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DE2745939A1 - Dekorationsmaterial aus natuerlichem holz, auf das gedruckte holzmaserungsmuster aufgebracht sind, und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents

Dekorationsmaterial aus natuerlichem holz, auf das gedruckte holzmaserungsmuster aufgebracht sind, und verfahren zu dessen herstellung

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Publication number
DE2745939A1
DE2745939A1 DE19772745939 DE2745939A DE2745939A1 DE 2745939 A1 DE2745939 A1 DE 2745939A1 DE 19772745939 DE19772745939 DE 19772745939 DE 2745939 A DE2745939 A DE 2745939A DE 2745939 A1 DE2745939 A1 DE 2745939A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transparent
wood
sheet
film
clear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772745939
Other languages
English (en)
Other versions
DE2745939C2 (de
Inventor
Masao Anzai
Takashi Kagami
Takao Tadokoro
Yutaka Takigami
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toppan Inc
Original Assignee
Toppan Printing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP13263176A external-priority patent/JPS5359005A/ja
Priority claimed from JP14598576A external-priority patent/JPS5371163A/ja
Application filed by Toppan Printing Co Ltd filed Critical Toppan Printing Co Ltd
Publication of DE2745939A1 publication Critical patent/DE2745939A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2745939C2 publication Critical patent/DE2745939C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B21/00Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board
    • B32B21/04Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board comprising wood as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material
    • B32B21/08Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board comprising wood as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/02Designs imitating natural patterns wood grain effects

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Dekorationsmaterial aus natürlichem Holz, auf das gedruckte
  • Holzmaserungsmuster aufgebracht sindSund Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung betrifft ein Dekorationsmaterial aus natürlichem Holz, auf das gedruckte Holzmaserungsmuster aufgebracht sind1 rund ein Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Dekorationsmaterial mit einer Holzmaserung wird für Zimmerwände, Möbel und andersartige Inneneinrichtungen weitgehend verwendet, jedoch stellt Holz mit einer attraktiven, natürlichem Maserung nur in beschränktem Umfang zur Verfügung und ist vor allem sehr kostspielig. Es besteht daher eine wachsende Nachfrage nach Dekorationsmaterialien, bei denen eine Auflage, auf welche die Holzmaserungsmuster aufgedruckt sindtauf die Oberfläche einer billigen Holzhinterkleidung, z. B. aus Sperrholz, aufgelegt ist. Zur Herstellung solcher Dekorationsmaterialien sind im großen und ganzen die folgenden drei Verfahren vorgeschlagen worden, von denen jedes seine unten angegebenen Nachteile aufweist und daher nicht ganz befriedigend ist: 1. Direktes Druckverfahren: Hierbei wird eine gefüllte Sperrholztafel mit Holzmaserungsmustern bedruckt, und es wird sodann eine dekorative Schicht zusätzlich aufgetragen. Der holzgemäße "Griff" der Hinterkleidung kann hierbei nicht reproduziert werden, weil in das Sperrholz ein Füllstoff eingebracht wird, um die Bedruckungsfähigkeit des Sperrholzes zu verbessern. Das Endprodukt ist lediglich das sogenannte "bedruckte Sperrholz".
  • 2. Beschichtungsverfahren: Bei dem bekannten Beschichtungsverfahren wird ein mit Holzmaserungsmustern bedrucktes Papierblatt oder ein Blatt aus Vinylchlorid mit Hilfe eines Klebstoffs an einer Hinterkleidung befestigt. Auch in diesem Falle bleibt der holzgemäße "Griff" gering, weil von dem Maserungssystem und dem Glanz der Hinterkleidung kein Gebrauch gemacht wird.
  • 3. Formverfahren: Bei dem bekannten Formverfahren zur Herstellung von Furnieren aus Diallylphthalat und Furnieren aus Melamin wird ein mit Holzmaserungsmustern bedrucktes Titanpapier, das mit Kunststoff imprägniert ist, mit der Hinterkleidung verbunden und beim Kleben verformt. Obwohl mit Hilfe einer Prägevorrichtung Holzmasermuster geformt werden können, fehlt es dem Material an dem holzgemäßen "Griff", wie es auch sehr teuer ist.
  • Alle obengenannten bekannten Verfahren sind zum Bedecken der Oberfläche der Holzverkleidung bestimmt. Beim Betrachten und beim Befühlen der bekannten Dekorationsmaterialien entsteht daher nicht der Eindruck, daß man es mit Holz zu tun hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Dekorationsmaterial der eingangs genannten Art zu schaffen, das den natürlichen "Griff" des Holzes aufweist und auch ein entsprechendes Aussehen hat.
  • Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Dekorationsmaterial aus einer Hinterkleidung aus natürlichem Holz und einer mit dieser verbundenen durchsichtigen und die Holzmaserungsmuster tragenden Filmschicht besteht. Gemäß weiterer Erfindung wird ein solches Dekorationsmaterial derart hergestellt, daß auf ein durchsichtiges Blatt Holzmaserungsmuster, die aus durchsichtiger Farbe allein oder in Kombination aus durchsichtiger und undurchsichtiger Farbe bestehen, aufgedruckt werden, dieses Blatt dicht auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt und sodann erwärmt wird, wodurch sich die durchsichtige Filmschicht mit den Holzmaserungsmustern auf der Hinterkleidung aus natürlichem Holz bildet, ohne daß der holzgemäße Griff" der Hinterkleidung wesentlich beeinträchtigt wird.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Dekorationsmaterials gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 Dekorationsmaterial gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung, Fig. 2 verschiedene Ausführungsbeispiele des Dekorationsbis 7 materials der Erfindung in einem senkrechten seitlichen Schnitt und Fig. 8 ein Dekorationsmaterial gemäß der Erfindung in den bis 11 verschiedenen Phasen seiner Herstellung, ebenfalls jeweils in einem seitlichen Schnitt.
  • In Fig. 1 besteht das Dekorationsmaterial aus einer Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz und einer durchsichtigen Filmschicht 13, auf die Holzmaserungsmuster 12 aufgedruckt sind und die die Oberfläche der Hinterkleidung 11 bedeckt. Die Holzmaserungsmuster 12 sind auf dem durchsichtigen Film nur in durchsichtiger Farbe aufgedruckt oder in einer Kombination von durchsichtiger Farbe und undurchsichtiger Farbe.
  • Bei dem Dekorationsmaterial gemäß Fig. 2 sind die Holzmaserungsmuster 12 unmittelbar auf die Oberfläche der Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz aufgebracht, während die durchsichtige Filmschicht 13 über der Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz liegt, so daß sie die Muster 12 abdeckt.
