DE4019398A1 - Multiplizierschaltung - Google Patents
MultiplizierschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die Idee, die Multiplizierschaltung
nach P 40 02 660.4 auf den Stand der anderen
Multiplizierschaltungen zu bringen, welche ein ziffernserielles
Ergebnis-Schieberegister aufweisen. Außerdem
wurde ein Fehler beseitigt, welcher darin besteht, daß
das zeitliche Intervall für die Bildung der Stellen-Produktzahlen
zu kurz ist, sofern nicht die Takt-Frequenz soweit
gesenkt wird, daß eine Intervall-Verlängerung mit
zusätzlichen Mitteln nicht erforderlich ist.
Die Multiplizierschaltung Type A ist in Fig. 1 als Block-Schaltbild
dargestellt, aber nicht in voller Länge, sondern
um zwei Teil-Schaltungen verkürzt. Die Stellen-Multiplizierschaltung
1 ist nur in Fig. 1 als Rechteck eingezeichnet.
Die zweite Tetraden-Addierschaltung 3 ist in Fig.
2 dargestellt. Eine Übertrag-Addierschaltung 4 ist in
Fig. 3 dargestellt. In Fig. 4 ist der duale Voll-Addierer
23 dargestellt. In Fig. 5 ist ein Teil-Stück des Ergebnis-Schieberegisters
5b dargestellt (4 Teil-Schaltungen).
In Fig. 6 ist ein Teil-Stück des Schieberegisters 5a
dargestellt (ebenfalls 4 Teil-Schaltungen). Dieses Schieberegister
5a ist die rechts-seitige Verlängerung des Ergebnis-Schieberegisters
5b. In Fig. 7 ist ein Teil-Stück
des Ergebnis-Schieberegisters 5d dargestellt. In Fig.
8a und 8b ist das Steuerwerk 9a dargestellt. In Fig. 9
ist die Schaltung 60a dargestellt. In Fig.10 ist die
Schaltung 70 dargestellt. In Fig.11 ist die Impuls-Schaltung
11 dargestellt. In Fig. 12 ist der Impuls-Zähler
12 dargestellt. In Fig.13 ist der Impuls-Zähler 13
dargestellt. In Fig.14 ist der Impuls-Zähler 14 dargestellt.
In Fig.15 ist ein Ansteuer-Diagramm dargestellt.
In Fig. 16 und 8b ist das Steuerwerk 9c dargestellt
und in Fig. 17 die zugehörige Impuls-Schaltung 11c.
Die Multiplizierschaltung Type A besteht aus der Matrix-Stellen-Multiplizierschaltung
1 oder einer sonstigen Stellen-Multiplizierschaltung
und der ersten Tetraden-Addierschaltung
2 und der zweiten Tetraden-Addierschaltung 3 und
6 Übertrag-Addierschaltungen 4 und dem einfachen Ergebnis-Schieberegister
5b, welches eine Verschiebung um 4
bit pro Takt aufweist und außerdem Parallel-Eingänge und
Parallel-Ausgänge hat. An weiteren Teilen besteht diese
Multiplizierschaltung Type A aus dem einfachen Schieberegister
5a, das die rechts-seitige Verlängerung des Schieberegisters
5b bildet und auch eine Verschiebung um 4 bit
pro Takt aufweist (auch nach rechts). An weiteren Teilen
besteht diese Multiplizierschaltung Type A aus dem Steuerwerk
9a, das in Fig. 8a und 8b dargestellt ist und dem
vierfachen Eingangs-Schieberegister A, in welchem der
Multiplikand gespeichert ist und dem Eingangs-Schieberegister
B, in welchem der Multiplikator gespeichert ist.
Das Multiplikanden-Schieberegister A weist eine Neuner-Rückkoppelung
auf.
Die Tetraden-Addierschaltung 3 (Fig. 2) besteht aus 2 Negier-Schaltungen
11 und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen
und 2 Oder-Schaltungen 13 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 14 mit 2 Eingängen und 5 Und-Schaltungen
15 mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 16 mit je
2 Eingängen und 7 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 18 mit 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen
19 und der Oder-Schaltung 20 mit 2 Eingängen
und 2 Oder-Schaltungen 21 mit je 3 Eingängen und den dualen
Voll-Addierern 22 und 23 und den zugehörigen Leitungen.
