassende Übertragswalze 62 außer Tätigkeit, so daß kein Abdruck des Xerobildes stattfindet. Da die Druckeinrichtung an sich bekannt ist und kein Teil der vorliegenden Erfindung gehört, ist dieselbe nicht ausführlich erläutert.
  • Die Abdruckrolle 62 besteht aus einem inneren stromführenden Teil 63 aus Metall und einem äußeren Teil 64 aus sehr elastischem oder weichem Material mit hohem elektrischem Widerstand von mindestens 10s Ohm pro cm3, beispielsweise eine Schicht aus weichem leitenden Gummi. Der Arm 68, an welchem die Walze 62 befestigt ist, wird normalerweise durch eine Feder in einer bestimmten Stellung gehalten, so daß die Walze 62 von der Oberfläche der xerographischen Trommel 23 abgehoben ist und die Papierbahn 66 mit der Oberfläche der xerographischen Trommel 23 und der photoelektrischen Platte 29 nicht in Berührung kommt. Zur Herbeiführung eines Abdrucks wird das Solenoid 67 unter Strom gebracht. Dadurch wird der Arm 68 um die Achse 69 bewegt, wodurch die Abdruckwalze 62 gegen die Oberfläche der xerographischen Trommel 23 bewegt und die Papierbahn 66 mit der Xeroplatte 29 in Berührung gebracht wird. Die in die Abdruckwalze geleitete positive Spannung bewirkt, daß die auf dem Xerobild haftenden Pulverteilchen auf die Papierbahn übertragen werden.
  • Um alle auf der Platte 29 übriggebliebenen xerographischen Entwickler-Pulverteilchen vor dem nächsten elektrischen Laden der Felder der lichtelektrischen Schicht mittels der ionenerzeugenden Ladeeinheit 48 zu entfernen, ist eine rotierende Plüschwalze 71 vorhanden. Diese Reinigungswalze ist in einem Gehäuse 72 angebracht, das die durch die in Uhrzeigerrichtung auf der Platte 29 bewegte Walze entfernten Entwicklerteilchen aufnimmt. An das Gehäuse 72 kann auch ein Absaugegerät (nicht dargestellt) angeschlossen werden, um die in dem Gehäuse angehäuften xerographischen Entwicklerteilchen abzusaugen.
  • Bei der weiteren Rotation der xerographischen Trommel im Uhrzeigersinn gelangen die Felder der Schichtplatte 29 über eine Station 73 zur Reinigung der permanenten Bildschicht. Während des ersten Maschinengangs und allen Gängen der Druckeinrichtung für Originaldokumente bis zum und einschließlich dem Maschinengang NTH ist die Vorrichtung zur Reinigung der Bildschicht außer Tätigkeit. Nachdem jedoch das letzte Originaldokument auf die Papierbahn 66 übertragen wurde, wird die Vorrichtung 73 zur Reinigung infolge der Erregung des Magneten 74 in Betrieb gesetzt. Dieser Magnet zieht einen Anker 75 an, der um einen Drehzapfen 76 schwingt, so daß die drei Reihen am oberen Teil des Ankers 75 angebrachten Reinigungsschwämme 77 für die Schichtplatte mit dieser in Berührung gebracht werden. Zu diesem Zeitpunkt gibt ein ebenfalls am oberen Teil des Ankers angebrachtes Nockenglied 78 eine Öffnung 79 frei, damit durch entsprechende Anschlußröhren 80 zu jedem der Schwämme 77 etwas flüssiges Entwicklerlösungsmittel 81 fließen kann. Die mit Lösungsmittel gesättigten Schwämme 77 wirken in solcher Weise auf die Oberfläche der Platte ein, daß diese gereinigt wird, d. h. anhaftende fixierte Entwicklerteilchen entfernt werden. Die Schwämme sind. am besten so an ihren Haltern befestigt, daß sie, wenn Ersatz erforderlich ist, schnell ausgewechselt werden können. Während des zweiten Maschinenganges werden die aufeinanderfolgenden Felder der photoelektrischen Platte 29, welche die permanente Bildschicht aus isolierendem Material enthält, elektrisch aufgeladen, indem sie über eine ionenerzeugende Ladeeinheit 48 (Fig. 2) gefördert werden. Bei annähernd 38° des zweiten Maschinenganges wird die erste Angaben enthaltende Karte 10 durch eine Kartentransporteinrichtung zum ersten Transportrollensatz 13 und 14 geführt. Die Arbeitsweise ist derart, daß diese Karte über die optische Station 22 gebracht wird, durch welche die Angaben 27 (Fig. 3) der Karte auf den vorgeschobenen Abschnitt der photoelektrischen Platte 29 projiziert werden. In dem gewählten Ausführungsbeispiel entspricht dieser Abschnitt dem Feld 35 der Unterlage 34 (Fig. 3) und befindet sich auch innerhalb der Abgrenzungen der permanenten Bildschicht. Nach dieser optischen Übertragung des Angabenfeldes auf das entsprechende Feld der lichtelektrischen Schicht 31 wird auf dieser ein elektrostatisches Bild von dem Angabenfeld der Karte gebildet. In Anbetracht der Tatsache, daß die vorhandene permanente Bildschicht auf der xerographischen Platte 29 aus einem isolierenden Material besteht (in Wirklichkeit fixierter xerographischer Entwickler), wird bei der Lichtbestrahlung der permanenten Bildschicht die durch Ladeeinheit 48 erfolgte elektrische Aufladung nicht aufgehoben. Nachdem noch die photoelektrische Schicht 31 mit dem optischen abgetasteten Angabenteil 27 der Karte belichtet wurde, ist auf der xerographischen Platte 29 ein latentes, elektrostatisches Bild, das den Angaben auf der Unterlage 34 und der Karte 10 entspricht. Mit diesem latenten elektrostatischen Bild wird ein Originaldokument 34a (Fig. 3) hergestellt, das Angaben sowohl aus der Formalunterlage 34 als auch der Karte 10 enthält.
