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DE2559140A1 - Vorrichtung zum vervielfaeltigen von vorlagen - Google Patents

Vorrichtung zum vervielfaeltigen von vorlagen

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DE2559140A1
DE2559140A1 DE19752559140 DE2559140A DE2559140A1 DE 2559140 A1 DE2559140 A1 DE 2559140A1 DE 19752559140 DE19752559140 DE 19752559140 DE 2559140 A DE2559140 A DE 2559140A DE 2559140 A1 DE2559140 A1 DE 2559140A1
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DE19752559140
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DE2559140C3 (de
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Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauerle Mathias GmbH
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MUELLER ROLF ERICH DR
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Publication date
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Priority to GB48942/76A priority patent/GB1528698A/en
Priority to JP51157644A priority patent/JPS6044157B2/ja
Priority to US05/755,809 priority patent/US4134341A/en
Publication of DE2559140A1 publication Critical patent/DE2559140A1/de
Publication of DE2559140B2 publication Critical patent/DE2559140B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2559140C3 publication Critical patent/DE2559140C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L17/00Lithographic printing apparatus for office or other commercial purposes
    • B41L17/08Lithographic printing apparatus for office or other commercial purposes for offset printing
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/228Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 the process involving the formation of a master, e.g. photocopy-printer machines

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  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

DR.-ING. H. H. WILHELM - DIPL.-!NG. H. DAUSTER
D-7000 STUTTGART 1 - GYMNASIUMSTRASSE 31 B - T E L E F O N'(07 11) 29 1T 33
Stuttgart, den 29. Dezember 1975
D 4980
Da/Ei
Iran»: Herr
: Dr. EoIf Erich Müller
7000 Stuttgart 70
Vorrichtung zum Vervielfältigen von Vorlagen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vervielfältigen von Vorlagen, bei welcher ein Kopiergerät und eine Offset-Druckmaschine zu einem Gerät zusammengefaßt sind,
Insbesondere in großen Bürobetrieben fallen sehr unterschiedliche Vervielfältigungsarbeiten an. Einmal muß von einem ein- oder mehrseitigen Schriftstück nur eine Kopie angefertigt werden, während ein anderes Mal von einem ein- oder mehrseitigen Schriftstück o. dgl., insbesondere von Formularen oder Vordrucken, eine Vielzahl von Exemplaren hergestellt werden soll. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die Geräte, mit welchtn die Vervielfältigungen von Vorlagen -erstellt werden sollen.
Für das Anfertigen einer geringen Anzahl von Vervielfältigungen einer Vorlage werden bevorzugt Kopiergeräte eingesetzt. Mit modernen Kopiergeräten ist es auch möglich, eine Vielzahl von Kopien innerhalb einer relativ kurzen Zeit zu erstellen, (jedoch ist der bauliche Aufwand für ein derartiges Kopiergerät Behr hoch, was sich in dem Preis des Gerätes und auch der Kopie niederschlägt,
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Zum Erstellen einer Vielzahl von Vervielfältigungen werden kleine Offset-Druckmaschinen eingesetzt, sogenannte Bürodrucker, die bei einer Vielzahl von Vervielfältigungen, sogenannten Multikopien, wirtschaftlich und preiswert arbeiten, insbesondere, wenn die benötigten Druckfolien einfach herzustellen sind. Es ist bekannt, die Druckfolien aus ZnO-Kopiermaterial mit herkömmlichen Kopiergeräten preiswert herzustellen. Die bekannten Geräte für diese Vervielfältigungsverfahren sind in der Praxis nicht besonders bedienungsfreundlich, da nach dem Erstellen der Druckfolie noch manuelle Arbeiten durchgeführt werden müssen, die zu einer Verschmutzung des Bedienungspersonals und der Druckfolie führen können. Für diese Geräte ist es deshalb in der Praxis erforderlich, daß eine besonders geschulte Person mit diesen Geräten arbeitet. Dies führt wieder zu einer Verteuerung der Kosten der Kopien.
Es ist auch schon bekannt geworden, Kopiergeräte mit einer Offset-Druckmaschine zu einem Gerät zusammenzubauen. Bei diesen Geräten werden die Druckfolien maschinell der Offset-Druckmaschine zugeführt, von der dann die Kopien abgegeben werden (DT-AS 1 761 513)· Bei derartigen Vorrichtungen ist es auch bekannt, von spiegelbildlich erstellten Kopien im Flachabdruckverfahren direkt zu drucken, um dadurch die Offset-Druckmaschine zu vereinfachen. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß es mit ihnen zu aufwendig ist, nur einzelne oder eine geringe Anzahl von Kopien zu erstellen, da dann immer die gesamte Vorrichtung in Betrieb gesetzt werden muß, wobei außerdem eine an sich überflüssige Druckfolie zusätzlich erstellt wird. . ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in der Lage ist, wirtschaftlich sowohl Einzelkopien als auch Multikopien zu erstellen. Die Erfindung besteht darin, daß das Kopiergerät als eine selbstständig funktionsfähige Baugruppe ausgebildet ist, die die von ihr angefertigten Kopien wahlweise an eine Ablage o.dgl. abgibt oder an die Offset-Druckmaschine weitergibt.
