DE20114420U1 - Zerkleinerungswerkzeug - Google Patents
ZerkleinerungswerkzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zerkleinerungswerkzeug, insbesondere zur Zerkleinerung von festen oder harten Lebensmitteln und Früchten, wie beispielsweise Nüssen und anderen kernigen oder körnigen Materialien.
Zur Zerkleinerung von Naturprodukten und hieraus hergestellten Erzeugnissen, z.B. Schokolade, werden überwiegend Zerkleinerungswerkzeuge mit Messern eingesetzt. Einfache Küchenmesser haben den Vorteil der leichten Verfügbarkeit und der einfachen Reinigungsmöglichkeit. Mechanisch betriebene Mixmaschinen zerkleinern harte bis feste Lebensmittel und Früchte mühelos und schnell, eignen sich jedoch wenig für kleine Mengen, denn sie sind sperrig und umständlich zu reinigen und benötigen einen Stromanschluss.
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Ein Zerkleinerungswerkzeug das nur ein einziges Messer aufweist, hat den Nachteil, dass harte kugelförmige Produkte von dem Messer nur schwer erfasst werden können, weil das Messer auf ihnen abgleitet. Sind mehrere Messer parallel zueinander angeordnet, dann setzt sich der Spalt zwischen den Messern zu, so dass zwischen den Messern eingeklemmte Produkt nur schwer herauszubekommen ist.
Ein Zerkleinerungswerkzeug, von dem der Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgeht, ist bekannt aus DE 200 17 053. Dieses Zerkleinerungswerkzeug weist einen Griff und einen Messerteil auf, wobei der Messerteil mehrere von dem Griff abstehende längliche Messer mit querlaufender Schneide aufweist und die Schneiden aller Messer in derselben Ebene enden. Die Messer sind sternförmig angeordnet und sie laufen in einem Zentrum zusammen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zerkleinerungswerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, das einfach zu reinigen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Hiernach weist der Griff zwischen benachbarten Messern des Zerkleinerungswerkzeugs schräge Abweisflächen auf, die vom Zentrum aus nach außen zurückweichen. Beim stampfenden Schneiden des Zerkleinerungsgutes wird das Gut von den Abweisflächen nicht nur nach hinten, sondern auch nach außen geleitet. Weiter außen ist im Abstand zwischen benachbarten Messern die generell radial ausgerichtet sind, größer, so dass das Gut nicht verdichtet wird, sondern von den Abweisflächen herabfällt. Das Messer ist gewissermaßen selbstreinigend, wobei das nachdrückende Gut das vorher eingeklemmte Gut nach außen schiebt.
Die Messerteile sind sternförmig angeordnet und vorzugsweise in den aus Kunststoff bestehenden Griff eingegossen. Die knaufartige Griffform ist zweckmäßigerweise so gestaltet, dass die Abweisflächen gleitend in den Griffteil übergehen. Die Abweisflächen können Kegelflächen sein der auch konkav oder konvex ausgebauchte Flächen. Generell bilden sie eine sich zum Messerteil hin verjüngende Spitze.
Die sternförmige Messeranordnung kann vier, sechs, acht oder zehn Messer aufweisen oder auch eine beliebige ungerade Messerzahl.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schneiden bogenförmig verlaufen. Ein derartiges Zerkleinerungswerkzeug mit bogenförmiger Wölbung der Schneiden wird vorzugsweise in Verbindung mit einer Schale mit gerundetem Boden benutzt, wobei die bogenförmige Wölbung der Schneiden vorzugsweise kleiner ist als die Hohlwölbung des Bodens. Die Schale ist hierbei weiterer Bestandteil des Zerkleinerungswerkzeugs. Das Stampfmesser wird, bedingt durch die bogenförmig abgerundeten Schneiden, auf dem Boden der Schale durch Wiegebewegungen in variierenden Richtungen bewegt, wobei ein leichter Druck auf den Griff ausgeübt wird.
Die Schneiden des Stampfmessers sind imstande, dass zu zerkleinernde Produkt scharf und präzise zu zerteilen. Der Benutzer kann während er die Produkte zerkleinert laufend mühelos und genau kontrollieren, ob der gewünschte Zerkleinerungsgrad schon erreicht ist.
Das Stampfmesser ist gleichwohl mit Klingen versehen, die das zu zerkleinernde Produkt scharf und präzise zerteilen. Der Be-
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nutzer kann, während er die Produkte zerkleinert, laufend, mühelos und genau kontrollieren, ob der gewünschte Zerkleinerungsgrad schon erreicht ist.
