[go: up one dir, main page]

DE1172946B - Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Info

Publication number
DE1172946B
DE1172946B DER29549A DER0029549A DE1172946B DE 1172946 B DE1172946 B DE 1172946B DE R29549 A DER29549 A DE R29549A DE R0029549 A DER0029549 A DE R0029549A DE 1172946 B DE1172946 B DE 1172946B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder particles
powder
support surface
exposure
exposed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER29549A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert William Gundlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Priority to DER29549A priority Critical patent/DE1172946B/de
Publication of DE1172946B publication Critical patent/DE1172946B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/34Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the powder image is formed directly on the recording material, e.g. by using a liquid toner
    • G03G15/344Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the powder image is formed directly on the recording material, e.g. by using a liquid toner by selectively transferring the powder to the recording medium, e.g. by using a LED array

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

  • Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchführung dieses Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein xerographisches Verfahren, bei dem Puderpartikeln von einer Unterlagsfläche, insbesondere von einer auf einer leitenden Unterlage liegenden fotoleitenden Isolierschicht entsprechend einer Vorlage selektiv entfernt werden.
  • Bei der Xerographie werden im allgemeinen zunächst elektrostatische Bilder erzeugt und danach entwickelt, im allgemeinen durch Aufbringen von geladenem Pulver, Staub, Nebel od. dgl. In den meisten Fällen werden die Bilder zunächst mittels der kombinierten Wirkung eines elektrischen Feldes und der Belichtung mittels eines Beleuchtungsmusters erzeugt, die ein elektrostatisches Muster auf einer isolierenden oder allgemeinen fotoleitenden Isolierstofffläche bildet. Es ist bekannt, daß bei der Xerographie in der Regel ein fotoleitfähige, isolierende Selenschicht gleichförmig zu laden ist und daß diese Schicht mit einem optischen Bild aktivierender Strahlung belichtet wird, worauf in einem getrennten Schritt der Entwicklung oder Partikelaufbringung das elektrische Bild sichtbar gemacht wird.
  • Die Xerographie ergab im wesentlichen in der ersten Zeit ihrer Entwicklung eine wieder verwendbare Bildaufzeichnungsoberfläche. Diese Oberfläche, im allgemeinen in der Form einer mit Selen bedeckten Trommel, kann wiederholt zyklisch geladen und belichtet werden, und es kann das durch Belichtung entstandene Bild auf ein geeignetes Abdruckblatt oder Band übertragen werden. Die hierzu erforderlichen Arbeitsschritte haben, wie sie bisher ausgeführt wurden, zur Folge, daß ein restliches Puderbild auf der Oberfläche der Trommel verbleibt, was eine Reinigung ihrer Oberfläche vor ihrer Wiederverwendung erforderlich macht. Die Reinigung ist selbstverständlich ein gesonderter und unerwünschter mechanischer Arbeitsschritt, der überdies im großen Maß für den Verschleiß und andere langfristige Beschädigungen der empfindlichen Selenoberfläche verantwortlich ist. Es wurde versucht, den Reinigungsprozeß zu beseitigen, indem etwa das unsichtbare elektrostatische Bild zur Entwicklung auf eine es aufnehmende Oberfläche übertragen wurde. Das Bild wurde dann durch Auflegen von Papier od. dgl. auf diese letztgenannte Oberfläche entwickelt. Durch diese Versuche entstanden xerographische Apparate, die keiner Reinigung der fotoleitenden Oberfläche bedurften. Diese Apparate arbeiten jedoch nicht zufriedenstellend genug, um die handelsüblichen Apparate zu ersetzen. Es wurde ferner versucht, diese und andere Probleme durch Verwendung verbrauchbarer xerographischer Platten zu beseitigen, wie etwa durch fotoleitende Isolierstoffe auf Trägerunterlagen aus Papier. Unglücklicherweise mußten aber hierdurch Materialien verwendet werden, die unerwünscht teuer waren, zumal es sich um Verbrauchserzeuginsse handelte. Im allgemeinen ergaben sich xerographische Papiere mit am Rand liegenden fotografischen Entwicklungszeiten und schlechter Qualität.
  • Im einzelnen ist es bekannt, Karten in eine optische Station zu bringen und jeweils ein Bild einer Karte auf eine xerographische Trommel zu projizieren. Dadurch entsteht ein xerographisches Bild, das anschließend auf ein Papierband übertragen werden kann.
  • Ferner ist es bekannt, ein Bild auf einem Band durch selektive Entladung des Bandes zu erzeugen. Dieses Bild wird entwickelt und auf ein Papierband übertragen.
  • Ferner ist es bekannt, ein Bild eines Objektes auf einer Trommel mittels eines Spiegels auf eine xerographische Unterlagsfläche zu reflektieren, die über die Trommel läuft. Das Bild wird durch Berieselung mit Pulver entwickelt und anschließend durch Erhitzung mit einer Heizvorrichtung fixiert.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eingangs genannter Art ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, daß in einer auf einer relativ leitenden Unterlangsfläche befindlichen Schicht aufgeladener, fotoleitender Puderpartikeln durch Aufbelichten der Vorlage die elektrostatische Bindung der Puderpartikeln an der Unterlagsfläche selektiv gelöst wird, so daß die belichteten Puderpartikeln ohne Störung der unbelichteten Puderpartikeln von der Unterlagsfläche entfernt werden können.
