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DE2037591B2 - Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial

Info

Publication number
DE2037591B2
DE2037591B2 DE19702037591 DE2037591A DE2037591B2 DE 2037591 B2 DE2037591 B2 DE 2037591B2 DE 19702037591 DE19702037591 DE 19702037591 DE 2037591 A DE2037591 A DE 2037591A DE 2037591 B2 DE2037591 B2 DE 2037591B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver halide
polyester
photographic
sample
recording material
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702037591
Other languages
English (en)
Other versions
DE2037591A1 (de
DE2037591C3 (de
Inventor
Mitsuo Hachioju Tokio Ebisawa
Teruhide Haga
Koichi Horigome
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Inc filed Critical Konica Minolta Inc
Publication of DE2037591A1 publication Critical patent/DE2037591A1/de
Publication of DE2037591B2 publication Critical patent/DE2037591B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2037591C3 publication Critical patent/DE2037591C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/34Fog-inhibitors; Stabilisers; Agents inhibiting latent image regression

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

R2 R4
enthält, worin bedeuten:
R1 bis R4 jeweils eine Phenyl-, Naphthyl-, Alkylphe- _>n
nyl- oder Benzylgruppe,
Z ein Stickstoff-, Phosphor-, Arsen- oder
Antimonatom,
ΧΘ ein Anion.
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Thallium(l)nitrat enthält.
daß die dort beschriebenen fotografischen Materialien Polyesterträger enthalten könnten.
Weiterhin werden in der GBPS 11 55 958 Silberhalogenidemulsionen beschrieben, die eine der oben beschriebenen Verbindungen enthalten können und die zudem auch auf einen Polyesterträger aufgetragen sein können, doch handelt es sich bei den aus dieser Druckschrift bekannten Silberhalogenidemulsionen um lichtentwickelbareSilberhalogenidemulsionen.
Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, ein fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial mit einem Polyesterträger anzugeben, bei dem die Bildung von Schleier durch Nebenprodukte, Katalysatorrückstände und ähnliche Verunreinigungen, die im Polyesterträger enthalten sind, verhindert wird. Das angestrebte Aufzeichnungsmaterial soll selbst dann eine kaum erhöhte Schleierbildung bei ausgezeichneten fotografischen Eigenschaften zeigen, wenn es erschwerten Behandlungsverfahren unterworfen wird, z. B. einer Entwicklung bei erhöhter Temperatur oder während eines längeren Zeitraums.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel:
R1
R-
R4
Die Erfindung betrifft ein fotografisches, ausentwikkelbares. silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial mit einem Polyesterträger.
In neuerer Zeit werden Polyester häufig als Träger in lichtempfindlichen, silberhalogenidhaltigen. fotografischen Aufzeichenmaterialien verwendet, da Polyester ausgezeichnete physikalische Eigenschaften besitzen. Die Polyesterträgerstoffe enthalten jedoch viele Verunreinigungen, wie verschiedene Nebenprodukte und Katalysatorreste. Einige dieser Verunreinigungen haben die Eigenschaft, den Schleier von Silberhalogenidemulsionen zu erhöhen, die auf einem solchen Träger aufgetragen werden. Diese Neigung ist um so größer, je größer die fotografische Empfindlichkeit der Silberhalogenidemulsion ist.
Auf der anderen Seite sind Verfahren zur Schncllcntwicklung und zur automatischen Behandlung von lichtempfindlichen, fotografischen Aufzeichnungsmaterialicn entwickelt worden. Dies bedeutet, daß diese Behandlungen im allgemeinen unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden, die bisher nicht vorstellbar waren. Wenn ein lichtempfindliches, silberhalogenidhaltiges. fotografisches Material unter derartig erschwerten Bedingungen behandelt wird, neigt es von vornherein zu einer verstärkten Schleierbildung. Diese Neigung wird noch stark erhöht, falls Polyester als Tragerstoff verwendet wird.
Aus der US-PS 22 38 632 ist /war bereits eine Silberhalogenidemulsion bekannt, die Verbindungen der oben beschriebenen Art enthält, doch ist in dieser Druckschrift kein Hinweis irgendeiner Art enthalten.
r> enthält, worin bedeuten:
R1 bis R4 jeweils eine Phenyl-, Naphthyl-, Alkylphcnyl- oder Benzylgruppe,
Z ein Stickstoff-, Phosphor-, Arsen- oder Anti
monatom,
X® ein Anion.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial eine Verbindung eines Elementes der Aluminium-'"· Serie in Kombination mit einer der obengenannten Verbindungen enthält.
Nachfolgend werden typische Beispiele für Verbindungen der obigen Definition genannt:
(H,
CII,
C1, II,,
OH
CN
(I
C1II,,
^P Cl
C!
As
^Sb CN
(6)
(7)
(8)
(9)
Cl (10) „
ill.
Cl
(12)
Die gemäß der Erfindung brauchbaren Verbindungen sind jedoch nicht auf diese beispielsweise genannten Verbindungen beschränkt.
Die obengenannten Verbindungen, die gemäß der Erfindung verwendet werden, können den Aufzeichnungsmaterialien nach irgendwelchen bekannten Verfahren zugefügt werden. Falls die Verbindungen in eine Emulsionsschicht des fotografischen Materials eingearbeitet werden sollen, liegt deren Menge zweckmäßig im Bereich von 10 2 bis 10 '· Mol pro Mol Silberhalogenid. Wenn die Verbindung z. B. in eine Substrier-, Zwischenoder Schutzschicht eingearbeitet werden soll, liegt deren Menge zweckmäßig im Bereich von IO -'bis 10 ·> Mol pro m2des fotografischen Aufzeichniingsmaterials. Bei dem gemäß der Erfindung hergestellten fotografischen, ausentwickelbarcn, silbcrhalogenidhaltigcn Aufzeichnungsmaterial wird eine Erhöhung des Schleiers durch Nebenprodukte, Katalysalorriickständc und ähnliche Verunreinigungen, die im Polyesterträger enthalten sind, wirksam verhindert.
Als Silberhalogenidc können gemäß der Erfindung in wirksamer Weise beispielsweise Silberbromid, Silbcrbromidjodid, Silberchlorid und SilberchloridbromicJ verwendet werden. Die obengenannten gemäß der Erfindung verwendeten Verbindungen zeigen keine nachteiligen Wechselwirkungen mit den übrigen üblichen Zusatzstoffen, wie die verschiedenen Inhibitoren, Stabilisatoren. Sensibilisicrungsfarbstoffc. Kuppler, Sensibilisatoren und Härtungsmittel. Sie können deshalb wirksam und ohne Schwierigkeit in Kombination mit derartigen Zusatzmiltcln eingesetzt werden.
Weiterhin wurde festgestellt, daß die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen hinsichtlich ihres ausgezeichneten Antischleier-Effekts noch verstärkt werden, wenn sie in Kombination mit Thallium(I)nitrat verwendet werden, im Bereich von IO~3 bis 10e Mol pro Mol Silberhalogenid. In irgendeiner anderen Schicht, wie z. B. Substrierungs-, Zwischenschicht oder Schutzschicht, kann das Thallium(l)nitrat im Bereich von 10~2 bis 10-' Mol pro m2 des fotografischen Materials vorliegen. Die so erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien haben eine verstärkte Antischleierwirkung gegenüber den Fällen, in denen die Antischleiermittel der eingangs erwähnten allgemeinen Formel allein verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele weiter erläutert, ohne sie darauf zu beschränken.
Beispiel 1
Eine Gelatinesilberhalogenidemulsion mit 60 g SiI-berbromidjodid, enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, wurde unter Go!dscnsibi!is:crung chemisch gereift. Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von l,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden, einer alkoholischen Lösung von l-Phenyl-5-mercaptotetrazol und mit Formalin und Saponin versetzt. Anschließend wurde die Emulsion auf einen Ct'lulosetriacetatträger und einen Polyesterträger aufgetragen. Anschließend wurde getrocknet. Dadurch wurden Proben 1 und 2 erhalten.
Außerdem wurde die vorstehend beschriebene Emulsion mit der Verbindung 10 in einer Menge von 100 mg pro 60 g des Sälberhalogenides versetzt und dann auf einen Polyesterträger aufgetragen. Anschließend wurde getrocknet. Dadurch wurde die Probe 3 gemäß der Erfindung erhalten.
Die so hergestellten Proben 1 bis 3 wurden unmittelbar nach deren Herstellung mit den Entwicklern 1 und 2, deren Zusammensetzungen nachfolgend angegeben ist, entwickelt. Außerdem v.urde jede Probe 5 Tage bei einer Temperatur von 55°C und einer Feuchtigkeit von 5% stehengelassen und dann mit dem Entwickler 2 entwickelt.
Entwickler I: 70 g
Natriumsulfit lOg
Hydrochinon Ig
Borsäureanhydrid 20 g
Natriumcarbonat (Monohydrat) 0.35 g
I - Phenyl-13-pyrazolidon 5g
Natriumhydroxid 0.05 g
5-Methylbenzotriazol 5 g
Kaliumbromid 15 g
Phthalaldehydbisulfit »g
Essigsäure 1 l.itcr
Mit Wasser aufgefüllt auf
Entwickler 2: 3.5 g
N-Methyl-p-aminophenolsulfa! 60 g
Nairiumsulfit 9g
Hydrochinon 53 g
Natriumcarbonat (Monohydrat) 4g
Kaliumbromid I Liter
Mit Wasser aufgefüllt auf
Anschließend wurden die entwickelten Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in der Tabelle 1 zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
5 20 Entwickelt mit Entwickler I
bei 40 C während 30 Sekunden
Empfindlich
keit
37 591 6 Nach Wärmebehandlung
(55 C", 5% Luftfeuchtigkeit,
5 Tage)
Empfind
lichkeit
Tabelle I Schleier 100 Entwickelt mit Entwickler 2
bei 20 C während
41A Minuten
100
Probe Frischprobe 0,12 110 Schleier 95
0,38 105 Entwickelt mit Entwickler 2
bei 20 C" während 71A Minuten
0,23 100
0,13 Schleier Empfindlich
keit
0,41
Probe I 0,20 100 0,24
Probe 2 0.32 120
Probe 3 0,18 110
In der Tabelle 1 sowie in allen folgenden ist die Empfindlichkeit gemessen bei einer Dichte von 0,1 über dem Schleier und als die relative Empfindlichkeit 2<i ausgedrückt, wobei die Empfindlichkeit der jeweiligen Bezugsprobe mit 100 zugrundegeiegt wird.
Aus der Tabelle 1 ist ersichtlich, daß bei der Probe 3 gemäß der vorliegenden Erfindung die Frhöhung des Schleiers durch den Polyesterträger vollständig verhin- 2 > dert wird, ohne daß die fotografischen Eigenschaften nachteilig beeinflußt werden. Dies gilt selbst dann, wenn die Entwicklung bei hoher Temperatur oder während langer Zeit oder nach einer Wärmebehandlung durchgeführt wurde. «ι
Beispiel 2
Eine Substrierflüssigkeit wurde in zwei Portionen aufgeteilt. Eine Portion wurde mit der Verbindung 6 in r> einer Menge von 0,3 g pro m2 versetzt, während die andere Portion keinen Zusatz enthielt Diese beiden Lösungen wurden jeweils auf einen Polyesterträger aufgetragen und dann getrocknf
Außerdem wurde eine Geiatmesrberhaiogenidemuision mit 60 g Silberbromidjodid, enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, unter Goldsensibilisierung chemisch gereift. Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Errrilsion mit einer wäßrigen Lösung von I,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden und einer alkoholischen Lösung von l-Phenyl-5-mercaptotetrazol und mit Formalin und Saponin versetzt-
Die so behandelte Emulsion wurde auf die vorstehend beschriebenen Träger aufgetragen und getrocknet, wobei Proben erhalten wurden. Nach der Entwicklung wurden die Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in Tabelle 2 zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
Tabelle 2 Entwickelt mit Entwickler I bei 40 Γ r Empfind Nach Wärme
Probe während 90 Sekunden lichkeit behandlung bei
Frischprobe 100 hoher Feuchtigkeit
95 (55 f, 80% Luft
feuchtigkeit,
6 Tage)
Schleier Empfind
lichkeit
Schlfcici 0,40 100
0,26 110
0,63
Leerprobe 0,24
Probe gemäß
der Erfindung
Der Entwickler 1 war der gleiche wie in Beispiel I.
Aus der Tabelle 2 ist klar ersichtlich, daß auch in dem Fall, in dem die Verbindung 6 zur Subslrierungsschicht gegeben wurde, ein ausgezeichneter Antischleiereffekt erhalten wird. Dieser Effekt wird auch dann erhalten, wenn bei hoher Temperatur und Feuchtigkeit, wie 55°C bzw. 80% Feuchtigkeit, behandelt worden war.
Beispiel 3
Eine Gelathesilberhalogenidemulsion mit 60 g Silberbromidjodid, enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid, wurde unter Gold ensibilisierung chemisch gereift. Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von 1,2-Bcnzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden und einer alkoholischen Lösung von 1 -Pheyl-5-mercaptotetrazol verseizt. Anschließer J wurde die Emulsion in gleiche Portionen aufgeteilt. Die einzelnen Portionen wurden mit den in der Tabelle 3 genannten Zusatzstoffen versetzt und jeweils auf Polyesterträger und CeIIuI isetriacetatträger aufgetragen. Anschließend wurde getrocknet, wobei Proben erhalten wurden. Nach der Entwicklung wurden die Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in Tabelle 3 zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
7 /usal/sloll 20 37 59 40 ( Empllnd- 1 I Jllwieke 8 Il mit InI- d Monate liinp gelagert
wahrend ')(! Sekunden lichkeil wickler 2 hei 20 ( Entwicke Il mil EnI-
Tabelle 3 Schleier 100 während 10 Minuten wickler I hei 40 (
I ι.ιμοΓ I nschprohc Schleier Empliml- während 30 Sekunden
(πιμ/(ιθμ Λμ\| Entwickelt mit Ent 0.25 95 hchkeit Schleier Emplind-
wickler i hci no 0,30 100 lidikcit
0.70 105 0,28 100
0.30 0,40 120
0.23 0,33 100 0,83 85
Cellulose Verbindung.1* (50) 0,26 95 0.35 100
Triiiccliit Verbindung 5 (50) 0,25 100
Polyester I TINO, (5)
Polyester
Polveslcr
Die Entwickler 1 und 2 waren die gleichen wie in Beispiel 1.
Aus der Tabelle 3 ist ersichtlich, daß bei Einbau der Verbindung 5 gemäß der Erfindung die Schleierbildung erfolgreich verhindert wird und daß dieser Effekt durch Verwendung dieser Verbindung in Kombination mit Thallium(l)nitrat wietcr verstärkt werden kann.
Beispiel 4
Eine Gclatinesilberhalogenidemulsion mit 60 g SiI-berbromidjodid. enthaltend 1,5 Mol-% Silberjodid. wurde unter Goldsensibilisierung chemisch gereift. Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion mit einer wäßrigen Lösung von l,2-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazainden versetzt. Formalin und Saponin wurden ebenfalls zugefügt. Anschließend wurde die Emulsion in gleiche Portionen aufgeteilt, die mit den in der Tabelle 4 genannten Zusatzstoffen versetzt wurden. Die Emulsionen wurden dann jeweils auf Polyester- und Celluloseacetatträger aufgetragen. Anschließe':d wurde getrocknet, wobei Proben erhalten wurden. Nach der Entwicklung wurden die Proben sensitometrisch untersucht, wobei die in Tabelle 4 zusammengestellten Ergebnisse erhalten wurden.
labeile 4 Zusatzstoff Irischprobe ft Monate lang gelagert
Ir.iger umwickelt mit Ent
wickler I bei 40 C während
90 Sekunden
Entwickelt mit
wickler I bei 4C
30 Sekunden
Ent-
) C während
(mg/60 g AgX) Schleier Empfind
lichkeit
Schleier Empfind
lichkeit
_ 0,40 100 0,35 100
Cellulosetriacetat - 0,85 90 0,76 85
Polyester Verbindung 12 (60) 0,17 100 0,15 100
Polvcstcr
Der Entwickler 1 warder gleiche wie in Beispiel 1.
Aus der Tabelle 4 is: ersichtlich, daß bei Verwendung der Verbindung 12 der Schleier wirksam verhindert werden kann, und zwar ohne Verwendung von l-Phenyl-5-mercaptotetrazol, und daß darüber hinaus eine Verschlechterung der Empfindlichkeit nicht eintritt
Beispiel 5
Eine hochempfindliche Silberbromidjodidemulsion, enthaltend 1,0 Mol-% Silberjodid, wurde unter GoIdsensibilisierung chemisch gereift Nach Beendigung der chemischen Reifung wurde die Emulsion in sechs gleiche Teile (Proben 1 bis 6) aufgeteilt Zu den Proben 1 und 2 wurde jeweils Saponin und Formalin gegeben, und dann wurden diese Proben jeweiis auf einen Cellulosetriacetat- bzw. einen Polyesterträger aufgetragen. Die Probe 3 wurde mit der Verbindung 7 gemäß der Erfindung .,, einer Menge von 100 mg/60 g Silberhalogenid und weiterhin mit Saponin und Formalin versetzt Diese Emulsion wurde dann auf einen Polyesterträger aufgebracht Die Probe 4 wurde in gleicher Weise wie Probe 3 behandelt, jedoch auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen. Die Probe 5 wurde mit l^-Benzo-5-methyl-7-hydroxy-3,4,7a-triazahiden in einer Menge bo von 100 mg/60 g Silberhalogenid und weiterhin mit Saponin und Formalin versetzt Das Gemisch wurde dann auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen. Die Probe 6 wurde in gleicher Weise wie Probe 5 behandelt mit der Abweichung, daß die Emulsion auf einen Polyesterfilmträger aufgetragen wurde. Die Proben wurden sensitometrisch unter Verwendung des Entwicklers i aus Beispiel 1 ausgewertet Dabei wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Tabelle 5 Probe I r.iper
Anlischleier-ITi it t ο I
IO
Inlwickking M) Sekunden hei -K) (
Schleier KeIaIn e
I mplind
lichkcil
I I .
Cellulose Verbindung 7 15 Uli)
triacetat Verbindung 7
Polyester II) U)II
Polyester Iria/ainden ') 1.1 KII)
Cellulose 12 Ulli
triacetat I ria/ainden 'I
Cellulose ,!-/-InilniM-S ■ 4.7 K) 1I(I
triacetat
Polyester .K. S')
eii/n-s-mctln j-tri.i/anu lcn. en
k.unites und wirksame·« Antischleiermittel.
Aus den obigen Hrgebnissen wird ersichtlich, daß durch Zugabe der Verbindung 7 ohne Verminderung der relativen Rmpfindlichkcit eine Erhöhung der Schleierbildung bei Verwendung eines Polyesterträgers deutlich vermindert werden kann. Das als .Schleiermittel bekannte und allgemein verwendete Tria/ainden ist sehr wirksam hinsichtlich der Verhinderung der .Schleierbildung bei einem Celluloselriacetattrüger. Hei Verwendung eines Polyesiertragers wird jedoch kein zufriedenstellender l'ifeki erreicht.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial mit einem Polyesterträger, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel:
R1 RJ
V/
Z X
DE19702037591 1969-08-02 1970-07-29 Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial Expired DE2037591C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6074569 1969-08-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2037591A1 DE2037591A1 (de) 1971-03-04
DE2037591B2 true DE2037591B2 (de) 1978-12-14
DE2037591C3 DE2037591C3 (de) 1979-08-23

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702037591 Expired DE2037591C3 (de) 1969-08-02 1970-07-29 Fotografisches, ausentwickelbares, silberhalogenidhaltiges Aufzeichnungsmaterial

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GB (1) GB1301358A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0068997A1 (de) * 1981-06-22 1983-01-05 EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) Photographisches Silberhalidelement enthaltend ein Antifleckmittel oder dessen Vorläufer

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EP0068997A1 (de) * 1981-06-22 1983-01-05 EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) Photographisches Silberhalidelement enthaltend ein Antifleckmittel oder dessen Vorläufer

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DE2037591A1 (de) 1971-03-04
GB1301358A (de) 1972-12-29
DE2037591C3 (de) 1979-08-23

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