  • Bei dem Dekorationsmaterial gemäß Fig. 3 liegt die durchsichtige Filmschicht 13 auf der Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz, während die Holzmaserungsmuster 12 auf die Oberfläche der durchsichtigen Filmschicht 13 aufgebracht sind.
  • Bei dem Dekorationsmaterial nach den Fig. 4 und 5 weist die durchsichtige Filmschicht 13 von den Holzmaserungsmustern 12 gebildete Vertiefungen 15 auf, die den Vertiefungen der Aderung der Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz entsprechen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 sind die olzmaserungsmuster durch die transparente Filmschicht 13 abgedeckt in gleicher Weise wie bei Fig. 2. Dagegen erscheinen bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 die Holzmaserungsmuster 12 auf der Oberfläche der durch sichtigen Filmschicht 13 in der gleichen Weise wie in Fig.
  • 3. Um die Aderung der Hinterkleidung 11 voll wiederzugeben, sollte die Dicke der durchsichtigen Filmschicht vorzugsweise etwa 50Xu oder weniger betragen.
  • Bei dem in Fig. 6 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel enthält das Dekorationsmaterial gemäß Fig. 2 zwischen der durchsichtigen Filmschicht 13 mit den Holzmaserungsmustern 12 und der Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz noch eine Klebeschicht 16, während auf der Rückseite der Hinterkleidung 11 eine Rückschicht 17 angebracht ist. Eine solche Klebeschicht und/oder eine solche Rückschicht kann auch bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 3 bis 5 vorgesehen sein, ohne daß entsprechende Ausführungsbeispiele zeichnerisch dargestellt worden sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist die Oberfläche der Hinterkleidung 11 mit den Holzmaserungsmustern 12, dem durchsichtigen Film 13 und/oder der Klebeschicht imprägniert oder stattdessen von diesen intrudiert. Natürgemäß kann beim Erwärmen und Pressen der Holzmaserungsmuster, des durchsichtigen Films und/ oder der Klebeschicht die Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz mit einem Teil oder auch insgesamt mit diesen Deckschichten imprägniert werden (Fig. 7). Obwohl in Fig. 2 bis 6 der Einfachheit halber die aus natürlichem Holz bestehende Hinterkleidung 11 und die die Holzmaserungsmuster enthaltenden Deckschichten, d. h.
  • der durchsichtige Film und/oder die Klebeschicht, getrennt dargestellt worden sind, ist nach dem Vorhergehenden diese Trennung in der Praxis nicht immer eindeutig.
  • Bei der Herstellung des Dekorationsmaterials können thermoplastische oder warmhärtbare synthetische Kunststoffe, durchsichtiges Papier oder kunststoffimprägniertes durchsichtiges Pal von hoher Transparenz für die durchsichtige Filmschicht 13 verwendet werden, die auf die Hinterkleidung 11 aus natürlichem Holz aufgelegt wird. Die thermoplastischen Kunststoffe schließen beispielsweise ein: Akrylharzkunststoffe, Polyäthylen, Polypropylen, Polyisobutylen, Polybutadin, Polystyrol, Polyvinylalkohol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polytetrafluoräthylen, Polymonochlorotrifluoräthylen, 6,6-Nylon, 6,10-Nylon, 6-Nylon, Polyäthylenterephthalat, Polyacrylsäure, Polyvinylacetat, Polymethylmethycrylat, Polyoxymethylen und Polycarbonat. Vorzugsweise sollten Polyäthylene oder andere Olefine, Polyvinylchloride oder Acrylfilme verwendet werden, weil diese leicht in die Holzhinterkleidung eindringen oder in diese eingedrückt werden können. Der Acrylfilm ist besonders zu bevorzugen wegen seiner hervorragenden Durchsichtigkeit. Die warmhärtbaren synthetischen Kunststoffe schließen z.B.
  • ein: Diallylphthalatkunststoff und Benzoguanaminkunststoff, die durch Anwendung von Wärme und Druck ausgehärtet und in die Gestalt von Filmen überführt werden.
  • Das zu verwendende transparente Papier besteht z.B. aus: Zellulosebrei, einem mit thermoplastischen Kunststoff-Fasern durchsetzten Papier, einem Faservlies (aus Rayon, Vinylon, Polyester, Glassfasern u.dgl.), synthetischem Zellstoffpapier usw. Im übrigen kann allgemein durchsichtiges kunststoffimprägniertes Papier verwendet werden, das durchsichtig wird, wenn es mit einer transparenten Kunststofflösung imprägniert wird, ohne daß Bläschen zurückbleiben, wobei dieses Papier keine undurchsichtigen Farbstoffe enthalten darf. Derartige transparente Kunststofflösungen zur Imprägnierung sollten vorzugsweise aus Lösungen von warmhärtbaren Kunststoffen bestehen, wie Melaminkunststoff, Diallylphthalatkunststoff, Benzoguanaminkunststoff, Phenolkunststoff, Kunststoff aus einem ungesättigten Polyester usw. Die durchsichtige Filmschicht kann mit durchsichtigen Farben oder Pigmenten gefärbt sein.
  • Die Holzmaserungsmuster 12 werden auf dem durchsichtigen Film aus transparenter Farbe allein oder in Kombination aus transparenter Farbe und undurchsichtiger Farbe gedruckt und geformt. Wenn auch die durchsichtige Farbe am besten aus organischen oder anorganischen Pigmenten und Farben ausgewählt wird, sollten vorzugsweise die organischen Pigmente verwendet werden, die eine hohe Transparenz und andere Eigenschaften aufweisen, die sie zur Verwendung von Baumaterialien geeignet machen.
  • Es können auch sublimierbare Farben verwendet werden. Was das Bindemittel für die Farben anbelangt, so kann ein übliches Bindemittel verwendet werden, wofür z.B. Vinylurethan, Gummi, Acryl, Polyamid, Polyester, Alkoxide und Zellulose-Bindemittel in Betracht kommen. Wenn die Klebeschicht gemäß Fig. 6 verwendet wird, sollte jedoch ein Bindemittel mit verhältnismäßig großem thermischen Widerstand, z.B. Nitrozellulose, verwendet werden. Wenn keine Klebeschicht aufgebracht wird, ist ein stark klebendes Bindemittel erforderlich.
  • Wenn für die Holzmaserungsmuster teilweise undurchsichtige Farbe verwendet wird, sollte das Färbemittel geeigneterweise aus anorganischen Farben, z.B. Titanoxyd (weiß), Eisenoxyd (gelb, rot, schwarz usw.), Cadmiumsulfid (gelb, usw.), Chromaten (gelb, usw.) und Ruß (schwarz) wie auch aus undurchsichtigen organischen Farben bestehen. Das Bindemittel für die Farbe kann in diesem Falle das gleiche sein wie das für die durchsichtigen Farben.
  • Die Hinterkleidung aus natürlichem Holz kann aus Sperrholz oder aus einem Furnierblatt aus natürlichem Holz bestehen. Im allgemeinen werden jedoch geschnittene Furnierblätter mit einer gerade verlaufenden, sich kreuzenden oder besonders gestalteten Struktur verwendet werden. Es ist besonders vorzuziehen, Furnierblätter mit einer in gerader Richtung verlaufenden Struktur zu verwenden, die aus Südseehölzern, z.B. Lauan (von den Philipinen), geschnitten sind, besonders deswegen, weil diese gleichmäßige Maservertiefungen aufweisen.
  • Als Rückschicht für die Rückseite der Hinterkleidung aus natürlichem Holz kann kunststoffimprägniertes Papier, Japanpapier oder ein Faservlies verwendet werden, so daß sich das Material elastisch, holzartig und wie ein Furnier anfühlt.
  • Bei dem neuen Dekorationsmaterial werden auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz attraktive Muster aufgebracht, die der Maserung von kostbarem Naturholz gleichen, wobei die holzartige Beschaffenheit, die dem naturlichen Holz eigen ist, wie Maserungsvertiefungen und Glanz, aufrechterhalten bleiben. Es kann demgemäß eine große Menge von Dekorationsmaterial mit dem gleichen Muster und der gleichen Farbe versehen werden, derart, daß das Muster der Maserung von kostbarem Naturholz gleicht, z.B. von Rosenholz, Walnußholz, Teakholz und Eschenholz, ohne ein solches teueres Holz zu verwenden. Vielmehr werden Furnierblätter von verschiedenen Bäumen, z.B. Lauan, Meranti, Manggasinoro oder andere Hinterkleidungen aus billigem Holz verwendet, um auf diese Weise erhebliche Vorteile mit Bezug auf die Kosten und auf die Greifbarkeit des Hinterkleidungsmaterials zu erzielen.
  • Das Dekorationsmaterial ist hauptsächlich für die folgenden Anwendungsfälle bestimmt. Das Dekorationsmaterial, das Sperrholz oder dickeres Holz als Hinterkleidung verwendet, kann für Haushaltsgegenstände, Wand- und Schrankverkleidungen benutzt werden, während dünnes Dekorationsmaterial aus dünnen Hinterkleidungen aus Furnierblättern hergestellt wird. Ein derartiges dünnes Dekorationsmaterial kann unmittelbar als Tapete verwendet werden. Es kann jedoch ebenfalls zur Verzierung von Haushaltsgegenständen und zur Verkleidung von Zimmerwänden und Möbeln benutzt werden, wenn es auf irgendwelche Unterlagen, wie eine Metallplatte, eine Schiefertafel, eine Sperrholzplatte, eine Spanplatte oder eine Platte aus harter Pappe aufgebracht wird. Wenn ein derartiges dünnes Material in Streifen geschnitten wird, ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten. Die Streifen können z.B. als Bänder zum Schutz der scharfen Kanten von Möbeln u.dgl. benutzt werden.
  • Die Hinterkleidung aus natürlichem Holz kann eine solche mit einer unregelmäßig gestalteten Oberfläche sein, wie das z.B. vielfach bei Bilderrahmen der Fall ist.
  • Im folgenden wird ein Verfahren zur Herstellung des Dekorationsmaterials beschrieben.
  • 1. Verfahren zum Bedrucken des Films Bei dem Verfahren werden Holzmaserungsmuster aus durchsichtiger Farbe oder aus einer Kombination von durchsichtiger und undurchsichtiger Farbe auf einen transparenten thermoplastischen Kunststoff-Film aufgedruckt, und der bedruckte Film wird sodann auf die Hinterkleidung aus Holz aufgebracht, d.h. der mit der Holzmaserung bedruckte Film wird auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt und bei Wärme einer Druckeinwirkung ausgesetzt. Hierbei kann die mit der Holzmaserung bedruckte Fläche der Oberfläche der Hinterkleidung zugekehrt oder von ihr abgewandt sein. Die Temperatur sollte nicht niedriger sein als die Erweichungstemperatur des bedruckten Films. Wenn der bedruckte Film bei einer solchen Temperatur unter Druck gesetzt wird, wird er teilweise oder insgesamt in die Maserungsvertiefungen der Holzverkleidung eindringen und sich hierbei der Gestalt dieser Vertiefungen anpassen.
  • Um diese Intrusion oder Imprägnierung des bedruckten Films zu verbessern, ist es zweckmäßig, einen geeignet dünnen Film zu verwenden.
  • Zur Wärme-Druckbehandlung kann z.B. eine Plattenpresse verwendet werden, d.h. die Hinterkleidung aus natürlichem Holz und der bedruckte Film werden als Schicht zwischen zwei heißen Platten, einer oberen und einer unteren Platte, einem Preßdruck ausgesetzt, wobei wenigstens eine der Platten beheizt wird. Um das Eindringen des bedruckten Films in die Maserungsvertiefungen an der Oberfläche der Hinterkleidung aus natürlichem Holz zu erleichtern, kann hilfsweise ein zusätzlicher thermoplastischer Film verwendet werden, der nicht an dem bedruckten Film haftet.
  • Ein solcher zusätzlicher Film sollte vorzugsweise von dem bedruckten Film nach der Anwendung von Wärme und Druck abgezogen werden können. Er sollte unter Wärmeeinfluß nicht kleben, jedoch bei Erwärmung stark flüssig werden.
  • Der zusätzliche Film kann aus Polyäthylen, Polypropylen, Polyester oder Polystyrolharz bestehen. Wenn der zusätzliche Film sich schwer von der Form ablöst, kann ein Formtrennungsmittel vorher auf die Fläche aufgebracht werden, die in Berührung mit dem durchsichtigen Film kommt.
  • In den Fig. 8 bis 10 ist das Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der zusätzliche Hilfsfilm verwendet wird.
  • Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, wird ein durchsichtiger Film mit aufgedruckten Maserungsmustern 22 auf die Oberfläche einer Hinterkleidung 21 aus natürlichem Holz aufgelegt und ein Hilfsfilm 24 wird weiterhin auf den durchsichtigen Film 23 aufgebracht. Es ist weiterhin ein Schutzfilm 25 vorgesehen, der aus einer Schicht aus synthetischem Kunststoff besteht und dazu dient, mit Bezug auf die Schichten, die vorher auf den durchsichtigen Film 23 aufgebracht worden sind, die Löslichkeit herabzusetzen, die Abriebfestigkeit zu erhöhen und die Verschmutzung zu verhindern. Er kann auf den durchsichtigen Film 23 aufgebracht werden, nachdem der Hilfsfilm abgezogen worden ist oder kann gegebenenfalls auch weggelassen werden. Wenn der durchsichtige Film 23 mit dem aufgelegten Hilfsfilm 24 der Wärme- Druckbehandlung unterzogen wird, wird der durchsichtige Film 23 erweicht und dringt in die Maservertiefungen 26 ein, wie dies Fig. 9 zeigt, während der Hilfsfilm 24 schmilzt. Da hier der geschmolzene Hilfsfilm 24 unter Druck steht, wirkt er derart, daß er den durchsichtigen Film 23 in die Maservertiefungen 26 hineindrückt. Nach völligem Abkühlen der Schichten und Abziehen des Hilfsfilms 24 (Fig. 10) wird ein Dekorationsmaterial erhalten, bei dem die Maserungsmuster der Hinterkleidung 21 aus natürlichem Holz in befriedigender Weise reproduziert sind.
  • Anstelle des vorgenannten Hilfsfilms 24 kann auch ein Zwischenmaterial verwendet werden, das nachgiebig und leicht aus der Form lösbar ist und den geschmolzenen Film infolge seiner Elastizität bei der Wärme-Druckbehandlung in die Maservertiefungen 26 der Hinterkleidung aus natürlichem Holz hineindrückt. Dieses Zwischenmaterial kann aus Siliconkautschuk, einer geformten Polsterpapiermasse oder einem Faservlies bestehen, wobei auf die Polsterpapiermasse oder das Faservlies ein Siliconpapier aufgelegt ist.
  • In diesem Falle sollte die Erwärmungstemperatur nicht niedriger sein als die Erweichungstemperatur des verwendeten thermoplstischen Fils, d.h. 120° C oder höher bei Verwendung eines Acrylfilms und etwa 1000 C oder höher bei einem Film aus Vinylchlorid. Der ausgeübte Druck sollte vorzugsweise 5 kg/cm2 oder höher und derart gewählt sein, daß das Zwischenmaterial in die Maservertiefungen hineingedrückt wird. Um ein Abblättern und ein Schwellen nach der Druckeinwirkung zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Druckeinwirkung erst aufzuheben, nachdem die heißen Platten der Presse abgekühlt sind.
  • Anstelle der vorerwähnten Plattenpresse kann auch eine Walzenverbundschichtmaschine verwendet werden. Auf der einen Seite ist eine erwärmte Walze vorgesehen, mit welcher der bedruckte Film in Berührung gebracht wird. Die Hinterkleidung aus natürlichem Holz und der bedruckte Film werden durch die Walzenverbundschichtmaschine hindurchgefördert und miteinander vereinigt, wobei der bedruckte Film in die Oberfläche der Hinterkleidung eindringt. Dieses Eindringen des durchsichtigen Films kann verstärkt werden, indem zwei oder mehr Walzenverbundschichtmaschinen miteinander gekuppelt werden.
  • Um die Haftfestigkeit zwischen der Holzhinterkleidung und dem mit der Maserung bedruckten Film zu erhöhen, kann weiterhin auf den bedruckten Film ein Klebstoff auf gebracht werden. Dieser kann z.B. aus Acrylharz, Vinylchloridharz, Vinylacetatharz oder Gummiharz bestehen. Was das Walzen des mit einem Klebstoff versehenen Filmes anbelangt, sollte der Klebstoff vorzugsweise ein solcher sein, der zu der Zeit, wenn sein Lösungsmittel nach dem Aufbringen verdampft ist, nichtklebend oder walzbar ist, und der durch Erwärmen klebend gemacht werden kann. Was den mit der Maserung bedruckten Film anbelangt, so kann für ihn unmittelbar ein klebender Film verwendet werden, der hauptsächlich aus athylenvinylacetatkunststoff besteht und ausschließlich für Klebe zwecke geschaffen ist.
  • Wenn die Schichten im Vakuum erhitzt werden, indem eine Vakuumpumpe od.dgl. verwendet wird, können sie durch die Saugkraft der Vakuumpumpe unter Druck gesetzt werden, was das Eindringen des vorgenannten thermoplastischen Films in die unebene Oberfläche der Holzhinterkleidung erleichtert.
  • 2. Übertragungsverfahren Bei diesem Verfahren werden die Holzmaserungsmuster mit Hilfe einer Ubertragungsfolie auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz übertragen.
  • Der abzuziehende Teil der Ubertragupgsfolie sollte vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff bestehen. Bei diesem Verfahren sollen die Holzmaserungsmuster außerhalb der Maservertiefungen der Hinterkleidung aus natürlichem Holz übertragen werden, so daß es wünschenswert ist, einen thermoplastischen Film zu verwenden, der sich bei der Ubertragung unter der Einwirkung der Wärme leicht in die Vertiefungen einlegt (z.B. Polypropylen, Vinylon, Polyäthylen usw.). Jedoch kann auch ein Zellulosefilm z.B.
  • aus Zellophan verwendet werden, wenn die Umstände dies erfordern.
  • Zunächst wird der abzuziehende Teil der Folie mit einem durchsichtigen Ubertragungslack bedeckt. Dies geschieht zu dem Zweck, um die Bedruckungsmöglichkeit und die Abziehbarkeit der Folie zu verbessern, wobei das Kleben erleichtert wird, indem ein Ubertragungslack ausgewählt wird, der durch Wärme erweicht werden kann und die gefärbte Oberfläche nach der Ubertragung schützt. Der Ubertragungslack kann weggelassen werden, indem eine Farbe gewählt wird, die eine Druck fähigkeit und Ubertragbarkeit mit Bezug auf den abzuziehenden Teil der Folie aufweist. Der Ubertragungslack kann aus Polyamid, Acryl, Gummiharz oder Urethan bestehen. Die auf den Ubertragungslack aufzudruckende Farbe sollte vorzugsweise eine hohe Transparenz aufweisen, sowie auch andere Eigenschaften, wie sie für Baumaterialien erwünscht sind, in gleicher Weise, wie das oben bezüglich des "Verfahrens zum Bedrucken des Films" ausgeführt worden ist. Während die Ubertragung durchgeführt wird, indem die Ubertragungsfolie abgezogen wird, nachdem Wärme aufgebracht worden ist, kann noch ein Schutzfilm aufgebracht werden, wenn notwendig, in der gleichen Weise wie das gemäß dem vorgenannten Ausführungen geschehen ist.
  • Bei dem vorerwähnten Verfahren zum Bedrucken des Films muß der zu bedruckende durchsichtige Film,um bedruckungsfähig zu sein, eine gewisse Dicke aufweisen, und die Oberfläche des Dekorationsmaterials kann etwas weich sein, weil er ein thermoplastischer Film ist. Gemäß dem Übertragungsverfahren werden jedoch ganz dünne Schichten übertragen, die hauptsächlich aus Farbschichten bestehen, so daß die Oberfläche hart oder weich gemacht werden kann, je nachdem, wie die Oberflächenschicht gewählt wird. Weiterhin können derart warmhärtbare Kunststoff-Furniere erzeugt werden, indem eine Lösung eines warmhärtbaren Kunststoffs, z.B. Diallylphthalat oder Benzoguanamin, verwendet wird, durch Wärme und Druck ausgehärtet und in einen Film überführt wird.
  • 3. Verfahren mit durchsichtigem Papier Im allgemeinen hat jedes Papier eine Neigung, durchsichtig zu werden, wenn es mit einer durchsichtigen Kunststofflösung imprägniert wird, wenn hierbei keine Luftbläschen zurückbleiben und es keine undurchsichtigen Pigmente enthält. Von dieser Neigung des Papiers wird bei dem vorliegenden Verfahren Gebrauch gemacht, bei dem der holzgemäße "Griff" der Hinterkleidung aus natürlichem Holz dadurch erzeugt werden soll, daß anstelle des durchsichtigen Films gemäß dem vorgenannten Filmbedruckungsverfahren ein solches Papier verwendet wird.
  • Es sind durchsichtige Papiere und sogenannte Zurichtpapiere bekannt, die außerordentlich durchsichtig sind oder gemacht werden können. Diese Papiere können aus einer Mischung von thermoplastischen Kunststoff-Fasern. z.B. einer Zellulosemasse und Vinylon, einem Faservlies (Rayon, Vinylon, Polyester, Glassfasern, usw.) oder synthetischem Papierfaserstoff bestehen.
  • Auf ein transparentes Papier der vorgenannten Art werden Holzmaserungsmuster aufgedruckt in transparenter Farbe oder in einer Kombination aus transparenter und undurchsichtiger Farbe. Sodann wird das bedruckte Papier mit einer transparenten Kunststoff lösung imprägniert, bevor oder nachdem das Papier auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgebracht wird. Die Lösung aus transparentem Kunststoff kann z.B. Melamin, Diallylphthalat, Benzoguanamin, Phenol, einen ungesättigten Polyester od.dgl. enthalten, und der Kunststoff wird ausgehärtet und in einen Film überführt, indem das Papier auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt und sodann Wärme und Druck angewendet wird, um das Papier mit der Hinterkleidung aus natürlichem Holz zu verbinden.
  • Beim Imprägnieren des durchsichtigen Papiers mit der durchsichtigen Kunststoff lösung, nachdem das Papier auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgebracht worden ist, wird das bedruckte Papier zunächst mit Hilfe eines hoch durchsichtigen Klebstoffs mit der Hinterkleidung verbunden, wobei das Papier z.B. mit einer ungesättigten Polyesterlösung im Walz- oder Streichverfahren beschichtet und die Polyesterschicht ausgehärtet wird, indem sie mit einem Zellophan- oder einem Polyesterfilm bedeckt wird. Die Kunstharzlösung sollte auf das Papier in einer solchen Menge aufgebracht werden, daß sie auf der Papieroberfläche erscheint und hierbei die Luftbläschen, die in dem Papier enthalten sind, vollständig entfernt.
  • Auf diese Weise wird der holzgemäße "Griff" der Oberfläche der Hinterkleidung aus natürlichem Holz zustandegebracht und es wird ein Dekorationsmaterial erzeugt, das einen vielfachen holzgemäßen "Griff" aufweist in Kombination mit den aufgedruckten Holzmaserungsmustern.
  • Bei dem vorgenannten Verfahren kann ein warmhärtbares Kunstharz verwendet werden, so daß ein Dekorationsmaterial zustandekommt, das eine harte Oberfläche sowie auch einen großen Widerstand gegen Löslichkeit und Verschmutzung aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 1: Auf einen Acrylfilm von 25 S Dicke aus Mitsubishi-Rayon werden auf die Rückseite Teakholzmuster aus durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink. aufgedruckt. Dieser Film wird auf ein Furnier von 0,25 mm Dicke aufgelegt, das aus Manggasinoro-Holz geschnitten ist und mit einer Rückschicht aus Japanpapier versehen ist, wobei die bedruckte Oberfläche des Filmes an der Oberfläche des Furniers anliegt und an diese mit Hilfe einer Plattenpresse zwei Minuten lang bei 1500 C und 10 kg/cm2 Druck angepreßt wird. Hierbei wird der Film in die unebene Oberfläche des Furniers unter gleichmäßigem Kleben eingedrückt, wobei von der Schmelzbarkeit des Acrylfilms und der Wärme Gebrauch gemacht wird. Auf diese Weise wird ein nachgiebiges Furnierblatt erzeugt, das sich in gleicher Weise holzartig anfühlt wie das natürliche Teakholz, so daß das Furnier seine holzartige Eigentümlichkeit nicht verliert.
  • Ausführungsbeispiel 2: Auf einen Acrylfilm von 25 u Dicke aus Mitsubishi-Rayon werden Rosenholzmuster aus durchsichtiger Farbe VCA von Toyo Ink. auf der Vorderseite aufgedruckt und die unbedruckte Fläche des Acrylfilms wird mit einem Klebelack L194DH von Toyo Ink. gravurbestrichen.
  • Der Acrylfilm wird auf ein Furnier von 0,25 mm Dicke aufgelegt, das aus Manggasinoro-Holz besteht und auf der Rückseite mit einem Kraftpapier beschichtet ist, das mit Diallylphthalat imprägniert ist, wobei die lackbedeckte Fläche des Filmes der Furnieroberfläche zugewandt ist. Der Acrylfilm wird in die unebene Oberfläche des Furniers hineingedrückt und wird hierzu, und um eine gleichmäßige Haftung zu erzielen, mit einer Geschwindigkeit von 8 m/min bei 2300 C durch eine Plattendruckpresse hindurchgeführt.
  • Auf die Furnieroberfläche wird eine Schicht aus Acrylurethankunstharz aufgebracht, um den Oberflächenglanz zu erzeugen, wie auch um die physikalischen Eigenschaften und das Aussehen der Oberfläche zu verbessern. Auf diese Weise wird ein biegsames Furnierblatt erzeugt, das einen reichen holzgemäßen "Griff" aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 3: Eine Urethankunststofflösung des Einflüssigkeitstyps wird auf einen Polypropylenfilm von 0,1 mm Dicke aufgebracht, und zwar in einer Schichtdicke von etwa 5 y. Mit Hilfe einer Photogravurpresse werden in einer durchsichtigen Farbe VPS der Firma Toyo Ink. Holzmaserungsmuster auf den Film aufgedruckt.
  • Auf die bedruckte Oberfläche der vorgenannten Ubertragungsfolie wird ein Furnier von 0,25 mm Dicke aus Manggasinoro-Holz aufgelegt, auf dessen Rückseite sich ein Faservlies 2 aus Rayon (40 g/m ) befindet. Film und Furnier werden mit Hilfe einer Plattenpresse zwei Minuten lang bei einer Temperatur von 1500 C und einem Druck von 15 kg/cm2 zusammengepreßt, und die Schichten aus Druckfarbe und Urethankunststoff werden auf das Furnier übertragen. Infolgedessen werden die Ilolzmaserungsmuster innig in die Maservertiefungen des Manggasinoro-Furniers eingebracht, wobei sie eine Oberflächenbeschaffenheit erzeugen, die der Rückschicht eigentümlich ist, so daß wiederum ein nachgiebiges Furnierblatt zustandekommt, das einen holzgemäßen "Griff" und die übertragenen Holzmaserungsmuster aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 4: Es wird in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel 3 ein Furnierblatt erzeugt, wobei jedoch die bedruckte Oberfläche in der Ubertragungsfolie außerdem mit einem klebenden Lack aus einem Methacrylester überzogen wird.
  • Ausführungsbeispiel 5: Auf ein durchsichtiges Druckpapier (40 g/m2) wird mit durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink. ein Holzmaserungsmuster aufgedruckt. Das bedruckte Papier wird mit einer 3mm dicken Sperrholzplatte verbunden, wobei die folgende ungesättigte Polyesterlösung als Klebemittel verwendet wird: Zusammensetzung des Klebemittels: Ungesättigte Polyesterkunststofflösung: 100 Gewichtsteile (Goselac 750 der Nippon. Syn. Chemical Co.) Brückenkatalysator: 1 Gewichtsteil Härtemittel (Naphtex): 1 Gewichtsteil.
  • Hierauf wird die obengenannte ungesättigte Polyesterlösung mit einem Walzenbeschichter auf das Druckpapier aufgebracht in einer Menge von 190 bis 220 g/m² und sodann wird zur Beseitigung der Luftbläschen unmittelbar ein Vinylfilm darübergelegt. Nach Aushärtung des Polyesterkunststoffs wird der Vinylfilm abgezogen. Auf diese Weise wird ein Furnierblatt mit einem noch verbesserten holzgemäßen "Griff" erzeugt, da die Holzart des Furniers mit den aufgedruckten Holzmaserungsmustern zusammenpaßt.
  • Ausführunsbeispiel 6: Ein Druckpapier, das mit demjenigen gemäß Ausführungsbeispiel 5 gleichartig ist, wird mit einer Kunststoff lösung folgender Zusammensetzung imprägniert: Diallylphthalatprepolymer: 93 Gewichtsteile Diallylphthalatmonomer: 7 Gewichtsteile BPO (Katalysator): 3 Gewichtsteile Laurinsäure: 3 Gewichtsteile Toluol/Aceton (4/1): 150 Gewichtsteile.
  • Das Gewicht des Imprägniermittels wird derart gewählt, daß es mit demjenigen des Furniers übereinstimmt. Das imprägnierte Papier wird auf das Sperrholz mit der bedruckten Oberfläche nach unten aufgelegt, ein Zwischenschichtmaterial und eine Rückplatte werden darübergelegt und sämtliche Schichten werden für 20 Minuten bei 1500 C und 15 kg/cm2 unter Druck gesetzt.
  • Anschließend wird der Diallylphthalatkunststoff ausgehärtet, und auf diese Weise wird ein Furnierblatt erzeugt, bei dem die Holzmaserungsmuster mit denjenigen der ursprünglichen Oberfläche des Furnierblatts übereinstimmen.
  • Ausführungsbeispiel 7: Holzmaserungsmuster aus durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink. werden auf ein Faservlies (30 g/m2) aufgedruckt, das aus Polyesterkunstfasern besteht. Sodann wird das Vlies mit einer Melaminlösung von folgender Zusammensetzung imprägniert: Melamin: 50 Gewichtsteile Wasser: 40 Gewichtsteile Methanol: 10 Gewichtsteile.
  • Dieses imprägnierte Papier wird auf das Sperrholz aufgelegt und im Heiß-Kalt-Verfahren 90 Minuten lang bei 1700 C und 100 kg/cm2 gepreßt. Demgemäß wird die Originaloberfläche des Furniers reproduziertound es kommt ein Melamin-Furnier zustande, bei dem die Holzmaserungsmuster auf dem bedruckten Papier mit denjenigen der Originaloberfläche übereinstimmen.
  • Ausführungsbeispiel 8: Auf einen Polypropylenfilm werden Holzmaserungsmuster in durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink. aufgedruckt und die bedruckte Fläche wird in einer Menge von 30 g/m² mit einer Diallylphthalatlösung von gleicher Zusammensetzung wie im Ausführungsbeispiel 6 beschichtet. Nach dem Trocknen bei 1000 C wird auf diese Weise eine Ubertragungsfolie erzeugt. Diese tibertragungsfolie wird mit der beschichteten Seite nach unten auf eine Sperrholzfaserplatte aufgelegt und für 20 Minuten bei 1500 C und 15 kg/cm2 gepreßt. Auf diese Weise wird die ursprüngliche Oberfläche des Furniers reproduziert,und es wird ein Furnierblatt erhalten, das einen holzgemäßen "Griff" aufweist und außerdem die llolzmaserungsmuster enthält.
  • Ausführungsbeispiel 9: Als Holzhinterkleidung wird ein Lauanblatt 32 (Fig. 11) mit Vertiefungen 31 auf seiner Oberfläche verwendet. Auf die llinterkleidung 32 wird eine Silikon-Kautschuk-Schicht 34 mit herausragenden Streifen 33 aufgelegt, die den Vertiefungen 31 entsprechen. Zwischen die Schicht 34 und die llinterkleidung 32 wird ein bedruckter Film 35 eingelegt, der demjenigen gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 gleicht.
  • hierauf werden diese Schichten bei 1600 C und 10 kg/cm2 Druck in 5 Minuten miteinander verbunden. Demzufolge wird die Originaloberfläche des Furniers reproduziert und auf diese Weise ein Funierblatt erzeugt, das einen reichen, holzgemäßen "Griff" aufweist,in Verbindung mit den Holzmaserungsmustern auf dem bedruckten Film.
