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DE20120232U1 - Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe - Google Patents

Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe

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Publication number
DE20120232U1
DE20120232U1 DE20120232U DE20120232U DE20120232U1 DE 20120232 U1 DE20120232 U1 DE 20120232U1 DE 20120232 U DE20120232 U DE 20120232U DE 20120232 U DE20120232 U DE 20120232U DE 20120232 U1 DE20120232 U1 DE 20120232U1
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tunnel tube
sand
propeller
support box
transverse
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DE20120232U
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Jastram & Co KG GmbH
Original Assignee
Jastram & Co KG GmbH
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Publication date
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Priority to DE50207138T priority patent/DE50207138D1/de
Priority to PCT/EP2002/013595 priority patent/WO2003047966A2/de
Priority to HK05101779.0A priority patent/HK1071552B/xx
Priority to EP02791756A priority patent/EP1451062B1/de
Priority to AU2002358077A priority patent/AU2002358077A1/en
Priority to AT02791756T priority patent/ATE328786T1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/46Steering or dynamic anchoring by jets or by rudders carrying jets

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

EUROPEAN PATENT ATTORNEYS0 PATENTANWÄLTE
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
HAMBURG BERLIN MÜNCHEN
DIPL.-ING. JOACHIM RICHTER0 DIPL.-ING. HANNES GERBAULET DIPL.-ING. FRANZ WERDERMANN0 DIPL.-GEOL. MATTHIAS RICHTER
Neuer Wall 10
20354 HAMBURG
«(040)34 0045/34 00 56 Telefax (040) 35 2415
Email: Richter@pat-Richter.de
BERLIN
HAMBURG
MÜNCHEN
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J 01342 III 2724
HAMBURG
13.12.2001
Anmelder:
Jastram GmbH & Co. KG Billwerder Billdeich 603 D-21033 Hamburg (DE)
Titel:
Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe
Die Erfindung betrifft ein Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 bis 8.
Derartige Querstrahlruder sind bekannt. Bei diesen läuft in einem querschiffs im Bug und/oder Heck angebrachten Kanal ein Propeller um und drückt das angesaugte Wasser, ähnlich wie eine Axialpumpe arbeitend, je nach der gewählten Drehrichtung oder der Flügelstellung bei Verstellpropellern nach Steuer- oder Backbord. Mit einer derartigen Querschubanla-
ge wird insbesondere auch das Manövrieren eines Schiffes bei geringer Fahrt erleichtert.
Beim Arbeiten von Querstrahlrudern entstehen meist unangenehme Geräusche, die besonders unter Wohn- und Aufenthaltsräumen auf Schiffen sehr belästigend wirken. Diese Geräusche entstehen durch das Arbeiten der Getriebezähne und durch Wassergeräusche, die vom Propeller kommen. Ferner entstehen bei den meist hochbelasteten Schrauben Kavitationen, d. h. Hohlraumbildung, durch Unterdruck. Wenn diese Dampfbläschen schlagartig kondensieren, entstehen hammerartige Schläge, die sich über die Tunnelwand in das Schiffsinnere als Körperschall sowie durchs Wasser als Wasserschall unangenehm bemerkbar machen. In den Wohnräumen bzw. Aufenthaltsräumen ist dann das Raumgeräusch für die Besatzung und Fahrgäste zum Teil unerträglich.
Durch die DE-B-2 644 844 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Einführen von Gas und Wasser in den Propellerbereich eines Strahlruders bekannt. Dieses Verfahren besteht darin, dass Gas, z. B. Luft, und Wasser in gleichmäßigen Gemisch als gerichteter Strahl eingespritzt werden. Durch das Einspritzen eines Luft/Wasser-Gemisches in Form eines Strahles in den Propellerbereich soll die Geräuschverminderung weitgehend unabhängig von der damit verbundenen Leistungsverringerung verbessert werden. Das Problem, die bei der schlagartigen Kondensation der Kavitationsbläschen entstehenden hammerartigen Schläge zu dämmen, wird jedoch mit diesem Verfahren nicht erreicht, denn das nach diesem Verfahren mit der Luft in den Propellerbereich einströmende Wasser führt nicht zur Beseitigung oder Dämmung der durch die hammerartigen Schläge bei der Kondensation der Kavitationsbläschen entstehenden Druck- und Schallwellen, denn mit einem Luft/Wasser-Gemisch wird im Wasser kein ausreichendes weiches Polster geschaffen, welches in seiner Funktion als Absorptionskörper die vom Propeller durch Erzeugung von Kavitationsbläschen hervorgerufenen hammerartigen Schläge aufnimmt, so dass
die bei der schlagartigen Kondensation von Kavitationsbläschen entstehenden hammerartigen Schläge und die damit verbundenen Schallwellen nicht ausreichend gedämmt bzw. absorbiert werden. Gerade durch die Zufuhr eines Luft/Wasser-Gemisches in den Propellerbereich wird zusätzlich Wasser in den Propellerbereich geleitet, durch das die Bildung und Entstehung hammerartiger Schläge noch unterstützt wird.
Zur Schalldämmung von Querstrahl-Steueranlagen ist es durch die WO 84/03078 bekannt, separate, mit Gas gefüllte Hohlräume in einem mit Wasser angefüllten Zwischenraum des doppelwandig ausgebildeten Tunnelgehäuses, in dem der Propeller angeordnet ist, zu schaffen.
Eine weitere Anordnung zur Schalldämmung geht aus der DE-A-2 803 336 hervor, die eine Anordnung zur Schalldämmung von Querstrahl-Steueranlagen für Schiffe betrifft, bei der das den Propeller aufnehmende Tunnelrohr unter Ausbildung eines ringförmigen Zwischenraumes in einem Querrohr angeordnet ist, das im Schiffskörper quer zu dessen Längsachse liegt. Die Wand des Tunnelrohres stützt sich dabei an der Wand des Querrohres unter Zwischenschaltung von elastischen Formkörpem ab. Eine derartige Anordnung dämmt die vom Tunnelrohr ausgehenden Schallwellen, jedoch die vom Getriebe bzw. vom Antrieb des Propellers ausgehenden Geräusche werden durch eine derartige elastische Aufhängung des Tunnelrohres nicht gemindert, da keine direkte elastische Aufhängung des Getriebegehäuses erfolgt. Die FR-A-2 252 949 sieht zur Verhinderung von Kavitationserosionen die Einführung von Druckluft in den Manteibereich von ummantelten Propellern vor, wobei jedoch eine Ausbildung eines ringförmigen Druckluftzuführungsbereiches im Bereich der beidseitigen Öffnungen des Mantelrohres nicht vorgesehen ist, so dass kein Polster aus Luft und Wasser zur Absorption der bei der Kondensation von Kavitationsbläschen entstehenden hammerartigen Schläge gebildet werden kann.
Durch die EP O 306 642 B1 ist ein Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe bekannt, das aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr bestehenden Querschubkanal besteht, in dem ein Getriebegehäuse mit einem Propeller angeordnet ist, wobei in oder an der Wand des Tunnelrohres Austrittsöffnungen zum Einführen eines Mediums unter Druck in den Propellerbereich ausgebildet sind. Die Austrittsöffnungen sind über mindestens ein Zuführungsrohr mit einer Drucklufterzeugungseinrichtung für die Zufuhr von Druckluft unter Ausschluss von Wasser in dem Propellerbereich und zur Ausbildung eines aus Luft und Wasser bestehenden weichen Polsters zur Aufnahme der durch die Kondensation erhaltenen Kavitationsbläschen erzeugten hammerartigen Schläge verbunden, wobei das Tunnelrohr benachbart zu seinen beiden seitlichen Öffnungen auf seiner Außenwandfläche je ein ringförmig ausgebildetes Luftzuführungsrohr aufweist. Jedes mit Luftzuführungsstutzen versehene Luftzuführungsrohr weist im Bereich der Wand oder im Innenraum des Tunnelrohres angeordnete Luftaustrittsöffnungen auf, wobei die beiden ringförmigen Luftzuführungsrohre über eine Luftverbindungsleitung miteinander verbunden sind. Das eine der beiden ringförmigen Luftzuführungsrohre ist mit der Drucklufterzeugungseinrichtung verbunden.
Bei diesem Querstrahlruder ist zur Minderung des Körperschalls der Propellerbereich von außen mit einem mit Sand oder einem ähnlichen Material gefüllten Hohlraum umgeben. Hierzu ist das Tunnelrohr doppelwandig, und zwar unter Ausbildung eines Zwischenraumes, ausgebildet. In dem Zwischenraum ist ein Dämmmaterial oder eine Sandfüllung angeordnet. Der mit einem Dämmmaterial oder mit der Sandfüllung versehene Zwischenraum kann sich über den gesamten Bereich des Tunnelrohres erstrecken; es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diese doppelwandige Ausbildung des Tunnelrohres ausschließlich im Bereich des Propellers vorzusehen. Außerdem kann diese doppelwandige Ausgestaltung des
Tunnelrohres sich über den gesamten Umfang des Tunnelrohres erstrekken.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass die doppelwandige Ausgestaltung des Tunnelrohres mit der im ausgebildeten Zwischenraum angeordneten Sandfüllung zwar zu einer Minderung des Körperschalls beiträgt, jedoch nicht ausschließt, dass die durch die hammerartigen Schläge bei der Kondensation der Kavitationsbläschen entstehenden Druck- und Schallwellen auf das gesamte System übertragen und in die Wohn- und Arbeitsräume auf den Schiffen weitergeleitet werden, die im Bereich des Querstrahlruders liegen, da die entstehenden Vibrationsgeräusche nicht gänzlich von der Dämmfüllung absorbiert werden, sondern an die Außenwand des doppelwandigen Tunnelrohres weitergegeben werden, denn die beiden Tunnefrohrwände mit der Dämmfüllung bilden ein geschlossenes sandwichartiges System.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nicht nur eine Minderung der durch beim schlagartigen Kondensieren von Kavitationsbläschen entstehenden hammerartigen, sich über die Tunnelwand in das Schiffsinnere als Körperschall geleiteten Schläge und die vom Propellergetriebe ausgehenden mechanischen Geräusche bei Querstrahlrudern zu erreichen und die damit verbundenen unangenehm auftretenden Geräusche beim Arbeiten von Querstrahlrudern zu vermeiden, sondern zu verhindern, dass ein Tunnelrohrsystem als Einheit die hammerartigen, beim Kondensieren von Kavitationsbläschen entstehenden Schläge in das Schiffsinnere und insbesondere in den Wohn- und Aufenthaltsräumen, die insbesondere im Bereich der Querstrahlruder liegen, als Körperschall leitet.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 bis 8 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Hiernach ist erfindungsgemäß nach Anspruch 1 bei einem Querstrahlruder gemäß bekannter Art auf dem Tunnelrohr ein dieses teilweise bzw. halbrund umschließendes kastenförmiges Gehäuse angeordnet, dessen von der Außenwandfläche des Tunnelrohres und der Innenwandfläche des Gehäuses begrenzter Innenraum zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, befüllt ist.
Nach Anspruch 2 sieht die Erfindung ebenfalls ein Querstrahlruder mit einem Tunnelrohr bekannter Art vor, wobei jedoch auf dem Tunnelrohr ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Gehäuse angeordnet ist, dessen von der Außenwandfläche des Tunnelrohres und der Innenwandfläche des Genäuses begrenzter Innenraum zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist.
Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen sind Gegenstand der Ansprüche 3 und 4.
Das Querstrahlruder nach Anspruch 3 ist derart ausgebildet, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten mit der Sandfüllung dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist.
Nach Anspruch 4 besteht das Querstrahlruder darin, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten mit der Sandfüllung, dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist.
Dadurch, dass das Tunnelrohr des Querstrahlruders ganz oder teilweise von einem gesonderten kastenförmigen Gehäuse umgeben ist, wird ein relativ großer Innenraum geschaffen, der relativ große Mengen an Dämmmaterial, wie Sand, aufnimmt, so dass ein großes schallminderndes Polster geschaffen wird. Die vom Propeller durch Erzeugung von Kavitationsbläschen hervorgerufenen hammerartigen Schläge und damit verbundenen Schallwellen werden vom Dämmmaterial absorbiert und in keiner Weise als unangenehme Geräusche an die Wohn- und Aufenthaltsräume von Schiffen weitergeleitet, insbesondere dann, wenn diese im Bereich des Querstrahlruders liegen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird kein System geschaffen, bei dem das Dämmmaterial integrierter Bestandteil des Tunnelrohres ist, sondern durch die Aufnahme des Dämmmaterials in einem gesonderten außerhalb des Tunnelrohres angeordneten Gehäuses, wird erreicht, dass die auftretenden Schallwellen vollständig von dem Dämmmaterial absorbiert werden, ohne dass dabei die Schallwellen über das Tunnelrohrsystem weitergegeben werden.
Das Querstrahlruder nach Anspruch 5 ist in der Weise ausgebildet, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten angeordnet ist,
der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten mit der Sandfüllung dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres angeordnet sind, die mit einem Ringkanal verbunden sind, dem die Luft über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung zugeführt wird.
Die Erfindung nach Anspruch 6 sieht vor, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kastui &igr; angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schatlmindemde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten mit der Sandfüllung dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen angeordnet sind, denen einzelne Ventile zugeordnet sind, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind.
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung sieht der- Anspruch 7 vor. Hiernach ist das Querstrahlruder in der Weise ausgebildet, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerter Support-Kasten angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wo-
bei der Support-Kasten mit der Sandfüllung dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres angeordnet sind, die mit dem Ringkanal verbunden sind, dem Luft über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung zugeführt wird.
Das Querstrahlruder nach Anspruch 8 ist derart ausgebildet, dass auf dem Tunnelrohr ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüliung oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten mit der Sandfüllung dem Getriebe und dem Propeller über federnd-elastische Elemente, in dem Aufnahmegehäuse elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen angeordnet sind, denen einzelne Ventile zugeordnet sind, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind.
Durch die zusätzliche Lufteinblasung wird die Durchmischung des angesaugten Wassers mit den feinen Luftblasen insbesondere dadurch unterstützt, dass im Propellerbereich die Ansaugwirkung für das Wasser am größten ist und in diesem Bereich die beste Durchmischung erreicht wird. Wenn wenig oder gar kein Platz zur Verfügung steht, dann ist es vorteilhaft, über einen Ringkanal die Einblasung der Luft zu beiden Seiten des Propellers vorzunehmen. Aufgrund der zusätzlichen erfindungsgemäßen Anordnung der Luftzuführungsrohre bzw. der Luftaustrittsöffnungen benachbart zum Propeller wird der Vorteil einer guten Durchmischung von Luft und Wasser im gesamten Bereich erreicht, was gleichzeitig zu einer
Optimierung der Geräuschminderung ohne Leistungsverlust durch die erzeugten vielen kleinen Luftbläschen beiträgt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht ein Querstrahlruder mit einem Dämmmaterial aufnehmenden, das Tunnelrohr des Querstrahlruders halbrundförmig umgebenden Gehäuse,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform
des Querstrahlruders c^rnäß Fig. 1, jedoch mit einem das Dämmmaterial aufnehmenden und das Tunnelrohr vollrundförmig umgebenden Gehäuse,
Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch das Tunnelrohr eines
Querstrahlruders mit einem das Tunnelrohr halbrundförmig umschließenden Aufnahmegehäuse für einen Dämmmaterial aufnehmenden Support-Kasten und mit einer Lufteinblasung über einen Ringkanal,
Fig. 3A einen senkrechten Längsschnitt durch das Querstrahlruder gemäß Fig. 3,
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch das Tunnelrohr eines
Querstrahlruders mit einem das Tunnelrohr halbrundförmig umschließenden Aufnahmegehäuse für einen Dämmmaterial aufnehmenden Support-Kasten und mit einer Lufteinblasung über einzelne Luftdüsen mit Ventilen, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind,
Fig. 4A einen senkrechten Längsschnitt, teils in Ansicht, durch das Querstrahlruder gemäß Fig. 4,
Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt, teils in Ansicht, durch das
Tunnelrohr eines Querstrahlruders mit einem das Tunnelrohr vollrundförmig umschließenden Aufnahmegehäuse für einen Dämmmaterial aufnehmenden Support-Kasten und mit einer Lufteinblasung über einen Ringkanal,
Fig. 5A einen senkrechten Querschnitt, teils in Ansicht, durch das Querstrahlruder gemäß Fig. 5,
Fig. 6 einen senkrechten Querschnitt, teils in Ansicht, durch das
Tunnelrohr eines Querstrahlruders mit einem das Tunnelrohr vollrundförmig umschließenden Aufnahmegehäuse für einen Dämmmaterial aufnehmenden Support-Kasten und mit einer Lufteinblasung über einzelne Ventile, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind, und
Fig. 6A einen senkrechten Querschnitt, teils in Ansicht, durch das Querstrahlruder gemäß Fig. 6.
Das Querstrahlruder 10 gemäß Fig. 1 und 2 besteht aus einem in einem in der Zeichnung nicht dargestellten Schiffskörper ausgebildeten Tunnelrohr 20 als Querschubkanal, in dem ein über einen Antriebsmotor 26, z. B. ein &Egr;-Motor, und ein Winkelgetriebe verbundener Propeller 25 angeordnet ist, die in einem Getriebegehäuse 24 untergebracht sind (Fig. 3A). Die das Tunnelrohr bildende Wand ist mit 21 und seine Außenwandfläche mit 21a bezeichnet. Die seitlichen Öffnungen des Tunnelrohres 21 sind mit 20a, 20b bezeichnet.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist auf das Tunnelrohr 20 ein kastenförmiges Gehäuse 32 aufgesetzt, dass das Tunnelrohr 20 teilweise bzw. halbrundförmig umgreift und zwar im Bereich des halbkreisförmigen oberen Wandbereiches 22 des Tunnelrohres 20. Der von der Außenwandfläche 21a des Tunnelrohres 21 im Bereich des oberen halbkreisförmigen Wandbereiches 22 und von der Innenwandfläche 30a des Gehäuses 32 gebildete Innenraum 31 ist mit einem Dämmmaterial, bevorzugter-
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weise mit einer Sandfüllung 35, ausgefüllt, wobei als Dämmmaterial alle solchen Materialien zum Einsatz kommen können, die in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften aufweisen, wobei anstelle von Sand auch entsprechend geeignete Kunststoffe eingesetzt werden können.
Das Gehäuse 32 kann sich über die gesamte Länge des Tunnelrohres 20 erstrecken, jedoch auch so lang bemessen sein, dass Bereiche benachbart zu den seitlichen Öffnungen 20a, 20b des Tunnelrohres 20 von dem Gehäuse 30 ausgespart werden.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist das mit der Sandfüllung 35 versehene kastenförmige Gehäuse 32 bis unterhalb des Tunnelrohres 20 geführt, so dass quasi das Tunnelrohr im Innenraum 31 des Gehäuses 30 angeordnet ist; die Sandfüllung 35 ui.igibt dann gänzlich das Tunnelrohr 20 und liegt wie ein fester Ring um das Tunnelrohr 20.
Das Gehäuse 32 kann bevorzugterweise die in den Fig. 1 und 2 gezeigte kastenförmige Ausgestaltung aufweisen; jedoch auch andere geometrische Formgebungen des Gehäuses 32 sind möglich. Das Gehäuse 32 besteht aus Stahl oder anderen geeigneten Materialien.
Bei den Fig. 3, 3A, 4, 4A, 5, 5A und 6, 6A ist ebenfalls auf das Tunnelrohr 20 ein kastenförmiges Gehäuse 32 aufgesetzt, das als Aufnahmegehäuse 32' für einen Support-Kasten 30 dient, der mit einer Füllung aus einem Dämmmaterial, bevorzugterweise mit einer Sandfüllung 35 versehen ist. Der Support-Kasten 30 mit der Sandfüllung 35, dem Getriebe 24 und dem Propeller 25 ist über federnd-elastische Elemente 39, wie z. B. über Elemente aus Gummi oder anderen geeigneten Materialien, in dem Aufnahmegehäuse 32' elastisch gelagert.
Nach Fig. 3, 3A und 4, 4A umgreift das Aufnahmegehäuse 32 den Support-Kasten 30 und mit diesem zusammen das Tunnelrohr 20 teilweise
bzw. halbrundförmig im oberen Wandbereich des Tunnelrohres 20. Der von der Außenwandfläche 21a des Tunnelrohres 20 im Bereich des oberen halbkreisförmigen Wandbereiches 22 und von der Innenwandfläche 30a des Support-Kastens 30 gebildete Innenraum 31 ist mit der Sandfüllung 35 versehen. Das Getriebe 24 mit dem Propeller 25 ist an dem Support-Kasten 30 mittels Getriebestützbleche 27 abgestützt.
Das Gehäuse 32 bzw. das Aufnahmegehäuse 32' für den Support-Kasten 30 ist Teil des Tunnelrohres 20. Aufgrund dieser konstruktiven Ausgestaltung ist in dem Aufnahmegehäuse 32' der gedämmte, das Getriebe 24 mit dem Propeller 25 tragende Support-Kasten 30 angeordnet und in dem Aufnahmegehäuse 32' elastisch gelagert bei 39.
Bei dem Querstrahlruder 10 nach Fig. 3 und 3A ist in der Wand des Tunnelrohres 20 eine Anzahl von Luftdüsen 40a zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres 20 angeordnet. Diese Luftdüsen 40a stehen über einen Ringkanal 41 in Verbindung, dem über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung 45 die Luft zugeführt wird.
Bei dem Querstrahlruder 10 gemäß Fig. 4 und 4A ist das Tunnelrohr 20 ebenfalls wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 3A teilweise bzw. halbrundförmig von dem Aufnahmegehäuse 32' für den Support-Kasten 30 umgeben, das mit der Sandfüllung 35 versehen ist. Das Einblasen von Luft erfolgt hier über in der Wand des Tunnelrohres 20 angeordnete Luftdüsen 50a, denen einzelne Ventile 50 zugeordnet sind, die miteinander und mit einer bei 55 angedeuteten Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind. Die Luftzuführ-Ventil-Verrohrung ist mit 51 bezeichnet. Die Luftzufuhr-Ventile 50 sind außerhalb des Support-Kasten-Aufnahmegehäuses 52 angeordnet, das Teil des Tunnelrohres 20 ist.
Nach Fig. 5, 5A und 6, 6A umgreift das Aufnahmegehäuse 32 den Support-Kasten 30 und mit diesem zusammen das Tunnelrohr 20 gänzlich
bzw. vollrundförmig. Der von der Außenwandfläche 21a des Tunnelrohres 20 und von der Innenwandfläche 30a des Support-Kastens 30 gebildete Innenraum 31 ist mit der Sandfüllung 35 versehen, so dass das Tunnelrohr 20 von dem Dämmmaterial völlig umgeben ist. Auch bei diesen Ausführungsformen ist in dem Aufnahmegehäuse 32' der gedämmte, das Getriebe 24 mit dem Propeller 25 tragende Support-Kasten angeordnet und in dem Aufnahmegehäuse 32' elastisch gelagert.
Bei dem Querstrahlruder 10 gemäß Fig. 5 und 5A ist in der Wand des Tunnelrohres 20 ist eine Anzahl von Luftdüsen 60a zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres 20 angeordnet. Diese Luftdüsen 60a stehen über einen Ringkanal 61 in Verbindung, dem über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung 65 Luft zugeführt wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 und 6A erfolgt das Einblasen von Luft über in der Wand des Tunnelrohres 20 angeordnete Luftdüsen 70a, denen einzelne Ventile 70 zugeordnet sind, die miteinander und mit einer bei 75 angedeuteten Drucklufterzeugungsvorrichtung verrohrt sind. Die Luftzuführ-Ventil-Verrohrung ist mit 71 bezeichnet. Die Luftzufuhr-Ventile 70 sind außerhalb des Support-Kasten-Aufnahmegehäuses 32' angeordnet, das Teil des Tunnelrohres 20 ist.
Die Luftdüsen 40a, denen die Luft über einen Ringkanal 41 zugeführt wird, die Luftdüsen 50a mit den ihnen zugeordneten Ventilen 50, die Luftdüsen 60a, denen die Luft über einen Ringkanal 51 zugeführt wird und die Luftdüsen 70a mit den ihnen zugeordneten Ventilen 70 sind ringförmig in der Wand des Tunnelrohres 20 angeordnet, und zwar entweder einendseitig oder beidendseitig vom Tunnelrohr 20, wobei auch die Möglichkeit besteht, mehrere Ringgruppen von Luftdüsen anzuordnen.

Claims (14)

1. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Gehäuse (32) angeordnet ist, dessen von der Außenwandfläche (21a) des Tunnelrohres (20) und der Innenwandfläche (30a) des Gehäuses (30) begrenzter Innenraum (31) zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35), oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist.
2. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Gehäuse (32) angeordnet ist, dessen von der Außenwandfläche (21a) des Tunnelrohres (20) und der Innenwandfläche (30a) des Gehäuses (30) begrenzter Innenraum (31) zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist.
3. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) aber federnd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert ist.
4. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) über federnd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert ist.
5. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) über federnd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres (20) eine Anzahl von Luftdüsen (40) zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres (20) angeordnet sind, die mit einem Ringkanal (41) verbunden sind, dem die Luft über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung (45) zugeführt wird.
6. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses teilweise bzw. halbrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) über federnd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert, ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres (20) zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen (50a) angeordnet sind, denen einzelne Ventile (50) zugeordnet sind, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung (55) verrohrt sind.
7. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindemde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) über federnd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres (20) eine Anzahl von Luftdüsen (60a) zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres (20) angeordnet sind, die mit einem Ringkanal (61) verbunden sind, dem die Luft über eine Drucklufterzeugungsvorrichtung (65) zugeführt wird.
8. Querstrahlruder, insbesondere Bugstrahlruder, für Schiffe, bestehend aus einem in dem Schiffskörper ausgebildeten, aus einem Tunnelrohr (20) bestehenden Querschubkanal, in dem ein Antriebsmotor und ein Propeller (25) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tunnelrohr (20) ein dieses ganz bzw. vollrundförmig umschließendes kastenförmiges Aufnahmegehäuse (32') mit einem in diesem angeordneten und in diesem elastisch gelagerten Support-Kasten (30) angeordnet ist, der zur Minderung des Körperschalls mit einem Dämmmaterial, z. B. mit einer Sandfüllung (35) oder einer anderen Füllung aus einem anderen Material, das in etwa gleiche schallmindernde Eigenschaften wie Sand aufweist, versehen ist, wobei der Support-Kasten (30) mit der Sandfüllung (35), dem Getriebe (24) und dem Propeller (25) überfedernd-elastische Elemente (39), in dem Aufnahmegehäuse (32') elastisch gelagert ist, und dass in der Wand des Tunnelrohres (20) zur Lufteinblasung in den Innenraum des Tunnelrohres eine Anzahl von Luftdüsen (70a) angeordnet sind, denen einzelne Ventile (70) zugeordnet sind, die miteinander und mit einer Drucklufterzeugungsvorrichtung (75) verrohrt sind.
9. Querstrahlruder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Sandfüllung (35) versehene Gehäuse (32) bzw. der Support-Kasten (30) mit dessen Aufnahmegehäuse (32') sich in etwa bis zur Seitenwandmitte des Tunnelrohres (20) erstreckt, so dass die Sandfüllung (35) das Tunnelrohr (20) in seinem halbkreisförmigen oberen Wandbereich (22) umgibt.
10. Querstrahlruder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Sandfüllung (35) versehene Gehäuse (32) bzw. der Support-Kasten (30) mit dessen Aufnahmegehäuse (32') sich bis unterhalb des Tunnelrohres (20) erstreckt, das im Innenraum (31) des Gehäuses (32) bzw. des Support-Kastens (30) angeordnet ist, so dass die Sandfüllung (35) das Tunnelrohr (20) allseitig umgibt.
11. Querstrahlruder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich das mit der Sandfüllung (35) versehene Gehäuse (32) bzw. der Support-Kasten (30) mit dessen Aufnahmegehäuse (32') über die gesamte Länge des Tunnelrohres (20) erstreckt.
12. Querstrahlruder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das mit der Sandfüllung (35) versehene Gehäuse (32) bzw. der Support-Kasten (30) mit dessen Aufnahmegehäuse (32') über eine Teillänge des Tunnelrohres (20), insbesondere im Propellerbereich erstreckt.
13. Querstrahlruder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Luftdüsen (40, 60) und der Ventile (50, 70) in der Wand des Tunnelrohres (20) ringförmig ist.
14. Querstrahlruder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand des Tunnelrohres (20) mindestens eine ringförmige Anordnung von Luftdüsen (40, 60) und Ventile (50, 70) angeordnet ist.
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