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DE2059051C2 - Polymethyläther und deren Verwendung - Google Patents

Polymethyläther und deren Verwendung

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Publication number
DE2059051C2
DE2059051C2 DE2059051A DE2059051A DE2059051C2 DE 2059051 C2 DE2059051 C2 DE 2059051C2 DE 2059051 A DE2059051 A DE 2059051A DE 2059051 A DE2059051 A DE 2059051A DE 2059051 C2 DE2059051 C2 DE 2059051C2
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DE
Germany
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ether
product
pressure
molecular weight
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DE2059051A
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DE2059051A1 (de
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John B. Janesville Wis. Braunwarth
Herbert L. Skokie Ill. Sanders
Robert A. Swenson
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NORTHERN PETROCHEMICAL Co 60018 DES PLAINES ILL US
Original Assignee
NORTHERN PETROCHEMICAL Co 60018 DES PLAINES ILL US
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    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/16Hydrogen sulfides
    • C01B17/167Separation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/48Sulfur compounds
    • B01D53/52Hydrogen sulfide
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Description

oder
CH3
— CH2CHO-Gruppen
oder solche Gruppen in Mischungen in Zufalls- oder Blockanordnung bedeuten.
4. Verwendung von Verbindungen gemäß Ansprüchen 1 —3 zum Entfernen von Kohlenoxyd und/oder Hydrogensulfid aus Wasserstoff und/oder Stickstoff und/oder niederen Alkankohlenwasserstoffen.
Die Erfindung betrifft die in den Ansprüchen dargelegten Gegenstände.
Der Gehalt natürlichen Gases an saurem Gas liegt zwischen weiten Grenzen, die von der Quelle des Gases abhängen. Natürliches Gas einiger Quellen enthält unerwünschte hohe Konzentrationen an saueren Gasen wie Hydrogensulfid und Kohlendioxyd. Der Gehalt eines solchen Gases an saurem Gas muß auf eine annehmbare Konzentration verringert werden, um das Gas verkaufen zu können. Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um saure Gase aus natürlichem Gas zu entfernen, z. B. dadurch, daß man das natürliche Gas mit einem Mittel behandelt, das chemisch mit sauren Gasen reagiert und dieses bindet. Um Kohlendioxyd aus natürlichem Gas zu entfernen, verwendet man z. B. heißes Kaliumcarbonat,Monoäthanolamin und Diglycolamin. Die Kosten einer Regenerierung eines chemisch reaktionsfähigen, zur Reinigung verwendeten Lösungsmittels werden umso höher, je größer der Gehalt eines natürlichen Gases an saurem Gas ist.
Es ist ferner bekannt, saure Gase aus einem natürlichen Gas durch ein selektives Lösungsmittel zu entfernen, Beispiele solcher selektiven Lösungsmittel sind Propylencarbonat und Polyäthyienglycoldimethyläther. Die Löslichkeit saurer Gase in dem Lösungsmittel ist eine Funktion des Partialdruckes der sauren Gase und des Gesamtdruckes des Systems. Es erübrigt sich eine aufwendige Regeneration, da die sauren Gase schon durch eine Druckverringerung freigesetzt werden.
Es wurde gefunden, daß die beanspruchten Polymethyläther besonders brauchbare selektive Lösungsmittel zum Entfernen saurer Gase, wie Kohlcndioxyd und Hydrogensulfid, aus natürlichem Gas und anderen gasförmigen niederen Alkankohlenwasserstoffen wie auch aus Wasserstoff und Stickstoff sind.
Die Polymethyläther können durch folgende Formel wiedergegeben werden:
(Y-OHh
60
(OH),
worin R der Rest eines Polyols ist, das 3 bis 6 in
worin R die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung 65 Hydroxylgruppen vorliegende aktive Wasserstoffatome
enthält, A eine Zahl von 1 bis 6, B eine Zahl von
0 bis 5 bedeuten und A + B gleich 3 bis 6 ist und Y
1 bis 15.
hat, Ceine Zahl von 0 bis 3, Deine Zahl von 1 bis 6, E eine Zahl von 0 bis 3, F eine Zahl von 0 bis 5
Π bis 15,
-CH2CH2O-
CH3
— CH2CH O-Gruppen
oder solche Gruppen in Mischung in Zufalls- oder Blockorientierung bedeutet Diese Polyätherpolyole sind Polyoxyalkylenderivate von Polyolen mi* 3 bis 6 Hydroxylgruppen und die Polyoxyalkylengruppen sind Polyoxyäthylen, Polyoxypropylen oder Mischungen von Polyoxyäthylenpolyoxypropylengruppen. Typische organische Reste, welche Y bedeuten kann, sind solche von Glycerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit, Dipentaerythritol, Sorbitol und 1,2,6-Hexantriol.
Einige brauchbare Polyätherpolyole Find:
Polyoxyäthylen-Glycerin-Addukte,
Polyoxypropylen-Glycerin-Addukte,
Polyoxyäthylen-Trimethylolpropan-Addukte,
Polyoxypropylen-Trimethylolpropan-Addukte,
Poiyoxyäthylen-Pentaerythritol-Addukte,
Polyoxypropylen-Sorbitol-Addukte,
Polyoxypropylen-Polyoxyäthylen-Addukte von
Glycerin und
Polxyoxypropylen-Polyoxyäthylen-Addukte von
Trimethylolpropan.
20
25
30
Diese Verbindungen, die sowohl Polyoxypropylenals auch Polyoxyäthylengruppen enthalten, können solche Gruppen in Block- oder Zufallsorientierung enthalten. Alle Polyoxyalkylengruppen können an allen, einer oder irgendeiner zwischen diesen Grenzen liegenden Zahl der Hydroxylgruppen der Polyolbase vorliegen, das Polyätherpolyol wird indes im allgemeinen in der Weise hergestellt, daß man alle Hydroxylgruppen des Polyols alkoxyliert.
Die Polyätherpolyole können aui einfache Weise nach bekannten Verfahren hergestellt werden. Um alle an einem Polyol vorliegenden Hydroxylgruppen zu alkoxylieren, kann ein Alkylenoxyd oder eine Mischung von Alkylenoxyden mit dem Polyol bei einer erhöhten Temperatur und erhöhtem Druck in Gegenwart eines alkalischen Katalysators wie Natriumalkoxyd oder Natriumhydroxyd umgesetzt werden. Es wird eine Menge Alkylenoxyd mit einem gegebenen Polyol umgesetzt, um ein Polyätherpolyol mit einem geeigneten durchschnittlichen Molekulargewicht herzustellen. Das Zusetzen von Äthylen- oder Propylenoxyd zu einem Polyol führt zu einer komplexen Mischung von Addukten, die sowohl hinsichtlich der Zahl der mit jedem Molekül verknüpften Oxydeinheiten als auch hinsichtlich der Stellung, in welcher die Oxydeinheiten mit dem Molekül verknüpft sind, verschieden sind. Da das Polyätherpolyol eine Mischung von Verbindungen verschiedener Molekulargewichte ist, wird angenommen, daß das durchschnittliche Molekulargewicht dieser Verbindungen das Molekulargewicht des Produktes ist. eo Das Molekulargewicht kann aus der Menge des zugesetzten Alkylenoxydes und/oder der Hydroxylzahl des Adduktes berechnet werden.
Es gibt viele USA-Patentschriften, aus denen die Herstellung von Polyatherpolyolen mit einem geeigneten Molekulargewicht, die für die Zwecke der Erfindung gebraucht werden können, bekannt ist, zum Beispiel die Patentschriften 25 52 528, 25 97 204, 26 26 911, 26 73 882, 26 74 619, 27 33 272, 28 66 774, 29 27 918 und 29 48 757. Wenn auch einige der aus diesen Patentschriften bekannten Polyätherpolyole höhere Molekulargewichte als die haben, welche für die Zwecke vorliegender Erfindung gebraucht iverden, können auf einfache Weise niedriger molekularer Verbindungen durch Anwendung von weniger Alkylenoxyd bei der Umsetzung mit dem Polyol hergestellt werden.
Wenn man Polyätherpolyole herstellen will, bei weichen eine oder mehrere, jedoch nicht alle Hydroxylgruppen mit einem Alkylenoxyd alkoxyliert sind, ist es ratsam, zunächst die Hydroxylgruppen, die nicht alkoxyliert werden sollen, in Methyläther überzuführen. Die Methyläthergruppen sind mit Alkylenoxyd nicht reaktionsfähig, so daß nur die verbleibenden freien Hydroxylgruppen reagieren. Solche Reaktionen sind bekannt
Ein Polyätherpolyol wird in einfacher Weise in den Polymethyläther dadurch übergeführt, daß man ihn mit Natriumhydroxyd und mit Methylchlorid umsetzt, wenn es auch möglich ist, metallisches Natrium anstelle von Natriumhydroxyd und/oder Methylhalogeniden oder Dimethylsulfat anstelle von Methylchlorid zu verwenden. Die Bildung des Methyläthers wird auf jeden Fall durch die Bildung eines Salzes als Nebenprodukt begleitet, das von dem Produkt abgetrennt wird. Das Salz kann in bekannter Weise, z. B. durch Filtrieren, Dekantieren, Extrahieren und/oder Destillieren abgetrennt werden. In einigen Fällen ist es vorteilhaft, in zwei oder mehr Stufen mit einer Abtrennung des Salzes nach jeder Stufe zu methylieren.
Die bevorzugten Polymethyläther können durch folgende Formel wiedergegeben werden:
(F-OH)C
(CH30)f— R—(y— 0CH3)D
(OW)E
worin R die oben angegebene Bedeutung hat, C eine Zahl von 0 bis 3, D eine Zahl von 1 bis 6, E eine Zahl von 0 bis 3, ^ eine Zahl von 0 bis 5 und C+D+E + F gleich 3 bis 6 sind und Y 1 bis 15.
-CH2CH2O-
CH3
— CHjCHO-Gruppeu
oder solche Gruppen in Mischung in Zufalls- oder Blockanordnung bedeuten.
Die Eigenschaften der erfindungsgemäßen Produkte, wie niedrige Viskosität, niedriger Dampfdruck und hohes Lösungsvermögen für saure Gase, werden durch einen hohen Methylierungsgrad auf einen Optimalwert gebracht, obwohl es für einige Zwecke nicht erforderlich ist, das; Polyätherpolyol völlig zu methylieren. Zum Lösen saurer Gase sind im allgemeinen die Produkte am geeignetesten, bei welchen wenigstens 70% und vorzugsweise 90% oder mehr der Hydroxylgruppen des Polyätherpolyols in Methyläthergruppen übergeführt sind. Produkte mit einem durchschnittlichen Molekular-
gewicht von etwa 150 bis 800 und vorzugsweise von etwa 200 bis 600 haben im allgemeinen die zum Lösen von sauren Gasen aus natürlichem Gas und anderen gasförmigen Kohlenwasserstoffen die wünschenswertesten Eigenschaften. Besonders brauchbar als Lösungsmittel sind die der Formel:
CH2O-Z-CH3
A-O-r-CH.
,CH1O-Z-CH,/,,
worin X, Y und ZO bis 15
-CH2CH2O-
CH3
— CH2CHO-Gruppen
10
15
20
25
30
oder solche Gruppen in Mischung bedeuten und die Summe X+ Y+ Z1 bis 15 und A 1 bis 4 ist. Produkte, bei welchem A gleich 1 und X, Y und Z annährend die gleiche Zahl sind, sind im allgemeinen besonders brauchbar.
Die Behandlung natürlichen Gases, gasförmiger niedriger Alkankohlenwasserstoffe, Wasserstoff und Stickstoff, die ein oder mehrere saure Gase enthalten, mit den erfindungsgemäßen Lösungsmitteln wird in der Weise ausgeführt, daß man bekannte Absorptionsverfahren anwendet, bei welchen das Gasgemisch mit dem Lösungsmittel unter Druck in einem Gegenstromabsorptionsturm in einem ununterbrochenen Fluß in berührung gebracht werden. Das an saurem Gas angereicherte Lösungsmittel wird fortlaufend aus dem Absorptionsturm abgezogen und in eine Abtriebkammer geführt, um durch eine Druckverminderung die absorbierten sauren Gase freizusetzen. Eine Vakuumabtreibung oder eine mittels Luft betriebene Abtriebkolonne kann als Endstufe angewendet werden, um den Gehalt des Lösungsmittels an saurem Gas noch weiter zu verringern. Das regenerierte Lösungsmittel wird dann im Kreislauf durch den Absorptionsturm zur weiteren Verwendung zurückgeführt.
Die Extraktion wird am besten bei einer Temperatur im Bereich von etwa -7° C (200F) bis etwa 43° C (120° F) durchgeführt; es können indes auch höhere oder niedrigere Temperaturen angewendet werden. Die niedrigste Temperatur, bei welcher ein Lösungsmittel angewendet werden kann, wird duich die erhöhte Viskosität des Lösungsmittels bei niedrigeren Temperaturen bestimmt; die höchste Temperatur, bei welcher ein Lösungsmittel angewendet werden kann, wird durch die niedrigere Löslichkeit eines sauren Gases wie aber auch durch den erhöhten Dampfdruck des Lösungsmittels bei höheren Temperaturen bestimmt.
In den folgenden Beispielen ist die Erfindung näher beschrieben.
Beispiel 1
Herstellung eines äthoxyüerten Glycerintrimethyläthers
Es wurden 492 g Glycerin und 1,0 g SOprozentiges Natriumhydroxyd in einen Zweiliter-Reaktor gegeben, der aus rostfreiem Stahl hergestellt, mit einem Rührwerk versehen war und unter Druck gesetzt werden konnte. Die Beschickung wurde auf J 38° C erhitzt, bei welcher Temperatur insgesamt 608 g Äthylenoxyd während drei Stunden zugegeben wurden. Das anfallende Produkt war eine klare farblose Flüssigkeit, die ein Hydroxyläquivalentgewicht von 68,7 hatte, was einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 206 entsprach.
Das äthoxylierte Glycerin, nämlich 850 g, wurde in den Reaktor zugleich mit 250 g blättchenförmigem Natriumhydroxyd gegeben und die Beschickung auf 121,1°C (2500F) erhitzt und bei einem Vakuum von 30 mm Hg während zwei Stunden gerührt, und v/ährend dieses Zeitraumes wurden 68 g Wasser entfernt. Beginnend mit einer Temperatur von 1210C wurde Methylchlorid zugesetzt und das Zusetzen drei Stunden bei einer Temperatur von 121,1 bis 138°C und einem Druck von 3,52 kg/cm2 fortgesetzt. Während dieser Umsetzung wurden 315 g Methylchlorid absorbiert. Das Produkt wurde aus dem Reaktor genommen und filtriert. Das als Nebenprodukt anfallende Natriumchlorid wurde mehrere Male mit Isopropanol gewaschen und die Waschwässer zusammengegeben und der Alkohol von dem gelösten Produkt abdestilliert. Es wurde gefunden, daß das Produkt eine Hydroxylzahl von 364 hatte.
Es wurden 800 g des Produktes zugleich mit 230 g blättchenförmigem Natriumhydroxyd in den Reaktor zurückgegeben und die Beschickung auf 121,1°C erhitzt und unter einem Vakuum von 30 mm Hg zwei Stunden gerührt. Es wurden bei einer Temperatur von 121,1 bis 138°C und einem Druck von 1,41 bis 3,52 kg/cm2 während drei Stunden 295 g Methylchlorid zugegeben. Das Produkt wurde gekühlt, aus dem Reaktor genommen und filtriert. Der Filterkuchen wurde mit mehreren Teilen Isopropanol gewaschen und das Isopropanol von dem gelösten Produkt abdestilliert. Das erhaltene Produkt war eine klare, farblose Flüssigkeit mit einer Viskosität von 4,5 Centistokes bei 25°C. Die Hydroxylzahl des Produktes war 11,0 was auf eine Umwandlung von 98,6% in den Trimethyläther hinweist. Das berechnete Molekulargewicht des Produktes war 248.
Beispiel 2
Herstellung äthoxylierten-propoxylierten Glycerintrimethyläthers
In einer dem Beispiel 1 entsprechenden Weise wurden bei 138°C während eines Zeitraumes von vier Stunden in einem ersten Verfahrensschritt 396 g Glycerin mit 402 g Äthylenoxyd und in einem zweiten Verfahrensschritt mit 402 g Propylenoxyd umgesetzt. Das Addukt war eine klare, schwach gelbe Flüssigkeit mit einer Hydroxylzahl von 588, die einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 286 entspricht. 870 g des Adduktes wurden während 3,5 Stunden bei 121,10C und mm Hg mit 220 g blättchenförmigem Natriumhydroxyd umgesetzt. Es wurden dann bei der gleichen Temperatur und einem Druck von 1,41 bis 3,52 kg/cm2
286 g Methylchlorid zugesetzt. Das Produkt wurde gekühlt und filtriert und das Nebenprodukt anfallende Natriumchlorid wurde mit mehreren Teilen Isopropanol gewaschen. Nach dem Abdestiilieren des Isopropanols hatte das Produkt eine Hydroxylzahl von 226.820 g des Produktes wurden wieder in den Reaktor gegeben und, wie im Beispiel 1 beschrieben, mit 148 g Natriumhydroxyd und 190 g Methylchlorid alkyliert. Das Produkt wurde gekühlt und filtriert und das Salz mit Isopropanol gewaschen, das dann durch Destillation entfernt wurde. ,0 Das Produkt war eine klare, schwach gelbe Flüssigkeit mit einer Viskosität von 7,0 Centistokes bei 25°C. Die Hydroxylzahl war 16,1, was auf eine Überführung von 97,3% in den Trimethyläther hinweist. Das berechnete Molekulargewicht des Produktes war 328.
Beispiel 3
Herstellung von äthoxyliertem Sorbitol tetramethyläther
15
20
Ein aus säurefestem Stahl bestehender Druckreaktor wurde mit 182 g Sorbitol (1 M) und 0,3 g pulverisiertem Natriumhydroxyd beschickt. Bei Erhitzen und Schmelzen bei etwa 138° C wurden während etwa drei Stunden 176 g (4 M) Äthylenoxyd langsam zugegeben. Nach einer unter Vakuum erfolgenden Abtreibung des äthoxylierten Sorbitols wurden 170 g (4,25 M) Natriumhydroxyd zugegeben und das Gemisch auf 121,1°C erhitzt und das gebildete Wasser bei einem Vakuum von etwa 30 mm Hg abgeleitet. Nach der Beendigung der Abtreibung von drei Stunden wurden 210 g (4,2 M) Methlylchlorid langsam bei 121,1°C und einem Druck von 1,41 bis 3,52 kg/cm2 zugesetzt und dann das Produkt gekühlt und filtriert. Der Filterkuchen wurde mit kleinen Mengen Isopropanol gewaschen und die vereinigten Waschwässer wurden durch Abstreifen von dem Isopropanol befreit. Das Produkt hatte ein berechnetes Molekulargewicht von 414.
B e i s ρ i e I 4
Herstellen von äthoxyliertem Pentaerythritoltrimethyläther
Ein Reaktor wurde mit 136 g (1 M) Pentaerythritol, 0,5 g Natnumhydroxyd und etwa 200 g Wasser unter Bildung einer Aufschlämmung beschickt. Das Gemisch wurde auf 104,40C erhitzt und zunächst während fünf Stunden 44 g (1 M) Äthylenoxyd zugesetzt Das Wasser wurde dann abgetrieben und das Produkt mit einer zusätzlichen Menge von 88 g (2 M) Äthylenoxyd unter Bildung des 3 Mol-Adduktes behandelt. Dann wurden 125 g (3,1 M) Natriumhydroxyd zugegeben, um das Natriiimalkoholat 711 bilden, und das Gemisch wurde auf 121,1°C erhitzt und das gebildete Wasser bei einem Vakuum von 30 mm Hg entfernt Nach einem vierstündigen Abstreifen wurden langsam bei 121,1°C und 1,41 bis 3,52 kg/cm2 155 g Methylchlorid (3,1 M) zugegeben. Nach Beendigung des Zusetzenes wurde das Produkt mit Isopropanol verdünnt und Salz abfiltriert. Nach dem Abstreifen des Isopropanols ergab sich ein Produkt mit einem berechneten Molekulargewicht von 310.
