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Xerographierappar-at Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat,
bei dem durchlaufende Vorlagen durch einen Belichtungsschlitz auf die Oberfläche
einer xerographischen Trommel projiziert werden, wobei die Transportgeschwindigkeit
der Vorlagen auf die Oberflächengeschwindigkeit der xerographischen Trommel abgestimmt
ist.
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Apparate dieser Art sind bekannt.
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Es ist ferner ein Apparat zur Projektion von Filmbildern auf eine
lichtempfindliche Aufnahmefläche bekannt, in welchem die Vorlage und der Schichtträger
während der Belichtung in entgegengesetzter Richtung mit Geschwindigkeiten, deren
Verhältnis dem Abbildungsmaßstab proportional ist, aneinander vorbeibewegt werden
und ein Bild des Films durch einen Belichtungsschlitz durch die Aufnahmefläche projiziert
wird. Dabei ist das Projektionsbild einstellbar und gestattet somit wählbare Abbildungsmaßstäbe.
Die Einstellung der Länge des optischen Weges des Objektivs und die Geschwindigkeiten
des vollen Transports können in Abhängigkeit voneinander durchgeführt werden.
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Es ist ferner bekannt, einen sich kontinuierlich bewegenden Film durch
einen Beleuchtungsschlitz hindurch zu projizieren.
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Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Apparat eingangs genannter
Art Vorlagen mit unterschiedlichem einstellbarem Vergrößerungsverhältnis auf die
Oberfläche der xerographischen Trommel abzubilden.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist der erfindungsgemäße Apparat dadurch
gekennzeichnet, daß Objek-
tive verschiedener Brennweiten in den optischen
Weg der Projektion einschaltbar sind und daß Mittel zur Scharfeinstellung und zur
Einstellung der Geschwindigkeit des Vorlagentranspoits in Abhängigkeit von der Brennweite
des gewählten Objektivs vorgesehen sind.
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Mit einem erfindungsgemäßen Apparat können insbesondere Mikrofilme
als Vorlagen reproduziert werden. In einfacher Weise ist ein Wechsel der Vergrößerungsverhältnisse
möglich, mit denen die Vorlagen zu reproduzieren sind. Die relativen Geschwindigkeiten
zwischen den Vorlagen und der xerographischen Trommel können schnell und genau dem
ausgewählten Vergrößerungsverhältnis angepaßtwerden. Dabei erfolgt jeweils auch
eine scharfe Einstellung.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren dargestellt.
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F i g. 1 zeigt eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen
Apparats in seiner Zusammenarbeit mit einem automatischen xerographischen Apparat;
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Apparats teilweise fortgebrochen,
um die Einzelheiten des Mechanismus bloßzulegen; F i g. 3 zeigt einen Schnitt
durch einen erfindungsgemäßen Apparat; F i g. 4 zeigt eine Vorderansicht
einer Linsenrevolverkopfanordnung nach der Erfindung teilweise fortgebrochen, um
Einzelheiten des Mechanismus bloßzulegen; F i g. 5 zeigt einen Schnitt längs
der Linie 5-5 der F i g. 4, wobei die Linse 93 fortgelassen
ist; F i g. 6 zeigt einen Querschnitt durch die variable Geschwindigkeitsübertragung
nach der Erfindung; F i g. 7 zeigt einen Schnitt längs der Linie
7-7 der F i g. 6;
F i g. 8 zeigt einen Schnitt längs der Linie
8-8 der F ig. 6;
F i g. 9 zeigt eine Vorderansicht der Masken-
und Skalenanordnung nach der Erfindung, deren Lage von der Lage des Revolverkopfes
abhängig ist und die den Film-Platten-Abstand in Bezugszahlen, die den Vergrößerungsverhältnissen
entsprechen, anzeigt; F i g. 10 zeigt ein Schaltdiagranun.
In
der dargestellten Anordnung ist das optische System der Erfindung in einem kastenähnlichen
Gehäuse (s. Fig. 1) untergebracht. In diesem Gehäuse befindet sich eine Lichtquelle2,
eine Kondensorlinse3. die das von der Lichtquelle2 ausgesandte Licht auf den auszuleuchtenden
Bereich konzentriert, ein Mikrofilmträger4, eine Linsen-Revolver-Anordnung
5, eine variable Drehzahlübertragung 6 und ein Steuerungssystem
7 für die Exposition.
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Der Apparat nach der Erfindung hat als Hauptträger (s. F i
g. 1 und 3) eine Grundplatte 24, an der Vorderstützen 26 und
27 und rückwärtige Pfosten 28,
von denen nur einer gezeigt ist, zur
Stützung der Deckelplatte25befestigtsind. EineFrontträgerwandl ist derart an dem
Trägergerüst befestigt, daß sie ,-leitend in einer senkrechten Ebene verstellbar
ist. Alle im folgenden beschriebenen Bauteile haben als Hauptstütze die Trägerwandl
und werden mit ihr gleitend verschoben.
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Ein Mikrofilm, der zu reproduzierende Bilder trägt, befindet sich
auf dem Mikrofilmträger 4. Dieser Träger 4 umfaßt eine Filmträgeranordnung
56, die sich auf die Filmträgerstütze 52 abstützt. Diese Filmträgerstütze
52 ist senkrecht zur Trägerwand 1 auf Stangen 53 und 54 gleitend
und parallel zur Trägerwand 1
beweglich. Die Stangen 53 und 54 erstrecken
sich quer durch die Trägerwand 1 und sind an ihren hinteren Enden durch eine
Platte 27 miteinander verbunden. Um die Stütze 52 in den richtigen
Abstand von der Trägerwand 1. zu bringen, ist ein Justierbolzen
55 drehbar durch die Filmträgerstütze 52 geführt und in die Trägerwand
1 eingeschraubt. Eine Verstellung des Bolzens 55 bewirkt eine Zentrierung
des Films, die bei der Handhabung des Apparates, wie im folgenden noch beschrieben
wird, erforderlich ist.
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Filme unterschiedlicher Abmessungen werden von der Filmträgeranordnung
56 mit der Trägerwand 50
abgestützt. Hierzu ist die Trägerwand
50 abnehmbar durch Mutterbolzen 57 und 58 an nicht dargestellten
Zapfen an der Filmträgerstütze 52 befestigt. Eine Filmzufuhrspule
59 ist an der drehbaren Welle 60
befestigt, die ihrerseits in der Trägerwand
50 gelagert ist. Eine Feder 61, die an einem an der Trägerwand
50 befestigten Stift 62 schwenkbar befestigt7ist, übt einen Reibdruck
auf die Nabe 63 der Spule 59 aus, wodurch ein Widerstand bei der Abzugsbewegung
des Films erzeugt wird. Von der Spule 59 läuft der Film 51 über eine
drehbare Führungsrolle 64 und dann um eine drehbare Führungsrolle 65. Die
beiden Rollen sind an Wellen 66 bzw. 67 befestigt. Der Stift
67 ist an einem Schwenkarm 68 befestigt, der an der Trägerwand
50 mittels des Bolzens 69 befestigt ist. Bei der Führung des Films
wird die Rolle 64 von der Rolle 65 fortgeschwenkt, soweit es durch das Auffangstück
70, das mittels des Bolzens 71 an der Wand 50 befestigt ist,
möglich ist. Der Film wird dann um die Führungsrolle 75 gelegt, die an einer
Antriebswelle 229 mittels des Keils 230 befestigt ist. Schließlich
wird der Film um die Führungsrolle 79 gelegt und der Aufnahmespule
78 zugeführt. Ein Antriebsrad 73 (vgl. auch F i g. 6, 7 und
8) ist ebenfalls an der Welle 229 befestigt und überträgt die Drehung
27
der Welle 229 über den Riemen 76 auf das Antriebsrad 74,
das an einer drehbaren Welle 77 befestigt ist, auf der die Filmaufnahmespule
ebenfalls befestigt ist und daher durch die Welle 77 mit einer Drehzahl aedreht
wird, die durch die relative Drehzahl der Welle 229 bestimmt ist. Die Führungsrolle
79 ist drehbar auf einem Stift 80 mit Schwenkarm 81 gelagert,
der mittels eines Bolzens 82 an der Wand 50
befestigt ist und der beim
Einlegen des Films von der Rolle 75 fortgeschwenkt wird, soweit dies durch
das Fangstück 83, das mittels des Bolzens 84 an der Wand 50 befestigt
ist, möglich ist. In ihrem Mittelbereich werden die Fangstücke 70 und
83 durch Abstützteile 85 und 86, die an der Wand
50 befestigt sind, abgestützt.
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Die Projektion eines Mikrofilmbildes erfolgt mittels einer Linsenrevolverkopfanordnung
5, mittels der eine Linse, die die für ein gewünschtes Vergrößerungsverhältnis
geeignete Fokallänge hat, nach Wahl eingestellt werden kann. Die Linsenrevolverkopfanordnung
5 (s. F i g. 3, 4 und 5), umfaßt eine Revolverkopfplatte
92, die mittels Bolzen 98 an einer Welle 101 befestigt ist.
Die Welle 101 ist drehbar durch einen Kragen 102 geführt, der an der Trägerwand
1
mittels Bolzen 107 befestigt ist und innere Führungslager
103 und 104 aufweist. Haltemuttern 105, die das mit einem Schraubengewinde
versehene Ende der Welle 101 festhalten, sind mit der Welle 101
drehbar,
da sie auf der äußeren Gleitbahn eines Druckkugellagers 106 aufliegen. In
einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind drei Linsenanordnungen
93, 94 und 95 vorgesehen, von denen jede eine Objektivlinse mit unterschiedlicher
Fokallänge aufweist, die sich in einer mittels Bolzen 108 an einem Auflagering
108 befestigten Linsenfassung befinden. Jede dieser Linsenanordnungen hat
eine feste Diaphragmaöffiiung (nicht dargestellt) mit einer effektiven Äquivalentapertur
von etwa F/6. Ferner ist jede Linsenanordnung gleitend der Revolverkopfplatte
92 durch eine öffnung 96 angepaßt, die sich zwischen der Platte
92 und der an ihr mittels Bolzen 112 befestigten Filmstütze 111 befindet.
Der Film bewegt sich über die Filmstütze 113, die eine Mehrzahl von Rollen
114 aufweist; die Anzahl der Rollen kann für jede Linsenanordnung verschieden sein.
Jede Rolle 114 ist drehbar auf Nadeln 115, 116
gelagert, die derart ausgewählt
sind, daß sie den Film in der optischen Achse halten. Jede Filmstütze hält den Film
von der jeweiligen Linse in einem Abstand, der gleich der Fokallänge der Linse ist.
Der sich darüber bewegende Film wird durch den Schlitz 122 exponiert, der sich in
Richtung der Trommelbreite erstreckt und dessen Zentrum in der optischen Achse der
jeweiligen Linse liegt.
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Jede Linse der Anordnung hat, wenn sie sich in der Lage befindet,
in der sie ein Mikrofilmbild projiziert, ihre optische Achse im optischen Weg von
dem zu projizierenden Bild senkrecht auf die Trommeloberfläche. Jede Linse ist in
ihrer jeweiligen Anordnung derart gelagert, daß ihre optische Achse radial zur Achse
der Revolverkopfplatte 92 liegt und daß ihr Nodalpunkt sich in einer bestimmten
Entfernung von dieser Achse befindet. Um eine Linse bei einem erreichbaren Vergrößerungsverhältnis
zu fokussieren, wird die vordere Linsenfassung 117 so lange gedreht, bis
ein gewünschtes, auf ihr markiertes Vergrößerungsverhältnis einer Diamantmarkierung
118 gegenübersteht. Zur Anpassung an die Filmdicke, die davon abhängt, welche
Art von Film über die Filmstütze 113 bewegt wird, wobei die Emulsion des
Films sich auf der Vorder- oder der Rückseite des Films befinden kann, ist eine
rückwärtige Linsenfassung 119 durch Drehung einzustellen, bis die entsprechenden
Markierungen
U oder D sich gegenüber der Diamantmarkierung 118 befinden.
Obwohl eine Vielzahl von Kombinationen von Vergrößerungsverhältnissen mit den verschiedensten
Linsen erreichbar ist, wird für eine bevorzugte Ausführungsform vorgeschlagen, daß
die Linsenanordnung 93 eine Fokallänge von 24 mm hat und zur Ausführung von
Vergrößerungsverhältnissen bei der Projektion von 17mal, 18mal und 19mal, 22mal
und 24mal ausgebildet ist. Die Linse der Anordnung 94 hat eine Fokallänge von
35 mm und ist zur Erzielung von Vergrößerungsverhältnissen von
1 lmal, 12mal, 13mal, 14mal und 15mal ausgebildet. Die Linse der Anordnung
95 ist zur Ausführung von Vergrößerungsverhältnissen von 7mal, 7'/2mal, 8'/2mal,
9mal und 91/2mal ausgebildet und hat eine Fokallänge von 50mm.
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Eine Linse, die ein gewünschtes Vergrößerungsverhältnis bewirkt, kann
wahlweise in den optischen Weg durch Niederdrücken der Klinke 123 (s. auch
F i g. 2) gegen den Uhrzeigersinn eingeführt werden, wodurch eine freie Drehung
der Revolverkopfplatte 92 möglich wird. Die Klinke 123 ist an dem
Bolzen 124, der in der Wand 1 befestigt ist, nachgiebig gehalten und um ihn
im Uhrzeigersinn drehbar. Bei Freigabe setzt die Klinke ihre vordere Nase
125 in eine Ausnehmung 126 des Revolverkopfes 92 hinter eine
ausgewählte Linsenanordnung. Die Revolverkopfplatte 92 wird hierdurch in
einer Lage festgehalten, in der die ausgewählte Linse mit ihrer optischen Achse
in dem optischen Weg zwischen dem durch die Linse zu projizierenden Bild und der
Senkrechten auf der Oberfläche 10 liegt. Eine rückwärtige Stütze
129, die mittels Bolzen 130 an der Trägerwand 1 befestigt ist,
weist eine polierte Oberfläche 131 in Form eines Teilrings auf, die in Gleitkontakt
mit der Rückseite der Revolverkopfplatte 92
steht und die Platte
92 in einer festen Ebene hält, wenn sie ihr gegenüber gedreht wird.
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Wird die Revolverkopfplatte 92 gedreht (vgl. F i
g. 5 und 9), bewirkt der Stift 132, der zwischen einem Kopf
99 an der Welle 101 und einem exzentrischen, um die Welle
101 drehbaren Nocken 138
befestigt ist, eine Nockendrehung. Wenn sich
der Nocken 138 dreht, wird die Lage der Maske 139 quer verschoben,
so daß das Fenster 140 eine Skala von Vergrößerungsverhältnissen 137 freigibt,
die auf die Fokussierungsplatte 141 gedruckt ist und die den optischen Längen, die
mit der ausgewählten Linse erreichbar sind, entspricht. Eine Indexmarke 142, die
auf die Maske 139 graviert ist, bewirkt dann, wenn sie mit der Bezugslinie
übereinstimmt, die unterhalb eines angepaßten Vergrößerungsverhältnisses, das auf
der Fokussierungsplatte 141 angezeigt ist, eine genaue Einstellung der Länge des
optischen Weges für das ausgewählte Vergrößerungsverhältnis.
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Die Einstellung der geeigneten optischen Weglänge wird durch Drehung
des Fokussierungsknopfs 143 (s. F i g. 2 und 3) bewirkt. Seine Drehung
wird über den Keil 144 auf die Welle 145 und von dort über den Keil 146 auf das
Kegelzahnrad 151 übertragen, dessen Zähne im Eingriff mit den Zähnen des
Kegelzahnrades 152 stehen. Das Kegelzahnrad 152
ist im Inneren mit
einem Muttergewinde versehen, in dem sich die Führungsschraubspindel 153
befindet, i die bei Drehung des Kegelzahnrades 152 eine senkrechte Bewegung
ausfährt. Diese senkrechte Bewegung wird über das Druckkugellager 154 auf die Buchse
155 übertragen und von dort auf die Stütze 156, die sich an der Trägerwand
1 befindet, wodurch alle mit der Trägerwand verbundenen Teile mit der Stütze
156 in bezug zur festen Fokussierungsplatte 141 senkrecht verschoben werden.
Die Buchse 169,
die mittels der Stütze 170 an der vorderen Trägerwand
1 befestigt ist, bietet eine Gleitführung für eine Senkrechtbewegung der
Trägerwand. Eine Glockenbuchse 160, die an der Wand 1 mittels des
Bolzens 161 befestigt ist, dient als frei tragende und drehbare Stütze für
die Welle 145 über die Drucklager 162
und 163.
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Nach Einstellung der optischen Weglänge kann diese in ihrer Lage blockiert
werden. Hierzu dient ein Blockierungsknopf 164 mit einem inneren Muttergewinde,
das auf das Ende der Welle 145 geschraubt ist und die Welle 145 und die Unterlagscheibe
165,
die sich zwischen einer Schulter der Welle 145 und der Mutter
166 befindet, festzieht, so daß sie dicht gegen die Innenseite der eine entsprechende
Gegenausnehmung aufweisenden Oberfläche des Zahnrades 151 liegt.
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Wie oben bereits angeführt, muß die Fihntransportgeschwindigkeit der
Trommel jedem gewählten Vergrößerungsverhältnis angepaßt werden. Die Filmbewegungsgeschwindigkeit
ist durch die Ausgangsdrehzahl einer einstellbaren Drehzahlübertragung
6
bestimmt, die von einem Motor 173 angetrieben wird und auf die Welle
229 wirkt. Der Motor 173 hat vorzugsweise zwei Drehzahlen. Die passende
Drehzahl für ein ausgewähltes Vergrößerungsverhältnis wird durch seitliches Verschieben
des Handwahlschalters 174 im Schlitz 175 der Platte 176 vorgenommen,
und zwar derart, daß der Handschalter 174 auf die Marken der jeweiligen Vergrößerungsverhältnisbereiche
auf der Platte 176 eingestellt wird. Hierbei ist selbstverständlich der Bereich
auszuwählen, in dem sich das Vergrößerungsverhältnis befindet, mit dem die Mikrofilmbilder
reproduziert werden sollen. Mit dem Handschalter 174 ist eine hinter der Platte
176 gleitende Maske 177 verbunden, die bei Einstellung des Handwahlschalters
174 auf eine der beiden Motordrehzahllagen eine Skala mit Vergrößerungsverhältnissen
172 sichtbar werden läßt, die den Drehzahlübertragungseinstellungen entspricht,
mit denen eine synchronisierte Filmbewegungsgeschwindigkeit im Bereich der erreichbaren
Vergrößerungsverhältnisse bei der ausgewählten Motordrehzahl zu erzielen ist.
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Zur Einstellung der geeigneten übertragungsdrehzahl ist der Drehzahlwahlbedienungsgriff
178 an einem Schwenkstück 179 befestigt, das zwischen den parallelen
Wänden der Tragstreben 180 mittels des Lagerzapfens 181 schwenkbar
befestigt ist. Die Tragstrebe 180 ist an dem Getriebegehäuse 167 mittels
eines Bolzens 168 befestigt. Eine Lenkstange 18Z ist an einem Ende des Schwenkstücks
179 mittels des Stiftes 183 angelenkt, und sein anderes Ende ist an
dem Arm 184 mittels des Stiftes 185 angelenkt. Der Schwenkarin 184 ist mit
seinem unteren Ende an der Tragstrebe 180 mittels des Lagerzapfens
186 drehbar befestigt und mit seinem oberen Ende an dem Drehring
187 des Kugellagers, der seinerseits drehbar und verschiebbar auf der Querwelle
188 liegt. Eine Klinke 189 ist im Inneren der Welle 188 mittels
eines Stiftes 190 derart befestigt, daß sie mit der Welle drehbar und verschiebbar
ist. Die Nase der Klinke 189 ragt durch den Schlitz 191 in der Welle
188 und kann in die Ver72hnting 192 eines ieden Zahnrades des Zahnradsatzes
193
eingreifen. Eine zusammengedrückte Feder 194, die innerhalb der Welle
188 befestigt ist, dient dazu, die Nase der Klinke 189 in dauernder
Berührung mit der Verzahnung 192 zu halten. Der Bedienungsgriff
178 ist in einer senkrechten Ebene im Schlitz 195 verschiebbar und
kann genau eingestellt werden, um die Filmgeschwindigkeit mit einem ausgewählten
Vergrößerungsverhältnis zu synchronisieren. Hierzu wird eine Markierungslinie
196 (in F i g. 2) mit Handgriff 178 in Höhe der Markierungslinie
des gewünschten Vergrößerungsverhältnisses auf der Skala 172 eingestellt.
Die senkrechte Verstellung des Handgriffes bewirkt die Gleitbewegung der Welle
188 in die Laufbuchse 201 und aus ihr heraus, wodurch die Nase der Klinke
194, die an ihr befestigt ist, in die Verzahnung 192 eines ausgewählten Antriebszahnrades
in dem Zahnradsatz 193 eingreift. Die Einstellung des Handgriffs
178 wird durch eine federbelastete Kugel 198 festgehalten, die in
eine Vertiefung 199 in der Oberfläche des Schwenkstücks 179 gedrückt
wird. Die Drehzahl des Motors 173
wird mittels seiner Antriebswelle 211 der
Kupplung 212 und der drehbaren Längswelle 213 auf das Schneckenrad 214 übertragen,
das sich in ständigem Eingriff mit dem Zahnrad 215 befindet, das mittels
des Keilstückes 216 mit der Buchse 217 verbunden ist, sowie die Antriebsbewegung
des Motors auf diese Buchse 217 übertragen wird. Eine Reihe von Abstandringen
222 sind auf der Buchse 217 mittels des Keiles 223 nebeneinander gehaltert.
Jeder Abstandring trägt ein Antriebszahnrad des Zahnradsatzes 193,
das sich
auf ihm frei drehen kann. Die Drehung der Buchse 217 wird über die Klinke
189, die als Keil zwischen der Buchse 217 und der Verzahnung eines
jeden Zahnrades des Zahnradsatzes 193 wirkt, jeweils auf das Zahnrad übertragen,
das durch die Einstellung des Bedienungsgriffs 178 ausgewählt wurde. Das
Antriebszahnrad treibt das jeweils in ihn eingreifende Zahnrad des Zahnradsatzes
224 an, der sich auf der drehbaren Welle 225 befindet. Ferner ist an der
Welle 225 ein Zahnrad 226 befestigt, das sich in ständigem Eingriff
mit einem Zahnrad 227 befindet, das mittels des Keils 228 (s. F i
g. 7) an der Welle 229 befestigt ist-, welche drehbar in dem Getriebegehäuse
167 gelagert ist. Die Führungsrolle 75 und das Antriebsrad
73 sind an dem verlängerten Teil der Welle 229 mittels des Keils
230 befestigt. In das Getriebegehäuse 167
wird öl nach Entfernen
des Stopfens 231 eingefüllt.
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Wie aus Fig. 10 ersichtlich, wird eine von der Spannungsquelle269
nach Einschalten des Hauptschalters267 gelieferte Spannung über den Schalter
268 der Lampe 29 über die Drähte 272 und 273 zugeführt.
Ferner wird die Spannung über die Drähte 274 und 275 dem Drehzahlwahlschalter
174 für zwei Drehzahlen zugeführt und dann über die Drähte 275,
276
und 277 an den Filmantriebsmotor 173 gelegt.
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Im Betrieb (vgl. alle Figuren), bei dem alle Teile des xerographischen
Apparates tätig sind, wird eine Filmträgeranordnung 56 ausgewählt, die der
gewünschten Filmgröße angepaßt ist. Diese wird an der Filmträgerstütze
52 mit Bolzen 57 und 58 befestigt, wobei die Führungsrolle
75 und das Antriebsrad 73
in Eingriff mit der Antriebswelle
299 treten. Der Film 51 wird dann von der Zufuhrspule 59 abgewickelt
und über die Teile der Trägeranordnung 56 auf die Filmaufnahmespule
78 gelegt. Ist ein Vergrößerungsverhältnis ausgewählt, mit dem der Film projiziert
werden soll, ist die weitere Handhabung wie folgt: Angenommen beispielsweise, daß
ein Vergrößerungsverhältnis »7« ausgewählt wurde, so wird die Klinke
123 gegen den Uhrzeigersinn um die Achse 124 gedreht, bis ihre Nase
125 die Revolverkopfplatte 92 freigibt, so daß diese sich frei um
ihre Mittelachse drehen kann. Bei dem ausgewählten Verhältnis »7« wird die
Revolverkopfplatte 92 gedreht, bis die Klinkennase 125 in die Ausnehmung
126 hinter der Linsenanordnung 95 eingreift. Diese Linsenanordnung
95 ist derart markiert, daß die richtige Linse für das Vergrößerungsverhältnis
»7«
eingestellt ist. In dieser Lage der Anordnung 95 liegt die optische
Achse der Linsenanordnung in dem senkrecht zur Oberfläche 10 verlaufenden
optischen Weg, und ferner ist die Filmführung 113 derart eingestellt, daß
sie den Film 51 in Berührung mit der Anordnung 56 bringt, wie in F
i g. 2 dargestellt. Die Linsenfassung 117 wird dann gedreht, bis die
Bezugsmarke »7« mit der unteren Diamantrnarkierung 118
der Linse in
übereinstimmung steht. Die Linsenfassung 119 wird dann nach Maßgabe des jeweils
über die Führung 113 gelegten Films gedreht, also in Abhängigkeit davon,
ob die Filmemulsion auf der Unter- oder Oberseite liegt, so daß die »U«-
oder die »D«-Markierung mit der oberen Marke des Diamantmarkierers 118 koinzidiert.
Eine Drehung der Revolverkopfplatte 92 bewirkt vermittels des Nockens
138,
daß sich die Maske 139 zur Seite bewegt, bis das Fenster 140 eine
Skala von Vergrößerungsverhältnissen auf der Fokussierungsplatte 141 freilegt, in
der sich das spezielle Vergrößerungsverhältnis »7« befindet. Dann wird der
Schalterknopf 164 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Fokussierungsknopf
143 für die Justierung freigegeben wird. Der Knopf 143 wird dann gedreht gegen oder
mit dem Uhrzeigersinn, um die Trägerwand 1 mit den an ihr befestigten Teilen
zu heben oder zu senken. Die Drehung des Knopfes 143 erfolgt so lange, bis die Indexmarke
142 auf der Maske 139 in einer Linie mit der Bezugslinie steht, die sich
auf der Fokussierungsplatte 141 unterhalb des Vergrößerungsverhältnisses
»7« befindet. Die Filmführung 113 wird hierdurch angehoben oder gesenkt,
so daß der Film 151 unter Spannung gelegt wird und der senkrechte Abstand
der verbleibenden optischen Weglänge zwischen dem Film und der Oberfläche
10 eingestellt wird. Nach dieser Justierung wird der Knopf 164 im Uhrzeigersinn
gedreht, so daß die Justierung blockiert wird. Der Wahlschalter für den Filmantriebsmotor
174 wird dann aus seiner »Halt«-Stellung zur Seite gelegt, und zwar entsprechend
der richtigen Motordrehzahl für ein Vergrößerungsverhältnis »7«. Diese Verschiebung
des Schalters 174 bewirkt, daß die Maske 177
entsprechend verschoben wird
und allein die entsprechende Vergrößerungsverhältnisskala 172, auf der sich
das Verhältnis »7« befindet, freigibt. Der übertragungswahlhandschalter
178 wird dann senkrecht verschoben, bis die Indexlinie 196 der entsprechenden
Bezugslinie 197 des Verhältnisses »7« gegenübersteht. Der Warnschalter
267 wird dann geschlossen, worauf die Lampe 29 durch Schließen des
Lampenschalters 268 unter Strom gesetzt werden kann. Durch Drehung der entsprechenden
Justierschrauben 34, 35 und/oder des Sockels 30 kann das von der Lampe
29 ausgehende Lichtbündel derart durch die Kondensorlinse 3 fokussiert
werden, daß das Bild auf dem Film 51 ausgeleuchtet und in den optischen Weg
projiziert wird. Eine Drehung der Einstellscheibe
259 des
Expositionssystems 7 gestattet die Einstellung einer gesteuerten Exposition
des Bildes auf die Oberfläche 10. Eine Zentrierung der Kopie auf dem Übertragermaterial
18 erfolgt durch Drehung des Bolzens 55.
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Bei Verwendung des erfindungsgemäßen, oben beschriebenen Apparats
zusammen mit kontinuierlich arbeitenden xerographischen Druckapparaten werden kontinuierliche
Reproduktionen mit veränderlichem Vergrößerungsverhältnis von Bildern bewegter Mikrofilme
in etwa 15 Sekunden erzeugt. Mit dem erfindungsgemäßen Apparat erfolgt eine
schnelle und genaue Synchronisation zwischen Film- und Trommeldrehzahl und Film-
und Oberflächenabstand, und die Linsenfokussierung kann in einfacher Weise zur Projektion
eines Mikrofilmbildes auf eine elektrostatisch geladene Trommeloberfläche mit gewünschtem
Vergrößerungsverhältnis erfolgen.