  • Durch die Erfindung wird eine umständliche Reinigung der Unterlagsfläche nach der Übertragung des Bildes im wesentlichen überflüssig, ohne daß dabei die Unterlagsfläche selbst xerographische Eigenschaften haben muß. Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet äußerst betriebssicher und wirtschaftlich.
  • Falls sich die Schicht der Puderpartikeln nicht auf einer Unterlagsfläche befindet, die als Träger der herzustellenden Kopie geeignet ist oder dienen soll, werden zweckmäßig die belichteten Puderpartikeln auf ein kontinuierliches Band, etwa ein Papierband, übertragen. Die Entfernung der belichteten Puderpartikeln kann durch Rütteln und Einwirkenlassen der Schwerkraft auf die Puderpartikeln erleichtert werden.
  • Besonders zweckmäßig ist es, die belichteten Puderpartikeln unter der Wirkung eines elektrostatischen Feldes zu übertragen. Dabei ist es bevorzugt, die Puderpartikeln, bevor sie auf die Unterlagsfläche aufgebracht werden, zu laden. Besonders gute Abdrücke erhält man, wenn die Abmessungen der Puderpartikeln geringer als 50 Mikron, vorzugsweise geringer als 20 Mikron sind.
  • Ein Apparat zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist gekennzeichnet durch Pulverzufuhrmittel, die die Unterlagsfläche mit fotoleitenden Pulverpartikeln zu bestäuben gestatten, durch einander gegenüberstehende Beladungsmittel, die eine elektrostatische Ladung auf die Unterlagsfläche aufzubringen gestatten, durch eine Belichtungsstation mit Abbildungsmitteln, die eine belichtete Vorlage in einer Brennebene abzubilden gestatten, und durch Antriebsmittel, die die Unterlagsfläche fortlaufend zu den Puderzufuhrmitteln, zu den Beladungsmitteln und zu der Belichtungsstation zu bewegen gestatten.
  • Bevorzugt ist ein Vibrator vorgesehen, der die Unterlagsfläche nach der Belichtung rüttelt.
  • In einer Ausbildung der Erfindung ist der Apparat gekennzeichnet durch Blattfördermittel, die ein übertragungsblatt in Berührung mit der die Puderpartikeln tragenden Unterlagsfläche bringen, nachdem die Belichtung in der Belichtungsstation erfolgt, durch Übertragungsmittel, die die Puderpartikeln von der Unterlagsfläche auf das übertragungsblatt übertragen, und dadurch, daß die Antriebsmittel die Unterlagsfläche von der Belichtungsstation zu den übertragungsmitteln fördern.
  • Bevorzugt hat die Unterlagsfläche die Form eines endlosen Bandes.
  • Im folgenden werden zur näheren Erläuterung Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt schematisch die Ansicht eines xerographischen Apparates, der mit fotoleitendem Isolierstoffpudermaterial gemäß einer Ausführungsform der Erfindung arbeitet; F i g. 2 zeigt schematisch die Ansicht eines xerographischen Apparates, der mit fotoleitendem Isolierstoffpuder nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung arbeitet.
  • Der in F i g. 1 vereinfachte dargestellte Apparat nach der Erfindung ist im wesentlichen zur Benutzung t in einem dunklen Raum geeignete. Er weist einen Puderspender 11 auf, ferner eine Beladungsvorrichtung 12, Abbildungsmittel 13 und Bildabtrennmittel 14. In diesem Apparat ist ferner ein Blatt- oder Bandförderer, beispielsweise eine Papierförderer, vorgesehen, der eine Puderträgeroberfläche folglich durch den Apparat mit den genannten Einrichtungen trägt.
  • i Der Puderspender 11 weist geeignete Mittel und Vorrichtungen auf, die derart angeordnet und ausgebildet sind, daß er eine im wesentlichen gleichmäßige Puderschicht auf die Oberfläche aufbringen kann, vorzugsweise auf eine Oberfläche, die nacheinander an den genannten Einrichtungen vorbeiläuft. Die dargestellte Vorrichtung weist beispielsweise einen geeigneten Behälter 16 auf, der mit dem gewünschten Pudermaterial gefüllt ist und in dem sich ein Rührer 17 befindet, der den Puder direkt auf einen Schirm oder ein Sieb 18 schüttelt, durch den Puder mit gleichmäßiger Fördergeschwindigkeit auf eine fortschreitend sich bewegende nahe liegende Oberfläche gesiebt wird. Es können andererseits auch geeignete Puderspender vorgesehen sein, die Puderaufsprühvorrichtungen aufweisen, welche eine Luftsuspension von Puder gegen die Puderaufnahmefläche sprühen, es können auch hierfür mit Puder beladene Bürsten od. dgl. vorgesehen sein. Es wurde gefunden, daß eine relativ gleichmäßige Schicht des Puders auf eine geeignete Oberfläche aufgebracht werden kann, indem man die Oberfläche in Form einer Schleife durch ein Puderreservoir oder durch ein Reservoir einer Mischung von Puder und körnigem Material führt, wie es beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 761416 angegeben ist. Mittels anderer Puderspender können Mischungen des gewünschten Puders zusammen mit ferromagnetischen Trägern magnetisch auf die Puderaufnahmefläche gebürstet werden, wie dies beispielsweise inderUSA.-Patentschrift 2786439 angeführt ist. Weiterhin kann. wenn gewünscht, eine Puderschicht auf die Bildfläche aufgebracht werden und diese dann unter einem Abstreichmemer oder einem anderen Puderglättungsapparat vorbeigeführt werden, so daß eine im wesentlichen gleichmäßige Puderschicht entsteht. In ähnlicher Weise kann ein geeignetes Pudermaterial in eine Flüssigkeit suspendiert werden und mittels Elektrophorese auf die Oberfläche geschichtet werden.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 ist ein endloses Band oder ein endloser Riemen 20 vorgesehen, der über zwei Antriebsrollen 21 zylindrisch durch verschieedne xerographische Arbeitsstellen nach der Erfindung läuft. Mittels Papierzuführungsrollen 22 wird ein Blatt 23 aus Papier oder anderem Material auf die Oberfläche des Bandes 20 geführt.
  • Oberhalb des laufenden Bandes liegt ein Puderspender 11, wie er vordem beschrieben wurde und welcher Puder auf die Oberfläche des Bandes 20 bringt, insbesondere auf ein Blatt 23 aus Papier oder anderem Material, das auf dem Band liegt. Das Blatt 23 soll aus einem Material sein, das wenigstens so elektrisch leitfähig wie Papier ist, was in einem Raum normaler Feuchtigkeit aufbewahrt wird. Es kann ebenfalls aus stark leitendem Material, wie etwa aus Metallfolie, bestehen.
  • Eine geeignete Beladungsvorrichtung 12, wie beispielsweise ein Koronaentladungsdraht 25, der innerhalb eines Richtschirms 26 angebracht ist, liegt benachbart zum Puderspender 11. Er kann durch Korona erzeugte Ionen auf die Oberfläche des Blattes 23 oder auf eine Puderschicht, die auf der Oberfläche des Blattes liegt, sprühen. Ein geerdeter Schuh 27 liegt unterhalb des Bandes, er wirkt als Erd- oder Bezugselektrode in bezug zum Koronadraht. Es kann andererseits auch eine Beladung, wie sie in der USA.-Patentschrift 2 885 556 beschrieben ist, angewendet werden.
  • Benachbart zu der Beladungselektrode 12 liegt eine Abbildungsvorrichtung 13, beispielsweise eine Linse 28, die ein optisches Bild auf die Oberfläche des Bandes fokussiert. Die Abbildungsvorrichtung kann im wesentlichen irgendwelches Bindmaterial abbilden, beispielsweise Dokumente, dreidimensionale Objekte u. dgl. einschließlich Bilder von Kathodenstrahlröhren und anderen Wiedergabevorrichtungen. Vorzugsweise kann die Bewegung des Bandes angehalten werden, um Vollbildbelichtungen vorzunehmen, oder es kann kontinuierlich laufen, wenn Schlitzexpositionsvorrichtungen und entsprechende Verfahren angewendet werden.
  • Nächst den Abbildungsmitteln liegen Bildabtrennmittel, deren einfachste Form in F i g. 1 dargestellt ist. Die Bildabtrennmittel weisen ein oder mehrere fingerähnliche Federglieder 30 auf, die unterhalb der Rücklaufbahn des Bandes liegen und auf dem Band reiten können, um das Blatt 23 von der Bandoberfläche abzuschälen. Die Figur zeigt ein Blatt 23, das auf diese Weise teilweise vom Band 20 entfernt ist. Vorzugsweise trägt eine geeignete Rutsche das Bildpapier zu einer Stelle, die die Bedienungsperson erreichen kann. Bei einem Weg zur Rücklaufbahn wird das Blatt 23 auf dem Band 20 umgedreht, und überschüssiger Puder wird durch die Schwerkraft beseitigt. Zusätzlich dient die mechanische Abtrennwirkung des Blattes vom Band mittels der Finger 30 der Ablösung mechanisch anhaftender Teilchen in den Nichtbildbereichen, so daß auf dem Blatt 23 ein Puderbild verbleibt, das dem optischen Bild entspricht, mit welchem es durch die Abbildungsmittel 13 belichtet wurde. Haftet weiterhin noch überschüssiges Grundmaterial auf dem Blatt, kann es durch leichtes Schütteln beseitigt werden. Das Bild kann dann durch geeignete Fixier- oder Schmelzverfahren permanent gemacht werden. Bei der Vorrichtung nach F i g. 1 erfolgt das Schütteln durch Drehen des dreieckigen Kopfes 4, welcher von dem Motor 3 angetrieben wird. Der drehende Motor 3 bewirkt, daß der Kopf 4 während seiner Umdrehung das Band 20 berührt und ausbiegt, vorzugsweise wird ein thermoplastisches Bildmaterial verwendet. In diesem Fall kann das Bild permanent gemacht werden, indem man es kurz in einen geheizten Ofen bringt.
  • F i g. 2 zeigt eine selbsttätige Vorrichtung nach der Erfindung, die fortlaufend Bandkopien von einem geeigneten Original erzeugen kann. Diese Vorrichtung befindet sich in einem lichtdichten Gehäuse 40, in dem ein endloses Band 20 gelagert ist, welches um eine untere Antriebsrolle 21 a und, eine obere Antriebsrolle 21 b läuft. Die beiden Antriebsrollen sind derart gelagert, daß sie das Band unter einem hinreichenden Winkel halten, so daß Pudermaterial kaskadenartig langsam nach unten über die Oberfläche des Bandes fällt. In der Regel erreicht man mit einem Winkel von 30 bis 45° dieses Ergebnis. Das endlose Band soll den Leitfähigkeitsforderungen genügen, die oben für das Band 23 in F i g. 1 angegeben wurden. Es kann aus einer Metallfolie bestehen, die vorzugsweise mittels einer Papier- oder plastischen Unterlagschicht verfestigt ist. In .einer derzeit bevorzugten Ausführungsform wird eine Metallfolie auf einer weichen Papierbandunterlage verwendet. In der Nähe der unteren Antriebsrolle 21 a liegt eine Puderzufuhrvorrichtung, die beispielsweise einen kleinen Puderbunker 41 aufweisen kann und einen Becherförderer 42. Der Becherförderer ist mit. geeigneten Bechern oder offenen Behältern 43 versehen, die rund um eine obere Antriebsrolle 44 und untere Antriebsrolle 45, welch letztere innerhalb des Puderbunkers 43 liegt, bewegt werden können. In den Bunker wird fortlaufend Puder eingeführt, so daß der Becherförderer eine gleichbleibende Menge von Puder laufend auf die Oberfläche des Bandes schüttet. Bei Betrieb der Vorrichtung bewirken die Bewegung des Bandes und der fortlaufende Fluß des Entwicklermaterials über seine Oberfläche das Entstehen einer dünnen Schicht lose haftenden Pudermaterials auf der Bandoberfläche.
  • An einer geeigneten Stelle längs der Bahn des Bandes 20, vorzugsweise im Zusammenwirken mit der oberen Antriebsrolle 21 b, liegt eine übertragungsrolle 60, die mit der übertragungsspannungsquelle 61 verbunden ist. Diese Spannungsquelle 61 kann beispielsweise aus einer Gleichspannungsquelle 62 gewünschter Polarität bestehen und einer Spannungseinstellvorrichtung, wie etwa einem Potentiometer 63. Die Polarität der Spannung, die an die Rolle 60 gelegt ist, ist entgegengesetzt zur Polarität des geladenen Puders, beispielsweise wird zur positivpositiv Reproduktion ein negativ geladener Puder verwendet, und es wird an die Rolle 60 eine Spannung von etwa 1000 Volt positiver Polarität gelegt. Die übertragerstation weist zwei Rollen auf, die ein Band 64 in engen Kontakt mit dem Band 20 bringen. Eine dieser Rollen kann beispielsweise die obere Rolle 21 b für das Band 20 sein, und es kann eine einzige Übertragungsrolle 60 verwendet werden. Eine dieser Rollen ist eine Antriebsrolle. Aus wirtschaftlichen Gründen des Maschinenaufbaus kann die Rolle 21 b durch einen geeigneten Motor 65 angetrieben werden, so daß die Rolle 21 b als primärer Antrieb sowohl für das Band 20 als auch für das Band 64 wirkt.
  • Vorzugsweise liegt eine Schmelzvorrichtung 66 in dem xerographischen Apparat, obwohl auch außen befindliche Schmelzapparate verwendet werden können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Schmelzofen vorgesehen, der mehrere Heizspulen 67 aufweist und innerhalb des Gehäuses 40 längs der Bewegungsbahn des Bandes 64 liegt. Es können auch Aufbringvorrichtungen für Lösungen mittels Dampf zum Schmelzen verwendet werden. Mehrere Führungsrollen 68 tragen das Band 64 von einer Zufuhrrolle 69 zu einer Aufnahmerolle 70. Bei der tatsächlichen Ausführungsform der Vorrichtung liegen die Aufnahmerollen an der Vorderseite der Vorrichtung, so daß sie durch die Bedienungsperson leicht zugänglich sind. Aus Gründen der vereinfachten Darstellung liegen sie in F i g. 2 nächst der übertragerstation.
  • Bei Benutzung und Betrieb bringt die Bedienungsperson ein zu kopierendes Originaldokument oder Papier auf das Belichtungspanel 52. Dann stellt sie den Antriebsmechanismus an und setzt die Koronaelektrode 25 in Betrieb, woraufhin eine Puderschicht auf das Band gebracht und geladen wird. Das mit Puder beschichtete Band wird dann in die Belichtungsstellung gebracht, dort wird der Antrieb angehalten, und es werden die Belichtungslampen während der gewünschten Belichtungsdauer eingeschaltet. Der Antriebsmotor 65 wird dann wiederum eingestellt, so daß er die belichtete Puderschicht durch die Übertragerstation bringt. An dieser übertragerstation wird das Puderbild selektiv von dem Band 20 auf das Band 64 übertragen, vorzugsweise derart, daß ein direkter positiver Abdruck auf dem Band 64 entsteht. Es ist hier zu bemerken, daß ein elektrischer Ladungsabfluß in den belichteten Bildbereichen erfolgt, so daß allein die dunklen Bildbereiche die elektrische Ladung, die dem Puder durch die Koronaentladungselektrode erteilt wurde, behalten. Wird eine Spannung entgegengesetzter Polarität an die übertragerrolle 60 gelegt, so wird der restliche geladene Puder und nur der restliche Puder auf das Band 64 übertragen. Das Ergebnis ist ein einfacher und billiger Direktkopierprozeß zur Kopie von Dokumenten oder anderen Originalen.
