DE4014141A1 - Multiplizierschaltung - Google Patents
MultiplizierschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Multiplizierschaltung
nach P 40 11 494.5 in der Weise, daß
an Stelle einer Impuls-Schaltung 11 mit 4 Ausgängen nur
eine Impuls-Schaltung 11 mit 3 Ausgängen zur Verwendung
kommt.
Die Multiplizierschaltung Type A ist in Fig. 1 als Block-
Schaltbild dargestellt, aber nicht in voller Länge, sondern
um drei Teil-Schaltungen verkürzt. Die Stellen-Multiplizierschaltung
1 ist nur in Fig. 1 als Rechteck eingezeichnet.
Die zweite Tetraden-Addierschaltung 3 ist in Fig. 2
dargestellt. Eine Übertrag-Addierschaltung 4 ist in Fig. 3
dargestellt. In Fig. 4 ist der duale Voll-Addierer 23
dargestellt. In Fig. 5 ist ein Teilstück des vierfachen
Schieberegisters 5b dargestellt. In Fig. 6 ist ein Teilstück
des Schieberegisters 5a dargestellt. In Fig. 7 sind
vereinfacht die Schieberegister 5b und 5a mit der doppelten
Tor-Schaltung 50 dargestellt. In Fig. 8a und 8b
ist das Steuerwerk 9a dargestellt. In Fig. 9 ist die
Schaltung 60a dargestellt. In Fig. 10 ist die Schaltung
70 dargestellt. In Fig. 11 ist die Impuls-Schaltung 11
dargestellt. In Fig. 12 ist der Impuls-Zähler 12 dargestellt.
In Fig. 13 ist der Impuls-Zähler 13 dargestellt.
In Fig. 14 ist der Impuls-Zähler 14 dargestellt. In Fig. 15
ist das Ansteuer-Diagramm dargestellt. In Fig. 16 und
8c ist das Steuerwerk 9b dargestellt.
Die Multiplizierschaltung Type A besteht aus der Matrix-
Stellen-Multiplizierschaltung 1 oder einer sonstigen Stellen-
Multiplizierschaltung und der ersten Tetraden-Addierschaltung
2 und der zweiten Tetraden-Addierschaltung 3 und
6 Übertrag-Addierschaltungen 4 und dem vierfachen Ergebnis-
Schieberegister 5b, welches auch eine Quer-Eingabe
aufweist und dem vierfachen Scheiberegister 5a, das über
die Tor-Schaltung 50 die rechtsseitige Verlängerung des
Schieberegisters 5b bildet und dem Steuerwerk 9a und dem
vierfachen Eingangs-Schieberegister AS, in welchem der
Multiplikand gespeichert ist und dem vierfachen Eingangs-Schieberegister
BS, in welchem der Multiplikator gespeichert
ist. Das Multiplikanden-Schieberegister AS weist
eine Neuner-Rückkopplung auf.
Die Tetraden-Addierschaltung 3 (Fig. 2) besteht aus 2 Negier-Schaltungen
11 und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen
und 2 Oder-Schaltungen 13 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 14 mit 2 Eingängen und 5 Und-Schaltungen 15
mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen
und 7 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 18 mit 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen
19 und der Oder-Schaltung 20 mit 2 Eingängen und 2 Oder-
Schaltungen 21 mit je 3 Engängen und den dualen Voll-Addierern
22 und 23 und den zugehörigen Leitungen. Der Tetraden-Addierer
2 hat an Stelle des dualen Voll-Addierers 22
nur einen dualen Halb-Addierer 22b. Die Eingänge und die
Ausgänge sind mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet.
Die dargestellte Multiplizierschaltung ist
somit eine Multiplizierschaltung im 5211-Code, wenn die
Stellen-Multiplizierschaltung 1 auch diesen Code aufweist.
Die Übertrag-Addierschaltung 4, welche entsprechend der
wirklichen Länge des Schieberegisters 5b in sechsfacher
Anzahl erforderlich ist, besteht aus 12 Und-Schaltungen 25
mit je 2 Eingängen und 6 Oder-Schaltungen 26 mit je 2 Eingängen
und 2 Und-Schaltungen 27 mit je 3 Eingängen und 4
Negier-Schaltungen 28 und den zugehörigen Leitungen. Der
Übertrag-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Übertrag-Ausgang
hat die Bezeichnung b. Die Eingänge und die Ausgänge
sind mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet.
Ein dualer Voll-Addierer (Fig. 4) besteht aus 4-Und-Schaltungen
51 mit je 2 Eingängen und 3 Oder-Schaltungen 52
mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 53 und den zugehörigen
Leitungen. Die Eingänge haben die Bezeichnungen
a bis c. Der Ausgang hat die Bezeichnung d und der Übertrag-
Ausgang die Bezeichnung e.
Das Schieberegister 5b (Fig. 5) ist ein vierfaches Schieberegister
mit Rechts-Verschiebung und Quer-Eingabe. Eine
Teil-Schaltung besteht aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2
Und-Schaltungen 41 mit je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen
42 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 43 mit je
2 Eingängen und den Und-Schaltungen 44 und 45 mit je 2
Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 46, wovon eine nur als
Punkt dargestellt ist.
Das Schieberegister 5a (Fig. 6) ist auch ein vierfaches
Schieberegister, das jedoch nur Rechts-Verschiebung und
keine Quer-Eingabe aufweist. Eine Teil-Schaltung besteht
aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2 Und-Schaltungen 42 mit
je 2 Eingängen.
Das Steuerwerk 9a, welches in Fig. 8a und 8b dargestellt
ist, besteht aus den Schaltungen 60a und 70 und der
Impuls-Schaltung 11 und den einfachen Flip-Flops 15 und 16
und den Und-Schaltungen 17 bis 26 mit je 2 Eingängen und
den Oder-Schaltungen 28 bis 35 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 36 mit 3 Eingängen und der Oder-Schaltung
38 mit 8 Eingängen und den Negier-Schaltungen 41 mit 44 und
der Verzögerungs-Schaltung 45 und den zugehörigen Leitungen.
Der Takt-Eingang hat die Bezeichnung T. Der Start-
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung S. Der Gesamt-Rückstell-
Eingang hat die Bezeichnung R. Der Impuls-Eingang für die
Anzahl der Multiplikanden-Stellen hat die Bezeichnung v.
Der Impuls-Eingang für die Anzahl der Multiplikator-Stellen
hat die Bezeichnung w. Vom Ausgang A wird das Multiplikanden-
Schieberegister AS Takt-Angesteuert. Vom Ausgang B
wird das Multiplikator-Schieberegister BS Takt-angesteuert.
Vom Ausgang C wird die Eingabe der jeweiligen Stellen-Produktzahl
in das Schieberegister 5b Takt-angesteuert. Vom
Ausgang H wird das Schieberegister 5b Verschiebetakt-angesteuert
(Rechts-Verschiebung). Vom Ausgang E wird das
Schieberegister 5a Verschiebetakt-angesteuert (auch Rechts-Verschiebung).
Vom Ausgang N wird der Eingang n der Tor-Schaltung
50 angesteuert. Die Endlauf-Takt-Ansteuerung der
Schieberegister 5b und 5a wird damit ausgelöst, daß der
Ausgang der Oder-Schaltung 34 von H-Potential auf L-Potential
wechselt.
Die Schaltung 60a (Fig. 9) besteht aus den Impuls-Zählern
12 und 13 (Fig. 12 und 13) und 8 Und-Schaltungen 1 mit je
2 Eingängen und 7 Und-Schaltungen 2 mit je 2 Eingängen und
7 Negier-Schaltungen 3 und der Oder-Schaltung 4 mit 8 Eingängen
und den zugehörigen Leitungen.