  • Bei Durchführung der Schichtplatte 29 durch die Entwicklungskammer 56 wird infolge der Wirkung des xerographisclhen Entwicklers das latente, elektrostatische Bild entwickelt (Fig. 1 und 2). Soll nun dieses Pulverbild zur Herstellung eines Originaldokumentes auf die Papierbahn 66 übertragen werden, so darf die Fixierstation 57 nicht zur Wirkung kommen, während die Abdruckwalze 62 in Arbeitsstellung übergeführt wird, also in eine Stellung, in der die Papierbahn 66 während des zweiten Maschinenganges mit der xerographischen Trommel in Berühreng gebracht wird. Die elektrische Spannung, die in die Abdruckwalze geleitet wird, veranlaßt alsdann, daß die geladenen Entwicklerteilchen von der xerographischen Trommel auf die Papierrolle wandern. Da die Entwicklerteilchen gefärbt sind, zeichnen sich diese auf der Papierbahn 66 ab und liefern ein gut leserliches gedrucktes Originaldokument. Zur Fixierung dieser auf die Papierbahn 66 übertragenen Bilder werden die Druckrollen 77 und 78 benutzt. Ein Druck von 500 Pfund pro Längenzoll veranlaßt beispielsweise, daß die xerographischen Entwicklerteilchen in die Fasern des Papierbahnmaterials eindringen. Zur Entfernung überschüssiger Entwicklerteilchen ist ein Ölkissen 79 vorhanden, das sich an der oberen Fixierrolle 77 befindet. Der Einfachheit halber wird bei dem Ausführungsbeispiel (Fig. 1) an Stelle einzelner Blätter eine Papierbahn 66 gezeigt. Die Papierbahn kann natürlich nach dem Bedrucken beschnitten werden, um einzelne Dokumente zu bekommen. Die Anordnung für den Transport der Papierbahn und die Steuerung derselben wird nicht beschrieben, da sie nicht zur Erfindung gehören.
  • Solange Karten 10 im Kartenmagazin 11 zum Transport vorhanden sind, ist jeder zweite Maschinengang dem zweiten beschriebenen Maschinengang ähnlich. Nach dem Vorschub der letzten Karte 10 aus dem Kartenmagazin 11 beim Maschinengang n wird auf der Papierbahn 66 das letzte Originaldokument hergestellt. Nach der Herstellung dieses letzten Dokumentes wird die Vorrichtung 73 für die Reinigung in Betrieb gesetzt und die permanente Bildschicht auf der photoelektrischen Platte 29 entfernt.
  • Wie bereits erwähnt, wird während des Maschinenganges, der auf denjenigen folgt, bei dem auf der Papierbahn 66 das letzte Dokument gedruckt wird, d. h. während dem Maschinengang n+1, die Vorrichtung 73 zur Reinigung in Betrieb gesetzt, d. h. der Magnet 74 wird durch Stromkreise, die später noch beschrieben werden, erregt, woraufhin der Anker 75 geschwenkt wird, so daß die mit Lösungsmittel gesättigten Schwämme 77 zu der Oberfläche der Schicht 31 auf der photoelektrischen Platte 29 in Reinigungsstellung gebracht werden. Während die Schwämme 77 in Reinigungsstellung sind, wird durch die kontinuierliche Drehung der xerographischen Trommel 23 die permanente Bildschicht aus isolierendem Material entfernt (Fig.2) und damit die gesamte photoelektrische Schicht 31 der Platte 29 gereinigt und für die nächste Serie Originaldokumente vorbereitet.
  • Wird angenommen, daß beispielsweise ein sogenannter Formbrief, der sich mit medizinischen Dingen befaßt, an fünfhundert Personen des medizinischen Berufes geschickt werden soll, so müssen solche Originaldokumente u. dgl. hergestellt werden. Die Formalunterlage, welche alle Angaben für einen solchen Brief enthält, mit Ausnahme der Angaben für den Briefkopf, insbesondere den Namen und die Adresse, wird in Förderstation 36 gelegt (Fig. 1). Fünfhundert Karten 10, von denen jede die Adressenangaben für die Briefköpfe enthält, werden in das Kartenmagazin 11 gelegt. Durch Niederdrücken der Starttaste schließen sich die in der Ruhestellung offenen Kontakte 91 (Fig. 6a), um zum Relais 10 einen Stromkreis zu schließen von Leitung 92 durch die den in der Ruhestellung geschlossenen Stopptastenkontakte 94 und Starttastenkontakte 91 nach dem Relais R 10 und von da zur Leitung 93. Die Stromversorgungsleitungen 92 und 93 sind an eine entsprechende Stromquelle angeschlossen, die mit 96 bezeichnet ist. Da der Kartenmagazinkontakt 97 immer geschlossen ist, wenn sich im Kartenmagazin 11 Karten befinden (Fig. 1), und das Relais R10 durch das Niederdrücken der Starttaste anspricht, wird für das Relais RIO ein Haltestromkreis geschlossen, von der Leitung 92 über die Kontakte 94, 97 und R 10a zum Relais R10 und von dort zur anderen Seite der Leitung. Durch diese Stromkreise wird die Stromzuführung für den Motor 98 (Fig. 7) und die Elektromagnetkupplung 81 vorbereitet. Sobald durch Niederdrücken der Stopptaste das Stoppen der Maschine gewünscht wird, wird der in Ruhestellung geschlossene Stoppkontakt 94 (Fig. 6a) geöffnet. Der Haltekreis für Relais R10 über Nockenkontakt C6 wird jedoch bis annähernd 355° (Fig.8) eines Maschinenganges aufrechterhalten. Dieser Vorgang findet auch statt, wenn sich der Kartenmagazinkontakt 97 öffnet, nachdem die letzte Karte 10 aus dem Kartenmagazin 11 transportiert worden ist.
  • Es wird erwähnt, daß die CF-Nocken nur arbeiten, wenn die Kartenvorschubeinrichtung arbeitet. Die C-Nocken und CB-Nocken sind dagegen wirksam, wenn die Xerotrommel rotiert.
  • Sobald sich der Kontakt R 10 b schließt, spricht das Steuerrelais HD für den Hochleistungsmotor an, wodurch sich die Kontakte HDa (Fig. 7) und HDb schließen, so daß der elektrische Motor 98 und die elektromagnetische Kupplung 81 an die Stromquelle 99 angeschaltet werden. Der Motor 98 dient für den Antrieb der Kartenvorschubeinrichtung und der Xerotrommel. Wie aus Fig. 7 zu entnehmen ist, wird durch die Kupplung 101 der Antriebsmotor 98 an den Steuernocken 25 der Kartentransporteinrichtung angeschlossen. Die Kupplung 101 wird durch den Kupplungsmagneten 102 gesteuert (Fig. 6 a), dessen Arbeitsweise noch erläutert wird. Die Kupplung 81 dient zur Kupplung des Antriebsmotors mit Xerotrommel. Beide Kupplungen rasten bei 290° des Maschinenganges ein (Fig. 8), der auf denjenigen folgt, bei welchem die Steuermagneten aus diesem Grund außer Tätigkeit gesetzt werden.
  • Der erste Gang der Maschine wird durch das Niederdrücken der Starttaste 91 eingeleitet und dadurch der Motor 98 in Tätigkeit gesetzt. Nachdem die Kupplung 81 auch in Tätigkeit gesetzt wurde, wird die xerographische Trommel 23 bei 29° des ersten Ganges angetrieben. Sobald das vordere Ende der photoelektrischen Platte 29 (Fig. 1 und 2) sich im Uhrzeigersinn dreht, wird durch die Ladeeinheit 48 die Schicht 31 elektrostatisch aufgeladen. Bei annähernd 71° (Fig. 8) wird der Schieber 51 durch Nocken 49 betätigt, und das vordere Ende der Unterlage 34 wird durch die Öffnung 53 zwischen Riemen 38 und Platte 29 durchgeführt. Bei dieser Bewegung wird die Unterlage an der Belichtungsstelle 45 vorbeigeführt, wo ein konstanter Lichtstrahl durch den Spiegel 46 auf die xerographische Trommel reflektiert wird. Über die Unterlage 34 wird daher auf der lichtelektrischen Schicht 31 ein latentes, elektrostatisches Bild hergestellt. Bei der weiteren Drehbewegung der Xerotrommel gelangen die Felder der photoelektrischen Platte nach der Entwicklungskammer 56, innerhalb welcher das latente, elektrostatische Bild entwickelt wird, wodurch das elektrostatische Bild sichtbar wird. Dieses sichtbare Bild entspricht alsdann der Formalunterlage.
  • Bei annähernd 48° des ersten Maschinenganges (Fig. 6 a und 8) schließen sich die Nockenkontakte C 1, um einen Stromkreis zum Ansprechen der Relais R 1 P und R2P zu schließen. Die Nockenkontakte CF1 im Relais@R2P-Kreis schließen bei 22° und unterbrechen bei 40° eines Kartenvorschubmaschinenspiels. Da die Kupplung 101 (Fig. 7) bei 29° eines Maschinenganges einrastet und während des ersten. Maschinenganges eingerastet bleibt, weil Kupplungsmagnet 102 nicht in Tätigkeit ist, schließen die Nockenkontakte CF1, wenn die Nockenkontakte C 1 während dem ersten Maschinengang schließen. Der Nocken zur Steuerung der Kontakte CF 1 wird nur gedreht, wenn die Kupplung 101 wirksam ist. So sind bei allen darauffolgenden Maschinengängen, wenn die Karten 10 vom Magazin 11 zur Ablage 12 transportiert werden, die Nockenkontakte CF 1 getrennt, wenn die Nockenkontakte C1 schließen, und das Relais R2P spricht nicht an.
  • Der Haltekreis für das. Relais R2 geht von der Leitung 92 über die Kontakte R 10c und R 1 a. zum Relais R 1 H und von da zur anderen: Seite der Leitung. Ein paralleler Kreis zu den Kontakten R 10c schließt die Nockenkontakte C 11 und die Magazin.-kontakte 82 ein, so daß Relais R 1 so lange gehalten: wird, wie das Relais R 10 oder solange sich im Magazin 11 Karten befinden. Der Haltekreis. für Relais R2H ist über die Kontakte C2 (Fig. 8) und Relaiskontakte R 2 a von annähernd 54° bis 18° des zweiten Maschinenganges wirksam. Daraus ist zu schließen, daß, wenn die Starttaste einmal niedergedrückt wurde, Relais R 1 so lange in angesprochenem Zustand verbleibt, wie sich im Magazin 11 Karten befinden, wohingegen das Relais R2 nur für einen Gang, der auf den ersten Maschinengang folgt, erregt bleibt.
  • Bei annähernd 216° des ersten Maschinenganges kommt die Führungskante der Platte 29 in den wirksamen Bereich der Fixierstation 57 (Fig. 1). Da aus dem Pulverbild eine permanente Bildschicht gemacht werden soll, muß während dieses ersten Maschinenganges eine Fixierung der Bildschicht in der Fixierstation 57 vorgenommen werden. So wird bei annähernd 216° der Magnet 103 für das Aufsprühen des Fixiermittels erregt, und zwar über Leitung 92 (Fig. 6 a), Nockenkontakt C 3, Relaiskontakt R 2 b, R 11 d und R 12 e, nach Magnet 103 und von da zur Leitung 93. In der Zeit zwischen 216° und 314° werden alle Felder der Schichtplatte 29, auf denen sich das Pulverbild befindet., durch die Fixierstation 57 geführt. Dieser Steuermagnet 103 wird bis 314° sechsanal erregt und wieder außer Tätigkeit gesetzt. Auf diese Weise wird der Kolben 58 hintereinander reziprok betätigt, um den Lösungsmittelstrahl 65 auf das Wärmeelement 61 zu richten. Der Lösungsmittelstrahl wird durch das Wärmeelement 61 verdampft, und dieser durchsetzte Dampf fixiert das Pulverbild auf die Platte 29.
  • Bei annähernd 270° befindet sich die Führungskante der Schichtplatte 29 auf der Höhe der beweglichen Druckwalze 62. Da während des ersten Maschinenganges das Relais R2 anspricht, wird der Magnet zur Steuerung der Abdruckwalze 62 nicht erregt, weil der Stromkreis für den Magneten 67 die im normalen Zustand geschlossenen. Kontakte R 2 c einschließt.
  • In den verschiedenen Arbeitsstufen: Aufladen, Belichten, Entwickeln und Fixieren, die während des ersten Maschinenganges stattfinden (Fig. 2), wird auf der Oberfläche der Photoplatte 29 eine permanente Bildschicht erzeugt und befestigt.
  • Beim zweiten Maschinengang wird der Kartenvorschubkupplungsmagnet 102 zur Steuerung der Kupplung 101 (Fig. 7) infolge des während allen Maschinengängen wirksamen Relais R 1 (Fig. 7) zum erstenmal bei annähernd 20° und bis 40° des zweiten Maschinenganges erregt. Der Stromkreis zur Erregung des Magneten 102 wird von Leitung 92 über die Kontakte C 5, R 1 b und R 14 nach Magnet 102 und von da zur anderen Seite der Leitung geschlossen.