  • Innerhalb des Behälters 16 oder des Bunkers 41 oder eines anderen geeigneten Puderspenders befindet sich ein anderer fotoleitender, isolierender Puder 15, der das einzige optische zu aktivierende Material nach der vorliegenden Erfindung enthält, das zugleich das schließliche Bilderzeugungsmaterial ist. Das Pudermaterial ist ein fotoleitender Isolierstoffpuder, der vorzugsweise auf einer geeigneten Druckunterlagefläche sichtbar ist, mindestens muß er fähig sein, ein nutzbares, feststellbares Bild zu erzeugen, entweder durch Änderung der Lichtabsorption, der Lichreflexion, der Lichtstreuung od. dgl. oder durch Änderung anderer feststellbarer elektrischer oder mechanischer Eigenschaften. Der Puder besteht vorzugsweise aus feinunterteilten Partikeln, vorzugsweise mit einer Partikelgröße in der Größenordnung von einigen Mikron. Im allgemeinen liegt eine brauchbare Partikelgröße unterhalb etwa 50 Mikron, bevorzugt unterhalb 20 Mikron. Die Bildqualität und das spezifische Auflösungsvermögen sind durch die obere Grenze der Partikelgröße begrenzt. In Abwesenheit von Beleuchtung können die fotoleitenden Isolierstoffteilchen eine elektrostatische Ladung in der Größenordnung einiger hundert Volt während eines Zeitraums, der wenigstens gleich dem xerographischen Zyklus ist, aufnehmen und festhalten. Diese Dauer liegt vorzugsweise oberhalb einer Minute, allgemein in der Größenordnung von 10 Minuten oder mehr. Obwohl das Pudermaterial in Abwesenheit von Beleuchtung seine Ladung in hohem Maße beibehält, so fließt doch seine Ladung kritisch bei aktivierender Beleuchtung ab, so daß eine Schicht verbleibt, die nach Belichtung mit solcher Strahlung niedrige Restladung hat. Zur kommerziellen Nutzbarkeit muß die ; Lichtempfindlichkeit des Pudermaterials derart sein, daß ein im wesentlichen vollständiger Ladungsäbfluß bei Lichtexpositionen in üblichen fotografischen Projektionssystemen geschieht, vorzugsweise bei Belichtungszeiten, die 30 Sekunden nicht überschreiten, und im allgemeinen bei Belichtungszeiten zwischen etwa 0,001 und etwa 10 Sekunden, vorzugsweise soll eine stroboskopische Blitzbelichtung für hohe kommerzielle Arbeitsgeschwindigkeiten möglich sein.
  • Es wurden geeignete Materialien für diesen Zweck untersucht. Es wurde gefunden, daß das erfindungsgemäße xerographische Verfahren mit annehmbarer kommerzieller Fotografiergeschwindigkeit mit verschiedenen Materialien ausgeführt werden kann. Beispielsweise wurde ein puderförmiges, fotoleitendes, isolierendes Selenmaterial durch sorgfältiges Mahlen von Selen, bei dem überhitzung und daher Kristallisierung verhütet wurde, hergestellt. Ein Selenkörper wurde durch Vakuumverdampfung auf eine Oberfläche hergestellt, die auf einer Temperatur unter etwa 50° C gehalten wurde. Die niedergeschlagene Schicht wurde von derOberfläche abgekratztund sorgfältig von Hand in einem Mörser mit einem Stößel zerstoßen, bis sich ein feinpudriges Selenmaterial ergab. Dieses Material wurde auf ein Blatt Papier gestreut, das etwas leitfähig gemacht worden war indem es Luft mit 50°!o relativer Feuchtigkeit ausgesetzt wurde. Dann wurde das Material durch Koronaentladung auf etwa 400 V positiver Polarität aufgeladen, danach wurde es mit einem optischen Bild belichtet. Das Papier wurde dann umgedreht und geschüttelt, so daß sich der Puder in den Hintergrundbereichen löste und an dem Papier stark dunkelfarbiger Selenpuder haftenblieb, der klar gegenüber der Papieroberfläche sichtbar war.
  • In einem anderen Beispiel wurde eine Schicht aus weißem Zinkoxydpuder auf die Papieroberfläche gestreut, geladen und, wie oben beschrieben, exponiert. Nach selektiver Beseitigung des Puders ergab sich ein Bild eines gedruckten Dokuments. Weißes Zinkoxydpigment gleicher Gradierung wurde ebenso in fotoleitendes Isolierstoffmaterial umgewandelt, indem es mit einer geeigneten Lösung isolierender Harze gemischt wurde, beispielsweise mit in Toluol gelöstem Silikon SR 82, wie es die General Electric Co. liefert. Dieses Material wurde getrocknet, zu einem feinen Puder gemahlen und in einer dünnen Schicht auf eine Papierträgeroberfläche aufgebracht. Schließlich wurde es auf 300 V negativer Polarität geladen. In Abwesenheit von Licht blieb mindestens die Hälfte der Ladung über eine Zeitdauer länger als 1 Minute erhalten. Nach Beladung und Weiterbehandlung, wie oben beschrieben, ergeben sich Bilder guter Qualität, insbesondere ergab das harzbeschichtete weiße Zinkoxydpudermaterial fotografische Umkehrbilder guter Qualität, wenn es auf eine schwarze Papierfläche gestaubt, beladen, belichtet und selektiv von der Papieroberfläche beseitigt wurde.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel wurde Zinkoxyd mit einem isolierenden Harz, wie etwa dem im vorigen Beispiel verwendeten Silikon, vermischt und ferner mit einer sensitivierenden Menge eines rosafarbigen Sensitivierungsfarbstoffes, bekannt unter dem Namen Rose Bengal. Der resultierende Puder wurde auf eine weiße Papieroberfläche aufgestreut, dann geladen und exponiert, und es wurde das Bild abgetrennt. Es ergab sich ein sichtbares farbiges Puderbild auf dem weißen Papier. Die Belichtungszeit war vergleichbar mit der bei optischen Projekten angewendeten.
  • Ähnliche Verfahren können mit einer Vielzahl fotoaktiver Materialien ausgeführt werden einschließlich verschiedener Sulfide, Oxyde, Calciumselenide, Zinkcadmium usw. Beispielsweise sind Quecksilbersulfid, Bleisulfid, Tellurverbindungen, Titandioxyd und andereVerbindungen als auch die entsprechenden Salze wirksam. Die verschiedensten bekannten Materialien haben die Eigenschaft, durch Fotoaktivierung mittels sichtbaren Lichts oder anderer aktivierender Strahlung in geeigneten Spektralbereichen einschließlich des Infrarot-, Ultraviolett-, Röntgenstrahlen- und dergleichen Bereichs elektrisch leitend zu werden. Diese Materialien fallen häufig in die Klasse der Phosphore und umfassen zusätzlich Materialien- und Stoffklassen von oben angegebenen Stoffen, gewisse Silikat- und Wolframmaterialien und Komplexe anorganischer Salze. Phosphormaterialien dieser Art können mit geeigneten isolierten Harzen beschichtet werden, so daß sich fotoleitende, isolierende Pudermaterialien ergeben, die einen hohen Widerstandswert in Abwesenheit von .Strahlung haben.
  • Die genannten Phosphormaterialien haben zusätzlich nützliche Eigenschaften für andere industrielle Zwecke, beispielsweise zur Herstellung dreifarbiger Kathodenstrahlröhrenflächen. Beispielsweise kann ein geeigneter roter fluoreszierender Phosphor, wie Cd2B205 : Mn, mit einem isolierten Harz beschichtet werden, um einen fotoleitenden Puder zu erzeugen, der dann auf der Innenseite einer gekrümmten Glasfläche, die in geeigneter Weise präpariert wurde, niedergeschlagen und elektrisch geladen wird. Solche Glasflächen werden in Kathodenstrahlröhren für Farbfernsehröhren u. dgl. benutzt. Die Glasoberfläche kann in geeigneter Weise vorbehandelt werden, um ihr eine gewisse Leitfähigkeit zu erteilen. Ein Siebmuster wird zwischen die Glasplatte und eine punktförmige Lichtquelle gelegt, die sich an dem beabsichtigten effektiven Ursprungspunkt eines Kathodenstrahls in der Kathodenstrahlröhre befindet. Der Spektralbereich der Lichtquelle wird entsprechend der Ansprechfähigkeit des fotoleitfähigem Phosphorbindemittels ausgewählt, im allgemeinen liegt er im blauvioletten öder ultravioletten Bereich. Das auf das Phosphbrmaterial auftreffende Licht bewirkt einen Ladungsabfluß in' einem Muster, das von sich aus Ungleichmäßigkeiten in der Geometrie kompensiert, so daß das Muster des Phosphormaterials, das verbleibt, nachdem die beschichtete Platte umgedreht und abgeschüttelt ist, genau dem Abtastmuster in der schließlich zusammengesetzten Kathodenstrahlröhre entspricht.
  • Xerographische Bilder nach der Erfindung wurden auf die verschiedensten Oberflächen aufgebracht. Im allgemeinen ist es notwendig, daß die Oberfläche selbst wenigstens etwas leitfähig ist. Geeignete Oberflächen haben z. B. gewöhnliche Papiere, vorzugsweise unter Feuchtigkeitsverhältnissen von wenigstens 30% relativer Feuchtigkeit. Besonders vorteilhafte Resultate können erreicht werden mit geschlichtetem oder in anderer Weise beschichtetem Papier. Als Schlicht- oder Beschichtungsmaterial wird vorzugsweise ein relativ weiches Material mittlerer Leitfähigkeit verwendet. Die Bilder können auch auf tatsächlichen Leitern, wie Metalloberflächen u. dgl., gebildet werden. Die Erfindung ist insbesondere nützlich zur Bildung fotografisch positiver oder fotografisch negativer Drucke für Aufzeichnungszwecke. Zur Herstellung von Dokumentreproduktionnen -diese ist beispielhaft für eine Verwendung der fotografisch erzeugten positiven Drucke - ist es wünschenswert, einen soweit wie möglichen Ladungsabfluß aus den beleuchteten Bereichen zu erzielen. Hierzu wird eine mittelmäßig leitende Oberfläche verwendet, die hinreichend weich ist, um die Puderschicht derart aufzunehmen, daß sie mit den Puderteilchen in einen engeren Kontakt als nur in Punktkontakt kommt. Für diese Zwecke ist ein relativ weiches texturiertes Papier oder eine mittelmäßig leitende plastische Folie brauchbar.
  • Obwohl die Erfindung bis hierher nur in bezug auf einen einzigen oder homogenen, fotoleitenden, isolierenden Puder 15 beschrieben wurde, ist es unter gewissen Umständen vorteilhaft, zugleich zwei oder mehr verschiedene Pudermaterialien zu verwenden. Diese Materialien können auf die Puderaufnahmeoberfläche in einem durch Zwischenlinien getrennten Muster aufgebracht werden. Statt der Linien können auch Punkte od. dgl. vorgesehen sein. In der Regel können die Materialien einfach miteinander vermischt und zugleich aus dem Behälter 16 oder anderen Spendern aufgebracht werden. Die verschiedenen Pudermaterialien unterscheiden sich im allgemeinen voneinander in ihren spektralen Ansprechvermögen gegenüber aktivierender Strahlung. Sie bieten gegebenenfalls auch zusätzlich ein unterschiedliches Aussehen, oder sie unterscheiden sich in anderen feststellbaren physikalischen Eigenschaften. So ist es bekannt, daß unterschiedliche fotoleitende Materialien verschiedene Spektral- oder Farbempfindlichkeit haben. Diese natürlichen Unterschiede können weiterhin durch Verwendung bekannter Aktivierungsverunreinigungen durch Sensitivierungsfarbstoffe od. dgl. modifiziert werden oder durch eine derartige Färbung der Puder,. da3- gewisse Spektralbereiche, die normalerweise die Puder zur Leitfähigkeit aktivieren würden, ausgefiltert werden.
  • So können beispielsweise iri'dem vorgenannten Beispiel der. Anwendung der Erfindung zur Herstellung von Kathodenstrafilröhrenflächen für Farbfernsehen Phosphore für zwei oder, drei primäre.Spektralfarben auf die Röhrenoberfläche' aufgebracht werden und dann zugleich elektrisch auf dieser geladen werden. Eine getrennte oder zugleich erfolgende .Belichtung mit einem unterschiedlich gefärbten Lichtmuster für jeden Phosphor gestattet. dänri die selektive Beseitigung eines jeden von seinen ungewünschten Bereichen. Durch Anwendung dreier verschiedener fötöleitender, isolierender Puder, von denen jeder eine verschiedene Primärfarbe und eine unterschiedliche Spektralempfindlichkeit gegenüber aktivierender Strahlung hat, ist es'in ähnlicher Weise möglich, ein vollständiges Farbbild in im wesentlichen einem Arbeitsschritt herzustellen. Die drei Puder können zugleich auf eine geeignete Oberfläche aufgebracht werden, getrennt nacheinander oder simultan mit drei verschiedenen Farbbildern belichtet werden, von denen jedes eine Farbe hat, die der Empfindlichkeit des entsprechenden Puders entspricht, und die selektiv abgelösten Puder können beseitigt oder auf einen anderen Träger übertragen werden, um so ein volles Farbbild zu erzeugen. Wenn die Spektralempfindlichkeiten der Puder den normalen Primärfarben entsprechen, ist es möglich, die gemischten Puder mit einem gefärbten Transparent zu exponieren statt mit getrennten Farben.
  • Wenn auch die Erfindung bisher in bezug auf die Anwendung eines fotoleitenden Isolierstoffpuders auf eine wenigstens etwas leitende Oberfläche beschrieben wurde und auf die elektrische Ladung dieses Puders, während er sich auf der Oberfläche befindet, hingewiesen wurde, ist es ersichtlich, daß die elektrischeLadung auf diejenige Oberfläche, die dem Puder abgewandt liegt, abfließt. Dementsprechend ist es erkennbar, daß die Erfindung auch durch getrenntes Laden der Puderpartikeln ausgeführt werden kann, bevor die Puderpartikeln auf eine wenigstens etwas leitfähige Oberfläche aufgebracht werden statt nachher. In jedem Fall wird vor der Belichtung eine Schicht aus elektrisch geladenen, fotoleitenden, isolierenden Partikeln auf einer im wesentlichen ungeladenen Oberfläche gebildet. Somit ist es erkennbar, daß ein eindeutiges und unterscheidbares Merkmal allen Verkörperungen der Erfindung eigen ist, nämlich die elektrostatische Bindung einer fotoleitenden, isolierenden Puderschicht auf einer Trägeroberfläche und die selektive Schwächung dieser Bindung durch das Bestrahlen des Puders mit aktivierender Strahlung.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Xerographisches Verfahren, bei dem Puderpartikeln von einer Unterlagsfläche entsprechend einer Vorlage selektiv entfernt werden, d a -durch gekennzeichnet, daß in einer auf einer relativ leitenden Unterlagsfläche befindlichen Schicht aufgeladener, fotoleitender Puderpartikeln durch Aufbelichten der Vorlage die elektrostatische Bindung der Puderpartikeln an der Unterlagsfläche selektiv gelöst wird, so daß die belichteten Puderpartikeln ohne Störung der unbelichteten Puderpartikeln von der Unterlagsfläche entfernt werden können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht der Puderpartikeln auf eine Unterlagsfläche aufgebracht wird, die als Träger für die herzustellende Kopie dient.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die belichteten Puderpartikeln durch Rütteln und unter derWirkung der Schwerkraft entfernt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die belichteten Puderpartikeln auf ein kontinuierliches Band, etwa ein Papierband, übertragen werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die belichteten Puderpartikeln unter der Wirkung eines elektrostatischen Feldes übertragen werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Puderpartikeln, bevor sie auf die Unterlagsfläche aufgebracht werden, geladen werden.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Puderpartikeln geringer als 50 Mikron, vorzugsweise geringer als 20 Mikron sind. B.
