DE29904429U1 - Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb - Google Patents
Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als AntriebInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten
von Mangelgut, insbesondere von Haushaltwäschemangeln mit Einphasenwechselstrommotor.
Beim Mangeln wird das zu glättende Wäschestück mehrfach unter hohem Druck,
der durch eine geeignete Vorrichtung statisch erzeugt wird, überrollt. Eine verbreitete Ausführungsform von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut, wie
z.B. in DE-OS 44 25 558 A1 beschrieben, weist zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine
&iacgr;&ogr; gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen
angetrieben ist, die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt
werden und mindestens eine der Walzen mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze fest in einem Gestell drehbar angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell beweglich oberhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer angeordnet ist. Die Walzen können jedoch auch beispielsweise in einer horizontalen Ebene angeordnet sein, die durch die beiden Walzenachsen definiert wird. Die angetriebene Walze ist in diesem Fall fest in dem Gestell drehbar gelagert, während die zweite Walze beweglich in dem Gestell gelagert ist, so daß sie unter Einwirkung einer Kraft zu der ersten Walze hin bzw. wieder von ihr weg verschiebbar angeordnet ist. Die zum Aneinanderrücken der Walzen notwendige Kraft kann durch Federn, eine Hydraulikvorrichtung, oder im Fall der vertikalen Anordnung durch die Schwere der oberen Walze oder ähnlichem erzeugt werden.
Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze fest in einem Gestell drehbar angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell beweglich oberhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer angeordnet ist. Die Walzen können jedoch auch beispielsweise in einer horizontalen Ebene angeordnet sein, die durch die beiden Walzenachsen definiert wird. Die angetriebene Walze ist in diesem Fall fest in dem Gestell drehbar gelagert, während die zweite Walze beweglich in dem Gestell gelagert ist, so daß sie unter Einwirkung einer Kraft zu der ersten Walze hin bzw. wieder von ihr weg verschiebbar angeordnet ist. Die zum Aneinanderrücken der Walzen notwendige Kraft kann durch Federn, eine Hydraulikvorrichtung, oder im Fall der vertikalen Anordnung durch die Schwere der oberen Walze oder ähnlichem erzeugt werden.
Im Handel sind z.B. Haushaltwäschemangeln, bei denen die Oberwalze
exzentrisch (ca. 10 mm) in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) gelagert ist. Durch ein Verdrehen des Exzenters ändert die Oberwalze in einer Kreisbahn ihre
Lage zum Mittelpunkt des Exzenters und dadurch den Abstand zwischen Ober- und Unterwalze. Der Exzenter ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand
der Haushaltwäschemangel drehbar gelagert. Während des Mangelvorganges befindet sich die Oberwalze im unteren Totpunkt des Exzenters. Der Abstand
zwischen Ober -und Unterwalze ist am geringsten und die Kraft der federnd gelagerten Unterwalze auf die mit Wäsche bestückten Unterwalze am größten.
Durch das Rotieren der Oberwalze wird die aufgelegte Wäsche allseitig
glattgepreßt. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu Unterwalze, einem
unteren Anschlag und der Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze wird ein Verdrehen des Exzenters (ein Ausweichen der Oberwalze) während des
Mangelvorganges verhindert.
Für die Entnahme des Mangelgutes (Wäsche) ist es notwendig die wirkende Kraft
auf die Oberwalze durch die federnd gelagerte Unterwalze zu beseitigen. Dies geschieht traditionell durch das Verdrehen des Exzenters mittels eines mit dem
Exzenter fest verbundenen Hebels (Hebel und Exzenter entsprechen dabei der &iacgr;&ogr; Baugruppe Lagerarm). Durch die hohen Reibkräfte, bedingt durch die Anpreßkraft
und die Gleitlagerung des Exzenters in der Seitenwand ist für das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt ein kurzzeitiger hoher Kraftaufwand (Impuls) notwendig.
Nachteilig hierbei ist, daß dieser Kraftaufwand zur Überwindung der hohen
Anpreßkraft (bis zu 10 kN) der Unterwalze an die mit Wäsche bestückte rotierende
Oberwalze beim Entnehmen des Mangelgutes für das Öffnen der Haushaltwäschemangel insbesondere von den überwiegend weiblichen Nutzern
dieser Vorrichtungen, welche naturgemäß nicht über sehr hohe körperliche Kräfte verfügen, aufgewandt werden muß.
Bei Einsatz von an sich geeigneten Einphasenwechselstrommotoren mit
Betriebskondensator läßt sich zwar eine Drehrichtungsänderung mittels eines Umpolschalters realisieren, infolge der Trägheit ist jedoch sowohl der Zeitraum bis
zum Drehrichtungswechsel als auch der dieser Motorenbauart eigene Beharrungseffekt ihrer Magnetfelder dem Einsatz zur Unterstützung des öffnens
der Haushaltwäschemangel durch Unterstützung des Verdrehens des Exzenters hinderlich, wodurch nicht jeder Schaltvorgang eine Änderung der Drehrichtung
bewirkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Bedienbarkeit von
Haushaltwäschemangeln der eingangs beschriebenen Art zu verbessern und dabei insbesondere den zum Öffnen notwendigen kurzzeitigen Kraftaufwand im
mit Wäsche bestückten Zustand mit Hilfe des Antriebssystems zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb weist zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist und die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden. Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze in einem Gestell beweglich angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell fest drehbar
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb weist zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist und die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden. Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze in einem Gestell beweglich angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell fest drehbar
&iacgr;&ogr; unterhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer federnd angeordnet ist. Dabei ist
die Oberwalze exzentrisch in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) gelagert und der Exzenter ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand der Vorrichtung
drehbar gelagert. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu Unterwalze, einen unteren Anschlag und die Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze wird ein
Verdrehen des Exzenters (ein Ausweichen der Oberwalze) während des Mangelvorganges verhindert. Zur Entnahme des Mangelgutes ist der Exzenter mit
einem Hebel fest verbunden.
Zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der exzentrisch im unteren
Totpunkt gelagerten Oberwalze ist zwischen Netz und Antriebsmotor eine Schaltungsanordnung zur Rücklaufsteuerung, bestehend aus einem Taster, einem
RC-Glied als Vorwiderstand und einer Gleichrichterbrücke sowie einem
zwischengeschalteten Kaltleiter, einem weiteren Elektrolytkondensator, einer Zenerdiode und zwei Transistoren, jeweils mit Vorwiderstand, einem weiteren,
einem der Transistoren zugeordneten RC-Glied und einer mit diesem in Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode und Widerstand, einem
Relais und einer Kombination aus Schaltdiode und Keramikkondensator zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen, angeordnet.
Die für die Entnahme des Mangelgutes (Wäsche) notwendige Beseitigung der auf
die Oberwalze durch die federnd gelagerte Unterwalze wirkenden Kraft, welche traditionell durch das Verdrehen des Exzenters mittels eines mit dem Exzenter fest
verbundenen Hebels (Hebel und Exzenter entsprechen dabei der Baugruppe Lagerarm) geschieht und der zur Überwindung der hohen Reibkräfte, bedingt
durch die Anpreßkraft und die Gleitlagerung des Exzenters in der Seitenwand,
sowie für das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt notwendige kurzzeitig hohe Kraftaufwand (Impuls) wird durch die kurzzeitige Änderung der Drehrichtung der
angetriebenen Oberwalze, wobei sich die Exzenterbuchse vom unteren Totpunkt in Richtung oberen Totpunkt verdreht und der Abstand zwischen Ober- und
Unterwalze vergrößert sowie gleichzeitig dadurch die Anpreßkraft der Unterwalze auf die Oberwalze verringert wird, unterstützt, welche durch Tastendruck über die
zwischengeschaltete Schaltungsanordnung bewirkt wird.
&iacgr;&ogr; Dabei wird gleichzeitig der für Einphasenwechselstrommotoren mit
Betriebskondensator charakteristische Beharrungseffekt der Magnetfelder wirkungsvoll überwunden und das Zusammenwirken zwischen traditioneller
Hebelbetätigung und effektiver Unterstützung durch Drehrichtungsänderung ermöglicht.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung erfolgt so, daß ein oberer Anschlag
die obere Auslenkung der Unterwalze derart definiert, daß bei der Lage des oberen Totpunktes des Exzenters zwischen mit Wäsche bestückter Oberwalze
und Unterwalze ein Freiraum entsteht, wodurch keine Anpreßkraft von der Unterwalze auf die Oberwalze übertragen und die Wäsche von der Oberwalze
abgerollt werden kann.
Zusätzlich verhindert die zeitlich begrenzte Änderung der Drehrichtung eine
Fehlbedienung durch ein unkontrolliertes Verschieben des Mangelgutes auf der Oberwalze. Während des Mangelvorganges wird das Mangeltuch gespannt und
damit zusätzlich zur Anpreßkraft der Unterwalze ein verbessertes Mangelergebnis erreicht, während ein zeitlich unbegrenzter Gegenlauf (Rücklauf) zur Folge hätte,
daß das Mangeltuch entspannt wird und das auf der Oberwalze aufgerollte Mangelgut Undefiniert verrutscht (knittert) und somit das erwünschte
Mangelergebnis (geglättete Wäsche) ausbleibt bzw. wieder zunichte gemacht wird.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert werden.
Hierbei zeigen:
• ·· »at« »*
Figur 1 - den seitlichen Querschnitt durch die Haushaltwäschemangel im
Betriebszustand
Figur 2 - den seitlichen Querschnitt durch die Haushaltwäschemangel im
geöffneten, entspannten Zustand
Figur 3 - die Schaltungsanordnung der Rücklaufsteuerung
Wie aus Figur 1 ersichtlich, weist die Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen
&iacgr;&ogr; zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit
Betriebskondensator als Antrieb zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine
gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist und die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander
gedrückt werden. Die Walzen sind übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Oberwalze 1 in der Seitenwand 2 beweglich angeordnet ist und die
zweite, die Unterwalze 3 in der Seitenwand 2 fest drehbar unterhalb der angetriebenen
Oberwalze 1 als Mitläufer federnd angeordnet ist. Dabei ist die Oberwalze 1 exzentrisch in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) 4 gelagert und
der Exzenter 4 ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand 2 der Vorrichtung drehbar gelagert. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu
Unterwalze, einen unteren Anschlag 5 und die Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze 1 wird ein Verdrehen des Exzenters 4 (ein Ausweichen der Oberwalze
1) während des Mangelvorganges verhindert. Zur Entnahme des Mangelgutes 7 ist der Exzenter 4 mit einem Hebel 6 fest verbunden.
Während des Mangelvorganges befindet sich die Oberwalze 1 im unteren
Totpunkt des Exzenters 4. Der Abstand zwischen Ober -und Unterwalze ist am geringsten und die Kraft der federnd gelagerten Unterwalze 3 auf die mit
Mangelgut 7 bestückten Oberwalze 1 am größten. Durch das Rotieren der Oberwalze 1 wird das aufgelegte Mangelgut allseitig glattgepreßt.
Die für die Entnahme des Mangelgutes 7 notwendige Beseitigung der auf die
Oberwalze 1 durch die federnd gelagerte Unterwalze 3 wirkenden Kraft, welche,
wie in Figur 2 dargestellt, traditionell durch das Verdrehen des Exzenters 4 mittels
eines mit dem Exzenter 4 fest verbundenen Hebels 6 bis zum oberen Anschlag 8 geschieht und der zur Überwindung der hohen Reibkräfte, bedingt durch die
Anpreßkraft und die Gleitlagerung des Exzenters 4 in der Seitenwand 2, sowie für
das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt notwendige kurzzeitig hohe Kraftaufwand (Impuls) wird durch die kurzzeitige Änderung der Drehrichtung der
angetriebenen Oberwalze 1, wobei sich der Exzenter 4 vom unteren Totpunkt in
Richtung oberen Totpunkt verdreht und der Abstand zwischen Ober- und Unterwalze vergrößert, sowie gleichzeitig dadurch die Anpreßkraft der Unterwalze
&iacgr;&ogr; auf die Oberwalze verringert wird, unterstützt, welche durch Tastendruck über die
zwischengeschaltete Schaltungsanordnung bewirkt wird.
Dabei ändert die Oberwalze 1 durch ein Verdrehen des Exzenters 4 in einer
Kreisbahn ihre Lage zum Mittelpunkt des Exzenters 4 und dadurch den Abstand zwischen Ober- und Unterwalze.
Die Schaltungsanordnung zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der
exzentrisch im unteren Totpunkt gelagerten Oberwalze 1 ist zwischen Netz und Antriebsmotor angeordnet. Sie besteht, wie aus Figur 3 ersichtlich, aus einem
Taster S, einem RC-Glied C1 und R1 als Vorwiderstand und einer
Gleichrichterbrücke D1 sowie einem zwischengeschalteten Kaltleiter R7, einem weiteren Elektrolytkondensator C2 mit Kohlewiderstand R2, einer Zenerdiode D2
und zwei Transistoren T1 und T2, jeweils mit Vorwiderstand R3 und R4, einem weiteren, einem der Transistoren zugeordneten RC-Glied C3 und R5 und einer mit
diesem in Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode D3 und Widerstand R6, einem Relais K1 und einer Kombination aus Schaltdiode D4 und
Keramikkondensator C4 zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen,
angeordnet.
Das RC-Glied aus MTK-Kondensator C1 und Leistungwiderstand R1 sowie dem
Kaltleiter R7 bildet den Vorwiderstand zum Betrieb der Schaltung. Durch ihn und die Gleichrichterbrücke D1 fließt bei Anliegen der Netzspannung U zwischen den
Verbindungen X1 und X2 sowie geschlossenem Taster S zwischen den Verbindungen X3 und X4 ein effektiver Strom von ca. 65 mA. Dadurch baut sich
an der Zenerdiode D2 eine Gleichspannung von 12 V und am Elektrolytkondensator C2 von ca. 16V auf. Die differenzierende Wirkung des RC-Gliedes
aus Kohlewiderstand R5 und Elektrolytkondensator C3 bewirkt dabei sofortiges Durchsteuern des Transistors T2 und demzufolge Sperren von
Transistor T 1, weshalb das Relais K1 eine Energiespannung von 12V erhält und über seinen Arbeitskontakt das Potential von Verbindung X1 funktionsgemäß für
den Motorrückwärtslauf an Verbindung X5 durchschaltet. Nach einer Monoflopzeit von ca. 2 Sekunden ist der Elektrolytkondensator C3 so weit aufgeladen, daß
Transistor T2 zu sperren und Transistor T 1 durchzusteuem beginnt. Wiederum
&iacgr;&ogr; durch die differenzierende Wirkung von Elektrolytkondensator C3 kippen die
Schaltzustände der Transistoren sehr schnell, so daß Transistor T1 die Zenerdiode D2 und die Relaisspule K1 schlagartig kurzschließt. Die
Relaiserregerspannung bricht auf etwa 2V zusammen, das Relais fällt ab und unterbricht den über Verbindung X5 fließenden Motorstrom. Über den
Kohlewiderstand R2 wird der Elektrolytkondensator C2 auf ca. 6V entladen. Über die Schaltdiode D3 und den Kohlewiderstand R6 wird außerdem die Entladung
von Elektrolytkondensator C3 beschleunigt. Der jetzige Schaltzustand bleibt solange erhalten, wie die Schaltung durch Geschlossenhalten des Tasters S
weiter mit Strom versorgt wird. Die Schaltdiode D4 und der Keramikkondensator C4 mindern hierbei die Empfindlichkeit hinsichtlich spontaner Neuauslösung durch
Restwelligkeit der Gleichspannung oder Störimpulse aus dem Netz. Nur durch kurzes Öffnen und erneutes Schließen des Tasters S kann der Vorgang neu
gestartet werden.
| * | ♦:^ ^:..;':;:;;· | Oberwalze |
| Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen | Seitenwand | |
| 1. | Unterwalze | |
| 2. | Exzenter | |
| 3. | Unterer Anschlag | |
| 4. | Hebel | |
| 5 | 5. | Mangelgut |
| 6. | Oberer Anschlag | |
| 7. | MTK-Kondensator | |
| 8. | Elektrolytkondensator | |
| C1 | Elektrolytkondensator | |
| 10 | C2 | Keramikkondensator |
| C3 | Gleichrichterbrücke | |
| C4 | Zenerdiode | |
| D1 | Schaltdiode | |
| D2 | Schaltdiode | |
| 15 | D3 | Relais |
| D4 | Leistungswiderstand | |
| K1 | Kohlewiderstand | |
| R1 | Kohlewiderstand | |
| R2 | Kohlewiderstand | |
| 20 | R3 | Kohlewiderstand |
| R4 | Kohlewiderstand | |
| R5 | Kaltleiter | |
| R6 | Taster | |
| R7 | Transistor | |
| 25 | S | Transistor |
| T1 | Netzspannung | |
| T2 | Verbindung | |
| U | Verbindung | |
| X1 | Verbindung | |
| 30 | X2 | Verbindung |
| X3 | Verbindung | |
| X4 | ||
| X5 | ||
Claims (3)
1. Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit
einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb, mit zwei Walzen, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die
Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei
mindestens eine der Walzen angetrieben ist, die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden und vorzugsweise
übereinander angeordnet sind, wobei die angetriebene Walze in einem Gestell
&iacgr;&ogr; beweglich angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell fest drehbar
unterhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer federnd angeordnet ist, mit
einer exzentrischen Lagerung der Oberwalze in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) und einer drehbaren Lagerung des Exzenters in einer zylindrischen
Bohrung der Seitenwand der Vorrichtung, mit einem axialen Versatz von Oberzu Unterwalze und einem Anschlag unter Einbeziehung der Drehrichtung der
angetriebenen Oberwalze zum Verhindern eines Verdrehens des Exzenters während des Mangelvorganges sowie mit einem mit dem Exzenter fest
verbundenen Hebel zur Entnahme des Mangelgutes, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der exzentrisch im unteren
Totpunkt gelagerten Oberwalze (1) zwischen Netz und Antriebsmotor eine
Schaltungsanordnung zur Rücklaufsteuerung des
Einphasenwechselstrommotors mit Betriebskondensator angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung aus einem Taster (S), einem RC-Glied (R1, C1) als
Vorwiderstand und einer Gleichrichterbrücke (D1) sowie einem zwischengeschalteten Kaltleiter (R7), einem weiteren Elektrolytkondensator
(C2) mit zugeordnetem Kohlewiderstand (R2), einer Zenerdiode (D2) und zwei
Transistoren (T1, T2), jeweils mit Vorwiderstand (R3, R4), einem weiteren,
dem Transistor (T2) zugeordneten RC-Glied (R5, C3) und einer mit diesem in
Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode (D3) und Widerstand (R6), einem Relais (K1) und einer Kombination aus Schaltdiode (D4) und
Keramikkondensator (C4) zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen, besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Anschlag (8) die obere Auslenkung der Unterwalze (3) derart definiert, daß bei der Lage des oberen Totpunktes des Exzenters (4) zwischen mit Mangelgut (7)
bestückter Oberwalze (1) und Unterwalze (3) ein Freiraum entsteht, wodurch
keine Anpreßkraft von der Unterwalze (3) auf die Oberwalze (1) übertragen
und das Mangelgut (7) von der Oberwalze (1) abgerollt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29904429U DE29904429U1 (de) | 1999-03-10 | 1999-03-10 | Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb |
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| DE29904429U DE29904429U1 (de) | 1999-03-10 | 1999-03-10 | Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb |
Publications (1)
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| DE29904429U1 true DE29904429U1 (de) | 1999-06-17 |
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| DE29904429U Expired - Lifetime DE29904429U1 (de) | 1999-03-10 | 1999-03-10 | Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb |
Country Status (1)
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1563303A (en) | 1923-06-16 | 1925-11-24 | Utensils Company | Ironing machine |
| DE894233C (de) | 1951-12-30 | 1953-10-29 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Andruecken und Abheben der Buegelmulde bei Haushaltsbuegelmaschinen u. dgl. |
| DE1760838U (de) | 1955-04-18 | 1958-01-30 | J H Benecke Fa | Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen. |
| DE4425558A1 (de) | 1994-07-19 | 1996-01-25 | Dieter Dr Lehnhardt | Vorrichtung zum Glätten von Mangelgut |
-
1999
- 1999-03-10 DE DE29904429U patent/DE29904429U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1563303A (en) | 1923-06-16 | 1925-11-24 | Utensils Company | Ironing machine |
| DE894233C (de) | 1951-12-30 | 1953-10-29 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Andruecken und Abheben der Buegelmulde bei Haushaltsbuegelmaschinen u. dgl. |
| DE1760838U (de) | 1955-04-18 | 1958-01-30 | J H Benecke Fa | Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen. |
| DE4425558A1 (de) | 1994-07-19 | 1996-01-25 | Dieter Dr Lehnhardt | Vorrichtung zum Glätten von Mangelgut |
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