  • Ausführungsbeispiel 10: Mit einer Eisenoxid enthaltenden undurchsichtigen Farbe und einer durchsichtigen Farbe wird ein Acryl-Film von 50 P gedruckt, und zwar die dunklen Teile der Holzmaserungsmuster mit der undurchsichtigen Farbe und die übrigen Teile mit der durchsichtigen Farbe.
  • Hierauf wird der bedruckte Film auf ein aus Manggasinoro-Holz geschnittenes Furnierblatt aufgelegt, das demjenigen gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 gleicht, und zwar mit der bedruckten Seite nach untenXund die beiden Teile werden in gleicher Weise miteinander verbunden, wie dies gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 geschehen ist. Demgemäß wird die Hinterkleidung an den dunklen Teilen nicht sichtbar, die den dunklen Holzmaserungsmustern entsprechen, während sie in dem Bereich der durchsichtigen Farbe reproduziert wird.
  • Auf diese Weise wird ein Funierblatt erzeugt, das weitgehend einen holzgemäßen "Griff" aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 11: Auf die Rückseite eines Acryl-Films von 50 u Dicke werden mit durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink. mit Hilfe einer Photogravürpresse Teakholzmaserungsmuster aufgedruckt, während die unbedruckte Seite des Films mit einem Urethanlack (UR-6650B) von Toyo Ink. gravurbestrichen wird. Inzwischen wird ein 0,25 mm dickes Furnierblatt aus Manggasinoro-Holz mit einem Faservlies (50 g/m²) verbunden, und zwar mit Hilfe eines Vinyl-Azetat-Urea-Klebers und es wird ein Furnierblatt aus Manggasinoro-Holz von 920 mm x 1.820 mm vorbereitet. Hierauf wird der vorher bedruckte und urethanbeschichtete Acryl-Film oben auf das Furnierblatt aufgelegt, wobei die bedruckte Fläche des Films der Furnierblattfläche zugewandt ist. Auf den Acryl-Film wird als Hilfsfilm ein Polypropylenfilm von 25 u Dicke aufgelegt; und zwar mit Hilfe einer 5-stufigen Plattenpresse und einer Duralumin-Spiegelplatte. Während das Pressen unter Wärme für 30 Minuten bei 1500 C und 10 kg/cm2 Druck durchgeführt wird, erfolgt hierauf eine Abkühlung auf 500 C, wobei der Druck bei 10 kg/cm² belassen wird. Nach der vollständigen Abkühlung wird der Druck aufgehoben, das Blatt herausgenommen und der Hilfsfilm abgezogen. Auf diese Weise wird ein offenporiges Furnierblatt erzeugt, das dem natürlichen Teakholz mit der Rauhheit der Maserporen des Manggasinoro-Holzes gleicht und auch den entsprechenden Glanz auf seiner Oberfläche aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 12: Auf einen Acrylfilm (FAX) aus Mitsubishi Rayon werden Rosenholzmaserungen aus durchsichtiger Farbe VPS von Toyo Ink mit Hilfe einer Photogravur-Druckmaschine aufgedruckt. Inzwischen wird auf eine 930 mm x 1.830 mm große Sperrholzplatte von 2,7 mm Dicke mit Hilfe eines Vinyl-Azetat-Urea-Klebstoffes ein 0,25 mm dickes Furnier aus Manggasinoro aufgebracht. Hiernach wird der Acryl-Film mit seiner bedruckten Seite dem Funier zugewandt auf die Sperrholzplatte aufgelegt, während ein 25 u dicker, nicht orientierter Polypropylenfilm aus Mitsubishi Rayon auf den Acrylfilm aufgelegt wird und 2 Minuten lang bei 1500 C und 10 kg/cm2 heiß gepreßt wird. Nach dem Pressen wird der llilfsfilm abgezogen und auf die Oberfläche des Furnierblattes eine Acryl-Urethan-Schicht (Urethane AL Clear) aus Kansai Paint aufgebracht, und zwar mit Hilfe eines Walzenbeschichters, um den Glanz und die physikalischen Eigenschaften der Oberfläche auszurichten und zu verbessern. Auf diese Weise wird ein offenporiges Furnierblatt erzeugt, das dem natürlichen Rosenholz gleicht.
  • Ausführungsbeispiel 1 3 Auf einen klar durchsichtigen Film (120 u Dicke, 23 % Weichmacher) aus Vinylchlorid werden auf der Rückseite Walnußmaserungsmuster aufgedruckt aus durchsichtiger Farbe VCA von Toyo Int,und die bedruckte Seite des Films wird mit einem durchsichtigen wärmeempfindlichen Vinylchlorid- Klebstoff (L194D Klebelack von Toyo Ink) gravurbestrichen.
  • Inzwischen wird ein Furnierblatt vorbereitet, indem ein Faservlies (50 g/m²) auf ein 0,25 mm dickes Furnier aus afrikanischer Antiaris mit Hilfe eines Vinyl-Azetat-Urea-Klebers aufgebracht wird. Der vorgenannte durchsichtige Vinylchlorid-Film wird mit der bedruckten Seite auf das Furnierblatt aufgelegt, während ein matter Film von 25 u Dicke aus Mitsubishi Rayon auf den durchsichtigen Vinylchlorid-Film aufgelegt wird und nach einer Wärme-Druckbehandlung bei 1500 C und 10 kg/cm2 eine Abkühlung 0 auf 50 C erfolgt. Nach dem Abkühlen wird der matte Film abgezogen, um die unebenen Maserporen in der Hinterkleidung freizulegen, und auf diese Weise wird ein offenporiges Furnierblatt mit Walnußmaserungsmustern erzeugt, wie dieses auch den Glanz aufweist, den die Hinterkleidung besitzt. Wenn dieses Furnier auf eine 9 mm dicke Holzspanplatte mit einem Vinyl-Azetat-Kleber aufgebracht wird, besteht die Möglichkeit, das sich ergebende Furnier in V-Form zu schneiden.
  • Ausführungsbeispiel 14: Auf einen Acrylfilm (FAX) aus Mitsubishi Rayon werden geradlinig verlaufende Teakholzmaserungsmuster aus Vinylfarbe von Toyo Ink aufgedruckt. Inzwischen wird eine 0,3 mm dicke Holzhinterkleidung aus Manggasinoro, eine Art von afrikanischem Lauan,gerade zurecht geschnitten und mit einem Kraftpapier rückbeschichtet. Die bedruckte Seite des Films wird auf die Furnierfläche der Hinterkleidung aufgelegt, und es werden außerdem ein Silikon-Ablösepapier und ein Zwischenblatt aufgelegt. Sämtliche Schichten werden in eine auf 1500 C aufgeheizte Presse eingelegt und bei einem Druck von 10 kg/cm2 gepreßt. Nach Abkühlen der heißen Platten der Presse Wird das Erzeugnis herausgenommen und das Ablösepapier entfernt. Auf diese Weise kommt ein Furnier zustande, daß völlig dem natürlichen Teakholz gleicht.
  • Ausführungsbeispiel 15: Der Acrylfilm mit den aufgedruckten Teakholzmaserungsmustern gemäß dem Ausführungsbeispiel 14 wird auf eine 3 mm dicke Sperrholzplatte aufgelegt, die ein 0,3 mm dickes Furnier aus Lauan, einer Art von afrikanischem Holz, trägt, wobei zwischen Furnier und Film ein Silikon-Papier eingelegt wird und die Schichten mit einer Walzenpresse mit Kautschuk-Walzen bei einer Temperatur von 2000 C und einer Fördergeschwindigkeit von 2 m/Minute gepreßt werden. Auf diese Weise kommt ein Furnierblatt zustande, das dem natürlichen Teakholz gleicht.
  • Leerseite

Claims (20)

  1. Patentansprüche 1. Dekorationsmaterial aus natürlichem Holz, auf das gedruckte Holzmaserungsmuster aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Hinterkleidung (11, 21, 32) aus natürlichem Holz und einer mit dieser verbundenen durchsichtigen und Holzmaserungsmuster (12) tragenden Filmschicht (13, 22, 35) besteht.
  2. 2. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Filmschicht (13, 22, 35) aus einem Film aus synthetischem Kunststoff besteht.
  3. 3. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Filmschicht (13, 22, 35) aus durchsichtigem Papier besteht, das mit durchsichtigen synthetischen Kunststoffen imprägniert ist.
  4. 4. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Filmschicht (13, 22, 35) auf die Hinterkleidung (11, 21, 32) aufgebracht ist, ohne die Maservertiefungen der Hinterkleidung aus natürlichem Holz zu beseitigen, so daß diese auf der Filmschicht reproduziert werden.
  5. 5. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzmaserungsmuster (12) von der durchsichtigen Filmschicht (13, 22, 35) bedeckt sind.
  6. 6. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzmaserungsmuster (12) auf der durchsichtigen Filmschicht (13, 22, 35) frei liegen.
  7. 7. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die durchsichtige Filmschicht (13, 22, 35) und die Hinterkleidung (11, 21, 32) aus natürlichem Holz eine Klebeschicht (16) zusätzlich eingebracht ist.
  8. 8. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rückseite der Hinterkleidung (11, 21, 32) eine Rückschicht aufgebracht ist.
  9. 9. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenschicht der Hinterkleidung (11, 21, 32) aus natürlichem Holz mit der durchsichtigen Filmschicht und der Schicht der Holzmaserungsmuster imprägniert ist.
  10. 10. Dekorationsmaterial nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzmaserungsmuster aus durchsichtiger Farbe oder aus einer Kombination von durchsichtiger und undurchsichtiger Farbe bestehen.
  11. 11. Verfahren zur Herstellung des Dekorationsmaterials nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein durchsichtiges Blatt Holzmaserungsmuster, die aus durchsichtiger Farbe allein oder in Kombination aus durchsichtiger und undurchsichtiger Farbe bestehen, aufgedruckt werden, dieses Blatt dicht auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt und sodann erwärmt wird, wodurch sich die durchsichtige Filmschicht mit den Holzmaserungsmustern auf der Hinterkleidung aus natürlichem Holz bildet, ohne daß der holzgemäße "Griff" der Hinterkleidung wesentlich beeinträchtigt wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Holzmaserungsmustern bedruckte durchsichtige Blatt zunächst auf einen abzulösenden Formträger aufgebracht wird und das durchsichtige Blatt mit den Holzmaserungsmustern auf die Hinterkleidung übertragen wird, indem der abzulösende Formträger auf die Hinterkleidung aufgelegt wird, worauf der gesamten Schichtung Wärme zugeführt und auf sie Druck ausgeübt wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf die llolzmaserungsmuster,die auf das durchsichtige Blatt aufgedruckt sind, ein klebender Lack aufgebracht wird und das Blatt erwärmt und unter Druck gesetzt wird, wenn die Schicht des klebenden Lacks der Oberfläche der Hinterkleidung aus natürlichem Holz zugewandt ist.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das durchsichtige Blatt als auch der klebende Lack aus einem warm härtbarem Kunststoff bestehen.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem das transparente Blatt auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt worden ist, ein Polstermaterial auf das Blatt aufgelegt wird, wonach Druck und Wärme wirksam gemacht werden.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem das durchsichtige Blatt oben auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt worden ist, das Blatt erwärmt wird, wobei es in dichte Berührung mit der Hinterkleidung aus natürlichem Holz gebracht wird, so daß die Luft zwischen ihm und ihr entfernt wird.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das durchsichtige Blatt oben auf die Hinterkleidung aus natürlichem Holz aufgelegt wird, hierauf ein thermoplastischer Film, der nicht an dem Blatt haftet, aufgebracht wird, dieser thermoplastische Film durch Anwendung von Druck und Wärme geschmolzen wird, wobei das durchsichtige Blatt in die Holzmaservertiefungen der Hinterkleidung eindringt.
  18. 18. Verfahren nach den Ansprüchen 11, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das durchsichtige Blatt aus einem dünnen Papier besteht, das keine undurchsichtigen Pigmente aufweist und mit durchsichtigen, synthetischen Kunststoffen imprägniert ist.
  19. 19. Verfahren nach den Ansprüchen 11, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das durchsichtige Blatt aus einem Papier besteht, das durchsichtig werden kann, wenn es mit durchsichtigem Kunststoff imprägniert wird, während das durchsichtige Blatt mit der Hinterkleidung aus natürlichem Holz mit Hilfe eines durchsichtigen Klebers oder eines Klebers, der bei Erwärmung durchsichtigt wird, verbunden wird, und sodann eine durchsichtige synthetische Kunststofflösung auf das Blatt aufgebracht wird, wodurch dieses durchsichtig gemacht wird.
  20. 20. Verfahren nach den Ansprüchen 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche des durchsichtigen Blattes,die mit der Hinterkleidung aus natürlichem Holz in Berührung kommt, vorher ein Kleber aufgebracht wird.
DE19772745939 1976-11-04 1977-10-12 Dekorationsmaterial aus natuerlichem holz, auf das gedruckte holzmaserungsmuster aufgebracht sind, und verfahren zu dessen herstellung Granted DE2745939A1 (de)

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