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DE1760838U - Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen. - Google Patents

Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen.

Info

Publication number
DE1760838U
DE1760838U DE1955B0021647 DEB0021647U DE1760838U DE 1760838 U DE1760838 U DE 1760838U DE 1955B0021647 DE1955B0021647 DE 1955B0021647 DE B0021647 U DEB0021647 U DE B0021647U DE 1760838 U DE1760838 U DE 1760838U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossed
foils
embossing
plastic film
films
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955B0021647
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JH Benecke GmbH
Original Assignee
JH Benecke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JH Benecke GmbH filed Critical JH Benecke GmbH
Priority to DE1955B0021647 priority Critical patent/DE1760838U/de
Publication of DE1760838U publication Critical patent/DE1760838U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • J. H. B e n e o k e , Hannover Geprägte oder genarbte Kunststoffolie@ aus oder mit thermoplastischenKunststoffen.
    Bo sind Folien as thermoplastischen Kunststoffen bekannt, de-
    ren Oberfläche mit einem Narb- oder Prägemuster versehen sind.
  • Diese Oberflächenveredlung wird dadurch erreicht, daß man die Folien oder dgl. aus den genannten Kunststoffen im erweichten Zustand diskontinuirlioh oder kontinuirlich prägt oder narbt. Die so geprägten oder genarbten Kunststoffolien weisen oft eine unterschiedliche Narbtiefe auf, die vom Betrachter bei geeigneter Siohtreflexion als störend empfanden wird und die darauf zurückzuführen ist, daß bei der Warmprägung infolge geringer Temperatursohwankungen unkontrollierbare und irreparable reversible Dehnungen auftreten. Diese Nachteile zeigen die Kunststoffolien gemäß der vorligenden Neuerung nicht.
  • Diese Folien bestehen aus solchen thermoplastischen Kunststoffen, wie z. B. Cellulosederivaten, Rein-oder Mischpolymerisaten, z. B. des Vinylchlorids usw., Polykondensaten, wie Polyamiden, Polyurethanen usw., die entweder keine oder nur soviel Weichmacher enhalten, daß der Sohabmodul größer als 5 X 103 Kg/cm2
    takt und denen die gewünschte Oberfläöhenveredlang durch Kalt-
    prägung oder Kaltnarbung erteilt wurde.
    Folien dieser Art sind z*B. Ein-oder Mehrechichtfollen oder
    mit den vorgenannten Kunststoffen imprägnierte, beschichtete
    oder kaschierte Trägerbahnen, z. Be Papier-", Gewebe-, Vlies-
    bahnenuaw., oder Kunatleder.
    Die diese Folien aufbauende z ; znatetofle können die erforder-
    lichten Zusätze, z. Bo ! an Stabilisatoren, Pigmenten. larbstoften,
    Füllstoften u. sw. und ertorderlichenfall8 au. ch Weichmacher ent-
    halten
    Der Weichmaohergehalt muß dabei so bemessen werden, daB die
    Grenze der bleibenden irägbarkeit nicht überschritten wird, er
    liegt bei einem Gehalt von etwa 20 Gewichtsteilen Weichmacher
    auf 80 gewichtsteilen Kunststoff, ohne Berücksichtigung der
    sonstigen Zusätze, und hängt auch von der Art der benützten
    Weichmacher ab. Als besondere geeignet hat steh ein Zusatz von
    Dicyclohexylphthalat erwiesen, das die Kaltprägbareit erheb-
    sicherhöht.
    Z ar Beratellune dieser kaltgeprgtea oder kaltgenarbten
    Kunatetoffolienignen eich <. ß. Präge-oder tarbwelen, die
    gegen eine Walze ; e au Q ? appiervaths eite Um Oie geEn4eht
    2wägung oder Karbang bgwo die gewünsohte Tiefe dieser Prä-
    gingen oder Narbungen zu erhalten, benutzt man Prägegeräte,
    derenEinzelkontaren (Zuzzen) eine erhöhte jorm aufweisen,
    deren Überhöhung weitgehend von der Plastizität und der Rückfederung des thermoplastischen Materials abhängt und im Einzelfall vorher ermittelt wird.
  • Wenn die Narbung beispielsweise aus zahlreichen Vertiefungen in Form von Halbkugeln bestehen soll, so kann man bei der Kaltvrägung keine Prägegeräte benützen, deren Oberfläche mit Punzen von Ualbkggeltorm besetzt sind ; vielmehr müssen die
    Punzen die For von Ralbellipaoiden au£eisen, wobei die Dif-
    ferenz zwischen der großen Halbachse der Ellipse und dem, Xii-
    gelradius der Rückfederung des Materials entspricht.'
    Die Reuen Kunstatoffolien kann man z. B* in folgender Weise
    erhalten: Beispiel 1 Unter Verwendung einer Narbwalze mit stark ausgepägtem Relief, die gegen eine Papiermachewalze arbeitet, wird eine Celluloseacetatfolie in der Kälte genarbt.
  • Beispiel 2 Ein Folienmaterial alle 80 gewichtsteilen Polyvinylchlorid und 20 gewichtsteilen Dioctylphthalat, das darüber hinaus weitere Bestandteile, wie Pigmente, Füllstoffe, Farbstoffe und dgl enthalten kann, wird mit einer Narbwalze kalt geprägt, deren Relief überhöht iat. Es entsteht eine Prägung, die dem nicht überhöhten Relief entspricht.
    Beispiel 3
    Eine Folyvinylohlorid-yolie, die 72 GewioMeile Polyvinylchlo-
    rind, 18 Gewichtsteile. Dioottlphthalat und 10 Gewichtsteile
    Dicyclohexylphthalat enthält, wird in vorbeschriebener Weise geprägt und erhält dadurch eine Narbe, deren Konturen einem steht überhöhten Walzenrelief entspricht. In allen Fällen wird eine bleibende Durchprägung der Folien
    erzielt.
    Durch den Fortfall von heizbaren e-oder Farbwalzen sowie
    der Strom--und ampfkoeten blassen sich die neen Kunatatoff-
    folien auch wirtschaftlicher herstellen.
  • Die Prägungen oder Narbungen zeichnen sich durch eine besondere genaue Maßhaltigkeit aus, so daß die neuen Kunststofffolien mit besonderem Vorteil zur Herstellung von Lichtbildwänden Verwendung finden können. Auch sind solche Kunststofffolien zur Metallbedampfung im Vakuum geeignet.

Claims (2)

  1. Natürlich können die neuen kaltgeprägten Kunststoffolien auch für alle diejenigen Zwecke Verwendung finden, für welche warmgeprägte harte Folien usw. dienen, wie z.B. für Bucheinbände, Bürobedarfsartikel, als Dekoratione-, Verkleidungsmaterial usw.
    S c hat z a n a p r ü o h e
    1. Folien aua thermoplastischen Kunatatoffen wie Celluloae-
    derivaten, Rein-oder Mischpolymerisaten, z. B. des Yinylchlorids usw., Polykondensaten, z.B. Polyamiden, Polyurethanen usw., in Form von Ein-oder Mehrschichtfolien oder mit diesen Kunßtstoffen imprägnierte, beschichtete oder kaschier-
    te Träger, wie z.B. Papier-, Gewebe-, Vliesbahnen usw., oder Kunstleder, die keinen oder nur-soviel Weichmacher enthalten, daß der Schubmodul !gröBer.. ala 5 x 10 kg/om ist, und mit
    einer bei Raumtemperatur hergestellten Prägung oder Narbung ausgerüstet sind.
  2. 2. Kunststoffolien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese die üblichen Zusätze an Stabilisatoren, Farbstoffen, Pigmenten, Füllstoffen usw. enthalten und mit einem beliebigen Druckmuster versehen sind.
DE1955B0021647 1955-04-18 1955-04-18 Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen. Expired DE1760838U (de)

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Publications (1)

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DE1760838U true DE1760838U (de) 1958-01-30

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ID=32779730

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DE1955B0021647 Expired DE1760838U (de) 1955-04-18 1955-04-18 Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen.

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DE (1) DE1760838U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29904429U1 (de) 1999-03-10 1999-06-17 Dr.sc.techn. Dieter Lehnhardt Maschinenbau GmbH, 09353 Oberlungwitz Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29904429U1 (de) 1999-03-10 1999-06-17 Dr.sc.techn. Dieter Lehnhardt Maschinenbau GmbH, 09353 Oberlungwitz Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb

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