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DE19930705A1 - Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureeinheiten modifiziertem Polyethylenterephthalat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureeinheiten modifiziertem Polyethylenterephthalat

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DE19930705A1
DE19930705A1 DE19930705A DE19930705A DE19930705A1 DE 19930705 A1 DE19930705 A1 DE 19930705A1 DE 19930705 A DE19930705 A DE 19930705A DE 19930705 A DE19930705 A DE 19930705A DE 19930705 A1 DE19930705 A1 DE 19930705A1
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ethylene glycol
polyethylene terephthalate
phthalic
phthalic anhydride
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Jens-Peter Wiegner
Volkmar Voerckel
Sarat Munjal
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Dow Olefinverbund GmbH
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Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureeinheiten modifiziertem Polyethylenterephthalat unter Vermeidung von hohen Phthalsäureverlusten während der Veresterung und der Polykondensation unter Beibehaltung der durch Phthalsäure bedingten günstigen anwendungstechnischen Eigenschaften. Erfindungsgemäß wird in der Veresterungs- und/oder Polykondensationsstufe ein unkatalysiert hergestelltes Vorkondensat aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol zugesetzt, in dem Ethylenglycol in einem molaren Überschuß von 2 zu 3,5, bezogen auf das Phthalsäureanhydrid, eingesetzt wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureeinheiten modifiziertem Polyethylenterephthalat (PET).
Polyethylenterephthalat wird, insbesondere als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Verpackungsmaterialien, mit verschiedenen Comonomeren modifiziert, um gün­ stige anwendungstechnische Eigenschaften zu erzielen. Vorzugsweise werden Sub­ stanzen zugesetzt, die die Kettenorientierung brechen. Erreicht werden damit ein niedrigerer Schmelzpunkt, was für die Bildung von Nebenprodukten (wie z. B. Acet­ aldehyd) bei der Herstellung und bei der Verarbeitung von Bedeutung ist, und eine geringere thermische Kristallisationsgeschwindigkeit. Die geringere Kristallisations­ geschwindigkeit gestattet die Herstellung von Halbzeugen für spezielle Einsatzge­ biete.
Beschrieben werden vor allem Isophthalsäure (EP 465 040, US 4 618 386, US 4 835 247, US 4 921 929, US 4 940 616, US 5 310 787) und Cyclohexandi­ methanol (US 5 283 295, US 5 310 787) als Comonomere. Beide Substanzen zählen zu den Spezialchemikalien.
Der Einsatz von Phthalsäureanhydrid in der PET-Herstellung als Katalysator (DE 21 26 217, DE 21 66 285, JP 49 013 249, JP 50 062 245, JP 52 124 098) und zur Endgruppenmodifizierung (EP 51 553 und SU 994 490) ist bekannt.
JP 08 188 919 und JP 06 184 415 haben den Einsatz von Phthalsäureanhydrid bei der Herstellung von Polyethylenterephthalatfasern zum Inhalt.
Problematisch gestaltet sich der Einsatz von Phthalsäureanhydrid in der Veresterung sowohl durch die ausgeprägte Neigung dieser Substanz zu sublimieren, als auch durch die Tendenz zur Bildung cyclischer Oligomere mit einem vergleichsweise niedrigen Siedepunkt. Verbunden damit sind hohe Verluste an Phthalsäure in der Veresterung und in der Polykondensationsphase.
In dem rumänischen Patent RO 104 034 wird die Herstellung von Polyethylen­ terephthalat mit einem Gehalt von 25-55 Masse-% Phthalsäureeinheiten geschützt. Beschrieben ist die Polykondensation von Bis-(hydroxyethyl)terephthalat mit einem Bis-(hydroxyethyl)phthalat. Das Phthalat wird durch die Umsetzung von Ethylenglycol mit Phthalsäureanhydrid mit einem molaren Überschuß von Ethylenglycol zur Terephthalsäure von 3-6 : 1 und in Anwesenheit von Zinkacetat als Katalysator syn­ thetisiert. Ein auf diese Weise hergestelltes Phthalat kann nicht in der Synthese von Verpackungsmaterialien eingesetzt werden, da der verfahrensbedingt extrem hohe Gehalt an Diethylenglycol (< 20%) dieses Esters die Glastemperatur des modifi­ zierten Polyethylenterephthalates sehr weit absenkt. Ebenfalls störend wirkt sich der Katalysator bei hohen Temperaturen auf den Polyester aus, da Zinkacetat die ther­ mische Zersetzung von Polyethylenterephthalat katalysiert. Die auf diese Weise hergestellten Copolyester finden deshalb ausschließlich Verwendung als Adhesive. In GB 1 060 401 ist die Synthese von stabilen Blockcopolyestern unter Zusatz von Phosphorverbindungen beschrieben.
DE 27 06 128 schützt den Einsatz von Phthalsäureestern als Weichmacher für Po­ lyethylenterephthalat. Durch die Veresterung der Endgruppen dieser Phthalsäuree­ ster mit monofunktionellen Alkoholen (z. B. Nonanol) wird der Einbau in das PET unterbunden.
Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureein­ heiten modifiziertem Polyethylenterephthalat unter Vermeidung von hohen Phthal­ säureverlusten während der Veresterung und der Polykondensation unter Beibe­ haltung der durch Phthalsäure bedingten günstigen anwendungstechnischen Eigen­ schaften.
Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß in der Veresterungs- und/oder Polykonden­ sationsstufe ein unkatalysiert hergestelltes Vorkondensat aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol zugesetzt wird, in dem Ethylenglycol in einem molaren Überschuß von 2 bis 3,5, vorzugsweise 2,5 bis 3, bezogen auf das Phthalsäureanhydrid, einge­ setzt wird.
Im Ergebnis können erfindungsgemäß zwischen 0,1 und 10 Masse-%, vorzugsweise 0,5 bis 6 Masse-%, Phthalsäure in das Polyethylenterephthalat eingebaut werden.
Überraschend wurde gefunden, daß man die durch die Sublimation des Phthalsäu­ reanhydrids und die Bildung relativ leichtflüchtiger cyclischer Ester aus Phthalsäure und Ethylenglycol auftretenden Verluste durch den Einsatz von katalysatorfreien Vorkondensaten aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol erheblich minimieren kann, ohne daß die anwendungstechnischen Eigenschaften sich von denen des auf Basis von Phthalsäureanhydrid modifiziertem Polyethylenterephthalats unterschei­ den.
Es wurde weiterhin festgestellt, daß das Vorkondensat aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol mit einem Ethylenglycolüberschuß hergestellt werden muß.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß großtechnisch verfügbares Phthalsäureanhydrid für die Modifizierung von PET verwendet wird.
Die Erfindung soll an den nachfolgenden Beispielen erläutert werden.
Beispiel 1 PSA/EG-Oligomerensynthese, Variante A (Vergleichsbeispiel)
In einem 2 l-Dreihalskolben mit Rührer, Thermometer und Destillationsaufsatz wur­ den 592,56 g Phthalsäureanhydrid (4 mol) und 496,56 g (8 mol) Ethylenglycol vor­ gelegt und unter Rühren erwärmt. Bei einer Sumpftemperatur von < 170°C begann Reaktionswasser abzudestillieren. Die Umsetzung wurde bei einer Sumpftemperatur von 230°C unterbrochen und es wurden 148,14 g (1 mol) Phthalsäureanhydrid und 124,14 g (2 mol) Ethylenglycol zugesetzt. Es wurde erneut bis zu einer Sumpftempe­ ratur von 230°C unter ständigem Abdestillieren des Reaktionswassers erwärmt. An­ schließend wurden 148,14 g (1 mol) Phthalsäureanhydrid und 217,24 g (3,5 mol) Ethylenglycol zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter ständigem Abdestillie­ ren des Reaktionswassers und des überschüssigen Ethylenglycols bis auf eine Sumpftemperatur von 260°C erhitzt.
Nach dem Abkühlen wurde das zähflüssige Reaktionsprodukt einer GC-MS-Analyse unterworfen.
Die Tabelle 1 enthält eine Übersicht über die identifizierten Oligomere.
Tabelle 1
GC/MS-Analyse von Phthalsäureanhydrid/Ethylenglycol-Kondensat
Dieses Vorkondensat aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol ist aufgrund des sehr hohen Gehaltes an relativ leichtflüchtigen cyclischen Estern ungeeignet für ei­ nen Einbau unter Polykondensationsbedingungen.
Beispiel 2 PSA/EG-Oligomerensynthese, Variante B (Vergleichsbeispiel)
Die Synthese dieser Oligoester wurde mit dem in dem rumänischen Patent RO 104 034 angegebenen 4,5fachen molaren Überschuß von Ethylenglycol, bezo­ gen auf das Phthalsäureanhydrid, ohne den angegebenen Katalysator durchgeführt.
In einer Apparatur analog Beispiel 1 wurden 592,56 g (4 mol) Phthalsäureanhydrid und 1117,26 g (18 mol) Ethylenglycol vorgelegt und unter ständigem Rühren und Abdestillieren des Reaktionswassers und eines Teils des überschüssigen Ethylen­ glycols auf eine Sumpftemperatur von 260°C erwärmt.
Die Methanolyse des entstandenen Reaktionsproduktes ergab gaschromatogra­ phisch bestimmt einen Diethylenglycolgehalt von 23,9 Masse-%.
Dieses Produkt ist aufgrund des sehr hohen Diethylenglycolgehaltes und der Zu­ sammensetzung (sehr hoher Anteil relativ leichtflüchtiger Oligomere) nicht geeignet für die Modifizierung von Polyethylenterephthalat.
Beispiel 3 PSA/EG-Oligomerensynthese, Variante C (Vergleichsbeispiel)
In einem 250 ml-Dreihalskolben mit Thermometer, Rückflußkühler und Rührer wur­ den 101,6 g Bis-(2-hydroxyethyl)terephthalat (0,4 mol) und 59,2 g (0,4 mol) Phthal­ säureanhydrid vorgelegt und unter Rühren auf 260°C erwärmt.
Die NMR-Analyse bestätigte die Struktur des einseitig mit Phthalsäure veresterten Bis-(2-hydroxyethyl)terephthalats.
Beispiel 4 PSA/EG-Oligomerensynthese, Variante D (erfindungsgemäßes Beispiel)
In einer Apparatur analog Beispiel 1 wurden 592,56 g (4 mol) Phthalsäureanhydrid und 496,56 g (8 mol) Ethylenglycol vorgelegt und unter ständigem Abdestillieren des Reaktionswassers auf 230°C erwärmt. Die Umsetzung wurde unterbrochen und es wurden 148,12 g (1 mol) Phthalsäureanhydrid und 248,3 g (4 mol) Ethylenglycol zu­ gegeben und es wurde erneut auf 230°C erwärmt.
Dieser Vorgang wurde insgesamt viermal wiederholt. Nach der letzten Zugabe wur­ de die Umsetzung bei einer Sumpftemperatur von 260°C abgebrochen.
Die Tabelle 2 enthält die Ergebnisse der GC/MS-Untersuchung des Reaktionspro­ duktes.
Tabelle 2
GC/MS-Analyse von Phthalsäureanhydrid/Ethylenglycol-Kondensat
Die GC/MS-Analyse bestätigte die grundsätzliche Eignung dieses Vorkondensats aus Phthalsäureanhydrid und Ethylenglycol für die Synthese eines modifizierten Polyethylenterephthalats.
Beispiel 5 Polykondensationsvariante 1 Synthese eines mit Phthalsäureeinheiten modifizierten Polyethylen­ terephthalats durch Zugabe von Phthalsäure-Comonomeren vor der Veresterung
In einem 2,3 l-V2A-Stahlreaktor wurden 664,64 g Terephthalsäure, 335,18 g Ethy­ lenglycol, 0,623 g Antimontriacetat und die entsprechende Menge an Phthalsäure- Comonomeren vorgelegt. Unter ständigem Rühren wurde das Reaktionsgemisch auf 250°C erhitzt. Als der Innendruck 3 bar erreichte, wurde über einen Zeitraum von 100 min langsam entspannt. Der Veresterungsstufe folgte eine Polykondensations­ stufe bei 275°C unter Vakuum (zwischen 0,5-15 mbar).
Die Produkte wurden NMR-spektroskopisch auf den Gehalt an Phthalsäure unter­ sucht.
Beispiel 6 Polykondensationsvariante 2 Synthese eines mit Phthalsäureeinheiten modifizierten Polyethylen­ terephthalats durch Zugabe von Phthalsäure-Comonomer vor der Polykondensation
In einer Versuchsapparatur und nach einem Versuchsablauf analog Beispiel 5 wurde das Phthalsäureanhydrid erst nach der Veresterungsstufe zugegeben. Nach der Zu­ gabe wurde 10 min unter Druck gerührt. Anschließend erfolgte analog Beispiel 1 die Polykondensation.
Die Produkte wurden NMR-spektroskopisch auf den Gehalt an Phthalsäure unter­ sucht (siehe Tabelle 3).
Beispiel 7 Polykondensationsvariante 3 Synthese eines mit Phthalsäureeinheiten modifizierten Polyethylen­ terephthalats durch Zugabe von Phthalsäureanhydrid vor der Poly­ kondensation
Versuchsapparatur und -ablauf entsprachen Beispiel 5. Nach der Zugabe des Phthalsäure-Comonomeren wurde 60 min unter Druck gerührt.
Die Produkte wurden NMR-spektroskopisch auf den Gehalt an Phthalsäure unter­ sucht.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die NMR-spektroskopisch bestimmten Phthalsäuregehalte in Abhängigkeit vom Phthalsäure-Comonomeren und der Synthesevariante.
Tabelle 3
Phthalsäuregehalte in Abhängigkeit vom Phthalsäure-Comonomeren und der Synthesevariante
Diese Ergebnisse verdeutlichen den Vorteil beim Einsatz von Phthalsäure/Ethylen­ glycol-Oligomeren gegenüber Phthalsäureanhydrid.
Gleichzeitig wird die große Bedeutung der Zusammensetzung dieser Oligomeren­ gemische sichtbar.
Mit dem Zusatz von Phthalsäure/Ethylenglycol-Estern in der Veresterungs- oder Polykondensationsstufe ist eine sehr effektive Möglichkeit gegeben, mit Phthalsäu­ reeinheiten modifiziertes Polyethylenterephthalat herzustellen.
Der auf diese Weise synthetisierte Polyester entspricht hinsichtlich Glastemperatur (76-81°C), Schmelztemperatur (230-250°C) und einem modifizierten Kristallisati­ onsverhaften den Anforderungen für die Herstellung von Halbzeugen für spezielle Anwendungsgebiete.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung von mit o-Phthalsäureeinheiten modifiziertem Polye­ thylenterephthalat, dadurch gekennzeichnet, daß in der Veresterungs- und/oder Polykondensationsstufe ein unkatalysiert hergestelltes Vorkondensat aus Phthal­ säureanhydrid und Ethylenglycol zugesetzt wird, in dem Ethylenglycol in einem molaren Überschuß von 2 zu 3,5, bezogen auf das Phthalsäureanhydrid, einge­ setzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise ein mo­ larer Ethylenglycolüberschuß von 2,5 bis 3, bezogen auf Phthalsäureanhydrid, ein­ gesetzt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen 0,1 und 10 Masse-% Phthalsäure in das Polyethylenterephthalat eingebaut wer­ den.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen 0,5 und 6 Masse-% Phthalsäure in das Polyethylenterephthalat eingebaut werden.
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