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DE1253730B - Verfahren zum ganzen oder auszugsweisen Abdruck einer Druckform und Rotationsvervielfaelfaeltiger zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum ganzen oder auszugsweisen Abdruck einer Druckform und Rotationsvervielfaelfaeltiger zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1253730B
DE1253730B DE1964A0046229 DEA0046229A DE1253730B DE 1253730 B DE1253730 B DE 1253730B DE 1964A0046229 DE1964A0046229 DE 1964A0046229 DE A0046229 A DEA0046229 A DE A0046229A DE 1253730 B DE1253730 B DE 1253730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
magnetic
cylinder
forme
rotary duplicator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964A0046229
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DE1964A0046229 priority Critical patent/DE1253730B/de
Priority to GB2330965A priority patent/GB1107395A/en
Priority to FR19300A priority patent/FR1442633A/fr
Publication of DE1253730B publication Critical patent/DE1253730B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/42Printing without contact between forme and surface to be printed, e.g. by using electrostatic fields
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L19/00Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for
    • B41L19/04Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for for printing from selected parts of one or more printing surfaces in one cycle, e.g. line printing
    • B41L19/06Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for for printing from selected parts of one or more printing surfaces in one cycle, e.g. line printing with co-operating forme and impression cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10Hectographic line duplicators

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Description

  • Verfahren zum ganzen oder auszugsweisen Abdruck einer Druckform und Rotationsvervielfältiger zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum ganzen oder auszugsweisen Abdruck einer Druckform, bei dem mittels den Zeilen und/oder Spalten einer Druckform zugeordneter Schaltkontakte Elektromagneten erregt werden, die den Abdruck der betreffenden Zeile bzw. Spalte bewirken und einen Rotationsvervielfältiger zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bei den bekannten Vervielfältigern dieser Art werden die Elektromagnete ausschließlich zum Gegeneinanderschwenken der Druckelemente verwendet. Wegen der beträchtlichen, dabei zu beschleunigenden Massen kann eine solche Maschine nur mit beschränkter Geschwindigkeit arbeiten. Sie muß trotzdem entsprechend stabil ausgebildet und geräuschgedämpft sein.
  • Demgegenüber erfolgt gemäß der Erfindung der Abdruck mittels einer magnetischen Druckfarbe, die in bekannter Weise Magnetteilchen, vorzugsweise Magnetpigmentteilchen, enthält, und die im wesentlichen berührungsfrei erfolgende Übertragung der Farbe vom Farbwerk auf die Druckform und/oder von der Druckform auf den Druckträger und/oder von der Druckform auf einen Zwischendruckträger wird mit Hilfe eines zeilen- und/oder spaltenweise einschaltbaren Magnetfeldes gesteuert. Die übertragung kann sowohl im magnetischen Gleichfeld als auch in einem magnetischen Wechselfeld erfolgen.
  • Bei dieser Anordnung sind außer der Farbe selbst keine Massen zu beschleunigen. Die Druckan- und -abstellung geht daher mit äußerster Schnelligkeit vor sich, und der Druckzylinder kann mit gegenüber kontinuierlich arbeitenden Rotationsvervielfältigungsmaschinen nahezu unverminderter Geschwindigkeit umlaufen. Die Maschine braucht hierzu nicht besonders kräftig ausgebildet zu werden, zumal auch der sonst zwischen Druckzylinder und Druckträger erforderliche Anpreßdruck entfällt. Falls zusätzlich zur Steuerung des Farbüberganges von der Druckform auf den Druckträger oder statt dessen der Farbübergang vom Farbwerk auf die Druckform durch den erfindungsgemäßen Magneten gesteuert wird, ergibt sich noch der weitere Vorteil, daß sich an den nicht zum Abdruck kommenden Stellen der Druckform keine überschüssige Farbe aufbauen kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum ganzen oder teilweisen Abdruck einer Druckform läßt sich grundsätzlich auf jedes bekannte Druckverfahren anwenden. Insbesondere können auch elektrophotographische oder ähnliche Druckformen zur Anwendung kommen, die eine bildmäßig unterschiedliche Adhäsionskraft auf ein Tonerpulver ausüben, das in bekannter Weise magnetisch beeinflußbare Bestandteile enthält.
  • Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn als Druckform eine leicht herstellbare und von Natur aus einen schnellen Farbübergang gewährleistende lithographische Flachdruckform oder eine ohnehin mit Magnetdruckfarbe arbeitende Magnetdruckform verwendet wird. Bei Anwendung dieser Druckprozesse läßt sich vor allem auch eine allen Anforderungen genügende Druckqualität erzielen.
  • Zweckmäßigerweise wird in beiden Fällen die Druckform in vom lithographischen Flachdruck bekannter Weise vor dem Einfärben gefeuchtet. Beim Flachdruck wird bekanntlich durch die Feuchtung die bildmäßige Einfärbung der Druckform gesteuert. Im Falle der Magnetdruckform, bei der die bildmäßige Einfärbung durch deren unterschiedliche Feldstärke gesteuert wird, können infolge der Feuchtung Druckform und Druckträger einander bis zur gegenseitigen Berührung genähert und der den Systemdruck steuernde Magnet kann entsprechend schwach ausgebildet werden. Infolge der Feuchtung kann kein Farbübergang durch reine Adhäsion, d. h. bei nicht eingeschaltetem Übertragungsmagneten, erfolgen.
  • Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen magnetischen Systemdruckverfahren können entweder Magnetdruckfolien, normale Offsetfolien oder unbeschichtete Träger verwendet werden. Die Magnetdruckfolien bestehen aus einem Träger, der mit einer Schicht bedruckt ist, die aus einem pauschal hartmagnetischen Werkstoff und einer filmbildenden Substanz besteht. Die Beschriftung erfolgt entweder über einen magnetischen Schreibgriffel oder durch Bestrahlung mit ultrarotem Licht im Schattenverfahren unter Ausnutzung des Curiepunktes der magnetischen Schicht. Die Herstellung einer normalen Offsetfolie erfolgt nach dem bekannten Verfahren, z. B. durch Schreibmaschinenbeschriftung oder optisch. Unbeschichtete Träger werden von Hand oder mit der Schreibmaschine mit einer hochpermeablen, weichmagnetischen Farbe beschriftet.
  • Die Einfärbung der bildmäßig magnetisierten Magnetdruckfolie wird berührungslos im Eigenfeld der Folie durchgeführt, dagegen erfolgt -der 'Übergang der magnetischen Farbe auf eine unbeschichtete Folie, die mit einer hochpermeablen, fest haftenden Substanz bildmäßig beschriftet ist, berührungslos in einem magnetischen Fremdfeld.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung gehen die Schaltimpulse zur Steuerung des Magnetfeldes in an sich bekannter Weise von einem der Druckform zugeordneten Steuermittel aus, wobei ein spaltenweise unterteiltes Magnetfeld jeweils zeilenweise gesteuert wird und die Wahl der abzudruckenden Spalten und/oder Zeilen vorzugsweise durch tastengesteuerte Kontakte erfolgt.