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Durch diese Ausbildung ist es möglich, Einzelkopien oder eine ge-, ringe Anzahl von Kopien mittels des selbständig funktionsfähigen Kopiergerätes alleine zu erstellen und auszugeben, ohne daß die gesamte Vorrichtung in Betrieb genommen werden muß. Andererseits ist es möglich, Multikopien herzustellen, ohne daß dann ein.anderes Kopiergerät eingesetzt werden muß, und vor allem ohne daß irgendwelche Handarbeiten von dem Bedienungspersonal vorgenommen werden müssen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird eine automatische Steuereinrichtung vorgesehen, die abhängig von einer vorzugsweise einstellbaren, gespeicherten Zahl der Vervielfältigungen das Anfertigen von Kopien oder Drucken steuert. Dadurch wird erreicht, daß es nicht der Entscheidung der in vielen Fällen nicht informierten Benutzer einer derartigen Vorrichtung überlassen wird, die wirtschaftlichste Einstellung zu wählen. Diese wird vielmehr von dem Gerät nach in ihm eingespeicherten Kriterien selbst vorgenommen. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung enthält hierzu die Steuerung ein zum Wählen der Vervielfältigungen einstellbares Zählwerk das selbsttätig oberhalb einer vorgegebenen Anzahl vor Vervielfältigungen das Anfertigen einer Kopie steuert, die als Druckfolie der Offset-Druckmaschine zugeführt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Offset-Druckmaschine eine selbständig funktionsfähige Baugruppe ist, die einen von außen zum Einführen von Druckfolien zugänglichen Einlauf aufweist. Dadurch wird es möglich, auch Druckfolien aus anderem Material mit der zu der Vorrichtung gehörenden Offset-Druckmaschine zu verarbeiten, d.h. Druckfolien die nicht von dem Kopiergerät, sondern von einem anderen Gerät z.B. auch aus anderem Material, hergestellt worden sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß das Arbeitsprogramm des Kopiergerätes, das das Anfertigen einer Kopie und das Weiterleiten dieser Kopie zu der Offset-Druckmaschine steuert, ein Verzögerungsglied enthält, das einen vorzugsweise einstellbaren Vorlauf des Kopiermaterials gegenüber einer Einrich-
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tung zum Übertragen eines Bildes steuert. Dadurch wird es möglich, einen zusätzlichen Greifrand an der Druckfolie anzubringen, der zum Einspannen der Druckfolie in einen Folienzylinder der Offset-Druckmaschine benötigt wird, ohne daß dadurch in diesem Bereich Bildinformationen verloren gehen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrererin den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen, als Tischgerät geeigneten Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten, bevorzugt als Standgerät einsetzbaren Vorrichtung,
Fig. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. Λ oder 2 im Bereich des Kopiergerätes,
Fig. 4 ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen der Steuerungen und Schaltungen,
Fig. 5 eine Einzelheit einer weiteren Ausführungsform in einer ersten Arbeitsstellung und
Fig. 6 die Einzelheit der Fig. 5 in einer weiteren Arbeitsstellung.
Das in Fig. 1 dargestellte Gerät enthält ein als eine selbständig funktionsfähige Baugruppe ausgebildetes Kopiergerät~1, das zum Erzeugen von Kopien auf ZnO-beschichtetem Trägermaterial, insbesondere Papier, geeignet ist. Wie in Fj.g. 3 schematisch angedeutet ist, enthält ein derartiges Kopiergerät Λ eine Vorratsrolle 2 mit Kopiermaterial, insbesondere ZnO-beschichtetem Papier· Dieses Kopiermaterial wird von einem Transportrollenpaar 3 en einer Messerstation 4 vorbei, die ein Ablängen auf das gewünschte Format besorgt, zu einem weiteren Transportrollenpaar 5 geführt, das einer
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Korona 6 vorgeschaltet ist. Unmittelbar auf die Korona folgt ein weiteres Transpörtröllenpaar 7, an das eine Bildübertragungseinrichtung 8 anschließt. Die Bildübertragungseinrichtung 8 überträgt von einem Transportschlitten 9» der die zu kopierende Vorlage aufnimmt und der sicli synchron zu dem Kopiermaterial bewegt, ein Bild auf · das Kopiermaterial. Das Kopiermaterial, auf das mit Hilfe der Korona 6 und der Bildübertragungseinrichtung ein latentes Ladungsbild entsprechend den Bildinformationen der Torlage aufgebracht worden ist, wird von einem weiteren Transportrollenpaar 10 einer Entwicklerstation 11 zugeführt, die beispielsweise als eine Pulvermühle ausgebildet sein kann, die einen Ein- oder Zweikomponenten-Puder an das Kopiermaterial entsprechend dem Ladungsmuster verteilt abgibt. An die Entwicklerstation 11 schließt sich eine Fixierstation 12 an, die bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Preßwalzenpaar besteht. In dem vorliegenden Anwendungsgebiet hat die Verwendung von Preßwalzen oder anderen trocken arbeitenden Pixiereinrichtungen einen Vorteil, da dadurch das Kopiermaterial nicht verändert wird, wie dies beispielsweise in einem Entwicklerbad durch Aufquellen teilweise geschieht. Das Preßwalzenpaar 12 gibt die fertige Kopie aus. Selbstverständlich können auch Kopiergeräte eingesetzt werden, die einen anderen Aufbau haben und z.B. auf vorgeschnittene Blätter kopieren oder die eine Uaßentwieklungsstation haben.