Ermittlung der Löslichkeit von sauren Gasen
in Lösungsmitteln
' Das Lösungsvermögen der erfindungsgemäßen PoIyäther für saure Gase wurde anhand einer Reihe von Versuchen festgestellt, gemäß welchen die Löslichkeit von CO2 und H2S in diesen Lösungsmitteln ermittelt wurde, und zwar in der Weise, daß ein bekanntes Volumen eines dieser Lösungsmittel in einen mit einem Rührwerk versehenen Druckreaktor bei 37,8°C gegeben und abgeschlossen wurde und abgewogene Mengen von CO2 bzw. H2S in den Reaktor gegeben wurden. Aus dem Gewicht des zugesetzten Gases und dem erzielten Gleichgewichtsdruck ergab sich aus einer Berechnung die Löslichkeit des Gases in dem Lösungsmittel bei 37,80C und dem Druck des Systems. Die bei verschiedenen Drücken erhaltenen Werte wurden in ein Diagramm eingetragen, so daß die Löslichkeit bei irgendeinem gewünschten Druck aus dem Diagramm entnommen werden konnte. Diese Methode ist in dem folgenden Beispiel veranschaulicht.
Beispiel A
Es wurde flüssige.? Kohlendioxyd in Mengen von jeweils 5,0 g zu 500 ml des Lösungsmittels in einen schüttelbaren Zweiliter-Druckkolben gegeben und das ganze sich fünf Minuten zur Erreichung des Gleichgewichtes überlassen und dann der Druck des Systems bestimmt. Der dem Partialdruck von Kohlendioxyd entsprechende Druck diente zur Berechnung der Menge Gas in der Dampfphase. Das vorliegende bekannte Gewicht des Kohlendioxyds erlaubte die Bestimmung der Menge des gelösten Gases. Es wurde eine konstante Temperatur von 37,80C während der Versuche durch Erhitzen und/oder Kühlen aufrecht erhalten. Die Löslichkeiten wurden in Gramm Kohiendioxyd je 100 ml Lösungsmittel aufgezeichnet Das Diagramm der Löslichkeit gegen Partialdruck ermöglichte Vergleiche verschiedener Lösungsmittel bei dem gleichen Druck.
Die Löslichkeit von Hydrogensulfid in den Lösungsmitteln wurde im wesentlichen nach derselben Methode ermittelt.
In der folgenden Tabelle 1 ist die Löslichkeit von CO2 und H2S in drei erfindungsgemäßen Lösungsmitteln und in im Handel zur Entfernung von sauren Gasen erhältlichem Propylencarbonat und Polyäthylenglycoldimethyläther eingetragen. Die CCVLöslichkeiten beziehen sich auf einen 7,03 kg/cm2-Partialdruck und die H^S-Löslichkeiten beziehen sich auf einen Partialdruck von 3,52 kg/cm2. Die Werte ergeben, daß die angegebenen Methylätherderivate von Polyätherpolyolen eine hohe Löslichkeit sowohl für CO2 als auch für H2S besitzen.
ίο
9 Tabelle 1 Lösungsmitteln bei 37,8° C 10
Löslichkeit saurer Gase in verschiedenen CO2-Löslichkeit
Lösungsmittel (Gm/100 ml bei
7,03 kg/cm2) H2S-Löslichkeit
(Gm/100 ml bei
ÄthoxyliertesGlycerin-trimethyläther, η QQ
ζ,οο
3,52 kg/cm?)