  • Die in Zeilen und Spalten gegliederten Bereiche der Druckform, die zum Abdruck kommen sollen, werden also lediglich durch Betätigung einer Taste od. dgl. vorgewählt. Beim Vorbeigang der betreffenden Zeile an der Übergangsstelle der Farbe vom Druckzylinder auf den Druckträger wird dann durch den der Druckform zugeordneten bzw. synchron mit ihr umlaufenden Schaltkontakt der der gewünschten Spalte zugeordnete Teil des Übertragungsmagneten erregt, so daß ausschließlich der vorgewählte Abschnitt der gewünschten Zeile zum Abdruck kommt. Auf diese Weise läßt sich jedes beliebige Schriftstück auszugsweise abdrucken. Zum Beispiel kann eine Händlerrechnung mit Preisen und Rabatten als Kundenrechnung ohne Rabatte, als Lieferschein ohne Preise, als Lagerentnahmeschein ohne Preise und Adressen usw. ausgedruckt werden.
  • Die Vonvähltasten können beispielsweise als Doppelfunktionstasten ausgebildet sein, die nach einmaligem Drücken in Arbeitsstellung bleiben und durch nochmaliges Drücken wieder gelöst werden. Sehr zweckmäßig ist im vorliegenden Zusammenhang auch ein Tastenfeld, das eine zentrale Lösetaste aufweist. Sie gestattet nach Herstellung aller von einer Kombination benötigten Abdrucke eine Löschung dieser Kombination mittels eines einzigen Tastendruckes, worauf eine neue Kombination eingetastet werden kann.
  • Wenn, wie im obengenannten Fall, nur jeweils der kleinere Teil der in einem kompletten Formular enthaltenen Angaben beim Abdruck nicht erscheinen soll, kann sich auch eine Tasten- bzw. Schalteranordnung empfehlen, bei der alle Stellen zum Abdruck kommen, deren zugeordnete Taste nicht betätigt wurde. Die neue Kombination läßt sich dann unter Umständen schon durch Betätigen oder Lösen einer einzigen Taste herstellen. Natürlich kann bei einfacheren Maschinen die Einstellung der Vorwahlkontakte auch mit Hilfe von Stöpseln, Kippschaltern od. dgl. erfolgen. Andererseits kann die erfindungsgemäße Systemdruckvorrichtung auch mit mechanischen oder elektronischen Speichern kombiniert werden, die sämtliche zum Abdruck vorgesehenen Kombinationen sowie die Zahl der jeweils gewünschten Abdrucke speichern, die dann automatisch nacheinander ausgeführt werden.
  • Gemäß einem anderen erfindungsgemäßen Vorschlag steuern die Schaltimpulse zur Steuerung des Magnetfeldes gleichzeitig den Vorschub des Druckträgers. Dieses Verfahren, mittels dessen auf der Druckform voneinander entfernt liegende Zeilen oder Abschnitte auf dem Druckträger einander genähert werden können, kann insbesondere zur Herstellung von Unterlagen für die Arbeitssteuerung dienen. Zum Beispiel können der Kopf sowie ausgewählte Zeilen einer Fertigungsstückliste in gedrängter Form bzw. unmittelbarer Aufeinanderfolge auf Arbeitsbegleitkarten, Materialentnahmescheinen, Akkordabrechnungen usw. erscheinen. Statt dessen können natürlich auch unzutreffende Absätze aus Schemabriefen weggelassen und die zutreffenden Absätze in lückenloser Folge wiedergegeben werden.
  • Der Vorschub des Druckträgers kann dabei auf verschiedene Weise erfolgen. Zum Beispiel kann der Druckträger durch ein magnetisches Schrittschaltwerk fortgeschaltet werden, dessen Magnetspule durch den Strom des Übertragungsmagneten erregt wird. Vorzugsweise soll aber durch die Schaltimpulse eine Schaltkupplung für die Transporteinrichtung des Druckträgers betätigt werden. Dadurch ist gewährleistet, daß zwischen Druckträger und Druckform im Augenblick des Farbüberganges keine die Schärfe des Abdruckes beeinträchtigende Relativgeschwindigkeit auftritt. Die Anfangsbeschleunigung der Transporteinrichtung fällt dabei in die Zeilenzwischenräume, in denen der gleichzeitig eingeschaltete Übertragungsmagnet auf der Druckform keine Farbe vorfindet.
  • Farbübergang und Papiertransport werden also in einfachster Weise durch einen einzigen, von einem synchron mit der Druckform bewegten Schalter ausgehenden Impuls gesteuert. Kommen nicht alle Zeilen der Druckform zum Abdruck, so bleibt dabei natürlich der Druckträger in seiner Bewegung hinter der Druckform zurück. Damit er trotzdem zur Gänze durch die Maschine gefördert und in die Ablage ausgestoßen wird, soll erfindungsgemäß die Druckform so lange in ihrer Ausgangsstellung festgehalten werden, bis der nächste Druckträger seine Ausgangsstellung erreicht hat.
  • Erfindungsgemäß ist ferner ein Rotationsvervielfältiger zur Durchführung des Verfahrens dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle des Farbüberganges zwischen Druckform und Druckträger und/oder vom Farbwerk zur Druckform und/oder von der Druckform auf einen Zwischendruckträger ein Elektromagnet angeordnet ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung soll als Druckform der Formzylinder oder Offsetzylinder einer Offsetmaschine oder die Magnetdruckform einer Magnetdruckmaschine dienen. Vorteilhaft enthält der Rotationsvervielfältiger eine Magnetdruckform und in vom lithographischen Flachdruck bekannter Weise ein Feucht- und Farbwerk zur Einfärbung der Magnetdruckform.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Elektromagnet linealförmig ausgebildet. Um ein möglichst homogenes Magnetfeld zu erhalten, empfiehlt es sich, einen linealförmigen Elektromagneten außerhalb und einen weiteren innerhalb des die Druckform tragenden Zylinders anzuordnen, wobei vorzugsweise beide Magneten durch ein magnetisches Joch verbunden sind.
  • Nach einem anderen erfindungsgemäßen Vorschlag kann der linealförmige Elektromagnet aus ringförmigen, einen Spalt aufweisenden Magneten gebildet sein. Durch geeignete, aus der Magnettontechnik bekannte Ausführung des Spaltes gelingt es, die Feldlinien aus dem Spalt austreten zu lassen. Die Feldlinien, die auf die Magnetpigmente einwirken, wechseln beim Vorbeigehen ihre Richtung. Da eine gewisse Zeit zwischen der Magnetisierung des Pigmentes und dem Farbübergang vergeht, läßt sich durch entsprechende Abstimmung der Druckgeschwindigkeit mit den geschwindigkeitsabhängigen Bremskräften der Farbe erreichen, daß die Zeit des Wechsels der Feldlinienrichtung und die Zeit zwischen Magnetisierung und Farbübergang von gleicher Größenordnung sind. Der Farbübergang erfolgt dann im Magnetfeld zu einem Pol des Ringmagneten.
