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DE29904429U1 - Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb - Google Patents

Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb

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Publication number
DE29904429U1
DE29904429U1 DE29904429U DE29904429U DE29904429U1 DE 29904429 U1 DE29904429 U1 DE 29904429U1 DE 29904429 U DE29904429 U DE 29904429U DE 29904429 U DE29904429 U DE 29904429U DE 29904429 U1 DE29904429 U1 DE 29904429U1
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DE
Germany
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roller
eccentric
rollers
upper roller
driven
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29904429U
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English (en)
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SC TECHN DIETER LEHNHARDT MASC
Original Assignee
SC TECHN DIETER LEHNHARDT MASC
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Publication date
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Publication of DE29904429U1 publication Critical patent/DE29904429U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/02Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut, insbesondere von Haushaltwäschemangeln mit Einphasenwechselstrommotor.
Beim Mangeln wird das zu glättende Wäschestück mehrfach unter hohem Druck, der durch eine geeignete Vorrichtung statisch erzeugt wird, überrollt. Eine verbreitete Ausführungsform von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut, wie z.B. in DE-OS 44 25 558 A1 beschrieben, weist zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine
&iacgr;&ogr; gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist, die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden und mindestens eine der Walzen mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze fest in einem Gestell drehbar angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell beweglich oberhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer angeordnet ist. Die Walzen können jedoch auch beispielsweise in einer horizontalen Ebene angeordnet sein, die durch die beiden Walzenachsen definiert wird. Die angetriebene Walze ist in diesem Fall fest in dem Gestell drehbar gelagert, während die zweite Walze beweglich in dem Gestell gelagert ist, so daß sie unter Einwirkung einer Kraft zu der ersten Walze hin bzw. wieder von ihr weg verschiebbar angeordnet ist. Die zum Aneinanderrücken der Walzen notwendige Kraft kann durch Federn, eine Hydraulikvorrichtung, oder im Fall der vertikalen Anordnung durch die Schwere der oberen Walze oder ähnlichem erzeugt werden.
Im Handel sind z.B. Haushaltwäschemangeln, bei denen die Oberwalze exzentrisch (ca. 10 mm) in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) gelagert ist. Durch ein Verdrehen des Exzenters ändert die Oberwalze in einer Kreisbahn ihre Lage zum Mittelpunkt des Exzenters und dadurch den Abstand zwischen Ober- und Unterwalze. Der Exzenter ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand der Haushaltwäschemangel drehbar gelagert. Während des Mangelvorganges befindet sich die Oberwalze im unteren Totpunkt des Exzenters. Der Abstand zwischen Ober -und Unterwalze ist am geringsten und die Kraft der federnd gelagerten Unterwalze auf die mit Wäsche bestückten Unterwalze am größten. Durch das Rotieren der Oberwalze wird die aufgelegte Wäsche allseitig
glattgepreßt. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu Unterwalze, einem unteren Anschlag und der Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze wird ein Verdrehen des Exzenters (ein Ausweichen der Oberwalze) während des Mangelvorganges verhindert.
Für die Entnahme des Mangelgutes (Wäsche) ist es notwendig die wirkende Kraft auf die Oberwalze durch die federnd gelagerte Unterwalze zu beseitigen. Dies geschieht traditionell durch das Verdrehen des Exzenters mittels eines mit dem Exzenter fest verbundenen Hebels (Hebel und Exzenter entsprechen dabei der &iacgr;&ogr; Baugruppe Lagerarm). Durch die hohen Reibkräfte, bedingt durch die Anpreßkraft und die Gleitlagerung des Exzenters in der Seitenwand ist für das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt ein kurzzeitiger hoher Kraftaufwand (Impuls) notwendig.
Nachteilig hierbei ist, daß dieser Kraftaufwand zur Überwindung der hohen Anpreßkraft (bis zu 10 kN) der Unterwalze an die mit Wäsche bestückte rotierende Oberwalze beim Entnehmen des Mangelgutes für das Öffnen der Haushaltwäschemangel insbesondere von den überwiegend weiblichen Nutzern dieser Vorrichtungen, welche naturgemäß nicht über sehr hohe körperliche Kräfte verfügen, aufgewandt werden muß.
Bei Einsatz von an sich geeigneten Einphasenwechselstrommotoren mit Betriebskondensator läßt sich zwar eine Drehrichtungsänderung mittels eines Umpolschalters realisieren, infolge der Trägheit ist jedoch sowohl der Zeitraum bis zum Drehrichtungswechsel als auch der dieser Motorenbauart eigene Beharrungseffekt ihrer Magnetfelder dem Einsatz zur Unterstützung des öffnens der Haushaltwäschemangel durch Unterstützung des Verdrehens des Exzenters hinderlich, wodurch nicht jeder Schaltvorgang eine Änderung der Drehrichtung bewirkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Bedienbarkeit von Haushaltwäschemangeln der eingangs beschriebenen Art zu verbessern und dabei insbesondere den zum Öffnen notwendigen kurzzeitigen Kraftaufwand im mit Wäsche bestückten Zustand mit Hilfe des Antriebssystems zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb weist zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist und die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden. Die Walzen sind vorzugsweise übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Walze in einem Gestell beweglich angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell fest drehbar
&iacgr;&ogr; unterhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer federnd angeordnet ist. Dabei ist die Oberwalze exzentrisch in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) gelagert und der Exzenter ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand der Vorrichtung drehbar gelagert. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu Unterwalze, einen unteren Anschlag und die Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze wird ein Verdrehen des Exzenters (ein Ausweichen der Oberwalze) während des Mangelvorganges verhindert. Zur Entnahme des Mangelgutes ist der Exzenter mit einem Hebel fest verbunden.
Zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der exzentrisch im unteren Totpunkt gelagerten Oberwalze ist zwischen Netz und Antriebsmotor eine Schaltungsanordnung zur Rücklaufsteuerung, bestehend aus einem Taster, einem RC-Glied als Vorwiderstand und einer Gleichrichterbrücke sowie einem zwischengeschalteten Kaltleiter, einem weiteren Elektrolytkondensator, einer Zenerdiode und zwei Transistoren, jeweils mit Vorwiderstand, einem weiteren, einem der Transistoren zugeordneten RC-Glied und einer mit diesem in Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode und Widerstand, einem Relais und einer Kombination aus Schaltdiode und Keramikkondensator zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen, angeordnet.
Die für die Entnahme des Mangelgutes (Wäsche) notwendige Beseitigung der auf die Oberwalze durch die federnd gelagerte Unterwalze wirkenden Kraft, welche traditionell durch das Verdrehen des Exzenters mittels eines mit dem Exzenter fest verbundenen Hebels (Hebel und Exzenter entsprechen dabei der Baugruppe Lagerarm) geschieht und der zur Überwindung der hohen Reibkräfte, bedingt
durch die Anpreßkraft und die Gleitlagerung des Exzenters in der Seitenwand, sowie für das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt notwendige kurzzeitig hohe Kraftaufwand (Impuls) wird durch die kurzzeitige Änderung der Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze, wobei sich die Exzenterbuchse vom unteren Totpunkt in Richtung oberen Totpunkt verdreht und der Abstand zwischen Ober- und Unterwalze vergrößert sowie gleichzeitig dadurch die Anpreßkraft der Unterwalze auf die Oberwalze verringert wird, unterstützt, welche durch Tastendruck über die zwischengeschaltete Schaltungsanordnung bewirkt wird.
&iacgr;&ogr; Dabei wird gleichzeitig der für Einphasenwechselstrommotoren mit Betriebskondensator charakteristische Beharrungseffekt der Magnetfelder wirkungsvoll überwunden und das Zusammenwirken zwischen traditioneller Hebelbetätigung und effektiver Unterstützung durch Drehrichtungsänderung ermöglicht.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung erfolgt so, daß ein oberer Anschlag die obere Auslenkung der Unterwalze derart definiert, daß bei der Lage des oberen Totpunktes des Exzenters zwischen mit Wäsche bestückter Oberwalze und Unterwalze ein Freiraum entsteht, wodurch keine Anpreßkraft von der Unterwalze auf die Oberwalze übertragen und die Wäsche von der Oberwalze abgerollt werden kann.
Zusätzlich verhindert die zeitlich begrenzte Änderung der Drehrichtung eine Fehlbedienung durch ein unkontrolliertes Verschieben des Mangelgutes auf der Oberwalze. Während des Mangelvorganges wird das Mangeltuch gespannt und damit zusätzlich zur Anpreßkraft der Unterwalze ein verbessertes Mangelergebnis erreicht, während ein zeitlich unbegrenzter Gegenlauf (Rücklauf) zur Folge hätte, daß das Mangeltuch entspannt wird und das auf der Oberwalze aufgerollte Mangelgut Undefiniert verrutscht (knittert) und somit das erwünschte Mangelergebnis (geglättete Wäsche) ausbleibt bzw. wieder zunichte gemacht wird.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Hierbei zeigen:
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Figur 1 - den seitlichen Querschnitt durch die Haushaltwäschemangel im
Betriebszustand
Figur 2 - den seitlichen Querschnitt durch die Haushaltwäschemangel im geöffneten, entspannten Zustand
Figur 3 - die Schaltungsanordnung der Rücklaufsteuerung
Wie aus Figur 1 ersichtlich, weist die Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen
&iacgr;&ogr; zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb zwei Walzen auf, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist und die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden. Die Walzen sind übereinander angeordnet, wobei die angetriebene Oberwalze 1 in der Seitenwand 2 beweglich angeordnet ist und die zweite, die Unterwalze 3 in der Seitenwand 2 fest drehbar unterhalb der angetriebenen Oberwalze 1 als Mitläufer federnd angeordnet ist. Dabei ist die Oberwalze 1 exzentrisch in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) 4 gelagert und der Exzenter 4 ist in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand 2 der Vorrichtung drehbar gelagert. Durch einen axialen Versatz von Ober- zu Unterwalze, einen unteren Anschlag 5 und die Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze 1 wird ein Verdrehen des Exzenters 4 (ein Ausweichen der Oberwalze 1) während des Mangelvorganges verhindert. Zur Entnahme des Mangelgutes 7 ist der Exzenter 4 mit einem Hebel 6 fest verbunden.
Während des Mangelvorganges befindet sich die Oberwalze 1 im unteren Totpunkt des Exzenters 4. Der Abstand zwischen Ober -und Unterwalze ist am geringsten und die Kraft der federnd gelagerten Unterwalze 3 auf die mit Mangelgut 7 bestückten Oberwalze 1 am größten. Durch das Rotieren der Oberwalze 1 wird das aufgelegte Mangelgut allseitig glattgepreßt.
Die für die Entnahme des Mangelgutes 7 notwendige Beseitigung der auf die Oberwalze 1 durch die federnd gelagerte Unterwalze 3 wirkenden Kraft, welche,
wie in Figur 2 dargestellt, traditionell durch das Verdrehen des Exzenters 4 mittels eines mit dem Exzenter 4 fest verbundenen Hebels 6 bis zum oberen Anschlag 8 geschieht und der zur Überwindung der hohen Reibkräfte, bedingt durch die Anpreßkraft und die Gleitlagerung des Exzenters 4 in der Seitenwand 2, sowie für das Verdrehen aus dem unteren Totpunkt notwendige kurzzeitig hohe Kraftaufwand (Impuls) wird durch die kurzzeitige Änderung der Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze 1, wobei sich der Exzenter 4 vom unteren Totpunkt in Richtung oberen Totpunkt verdreht und der Abstand zwischen Ober- und Unterwalze vergrößert, sowie gleichzeitig dadurch die Anpreßkraft der Unterwalze
&iacgr;&ogr; auf die Oberwalze verringert wird, unterstützt, welche durch Tastendruck über die zwischengeschaltete Schaltungsanordnung bewirkt wird.
Dabei ändert die Oberwalze 1 durch ein Verdrehen des Exzenters 4 in einer Kreisbahn ihre Lage zum Mittelpunkt des Exzenters 4 und dadurch den Abstand zwischen Ober- und Unterwalze.
Die Schaltungsanordnung zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der exzentrisch im unteren Totpunkt gelagerten Oberwalze 1 ist zwischen Netz und Antriebsmotor angeordnet. Sie besteht, wie aus Figur 3 ersichtlich, aus einem Taster S, einem RC-Glied C1 und R1 als Vorwiderstand und einer Gleichrichterbrücke D1 sowie einem zwischengeschalteten Kaltleiter R7, einem weiteren Elektrolytkondensator C2 mit Kohlewiderstand R2, einer Zenerdiode D2 und zwei Transistoren T1 und T2, jeweils mit Vorwiderstand R3 und R4, einem weiteren, einem der Transistoren zugeordneten RC-Glied C3 und R5 und einer mit diesem in Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode D3 und Widerstand R6, einem Relais K1 und einer Kombination aus Schaltdiode D4 und Keramikkondensator C4 zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen, angeordnet.
Das RC-Glied aus MTK-Kondensator C1 und Leistungwiderstand R1 sowie dem Kaltleiter R7 bildet den Vorwiderstand zum Betrieb der Schaltung. Durch ihn und die Gleichrichterbrücke D1 fließt bei Anliegen der Netzspannung U zwischen den Verbindungen X1 und X2 sowie geschlossenem Taster S zwischen den Verbindungen X3 und X4 ein effektiver Strom von ca. 65 mA. Dadurch baut sich
an der Zenerdiode D2 eine Gleichspannung von 12 V und am Elektrolytkondensator C2 von ca. 16V auf. Die differenzierende Wirkung des RC-Gliedes aus Kohlewiderstand R5 und Elektrolytkondensator C3 bewirkt dabei sofortiges Durchsteuern des Transistors T2 und demzufolge Sperren von Transistor T 1, weshalb das Relais K1 eine Energiespannung von 12V erhält und über seinen Arbeitskontakt das Potential von Verbindung X1 funktionsgemäß für den Motorrückwärtslauf an Verbindung X5 durchschaltet. Nach einer Monoflopzeit von ca. 2 Sekunden ist der Elektrolytkondensator C3 so weit aufgeladen, daß Transistor T2 zu sperren und Transistor T 1 durchzusteuem beginnt. Wiederum
&iacgr;&ogr; durch die differenzierende Wirkung von Elektrolytkondensator C3 kippen die Schaltzustände der Transistoren sehr schnell, so daß Transistor T1 die Zenerdiode D2 und die Relaisspule K1 schlagartig kurzschließt. Die Relaiserregerspannung bricht auf etwa 2V zusammen, das Relais fällt ab und unterbricht den über Verbindung X5 fließenden Motorstrom. Über den Kohlewiderstand R2 wird der Elektrolytkondensator C2 auf ca. 6V entladen. Über die Schaltdiode D3 und den Kohlewiderstand R6 wird außerdem die Entladung von Elektrolytkondensator C3 beschleunigt. Der jetzige Schaltzustand bleibt solange erhalten, wie die Schaltung durch Geschlossenhalten des Tasters S weiter mit Strom versorgt wird. Die Schaltdiode D4 und der Keramikkondensator C4 mindern hierbei die Empfindlichkeit hinsichtlich spontaner Neuauslösung durch Restwelligkeit der Gleichspannung oder Störimpulse aus dem Netz. Nur durch kurzes Öffnen und erneutes Schließen des Tasters S kann der Vorgang neu gestartet werden.
* ♦:^ ^:..;':;:;;· Oberwalze
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen Seitenwand
1. Unterwalze
2. Exzenter
3. Unterer Anschlag
4. Hebel
5 5. Mangelgut
6. Oberer Anschlag
7. MTK-Kondensator
8. Elektrolytkondensator
C1 Elektrolytkondensator
10 C2 Keramikkondensator
C3 Gleichrichterbrücke
C4 Zenerdiode
D1 Schaltdiode
D2 Schaltdiode
15 D3 Relais
D4 Leistungswiderstand
K1 Kohlewiderstand
R1 Kohlewiderstand
R2 Kohlewiderstand
20 R3 Kohlewiderstand
R4 Kohlewiderstand
R5 Kaltleiter
R6 Taster
R7 Transistor
25 S Transistor
T1 Netzspannung
T2 Verbindung
U Verbindung
X1 Verbindung
30 X2 Verbindung
X3 Verbindung
X4
X5

Claims (3)

• · • · Ansprüche:
1. Einrichtung zum öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor mit Betriebskondensator als Antrieb, mit zwei Walzen, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Walzenmäntel der Walzen eine gemeinsame Berührungslinie bilden, wobei mindestens eine der Walzen angetrieben ist, die Walzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinander gedrückt werden und vorzugsweise übereinander angeordnet sind, wobei die angetriebene Walze in einem Gestell
&iacgr;&ogr; beweglich angeordnet ist und die zweite Walze im Gestell fest drehbar
unterhalb der angetriebenen Walze als Mitläufer federnd angeordnet ist, mit einer exzentrischen Lagerung der Oberwalze in einer zylindrischen Buchse (Exzenter) und einer drehbaren Lagerung des Exzenters in einer zylindrischen Bohrung der Seitenwand der Vorrichtung, mit einem axialen Versatz von Oberzu Unterwalze und einem Anschlag unter Einbeziehung der Drehrichtung der angetriebenen Oberwalze zum Verhindern eines Verdrehens des Exzenters während des Mangelvorganges sowie mit einem mit dem Exzenter fest verbundenen Hebel zur Entnahme des Mangelgutes, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitlich begrenzten Drehrichtungsänderung der exzentrisch im unteren Totpunkt gelagerten Oberwalze (1) zwischen Netz und Antriebsmotor eine
Schaltungsanordnung zur Rücklaufsteuerung des
Einphasenwechselstrommotors mit Betriebskondensator angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung aus einem Taster (S), einem RC-Glied (R1, C1) als Vorwiderstand und einer Gleichrichterbrücke (D1) sowie einem zwischengeschalteten Kaltleiter (R7), einem weiteren Elektrolytkondensator (C2) mit zugeordnetem Kohlewiderstand (R2), einer Zenerdiode (D2) und zwei Transistoren (T1, T2), jeweils mit Vorwiderstand (R3, R4), einem weiteren, dem Transistor (T2) zugeordneten RC-Glied (R5, C3) und einer mit diesem in Verbindung stehenden Kombination aus Schaltdiode (D3) und Widerstand (R6), einem Relais (K1) und einer Kombination aus Schaltdiode (D4) und Keramikkondensator (C4) zur Abschirmung gegen Restwelligkeit und Störimpulsen, besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (8) die obere Auslenkung der Unterwalze (3) derart definiert, daß bei der Lage des oberen Totpunktes des Exzenters (4) zwischen mit Mangelgut (7) bestückter Oberwalze (1) und Unterwalze (3) ein Freiraum entsteht, wodurch keine Anpreßkraft von der Unterwalze (3) auf die Oberwalze (1) übertragen und das Mangelgut (7) von der Oberwalze (1) abgerollt werden kann.
DE29904429U 1999-03-10 1999-03-10 Einrichtung zum Öffnen von Vorrichtungen zum Glätten von Mangelgut mit einem Einphasenwechselstrommotor als Antrieb Expired - Lifetime DE29904429U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1563303A (en) 1923-06-16 1925-11-24 Utensils Company Ironing machine
DE894233C (de) 1951-12-30 1953-10-29 Siemens Ag Vorrichtung zum Andruecken und Abheben der Buegelmulde bei Haushaltsbuegelmaschinen u. dgl.
DE1760838U (de) 1955-04-18 1958-01-30 J H Benecke Fa Gepraegte oder genarbte kunststoffolie aus oder mit thermoplastischen kunststoffen.
DE4425558A1 (de) 1994-07-19 1996-01-25 Dieter Dr Lehnhardt Vorrichtung zum Glätten von Mangelgut

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