Molekulargewicht 321
Äthoxylierter-propoxylierter Glycerin- 3,15 7,9
trimethyläther, Molekulargewicht 328
ÄthoxylierterGlycerin-trimethyläther, 3,35 6,9
Molekulargewicht 248 3,25
Polyäthylenglycoldimethyläther 3,45 7,8
Propylencarbonat 7,9
4,1
Viskosität 25° C Dampfdruck 1000C
7,3 cst 0,5 mm Hg
7,0 cst 0,4 mm Hg
4,7 cst
6,1 cst
2,1 cst
0,9 mm Hg
1,4 mm Hg
7,5 mm Hg
Aus der vorstehenden Tabelle ergibt sich, daß die Gasen rechnen muß, da dadurch ein Überschäumen und
erfindungsgemäßen Verbindungen eine etwa 25% eine Beeinträchtigung der Betriebsgeschwindigkeit
niedrigere Viskosität als der bekannte Polyäthylengly- bedingt werden kann. Zur Prüfung wurde Luft durch
coldimethyläther und einen beachtlich niedrigeren eine Glasscheibe aus gesintertem Glas in eine
Dampfdruck als Propylencarbonat bzw. Polyäthylengly- 45 Lösungsmittelsäule mit einer bestimmten Geschwindig-
coldimethyläther haben. Eine niedrige Viskosität erhöht keit durchperlen gelassen. Es wurde gefunden, daß die
die Absorptionsgeschwindigkeit und ein niedriger erfindungsgemäßen Trimethyläther 10% weniger
Dampfdruck verkleinert die Verluste an Lösungsmittel schäumen als der bekannte Polyäthylenglycoldimethyl-
während der Abtreibung. äther und 20% weniger als das bekannte Propylencar-
Das Schäumen ist ein Problem, mit dem man bei den 50 bonat.
bekannten Absorptionskolonnen zum Reinigen von
In der folgenden Tabelle 2 sind einige physikalische Eigenschaften der erfindungsgemäßen Verbindungen und von | Propylencarbonat sowie Polyäthylenglycoldimethyläther gegenübergestellt. «
Tabelle 2
Physikalische Eigenschaften der Lösungsmittel -
Lösungsmittel
ÄthoxylierterGlycerin-trimethyläther,
Molekulargewicht 321
Äthoxylierter-propoxylierter Glycerin-
trimethyläther, Molekulargewicht 328
Äthoxylierter Glycerinlrimethyläther,
Molekulargewicht 248 4,7 cst 0,9 mm Hg J
Polyäthylenglycoldimetnyläther 6,1 cst 1,4 mm Hg |
Propylencarbonat

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Polymethyläther der allgemeinen Formel
    (Y
    R
    (OH)a
    10
    worin R der Rest eines Polyols ist, das 3 bis 6 in Hydroxylgruppen vorliegende aktive Wasserstoff- 15 atome enthält, A eine Zahl von 1 bis 6, B eine Zahl von 0 bis 5 und A + B gleich 3 bis 6 sind, und Y 1 bis 15,
    -CH2CH2O-
    CH3
    I
    -CHjCHO-Gruppen
    20
    25
    oder solche Gruppen in Mischung bedeutet und der ,30 Polymethyläther wenigstens 3 Methyläthergruppen je Molekül besitzt.
  2. 2. CH2O-Z-CH3
    CHO-F-CH3
    CH2O-Z-CH3
    worin X, yund Z 1 bis 15,
    -CH2CH2O-
    oder
    CH3
    — CH2CHO-Gruppen
    35
    40
    45
    50
    oder solche-Gruppen in Mischung bedeuten und die Summe von X + Y+ Z 1 bis 15 und A 1 bis 4 ist. 55
  3. 3. Polymethy!äther der Formel
    (Y- OH)C
    (CH3O)f—R—(y—OCH3)O
    (OH)1
    -CH2CH2O-
DE2059051A 1970-02-12 1970-12-01 Polymethyläther und deren Verwendung Expired DE2059051C2 (de)

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US1100370A 1970-02-12 1970-02-12

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GB (1) GB1312277A (de)

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