  8. Xerographischer Apparat zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Pulverzufuhrmittel (11, 42), die die Unterlagsfläche (20, 23) mit fotoleitenden Pulverpartikeln (14, 48) zu bestäuben gestatten, durch einander gegenüberstehende Beladungsmittel (25, 26, 27), die eine elektrostatische Ladung auf die Unterlagsfläche aufzubringen gestatten, durch eine Belichtungsstation (13, 52, 54, 55) mit Abbildungsmitteln (28), die eine belichtete Vorlage in einer Brennebene abzubilden gestatten, und durch Antriebsmittel (65), die die Unterlagsfläche fortlaufend zu den Puderzufuhrmitteln, zu den Beladungsmitteln und zu der Belichtungsstation zu bewegen gestatten.
  9. 9. Xerographischer Apparat nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Vibrator, der die Unterlagsfläche nach der Belichtung rüttelt.
  10. 10. Xerographischer Apparat nach Anspruch 8 und 9, gekennzeichnet durch Blattfördermittel (68), die ein Übertragungsblatt (64) in Berührung mit der die Puderpartikeln tragenden Unterlagsfläche (20) bringen, nachdem die Belichtung in der Belichtungsstation (52, 54, 55) erfolgte, durch Übertragungsmittel (60), die die Puderpartikeln von der Unterlagsfläche auf das übertragungsblatt (64) übertragen, und dadurch, daß die Antriebsmittel (65) die Unterlagsfläche von der Belichtungsstation zu den Übertragungsmitteln fördern.
  11. 11. Xerographischer Apparat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagsfläche (20) die Form eines endlosen Bandes hat.
  12. 12. Xerographischer Apparat nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Schmelzmittel (66), die die auf das Übertragungsblatt (64) übertragenen Pulverpartikeln fixieren. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr.1046 477, 1055 353, 1059 287, 1076 416.
DER29549A 1961-01-26 1961-01-26 Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens Pending DE1172946B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER29549A DE1172946B (de) 1961-01-26 1961-01-26 Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER29549A DE1172946B (de) 1961-01-26 1961-01-26 Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1172946B true DE1172946B (de) 1964-06-25

Family

ID=7403043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER29549A Pending DE1172946B (de) 1961-01-26 1961-01-26 Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1172946B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046477B (de) * 1954-12-24 1958-12-11 Ibm Deutschland Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien
DE1055353B (de) * 1956-09-29 1959-04-16 Ibm Deutschaland International Xerographische Druckeinrichtung
DE1059287B (de) * 1956-03-28 1959-06-11 Zindler Lumoprint Kg Durchlaufkopier- und Entwicklungsgeraet
DE1076416B (de) * 1955-05-04 1960-02-25 Ibm Deutschland Vorrichtung zur Ausloesung eines elektrisch gesteuerten Paralleldruckwerks

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046477B (de) * 1954-12-24 1958-12-11 Ibm Deutschland Verfahren zur Erzeugung xerographischer Kopien
DE1076416B (de) * 1955-05-04 1960-02-25 Ibm Deutschland Vorrichtung zur Ausloesung eines elektrisch gesteuerten Paralleldruckwerks
DE1059287B (de) * 1956-03-28 1959-06-11 Zindler Lumoprint Kg Durchlaufkopier- und Entwicklungsgeraet
DE1055353B (de) * 1956-09-29 1959-04-16 Ibm Deutschaland International Xerographische Druckeinrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2261023A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur sichtbarmachung eines latenten elektrostatischen bildes, sowie elektrophotographische kopiermaschine mit einer solchen vorrichtung
DE1497086A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines latenten elektrostatischen Bildes
DE2757244C2 (de)
DE1804982B2 (de) Elektrophotographisches Aufzeichnungs- und Bildempfangsmaterial
DE1910749C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines gerasterten Landungsbildes Rank Xerox Ltd, London
DE1597902A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrostatischen Farbreproduktion
DE2033127A1 (de) Fixiervorrichtung fur eine elektrophoto graphische Vervielfaltigungsmaschine
DE1772023A1 (de) Verteileinrichtung zur Ausgabe von Entwicklungsmaterial fuer Entwicklungseinrichtungen
DE1497233A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder
DE2400521A1 (de) Verfahren zum aufbringen von toner auf einen elektrophotographischen aufzeichnungstraeger bzw. toneraufbringvorrichtung bzw. elektrophotographische bilderzeugungseinrichtung
DE1522693A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen elektroskopischer Partikel auf einen elektrisch isolierenden Traeger
DE1522673A1 (de) Xerographische Kopiermaschine
DE896455C (de) Elektrophotographisches Vervielfaeltigungsverfahren und Maschine zu dessen Ausfuehrung
DE1035473B (de) Xeroradiographie
DE2241764A1 (de) Vorrichtung zum modulieren eines ionenstrom-strahles nach massgabe eines optischen bildes
DE1172946B (de) Xerographisches Verfahren und Apparat zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE2242501A1 (de) Verfahren zum erzeugen eines bildes auf einer elektrostatisch aufgeladenen oberflaeche
DE2850260A1 (de) Waermekopierverfahren und -vorrichtung
DE1042613B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von elektrostatischen Drucken mittels photoleitfaehigen Materials
DE1522688A1 (de) Verfahren bzw. Einrichtung zur Herstellung flaechiger Bildkopien
DE1279467B (de) Elektrophotographisches Verfahren zur Herstellung von Bildern und elektrophotographisches Kopiergeraet
DE1017911B (de) Material und Verfahren fuer die elektrostatische Bildherstellung und eine Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1772254A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kopien
DE1597815C3 (de)
AT249503B (de) Verfahren und Apparat zum Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes