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AT139007B - Absperrventil. - Google Patents

Absperrventil.

Info

Publication number
AT139007B
AT139007B AT139007DA AT139007B AT 139007 B AT139007 B AT 139007B AT 139007D A AT139007D A AT 139007DA AT 139007 B AT139007 B AT 139007B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shut
valve
housing
cylindrical chamber
spindle
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Ing Pollak
Original Assignee
Emil Ing Pollak
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emil Ing Pollak filed Critical Emil Ing Pollak
Application granted granted Critical
Publication of AT139007B publication Critical patent/AT139007B/de

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  • Lift Valve (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Absperrventil. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsformen von Ventilen gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der glatt-zylindrische Hohlraum des Gehäuses 1 mit 2 bezeichnet. In diesen Hohlraum ragt der zylindrische Absperrkörper 3 hinein, der aus Gummi oder einem andern   ähnlich   elastischen Material besteht und mit ringsherum laufenden stulpenartigen Rippen 4 versehen ist, deren äussere Kanten sich gegen die Wandung des zylindrischen Hohlkörpers 2 anlegen. 



   In Aussengewinde der zylindrischen Kammer 2 des Gehäuses greift eine mit der Ventilspindel 5 aus einem Stück bestehende Kappe 6 ein, deren Aufwärtsbewegung beim Drehen der Ventilspindel 5 mittels des Handgriffes y durch eine Überwurfmutter   8,   die an dem Gehäuse 1 befestigt ist, begrenzt wird. 



   Wird die Ventilspindel 5 mittels des Handgriffes   7 einwärts   bewegt, so   drückt   sie den Absperrkörper 3 gegen den Ventilsitz 9. Die verhältnismässig grosse Höhe des Absperrkörpers lässt eine verhältnis-   mässig hohe   Kompression des elastischen Materials zu, ohne dass schon in kurzer Zeit eine bleibende Deformation zu befürchten   wäre.   



   Wird die Ventilspindel, die bei der dargestellten Ausführungsform mit dem Absperrkörper nicht   zwangschlüssig   verbunden ist   auswärts bewegt,   so wird der Absperrkörper 3 unter dem Druck des das Ventil durchströmenden Mittels gehoben. Der Reibungswiderstand des Absperrkörpers in der zylin-   drise, hen   Kammer 2 ist verhältnismässig gering, weil die Anwendung der stulpenartigen Rippen 4 es gestattet, dass der vollzylindrische Teil des Absperrkörpers durchaus nicht dicht in dem Hohlraum der Kammer 2 passen muss. Der Absperrkörper wird also unter dem Druck des Mediums von seinem Sitz abgehoben und anderseits   ist. aueh eine vollkommene Abdichtung zwischen Absperrkörper und der Wandung   der zylindrischen Kammer 2 durch die Wirkung der stulpenartigen Rippen 4 gewährleistet.

   Man kann daher durch diese Ausbildung des Absperrkörpers   die Stopfbüchse mit   all ihren Nachteilen ersparen. 



   Selbstverständlich ist es auch   möglich,   die Ventilspindel 5 mit dem Absperrkörper 3 zwangschlüssig zu verbinden, u. zw. derart, dass der Absperrkörper 3 wohl die axialen Bewegungen der Ventilspindel, nicht aber auch deren Drehbewegung mitmacht. Hiezu genügt etwa ein knopfartiger Ansatz am unteren Ende der Ventilspindel 5, der in eine Ausnehmung des Absperrkörpers 3 eingreift. 



   Die Ausführungsform des Ventils nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 bloss dadurch, dass dabei andere Mittel zur Hubbegrenzung der   Ventilspindel. M   angewendet sind. Mit der Ventilspindel 10 ist auch hier der Handgriff 11 und eine Kappe 12 aus einem Stück hergestellt. Diese Kappe 12 greift in Aussengewinde der zylindrischen Kammer 13 des Gehäuses ein in der Aussenbegrenzung der zylindrischen Kammer ist aber noch eine Nut 14 vorgesehen, in die eine Schraube 15 eingreift, die an einer Stelle der 
 EMI2.1 
 mer 13, der die Nut 14 nach oben abschliesst, wird die Hubbewegung der   Ventilspindel Iss   begrenzt. Der Absperrkörper 17 ist hier ebenso ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Ventilspindel18 selbst als Schraube ausgebildet, die in Muttergewinde des Gehäusedeckels 19 eingreift, der die zylindrische Kammer 20 oben abschliesst. 



  Am äusseren Ende der Ventilspindel 18 ist in üblicher Weise ein Handrad 21 befestigt und an dem inneren Ende ein   Druckstück   22, das zum Niederdrücken des Absperrkörpers 23 dient, der hier ebenso ausgebildet sein kann wie bei-den vorher geschilderten Ausführungsformen. 



   Auch bei den   Ausführungsformen   nach den Fig. 2 und 3 kann zwischen der Ventilspindel und dem Absperrkörper eine zwangsehlüssige Verbindung hergestellt werden. 



   Die dargestellten Ausführungsformen lassen erkennen, dass auch die Einwärtsbewegung der Ventilspindel und damit der auf den Absperrkörper in seiner Geschlossenstellung ausgeübte Druck begrenzt werden kann, was bei der starken Deformierbarkeit des Absperrkörpers zulässig ist, ohne dass befürchtet werden müsste, dass das Ventil dann nicht dicht schliessen würde. Diese Begrenzung des Schliessdruckes bietet aber Sicherheit dafür, dass das Material des Absperrkörpers nicht überlastet wird. 



   Die dargestellten Ausführungsformen lassen ferner erkennen, dass ein solches Ventil nur aus vier Bestandteilen zu bestehen braucht, u. zw. 1. dem Gehäuse, 2. dem mit den   Abdiehtungsstulpen   versehenen Absperrkörper, 3. der mit einem Gewindeansatz und mit dem Handgriff vereinigten Ventilspindel und 4. einem an dem Gehäuse oder dem Spindelkörper anzubringenden Anschlag (8 bzw. 15). Ist der Handgriff an der Spindel besonders befestigt, so erhöht sich die Anzahl der Bestandteile auf fünf. Man kann wohl auch bei   stopfbüchsenlosen   Ventilen der bekannten Art, wie sie eingangs erwähnt worden sind, die Gesamtanzahl der Bestandteile gegenüber den gebräuchlichen Ventilen mit Stopfbüchse in beträchtlichem Masse herabsetzen.

   Da aber die bekannten stopfbüchsenlosen Ventile mit   Absperrkörpern   aus Gummi in anderer Beziehung Nachteile aufweisen, die den Vorteil der Verminderung der Anzahl der Bestandteile reichlich wettmachen, so bietet erst der Absperrkörper gemäss der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, den Vorteil der Verminderung der Anzahl der Bestandteile praktisch auszunutzen. 



   Die Formgebung der einzelnen Teile des Ventils kann im Rahmen der Erfindung in mannigfache Beziehung gegenüber den hier beschriebenen Ausführungsformen abgeändert werden. Dies bezieht sich auch auf den aus Gummi od. dgl. bestehenden Absperrkörper, der z. B. auch mit Hohlräumen versehen werden kann. Man kann diesen   Absperrkörper   auch in an sich bekannter Weise aus mehreren Teilen ver-   schiedener Elastizität zusammensetzen, so dass also z. B. der untere und der obere Teil aus weniger elastischem Material bestehen könnte als der mittlere Teil, der die stulpenartigen Rippen trägt,  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Absperrventil, dessen Gehäuse eine glatt-zylindrische Kammer besitzt, in die der mit Abdich- tungselementen versehene Absperrkörper beim Öffnen hineinbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der in der zylindrischen Kammer kolbenartig frei verschiebbare Absperrkörper (3) mit einer oder mehreren um seine Umfläche herumlaufenden stulpenartigen Rippen (4) versehen ist, die geeignet sind, sich unter dem Druck des das Ventil durchströmenden Mittels an die Wandung der zylindrischen Kammer dichtend anzulegen.
    2. Absperrventil mit einem zylindrischen Absperrkörper aus einem elastischen Material, vorzugweise Gummi, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absperrkörper mit der oder den stulpenartig herumlaufenden Rippen aus einem Stück gearbeitet ist.
    3. Absperrventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil insgesamt nur aus vier Teilen besteht, nämlich 1. dem Gehäuse, 2. dem mit den Abdichtungsstulpen versehenen Absperrkörper, 3. der mit dem Gewindeansatz und gegebenenfalls dem Handgriff vereinigten Ventilspindel und 4. einem an dem Gehäuse oder dem Spindelkörper anzubringenden Anschlag (8 bzw. 15) (Fig. 1 und 2). EMI3.1
AT139007D 1933-05-08 1933-05-08 Absperrventil. AT139007B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT139007T 1933-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT139007B true AT139007B (de) 1934-10-10

Family

ID=3640486

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT139007D AT139007B (de) 1933-05-08 1933-05-08 Absperrventil.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT139007B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950101C (de) * 1953-03-12 1956-10-04 Neheim Goeke & Co Metall Regulierhahn fuer Heizungsanlagen
DE1087417B (de) * 1956-01-20 1960-08-18 Renault Absperrventil fuer Schlaeuche mit vom Gehaeusedichtsitz abkippbarem Verschlussstueck
DE1121421B (de) * 1957-04-30 1962-01-04 Leslie Roy Busby Absperrventil mit einem Topfkolbenverschlussstueck aus elastischem Material
DE1157447B (de) * 1956-01-12 1963-11-14 Renault Ventil fuer eine Druckmittelleitung
DE1201141B (de) * 1956-07-18 1965-09-16 Rheinisches Metallwerk Gmbh Absperrschieber mit verkleidetem Verschlussstueck und Abdichtung der Spindel durch Faltenbalg

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