  • Durch diesen Stromverlauf zur Erregung des Magneten 102 wird der Kartentransportnocken 25 (Fig. 7) mechanisch an den Antriebsmotor 98 gekuppelt, so daß bei annähernd 38° des zweiten Maschinenganges die Nockenrolle 30 (Fig. 1) für den Antrieb des Kartenmessers in den Ausschnitt des Nockens 25 einfällt. Dabei schiebt das Kartenmesser die unterste Karte 10 aus dem Magazin 11 gegen das erste Transportrollenpaar 13 und 14. Die Transportrollen. 13 und 20 arbeiten so, daß jede Karte 10 in einer Geschwindigkeit transportiert wird, die zu der Oberflächengeschwindigkeit der xerographischen Trommel 23 in Wechselbeziehung steht, d.. h., die Wechselbeziehung der Geschwindigkeit ist so gewählt, daß das Angabenfeld 27 jeder Karte 10 in der Station 22 dann abgetastet wird, wenn der entsprechende Teil des Xerobildes auf der Schicht 31 vorliegt; das ist der Teil 35 der Formalunterlage 34 (Fig. 3), der über die optische Station gefördert wird. Beim zweiten Maschinengang wird der Schieber 51 (Fig. 1) durch Nocken 49 betätigt, dies ist aber ohne Belang, da, sich in der Transportstation 36 keine Unterlagen mehr befinden.
  • Beim zweiten Maschinengang wird die erste Karte abgetastet, sobald sie durch die optische Station 22 geführt wird, wodurch von der gedruckten Angabe 27, die eine Adresse sein kann (Fig. 3), ein, latentes, elektrostatisches Bild auf dem entsprechenden Feld der Photoschicht 31 erzeugt wird. Das bereits von der Formalunterlage hergestellte permanente Bild auf der Schicht 31 ist von isolierendem Material, so daß bei Bestrahlung keine Entladung stattfindet. Alle anderen Felder der lichtelektrischen Schicht werden jedoch, abgesehen von dem eben erwähnten Kartenfeld, das dem Feld 35 entspricht, durch die auffallenden Lichtstrahlen entladen. Bei der fortlaufenden Rotation der Xerotrommel werden nur die aufgeladenen Felder durch den xerographischen Entwickler in der Kammer 56 entwickelt.
  • Sobald beim zweiten Maschinengang die xerographische Platte 29 in den wirksamen Bereich der Fixierstation 57 geführt wird, wird das fertig entwickelte Pulverbild nicht fixiert, da der Steuermagnet 103 (Fig. 6) infolge des offenen Kontaktes R2b nicht zum Ansprechen kommt.
  • Während dieses zweiten Maschinenganges wird der Abdruckmagnet 67 bei annähernd 270° unter Strom gesetzt, um dadurch die Abdruckrolle 62 (Fig.1 und 2) gegen die xerographische Platte 29 zu bewegen. Dann werden die Entwicklerteilchen, welche das in Fig.3 mit 34a bezeichnete Originaldokument zur sichtbaren Darstellung bringen und elektrostatisch an der Bildschicht haften, auf die Oberfläche der Papierbahn 66 übertragen.
  • Die Bewegung der Papierbahn wird durch eine Vorrichtung (nicht dargestellt) gesteuert. Der Vorschub der Papierbahn zusammen mit der Platte 29 erfolgt nur, solange die Papierbahn mit dieser in Kontaktberührung ist. Die Papierbahn kann anschließend durch eine Papierschneideeinrichtung geschoben werden., um die fortlaufend erscheinenden Dokumente in einzelne Originaldokumente zu trennen.
  • Beim n-ten Maschinengang wird die letzte Karte 10 aus dem Magazin entnommen. Ein Abdruck auf die Papierbahn wird auf dieselbe Weise erreicht wie beim zweiten Maschinengan. Während dieses Maschinenk# Banges öffnen sich jedoch die in normalem Zustand geschlossenen Magazinkontakte 104 (Fig. 6a), da die letzte Karte aus dem Magazin 11 geschoben wurde. Sobald diese letzte Karte von den Transportrollen: 13, 14 erfaßt und zu den Transportrollen 15 und 16 transportiert wurde, schließt sich der Kartenhebelkontakt 107 infolge der Einwirkung der Karte auf den Kartenhebel 106. Durch das Schließen der Kontakte 104 und 107 wird beim n-ten Maschinengang das Relais R11 unter Strom gebracht. Ein. Haltekreis für dieses Relais wird durch die Nockenkontakte C7 hergestellt, die - wie Fig. 8 zeigt - von annähernd 59° bis 40° des nächsten Maschinenganges schließen. Dieser Haltekreis geht von Leitung 92 über Kontakte C7 und R 11 a nach Relais R 11 und von da zur Leitung 93. Bei annähernd 20° des nächsten Maschinenganges, d. h., beim Gang n+1, schließt sich der Kontakt C8, um von Leitung 92 über Kontakte C 8 und R 11 b nach Relais R 12 zur Leitung 93 einen Stromkreis zu errichten. Der Haltekreis für Relais R12 wird über die Kontakte C 9 und R 12a, his zu: annähernd 10° des Maschinenganges n+2 errichtet.
  • Da. der Magazinkontakt 97 sich zur gleichen Zeit öffnet wieder Magazinkontakt 104 sich schließt, wird der Haltekreis für Relais R 10 während des Maschinenganges n unterbrochen, wenn der Nockenkontakt C6 sich bei annähernd 355° des Maschinenganges n öffnet. Da Relais R 11 schon angesprochen hat, wenn Relais RIO abfällt, bleibt das Motorsteuerrela.is HD über den Kontakt R 11c unter Strom. Infolge der Tatsache, daß Relais R 11 bei annähernd 40° des Maschinenganges n+1 abfällt, wenn der Nockenkontakt C7 öffnet (Fig. 8), wird der Kontakt R 12 b mit den Kontakten R 10b und R 11c parallel gechaltet, so daß das hochempfindliche Motorrelais HD für eine genügend lange Auslaufzeit unter Strom gehalten wird.
  • Das Relais R 1 fällt bei 355° ab, wenn Kontakt R10c sich öffnet, da Kontakt 82 schon offen ist. Die Kartenvorschubeinrichtung wird daher bei 29° des Maschinenganges n + 1 unwirksam, da auch der im normalen Zustand offene Kontakt R 1 b die Einrichtung eines Stromkreises zum Kupplungsmagnet 102 verhindert.
  • Bei annähernd 30° des folgenden Maschinen-Banges n+l schließt Kontakt C10 (Fig. 8), um einen Stromkreis zum Magneten 74 für die Reinigungsvorrichtung 73 (Fig. 1 und 6a) über den Kontakt R 12 d zu schließen. Die Betätigung dieser Vorrichtung bewirkt. daß die Schwämme 77 mit der Oberfläche der Elektrophotoplatte 29 in Berührung gebracht werden. Durch die fortlaufende Umdrehungsbewegung der Xerotrommel 23 entlang der mit Lösungsmittel getränkten Schwämme 77 wird die permanente Bildschicht von der Platte 29 entfernt und die Platten oherfläche gereinigt.
  • Bei der weiteren Drehung der xerographischen Trommel wird die photoelektrische Schicht 31 durch die Einheit 48 aufgeladen und durch die folgende Bestrahlung mit Lichtstrahlen konstanter Stärke in der Station 25 entladen. Da zu diesem Zeitpunkt auf der xerographischen Platte 29 keine elektrostatische Ladung vorhanden ist. unterbleibt die Entwicklung (Fig. 2). Der Magnet 103 für die Fixierung wird nicht erregt, da Kontakt R 12 e offen ist. Der Druckmagnet 67 wird ebenfalls nicht erregt, weil die Kontakte R 12c getrennt sind. Bei annähernd 10° des Maschinenganges n + 2 fällt das Relais R 12 ab, und der Motormagnet HD wird, wie auch der Motor 98 und die elektromagnetische Kupplung 81 (Fig. 7), außer Tätigkeit gesetzt. Die xerographische Trommel kommt jedoch erst zum Stillstand, wenn die Kupplung 81 bei 29° einrastet.
  • Die in Fig. 1 dargestellte xerographische Druckeinrichtung kann auch als Vervielfältigungsmaschine Verwendung finden; das ist eine Maschine, mit der eine bestimmte Anzahl Kopien von einer einzigen Druckglatte angefertigt werden können. Bei der Verwendung der xerographsichen Druckeinrichtung als Vervielfältigungsmaschine wird nur eine die zu kopierende Unterlage 34 in die Förderstation 36 und zwei Karten 10 in das Kartenmagazin 11 gelegt. Die zweite oder oberste Karte im Kartenmagazin ist eine Leerkarte. Sie ist notwendig, um die Kartenmagazinkontakte zu steuern, während die xerographische Maschine von der Unterlage eine Vielzahl Kopien anfertigt. Auf der ersten oder untersten Karte 10 im Kartenmagazin 11 befinden sich keine zu übertragenden Angaben; sondern in einer Steuerspalte nur eine Lochung, die eine Wertziffer für die Anzahl der herzustellenden Kopien darstellt.
  • Nach Niederdrücken der Starttaste beginnt die xerographische Druckeinrichtung in der bereits erläuterten Weise zu arbeiten. Die Unterlage wird über die Belichtungsstation 25 geschoben, um von ihr auf der lichtelektrischen Schicht 31 der Elektro-Photoplatte 29 ein latentes, elektrostatisches Bild zu erzeugen. Während des ersten Maschinenganges wird dieses latente, elektrostatische Bild in der Kammer 56 entwickelt und durch eine Einrichtung der Station 57 fixiert. Beim zweiten Maschinengang wird die entstandene permanente Bildschicht durch die Einheit 48 aufgeladen und in der Kammer 56 entwickelt, so daß ein Pulverbild zum Übertrag auf eine Papierbahn 66 zur Verfügung steht. Beim zweiten Maschinengang wird durch die Kartentransporteinrichtung die erste oder unterste Karte 10 zwischen: die Transportrollen 13 und 14 geschoben. Die Wertlochung in der Steuerspalte der Karte wird in der Station 21 in bekannter Weise abgefühlt und in einen durch einen Addiermagneten 111 (Fig. 6 a) gesteuerten Speicher aufgenommen. Bei der Speicherung eines Wertes unterschiedlich von Null wird der Transport der zweiten Karte aus dem Magazin 11 verhindert und die Herstellung einer solchen Vielzahl von Kopien veranlaßt, die der Wertangabe auf der Karte entspricht.
  • Wird angenommen, daß die erste Karte 10 (Fig. 1) eine Ziffernlochung 4 enthält, so wird dieser Wert in bekannter Weise in den Speicher eingeführt. Dieser wird durch den Magnet 111 gesteuert, und zwar über den Stromkreis von Leitung 92 über Nockenkontakte CB 1 und CB 2, Kartenhebelkontakt 112, Abfühlstation 21, Steckverbindung 113 und 114, Kontakt R 16 b zum Addiermagneten 111 und von da zur anderen Seite der Leitung. Das Relais R 16 ist zu diesem Zeitpunkt unter Strom, da R16p bei 54° des ersten Maschinenganges über Nockenkontakt C 2 stromführend wird, und über Nockenkontakt C12 (Fig. 6b) bis 90° des darau;ffol-gend.en oder zweiten. Maschinenganges gehalten wird. Der Subtraktionsmagnet 87 erhält in der Nullstellung des Speichers einen Impuls, um den Speicher abzukuppeln. Das Relais R14p wird bei 279° des ersten Maschinenganges angesprochen, sobald sich Nockenkontakt C40 schließt, und wird durch den Stromkreis von Leitung 92 über Kontakte R 15 a und R 14 b gehalten. Der Schalter 86 verhindert, daß der Stromkreis des Relais R14p während anderer Maschinenarbeiten geschlossen wird. Es ist zu beachten, .diaß Relais R'15 während eines Maschinenganges nur angesprochen werden kann, wenn der Schaltarm 116 mit dem Kontaktsegment 0 und der gemeinsamen Kontaktschiene 115 in Berührung ist. Somit kann, wenn der Ziffernwert 4 während des zweiten Maschinenganges in den Speicher übergeführt ist, das Relais R15 während dieses Maschinenganges nicht ansprechen, weil der Schaltarm 116 mit dem Kontaktsegment 4 und der Kontaktschiene 115 in Verbindung steht. Die an sich bekannte Wertabgabe kann mit dem Speicher zusammen benutzt werden. Das Relais R14 bleibt unter Strom, und der Kupplungsmagnet 102 (Fig. 6 a) wird nicht erregt, wenn Nockenkontakt C5 schließt. Außerdem wird, nachdem Nockenkontakt C12 bei 90° unterbricht, das Relais R16 beim zweiten Maschinengang stromlos und ein Stromkreis zum Addiermagnet 111 geschlossen. Dieser geht bei Index »9« über die Nockenkontakte CB3 und CB 4 und die Relaiskontakte R 14 c und R 16 b. Dieser Stromkreis ist während des dritten, Maschinenganges wirksam, um einen Wert 9 in den Speicher zu bringen. Der Eingang dieser Ziffer verursacht, daß der Schaltarm 116 vom Kontaktsegment 4 zum Kontaktsegment 3 übergeführt wird. Somit wird Relais R15 während des dritten Maschinenganges nicht angesprochen. Während des vierten Maschinenganges wird wiederum ein über Ziffernwert 9 geleiteter Impuls über den beschriebenen. Stromkreis in den Speicher einsgeführt, und das Schaltelement 116 wird vom Kontaktsegment 3 zum Kontaktsegment 2 bewegt. Ähnlich veranlaßt beim fünften Maschinengang ein Zifferneingang 9, daß der durch den Magneten 11 gesteuerte Schaltarm 116 vom Kontaktsegment 1 zum Kontaktsegment 0 gleitet.
  • Bei 144° des fünften Maschinenganges wird Relais R 15 durch Nockenkontakt C13 wirksam. Dadurch fällt Relais R14 sofort ab-, da die Kontakte R 15 a unterbrechen, und der Stromkreis, der die Kontakte CB3 und CB4 einschließt, unterbrochen ist, wenn die Kontakte R 14 c sich öffnen. Außerdem ist der Stromkreis zum Kupplungssteuermagneten 102 so beschaffen, daß der Kupplungsmagnet 102 bei 20° des fünften Maschinenganges erregt wird. Dann wird die zweite Karte 10 aus dem Magazin transportiert, und weil diese Karte keinerlei Steuermerkmale enthält, wird sie einfach in das Ablagemagazin 12 gebracht. Zur Herstellung der Kopien ist es nicht unbedingt .erforderlich, Unterlagsblätter od. dgl. zu haben. Eine weitere Verbesserung der Erfindung, die schematisch in Fig. 5 gezeigt ist, besteht in der Benutzung einer Kathodenstrahlröhre 120, die von Stromkreisen zur Bildung und Darstellung von Zeichen- und Buch:-stabend:arstellung gesteuert wird:. Die entsprechenden Stromkreise 121 werden durch mechanisch gesteuerte Triggeranordnungen geschaltet und werden z. B. zu der Zeit eingeschaltet, wenn die optische Belichtung notwendig ist. Nach Belichtung der photoelektrischen Schicht auf der Platte 29 mit den auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre gebildeten Schriftzeichen, wird der Trigger 122 AUS-geschaltet, um die Einstellung der Kathodenstrahlröhre zu löschen. Die Einrichtung zur Bildung von Schriftzeichen auf der Oberfläche einer Kathodenstrahlröhre 120 und zum Projizieren der Schriftzeichen auf eine Unterlage ist bekannt und bedarf daher auch keiner weiteren Erläuterung.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst ein erstes latentes Ladungsbild mittels elektrisch. isolierenden Tönungsmittels auf der photoelektrischen Schicht der Xeroplatte fixiert wird, daß danach die wieder aufgeladene, zugleich das fixierte erste Ladungsbild tragende Xeroplatte entsprechend einem zweiten Original nochmals belichtet wird, und daß schließlich das auf dem fixierten ersten Ladungsbild befindliche Ladungsbild gleichzeitig mit dem vom zweiten Original herrührenden Ladungsbild durch Tönungsmittel entwickelt und gemeinsam auf eine Druckunterlage übertragen und fixiert wird..
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer Originalunterlage mit gleichbleibenden Angaben (34) mehrere für jeden Übertragungsvorgang einzeln wirksame Originalunterlagen mit unterschiedlichen Angaben (10, 27) zugeordnet sind, und diese zur jeweiligen Einfügung ihrer Angaben in das auf der photoelektrischen Platte (29) erzeugte permanente Bild in Abhängigkeit von der Umdrehung der Xerotrommel (23) durch eine Transporteinrichtung (13, 14, 19, 20) einer lichtelektrischen Abfühlstation (22) zugeführt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Originalunterlagen mit unterschiedlichen Angaben (10) Aufzeichnungsträger, insbesondere Loch- oder Zählkarten, mit einem gedruckten Angabenfeld (27) sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Abdruck des auf der Xeroschicht vorhandenen Pulverbildes auf einer Papierbahn (66) veranlassende Abdruckwalze (64) von einem Organ (67) gesteuert wird, dessen Wirksamkeit von den durch den Maschinenbetrieb überwachten Steuerorganen (C4, R2) abhängt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zerstäubung der Fixierflüssigkeit (65) mit einem anzuwärmen den Zerstäuberelement (61) ausgestattete Fixiereinrichtung ein elektromechanisches Antriebsmittel (Magnet 103) aufweist, das abhängig von Steuerorganen (C3, R 2 b, R 11d, R 12e) nur bei bestimmten Maschinengängen wirksam ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen. 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Löschung der Angaben auf der photoelektrischen Platte (29) und zur Reinigung derselben eine unter Maschinensteuerung (C 10) stehende mit an ein flüssiges Reinigungsmittel angeschlossenen Schwämmen (77) ausgestattete Vorrichtung dient.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, d:aß ein von dem mit der Xerotrommel umlaufenden Nocken (49) gesteuerter Schieber (53) die Freigabe der von: einem Treiber (54) bewegten Originalunterlage (34) zur Einführung in die Belichtungsstation (45) veranlaßt. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen, 2 bis 7, da:d'arch gekennzeichnet, daß die Ankupplu:ng der Transporteinrichtung (13, 14 bis 19, 20) für die Aufzeichnungsträger (10) mit unterschiedlichen Angaben an den Antriebsmotor (98) von. einer vorn Maschinenbetrieb abhängigen Kupplung (101) überwacht wird.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Xerotroinmel (23) über eine von der Starttaste (10) überwachte Kupplung (81) erfolgt.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Steuerung der Fixiervorrichtung (57) und der Druckstation (64, 66) über Zähl- oder Lochkarten (10) erfolgt..
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Anzahl herzustellender Kopien eine Zähl- oder Lochkarte (10) Wertangaben enthält, welche in einen die Maschinengänge überwachenden Zählspeicher (111, 115) übergeführt werden.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dein Bildschirm (123) einer Kathodenstrahlröhre (120) erzeugten Angaben direkt auf die Schicht der photoelektrischen Platte (29) übertragen werden.
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