  • Nach einem weiteren erfindungsgemäßen Vorschlag sind mehrere um eine Achse drehbare Elektromagneten mit dem Druckzylinder gekuppelt. Insbesondere können mehrere nach Art eines Elektromotorankers angeordnete Magneten einen Papiertransportzylinder bilden, der in an sich bekannter Weise mit einem kurvengesteuerten Greifer ausgestattet ist. Dadurch, daß sich bei dieser Ausführungsform die Elektromagneten mit dem Druckträger bewegen, läßt sich auch mit stark inhomogenen Magnetfeldern unabhängig von der jeweiligen Druckgeschwindigkeit ein völlig verwischungsfreier Abdruck erzielen. Anderseits lassen sich inhomogene Felder auch auf beschränktem Raum in beträchtlicher Stärke erzeugen.
  • Besonders günstig ist es, wenn die einzelnen Elektromagneten an die Segmente eines Kollektors angeschlossen sind, dem eine Schleifbürste od. dgl. anliegt. Es wird dann jeweils nur der Elektromagnet erregt, der gerade der Abdruckstelle gegenüberliegt.
  • Im Falle des magnetgesteuerten Farbüberganges vom Farbwerk auf die Druckform ist es vorteilhaft, wenn der Steuermagnet als Farbwalze ausgebildet ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner der Elektromagnet spaltenweise unterteilt, wobei die einer Spalte zugeordneten Teilmagneten jeweils unabhängig voneinander schaltbar sind. Des weiteren sind ein in einem ganzzahligen Übersetzungsverhältnis mit dem Druckzylinder gekuppeltes Steuermittel, vorzugsweise ein über Kontakte gleitender Kontaktfinger, zur zeilenweisen Steuerung des den Farbübergang steuernden Elektromagneten oder mehrere jeweils einen einer Spalte zugeordneten Elektromagneten zeilenweise schaltende Steuermittel vorgesehen.
  • Der erfindungsgemäße Rotationsvervielfältiger soll außerdem in an sich bekannter Weise durch Tasten oder dergleichen betätigbare Kontakte zur Wahl der abzudruckenden Zeilen und/oder Spalten aufweisen.
  • Um auch bei fest angeordnetem Übertragungsmagnet einen völlig verwischungsfreien Abdruck zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß ferner vorgeschlagen, sowohl die bewegte Druckform als auch den Druckträger während der Übertragung der Farbe stillzusetzen.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk mittels einer von einem der Druckform zugeordneten Schaltmittel gesteuerten Magnetkupplung mit einem ständig umlaufenden Antrieb gekuppelt ist und daß ein synchron mit dieser Kupplung gesteuertes Bremsmittel für das Druckwerk vorgesehen ist.
  • Erfindungsgemäß wird ferner eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der die magnetische Übertragung der Farbe zwischen einer Druckform und einem Zwischendruckträger vor sich geht, und die einen Übertragungsmagneten zur Übertragung der Druckfarbe vom Formzylinder mit dem Gummituchzylinder aufweist.
  • Bei dieser Anordnung bleiben die bewährten Elemente des Offsetdruckes, insbesondere die Steuerung der Farbgebung durch Feuchtung der Druckform, sowie die auch auf extrem rauhe oder steife Druckträger anwendbare Übertragung der Farbe mittels des elastischen Gummituches völlig unverändert. Trotzdem kann, insbesondere wenn eine magnetische Reinigungsvorrichtung zur Reinigung des Gummituchzylinders vorgesehen ist, die den Gummituchzylinder im Laufe einer Umdrehung zu reinigen vermag, der Abdruck in der erfindungsgemäßen Weise gesteuert werden. Dabei kann, im Gegensatz zum normalen Offsetdruck, kein Feuchtmittel auf den Druckträger und kein Papierstaub in den Feuchtmittelbehälter gelangen.
  • Der Übertragungsvorgang kann noch dadurch unterstützt werden, daß mindestens einer der an der magnetischen Übertragung dei Druckfarbe beteiligten Zylinder einen elastischen Bezug aufweist, über den eine magnetisierbare Folie gespannt ist. Haben nun die beiden an der magnetischen Übertragung der Druckfarbe beteiligten Zylinder einen geringen Luftabstand oder berühren sich zwei gefeuchtete Zylinder ohne nennenswerten Anpreßdruck, so wird nach dem Einschalten des magnetischen Steuerfeldes die über die elastische Unterlage gespannte, magnetisierbare Folie durch die auftretenden Magnetkräfte so weit verformt, daß Berührung bzw. ein Anpreßdruck entsteht, wodurch der Farbübergang unterstützt oder ermöglicht wird. Mittels dieser magnetisierbaren, über eine elastische Unterlage gespannten Folie kann die erfindungsgemäße Systemdrucksteuerung auch mit einer schwach magnetischen oder sogar mit einer selbst nicht magnetisierbaren Druckfarbe durchgeführt werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 die Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Rotationsvervielfältigers in schematischer Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt durch den Druckzylinder und den Übertragungsmagneten, F i g. 3 einen weiteren erfindungsgemäßen Rotationsvervielfältiger, F i g. 4 eine als Farbwalze ausgebildete Magnetanordnung, F i g. 5 eine aus ringförmigen Magneten gebildete Magnetanordnung, F i g. 6 die Steuerung des Farbüberganges zwischen Formzylinder und Gummituchzylinder und F i g. 7 einen Rotationsvervielfältiger mit während des Stillstandes erfolgender Farbübertragung.
  • Gemäß F i g. 1 ist auf einem auf einer Achsel a gelagerten Formzylinder 1 mittels einer Spannvorrichtung 2 eine Flachdruckfolie 3 befestigt. Der Flachdruckfolie 3 liegt eine Auftragswalze 4 an, die von einer Duktorwalze 5 aus einem Farbspeicher 6 über eine Heberwalze 7 mit Farbe versorgt wird. Die Duktorwalze 5 kann zur Regulierung der Farbgabe in der üblichen Weise mit einem regulierbaren Schrittschaltwerk versehen sein. Ebenso soll der Heber in bekannter Weise zur intermittierenden Farbübertragung eine oszillierende Bewegung ausführen.
  • Ferner ist eine Feuchtwalze 8 vorgesehen, die in eine Feuehtwanne 9 eintaucht und gleichzeitig der Auftragswalze 4 anliegt. Dadurch überträgt die Auftragswalze 4 in ebenfalls bekannter Weise die Feuchtigkeit als über der Farbe liegende Haut auf die Flachdruckfolie 3.