Das Stampfmesser ist ein insgesamt starres Werkzeug, das gut in der Hand liegt und somit präzise geführt werden kann. Das Stampfmesser weist keine beweglichen oder abnehmbaren Teile auf und auch keine Ummantelungs- oder Rückhaltevorrichtungen, ist nicht zerlegbar, kann als Fertigerzeugnis nicht erweitert werden. Die Funktion des Stampfmessers muss nicht durch weitere Ergänzungsteile verbessert werden, es ist jederzeit sofort voll einsatzbereit. Die Reinigung ist denkbar einfach, mit Bürste und Wasser. Es gibt keine Einzelteile, die gesondert zu reinigen sind. Vorzugsweise ist der Griff knaufartig ausgebildet, der so geformt ist, dass er gut in der Hand liegt und die nötige Masse liefert, die für das Zerkleinern, auch spröder und fester, Materialien erforderlich ist.
Das erfindungsgemäße Zerkleinerungswerkzeug eignet sich insbesondere für kernige oder körnige Produkte, beispielsweise Nüsse, Gemüse, beispielsweise Möhren, Zwiebel, Rettich, Radieschen, Kohlrabi, Süßwaren, beispielsweise Schokolade.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des Stampfmessers,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Stampfmessers nach Fig. 1, und
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Fig. 3 ein Stampfmesser mit zugehöriger Schale.
Das Stampfmesser der Fign. 1 und 2 weist einen länglichen runden Griff 11 mit einem am rückwärtigen Ende vorgesehenen verdickten Knauf 13 auf. Aus dem vorderen Ende des Griffs 11 ragt der Messerteil 12 heraus. Dieser besteht aus mehreren um ein Zentrum 14 herum sternförmig angeordneten Messern 15, die jeweils an dem dem Griff 11 abgewandten Ende eine Schneide 17 aufweisen. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel liegen die Schneiden 17 sämtlicher Messer 15 in einer gemeinsamen Ebene, d.h. sämtliche Schneiden 17 liegen auf einer ebenen Unterlage auf, auf die das Stampfmesser aufrechtstehend wie in Fig. 1 gestellt oder gegen die es gedrückt wird.
Die Endwand des Griffs 11 ist kegelförmig ausgebildet, wobei die zwischen den Messern 15 etwa dreieckförmige Abweisflächen 16 bildet, die in einer Spitze 19 zusammenlaufen. Die Abweisflächen 16 verlaufen schräg zur Längsachse des Griffs und sie weichen von dem Zentrum 14 bzw. der Spitze 19 aus nach außen zurück. Schneidgut, das im Bereich des Zentrums zwischen den Messern 15 hochgedrückt wird, wird durch die Abweisflächen 16 nach außen gedrückt, so dass es frei herabfallen kann und sich nicht zwischen den Messern verkeilt.
Die Außenecken 20 der Messer 15 sind gerundet, um die Gefahr des Hängenbleibens und die Gefahr von Verletzungen zu verringern.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform des Stampfmessers 10a. Das Stampfmesser 10a ist generell in gleicher Weise ausgebildet wie das Stampfmesser 10, jedoch haben die Schneiden 17a bogenförmigen Verlauf. Die Schneiden 17a der sternförmig angeord-
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neten Messer 15 sind so ausgebildet, dass sie ihre Umhüllende eine bogenförmige Wölbung bildet.
Dieses Stampfmesser 10a wird in Verbindung mit einer Schale 22 benutzt, die einen gerundeten Boden 23 aufweist. Die Wölbung der Umhüllenden der Schneiden 17a hat einen kleineren Durchmesser als die Wölbung des Bodens 23, so dass das Stampfmesser auf dem Boden 23 abgerollt werden kann.
Claims (6)
1. Zerkleinerungswerkzeug mit eine Stampfmesser (10, 10a), welches einen Griff (11) und einen Messerteil (12) aufweist, wobei der Messerteil (12) mehrere um ein Zentrum (14) angeordnete, von dem Griff (11) abstehende Messer (15) mit vom Griff abgewandter Schneide (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (11) zwischen den Messern (15) schräge Abweisflächen (16) aufweist, die vom Zentrum (14) aus nach außen zurückweichen.
2. Zerkleinerungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (17a) bogenförmig verlaufen.
3. Zerkleinerungswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenecken (20) der Messer (15) abgerundet sind.
4. Zerkleinerungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (15) an den zum Zentrum (14) weisenden Stoßkanten verjüngt sind.
5. Zerkleinerungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (15) in den aus Kunststoff bestehenden Griff (11) eingegossen sind.
6. Zerkleinerungswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schale (22) mit gerundetem Boden (23) vorgesehen ist, wobei die bogenförmige Wölbung der Schneiden (17a) vorzugsweise kleiner ist als die Hohlwölbung des Bodens (23).
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Publications (1)
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