Die fertige Kopie wird bei dem erfindungsgemäßen Gerät einmal als Endprodukt oder ein anderes Mal als ein Zwischenprodukt benutzt, nämlich dann, wenn sie als Druckfolie einer nachgeschalteten Offset-Druckmaschine 13 zugeführt wird. Wohin die von dem Kopiergerät 1 erzeugte Kopie geführt wird, wird von einer umschaltbaren Weiche gesteuert, die in einer Stellung einen Transportweg· mit zwei weiteren Transportwalzenpaaren 15 und 16 mit dem Ausgang des Kopiergerätes 1 verbindet, der zu einer Ablage 17 führt, die in die Oberseite des Gehäuses der Offset-Druckmaschine 13 eingelassen ist. In der anderen Stellung verbindet die Weiche 14 den Ausgang des Kopiergerätes 1 mit einem Transportwalzenpaar 18, das zu einem Etschwerk 19 gehört, an dessen Ausgang ein Folienzylinder 20 der Offset-Druck-
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-sämaschine 13 anschließt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Weiche 14, die in nicht näher dargestellter Weise beispielsweise mit Hilfe eines Elektromagneten geschaltet wird, in einem Baustein
21 angeordnet, der zwischen dem Kopiergerät 1 und der Offset-Druckmaschine 13 angerodnet ist. Dieser Baustein 21 enthält zweckmäßigerweise das Etschwerk 19 mit den zugehörigen Transportrollen 18,'so daß eine günstige Raumausnützung erhalten wird.
Die Offset-Druckmaschine 13 besitzt einen bei sogenannten Bürodruckern üblichen Aufbau. Dem Folienzylinder 20 sind Einrichtungen
22 und 23 aus angetriebenen und zustellbaren Walzen angeordnet, mit welchen Flüssigkeit und Farbe auf den Folienzylinder bzw. auf die dort eingespannte Druckfolie aufgegeben werden. Dem Folienzylinder 20 folgt ein Gummituchzylinder 24, auf den von der Druckfolie das zu erzeugende Bild spiegelbildlich aufgegeben wird und der dann seinerseits dieses Bild an ein Blatt überträgt, das ihm von einem Stapel 25 einer Papierzuführeinrichtung 26 zugeführt wird. Die Papierzuführeinrichtung 26 enthält einen Steigtisch mit dem daraufliegenden Papierstapel25, dem eine Abzugsrolle 27 zugeordnet ist, die das zu bedruckende Papier über ein Transportwalzenpaar 28 zwischen den Gummituehzylinder 24 und einen Gegendruckzylinder 29 eingibt, Anschließend wird das bedruckte Papier von dem Gummituchzylinder 24 in nicht näher dargestellter Weise abgenommen und über ein weiteres Transportwalzenpaar 30 einer Ablage 31 für die erzeugten Drucke zugeführt. Dem Gummituchtylinder 24 ist eine Wascheinrichtung 32 zugeordnet, durch die er von Farbe befreit werden kann. ITach dem Drucken werden die Druckfolien von dem Folienzylinder 20 gelöst und über ein Transportrollenpaar 33 einer Ablage 34 für die gebrauchten Folien zugeführt. Die Ablage 34 und die Papierzuführeinrichtung 26 sind so angeordnet, daß sie .schubladenartig aus einer Seitenwand des gesamten Gerätes herausgezogen werden können, um die gebrauchten Druckfolien zu entnehmen und um Papier nachzulegen. Zwischen der Papierzuführeinrichtung 26 und dem freien
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Stirnende des Kopiergerätes ist ein Gehäuse 35 vorgesehen, durch die das Gerät zu einer kompakten, kubischen Form vervollständigt wird. Dieses Gehäuse 35 kann in nicht näher dargestellter Weise die elektrischen Schaltungen und Luftversorgungseinrichtungen, wie Gebläse o.dgl. enthalten. Insgesamt hat die Ausführungsform nach. Mg. 1 den Vorteil, daß alle Teile des Gerätes, die bevorzugt zu Baugruppen zusammengefaßt sind, jeweils für Wartungszwecke gut zugänglich sind.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht prinzipiell in ihrer Arbeitsweise der Ausführungsform nach Fig. 1. Auch hier ist ein Kopiergerät 1 entsprechend der Fig. 3 vorhanden, dessen Ausgangsseite, aus der die erzeugte Kopie herauskommt, wahlweise mit einer Ablage 36 oder mit dem Eingang 37 verbunden werden kann, was hier durch eine Klappe 38 gesteuert wird, die bei Bedarf eine Umlenkung von der Ablage 36 zu dem Eingang 37 der im wesentlichen unterhalb des Kopiergerätes 1 angeordneten Offset-Druckmaschine 39 bewirkt. Die Klappe 38 kann auch in diesem Fall von einem Elektromagneir gesteuert werden, wobei sie in einer Stellung von einer Feder gehalten wird, gegen die der Magnet arbeiten muß, wenn er anzieht um sie in die andere Stellung zu überführen.
Die Offset-Druckmaschine 39 der Fig. 2 unterscheidet sich von der Offset-Druckmaschine 13 der Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß das Etschwerk dem Folienzylinder 20 direkt zugeordnet ist. Dies bedeutet, daß die Druckfolie nicht vor dem Einspannen in den Folienzylinder 20 durch ein Flüssigkeitsbad hindurchgeleitet werden muß. Das Etschen erfolgt mit Hilfe einer Etscheinrichtung 40 auf dem Fo Ii en zylinder 20. In ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind dem Folienzylinder 20 Einrichtungen 41 und 42 zum Zuführen von Farbe und Flüssigkeit zugeordnet, die jeweils in bekannter Weise angetriebene und verstellbare Walzen enthalten. Die über den Eingang 37 einlaufende und als Druckfolie dienende Kopie wird über ein Transportwalzenpaar 43 dem Folienzylinder 20 zugeführt, auf welchem der vordere Hand der Druckfolie eingespannt v/ird, wozu die bei derartigen Maschinen üblichen Einspannmittel
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vorgesehen werden. Der Folienzylinder 20 läuft dann mehrfach um,
wobei zunächst das Etschen und anschließend das Befeuchten und
Aufbringen der Farbe durchgeführt wird, bevor ihm dann der darunter befindliche Gummituchzylinder 24 zugestellt wird. Der Gummituchzylinder, dem eine Wascheinrichtung 32 zugeordnet ist, überträgt mit Hilfe· eines Gegenzylinders 44 das Bild auf ein von einem Stapel 25 einer Papierzuführeinrichtung 26 mittels einer Abzugsrolle 27 entnommenes Blatt, das dann in einer Ablage 31 abgelegt wird. Die Zuführeinrichtung 26 mit einem Steigtisch ist neben dem Gummituchzylinder 24 und dem Gegenzylinder 44 angeordnet. Darüber befindet
sich ein Ablagefach 34, in welches die benutzten Druckfolien abgegeben werden. Bei dieser Ausfphrungsform ist unterhalb des Gegenzylinders 44 und neben der Papierzuführeinrichtung 26 ein Raum zum Unterbringen von Schaltelementen ο.dgl. vorgesehen.
Bei beiden Ausführungsformen sind sowohl das Kopiergerät 1 als auch die Offset-Druckmaschinen 13 unä 39 selbständig funktionsfähige Einheiten, die jeweils nach einem eigenen Arbeitsprogramm derart gesteuert werden, daß alle ihre Funktionen unabhängig voneinander in der gewünschten Weise ablaufen. Während das Einschalten des Kopiergerätes 1 durch einen Startschalter erfolgt, wird das Einschalten
der Offset-Druckmaschine mit Hilfe eines Schaltelementes 45 ausgelöst, das an dem Eingang 37 der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 angeordnet ist und das das Einlaufen einer als Druckfolie dienenden
Kopie als Startsignal erfaßt. Dieses Schaltelement 45 kann als mechanischer, elektrischer oder optischer Fühler ο.dgl. ausgebildet
sein, der auf die Vorderkante der einlaufenden Druckfolie anspricht.
Der Arbeitsablauf und die Schaltung der Geräte nach Fig. 1 oder 2, ist in Fig. 4 schematisch dargestellt. An einer beliebigen Stelle
des Gerätes sind ein Zählwerk 46 und ein Wahlschalter 47 angebracht. An demrßählwerk 46 wird die gewünschte Anzahl der Vervielfältigungen von der Bedienungsperson eingestellt. Danach wird der Wahlschalter 47 betätigt, um das Gerät zu starten. Das Gerät ist so ausgelegt,
daß es in dem Normalfall automatisch selbst entscheidet, welche
Art der Vervielfältigung für die gewünschte Kopienzahl am wirtschaftlichsten ist, d.h. Kopieren oder Drucken. In der Praxis wird
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bei einer geringen Ansahl von Vervielfältigungen^ beispielsweise bei weniger als zehn Vervielfältigungen, sich der Aufwand nicht lohnen, das gesamte Gerät e in zuschalten, so daß dann nur das Kopiergerät 1 arbeitet. Bei einer größeren Anzahl von Vervielfältigungen ist es wirtschaftlicher, diese als Brücke zu erzeugen. Dies bedeutet, daß das Zählwerk 46 nach Betätigen einer Starttaste A des Wählschalters 47 abhängig von der eingestellten Kopienzahl unterschiedliche Signale S. und Sp ausgibt, die entsprechend die unterschiedlichen Arbeitsgänge auslösen. Diese Signale werden zwei verschiedenenArbeitsprogrammeoK,. und K^ zugeführt, die die Punktionen des Kopiergerätes steuern und gleichzeitig dafür sorgen, daß entweder die Kopien in den Ablagen 17 bzw. 36 abgelegt oder an die Offset-Druckmaschine 13 oder 39 weitergegeben werden. Das Arbeitsprogramm Kx. ist das übliche Arbeitsprogramm eines Kopiergerätes 1, durch welches das ein- oder mehrmalige Kopieren einer Vorlage gesteuert wird. Die Kopien werden an einer beliebigen Stelle des Kopiergerätes gezählt und dem Zählwerk 46 über ein Signal Z^. zurückgemeldet. Wenn die vorgewählte Kopienzahl erreicht worden ist, wird von dem Zählwerk 46 das Signal zum Beenden des Kopiervorganges gegeben. Hierzu kann beispielsweise das Signal S- als ein Dauersignal anstehen, das mit Erreichen der vorgegebenen Kopienzahl erlischt.
Das Signal S2 des Zählwerkes 46, das ab einer bestimmten vorgewählten Vervielfaltigungszahl abgegeben wird, wird einem zweiten Arbeitsprogramm Kp eingegeben, das im wesentlichen dem Arbeitsprogramm Ky. entspricht und die Arbeitsabläufe des Kopiergerätes 1 steuert. Dabei kann durch geeignete Schaltmittel vorgesehen werden, daß dieses Signal Sp nur die Zeit ansteht, die das Kopiergerät 1 zum Erstellen einer Kopie benötigt, und dann erlischt, so daß das Kopiergerät 1 abgeschaltet wird. Das Arbeitsprogramm Kp steuert weiter die Verstelleinrichtung S für die Weiche 14 oder die Klappe 38, durch die dann die jetzt als Druckfolie dienende Kopie in die Offset-Druckmaschine 13 oder 39 eingeführt wird. Die als Druckfolie dienende Kopie löst das Arbeitsprogramm D der Offset-Druckmaschiae,13 oder 39 aus. Die Offset-Druckmaschine "besitzt einen nicht
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dargestellten Zähler, der ein Signal Zp an das Zählwerk 46 zurückgibt, so daß das Zählwerk 46 die Anzahl der Drucke registriert. Das Zählwerk 46 gibt nach Erreichen der eingestellten Anzahl ein Signal S7, an das Arbeitsprogramm D der Offset-Druckmaschine ab, durch das dann das Stillsetzen der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 und das Ablegen der Druckfolie in die Ablagefächer 34 ausgelöst wird.
Der Wählschalter 47 kann darüber hinaus noch so ausgebildet werden, daß es möglich wird, auch unabhängig von der an dem Zählwerk 46 eingestellten Anzahl der Vervielfältigungen dem Gerät vorzuschreiben, ob es Kopien oder Drucke anfertigen soll, d.h. auch bei einer hohen Auflage zu kopieren oder bei einer niedrigen Auflage zu drucken. Hierzu können zusätzliche Taster K und D vorgesehen werden, durch die die Signale S. und S~ in die entsprechenden Arbeitsprogramme K. und Ep unabhängig und unter Umgehen des Zählwerkes 46 eingegeben werden. Dabei muß sichergestellt werden, daß jeweils nur einer der Taster A, D oder K gedrückt werden kann, während die anderen solange gesperrt sind.