  • Mit 10 ist ein auf einer Achse 10a gelagerter Gummituchzylinder bezeichnet, auf den mittels einer Spannvorrichtung 11 ein Gummituch 12 aufgespannt ist. Drehfest mit dem Gummituchzylinder 10 ist eine Seilrolle 13 verbunden, die durch eine elastische Peese oder eine Antriebskette 14 mit einer weiteren Seilrolle 15 gekuppelt ist.
  • Auf der Welle 40 dieser Seilrolle sind Kontaktfinger 16a bis 16d befestigt, von denen einer in der Zeichnung sichtbar ist. Er schleift über gestenfest angeordnete Kontakte 17a bis 17c und stellt dadurch zeitweise eine leitende Verbindung zwischen einem Leiter 18 und den Leitern 19 a bis 19 c her. Die Leiter 19 a bis 19 c sind jeweils durch einen Schalter 20 a bis 20c mit einem Leiter 21 einer aus den beiden Leitern 21, 22 bestehenden Gleichspannungsversorgung verbunden. Zur Betätigung der Schalter 20 a bis 20c sind Tasten T 1 bis T 3 od. dgl. vorgesehen.
  • Ferner ist in F i g. 1 ein Papierstapeltisch 23 mit einem darauf ruhenden Papierstapel 24 schematisch dargestellt. Dem Papierstapel liegt ein Streichanleger 25 auf, der in bekannter Weise eine oszillierende Bewegung ausführt und jeweils bei seiner Bewegung von links nach rechts, bei dem seine Anlegerolle mittels eines Freilaufes gesperrt ist, einen Papierbogen 102 zwischen die Förderwalze 26 und 27 befördert.
  • Die Förderwalzen 26 und 27 sind, ebenso wie die Förderwalzen 28 und 29, durch ein nicht dargestelltes Getriebe mit dem Gummituchzylinder 10 in der Weise verbunden, daß dem Papierbogen 102 eine der Umfangsgeschwindigkeit des Gummituchzylinders entsprechende Geschwindigkeit erteilt wird. Es gleitet dabei über eine Papierauflage 30, die im vorliegenden Fall so angeordnet ist, daß das Papier im wesentlichen berührungslos unter dem Gummituchzylinder 10 hindurchgeführt wird. Ferner ist ein Papierablagefisch 31 vorgesehen, der die von den Rollen 28, 29 ausgestoßenen. bedruckten Papierbogen aufnimmt.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 ist an der Stelle, an der die Papierbbahn den geringsten Abstand vom Gummituchzylinder 10 hat, ein aus einem Kern 32 und aus den Spulen 33 a bis 33 d bestehender Elektromagnet angeordnet. Er ist mittels magnetischer Jochstücke 32a und 32b mit der Hohlachse 10a des Gummituchzylinders 10 verbunden, die ihrerseits an einem Maschinengestell 34 befestigt ist.
  • über die Hohlachse 10a sind ferner weitere, aus den Kernen 35 a bis 35 d und den Spulen 36 a bis 36 d bestehende Elektromagneten gesteckt und beispielsweise mittels der Madenschrauben 37 a bis 37 d befestigt. Die Stromrichtung in den Spulen 33a bzw. 36a ist so gewählt, daß sich an den Polschuhen 32c bis 32f Südpole ausbilden, wenn die Polschuhe 35e bis 35h als Nordpole wirken und umgekehrt. Auf diese Weise bildet sich, insbesondere wenn der Gummituchzylinder 10 aus einem zweckentsprechenden, vorzugsweise hochpermeablen Material besteht, an der Farbübergangsstelle vom Gummituchzylinder zum Papier ein weitgehend homogenes Magnetfeld aus, wobei sich der magnetische Fluß der Gesamtanordnung in günstiger Weise durch die Jochstücke 32a und 32 b sowie die Hohlachse 10 a schließt.
  • Jedes Magnetpaar ist über Anschlußleitungen 38a bis 38 d bzw. 39 a bis 39 d an eine der Leitungen 18 a bis 18d angeschlossen, die nach obigem durch eine der Kontaktzungen 16a bis 16d im Gleichlauf mit dem Gummituchzylinder 10 bzw. dem mittels des Zahnradpaares 41, 42 mit ihm verbundenen Formzylinder 1 gesteuert wird. Die Rückführung des Stromes zur zweiten Phase 22 des Gleichstromnetzes erfolgt über Sammelleitungen 43, 44. Die elektrischen Leitungen sind durch eine äußere Schutzhaube 45 oder dergleichen abgedeckt.
  • Wird nun der Formzylinder 1 in Bewegung gesetzt, so nimmt die auf ihm befestigte Flachdruckfolie 3 in bekannter Weise. an den wasserabstoßenden Stellen Farbe an. Diese Farbe wird als spiegelverkehrtes Bild der Druckvorlage an den Gummituchzylinder 10 weitergegeben, kann aber im vorliegenden Fall nicht auf den unter dem Druckzylinder hindurchgeführten Papierbogen gelangen, weil keine unmittelbare Berührung bzw. kein ausreichender Anpreßdruck aufrechterhalten wird.
  • Sobald jedoch eine durch Betätigung einer der Tasten T 1 bis T 3 vorgewählte Zeile bzw. Spalte die Abdruckstelle passiert, wird durch die synchron mit dem Formzylinder 1 und dem Gummituchzylinder 10 umlaufende Kontaktzunge 16a der Stromkreis der Übertragungsmagneten 32f bzw. 35h geschlossen. In dem dadurch sich aufbauenden magnetischen Gleichfeld springt die auf dem Gummituch befindliche magnetische Druckfarbe auf der der vorgewählten Spalte entsprechenden Breite der Polschuhe 36f bzw. 35h auf das Papier über. Durch Betätigung weiterer, nicht dargestellter Tasten T'1 bis T'3 usw. können in gleicher Weise die den übrigen Spalten zugeordneten Magnetpaare erregt werden.
  • In F i g. 3 arbeitet wieder ein auf der Achsel a gelagerter Formzylinder 1, der eine Flachdruckfolie 3 trägt, mit einem auf einer Achse 10a gelagerten Gummituchzylinder 10 zusammen. Der von einem Streichanleger 25 in die Maschine geförderte Bogen 102 wird hier aber von einem Greifer 46 eines Gegendruckzylinders 47 übernommen. Der Greifer 46 ist in der üblichen Weise durch eine nicht näher dargestellte, Bestellfeste Kurve gesteuert. Auf der Welle 48 des Gegendruckzylinders 47 ist ein Exzenter 49 befestigt, der den Streichanleger 25 antreibt.
  • Eine Drehung des Gegendruckzylinders 47 bewirkt also, daß der Streichanleger 25 einen Papierbogen 102 vom Stapel 24 abnimmt und ihn, vorzugsweise unter Bildung eines Bausches, in das geöffnete Maul des Greifers 46 schiebt. Bei weiterer Drehung schließt sich der Greifer 46, erfaßt den Papierbogen und gibt ibn schließlich an die dem Abstreiferblech 50 anliegende Ausführrolle 51 weiter, von wo er auf den Ablagetisch 31 aelegt wird.
  • Des weiteren ist eine zentrale Antriebsrolle 52 vorgesehen, der sowohl eine durch eine Antriebskette 53 od. dgl. mit dem Gegendruckzylinder verbundene Reibrolle 54 als auch eine mittels einer Antriebskette 55 mit dem Gummituchzylinder 10 verbundene Reibrolle 36 --znäliert we: clen ?;an i. Die beiden Zylinder 1 und 10 sind in der üblichen Weise durch entsprechende Zahnräder geku;3helt.
  • Die Reibrolle 54 ist auf einem um die Achse 48 dc3 Gel endl-uckzylind; rs 47 schwenkbaren Tragarm 57, die Reibrolle 56 auf einem um die Achse 10a des Gummituchzylinders 10 schwenkbaren Tragarm 58 gelagert. An den Tragarmen 57 und 58 greift je ein Zugmagnet 59 und 60 sowie je eine Feder 61 und 62 an. Ferner ist noch ein gestellfester Bremsklotz 63 für die Rolle 54 sowie ein Bremsklotz 64 für die Rolle 56 vorgesehen.
  • Die Federn 61 und 62 sowie die Zugmagneten 59 und 60 sind so angeordnet, daß die Rolle 54 von der Feder 61 gegen den Bremsklotz 63 und vom Magneten 59 gegen die Antriebsrolle 52 gezogen wird, während die Rolle 56 sich unter der Wirkung der Feder 62 gegen die Rolle 52 unter der Wirkung des Magneten 60 gegen den Bremsklotz 64 legt.
  • Ferner ist ein auf der gestellfesten Achse 65 gelagerter Sperrhaken 66 vorgesehen, der unter der Wirkung einer Feder 67 mit einer Nase 58 a des Tragarmes 58 im Eingriff steht. Er wird von einem Auslösehebel 68 betätigt, der auf der gestenfesten Achse 69 gelagert ist und ihm unter der Wirkung einer Feder 70 anliegt. Der Weg des Auslösehebels 68 wird durch einen gestellfesten Anschlag 71 begrenzt. Der Sperrhebel 66 bewirkt, daß die Feder 62 den Gummituchzylinder 10 nur dann mit der zentralen Antriebsrolle 52 kuppeln kann, wenn der Auslösehebel 68 gedrückt ist.
  • Die Steuerung des zeilen- bzw. spaltenweisen Abdruckes übernimmt auch in diesem Fall wieder eine Reihe von synchron mit dem Gummituchzylinder umlaufenden Kontaktzungen 16a bis 16d, die mit einer Reihe gestellfester Kontakte 17a bis 17e, 17d bis 17c', Va" bis 17c" zusammenarbeitet. Ebenso sind auch hier Schalter 20a bis 20c sowie Tasten T1, T2 usw. vorgesehen.
  • Auf dem Gegendruckzylinder 47 sind Magnetspulen 47a angeordnet, die nach Art eines Elektromotorankers in entsprechende Nuten des Gegendruckzylinders 47 eingelegt sind. Die Spulen sind vorzugsweise so gewickelt, daß an der Zylinderoberfläche abwechselnd ein Nord- und ein Südpol entsteht. Die Stromversorgung der Spulen erfolgt einmal durch einen Leiter 72, der einen der Achse 48 des Gegendruckzylinders anliegenden Schleifbügel 76 mit dem umlaufenden Schalter 16, 17 verbindet, zum anderen ist ein vom Leiter 22 des Gleichstromnetzes ausgehender Leiter 73 an einen Schleifbügel 75 geführt, der einem Kollektor 74 anliegt. Der Kollektor ist in bekannter Weise in einzelne voneinander isolierte Umfangsabschnitte unterteilt, die jeweils nur das dem Gummituchzylinder 10 benachbarte Spulenpaar mit Strom versorgen. Er kann zur spaltenweisen Erregung der umlaufenden Magneten außerdem noch in axialer Richtung unterteilt sein.
  • Durch diese Anordnung werden in der vorher geschilderten Weise nur die Zeilen bzw. Spalten abgedruckt, bei deren Vorbeigang an der Druckstelle der umlaufende Schalter 16, 17 Kontakt gibt. Mittels einer weiteren Leitung 77 wird aber gleichzeitig dem durch eine Leitung 78 dauernd mit dem Netzleiter 22 verbundenen Zugmagneten 59 Strom zugeführt, der dadurch anzieht und den Gegendruckzylinder 47 mit der Antriebswelle 52 kuppelt. Während des Abdruckes wird somit der vom Greifer 46 gehaltene Papierbogen mit derselben Geschwindigkeit wie der Gummituchzylinder 10 bewegt. Sobald der umlaufende Schalter 16, 17 den Stromfluß wieder unterbricht, fällt auch der Magnet 59 wieder ab. Die Feder 61 zieht die Reibrolle 54 gegen den Bremsklotz und setzt dadurch den Gegendruckzylinder 47 bis zum Abdruck der nächsten ausgewählten Zeile still.
  • Sobald der Formzylinder 1 sowie auch der Gummituchzyiinder 10 eine volle Umdrehung beendet haben, berührt die synchron mit ihnen umlaufende Schaltzunge 16 zwei Kontakte 79, 80. Diese beiden Kontakte sind über Leitungen 81, 82 mit einem Doppelschalter 83, 84 verbunden, der mittels einer Rolle 85 und einer am Gegendruckzylinder 47 befestigten Schaltnase 86 betätigbar ist. Weitere Leitungen 87, 88 verbinden den Doppelschalter 83, 84 mit den Magneten 59, 60, die ihrerseits über Leitungen 78, 89 dauernd mit dem Netzleiter 82 in Verbindung stehen. Der Magnet 60 hebt dadurch die Reibrolle 56 von der zentralen Antriebsrolle 52 ab und zieht sie gegen den Bremsklotz 64, wodurch der Gummituchzylinder 10 und der Formzylinder 1 stillgesetzt werden. Gleichzeitig wird aber durch Erregung des Magneten 59 die Reibrolle 54 an die Antriebsrolle 52 gezogen und somit der Gegendruckzylinder 47 in Bewegung gesetzt. Da sowohl der Streichanleger 25 sowie die Ausführrolle 50 mit dem Gegendruckzylinder gekuppelt sind, wird der in der Maschine gewesene Bogen zur Ablage befördert und ein neuer Bogen in den Greifer 46 eingeschoben, der bei weiterer Drehung des Gegendruckzylinders den Bogen erfaßt.
  • In diesem Augenblick, in dem ein weiterer Bogen zum Bedrucken bereitliegt, läuft die Rolle 85 des Doppelschalters 83, 84 auf den Schaltnocken 86 auf, wodurch der Stromkreis der Zugmagneten 59, 60 unterbrochen wird. Beide Magneten fallen ab. Die Feder 61 zieht die Reibrolle 54 gegen den Bremsklotz 63 und setzt dadurch den Gegendruckzylinder so lange still, bis der Zugmagnet 59 in der oben beschriebenen Weise zum Abdruck einer ausgewählten Zeile von neuem erregt wird. Die Feder 62 zieht, sofern der Auslösehebel 68 gedruckt ist, die Reibrolle 56 gegen die Antriebsrolle 52 und setzt damit den Formzylinder 1 und den Gummituchzylinder 10 für den nächsten Arbeitszyklus in Bewegung. Falls der Auslösehebel68 nicht gedrückt wurde, kann vor Auslösung des nächsten Arbeitszyklus durch Betätigung der entsprechenden Tasten T 1 bis T 3 usw. eine neue zum Abdruck vorgesehene Kombination eingetastet werden.
  • In F i g. 4 ist auf der Achse 90 ein mit einer magnetischen Druckform 91 belegter Druckzylinder 92 gelagert, dem eine in eine Feuchtwanne 9 tauchende Feuchtwalze 8 anliegt. Ferner ist eine als Farbwalze ausgebildete, vorzugsweise einen kleinen Abstand a zur Oberfläche der Magnetdruckform 91 aufweisende Magnetwalze 93 vorgesehen. Sie ist durch nicht dargestellte Zahnräder so mit der Druckwalze gekuppelt, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Magnetdruckform 91 ist. In Nuten 93a sind Spulenwindungen angeordnet, die an der Oberfläche der Magnetwalze entsprechende Magnetfelder erzeugen.
  • Die Welle 96 der Magnetwalze 93 ist durch einen Schleifkontakt 97 und eine Leitung 98 mit einem Leiter 22 des Gleichstromnetzes verbunden. Der Stromkreis der einzelnen Magnetspulwindungen wird in der oben geschilderten Weise über einen Kollektor 99, einen Schleifbügel 100, eine Leitung 18, einen synchron mit dem Druckzylinder 92 umlaufenden Schalter 16, 17 sowie die tastengesteuerten Schalter 20a bis 20c geschlossen.
  • Die magnetische Farbwalze 93 arbeitet in der bei der, konventionellen Farbwerken bekannten Weise mit einer Rakel94 zusammen, wobei sich zwischen der Walze 93 und der Rakel 94 ein Farbspeicherraum 95 bildet.
  • Die Rakel 94 kann mit Hilfe von Einstellschrauben 101 so eingestellt werden, daß sich bei Bewegung der Farbwalze in Pfeilrichtung auf dieser ein dünner Farbfilm bildet. Infolge der Feuchtung der Magnetdruckform 91 mittels der Feuchtwalze 8 und infolge des zwischen den Flächen 91 und 93 herrschenden geringen Anpreßdruckes bzw. zwischen den Walzen gegebenenfalls verbleibenden Luftspaltes kann dieser Farbfilm jedoch nur an den Stellen auf die Magnetdruckform 91 übergehen, an denen diese Magnetdruckform beim vorhergehenden Abbildungsprozeß eine bleibende Magnetisierung erhalten hat.
  • Auf diese Weise werden also durch die Magnetwalze nur die Bildstellen der Magnetdruckform eingefärbt. Sobald jedoch der umlaufende Schalter 16, 17 die Windungen der Magnetwalze stromführend macht, entsteht auf der Oberfläche dieser Walze ein Gegenfeld von etwa der Stärke der bleibenden Magnetisierung der Magnetdruckform 91, deren Wirkung dadurch aufgehoben wird. Infolge der vorher erwähnten Feuchtung dieser Magnetdruckform kann daher auch bei unmittelbarer Berührung der Walzen an keiner Stelle Farbe übergehen. Die betreffenden Zeilen bzw. Spalten werden daher genau wie bei den oben beschriebenen Anordnungen nicht abgedruckt. Um zu gewährleisten, daß auf dem zu bedruckenden Bogen auch bei direkter Berührung zwischen Auftragswalze und Druckform kein Tonen eintritt, kann dort zusätzlich ein gegebenenfalls zeilen- und spaltenweise geschalteter Übertragungsmagnet vorgesehen werden, der die magnetische Druckfarbe berührungslos oder zumindest ohne nennenswerten Anpreßdruck überträgt. Durch die Kombination der beiden Magnetarten läßt sich sowohl ein Tonen als auch ein Aufbau überschüssiger Farbe an den nicht zum Abdruck vorgesehenen Zeilen mit Sicherheit verhindern.
  • In F i g. 5 wird der dem Gummituchzylinder 10 gegenüberliegende linealförmige Übertragungsmagnet von ringförmigen Magnetstücken 103 gebildet, deren Luftspalte 103 a eine Linie bilden, die zur Mantellinie des Gummituchzylinders 10 uarallel verläuft. Der Spalt 103 a ist in der von der Magnettontechnik bekannten Weise so gestaltet, daß die Feldlinien aus dem Spalt austreten und den vorzugsweise aus einem hochpermeablen Werkstoff gefertigten Gummituchzylinder 10 durchdringen. Es entsteht somit auch bei dieser Ausbildung des linealförmigen Magneten ein aus zwei in sich im wesentlichen homogenen Feldhälften zusammengesetztes Magnetfeld zwischen dem Gummituchzylinder 10 und dem linealförmigen Magneten 103, das die Farbe an dieser Stelle auf den Druckträger 102 überführt.
  • In F i g. 6 arbeitet eine im Innern des Gummituchzylinders 10 befindliche Magnetanordnung 35, wie sie weiter oben eingehend beschrieben wurde, mit einer entsprechenden, im Innern des Formzylinders 1 befestigten Magnetanordnung 104 zusammen. Die Steuerung dieser Magnetanordnung erfolgt ebenfalls in der vorher beschriebenen Weise und bewirkt an den Stellen der Druckform, die zum Abdruck kommen sollen, ein Überspringen der Farbe über den zwischen den beiden Zylindern 1 und 10 verbleibenden Luftspalt a.
  • Die Einfärbung der Druckform 107 erfolgt mittels des Farb- und Feuchtwerkes 4, 5, 6, 7, 8, 9 in der bei Offsetdruckmaschinen allgemein bekannten Weise. Ebenso sind für den Papiertransport in bekannter Weise ein Stapel 24, Streichanleger 25, ein mit einem kurvengesteuerten Greifer 105 ausgestatteter Gegendruckzylinder 106 und ein Ablagetisch 31 vorgesehen. Zwischen Gegendruckzylinder 106 und Gummituchzylinder 10 wird in diesem Fall der bisher bei Maschinen dieser Art üblich gewesene Anpreßdruck aufrechterhalten.
