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DE1164580B - Implosionsschutzkappe fuer Bildroehren und Verfahren zur Herstellung der Implosionsschutzkappe - Google Patents

Implosionsschutzkappe fuer Bildroehren und Verfahren zur Herstellung der Implosionsschutzkappe

Info

Publication number
DE1164580B
DE1164580B DEG32820A DEG0032820A DE1164580B DE 1164580 B DE1164580 B DE 1164580B DE G32820 A DEG32820 A DE G32820A DE G0032820 A DEG0032820 A DE G0032820A DE 1164580 B DE1164580 B DE 1164580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection cap
implosion protection
plastic
roughening
picture tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32820A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Neubauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG32820A priority Critical patent/DE1164580B/de
Publication of DE1164580B publication Critical patent/DE1164580B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • H01J29/87Arrangements for preventing or limiting effects of implosion of vessels or containers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2229/00Details of cathode ray tubes or electron beam tubes
    • H01J2229/87Means for avoiding vessel implosion
    • H01J2229/875Means substantially covering the output face, e.g. resin layers, protective panels

Description

  • Implosionsschutzkappe für Bildröhren und Verfahren zur Herstellung der Implosionsschutzkappe Die Erfindung betrifft -eine Implosionsschutzkappe für Bildröhren, die aus einer zähelastischen Kunststoffolie besteht. Es ist bekannt, als Implosionsschutz für Bildröhren zähelastische Kunststoffolien zu verwenden. Diese an sich bekannten Kunststoffschichten mit einer Stärke von 8 bis 10 mm bilden eine starre und stärkere Kunststoffschicht und müssen besonders aufgekittet werden, wodurch optische Störungen nicht vermieden werden können. Bisher waren also diese Schutzschichten nur in einer Stärke von 8 bis 10 mm bekannt und mußten diese Stärke haben, um wirksam genug zu sein.
  • Die Schwierigkeiten mit der optischen Störung werden ausgeglichen, wenn gemäß der Erfindung die Kunststoffolle mindestens an der der Bildröhre zugewendeten Seite Aufrauhungen aufweist. Diese sollen insbesondere aus Narben oder Rillen bestehen, wobei die Folie eine Stärke von maximal 1 bis 1,5 mm aufweist. Das Verfahren zur Herstellung dieser Implosionssehutzfolie besteht darin, daß diese durch einen Kalander läuft, auf dem das Negativbild der Aufrauhung aufgebracht ist, und daß während des Durchlaufens durch den Kalander der Kunststoff auf eine Temperatur in der Nähe des Fließpunktes bzw. des Depolymerisationspunktes gehalten wird. Die Kunststoffolie aus PVC wird in klardurchsichtiger Transparenz von nur 1 bis 1,5 mm Stärke in halbharter, zähelastischer Einstellung mittels Kalandrierung oder Extrudierung als Ihennoplasthalbzeug hergestellt.
  • Die beschriebene Implosionsschutzkappe ist insbesondere anwendbar bei Bildröhren mit rechteckigen Bildfenstern, welche eine Diagonale von etwa 59 cm aufweisen.
  • Durch die bekannten thermoplastischen Formungsverfahren, z. B. Pressen und Ziehen in entsprechende Formen und Vorrichtungen kann man dieser Kunststoffolie die gewünschte Form zur teilweisen oder auch ganzen Umhüllung der Bildröhre geben. Dieser Schutz bietet durch seine absolut satte Auflage auf dem Bildschirm auch optische Vorzüge in der Erzielung einer guten Bildwiedergabe.
  • Das Aufliegen zweier glatter Flächen führt durch Adhäsionen leicht zur Bildung Newtonscher Ringe, die je nach dem Druck der Anlage beider Flächen und Feuchtigkeitsgrad der Atmosphäre in Erscheinung treten. Die Erfindung sieht daher vor, die Bildung dieser Erscheinung dadurch zu verhindern, daß die Kunststoffolienseite, die mit der Glasoberfläche des Bildschirmes in Berührung kommt, auf dem Herstellungswege eine Dessinierung erhält, die, mit dem menschlichen Auge betrachtet, kaum wahrnehmbar ist. Es sind also auf dieser Fläche, mikroskopisch betrachtet, feinste Vertiefungen und Erhöhungen auf der Anlagefläche vorhanden, die den satten Kontakt mit der Röhre und damit die Bildung Newtonscher Ringe verhindern. Die Dessinierung kann in Form einer Narbung, Aufrauhung oder Rillung erfolgen.
  • Die Erzeugung der Dessinierung kann dadurch erfolgen, daß man auf einem Kalander das Negativbild der gewünschten Dessinierung aufbringt und das durchfließende Material in der Temperatur so hält, daß es in der Nähe des Fließpunktes bzw. des Depolymerisationspunktes liegt, so daß eine Rückbildung der Oberflächenstruktur bei der nachfolgenden thermoplastischen Verformung nicht erfolgt. Beim Spritzen (Extrudieren) z. B. wird hinter der Breitschlitzdüse gleichfalls eine Walze in obiger Weise angeordnet. Diese Folie besitzt also eine die Durchsichtigkeit bei glatter Auflage auf die Bildröhre nicht störende Oberfläche, indem sie mit nur einer schwachen Satinierung versehen ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Implosionsschutzkappe für Bildröhren, die aus einer zähelastischen Kunststoffolie besteht, dadurch g e k e n n z -- i c h n e t, daß die Kunststoffolie mindestens an der der Bildröhre zugewendeten Seite Aufrauhungen aufweist.
  2. 2. Implosionsschutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauhungen aus Narben oder Rillen bestehen. 3. Verfahren zur Herstellung der Implosionsschulzkappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie durch einen Kalander läuft, auf dem das Negativbild der Aufrauhung aufgebracht ist, und daß während des Durchlaufens durch den Kalander der Kunststoff auf eine Temperatur in der Nähe des Fließpunktes bzw. des Depolymerisationspunktes gehalten wird.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanuneldung S 24278 VIII a/ 21 al (bekanntgemacht am 30. 10. 1952); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1805 710.
DEG32820A 1961-07-28 1961-07-28 Implosionsschutzkappe fuer Bildroehren und Verfahren zur Herstellung der Implosionsschutzkappe Pending DE1164580B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187743B (de) * 1961-08-03 1965-02-25 Telefunken Patent Elektronenstrahlroehre mit einer auf der Frontscheibe aufliegenden durchsichtigen Kunststoffscheibe

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1805710U (de) * 1959-04-24 1960-02-11 Telefunken Gmbh Sicherheitsscheibe fuer bildroehre.

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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Cited By (1)

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