Die Schaltung 70 (Fig. 10) besteht aus den Impuls-Zählern
12 und 14 (Fig. 12 und 14) und 8 Und-Schaltungen 1 mit je
2 Eingängen und den zugehörigen Leitungen.
Die Impuls-Schaltung 11 (Fig. 11) besteht aus 2 Doppel-Flip-Flops
und somit aus 4 einfachen Flip-Flops 1 bis 4 und
4 Und-Schaltungen 5 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen
6 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 7 und
4 Und-Schaltungen 8 mit je 2 Eingängen und 3 Und-Schaltungen
9 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 10 und
der Und-Schaltung 11 mit 2 Eingängen und dem zusätzlichen
einfachen Flip-Flop 12 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung d. Der Rückstell-Eingang
hat die Bezeichnung r. Die Impuls-Ausgänge sind mit den
Buchstaben a bis c gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 12 (Fig. 12) besteht aus 8 einfachen
Flip-Flops 1 bis 8 und 7 Und-Schaltungen 9 mit je 2 Eingängen
und 4 Und-Schaltungen 10 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 11 mit 4 Eingängen und dem weiteren einfachen
Flip-Flop 12 und 4 Und-Schaltungen 13 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 14 und den zugehörigen
Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der
Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r. Die Ausgänge sind
mit den Ziffern 1 bis 8 gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 13 (Fig. 13) besteht aus 9 einfachen
Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen
und 8 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 13 mit 4 Eingängen und den Oder-Schaltungen
14 und 15 mit je 2 Eingängen und dem einfachen Flip-Flop
16 und 4 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und 2
Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Rückstell-Eingang
auf Null hat die Bezeichnung r. Der Rückstell-Eingang auf
1 hat die Bezeichnung r2. Die Ausgänge D sind mit den
Ziffern 1 bis 9 gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 14 (Fig. 14) besteht aus 9 einfachen
Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen
und 8 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 13 mit 4 Eingängen und dem einfachen Flip-Flop
16 und 4 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und 2
Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Rückstell-Eingang
hat die Bezeichnung r. Die Ausgänge D sind mit den
Ziffern 1 bis 9 gekennzeichnet.
Die Impuls-Zähler 13 und 14 (Fig. 13 und 14) sind spiegelbildlich
dargestellt.
Die Wirkungsweise dieser Multiplizierschaltung Type A ergibt
sich wie folgt: Der Multiplikand wird 5211-codiert im
nicht dargestellten Eingangs-Schieberegister AS gespeichert,
das eine Neuner-Rückkopplung aufweist. Der Multiplikator
wird 5211-codiert im Eingangs-Schieberegister BS
gespeichert, das keine Rückkopplung aufweist. Vor Beginn
der Multiplikation wird die Anzahl der Multiplikandenstellen
über den Eingang v in den Impuls-Zähler 12 der
Schaltung 60a eingetaktet. Dann wird die Anzahl der Multiplikatorstellen
über den Eingang w in den Impuls-Zähler 12
der Schaltung 70 eingetaktet. Sofern hierbei die Zahl 357
mit der Zahl 236 multipliziert wird und die Zahl 357 als
Multiplikand verarbeitet wird und die Zahl 236 als Multiplikator
verarbeitet wird, steht damit der Impulszähler
12 der Schaltung 60a auf 3 und der Impuls-Zähler 12 der
Schaltung 70 auch auf 3. Die Multiplikation wird mit einem
H-Impuls über den Eingang S eingeleitet. Nach dem ersten H-Impuls
der Schaltung 11 über ihren Ausgang a stehen die Impuls-
Zähler 13 der Schaltung 60a und 14 der Schaltung 70
auf 1 und hat die Oder-Schaltung 38 und somit auch die
Oder-Schaltung 34 an ihrem Ausgang H-Potential und ist somit
die Und-Schaltung 22 Dauer-vorangesteuert. Dieser erste
H-Impuls vom Ausgang a der Schaltung 11 beliefert außerdem
die Ausgänge A und B mit je einem H-Impuls, womit die
Eingangs-Schieberegister AS und BS mit je einem Takt angesteuert
werden und sich somit die Ziffern 7 und 6 in ihrer
aktiven Stellung befinden, in der sich in der Schaltung 1
die Stellen-Produktzahl 42 bildet. Dann folgt der zweite
H-Impuls der Schaltung 11 über ihren Ausgang b, der über
den Ausgang C die Einspeisung dieser Produktzahl 42 in das
Ergebnis-Schieberegister 5b bewirkt. Dann folgt der dritte
H-Impuls der Schaltung 11 über ihren Ausgang c, der
über den Ausgang H das Schieberegister 5b Verschiebetakt-ansteuert.
Bei diesem H-Impuls hat auch die Und-Schaltung
17 an ihrem Ausgang H-Potential. Damit wird gleichzeitig
vom Ausgang N der Eingang n der Tor-Schaltung 50 mit einem
H-Impuls angesteuert und das Schieberegister 5a auch mit
einem H-Impuls angesteuert, womit die Ziffer 2 der Zahl 42
in das Schieberegister 5a abgezweigt wird. Dann folgt der
Zyklus 2 und 3 der Impuls-Schaltung 11, bei denen die Und-Schaltung
17 nicht vor-angesteuert ist und somit beim
dritten Takt nur das Ergebnis-Schieberegister 5b Verschiebetakt-
angesteuert wird. Nach dem H-Impuls 1.3.3 der
Impuls-Schaltung 11 hat die Und-Schaltung 20 an ihrem Ausgang
H-Potential und somit der Ausgang i H-Potential und
wird somit in der Impuls-Zwischenzeit das Flip-Flop 16 so
umgeschaltet, daß die Und-Schaltung 18 vor-angesteuert ist.
Dann liefert der Ausgang e der Und-Schaltung 18 aufeinanderfolgend
6 H-Impulse, weil erst nach dem sechsten H-Impuls
der Ausgang k der Und-Schaltung 25 von H-Potential auf L-Potential
wechselt und damit das Flip-Flop 16 wieder in der
Impuls-Zwischenzeit umgeschaltet wird, weil die Und-Schaltung
25 vom Ausgang der Negier-Schaltung 43 vor-angesteuert
wird. Somit ist nun wieder die Und-Schaltung 19 vor-angesteuert
und beginnt der zweite Haupt-Zyklus, bei dem die
Impuls-Schaltung 11 zunächst auch wieder 3 Zyklen durchläuft.
Die Stellung des Flip-Flops 15 ist hierbei deshalb
richtig, weil es schon mit Beginn des Impulses 1.3.3 umgeschaltet
wurde und bei diesem Impuls 2.1.1 somit wieder an
seinem Ausgang o H-Potential hat. Somit werden beim H-Impuls
2.1.1 wieder die Schaltungen 60a und 70 angesteuert
und die Ausgänge A und B mit je einem H-Impuls beliefert.
Die nächste Umschaltung des Flip-Flops 15 erfolgt beim Impuls
2.1.3, weil hierbei der Ausgang m H-Potential hat. Somit
hat beim Impuls 2.2.1 wieder der Ausgang n des Flip-Flops
15 H-Potential und wird bei diesem Impuls und bei dem
Impuls 2.3.1 nur die Schaltung 60a angesteuert und nur der
Ausgang A mit einem Impuls beliefert. Bei der Gesamt-Rückstellung
werden auch die Flip-Flops 15 und 16 so rückgestellt,
daß ihre Stellung stimmt, wenn die Multiplikation
beginnt. Hierbei muß das Flip-Flop 15 an seinem Ausgang o
H-Potential haben und das Flip-Flop 16 an seinem Ausgang u
H-Potential haben. Bei der Multiplikation 357×236 hat die
Impuls-Schaltung 11 pro Haupt-Zyklus nur 3 Zyklen, welche
mit je 6 Zusatz-Takten ergänzt werden, bei denen nur die
Ausgänge H und A je einen H-Impuls liefern. Nach Ablauf von
3 Haupt-Zyklen (3 Zyklen des Impuls-Zählers 13 der Schaltung
60a) ist diese Multiplikation zu Ende. Die entsprechende
Abschaltung bewirkt der H-Impuls 4.1.1, weil hierbei
die Oder-Schaltung 38 an ihrem Ausgang von H-Potential auf
L-Potential wechselt. Die erforderliche Verzögerung wird
hierbei dadurch erreicht, daß die Oder-Schaltung 34 an ihrem
zweiten Eingang vom Ausgang c der Schaltung 1 angesteuert
wird. Nach 5 Endlauf-Impulsen, bei denen die Ausgänge H
und E je einen Impuls abgeben und der Ausgang N dauernd H-Potential
hat, ist der Endlauf zu Ende und befindet sich
der Stellenwert 10° der Ergebniszahl im Stellenwert 10° des
Schieberegisters 5a. Wenn die Ergebniszahl 12 Stellen hat,
befinden sich somit 8 Stellen im Schieberegister 5a und
die anderen 4 Stelleen im Schieberegister 5b. Die Rückstellung
ist eine Einstellung auf die Grund-Stellung; infolgedessen
muß die Rückstellung vor Beginn der Multiplikation
erfolgen oder vor Beginn der Multiplikation wiederholt
werden.
Die Zahlen-Darstellung der Multiplikation 357×236=84 252
befindet sich auf Seite 9.
Die Multiplizierschaltung Type A kann auch so ausgebildet
werden, daß auch der Ausgang B beim Endlauf keinen Impuls
abgibt. In diesem Fall ist der Bereich der Schaltung 70
(Fig. 8b) entsprechend Fig. 8c von P 40 11 494.5
ausgebildet.
Bei der Multiplizierschaltung Type B werden die Ziffern
des Multiplikanden und des Multiplikators über ein entsprechendes
Leitungsnetz in die Stellen-Multiplizierschaltung
1 eingebeben und somit über vierfache Leitungen
und vierfache Tor-Schaltungen der Schaltung 1 zugeführt.
Hierbei sind 16 vierfache Tor-Schaltungen erforderlich.
Das entsprechende Steuerwerk 9b ist in Fig. 10 dargestellt.
Die Multiplikation 357×236=84 252 ergibt sich wie folgt:
Claims (5)
1. Elektronische Multiplizierschaltung, welche so ausgebildet
ist, daß die Ziffern-Teilprodukte einzeln zur
Gesamt-Zwischenproduktzahl addiert werden und bei der
das Ergebnis-Schieberegister (5b) nur eine Verschieberichtung
aufweist und bei der die Anzahl der Haupt-Zyklen
auf die Anzahl der Multiplikator-Ziffern beschränkt
ist und bei der die Impuls-Schaltung (11) nur
so lange durchgesteuert wird, bis beim betreffenden
Haupt-Zyklus die letzte Multiplikandenziffer aufgearbeitet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltung
(11) eine Impuls-Schaltung (11) mit 3 Haupt-Ausgängen
(a und b und c) zur Verwendung kommt (Dreier-Umlauf-
Impuls-Schaltung).
2. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Impuls-Schaltung (11)
nur 5 einfache Flip-Flops aufweist.
3. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingabe der jeweiligen Multiplikandenziffer
in den A-Bereich der Stellen-Multiplizierschaltung (1)
und die Eingabe der jeweiligen Multiplikatorziffer in
den B-Bereich der Stellen-Multiplizierschaltung (1)
mittels Schieberegistern erfolgt, welche entsprechend
Takt-angesteuert werden.
4. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingabe der jeweiligen Multiplikandenziffer in
den A-Bereich der Stellen-Multiplizierschaltung (1)
und die Eingabe der jeweiligen Multiplikatorziffer in
den B-Bereich der Stellen-Multiplizierschaltung (1)
über direkte Leitungs-Verbindungen erfolgt, in denen
Vierfach-Tor-Schaltungen angeordnet sind.
5. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 3 oder nach Anspruch 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß bei den Sonder-Ausführungen
als Impulsschaltung (11) eine Impulsschaltung mit
mehr als 5 einfachen Flip-Flops zur Verwendung kommt
oder eine Impuls-Schaltung mit nur 4 einfachen Flip-Flops
zur Verwendung kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014141 DE4014141A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-05-02 | Multiplizierschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904000586 DE4000586A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Multiplizierschaltung |
| DE19904014141 DE4014141A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-05-02 | Multiplizierschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4014141A1 true DE4014141A1 (de) | 1991-11-07 |
Family
ID=25888938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904014141 Ceased DE4014141A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-05-02 | Multiplizierschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4014141A1 (de) |
-
1990
- 1990-05-02 DE DE19904014141 patent/DE4014141A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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