  • Die mittels einer Spannvorrichtung 2 auf dem Formzylinder 1 befestigte Druckform 107 ist durch eine elastische, aus Schaumstoff od. dgl. bestehende Folie 108 unterlegt. Die Druckform 107 besteht aus einem magnetisierbaren Stoff. Es kann z. B. eine Kunststoffolie verwendet werden, in die hochpermeable Magnetstoffteilchen eingelagert sind. Werden nun die Magneten 35 und 104 eingeschaltet, so wird in der magnetisierbaren Folie 107 eine in Richtung zum nächstgelegenen Magnetpol verlaufende Magnetkraft erzeugt, durch die die elastische Unterlage 108 deformiert wird. Im vorliegenden Fall haben die beiden Magneten 35 und 104 nahezu denselben Qeometrischen Abstand von der Druckfolie 107. Damit diese Folie in Richtung auf den Gummituchzylinder 10 gezogen wird und den zwischen den beiden Zylindern 1 und 10 bestehenden Luftabstand a zur Erleichterung des Farbüberganges verkleinert, ist dafür Sorge zu tragen, daß die Permeabilität des Gummituchzylinders 10 größer gewählt wird als die Permeabilität des Formzylinders 1.
  • Eine berührungslos arbeitende magnetische Reinigungsvorrichtung nimmt nach jeder Umdrehung des Gummituchzylinders 10 das auf seiner Oberfläche aufgebaute Farbbild wieder ab, so daß schon nach einer Umdrehung eine neue Kombination zwischen abzudruckenden und nicht abzudruckenden Zeilen bzw. Spalten aufgebracht werden kann.
  • Die Reinigungsvorrichtung besteht aus einer zwangläufig mit dem Gummituchzylinder 10 umlaufenden, permanent magnetisierten Walze 128, die zum Gummituchzylinder 10 einen kleinen Luftabstand b aufweist. Die permanente Magnetisierung ist schematisch durch die abwechselnd angebrachten Buchstaben N, S angedeutet. In Wirklichkeit könnte die Walze 128 zur Erzielung eines starken Feldes bzw. Erzielung eines geringen Entmagnetisierungsfaktors aus dünnen, radial magnetisierten Scheiben zusammengesetzt sein, von denen jeweils eine ihren Nordpol, die nächstfolgende ihren Südpol am Scheibenumfang hat. Die auf die Magnetwalze 128 gelangte Farbe wird durch eine unmagnetische Rakel 129 abgestreift und schließlich in einen Auffangbehälter 1.30 geschoben.
  • Gemäß F i g. 7 sind ein Formzylinder 1 und ein Gummituchzylinder 10 durch nicht näher dargestellte Zahnräder miteinander gekuppelt. Der Antrieb dieser Einheit erfolgt durch eine ständig umlaufende Rolle 52 über eine auf einem schwenkbaren Arm 58 gelagerte Reibrolle 56, die mittels einer Antriebskette 55 mit dem Gummituchzylinder 10 verbunden ist. Der Tragarm 58 wird durch eine Feder 62 ständig Gegen die Reibrolle 52 gezogen. An einer Nase 109 des Tragarmes 58 greift eine Schaltklinke 110 an. Sie ist an einem bei 111 gestenfest gelagerten Schwenkhebel 112 angelenkt und wird durch eine Feder 113 in ständigem Eingriff mit der Nase 109 bzw. einem gestenfesten Anschlag 114 gehalten.
  • Am Schwenkhebel 112 greift ferner ein Zugmagnet 115 an, der mittels der Schaltklinke 110 den Schwenkarm 58 im Uhrzeigersinn verschwenken und dadurch die Reibrolle 56 gegen einen Bremsklotz 116 ziehen kann. Der Bremsklotz 116 ist auf einem im Punkt 117 gestellfest gelagerten Schwenkhebel 118 gelagert, der durch eine Feder 119 gegen einen Anschlag 120 gezogen wird. Am Schwenkhebel 118 ist außerdem ein mit einer Kontaktfeder 121 zusammenarbeitender Kontakt 122 befestigt. Die Kontaktfeder 121 kann durch eine Einstellschraube 123 dem Kontakt 122 genähert werden.
  • Zum Zwecke des Papiertransportes sind in der vorher beschriebenen Weise arbeitende, fest mit dem Gummituchzylinder 10 und dem Formzylinder 1 gekuppelte Transportrollen 26, 27, 28, 29 vorgesehen. Das Papier wird hier jedoch von Hand auf einen Anlegetisch 124 gelegt und gegen einen schwenkbaren Papieranschlag 125 geschoben. Der Papieranschlag 125 arbeitet mittels eines Nockens 125a mit einem Steuernocken 126 des Gummituchzylinders zusammen, der ihn in dem Augenblick verschwenkt, in dem der Vorschub des neuen Bogens einsetzen soll. Er gibt den von Hand gegen den Anschlag 125 gedrückten Bogen frei, der dadurch zwischen die Transportrollen 26, 27 gelangt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Solange die Reibrolle 56 durch die Feder 62 gegen die ständig umlaufende Antriebsrolle 52 gezogen wird, führen die Zylinder 1 und 10 eine gleichmäßige Umdrehung aus. Sobald eine zum Abdruck vorgesehene Zeile zwischen die Übertragungsmagneten 32 und 35 gelangt, schließt die Kontaktzunge 16 in der vorbeschriebenen Weise den Stromkreis vom Netzleiter 21 über den bei der betreffenden Zeile geschlossenen Vorwählschalter 20, den Zugmagneten 115 und den zweiten Netzleiter 22. Der Zugmagnet 115 wird erregt und verschwenkt dadurch über die Klinke 110 den Schwenkarm 58. Die Reibrolle 56 wird gegen den Bremsklotz 116 gezogen, der dadurch die Feder 119 spannt. Es entsteht eine auf die Reibrolle 56 wirkende, von der Stärke der Feder 119 sowie deren Auslenkung abhängige Bremskraft. Die Einstellschraube 123 ist nun so eingestellt, daß die beiden Kontakte 121, 120 sich in dem Augenblick berühren, in dem die bis dahin wirksam gewesene Bremskraft mit Sicherheit ausreichend war, um die Reibrolle 56 bzw. die damit gekuppelten Zylinder 1 und 10 sowie die Förderrollen 26, 27, 28, 29 zum Stillstand zu bringen.
  • Durch das Schließen des Kontaktes 121, 122 werden sowohl die Übertragungsmagneten 32, 35 als auch ein an der Klinke 110 angreifender Schaltmagnet 127 erregt. Die beiden ersteren Magneten bewirken den Übergang der Druckfarbe vom Gummituchzylinder 10 auf den Druckträger 102, der somit beim Stillstand des Druckwerkes erfolgt. Der Schaltmagnet 127 bringt die Klinke 110 außer Eingriff mit der Nase 109 des Schwenkhebels 58. Die Feder 62 kann dadurch die Antriebsverbindung zwischen der dauernd umlaufenden Antriebsrolle 52 und der Reibrolle 56 wiederherstellen, wodurch das Druckwerk wieder zu laufen beginnt. Sobald das Druckwerk angelaufen ist, wird auch der durch die Kontaktzunge 16 geschlossene Stromkreis unterbrochen und der Zugmagnet 115 ausgeschaltet. Der Schwenkhebel 112 dreht sich unter der Wirkung der Zugfeder 113 im Uhrzeigersinn, wodurch die Klinke 110 wieder hinter die Nase 109 des Schwenkhebels 58 greift und den nächsten Schalthub vorbereitet.

Claims (29)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum ganzen oder auszugsweisen Abdruck einer Druckform, bei dem mittels den Zeilen und/oder Spalten einer Druckform zugeordneter Schaltkontakte Elektromagneten erregt werden, die den Abdruck der betreffenden Zeile bzw. Spalte bewirken, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Abdruck mittels einer magnetischen Druckfarbe erfolgt, die in bekannter Weise Magnetstoffteilchen, vorzugsweise Magnetpigmentteilchen, enthält, und daß die im wesentlichen berührungsfrei erfolgende Übertragung der Farbe vom Farbwerk (93) auf die Druckform (91) und/oder von der Druckform (12) auf den Druckträger (102) und./Oder von der Druckform (3) auf einen Zwischendruckträger (12) mit Hilfe eines zeilen- und!oder spaltenweise einschaltbaren Magnetfeldes gesteuert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckform eine lithographische Flachdruckform (3) verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckform eine magnetische Druckform (91) verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Druckform (91) in vom lithographischen Flachdruck bekannter Weise vor dem Einfärben gefeuchtet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltimpulse zur Steuerung des magnetischen Gleichfeldes in an sich bekannter Weise von einem der Druckform zugeordneten Steuermittel (16, 17) ausgehen.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein spaltenweise unterteiltes Magnetfeld jeweils zeilenweise gesteuert wird, wobei die Wahl der abzudruckenden Spalten und,loder Zeilen vorzugsweise durch tastengesteuerte Kontakte (20a bis 20c) erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltimpulse zur Steuerung des Magnetfeldes gleichzeitig den Vorschub des Druckträgers (102) steuern. B.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltimpulse eine Schaltkupplung (52, 54) für die Transporteinrichtung (47) des Druckträgers (102) betätigt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform (3, 12) so lange in ihrer Ausgangsstellung festgehalten wird, bis der nächste Druckträger (102) seine Ausgangsstellung erreicht hat.
  10. 10. Rotationsvervielfältiger zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle des Farbüberganges zwischen Druckform und Druckträger ein Elektromagnet (32, 33) angeordnet ist.
  11. 11. Rotationsvervielfältiger zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle des Farbüberganges vom Farbwerk zur Druckform ein Elektromagnet (93) angeordnet ist.
  12. 12. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckform der Formzylinder (1, 3) oder der Offsetzylinder (10, 12) einer Offsetdruckmaschine oder die Magnetdruckform (91) einer Magnetdruckmaschine dient.
  13. 13. Rotationsvervielfältiger nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Magnetdruckform (91) und in vom lithographischen Flachdruck bekannter Weise ein Feuchtwerk und Farbwerk (8, 9, 93, 94, 95) zur Einfärbung der Magnetdruckform enthält.
  14. 14. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (32, 33) linealförmig ausgebildet ist.
  15. 15. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein linealförmiger Elektromagnet (32, 33) außerhalb und ein weiterer innerhalb des die Druckform tragenden Zylinders (10) angeordnet ist, wobei vorzugsweise beide Magneten durch ein magnetisches Joch (32a, 32b) verbunden sind.
  16. 16. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der linealförmige Elektromagnet aus ringförmigen, einen Spalt aufweisenden Magneten gebildet ist.
  17. 17. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere um eine Achse drehbare Elektromagneten (47a bis 474 mit dem Druckzylinder (10) gekuppelt sind.
  18. 18. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere nach Art eines Elektromotorankers angeordnete Magneten (47a bis 474 einen Papiertransportzylinder (47) bilden.
  19. 19. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Elektromagneten (47a bis 470 an die Segmente eines Kollektors (74) angeschlossen sind, dem eine Schleifbürste (75) od. dgl. anliegt.
  20. 20. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 17 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermagnet (93) als Farbwalze ausgebildet ist.
  21. 21. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet spaltenweise unterteilt ist, wobei die einer Spalte zugeordneten Teilmagneten jeweils unabhängig voneinander schaltbar sind.
  22. 22. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem ganzzahligen übersetzungsverhältnis mit dem Druckzylinder gekuppeltes Steuermittel (16, 1.7), vorzugsweise ein über Kontakte (17) gleitender Kontaktfinger (16), zur zeilenweisen Steuerung des den Farbübergang steuernden Elektromagneten (32, 33, 93) vorgesehen ist.
  23. 23. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere jeweils einen einer Spalte zugeordneten Elektromagneten zeilenweise schaltenden Steuermittel (16a bis 16d) vorgesehen sind.
  24. 24. Rotationsvervielfältiger nach einem der Ansprüche 10 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise durch Tasten (T1 bis T3) od. dgl. betätigbare Kontakte (20a bis 20c) zur Wahl der abzudruckenden Zeilen undfoder Spalten aufweist.
  25. 25. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die bewegte Druckform (10) als auch der Druckträger (102) während der Übertragung der Farbe stillgesetzt wird.
  26. 26. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk mittels einer von einem der Druckform zugeordneten Schaltmittel (16) gesteuerten Magnetkupplung mit einem ständig umlaufenden Antrieb (52) gekuppelt ist und daß ein synchron mit dieser Kupplung gesteuertes Bremsmittel (116) für das Druckwerk vorgesehen ist.
  27. 27. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Übertragungsmagneten (35, 104) zur Übertragung der Druckfarbe vomFormzylinder (1) auf den Gummituchzylinder (10) aufweist.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine magnetische Reinigungsvorrichtung (l.28, 129, 130) zur Reinigung des Gummituchzylinders (10) vorgesehen ist.
  29. 29. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der an der magnetischen Übertragung der Druckfarbe beteiligten Zylinder einen elastischen Bezug (108) aufweist, über den eine magnetisierbare Folie (10'1) gespannt ist.
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