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DE1914425B2 - Herstellung von elementarem schwefel durch umsetzung von schwefelwasserstoff mit schwefeldioxid - Google Patents

Herstellung von elementarem schwefel durch umsetzung von schwefelwasserstoff mit schwefeldioxid

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DE1914425B2
DE1914425B2 DE19691914425 DE1914425A DE1914425B2 DE 1914425 B2 DE1914425 B2 DE 1914425B2 DE 19691914425 DE19691914425 DE 19691914425 DE 1914425 A DE1914425 A DE 1914425A DE 1914425 B2 DE1914425 B2 DE 1914425B2
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DE
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carbon atoms
liquid phase
sulfur
radicals
ether
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DE19691914425
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DE1914425C3 (de
DE1914425A1 (de
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Andre Chatou; Renault Philippe Nosiy Le Roi; Yvelines Deschamps (Frankreich)
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IFP Energies Nouvelles IFPEN
Original Assignee
IFP Energies Nouvelles IFPEN
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/02Preparation of sulfur; Purification
    • C01B17/04Preparation of sulfur; Purification from gaseous sulfur compounds including gaseous sulfides
    • C01B17/05Preparation of sulfur; Purification from gaseous sulfur compounds including gaseous sulfides by wet processes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elementarem Schwefel durch Umsetzung von Schwefelwasserstoff mit Schwefeldioxid in Anwesenheit einer flüssigen Phase, die Wasser und zumindest ein Lösungsmittel der Gruppe der Alkohole mit 6 bis 50 Kohlenstoffatomen, der Polyole mit 6 bis 50 Kohlenstoffatomen und 2 bis 5 OH-Gruppen, der Äther, der Ester und der Äther-Ester dieser Alkohle und Polyole mit zumindest 8 Kohlenstoffatomen sowie der Polyglykole mit zumindest 8 Kohlenstoffatomen umfaßt.
Es wurden bereits zahlreiche Lösungsmittel zur Durchführung dieser Reaktion beschrieben. So verwendet man beispielsweise nach der Lehre der französichen Patentschrift 12 12 35OaIs Lösungsmittel Verbindungen des Alkohol-Typs, insbesondere Glykole und deren Derivate.
Während die Verwendung dieser Lösungsmittel relativ gute Resultate ergibt, wenn man Gase einsetzt, bei denen die anteiligen Mengen an sauren Gasen (H2O und SO2) ziemlich hoch liegen, ist dies nicht mehr der Fall, wenn das Gasgemisch arm an diesen sauren Gasen ist oder wenn man bei höheren Temperaturen arbeitet.
Die US-PS 28 81 047 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Schwefel, bei dem Schwefelwasserstoff mit Schwefeldioxid in flüssiger Phase mit Alkohol umgesetzt werden. Dieses Verfahren zeigt ebenfalls den Nachteil, daß der Umwandlungsgrad bei der Herstellung von elementarem Schwefel zu gering ist.
Demgemäß besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines verbesserten Verfahrens zur Umwandlung von Schwefelwasserstoff in elementaren Schwefel, das die oben geschilderten Nachteile überwindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verfahren der eingangs genannten Gattung dadurch gekennzeichnet ist, daß die flüssige Phase zusätzlich auch zumindest eine Verbindung der Gruppe der Oxide und Hydroxide der Metalle der Gruppen I und II, linke Kolonne, des Periodischen Systems der Elemente sowie der anorganischen Salze, die sich von diesen Metallen und Mineralsäuren mit einem pK-Wert bei 200C von zumindesi 2,5 ableiten, enthält.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform bestehen die schwachen Mineralsäuren aus Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, schwefliger Säure,
Borsäure und den beiden schwachen Säurefunktionen der Phosphorsäure.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens entsprechen die Polyglykole der folgenden allgemeinen Formel:
R1-O-(R2-O)1-R.,
(I)
in der Ri und Ri Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen und einwertige Reste der Formel R'CO bedeuten, in der R' in einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei ferner π eine ganze Zahl von 2 bis 50 und die Reste R2 zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellen. π
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bedeutet Ri und Rj Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffreste mit I bis 5 Kohlenstoffatomen und einwertige Reste der Formel R'CO, wobei R' ein Alkylrest mit 1 bis 5 >ιι Kohlenstoffatomen, η eine ganze Zahl von 5 bis 20 und die Reste R2 zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellen.
Eine bevorzugte verwendete Familie der Polyole und deren Ester und/oder Äther entspricht der Formel: 2 >
Ri — O R2 O
(2)
in der Ri, R2 und Ri die oben angegebene Bedeutung besitzen.
Als Beispiele von verwendbaren Lösungsmittel-Ver- "' bindungen seien genannt:
— Tetraäthylenglykol, Octyäthylenglykol,
Polyäthylenglykol mit einem Molekulargewicht
in der Größenordnung von 400 (M=400), J >
— Tripropylenglykol, Dihexylenglykol,
Octylenglykol,
— Diäthylenglykoldiäthyläther,
Dipropylenglykolmonobutyläther,
— Triäthylenglykolmonomethylätheracetat,
2-(2-Butoxyäthoxy)-äthylacetat,
Formel(l)mit Ri=CHj-CO-;
R2=-CH2-CH2-;
n = 2; R3 = C4H9.
Man verwendet zumindest 0,1 Gew.-% und im allgemeinen 0,5 bis 20 Gew.-% dieser oben definierten Verbindung, bezogen auf das Gewicht der flüssigen Phase, wobei diese Werte keineswegs begrenzend sein sollen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält die flüssige Phase ein Hydroxid eines Metalls der Gruppe I, linke Kolonne, des Periodischen Systems der Elemente.
Als Beispiele von erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen seien genannt: Hydroxide, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Kalziumhydroxid und Bariumhydroxid, anorganische Salze, wie Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumsulfid, Natriumsulfit, Natriumborat, tertiäres Kaliumphosphat.
Man verwendet vorzugsweise die Verbindungen der Alkalimetalle und insbesondere deren Hydroxide.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsfor.n des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält die flüssige Phase Wasser in einem Verhältnis von 0,1 bis 100 Gevv.-%, bezogen auf das Gewicht des Lösungsmittels.
Es soll zumindest ein Teil dieser oben definierten Alkalimetallverbindungen und Lrdalkalimetallverbindungen gelöst in der flüssigen Phase vorliegen, d. h., die letztere soll zumindest 0,1 g dieser Verbindungen pro Liter Flüssigkeit gelöst enthalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann innerhalb eines großen Druck- und Temperaturbereichs durchgeführt werden, beispielsweise bei einer Temperatur zwischen 0 und 2000C und allgemein zwischen 20 und 1600C, sowie bei Drücken zwischen 0,1 und 100 Atmosphären.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf Gase mit beliebigen Gehalten an H2S und/oder SO2, d. h. mit solchen von beispielsweise 0,1 bis 100 Volum-%, anwendbar.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Behandlung von Gasen, die einen geringen Gehalt an saurem Gas aufweisen. Diese Gase enthalten im allgemeinen wenigstens 0,1 Volum-% an H2S oder SO2 und allgemein weniger als 40 Volum-% des Gemisches H?S +SO2.
Insbesondere kann ihr Gesamtgehalt an sauren Gasen H2S+ SO2 zwischen 1 und 3 Volum-% liegen.
Es ist nicht notwendig, daß H2S und/oder SO2 in gasförmiger Gestalt in die Reaktionszone eingeführt werden; es kann auch eines dieser Gase und es können auch beide Gase in Form einer Lösung eingesetzt werden, die vorher unter Verwendung einer der erfindungsgemäß zu verwendenen Lösungsmittel herj) gestellt wurde.
Das Molverhältnis H2S/SO2 kann innerhalb weiter Grenzen variieren, beispielsweise zwischen 1/100 und 100/1 liegen; der maximale Umwandlungsgrad des im Überschuß vorhandenen Gases ist, bezogen auf das 4i) stöchiometrische Verhältnis, naturgemäß eine Funktion des relativen Anteils an im Unterschuß vorhandenem Gas. Das stöchiometrische Verhältnis ist: 1 Mol SO2 pro 2 Mol H2S.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung des Erfindungsgegenstandes.
Beispiel 1
In eine Kolonne eines Durchmessers von 3,5 cm und einer Höhe von 1 m, die mit perforierten Platten ausgestattet ist, und in die 350 cm3 Lösung eingegeben sind, wird ein Gas folgender Volum-Zusammensetzung eingegeben:
H2S = 1% CO2 = 13% N2 = 60,5%
SO2 = 0,5% H2O = 25%
Der stündliche Gasdurchsatz betrug 500 Liter.
Die Lösung bestand aus Polyäthylenglykol eines mittleren Molekulargewichts von 400 und enthielt 3 g Natriumsulfid (Na2S).
Das aus dem Reaktor ausströmende Gas wurde analysiert und der Reinigungsgrad bzw. Umwandlungsgrad R des Gases nachfolgender Gleichung bestimmt:
β 0/ _ Mol H2S + SO2 am Reaktoreingang - Mol H2S + SO2 am Reaktorausgang
Mol H2S + SO2 am Reaktoreingang
Die Temperatur der Lösung betrug 1300C.
Es ist festzustellen, daß bei diesen Bedingungen der Reinigungsgrad bzw. Uinwandlungsgrad 43% betrug.
Zu Vergleichs/wecken wurde dieselbe Verfahrensführung ohne die Verwendung von Natiiumsulfid, d.h. lediglieh mit Polyäthylenglykol durchgeführt, wobei der Reinigungsgrad bzw. Uinwandlungsgrad nur 7% betrug.
Im allgemeinen erscheint der Schwefel als unlösliche Phase in dem Lösungsmittel. Man kann ihn also als dispergiertcn Feststoff abtrennen, z. B. durch Filtrieren, oder im flüssigen Zustand,;'.. B. durch Dekantieren. Die angewandte Verfahrensweise hängt von der Arbcitstemperatur ab, d. h. davon, ob die Temperatur oberhalb oder unterhalb des Schmelzpunktes des Schwefels liegl. Im vorliegenden Beispiel beträgt die Temperatur 1300C und liegt somit oberhalb des Schmelzpunktes des Schwefels. Der Schwefel wird also im flüssigen Zustand abgetrennt, und zwar durch Dekantieren, wobei die Ausbeute ungefähr 99,9% im Vergleich zur Theorie beträgt.
Beispiel 2
Es wurde das Beispiel 1 mehrfach wiederholt (Versuch A-K), wobei jeweils die Natur der Kombination Lösungsmittel-Verbindung verändert wurde.
Die anderen Verfahrensbedingungen blieben die gleichen. Die erhatlenen Resultate sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt angegeben.
Ver
such
Lösungsmittel Verbin-
uuny
K %
Λ Triäthylenglykolmono-
propyliithcr
Na,S 47
B Polyäthylenglykol M = 400 Na3CO., 39
C Tetraäthylenglykoldiiithyl-
iither
NaBO2 20
D Polyäthylenglykol M = 400 KOII 45
E Polyäthylenglykol M = 400 NaOII 44
Polyäthylenglykol M = 400 Ca(OII), 25
ü 2(2-Butoxyäthoxy)äthylacetat KOII 41
Il Polyäthylenglykol M = 200 Ha(OII), 21
I Pentaäthylenglykolmono-
äthyläther
Na3CO., 42
J Pentaäthylenglykolmono-
äthyläther
keine 6,5
K Polyäthylenglykol M = 200 keine 8
Die vorstehenden Beispiele zeigen die sprunghafte Verbesserung, die durch die erfindungsgemäße Anwesenheit der Verbindungen in der flüssigen Phase erreicht wird.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von elementarem Schwefel durch Umsetzung von Schwefelwasser- ί stoff mit Schwefeldioxid in Anwesenheit einer flüssigen Phase, die Wasser und zumindest ein Lösungsmittel der Gruppe der Alkohole mit 6 bis 50 Kohlenstoffatomen, der Polyole mit 6 bis 50 Kohlenstoffatomen und 2 bis 5 OH-Gruppen, der Äther, der Ester und der Äther-Ester dieser Alkohole und Polyole mit zumindest 8 Kohlenstoffatomen sowie der Polyglykole mit zumindest 8 Kohlenstoffatomen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Phase zusätzlich auch ι > zumindest eine Verbindung der Gruppe der Oxide und Hydroxide der Metalle der Gruppen I und !I, linke Kolonne, des Periodischen Systems der Elemente sowie der anorganischen Salze, die sich von diesen Metallen und Mineralsäuren mit einem _?u pk-Wert bei 200C von zumindest 2,5 ableiten, enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwachen Mineralsäuren aus Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, schwefliger Sau- >-, re. Borsäure und den beiden schwachen Säurefunktionen der Phosphorsäure bestehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyglykole der folgenden allgemeinen Formel entsprechen: jo
R1-O-(R2-O)11-R3
in der R| und Rj Wasserstoff, einwertiger Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen und einwertige Reste der Formel R'CO bedeuten, in der r> R' einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei ferner π eine ganze Zahl von 2 bis 50 und die Reste R2 zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ri und Rj Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und einwertige Reste der Formel R'CO bedeuten, wobei R' einen Alkylrest mit 1 bis 5 4-, Kohlenstoffatomen, η eine ganze Zahl von 5 bis 20 und die Reste R2 zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyole, ihre Äther, Ester und Äther-Ester der folgenden allgemeinen Formel
Ri-O-R2-O-R3
entsprechen, in der Ri, R2 und R3 die in Anspruch 3 angegebene Bedeutung besitzen. «
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Phase ein Hydroxid eines Metalls der Gruppe I, linke Kolonne, des Periodischen Systems der Elemente enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, bo dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Phase Wasser in einem Verhältnis von 0,1 bis 100 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Lösungsmittels, enthält.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, t,-, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefelwasserstoff und das Schwefeldioxid jeweils in einer Menge von zumindest 0,1 Volum-% und gemeinsam in einer Menge von weniger als 40 Volum-% ihm zu behandelnden Gasstrom enthalten sind.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Phase 0,1 bis 20 Gew.-% an Oxiden, Hydroxiden und Mineralsalzen der in Anspruch 1 definierten Metalle enthält.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der zu behandelnde Gasstrom 1 bis 3 Volum-% an sauren Gasen H2S und SO2enthält.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 0 und 1600C und einem Druck zwischen 0,1 und 100 Atmosphären durchführt.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Phase zumindest 0,1 g der Verbindung in aufgelöstem Zustand pro Liter flüssiger Phase enthält.
DE1914425A 1968-03-27 1969-03-21 Herstellung von elementarem Schwefel durch Umsetzung von Schwefelwasserstoff mit Schwefeldioxid Expired DE1914425C3 (de)

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