Es ist auch möglich, die Offset-Druckmaschinen13 oder 39 für Druckfolien zu benutzen, die nicht auf dem Kopiergerät 1 erstellt worden sind und die beispielsweise aus einem anderen Material bestehen. Es muß dann nur die Möglichkeit gegeben sein, diese Druckfolien in die Offset-Druckmaschine 13 oder 39 einzuführen, wobei dann über das Schaltelement 45 deren Programm völlig unabhängig von dem Kopiergerät auslöst. Dabei kann das gleiche Zählwerk 46 benutzt werden, um das Abschalten nach Erreichen der vorgegebenen Zahl von Drucken vorzunehmen. Eine derartige Einführungsmöglichkeit für Druckfolien kann im Bereich der Weiche 14 oder der Klappe 38 in einfacher Weise vorgesehen werden.
Bei einem Kopiergerät ist es üblich, daß immer nur ein Bildausschnitt der Vorlage auf das Kopiermaterial übertragen wird. Hierzu wird vorgesehen, daß sich die Vorlage oder eine Belichtungseinrichtung und das Kopiermaterial synchron bewegen. Bei dem in Fig. 3 näher dargestellten Kopiergerät ist vorgesehen, daß die Vorlage
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auf einen Schlitten 9 aufgelegt wird, der sich synchron mit dem . Kopiermaterial bezüglich der Bildübertragungseinrichtung 8 bewegt, die einen belichteten- Bereich der Vorlage mit Hilfe eines optischen Systems zu dem elektrostatisch aufgeladenen Kopiermaterial überträgt. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Vorlage auf dem eine Glasplatte aufweisenden Schlitten 9 so aufgelegt, daß sie mit ihrer Vorderkante an einer Anschlagleiste 48 anliegt. Die Vorlage liegt dabei noch außerhalb des Bereichs der Bildübertragungseinrichtung 8. Der Schlitten 9 wird zweckmäßigerweise an den gleichen Antrieb angeschlossen, der auch den Vorschub des Kopiermaterials bewirkt, das von der Vorratsrolle 2 mit Hilfe der Transportwalzen 3, 5» 7 und 10 durch das Kopiergerät 1 gefördert wird. Der Schlitten 9 ist mit einer in Eig. 3 nur als Schaltungssymbol dargestellten Kupplung 49 versehen, mit der er an den Antrieb angekuppelt wird, sobald das Kopiermaterial den Bereich der Bildübertragungseinrichtung 8 erreicht. Dies erfolgt mit Hilfe eines Tastschalters 50, der im Bereich des Transportwalzenpaares 7 angeordnet ist und der auf die Vorderkante des durchlaufenden Kopiermaterials anspricht. Beim normalen Kopiervorgang wird dann der Antrieb des Schlittens 9 eingekuppelt, so daß dieser sich synchron mit dem Kopiermaterial bewegt. Dabei wird vorgesehen, daß die Vorlage möglichst deckungsgleich auf das Kopiermaterial übertragen wird, so daß nachher alle Informationen der Vorlage auch auf der Kopie vorhanden sind.
Wird die von dem Kopiergerät 1 erzeugte Kopie als Druckfolie benutzt und der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 zugeführt, so wird der vordere Rand der Kopie in eine Einspanneinrichtung des Folienzylinders 20 eingeführt. Um zu vermeiden, daß dieser Einspannrand Bildinformationen trägt, wird vorgesehen, daß das Kopiermaterial einen gewissen Vorlauf gegenüber dem Schlitten 9 erhält, so daß ein nicht mit Bildinformationen versehener zusätzlicher Einspannrand erhalten wird. Hierau wird vorgesehen, daß bei dem Arbeitsprogramm K2 die Kupplung 49 nicht direkt über den Schalter 50 sondern über ein vorzugsweise einstellbares Zeitrelais R geschaltet wird. Dieses Zeitrelais wird so eingestellt, daß durch den Vorlauf
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des Kopiermaterials bzw. die verzögerte Mitnahme des Schlittens 9 ein Einspannrand ausreichender Länge erhalten wird, der keine Bildinformationen trägt. In der Praxis ist es vorteilhaft, wenn dieser Einspannrand so belichtet wird, daß er weiß bleibt, damit von ihm nicht auf den zu erzeugenden Druck ein schwarzer Balken o.dgl. übertragen wird. Hierzu wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Anschlagleiste 48 auf ihrer Unterseite, d.h. ihrer der Bildübertragungseinrichtung 8 zugekehrten Seite; mit einer weißen Farbe versehen ist. In Fig. 4 ist eingezeichnet, daß dieses Zeitrelais nur zu dem Arbeitsprogramm Kp und nicht zu dem Arbeitsprogramm K41. gehört. Die in Fig. 4 als getrennte Elemente dargestellten Arbeitsprogramme K. und Kp unterscheiden sich nur dadurch, daß bei dem Arbeitsprogramm Kp das Zeitrelais E geschaltet wird und das Ausgangssignal, d.h.. das die Kopien zählende Signal Zx., nicht an das Zählwerk 46 sondern an ein Stellglied S abgegeben wird. Dadurch ist es selbstverständlich in der Praxis möglich, nur mit einem Arbeitsprogramm auszukommen, das entsprechend den gewünschten Arbeitsbedingungen unterschiedlich geschaltet wird.
Bei dem Vervielfältigen von mehrseitigen Vorlagen, die eine das Drucken rechtfertigende Auflage besitzen, kann es vorteilhaft sein, wenn zunächst alle Druckfolien erstellt werden, die dann auf eine Art Pufferstation oder Speicher gegeben werden. Dadurch kann erreicht werden, daß automatisch die zuletzt erstellte Druckfolie als erste der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 zugeführt wird, so daß das letzte Blatt der Vorlage zuerst vervielfältigt wird. Dies kann von Vorteil sein, da dann nach Beendigung des Gesamtvorganges ein Stapel in der richtigen Reihenfolge der Blattfolgen vorhanden ist. Eine Ausführungsform der Erfindung, die diese Möglichkeit eröffnet, ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. Zwischen dem Kopiergerät 1 und der Offset-Druckmaschine 13 ist eine Ablage' 52 angeordnet. Zu dieser Ablage 52 werden alle von dem Kopiergerät 1 erzeugten Kopien transportiert, die auch dort entnommen werden können. Die Ablage 52 enthält einen Steigtisch 53 5 mit dem sie derart angehoben werden kann, daß jeweils die oberste Kopie einem Einlauf 5^ eier Offset-Druckmaschine 13 gegenüberliegt. Bevor der Steigtisch 53 in diese Stellung angehoben wird, kann er unter Umständen eine Eüttel-
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bewegung ausführen, damit die auf ihm abgelegten Kopien eine exakte Lage einnehmen. Dann werden dem Stapel Vorschubrollen 55 und die Ecken des Stapels einfassende Separatoren 56 zugestellt, die dafür sorgen, daß die Kopien einzeln der Offset-Druckmaschine 15 zugeführt werden, die dann mit Hilfe ihres Schaltelementes 45 durch Starten ihres Arbeitsprogrammes D in Betrieb genommen wird. Das Verstellen des Steigtisches 53 und der Vorschubrollen 55 sowie der Separatoren 56 wird zweckmäßigerweise von dem Arbeitsprogramm I^ des Kopiergerätes gesteuert, das für das Erstellen von Drucken zustand, ig ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist es in besonders einfacher Weise möglich, Druckfolien der Offset-Druckmaschine 13 einzugeben, die von einem anderen Druckfolienerzeugungsgerat hergestellt worden sind und ggf. aus einem anderen Material bestehen, da der Einlauf 54 gut zugänglich ist. Es kann auch vorgesehen werden, daß an dem Kopiergerät 1 ein z.B. zu dem Transportrollenpaar 3 führender Zuführschlitz angebracht wird, durch den hindurch von Hand besondere Druckfolien eingegeben werden, z.B. wenn von einer Druckfolie eine besonders hohe Auflage erstellt werden soll.
Wie schon erwähnt wurde, kann an sich ein beliebiges Kopiergerät 1 eingesetzt werden, obwohl das Abziehen des Kopiermaterials von einer Rolle den Vorteil hat, daß beliebige Formate kopiert werden können und daß ohne größere Schwierigkeiten ein Einspannrand zum Einspannen in den Folienzylinder 20 geschaffen werden kann. Es können aber auch Geräte verwendet werden, die das in Form von vorgeschnittenen Blättern von einem Stapel oder aus einer Kassette abziehen. Unter Umständen ist es dann notwendig oder wenigstens sinnvoll, wenn Stapel oder Kassetten mit unterschiedlichen Blattformaten vorhanden sind, um einen Einspannrand beim Drucken zu haben. In diesem Fall muß das Gerät für das Drucken so gesteuert werden, daß vor dem Starten des Kopierens auf den richtigen Stapel oder die richtige Kassette umgeschaltet wird. Mit einem ähnlichen Prinzip ist es auch möglich, daß ein Kopiergerät eingesetzt wird, das auf Normalpapier kopiert. Dieses Kopiergerät muß dann mit
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einem zweiten Stapel oder einer zweiten Kassette oder auch einer zweiten Vorratsrolle ausgerüstet werden, von dem dann das Material abgerufen wird, das zum Erzeugen von Druckfolien benutzt wird.