Der Tetraden-Addierer 2 kann an Stelle des dualen Voll-Addierers
22 nur einen dualen Halb-Addierer 22b aufweisen.
Die Eingänge und die Ausgänge sind mit den zugehörigen
Zahlenwerten 5211 gekennzeichnet. Die dargestellte Multiplizierschaltung
verarbeitet somit 5211-codierte Dezimal-Ziffern,
wenn die Stellen-Multiplizierschaltung 1 auch diese
Codierung aufweist.
Die Übertrag-Addierschaltung 4, welche entsprechend der
wirklichen Länge des Schieberegisters 5b in sechsfacher
Anzahl angeordnet ist, besteht aus 12 Und-Schaltungen 25
mit je 2 Eingängen und 6 Oder-Schaltungen 26 mit je 2 Eingängen
und 2 Und-Schaltungen 27 mit je 3 Eingängen und 4
Negier-Schaltungen 28 und den zugehörigen Leitungen. Der
Übertrag-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Übertrag-Ausgang
hat die Bezeichnung b. Die Eingänge und die Ausgänge
sind mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet.
Ein dualer Voll-Addierer (Fig. 4) besteht aus 4 Und-Schaltungen
51 mit je 2 Eingängen und 3 Oder-Schaltungen
52 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 53 und den
zugehörigen Leitungen. Die Eingänge haben die Bezeichnungen
a bis c. Der Ausgang hat die Bezeichnung d und der
Übertrag-Ausgang die Bezeichnung e.
Das Ergebnis-Schieberegister 5b, von dem ein Teilstück
mit 4 Teil-Schaltungen in Fig. 5 dargestellt ist, hat
Rechts-Verschiebung um 4 bit pro Takt und Parallel-Eingänge
und außerdem Parallel-Ausgänge. Eine Teil-Schaltung besteht
aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2 Und-Schaltungen
41 mit je 2 Eingängen und der Und-Schaltung 42 mit 2 Eingängen
und 2 Und-Schaltungen 43 mit je 2 Eingängen und 2
Oder-Schaltungen 44 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen
45.
Das Schieberegister 5a, von dem ein Teilstück mit 4 Teil-Schaltungen
in Fig. 6 dargestellt ist, hat auch Rechts-Verschiebung
um 4 bit pro Takt und keine Parallel-Eingabe.
Eine Teil-Schaltung besteht aus einem Doppel-Flip-Flop 40
und 2 Und-Schaltungen 42 und 2 Negier-Schaltungen 43.
Das Steuerwerk 9a, welches in Fig. 8a und 8b dargestellt
ist, besteht aus den Schaltungen 60a und 70 und
der Impuls-Schaltung 11 und den einfachen Flip-Flops 15
und 16 und den Und-Schaltungen 17 bis 26 mit je 2 Eingängen
und den Oder-Schaltungen 28 bis 34 mit je 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 36 mit 3 Eingängen und den Negier-Schaltungen
41 bis 44 und den Verzögerungs-Schaltungen 45
und der Start-Schaltung 35 und den zugehörigen Leitungen.
Der Takt-Eingang hat die Bezeichnung T. Der Gesamt-Rückstell-Eingang
hat die Bezeichnung R. Der Impuls-Eingang
für die Anzahl der Multiplikanden-Stellen hat die Bezeichnung
v. Der Impuls-Eingang für die Anzahl der Multiplikatorstellen
hat die Bezeichnung w.
Vom Ausgang A wird das Multiplikanden-Schieberegister A
Takt-angesteuert.
Vom Ausgang B wird das Multiplikator-Schieberegister B
Takt-angesteuert.
Vom Ausgang C wird das Ergebnis-Schieberegister 5b Parallel-Eingabe-angesteuert.
Hierbei werden die Leitungen t
und b des Ergebnis-Schieberegisters 5b mit je einem Takt
angesteuert.
Vom Ausgang H wird das Ergebnis-Schieberegister 5b Verschiebetakt-angesteuert.
Hierbei wird der Inhalt dieses
Schieberegisters 5b mit einem Takt um 4 bit nach rechts
verschoben und werden die Leitungen t und a dieses Schieberegisters
mit diesem H-Impuls angesteuert.
Vom Ausgang E wird das Schieberegister 5a mit einem Verschiebetakt
angesteuert. Hierbei wird immer gleichzeitig
auch vom Ausgang H das Schieberegister 5b mit einem Verschiebetakt
angesteuert und vom Ausgang N der Eingang n
der Tor-Schaltung 50 mit einem H-Impuls angesteuert.
Die Schaltung 60a (Fig. 9) besteht aus den Impuls-Zählern
12 und 13 (Fig. 12 und 13) und 7 Und-Schaltungen 1
mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 2 mit 7 Eingängen
und der Negier-Schaltung 3 und den zugehörigen
Leitungen.
Die Schaltung 70 (Fig. 10) besteht aus den Impuls-Zählern
12 und 14 (Fig. 12 und 14) und 8 Und-Schaltungen 1 mit je
2 Eingängen und der Oder-Schaltung 2 und 8 Eingängen und
den zugehörigen Leitungen.
Die Impuls-Schaltung 11 (Fig. 11) besteht aus 2 Doppel-Flip-Flops
und somit aus 4 einfachen Flip-Flops 1 bis 4 und
4 Und-Schaltungen 5 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen
6 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 7 und
4 Und-Schaltungen 8 mit je 2 Eingängen und 3 Und-Schaltungen
9 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 10 und
der Und-Schaltung 11 mit 2 Eingängen und dem zusätzlichen
einfachen Flip-Flop 12 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung d. Der Rückstell-Eingang
hat die Bezeichnung r. Die Haupt-Impuls-Ausgänge
sind mit den Buchstaben a bis c gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 12 (Fig. 12) besteht aus 8 einfachen
Flip-Flops 1 bis 8 und 7 Und-Schaltungen 9 mit je 2 Eingängen
und 4 Und-Schaltungen 10 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 11 mit 4 Eingängen und dem weiteren einfachen
Flip-Flop 12 und 4 Und-Schaltungen 13 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 14 und den zugehörigen
Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der
Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r. Die Ausgänge sind
mit den Ziffern 1 bis 8 gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 13 (Fig. 13) besteht aus 9 einfachen
Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen
und 8 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 13 mit 5 Eingängen und den Oder-Schaltungen
14 und 15 mit je 2 Eingängen und dem weiteren einfachen
Flip-Flop 16 und 4 Und-Schaltungen 17 mit je 2
Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen
Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der
Rückstell-Eingang auf Null hat die Bezeichnung r. Der
Rückstell-Eingang auf 1 hat die Bezeichnung r 2. Die Ausgänge
D sind mit den Ziffern 1 bis 9 gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 14 (Fig. 14) besteht aus 9 einfachen
Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen
und 8 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 13 mit 5 Eingängen und der Oder-Schaltung
14 mit 2 Eingängen und dem weiteren einfachen Flip-Flop
16 und 4 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und 2
Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Rückstell-Eingang
hat die Bezeichnung r. Die Ausgänge sind mit den Ziffern
1 bis 9 gekennzeichnet.
Die Wirkungsweise dieser Multiplizierschaltung Type A ergibt
sich wie folgt: Der Multiplikand wird 5211-codiert im
Schieberegister A gespeichert, das eine Neuner-Rückkoppelung
aufweist. Der Multiplikator wird ebenfalls 5211-codiert
im Schieberegister B gespeichert, das keine Rückkoppelung
aufweist. Vor Beginn der Multiplikation wird die
Anzahl der Multiplikandenstellen über den Eingang v in den
Impuls-Zähler 60a eingetaktet. Dann wird die Anzahl der
Multiplikatorstellen über den Eingang w in den Impuls-Zähler
12 der Schaltung 70 eingetaktet. Sofern hierbei die
Zahl 357 mit der Zahl 236 multipliziert wird und die Zahl
357 als Multiplikand verarbeitet wird und die Zahl 236 als
Multiplikator verarbeitet wird, steht damit der Impuls-Zähler
12 der Schaltung 60a auf 3 und der Impuls-Zähler
12 der Schaltung 70 auch auf 3. Vor Beginn der Multiplikation
muß die Takt-Frequenz-Ansteuerung des Eingangs T eingeschaltet
werden, womit die Multiplikation jedoch noch
nicht ausgelöst wird. Diese Auslösung des Multiplikations-Vorganges
erfolgt durch Ansteuerung des Start-Eingangs S
mit einem H-Impuls; die Und-Schaltung 22 ist hierbei schon
vor-angesteuert, weil der Impuls-Zähler 14 der Schaltung 70
eine Spezial-Schaltung aufweist. Beim ersten H-Impuls des
Ausgangs a der Impuls-Schaltung 11 haben die Ausgänge
A und B H-Potential und werden somit die Eingangs-Schieberegister
A und B mit je einem Takt angesteuert und befindet
sich die erste (niederste) Ziffer des Multiplikanden
in der Zeile s des Eingangs-Schieberegisters A und die
erste (niederste) Ziffer des Multiplikators in der Zeile s
des Eingangs-Schieberegisters B. Damit bildet sich in der
Stellen-Multiplizierschaltung 1 die Multiplikations-Ergebniszahl
dieser beiden Ziffern und wird diese Zahl in den
Addierschaltungen 2 und 3 zur Zahl Null addiert, weil das
gesamte Ergebnis-Schieberegister 5b an seinen Wertungs-Ausgängen
durchweg nur L-Potential hat. Beim zweiten Impuls
der Schaltung 11 hat deren Ausgang b H-Potential. Hierbei
werden vom Ausgang C des Steuerwerks 9a die Leitungen t
und b des Ergebnis-Schieberegisters 5a mit je einem H-Impuls
angesteuert und damit die Ergebniszahl der Schaltungen
2 und 3 im Ergebnis-Schieberegister 5a gespeichert.
Beim dritten Ausgangs-H-Impuls der Schaltung 11 hat deren
Ausgang c H-Potential. Hierbei werden vom Ausgang H des
Steuerwerks 9a die Leitungen t und a des Ergebnis-Schieberegisters
5a mit einem H-Impuls angesteuert und damit
die gespeicherte Zahl um 4 bit nach rechts verschoben, weil
dieses Ergebnis-Schieberegister 5b (und auch das Schieberegister
5a) eine Verschiebung um 4 bit pro Takt aufweist.
Beim zweiten Zyklus der Schaltung 11 wird auf dieselbe
Weise die zweite Ziffer des Multiplikanden mit der ersten
Ziffer des Multiplikators verarbeitet, wobei in den Schaltungen
2 und 3 zur Zahl 4 die Zahl 30 addiert wird. Dann
folgt wieder die Eingabe dieser Ergebniszahl in das Ergebnis-Schieberegister
5a und dann die Verschiebung dieser
Ergebniszahl um 4 bit nach rechts. Das entsprechende Diagramm
für den ersten Haupt-Zyklus ist in Fig. 15 dargestellt
und die ganze Zahlendarstellung der Multiplikation
357×236 auf Seite 9. Die Multiplikation ist dann zu Ende,
wenn der Ausgang u der Schaltung 70 von H-Potential auf
L-Potential wechselt, weil dann die Und-Schaltung 22
nicht mehr vor-angesteuert ist. Dann folgt der Endlauf,
bei dem die Ergebniszahl soweit in das Schieberegister 5a
hinein-getaktet wird, daß sich der Stellenwert 10° im Stellenwert
10° des Schieberegisters 5a befindet, der mit z
gekennzeichnet ist.
Die Multiplizierschaltung Type C weist im Vergleich mit
der Multiplizierschaltung Type A den Unterschied auf, daß
an Stelle des Steuerwerks 9a das Steuerwerk 9c angeordnet
ist, das in Fig. 16 und 8b dargestellt ist. Das
Steuerwerk 9c weist im Vergleich mit dem Steuerwerk 9a
den Unterschied auf, daß an Stelle der Impuls-Schaltung 11
die Impuls-Schaltung 11b angeordnet ist, welche in Fig.
17 dargestellt ist. Diese Impuls-Schaltung 11c (Fig. 17)
besteht aus 6 einfachen Flip-Flops 1 bis 6 und 6 Oder-Schaltungen
11 mit je 2 Eingängen und 18 Und-Schaltungen
12 mit je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 13 mit je 3
Eingängen und der Oder-Schaltung 14 mit 3 Eingängen und 3
Negier-Schaltungen 15 und dem weiteren einfachen Flip-Flop
16 und der Verzögerungs-Schaltung 55 und den zugehörigen
Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung
a. Der Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r. Diejenigen
Ausgänge, welche gebraucht werden, sind mit den Buchstaben
a und e und f gekennzeichnet. Die entsprechend
vereinfachte Impuls-Schaltung 11c hat 6 Und-Schaltungen
weniger.
Die Multiplizierschaltung Type B weist im Vergleich mit
der Multiplizierschaltung Type A den Unterschied auf, daß
an Stelle des Steuerwerks 9a das Steuerwerk 9b angeordnet
ist, dessen abweichendes Detail in Fig. 20 dargestellt
ist. Das Steuerwerk 9b weist somit im Vergleich mit dem
Steuerwerk 9a den Unterschied auf, daß an Stelle der Impuls-Schaltung
11 die Impuls-Schaltung 11b angeordnet ist,
welche in Fig. 18 dargestellt ist. Die Impuls-Schaltung
11b (Fig. 18) besteht aus 4 einfachen Flip-Flops 1 bis
4 und 13 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen und der
Und-Schaltung 12 mit 3 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen
13 mit je 2 Eingängen und 3 Negier-Schaltungen 14 und dem
weiteren einfachen Flip-Flop 15 und der Verzögerungs-Schaltung
55 und den zugehörigen Leitungen., Der Impuls-Eingang
hat die Bezeichnung a. Der Rückstell-Eingang hat
die Bezeichnung r. Diejenigen Ausgänge, welche gebraucht
werden, sind mit den Buchstaben a und c und d gekennzeichnet.
Die Multiplikation 357×236=84252 ergibt sich wie folgt:
Claims (8)
1. Elektronische Multiplizierschaltung, welche so ausgebildet
ist, daß die Ziffern-Teilprodukte einzeln zur
Gesamt-Zwischenproduktzahl addiert werden und bei der
das Ergebnis-Schieberegister (5b) nur eine Verschieberichtung
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß erforderlichenfalls
die zeitlichen Intervalle für die
Bildung der Stellen-Produktzahlen und der Zwischen-Ergebniszahlen
mittels Nicht-Ausnützung von Zwischen-Impulsen
auf das erforderliche Maß (zeitliche Länge)
vergrößert werden.
2. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Haupt-Zyklen
auf die Anzahl der Multiplikator-Ziffern beschränkt
ist.
3. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Impuls-Schaltung (11 oder 11b oder 11c) nur
so lange durchgesteuert wird, bis beim betreffenden
Haupt-Zyklus die letzte Multiplikanden-Ziffer aufgearbeitet
ist.
4. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Impuls-Schaltung (11b)
nur 4 Haupt-Ausgänge aufweist und daß nur ein Impuls
übersprungen wird.
5. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Impuls-Schaltung
(11c) 6 Haupt-Ausgänge aufweist und daß 3 Impulse
übersprungen werden.
6. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Impuls-Schaltung (11)
eine sonstige Anzahl Ausgänge oder Haupt-Ausgänge aufweist
und daß somit eine beliebige Anzahl Impulse
übersprungen werden.
7. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3
oder nach Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 bis 3
und 5 oder nach Anspruch 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ergebnis-Schieberegister (5b)
ein bit-serielles Schieberegister ist, das pro Takt
eine Verschiebung um 4 bit oder nur 1 bit aufweist.
8. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3
oder nach Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 bis 3
und 5 oder nach Anspruch 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ergebnis-Schieberegister (5b)
ein Ziffern-serielles Schieberegister ist, das pro
Takt nur eine Verschiebung um 1 bit aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904019398 DE4019398A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-06-18 | Multiplizierschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904000586 DE4000586A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Multiplizierschaltung |
| DE19904019398 DE4019398A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-06-18 | Multiplizierschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4019398A1 true DE4019398A1 (de) | 1991-12-19 |
Family
ID=25888939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904019398 Withdrawn DE4019398A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-06-18 | Multiplizierschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4019398A1 (de) |
-
1990
- 1990-06-18 DE DE19904019398 patent/DE4019398A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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