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DE19616441C1 - Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau - Google Patents

Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau

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Publication number
DE19616441C1
DE19616441C1 DE19616441A DE19616441A DE19616441C1 DE 19616441 C1 DE19616441 C1 DE 19616441C1 DE 19616441 A DE19616441 A DE 19616441A DE 19616441 A DE19616441 A DE 19616441A DE 19616441 C1 DE19616441 C1 DE 19616441C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
clamping head
longitudinal axis
slot
toggle
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE19616441A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef-Gerhard Tuenkers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tuenkers Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Tuenkers Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7792358&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE19616441(C1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Tuenkers Maschinenbau GmbH filed Critical Tuenkers Maschinenbau GmbH
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Priority to EP97104333A priority patent/EP0803331B1/de
Priority to ES97104333T priority patent/ES2135962T3/es
Priority to US08/842,829 priority patent/US5845897A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE19616441C1 publication Critical patent/DE19616441C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau mit einem in einem orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange geführten Querschnitt rechteckförmigen Spannkopf, der aus zwei Gehäuseteilen aufgebaut ist, und mit einem sich in axialer Verlängerung an das zylinderseitige Ende des Spannkopfes anschließenden Zylinder, in dem ein abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck, insbesondere durch Luftdruck zu beaufschlagender Kolben längsverschieblich und dichtend geführt ist, der mit seiner Kolbenstange den Zylinder und einen Hohlraum des Spannkopfes axial durchgreift, wobei am freien Ende der Kolbenstange eine Knie­ hebelgelenkanordnung befestigt ist, die mit einem Spannarm gekoppelt ist, mit Endschaltern bzw. Stellungsgebern in Form von Mikroschaltern, induktiven Schaltern, Pneumatikschaltern oder Sensoren, die in einem Raum des Spann­ kopfes integriert sind, wobei die Schalter relativ zueinander einstellbar sind und an einer die Abdeckung für dieselben bildenden Halterung als insgesamt austauschfähige Abfragekassette in Form einer Platine im Bereich eines Schlitzes in axialer Richtung des Spannkopfes angeordnet und befestigt sind, wobei die Abfragekassette in der Draufsicht eine "T"-förmige Gestalt mit einer Befestigungsschiene und einem Flansch aufweist, an den sich ein mit seiner Längsachse parallel zur Längsachse der Kolbenstange erstreckendes Profil anschließt.
Stand der Technik
Eine derartige Kniehebelspannvorrichtung bildet Gegenstand der auf die An­ melderin zurückgehenden DE 93 11 132.0 U1 und der inhaltsgleichen europäischen Patentanmeldung 0 636 449 (94 105 296.1-2302). Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist kein Schlitz vorgesehen, während bei der Ausführungsform nach Fig. 8 die Kassette von der Seite her angebaut wird.
Aus der DE 92 15 151.5 U1 ist eine Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken vorbekannt, bestehend aus einem gabelförmigen Kopfstück, an dem der Spannarm schwenkbar gelagert ist, der mit dem Ende einer bewegba­ ren Stellstange des Vorrichtungsantriebes in Verbindung steht, wobei im Stell­ wegsbereich des Endes der Stellstange neben dieser Endstellungsabfrage­ schalter angeordnet sind und am Ende der Stellstange der Lagerzapfen für Führungsrollen der Stellstange verlängert ist und den Stellungsgeber bildet, der in ein sich parallel zur Stellstange erstreckendes Langloch in den Anordnungs­ bereich der Endstellungsfühler einragt, wobei das Kopfstück an einer Außen­ flanke eines seiner Gabelteile mit einer flachen, gegen den Stellwegsbereich des Endes der Stellstange und nach außen offenen Ausnehmungen versehen ist, wobei in der nach außen offenen Ausnehmung der mindestens eine mit zwei Endstellungsfühlern versehenen Endstellungsabfrageschalter angeordnet ist und die Ausnehmung mit dem darin angeordneten Endstellungsabfrage­ schalter mit einem lösbar am Kopfstück angeordneten Abdeckblech verschlos­ sen ist.
Letztere Bauart benötigt umständlicherweise anzufertigende Hohlräume, in de­ nen die Schalter anzuordnen sind und die Anpassung von besonderen Ab­ deckblechen. Bei Störungen muß zunächst das Abdeckblech entfernt und die in den Hohlräumen montierten Schalter gelöst und ausgetauscht werden. Die An­ ordnung dieser speziellen Hohlräume ist kostenträchtig, wobei auch das Aus­ tauschen defekter Schalter und deren Montage sehr zeitaufwendig ist.
Aus dem DE-U-90 16 781.3 ist eine Spannvorrichtung mit Verstellaggregat, Spannarm, Endstellungsabfrageeinrichtungen und Antriebsstellstange, mit der der Spannarm direkt oder indirekt zwischen von den Endstellungsabfrageele­ menten vorgegebenen Endstellungen verschwenkbar ist, vorbekannt. Die Endstellungsabfrageelemente sind in einem separaten, mit der Spannvorrich­ tung lösbar verbundenen Gehäuse neben einer in diesem Gehäuse axial geführten und verstellbaren, mit Stellungsgeber versehenen Fühlerstange an­ geordnet, die sich parallel zu einer Gehäuseanschlußfläche erstreckt und mit ihrem oberen Ende aus dem Gehäuse herausragt, zwischen dem und der Stellungsstange eine mit dem oberen Ende und der Stellstange axial fixierte Mitnehmertraverse angeordnet ist. Die Endstellungsabfrageelemente sind in dem Gehäuse in Bezug auf den Stellungsgeber einstellbar angeordnet. Diese Spannvorrichtung ist mit einem Spannarm in einem am Antriebsaggregat ange­ ordneten gabelartigen Kopfstück schwenkbar gelagert. Das Gehäuse ist auf der Spannarmseite oder der spannarmfernen Seite der Vorrichtung mit seiner Ge­ häuseanschlußfläche angeordnet, wobei sich die Mitnehmertraverse von der Führungsstange zwischen den Gabelteilen des Kopfstückes zur Stellstange erstreckt. Mindestens in einem Gabelteil des Kopfstückes ist seitlich und paral­ lel zur Stellstange ein Längsschlitz und an der Längsschlitzseite der Vorrich­ tung das Gehäuse angeordnet, wobei die sich zwischen dem oberen Ende der Fühlerstange und der Stellstange erstreckende Mitnehmertraverse sich durch den Längsschlitz erstreckt. Die Stellstange ist mit dem Spannarm vom Antriebs­ aggregat gleichzeitig drehend und in Achsrichtung bewegbar. Das Gehäuse ist auf einer der beiden schwenkbereichsfernen Seiten der Vorrichtung angeord­ net, wobei die Mitnehmertraverse mit der Stellstange und/oder dem Spannarm drehbar verbunden ist. Das stellstangenseitige Anschlußende der Mitnehmer­ traverse ist gabelartig ausgebildet.
Aus der DE 30 22 376 C2 ist eine Kniehebelspannvorrichtung zum Fest­ spannen von Werkstücken, insbesondere Karosserieteilen, bestehend aus ei­ nem Druckzylinder mit doppelt wirksamem Kolben und Kolbenstange, vorbe­ kannt, deren Ende mit einem Kopfstück versehen ist, das in einem an dem Zy­ linder axial angesetzten Führungsstück geführt und über ein angelenktes Zwischenglied beweglich mit einem am Führungsstück an einem seitlichen Schwenkgelenk gelagerten Spannhebel verbunden sowie über eine Flach­ führung am Führungsstück abgestützt ist, wobei diese Flachführung in einer Ebene liegt, die parallel zur einer durch die Kolbenstangenachse gelegten Ebene und auf der zum Schwenkgelenk des Spannhebels abgewandten Seite angeordnet ist. Die Flachführung ist an einer dem Schwenkgelenk gegenüber­ liegenden, maximal von der Kolbenstangenachse entfernten Innenfläche des Führungsstückes angeordnet. Am freien Ende des Führungsstückes ist ein Hubbegrenzungsstellelement in der Nähe der Flachführung angeordnet.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kniehebelspannvorrichtung der im Gattungsbegriff vorausgesetzten Art dahingehend auszubilden, daß sie nicht nur von der Rückseite, sondern auch von allen vier Seiten an Vorrichtungsteilen anbaubar ist, unter Beibehaltung der von der Kassettentechnik her bekannten Vorteile.
Lösung
Diese Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merk­ male gelöst.
Einige Vorteile
Bei der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung wird die Abfragekassette von der Rückseite des Spannergehäuses durch eine enge, schlitzförmige Ausnehmung in das Gehäuse eingesteckt. Die Abfragekassette ist demzufolge nur schmal gestaltet und beinhaltet die Sensoren, die Stecker, die miteinander verkabelt sind und etwaige Befestigungsmuttern bzw. Schrauben. Obwohl die Abfrage­ kassette von der Rückseite in eine schlitzförmige Ausnehmung des Gehäuses eingeführt wird, kann die dort befindliche Anbaumöglichkeit voll genutzt, das heißt, die Kniehebelspannvorrichtung auch von dieser Seite angebaut werden. Die Kniehebelspannvorrichtung kann somit auch von der Rückseite befestigt werden bzw. es können dort befindliche Konsolen, Halterungen usw. ange­ schraubt werden. Auch bei der Erfindung werden etwaige Endschalter, Mikro­ schalter, induktive Schalter, Sensoren oder dergleichen verstellbar angeordnet, um verschiedene Öffnungswinkel, Hübe oder dergleichen einzustellen. Diese Kassettentechnik ist sehr servicefreundlich, da durch Lösen von zum Beispiel nur einer Schraube die komplette Abfragekassette mit Schalter und Steckern, die in sich komplett verkabelt sind, auszuwechseln ist. Am Lager können somit komplett austauschfähige Abfragekassetten bereitgehalten werden, die sich mit wenigen Handgriffen austauschen lassen. Dadurch sind nur geringe Still­ standszeiten zu erwarten, sollte es erforderlich sein, die Abfragekassette aus­ zutauschen.
Weitere Ausführungsformen
In Patentanspruch 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung be­ schrieben. Bei dieser Ausführungsform weist die Abfragekassette eine in einem orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange geführten Schnitt etwa L-förmige Gestalt auf, an der endseitig ein sich orthogonal zur Längsachse des "L" verlau­ fender Flansch einstückig anschließt, mit dem die Abfragekassette, die schlitz­ förmige Ausnehmung des Gehäuses überdeckend, an dem Gehäuse ange­ schraubt ist.
Gemäß Patentanspruch 3 erstreckt sich die Schiene der Abfragekassette in Längsachsrichtung der Kolbenstange, verläuft also parallel zu dieser. An dieser Schiene sind die Endschalter, Mikroschalter, induktive Schalter bzw. Sensoren lageveränderlich angeordnet und werden von einer der Kolbenstange zugeord­ neten Schaltfahne bedämpft, das heißt beim Verschieben der Kolbenstange überstrichen und lösen dadurch die verschiedenen Folgesteuerungen aus.
Patentanspruch 4 beschreibt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung.
Das Montieren einer Kniehebelspannvorrichtung in einer Vorrichtung, zum Bei­ spiel für den Karosseriebau der Kfz-Industrie, erfordert eine genaue Vorge­ hensweise um sicherzustellen, daß die Spannkraft nach dem Einrichten des Spannarmes auch gewährleistet ist. Um dies zu erreichen, wird erfindungsge­ mäß eine Schraube im Anlieferungszustand der Kniehebelspannvorrichtung bis auf Block eingeschraubt. Durch diese Schraubstellung befindet sich die Lasche der Kniehebelspannvorrichtung in einem Winkel von etwa 12 Grad. Nachdem nun das Druckstück am Spannarm angebracht worden ist, wird diese Schraube herausgeschraubt, und zwar bis zum Endanschlag. Daraufhin kann die Knie­ hebelspannvorrichtung durch Druckmitteldruck, zum Beispiel durch Pneumatik­ druck, in Übertotpunktlage gefahren werden, wodurch die volle Spannkraft auf­ gebracht wird. Mit der Schraube kann durch Einschrauben die Kniehebel­ spannvorrichtung allerdings im Bedarfsfalle auch aus dieser Übertotpunktlage gelöst werden, um ein manuelles Öffnen bzw. Zurückfahren der Kniehebel­ spannvorrichtung zu ermöglichen. Die Schraube dient somit zum Einrichten der Spannvorrichtung und für die Erzielung der Spannkraft sowie ebenso zum Lö­ sen der Kniehebelspannvorrichtung aus der Totpunkt- bzw. Obertotpunktlage (Patentanspruch 5).
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 6 ist ein Gewindestopfen vor­ gesehen, der als weiterer Endanschlag des Kniehebelgelenkes eingestellt wird. In der Endstellung, also wenn die Kniehebelspannvorrichtung geschlossen ist, was gleichzeitig in der Regel der Übertotpunktlage entspricht, fährt das Kniehebel­ gelenk gegen einen Anschlag, vorliegend gegen einen Gewindestopfen, um dadurch den Spannarm in eine spielfreie und absolut feststehende Position zu bringen. Der Gewindestopfen ist von außen verstellbar und somit montage­ freundlich, um etwaige Toleranzen der Gelenkteile ausgleichen zu können.
In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch - beispielsweise veran­ schaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kniehebelspannvorrichtung, insbesondere für den Karosserie­ bau, im Axiallängsschnitt;
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Abfragekassette in der Seitenansicht;
Fig. 4 eine linke Stirnansicht zu Fig. 3 und
Fig. 5 eine Draufsicht zur Fig. 3.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Spannkopf bezeichnet, an dem sich axial ein Zylinder 2 anschließt. Der Zylinder 2 ist an dem dem Spannkopf 1 zugekehrten Ende durch einen Deckel 3 und an seiner entgegengesetzten Stirnseite durch einen Bodendeckel 4 druckmitteldicht abgegrenzt.
In dem Zylinder 2 ist längsverschieblich über eine Dichtung 5 ein Kolben 6 längsverschieblich und dichtend geführt, der mit einer Kolbenstange 7 verbun­ den ist. Die Kolbenstange 7 durchgreift eine Bohrung 8 in dem Deckel 3 und ist mit einer Dichtung 9 druckmitteldicht abgedichtet.
Die Kolbenstange 7 durchgreift axial den Spannkopf 1 und ist an ihrem Ende mit einer Kniehebelgelenkanordnung 10 verbunden, der ein nicht näher be­ zeichneter Spannarm zugeordnet ist. Der Spannarm ist in Richtung A bzw. B um einen gewissen Öffnungswinkel um eine gehäusefeste Achse 11 schwenk­ beweglich im Spannkopf 1 angeordnet. Der Öffnungswinkel kann stumpfwinklig sein.
Der Spannkopf 1 weist ein Gehäuse auf, das bei der dargestellten Ausfüh­ rungsform aus zwei schalenförmigen Gehäuseteilen 12 bzw. 13 (Fig. 2) be­ steht, die sandwichartig und spaltfrei aufeinanderliegen und damit die Kolben­ stange 7, die Kniehebelgelenkanordnung 10 und alle sonstigen zwischen den Gehäuseteilen 12 und 13 befindlichen Gegenstände schmutz- und feuchtig­ keitsdicht kapseln.
Die Gehäuseteile 12 und 13 sind durch eine geradlinig verlaufende Trennebene 14 (Fig. 2) voneinander getrennt, so daß die Gehäuseteile 12 und 13 flächig durch Wandungen 15 bzw. 16 aufeinanderliegen und durch Schrauben (nicht näher bezeichnet) lösbar miteinander verbunden sind. Im Bedarfsfalle können den Wandungen auch noch Dichtungselemente zugeordnet sein (nicht darge­ stellt).
Die Gehäuseteile 12 und 13 sind allseitig geschlossen ausgebildet und weisen lediglich an ihrer einen Seite je eine etwa halbkreisförmige Aussparung auf (nicht dargestellt), die sich somit zu einer Bohrung ergänzen, durch die die Kol­ benstange 7 in den durch die Gehäuseteile 12 und 13 begrenzten Raum 17 hineinragt. In diesem Raum 17 ist auch die Kniehebelgelenkanordnung 10 an­ geordnet. Das innerhalb des Raumes 17 liegende Ende der Kolbenstange 7 und die Kniehebelgelenkanordnung 10 sind damit schmutz-, staub- und spritz­ flüssigkeitsdicht nach außen hin abgekapselt. Die beiden schalenförmigen Ge­ häuseteile 12 und 13 weisen je eine sie orthogonal durchsetzende Bohrung auf (nicht dargestellt), durch die die Achse 11 hindurchgreift. Statt dessen kann die Achse 11 aber auch in nach außen nicht hindurchdringende Ausformungen des betreffenden Gehäuseteils 12 bzw. 13 gelagert sein. Des weiteren weisen die beiden schalenförmigen Gehäuseteile 12 und 13 Führungsnuten (nicht darge­ stellt) auf. Die Führungsnuten können gleich ausgebildet sein und miteinander im zusammengebauten Zustand die Gehäuseteile 12 und 13 korrespondieren, derart, daß die Kniehebelgelenkanordnung 10 mit zugeordneten Bauteilen in Längsachsrichtung geführt wird. Des weiteren weisen die Gehäuseteile 12 und 13 Bohrungen für nicht dargestellte Schrauben auf, mittels deren die Ge­ häuseteile 12 und 13 miteinander fugendicht verschraubt werden können. Zum Beispiel können die Bohrungen eines Gehäuseteils als Durchgangsbohrungen ausgebildet sein, während dann die zugeordneten koaxial hierzu angeordneten Bohrungen des anderen Gehäuseteils Sackbohrungen mit Gewinde sind. Durch Einschrauben von nicht dargestellten Schraubenbolzen lassen sich da­ durch die Gehäuseteile 12 und 13 lösbar, aber dicht miteinander verbinden. Die Gehäuseteile 12 und 13 können aus Stahl oder Aluminium oder aus einem an­ deren geeigneten Werkstück, zum Beispiel auch aus einem Spritzgußmaterial, bestehen. Die Wandungen 15, 16 können an der Trennebene 14 hochwertig ausgebildet, zum Beispiel geschliffen oder mit entsprechender Oberflächengüte gegossen sein, so daß sie satt und fugendicht aufeinanderliegen.
Der Kniehebelgelenkanordnung 10 können Gabelarme (nicht dargestellt) zuge­ ordnet sein, die mit ihren Enden auf im Querschnitt quadratischen oder poly­ gonförmig gestalteten Endabschnitten der Achse 11 angeordnet sind. Hierzu kann eine Haltelasche vorgesehen sein, die gegen das gabelförmige Ende des zugeordneten Gabelarmes angreift und mit formmäßig angepaßten Ausneh­ mungen die Endabschnitte des Schwenkbolzens umgreift und mit dem betref­ fenden Gabelarm durch Schrauben verbunden ist (gleichfalls nicht dargestellt).
Es kann dem Gabelarm außerdem ein Anschraubteil zugeordnet sein, das zentrisch oder exzentrisch in bezug auf den Gabelarm angeordnet ist.
Wie man aus Fig. 2 erkennt, ist das Gehäuse des Spannkopfes 1 in einem or­ thogonal zur Längsachse 18 der Kolbenstange 7 geführten Querschnitt recht­ eckförmig ausgebildet. Dadurch kann das Gehäuse prinzipiell an vier Seiten, nämlich an den jeweils gegenüberliegenden Rechteckseiten wahlweise an Vor­ richtungsteilen, zum Beispiel im Karosseriebau der Kfz-Industrie, angebaut, zum Beispiel angeschraubt werden.
Die Fig. 2 läßt erkennen, daß im Bereich der einen Schmalseite der rechteck­ förmigen Grundgestalt des Gehäuses ein Schlitz 19 der Breite X angeordnet ist, der sich (Fig. 1) etwa über die Länge Y erstreckt und in dem eine Abfrage­ kassette 20 angeordnet ist. Diese Abfragekassette 20 besteht im wesentlichen aus einem in einem orthogonal zur Längsachse 18 der Kolbenstange 7 geführ­ ten Querschnitt L-förmigen Profil 21, das als Anbauschiene ausgebildet ist und zwei mit Abstand zueinander angeordnete Schalter 22 bzw. 23 aufweist, die als Mikroschalter, induktive Schalter, Endschalter oder Pneumatikschalter ausge­ bildet sein können und die in Längsachsrichtung des L-Profils 21 verstellbar und arretierbar angeordnet sind, je nach den gewünschten Betriebsverhältnis­ sen. Wie man erkennt, sind diese Schalter 22 und 23 an dem parallel zur Trennebene 14 verlaufenden Steg des L-Profils 21 befestigt, während der dazu orthogonal verlaufende Quersteg 24 in dem Schlitz 19 angeordnet ist und diesen nach außen hin möglichst fugendicht abdichtet und damit den Raum 17 auch hier nach außen hin verschließt. Der Quersteg 24 erstreckt sich über die Länge Y (Fig. 1) des Schlitzes 19.
Mit dem L-förmigen Profil 21 ist ein Flansch 25 in geeigneter Weise einstückig verbunden, der vorliegend zwei Durchgangsbohrungen 26 (Fig. 5) zum Anord­ nen der Zuführungen 27 bzw. 28 für elektrische Kabel 29 bzw. 30 aufweist, die mit den Schaltern 22 und 23 verbunden sind. Außerdem weist der Flansch 25 eine Durchgangsbohrung 31 auf, durch die eine nicht dargestellte Schraube hindurchgreift, mittels derer die Abfragekassette 20 an dem L-Profil 21 aus­ wechselbar befestigt ist. Es können auch mehrere Bohrungen und damit meh­ rere Schrauben vorgesehen sein (nicht dargestellt).
Wie man erkennt, ist mit der Kolbenstange 7 eine Schaltfahne 32 verbunden, die mit Spaltabstand zu den Schaltern 22 und 23 angeordnet ist und diese bei der Hin- und Herbewegung der Kolbenstange 7 bedämpft und dadurch Schalt­ funktionen auslöst. Deutlich ist aus Fig. 1 zu erkennen, daß die Abfragekas­ sette 20 mit dem L-förmigen Profil 21 innerhalb der Konturen des Gehäuses zu liegen kommt, so daß sie nach außen nicht stört. Lediglich die Zuführungen 27 und 28 ragen über die Projektion hervor. Auch ist der Flansch 25 außen an dem Gehäuse 1 angeordnet. Dadurch besteht aber die Möglichkeit, auch an dieser Seite die Kniehebelspannvorrichtung, also von der Rückseite her, an irgendwelchen Vorrichtungsteilen anzubauen. Selbstverständlich kann dies auch an der gegenüberliegenden Seite und an den beiden gegenüberliegenden Längsseiten des im Querschnitt rechteckförmigen Gehäuses geschehen, so daß die Kniehebelspannvorrichtung wahlweise von vier Seiten angebaut und damit befestigt werden kann. Bei der Erfindung wird somit die Abfragekassette 20 von der Rückseite des Gehäuses in den Schlitz 19 hineingesteckt und be­ festigt und stört dadurch in keiner Weise, so daß die Kniehebelspannvorrich­ tung - wie erwähnt - auch von dieser Rückseite befestigt werden kann. Die Kassettentechnik ist dadurch servicefreundlich, da durch Lösen von nur einer Schraube die komplette Abfragekassette 20 mit Schaltern und Steckern, in sich komplett verkabelt, ausgewechselt werden kann.
Mit dem Gewindestopfen 33 wird der Endanschlag der Kniehebelgelenkanord­ nung 10 eingestellt. In der Endstellung, also wenn der Spanner geschlossen und gleichzeitig in Übertotpunktstellung gefahren ist, fährt die Kniehebelgelenk­ anordnung 10 gegen den Gewindestopfen 33, um dadurch den Spannarm in eine spielfreie und absolut feststehende Position zu bringen. Wie man erkennt, ist dieser Gewindestopfen 33 von außen verstellbar und somit montage- und servicefreundlich, um Toleranzen in den Gelenkteilen der Kniehebelgelenk­ anordnung 10 ausgleichen zu können.
Mit dem Bezugszeichen 34 ist eine Einstellschraube bezeichnet, die ebenfalls von außen zugänglich ist. Das Montieren einer Kniehebelspannvorrichtung der dargestellten Bauweise erfordert nämlich eine genaue Vorgehensweise, um sicherzustellen, daß die Spannkraft nach dem Einrichten des Spannarms auch tatsächlich gewährleistet ist. Um dies zu erreichen, wird die Einstellschraube 34 beim Verlassen des Herstellerwerkes bis auf Block, also vollständig einge­ schraubt. Durch diese Schraubstellung befindet sich die Lasche der Kniehebel­ gelenkanordnung 10 in einem Winkel von etwa 12 Grad. Nachdem nun das Druckstück am Spannarm angebracht wurde, das später auf das Werkstück einwirkt, wird die Einstellschraube 34 bis zu einem weiteren Endanschlag herausgeschraubt.
Die Kniehebelspannvorrichtung kann nun durch die entsprechende Druckmit­ telbeaufschlagung des Kolbens 6 in die Übertotpunktlage gefahren werden, das heißt ihre maximale Spannkraft aufbringen. Mit der Einstellschraube 34 kann, zum Beispiel bei Energieverlust, durch Einschrauben der Einstellschraube 34 die Kniehebelspannvorrichtung aus ihrer Übertotpunktlage leicht gelöst werden, um ein manuelles Öffnen bzw. Zurückfahren des Spanners zu ermöglichen. Die Einstellschraube 34 dient auch zum Einrichten des Spannarmes und für die Erzielung der Spannkraft.

Claims (6)

1. Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau mit einem in einem orthogonal zur Längsachse (18) der Kolbenstange (7) geführten Quer­ schnitt rechteckförmigen Spannkopf (1), der aus zwei Gehäuseteilen (12, 13) aufgebaut ist, und mit einem sich in axialer Verlängerung an das zy­ linderseitige Ende des Spannkopfes (1) anschließenden Zylinder (2), in dem ein abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck, insbesondere durch Luftdruck zu beaufschlagender Kolben (6) längsverschieblich und dichtend geführt ist, der mit seiner Kolbenstange (7) den Zylinder (2) und einen Hohlraum des Spannkopfes (1) axial durchgreift, wobei am freien Ende der Kolbenstange (7) eine Kniehebelgelenkanordnung (10) befestigt ist, die mit einem Spannarm gekoppelt ist, mit Endschaltern bzw. Stel­ lungsgebern in Form von Mikroschaltern, induktiven Schaltern, Pneuma­ tikschaltern oder Sensoren (22, 23), die in einem Raum (17) des Spann­ kopfes (1) integriert sind, wobei die Schalter (22, 23) relativ zueinander einstellbar sind und an einer die Abdeckung für dieselben bildenden Hal­ terung als insgesamt austauschfähige Abfragekassette (20) in Form einer Platine im Bereich eines Schlitzes (19) in axialer Richtung des Spannkop­ fes (1) angeordnet und befestigt sind, wobei die Abfragekassette (20) in der Draufsicht eine "T"-förmige Gestalt mit einer Befestigungsschiene und einem Flansch (25) aufweist, an den sich ein mit seiner Längsachse parallel zur Längsachse (18) der Kolbenstange erstreckendes Profil (21) anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfragekassette (20) von der Rückseite des Gehäuses des Spannkopfes (1) durch einen engen, sich in Richtung der Längsachse (18) der Kolbenstange (7) erstreckenden Schlitz (19) und unter Beibehaltung der Anbaumöglichkeit der Kniehebelspannvorrichtung von allen vier Seiten, insbesondere von der Rückseite her eingesteckt ist, derart, daß das Profil (21) den Schlitz (19) nach außen hin möglichst fugendicht abdichtet.
2. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (21) in einem orthogonal zur Längsachse (18) der Kolben­ stange (7) geführten Querschnitt "L"-förmig gestaltet ist, wobei der Steg des "L" parallel zur Längsachse (18) der Kolbenstange (7) verläuft und die Schalter (22, 23) verstellbar aufweist, während der Quersteg (24) den Schlitz (19) nach außen hin verschließt.
3. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem aus zwei schalenförmigen Gehäuseteilen (12, 13) bestehendem Spannkopf (1), die flächig in einer Ebene aufeinander aufliegen und die Kniehebelgelenk­ anordnung (10), die Kolbenstange (7), die Endschalter (22, 23), schmutz- und staubdicht nach außen hin abkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden schalenförmigen Gehäuseteile (12, 13) an der einen schmaleren Seite des im Querschnitt rechteckförmigen Spannkopfes (1) den Schlitz (19) zum Anordnen der Abfragekassette (20) aufweisen.
4. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Profil (21) so weit in den Schlitz (19) eintaucht, daß die eine, die schmalere Seite des im Querschnitt rechteckförmigen Spannkopfes (1) die nach außen begrenzende Wandung die nach außen weisende Begrenzung des L-förmigen Profil (21) überragt.
5. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 4, mit einem Endanschlag (33) für die Kniehebelgelenkanordnung (10), vornehmlich in Übertotpunktlage des Kniehebelgelenkes, dadurch gekennzeichnet, daß der Endanschlag (33) als von außen zu betätigender, in seiner Längsachsrichtung verstell­ barer Anschlag, insbesondere als Gewindestopfen (33), ausgebildet ist.
6. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß stirnseitig an dem Spannkopf (1) ein weiterer verstellbarer Endanschlag (34) zum manuellen Lösen der Kniehebelgelenkanordnung (10) aus der Über­ totpunktlage angeordnet ist.
DE19616441A 1996-04-25 1996-04-25 Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau Expired - Lifetime DE19616441C1 (de)

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