Wenn das Gerät eingesetzt werden soll, um auch vertrauliche oder geheime Mitteilungen zu vervielfältigen, so ist es zweckmäßig, wenn die Ablage 3^ der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 &it einem Aktenwolf kombiniert wird, der die benutzte Druckfolie vernichtet. Es ist weiter möglich, an dem Ausgang der Offset-Druckmaschine 13 oder 39 einen Anschluß für einen Sorter vorzusehen, durch den die Drucke zu fertigen Sätzen zusammengestellt werden. Des weiteren ist es möglich, das Kopiergerät 1 mit einem Ansatz zu versehen, der es erlaubt, von Mikrofilmen Bilder in das Kopiergerät 1 einzugeben und zu kopieren oder zu drucken.
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Claims (14)

  1. Patent- und Schutzansprüche
    Λ my Vorrichtung zum "Vervielfältigen von Vorlagen, "bei welcher ein Kopiergerät und eine Offset-Druckmaschine zu einem Gerät zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopiergerät (1) als eine selbständig funktionsfähige Baugruppe ausgebildet ist, die die von ihr angefertigten Kopien wahlweise an eine Ablage (17, 36, 52) o.dgl. abgibt oder an die Offset-Druckmaschine (13, 39) weitergibt'.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische Steuereinrichtung vorgesehen ist, die abhängig von einer vorzugsweise einstellbaren gespeicherten Anzahl der Vervielfältigungen das Anfertigen von Kopien oder Drucken steuert (Mg. 4).
  3. 3- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein zum Wählen der Anzahl der Vervielfältigungen einstellbares Zählwerk (46) enthält, das selbsttätig oberhalb einer vorgegebenen Anzahl von Vervielfältigungen das Anfertigen nur einer Kopie steuert, die als Druckfolie der Offset-Druckmaschine (13, 39) zugeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk (46) als Signalgeber für zwei unterschiedliche dem Kopiergerät (1) zugeordnete Arbeitsprogramme (K., Kp) dient, von denen eines in an sich bekannter Weise das Anfertigen und Ablegen von einer oder mehreren Kopien steuert und von denen das andere das Anfertigen nur einer Kopie und das Weiterleiten dieser Kopie als Druckfolie zu der Offset-Druckmaschine (13, 39) steuert, die in ihrem Einlauf (18, 37, 54) mit einem Startschalter (45) für ihr das Drucken steuerndes Arbeitsprogramm (D) versehen ist.
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  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Zählwerk (46) umgehender Signalgeber (E) zum Starten des Arbeitsprogrammes (K.) des Kopiergerätes (1) vorgesehen ist, das das Anfertigen und Ablegen einer oder mehrerer Kopien steuert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß ein das Zählwerk (46) umgehender Signalgeber (D) zum Starten des Arbeitsprogrammes (Kp) des Kopiergerätes (1) vorgesehen ist, das das Anfertigen nur einer Kopie und das Weiterleiten dieser Kopie zu der Offset-Druckmaschine (13» 39) steuert.
  7. 7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Offset-Druckmaschine (13? 39) eine selbständig funktionsfähige Baugruppe ist, die einen von außen zum Einführen von Druckfolien zugänglichen Einlauf (18, 37, 54) aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7? dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopiergerät (1) und der Offset-Druckmaschine (13) eine den Transport einer Kopie zu einer Ablage (17) oder zu der Offset-Druckmaschine steuernde Weiche (14) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche (14) eine zwischen die Offset-Druckmaschine (13) und das Kopiergerät (1). eingefügte Baueinheit (21) ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (21) ein einem SOlienzylinder (20) der Offset-Druckmaschine (13) vorgeschaltetes Etschwerk (19) enthält.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7i dadurch gekennzeichnet, daß an das Kopiergerät (1) eine Ablage (52) angebracht ist, der eine wahlweise zuschaltbare Abzugseinrichtung (535 55ι 56) zugeordnet ist, die zu der Offset-Druckmaschine (13) führt.
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  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage (52) als eine Pufferstation ausgebildet ist, die zum Sammeln von als Druckfolien "bestimmten Kopien dient.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Pufferstation (52, 53 j 55? 56) eine von dem für das Drucken bestimmten Arbeitsprogramm (K2) des Kopiergerätes (1) ausgelöste Startsteuerung vorgesehen ist.
  14. 14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsprogramm (Kp) des Kopiergerätes (1), das das Anfertigen einer Kopie und das Weiterleiten dieser Kopie zu der Offset-Druckmaschine (13» 39) steuert, ein Verzögerungsglied (E) enthält, das einen vorzugsweise einstellbaren Vorlauf des Kopiermaterials gegenüber einer Einrichtung (8, 9) zum Übertragen eines Bildes steuert.
    15· Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine
    die Lage der Vorderkante der Vorlage bestimmende, als Anschlag
    dienende Leiste (48) vorgesehen ist, deren Unterseite eine weiße Farbe aufweist.
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