DE2037591B2 - Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges AufzeichnungsmaterialInfo
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- DE2037591B2 DE2037591B2 DE19702037591 DE2037591A DE2037591B2 DE 2037591 B2 DE2037591 B2 DE 2037591B2 DE 19702037591 DE19702037591 DE 19702037591 DE 2037591 A DE2037591 A DE 2037591A DE 2037591 B2 DE2037591 B2 DE 2037591B2
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- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C1/00—Photosensitive materials
- G03C1/005—Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
- G03C1/06—Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
- G03C1/34—Fog-inhibitors; Stabilisers; Agents inhibiting latent image regression
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- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
Description
R2 R4
enthält, worin bedeuten:
R1 bis R4 jeweils eine Phenyl-, Naphthyl-, Alkylphe- _>n
nyl- oder Benzylgruppe,
Z ein Stickstoff-, Phosphor-, Arsen- oder
Z ein Stickstoff-, Phosphor-, Arsen- oder
Antimonatom,
ΧΘ ein Anion.
ΧΘ ein Anion.
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Thallium(l)nitrat
enthält.
daß die dort beschriebenen fotografischen Materialien Polyesterträger enthalten könnten.
Weiterhin werden in der GBPS 11 55 958 Silberhalogenidemulsionen
beschrieben, die eine der oben beschriebenen Verbindungen enthalten können und die
zudem auch auf einen Polyesterträger aufgetragen sein können, doch handelt es sich bei den aus dieser
Druckschrift bekannten Silberhalogenidemulsionen um
lichtentwickelbareSilberhalogenidemulsionen.
Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, ein fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges
Aufzeichnungsmaterial mit einem Polyesterträger anzugeben, bei dem die Bildung von Schleier durch
Nebenprodukte, Katalysatorrückstände und ähnliche Verunreinigungen, die im Polyesterträger enthalten
sind, verhindert wird. Das angestrebte Aufzeichnungsmaterial soll selbst dann eine kaum erhöhte Schleierbildung
bei ausgezeichneten fotografischen Eigenschaften zeigen, wenn es erschwerten Behandlungsverfahren
unterworfen wird, z. B. einer Entwicklung bei erhöhter Temperatur oder während eines längeren Zeitraums.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel:
R1
R-
R4
Die Erfindung betrifft ein fotografisches, ausentwikkelbares. silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial
mit einem Polyesterträger.
In neuerer Zeit werden Polyester häufig als Träger in
lichtempfindlichen, silberhalogenidhaltigen. fotografischen Aufzeichenmaterialien verwendet, da Polyester
ausgezeichnete physikalische Eigenschaften besitzen. Die Polyesterträgerstoffe enthalten jedoch viele Verunreinigungen,
wie verschiedene Nebenprodukte und Katalysatorreste. Einige dieser Verunreinigungen haben
die Eigenschaft, den Schleier von Silberhalogenidemulsionen zu erhöhen, die auf einem solchen Träger
aufgetragen werden. Diese Neigung ist um so größer, je
größer die fotografische Empfindlichkeit der Silberhalogenidemulsion
ist.
Auf der anderen Seite sind Verfahren zur Schncllcntwicklung und zur automatischen Behandlung von
lichtempfindlichen, fotografischen Aufzeichnungsmaterialicn
entwickelt worden. Dies bedeutet, daß diese Behandlungen im allgemeinen unter erschwerten
Bedingungen durchgeführt werden, die bisher nicht vorstellbar waren. Wenn ein lichtempfindliches, silberhalogenidhaltiges.
fotografisches Material unter derartig erschwerten Bedingungen behandelt wird, neigt es
von vornherein zu einer verstärkten Schleierbildung. Diese Neigung wird noch stark erhöht, falls Polyester
als Tragerstoff verwendet wird.
Aus der US-PS 22 38 632 ist /war bereits eine Silberhalogenidemulsion bekannt, die Verbindungen der
oben beschriebenen Art enthält, doch ist in dieser Druckschrift kein Hinweis irgendeiner Art enthalten.
r> enthält, worin bedeuten:
R1 bis R4 jeweils eine Phenyl-, Naphthyl-, Alkylphcnyl-
oder Benzylgruppe,
Z ein Stickstoff-, Phosphor-, Arsen- oder Anti
monatom,
X® ein Anion.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial
eine Verbindung eines Elementes der Aluminium-'"· Serie in Kombination mit einer der obengenannten
Verbindungen enthält.
Nachfolgend werden typische Beispiele für Verbindungen der obigen Definition genannt:
(H,
CII,
C1, II,,
OH
CN
(I
C1II,,
^P Cl
C!
As
^Sb CN
(6)
(7)
(8)
(9)
Cl (10) „
ill.
Cl
(12)
Die gemäß der Erfindung brauchbaren Verbindungen sind jedoch nicht auf diese beispielsweise genannten
Verbindungen beschränkt.
Die obengenannten Verbindungen, die gemäß der Erfindung verwendet werden, können den Aufzeichnungsmaterialien
nach irgendwelchen bekannten Verfahren zugefügt werden. Falls die Verbindungen in eine
Emulsionsschicht des fotografischen Materials eingearbeitet werden sollen, liegt deren Menge zweckmäßig im
Bereich von 10 2 bis 10 '· Mol pro Mol Silberhalogenid.
Wenn die Verbindung z. B. in eine Substrier-, Zwischenoder
Schutzschicht eingearbeitet werden soll, liegt deren Menge zweckmäßig im Bereich von IO -'bis 10 ·>
Mol pro m2des fotografischen Aufzeichniingsmaterials.
Bei dem gemäß der Erfindung hergestellten fotografischen, ausentwickelbarcn, silbcrhalogenidhaltigcn Aufzeichnungsmaterial
wird eine Erhöhung des Schleiers durch Nebenprodukte, Katalysalorriickständc und ähnliche
Verunreinigungen, die im Polyesterträger enthalten sind, wirksam verhindert.
Als Silberhalogenidc können gemäß der Erfindung in wirksamer Weise beispielsweise Silberbromid, Silbcrbromidjodid,
Silberchlorid und SilberchloridbromicJ
verwendet werden. Die obengenannten gemäß der Erfindung verwendeten Verbindungen zeigen keine
nachteiligen Wechselwirkungen mit den übrigen üblichen Zusatzstoffen, wie die verschiedenen Inhibitoren,
Stabilisatoren. Sensibilisicrungsfarbstoffc. Kuppler,
Sensibilisatoren und Härtungsmittel. Sie können deshalb wirksam und ohne Schwierigkeit in Kombination
mit derartigen Zusatzmiltcln eingesetzt werden.
Weiterhin wurde festgestellt, daß die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen
hinsichtlich ihres ausgezeichneten Antischleier-Effekts noch verstärkt werden, wenn sie in Kombination mit
Thallium(I)nitrat verwendet werden, im Bereich von IO~3 bis 10e Mol pro Mol Silberhalogenid. In
irgendeiner anderen Schicht, wie z. B. Substrierungs-,
Zwischenschicht oder Schutzschicht, kann das Thallium(l)nitrat im Bereich von 10~2 bis 10-' Mol pro m2 des
fotografischen Materials vorliegen. Die so erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien haben eine verstärkte Antischleierwirkung
gegenüber den Fällen, in denen die Antischleiermittel der eingangs erwähnten allgemeinen
Formel allein verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele weiter erläutert, ohne sie darauf zu
beschränken.
Eine Gelatinesilberhalogenidemulsion mit 60 g SiI-berbromidjodid,
enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, wurde unter Go!dscnsibi!is:crung chemisch gereift.
Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von l,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden,
einer alkoholischen Lösung von l-Phenyl-5-mercaptotetrazol und mit
Formalin und Saponin versetzt. Anschließend wurde die Emulsion auf einen Ct'lulosetriacetatträger und einen
Polyesterträger aufgetragen. Anschließend wurde getrocknet. Dadurch wurden Proben 1 und 2 erhalten.
Außerdem wurde die vorstehend beschriebene Emulsion mit der Verbindung 10 in einer Menge von
100 mg pro 60 g des Sälberhalogenides versetzt und dann auf einen Polyesterträger aufgetragen. Anschließend
wurde getrocknet. Dadurch wurde die Probe 3 gemäß der Erfindung erhalten.
Die so hergestellten Proben 1 bis 3 wurden unmittelbar nach deren Herstellung mit den Entwicklern
1 und 2, deren Zusammensetzungen nachfolgend angegeben ist, entwickelt. Außerdem v.urde jede Probe
5 Tage bei einer Temperatur von 55°C und einer Feuchtigkeit von 5% stehengelassen und dann mit dem
Entwickler 2 entwickelt.
| Entwickler I: | 70 g |
| Natriumsulfit | lOg |
| Hydrochinon | Ig |
| Borsäureanhydrid | 20 g |
| Natriumcarbonat (Monohydrat) | 0.35 g |
| I - Phenyl-13-pyrazolidon | 5g |
| Natriumhydroxid | 0.05 g |
| 5-Methylbenzotriazol | 5 g |
| Kaliumbromid | 15 g |
| Phthalaldehydbisulfit | »g |
| Essigsäure | 1 l.itcr |
| Mit Wasser aufgefüllt auf | |
| Entwickler 2: | 3.5 g |
| N-Methyl-p-aminophenolsulfa! | 60 g |
| Nairiumsulfit | 9g |
| Hydrochinon | 53 g |
| Natriumcarbonat (Monohydrat) | 4g |
| Kaliumbromid | I Liter |
| Mit Wasser aufgefüllt auf | |
Anschließend wurden die entwickelten Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in der Tabelle 1
zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
| 5 | 20 | Entwickelt mit Entwickler I bei 40 C während 30 Sekunden |
Empfindlich keit |
37 591 | 6 | Nach Wärmebehandlung (55 C", 5% Luftfeuchtigkeit, 5 Tage) |
Empfind lichkeit |
|
| Tabelle I | Schleier | 100 | Entwickelt mit Entwickler 2 bei 20 C während 41A Minuten |
100 | ||||
| Probe | Frischprobe | 0,12 | 110 | Schleier | 95 | |||
| 0,38 | 105 | Entwickelt mit Entwickler 2 bei 20 C" während 71A Minuten |
0,23 | 100 | ||||
| 0,13 | Schleier Empfindlich keit |
0,41 | ||||||
| Probe I | 0,20 100 | 0,24 | ||||||
| Probe 2 | 0.32 120 | |||||||
| Probe 3 | 0,18 110 |
In der Tabelle 1 sowie in allen folgenden ist die Empfindlichkeit gemessen bei einer Dichte von 0,1 über
dem Schleier und als die relative Empfindlichkeit 2<i ausgedrückt, wobei die Empfindlichkeit der jeweiligen
Bezugsprobe mit 100 zugrundegeiegt wird.
Aus der Tabelle 1 ist ersichtlich, daß bei der Probe 3
gemäß der vorliegenden Erfindung die Frhöhung des Schleiers durch den Polyesterträger vollständig verhin- 2 >
dert wird, ohne daß die fotografischen Eigenschaften nachteilig beeinflußt werden. Dies gilt selbst dann, wenn
die Entwicklung bei hoher Temperatur oder während langer Zeit oder nach einer Wärmebehandlung
durchgeführt wurde. «ι
Eine Substrierflüssigkeit wurde in zwei Portionen aufgeteilt. Eine Portion wurde mit der Verbindung 6 in r>
einer Menge von 0,3 g pro m2 versetzt, während die
andere Portion keinen Zusatz enthielt Diese beiden Lösungen wurden jeweils auf einen Polyesterträger
aufgetragen und dann getrocknf
Außerdem wurde eine Geiatmesrberhaiogenidemuision
mit 60 g Silberbromidjodid, enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, unter Goldsensibilisierung chemisch gereift.
Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Errrilsion mit einer wäßrigen Lösung von I,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden
und einer alkoholischen Lösung von l-Phenyl-5-mercaptotetrazol und mit
Formalin und Saponin versetzt-
Die so behandelte Emulsion wurde auf die vorstehend beschriebenen Träger aufgetragen und getrocknet,
wobei Proben erhalten wurden. Nach der Entwicklung wurden die Proben sensitometrisch untersucht, wobei
die in Tabelle 2 zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
| Tabelle 2 | Entwickelt mit Entwickler I bei 40 Γ | r Empfind | Nach Wärme |
| Probe | während 90 Sekunden | lichkeit | behandlung bei |
| Frischprobe | 100 | hoher Feuchtigkeit | |
| 95 | (55 f, 80% Luft | ||
| feuchtigkeit, | |||
| 6 Tage) | |||
| Schleier Empfind | |||
| lichkeit | |||
| Schlfcici | 0,40 100 | ||
| 0,26 110 | |||
| 0,63 | |||
| Leerprobe | 0,24 | ||
| Probe gemäß | |||
| der Erfindung | |||
Der Entwickler 1 war der gleiche wie in Beispiel I.
Aus der Tabelle 2 ist klar ersichtlich, daß auch in dem Fall, in dem die Verbindung 6 zur Subslrierungsschicht
gegeben wurde, ein ausgezeichneter Antischleiereffekt erhalten wird. Dieser Effekt wird auch dann erhalten,
wenn bei hoher Temperatur und Feuchtigkeit, wie 55°C bzw. 80% Feuchtigkeit, behandelt worden war.
Eine Gelathesilberhalogenidemulsion mit 60 g Silberbromidjodid,
enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, wurde unter Gold ensibilisierung chemisch gereift.
Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von 1,2-Bcnzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden
und einer alkoholischen Lösung von 1 -Pheyl-5-mercaptotetrazol verseizt.
Anschließer J wurde die Emulsion in gleiche Portionen aufgeteilt. Die einzelnen Portionen wurden mit den
in der Tabelle 3 genannten Zusatzstoffen versetzt und jeweils auf Polyesterträger und CeIIuI isetriacetatträger
aufgetragen. Anschließend wurde getrocknet, wobei Proben erhalten wurden. Nach der Entwicklung wurden
die Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in Tabelle 3 zusammengestellten Ergebnisse erhalten
wurden.
| 7 | /usal/sloll | 20 | 37 59 | 40 ( | Empllnd- | 1 | I Jllwieke | 8 | Il mit InI- | d Monate | liinp gelagert | |
| wahrend ')(! Sekunden | lichkeil | wickler 2 | hei 20 ( | Entwicke | Il mil EnI- | |||||||
| Tabelle 3 | Schleier | 100 | während | 10 Minuten | wickler I | hei 40 ( | ||||||
| I ι.ιμοΓ | I nschprohc | Schleier | Empliml- | während | 30 Sekunden | |||||||
| (πιμ/(ιθμ Λμ\| | Entwickelt mit Ent | 0.25 | 95 | hchkeit | Schleier | Emplind- | ||||||
| wickler i hci | no | 0,30 | 100 | lidikcit | ||||||||
| 0.70 | 105 | 0,28 | 100 | |||||||||
| 0.30 | 0,40 | 120 | ||||||||||
| 0.23 | 0,33 | 100 | 0,83 | 85 | ||||||||
| Cellulose | Verbindung.1* (50) | 0,26 | 95 | 0.35 | 100 | |||||||
| Triiiccliit | Verbindung 5 (50) | 0,25 | 100 | |||||||||
| Polyester | I TINO, (5) | |||||||||||
| Polyester | ||||||||||||
| Polveslcr | ||||||||||||
Die Entwickler 1 und 2 waren die gleichen wie in Beispiel 1.
Aus der Tabelle 3 ist ersichtlich, daß bei Einbau der
Verbindung 5 gemäß der Erfindung die Schleierbildung erfolgreich verhindert wird und daß dieser Effekt durch
Verwendung dieser Verbindung in Kombination mit Thallium(l)nitrat wietcr verstärkt werden kann.
Eine Gclatinesilberhalogenidemulsion mit 60 g SiI-berbromidjodid. enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid.
wurde unter Goldsensibilisierung chemisch gereift. Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die
Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von l,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden
versetzt. Formalin und Saponin wurden ebenfalls zugefügt. Anschließend wurde die Emulsion in gleiche Portionen aufgeteilt, die
mit den in der Tabelle 4 genannten Zusatzstoffen versetzt wurden. Die Emulsionen wurden dann jeweils
auf Polyester- und Celluloseacetatträger aufgetragen. Anschließe':d wurde getrocknet, wobei Proben erhalten
wurden. Nach der Entwicklung wurden die Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in Tabelle 4
zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
| labeile 4 | Zusatzstoff | Irischprobe | ft Monate lang | gelagert |
| Ir.iger | umwickelt mit Ent wickler I bei 40 C während 90 Sekunden |
Entwickelt mit wickler I bei 4C 30 Sekunden |
Ent- ) C während |
|
| (mg/60 g AgX) | Schleier Empfind lichkeit |
Schleier | Empfind lichkeit |
|
| _ | 0,40 100 | 0,35 | 100 | |
| Cellulosetriacetat | - | 0,85 90 | 0,76 | 85 |
| Polyester | Verbindung 12 (60) | 0,17 100 | 0,15 | 100 |
| Polvcstcr | ||||
Der Entwickler 1 warder gleiche wie in Beispiel 1.
Aus der Tabelle 4 is: ersichtlich, daß bei Verwendung
der Verbindung 12 der Schleier wirksam verhindert werden kann, und zwar ohne Verwendung von
l-Phenyl-5-mercaptotetrazol, und daß darüber hinaus
eine Verschlechterung der Empfindlichkeit nicht eintritt
Eine hochempfindliche Silberbromidjodidemulsion, enthaltend 1,0 Mol-% Silberjodid, wurde unter GoIdsensibilisierung chemisch gereift Nach Beendigung der
chemischen Reifung wurde die Emulsion in sechs gleiche Teile (Proben 1 bis 6) aufgeteilt Zu den Proben 1 und 2
wurde jeweils Saponin und Formalin gegeben, und dann wurden diese Proben jeweiis auf einen Cellulosetriacetat- bzw. einen Polyesterträger aufgetragen. Die Probe
3 wurde mit der Verbindung 7 gemäß der Erfindung .,,
einer Menge von 100 mg/60 g Silberhalogenid und
weiterhin mit Saponin und Formalin versetzt Diese Emulsion wurde dann auf einen Polyesterträger
aufgebracht Die Probe 4 wurde in gleicher Weise wie Probe 3 behandelt, jedoch auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen. Die Probe 5 wurde mit l^-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazahiden in einer Menge
bo von 100 mg/60 g Silberhalogenid und weiterhin mit
Saponin und Formalin versetzt Das Gemisch wurde dann auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen.
Die Probe 6 wurde in gleicher Weise wie Probe 5 behandelt mit der Abweichung, daß die Emulsion auf
einen Polyesterfilmträger aufgetragen wurde. Die Proben wurden sensitometrisch unter Verwendung des
Entwicklers i aus Beispiel 1 ausgewertet
Dabei wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Tabelle 5 Probe I r.iper
Anlischleier-ITi
it t ο I
IO
Inlwickking M) Sekunden
hei -K) (
Schleier KeIaIn e
I mplind
lichkcil
I mplind
lichkcil
I I .
| Cellulose | Verbindung | 7 | 15 | Uli) |
| triacetat | Verbindung | 7 | ||
| Polyester | II) | U)II | ||
| Polyester | Iria/ainden | ') | 1.1 | KII) |
| Cellulose | 12 | Ulli | ||
| triacetat | I ria/ainden | 'I | ||
| Cellulose | ,!-/-InilniM-S ■ | 4.7 | K) | 1I(I |
| triacetat | ||||
| Polyester | .K. | S') | ||
| eii/n-s-mctln | j-tri.i/anu | lcn. en | ||
k.unites und wirksame·« Antischleiermittel.
Aus den obigen Hrgebnissen wird ersichtlich, daß
durch Zugabe der Verbindung 7 ohne Verminderung der relativen Rmpfindlichkcit eine Erhöhung der
Schleierbildung bei Verwendung eines Polyesterträgers deutlich vermindert werden kann. Das als .Schleiermittel
bekannte und allgemein verwendete Tria/ainden ist
sehr wirksam hinsichtlich der Verhinderung der .Schleierbildung bei einem Celluloselriacetattrüger. Hei
Verwendung eines Polyesiertragers wird jedoch kein zufriedenstellender l'ifeki erreicht.
Claims (1)
1. Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges
Aufzeichnungsmaterial mit einem Polyesterträger, dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel:
R1 RJ
V/
Z X
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6074569 | 1969-08-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2037591A1 DE2037591A1 (de) | 1971-03-04 |
| DE2037591B2 true DE2037591B2 (de) | 1978-12-14 |
| DE2037591C3 DE2037591C3 (de) | 1979-08-23 |
Family
ID=13151096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702037591 Expired DE2037591C3 (de) | 1969-08-02 | 1970-07-29 | Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2037591C3 (de) |
| GB (1) | GB1301358A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0068997A1 (de) * | 1981-06-22 | 1983-01-05 | EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) | Photographisches Silberhalidelement enthaltend ein Antifleckmittel oder dessen Vorläufer |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| HU187581B (en) * | 1982-11-09 | 1986-01-28 | Forte Fotokemiai Ipar,Hu | Method for making phitographic emulsiors pure from cadmium |
-
1970
- 1970-07-28 GB GB1301358D patent/GB1301358A/en not_active Expired
- 1970-07-29 DE DE19702037591 patent/DE2037591C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0068997A1 (de) * | 1981-06-22 | 1983-01-05 | EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) | Photographisches Silberhalidelement enthaltend ein Antifleckmittel oder dessen Vorläufer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2037591A1 (de) | 1971-03-04 |
| GB1301358A (de) | 1972-12-29 |
| DE2037591C3 (de) | 1979-08-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |