DE19702203A1 - Pneumatische Endstellungsabfrageeinrichtung - Google Patents
Pneumatische EndstellungsabfrageeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine pneumatische Endstellungsab
frageeinrichtung für Spannvorrichtungskopfstücke mit ei
ner von einem Linearstellglied betätigbaren Spannarm
stellmechanik, wobei das Linearstellglied einen Geber für
zwei in Geberstellrichtung hintereinander angeordnete
Pneumatikschalter aufweist, von denen der Öffnungsstel
lungsschalter verstellbar ist.
Derartige Endstellungsabfrageeinrichtungen sind insbeson
dere an Spannvorrichtungen zum Festlegen von Werkstücken
hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es diesbe
züglich keines besonderen druckschriftlichen Nachweises
bedarf. An solchen Spannvorrichtungen ist es insbesondere
von Interesse, die Endstellungen, d. h., einerseits die
Spannstellung des eigentlichen, vom Linearstellglied be
tätigbaren Spannarmes und andererseits dessen Öffnungs
stellung per Steuersignal anzuzeigen und für die Steue
rung der Spannvorrichtung in geeigneter Weise umzusetzen,
wobei die Auslösung der Steuersignale mit einem am linear
beweglichen Stellglied angeordneten Geber erfolgt, in
dessen Stellweg die beiden Pneumatikschalter hintereinan
der angeordnet sind. Mindestens einer dieser Schalter,
und zwar der für die Öffnungsstellungsanzeige, ist dabei
über einen relativ großen Bereich verstellbar am Träger
fixiert.
Zu jedem der beiden Pneumatikschalter führt jeweils eine
Permanentdruckleitung und eine Steuerdruckleitung. Abge
sehen davon, daß also vier Leitungen vorgesehen werden
müssen, die zu entsprechenden Pneumatikanschlüssen eben
falls an der Einrichtung führen, sind diese Leitungen re
lativ steif bzw. unelastisch, verlangen durch ihre rela
tiv großen Biegeradien entsprechend Raum und behindern
bis zu einem gewissen Grad auch die Einstellbarkeit des
Pneumatikschalters für die Anzeige der Öffnungsstellung.
Ausgehend von einer Endstellungsabfrageeinrichtung der
eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine solche pneumatische Endstellungsabfrage
einrichtung dahingehend zu verbessern, daß diese zum
einen räumlich so kompakt wie möglich ausgebildet ist,
zum anderen separate, zu den beiden Pneumatikschaltern
von außen herangeführte Leitungen entbehrlich sind und
zudem auch relativ kleine Öffnungswinkelstellungen mit
dem betreffenden Pneumatikschalter erfaßt werden können.
Diese Aufgabe ist mit einer Einstellungsabfrageeinrich
tung der eingangs genannten Art nach der Erfindung da
durch gelöst, daß beide Pneumatikschalter an einer die
Pneumatikkanäle enthaltenden Trägerleiste angeordnet
sind, der der Öffnungsstellungsschalter verstell- und fi
xierbar mit seinem Sockel zugeordnet ist, daß beide Pneu
matikschalter einerseits als Ventile mit dem Permanent
druckkanal verbunden sind, andererseits jeweils separat
mit den ihnen zugehörigen Steuerdruckkanälen, daß im
Sockel des Öffnungsstellungsschalters zur Trägerleiste
hin offene Überströmkanäle parallel einerseits zum Perma
nentdruckkanal und andererseits zum Steuerdruckkanal für
die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet sind, wobei Per
manent- und Steuerdruckkanal zueinander distanziert zu
den Überströmkanälen führende Überströmbohrungen aufwei
sen und daß zwischen der Anlagefläche des Sockels und der
Auflagefläche der Trägerleiste eine von beiden Flächen
preßbare Flächendichtung mit den Überströmkanälen ent
sprechenden Schlitzen angeordnet ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung entfallen inner
halb der Einrichtung sämtliche Schlauchleitungsführungen
zu den beiden Schaltern, da diese durch Bohrungen in der
Trägerleiste ersetzt sind. Ferner ist ein die Pneumatik
schalter abdeckendes Gehäuse entbehrlich, da die Träger
leiste die daran befindlichen bzw. angeordneten Pneuma
tikschalter selbst abdeckt, was noch näher erläutert
wird. Außerdem kann der Pneumatikschalter für die
Öffnungsstellungsanzeige, da von Schlauchleitungen nicht
mehr behindert, ziemlich dicht an den anderen Pneumatik
schalter herangestellt werden, d. h., es sind auch kleine
Öffnungswinkelstellungen für den Spannarm (zwischen 30∘
und 60°) erfaßbar.
Zwecks Vergrößerung des Erfassungsbereiches für die Öff
nungsstellung des Spannarmes der betreffenden Spannvor
richtung besteht eine vorteilhafte Weiterbildung darin,
daß der Pneumatikschalter am Sockel an einem Endbereich
angeordnet und in seiner Anlagefläche parallel und mit
gleichem Abstand ein weiterer Überströmkanal angeordnet
ist. Dadurch, was im übrigen noch näher erläutert wird,
kann der Pneumatikschalter für die Öffnungsstellungsan
zeige einfach in umgekehrter Richtung an der Trägerleiste
angesetzt werden, wobei der zusätzliche Überströmkanal
die entsprechende Funktion übernimmt.
Da die im Sockel des Öffnungsstellungsschalters angeord
neten Überströmkanäle nach Maßgabe der grundsätzlichen
Lösung einerseits der Abdichtung bedürfen, andererseits
dieser Pneumatikschalter möglichst bequem verstell- und
fixierbar in bezug auf die Trägerleiste sein soll, be
steht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß die Trä
gerleiste im Bereich neben dem Pneumatikschalter für die
Spannstellungsanzeige mit einer Eintiefung versehen ist,
in deren Längsseitenflanken parallel zueinander Längsnu
ten angeordnet sind und daß in einem in die Eintiefung
eingreifenden Sockelteil geringfügig zu den Längsnuten
versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung mit darin be
findlichen Rollkörpern angeordnet ist, zwischen die mit
tig und senkrecht zur Ausnehmung ein am wirksamen Ende
kegelstumpfförmiges Spannelement gerichtet ist.
Zwecks einfacher Entnehmbarkeit der am Kopfstück der
Spannvorrichtung angesetzten Abfrageeinrichtung, und zwar
um den Öffnungsstellungsschalter einstellen zu können,
ist ferner vorteilhaft an der Trägerleiste über dem Pneu
matikschalter für die Spannstellungsanzeige eine Verra
stungsausnehmung und am unteren Ende der Trägerleiste ein
Befestigungsfortsatz angeordnet. Eine diesbezüglich noch
günstigere und näher zu erläuternde Ausführungsform sieht
axial verstellbare Befestigungsmittel, wie Madenschraube
mit Spitze, Kugelfederelement oder federbelasteter Verra
stungsstift vor.
Beim Ganzen weisen natürlich die eigentlichen Druck- bzw.
Schaltknöpfe der beiden Pneumatikschalter gegen den Geber
am Linearstellglied. Je nach Konstruktion des Spannvor
richtungskopfstückes sitzt die Abfrageeinrichtung bei ei
nem bspw. gabelförmigen Kopfstück zwischen dessen Schen
keln oder in einem entsprechend bemessenen Schlitz, falls
es sich um ein geschlossenes, d. h. kapselartiges Kopf
stück handelt. Die zur Abfrageeinrichtung führenden äuße
ren drei Pneumatikleitungen sind an drei Anschlüssen der
Trägerleiste angeschlossen, behindern also nicht die Ein
stellbarkeit des Öffnungsstellungsschalters.
Die erfindungsgemäße Endstellungsabfrageeinrichtung wird
nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 teilweise in Schnitt und Ansicht die Abfrage
einrichtung in An- und Zuordnung zu einer
Spannvorrichtung;
Fig. 2 die Spannvorrichtung gemäß Fig. 1 von der Rück
seite her gesehen;
Fig. 3 die Abfrageeinrichtung teilweise im Schnitt und
in Seitenansicht;
Fig. 4 die Abfrageeinrichtung gemäß Fig. 3 von der Ge
berseite her gesehen;
Fig. 5 einen Schnitt durch die Abfrageeinrichtung
längs Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6A,B die Abfrageeinrichtung gemäß Fig. 3, 4 in abge
wandelter Ausführungsform und
Fig. 7A-C verschiedene Ausführungsformen von Befesti
gungsmitteln.
Ausgegangen ist in bekannter Weise von einer pneumati
schen Endstellungsabfrageeinrichtung für Spannvorrich
tungskopfstücke K mit einer von einem Linearstellglied LS
betätigbaren Spannarmstellmechanik M, wobei das Linear
stellglied LS einen Geber G für zwei in Geberstellrich
tung hintereinander angeordnete Pneumatikschalter 1, 2
aufweist, von denen der Öffnungsstellungsschalter 2 ver
stellbar ist.
Was die Spannvorrichtung bzw. dessen Kopfstück K selbst
betrifft, so handelt es sich beim dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1, 2 um ein geschlossenes Kopf
stück K, an dem der nicht dargestellte Spannarm auf dem
seitlich herausragenden Vierkantwellenzapfen WZ sitzt,
dessen Endstellungen (Spannstellungs-/Öffnungsstellungen)
abzufragen sind.
Für eine solche an einer Spannvorrichtung anzusetzende
Abfrageeinrichtung ist nun insbesondere unter Bezug auf
Fig. 3, 4 wesentlich, daß beide Pneumatikschalter 1, 2 an
einer die Pneumatikkanäle 3, 4, 5 enthaltenden Trägerlei
ste angeordnet sind, der der Öffnungsstellungsschalter 2
verstell- und fixierbar mit seinem Sockel 2' zugeordnet
ist. Dabei sind im Sockel 2' des Öffnungsstellungsschal
ters 2 zur Trägerleiste 6 hin offene Überströmkanäle 7, 8
parallel einerseits zum Permanentdruckkanal 4 und ande
rerseits zum Steuerdruckkanal 3 für die Öffnungsstel
lungsanzeige angeordnet. Die Permanent- und Steuer
druckkanäle 4, 3 weisen zueinander distanzierte, zu den
Überströmkanälen 7, 8 führende Überströmbohrungen 9, 10
auf, und ferner ist zwischen der Anlagefläche 11 des
Sockels 2' und der Auflagefläche 12 der Trägerleiste 6
eine von beiden Flächen preßbare Flächendichtung 13 ange
ordnet, die mit zu den Überströmkanälen 7, 8 entsprechen
den Schlitzen 14, 15 versehen ist. Bohrungsverschlußstop
fen sind in Fig. 3, 4 und 6 mit BS bezeichnet und die An
schlüsse für äußere Pneumatikleitungen mit A.
Wie dargestellt und bevorzugt, ist der Pneumatikaschalter
2 am Sockel 2' an einem Endbereich angeordnet, und in
seiner Anlagefläche 11 ist parallel und mit gleichem Ab
stand ein weiterer Überströmkanal 7' angeordnet.
Ohne zunächst auf die funktionellen Zusammenhänge ein
zugehen, ist die Trägerleiste 6 im Bereich neben dem
Pneumatikschalter 1 für die Spannstellungsanzeige mit ei
ner Eintiefung 16 versehen, in deren Längsseitenflanken
16' parallel zueinander Längsnuten 17 angeordnet sind,
wobei in einem in die Eintiefung 16 eingreifenden Sockel
teil 2'', geringfügig zu den Längsnuten 17 versetzt, eine
quer durchgehende Ausnehmung 18 mit darin befindlichen
Rollkörpern 19 angeordnet ist, zwischen die mittig und
senkrecht zur Ausnehmung an seinem Ende ein kegelstumpf
förmiges Spannelement 20 gerichtet ist.
Mit Rücksicht auf eine einfache Ansetzbarkeit der Abfra
geeinrichtung, insbesondere aber auch einfache Entnahme
zwecks ggf. gewünschter Verstellung des Pneumatikschal
ters für die Öffnungsstellung, ist ferner an der Träger
leiste 6 über dem Pneumatikschalter 1 für die Spannstel
lungsanzeige eine Verrastungsausnehmung 21 und am unteren
Ende der Trägerleiste 6 ein Befestigungsfortsatz 22 ange
ordnet, der mit einer Schraube 22' am Kopfstück (siehe
Fig. 2) festgelegt wird. Noch günstiger und deshalb be
vorzugt sind am unteren Ende der Trägerleiste 6 entspre
chende Seitenflankenausnehmungen 26 für axial verstellba
ren Befestigungsmittel, wie Madenschrauben mit Spitze 23,
Kugelfederelement 24 oder federbelasteter Verrastungs
stift 25, vorgesehen (siehe Fig. 7A-C).
Die Ausführungsform gemäß Fig. 6A, B unterscheidet sich
von der gemäß Fig. 3, 4 nur insoweit, als hierbei und bei
grundsätzlich gleicher Ausbildung des Pneumatikschalters
1 wie der Pneumatikschalter 2 auch der Pneumatikschalter
1 für die Erfassung der Spannendstellung ebenfalls auf
der Trägerleiste 6 verstellfixierbar angeordnet ist. Eine
solche Verstellbarkeit ist insofern von Interesse, als
damit Übertotpunkt-, Totpunkt- und Untertotpunktstellun
gen des Spannarmes eingestellt und abgefragt werden kön
nen. In diesem Fall der Einstellbarkeit beider Pneumatik
schalter 1, 2 ist die Trägerleiste 6' im Gegensatz zu der
gemäß Fig. 3, 4, gerade erstreckt ausgebildet. Die Perma
nentdruckleitung 4 bedient dabei beide Pneumatikschalter
1, 2.
Die Funktion der Abfrageeinrichtung sei anhand der Fig. 1
und 3 bis 5 beschrieben.
Fig. 1 zeigt die mit der Abfrageeinrichtung ausgestattete
Spannvorrichtung in einer Stellung, bei der der Spannarm
seine Schließ- bzw. Spannstellung erreicht und der Geber
1 den Druckkopf D1 des Pneumatikschalters 1 geschaltet
hat. Der als Ventil wirkende Pneumatikschalter 1 (gilt
auch für den Pneumatikschalter 2) öffnet dabei die Ver
bindung 5' zum Steuerdruckkanal 5, der den Druckimpuls
über seinen Anschluß A weitergibt.
Der Pneumatikschalter 2 ist auf der Trägerleiste bspw.
etwa mittig so positioniert, daß der Spannarm beim Öffnen
der Spannvorrichtung, d. h. vom Antrieb PZ des
Linearstellgliedes LS bewirkt, bspw. um 90° aus der
Spannstellung zurückgeschwenkt wird. Bei Erreichen dieser
Öffnungsstellung kontaktiert der am Linearstellglied LS
befindliche Geber 1 den Druckkopf D2 des Pneumatikschal
ters 2, der damit die Verbindung zum Permanentdruckkanal
4 via Überströmbohrungen 9, Überströmkanal 8, Verbindung
5'', Überströmkanal 7, Überströmbohrung 10 zum Steuer
druckkanal 3 herstellt. In diesem Zusammenhang sei darauf
hingewiesen, daß sich die schlitzförmig dargestellten
Überströmkanäle 7, 8 nur im Sockel 2'' des Pneumatik
schalters 2 befinden und in ihrer Länge dem notwendigen
Verstellbereich des Pneumatikschalters 2 entsprechend be
messen sind, d. h., in jeder Verstellposition die Bohrun
gen 9, 10 in der Trägerleiste 6 erfassen. Der zusätzlich
dargestellte und vorteilhaft vorgesehene, parallele und
gleich beabstandete Überströmkanal 7' ermöglicht es, den
Pneumatikschalter 2 um 180° gedreht auf der Trägerleiste
6 anzuordnen, wodurch der Druckkopf D2, bei grundsätzlich
gleicher Position, wie dargestellt, in die gestrichelt in
Fig. 3 angedeutete Position gelangt, was einer wesentlich
größeren Öffnungsstellung bzw. Rückschwenkstellung des
Spannarmes entspricht. Trotz Einstellbarkeit eines großen
Öffnungswinkels kann dadurch die Gesamtlänge der Träger
leiste wesentlich reduziert werden.
Der Pneumatikschalter 1 mit seinem Druckkopf D1 muß auch
nicht so hoch, wie dargestellt, im Kopf 6'' der Trägerlei
ste 6 angeordnet werden, sondern kann wesentlich tiefer
sitzen (siehe hierzu bspw. Fig. 6A, B), was bedeutet, daß
auch sehr kleine Öffnungswinkel unter 60° bis 30° einge
stellt und abgefragt werden können.
Da die Abfrageeinrichtung bei Betrieb einerseits dicht,
andererseits mindestens aber der Pneumatikschalter 2 ver
stellbar sein muß, ist, wie vorerläutert, diese Maßgabe
durch eine Ausbildung gemäß Fig. 5 entsprochen, die zum
einen eine schnelle Freigabe des Sockels 2'' zwecks Ver
stellung erlaubt, zum anderen aber auch gleichzeitig die
erforderliche Anpressung der entsprechend geschlitzten
Flächendichtung 13 ermöglicht. Wird das im Pneumatik
schalter 2 eingeschraubte, an seinem Ende mit einem Ke
gelstumpf versehene Spannelement 20 gelöst, erhalten die
Rollkörper (siehe auch Fig. 3) ausreichend Querspiel und
geben den Sockel 2'' frei. Bei erreichter Positionierung
des Pneumatikschalters 2 wird dann das Spannelement 20
einfach wieder festgezogen, was zur Fixierung an der Trä
gerleiste 6 und zum Anpressen der Flächendichtung 13
führt.
Da die Schalterseite der Abfrageeinrichtung im montierten
Zustand im Eingriffsschlitz bzw. -spalt des Kopfstückes K
nicht zugänglich ist - wie vorerwähnt, erfüllt die Trä
gerleiste 6 gleichzeitig auch die Abdeckfunktion eines
sonst erforderlichen Abdeckgehäuses -, ist die Halterung
der Abfrageeinrichtung zwecks einfacher und schneller
Entnahme und Wiedereinsetzbarkeit, wie ebenfalls kurz
vorerläutert, gestaltet.
Im Kopfstück K ist dafür quer durchgehend eine Spannhülse
21' eingesetzt, in die die mit einer entsprechenden Ver
rastungsausnehmung 21 versehene Trägerleiste 6, die rück
seitig oben mit einer Kippabrundung 21'' versehen ist,
eingesetzt und dann in die in Fig. 1 dargestellte Stel
lung eingeschwenkt bzw. auch aus dieser Stellung ausge
schwenkt werden kann.
Die eigentliche Fixierung am Kopfstück K erfolgt dann
mittels des Befestigungsfortsatzes 22 oder, wenn Befesti
gungsmittel gemäß Fig. 7A-C am Kopfstück K vorgesehen
sind, mittels Querverrastung.
Die besondere Ausführungsform der Abfrageeinrichtung ge
mäß Fig. 6A, B, die auch eine Verstellbarkeit des Pneuma
tikschalters 1 vorsieht, bedarf keiner zusätzlichen Er
läuterung, da bei dieser Ausführungsform Funktion und
Ausbildung des Pneumatikschalters 1 den beschriebenen
Funktionen und Ausbildungen des Pneumatikschalters 2 ent
spricht.
Claims (6)
1. Pneumatische Endstellungsabfrageeinrichtung für
Spannvorrichtungskopfstücke (K) mit einer von einem
Linearstellglied (LS) betätigbaren Spannarmstellme
chanik (M), wobei das Linearstellglied (LS) einen
Geber (G) für zwei in Geberstellrichtung hinterein
ander angeordnete Pneumatikschalter (1, 2) aufweist,
von denen der Öffnungsstellungsschalter (2) ver
stellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) an einer die Pneumatikkanäle (3, 4, 5) enthaltenden Trägerleiste (6) angeordnet sind, der der Öffnungsstellungsschal ter (2) verstell- und fixierbar mit seinem Sockel (2') zugeordnet ist,
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) einerseits als Ventile mit dem Permanentdruckkanal (4) verbunden sind, andererseits jeweils separat mit den ihnen zu gehörigen Steuerdruckkanälen (5, 3),
daß im Sockel (2') des Öffnungsstellungsschalters (2) zur Trägerleiste (6) hin offene Überströmkanäle (7, 8) parallel einerseits zum Permanentdruckkanal (4) und andererseits zum Steuerdruckkanal (3) für die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet sind, wobei Permanent- und Steuerdruckkanal (4, 3) zueinander distanziert zu den Überströmkanälen (7, 8) führende Überströmbohrungen (9, 10) aufweisen und
daß zwischen der Anlagefläche (11) des Sockels (2') und der Auflagefläche (12) der Trägerleiste (6) eine von beiden Flächen preßbare Flächendichtung (13) mit den Überströmkanälen (7, 8) entsprechenden Schlitzen (14, 15) angeordnet ist.
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) an einer die Pneumatikkanäle (3, 4, 5) enthaltenden Trägerleiste (6) angeordnet sind, der der Öffnungsstellungsschal ter (2) verstell- und fixierbar mit seinem Sockel (2') zugeordnet ist,
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) einerseits als Ventile mit dem Permanentdruckkanal (4) verbunden sind, andererseits jeweils separat mit den ihnen zu gehörigen Steuerdruckkanälen (5, 3),
daß im Sockel (2') des Öffnungsstellungsschalters (2) zur Trägerleiste (6) hin offene Überströmkanäle (7, 8) parallel einerseits zum Permanentdruckkanal (4) und andererseits zum Steuerdruckkanal (3) für die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet sind, wobei Permanent- und Steuerdruckkanal (4, 3) zueinander distanziert zu den Überströmkanälen (7, 8) führende Überströmbohrungen (9, 10) aufweisen und
daß zwischen der Anlagefläche (11) des Sockels (2') und der Auflagefläche (12) der Trägerleiste (6) eine von beiden Flächen preßbare Flächendichtung (13) mit den Überströmkanälen (7, 8) entsprechenden Schlitzen (14, 15) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Pneumatikschalter am Sockel (2') an einem
Endbereich angeordnet und in seiner Anlagefläche
(11) parallel und mit gleichem Abstand ein weiterer
Überströmkanal (7') angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerleiste (6) im Bereich neben dem Pneu matikschalter (1) für die Spannstellungsanzeige mit einer Eintiefung (16) versehen ist, in deren Längs seitenflanken (16') parallel zueinander Längsnuten (17) angeordnet sind und
daß in einem in die Eintiefung (16) eingreifenden Sockelteil (2'') geringfügig zu den Längsnuten (17) versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung (18) mit darin befindlichen Rollkörpern (19) angeordnet ist, zwischen die mittig und senkrecht zur Ausnehmung (18) ein an seinem Ende kegelstumpfförmiges Spann element (20) gerichtet ist.
daß die Trägerleiste (6) im Bereich neben dem Pneu matikschalter (1) für die Spannstellungsanzeige mit einer Eintiefung (16) versehen ist, in deren Längs seitenflanken (16') parallel zueinander Längsnuten (17) angeordnet sind und
daß in einem in die Eintiefung (16) eingreifenden Sockelteil (2'') geringfügig zu den Längsnuten (17) versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung (18) mit darin befindlichen Rollkörpern (19) angeordnet ist, zwischen die mittig und senkrecht zur Ausnehmung (18) ein an seinem Ende kegelstumpfförmiges Spann element (20) gerichtet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Trägerleiste (6) über den Pneumatikschal
ter (1) für die Spannstellungsanzeige eine Verra
stungsausnehmung (21) und am unteren Ende der Trä
gerleiste (6) ein Befestigungsfortsatz (12) angeord
net ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Trägerleiste (6) über den Pneumatikschal
ter (1) für die Spannstellungsanzeige eine Verra
stungsausnehmung (21) und unten an mindestens einer
Flanke eine Seitenflankenaufnahme (26) für im Kopf
stück (K) angeordnete axial verstellbare Befesti
gungsmittel, wie Madenschraube mit Spitze (23), Ku
gelfederelement (24) federbelasteter Verrastungs
stift (25) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Pneumatikschalter (1) bei gleicher Ausbil
dung wie der Pneumatikschalter (2) ebenfalls auf der
Trägerleiste (6') verstellbar angeordnet ist.
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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- 1998-01-03 ES ES98100039T patent/ES2152110T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1998-01-03 EP EP98100039A patent/EP0855250B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-01-03 DE DE59800308T patent/DE59800308D1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19616441C1 (de) * | 1996-04-25 | 1997-06-26 | Tuenkers Maschinenbau Gmbh | Kniehebelspannvorrichtung für den Karosseriebau |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| FB: BackE, Goedecke, Steuerungs- und Schaltungstechnik I, Institut für hydraulische u. pneumatische Antriebe und Steuerungen (Vorlesungsumdruck), RWTH Aachen, 1986, S. 7-2 u. 7-3 * |
| FB: Deppert, W., Pneumatische Steuerungen Vogel-Verlag 1988, S. 101 * |
| FB: Lemke, E., Vorrichtungsbau B.G. Teubner Stuttgart 1981, S. 48-49 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0855250B1 (de) | 2000-10-25 |
| DE59800308D1 (de) | 2000-11-30 |
| ES2152110T3 (es) | 2001-01-16 |
| EP0855250A1 (de) | 1998-07-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |