DE1760784B - Meßschablone für mit Nähmaschinen arbeitende Betriebe der Textilindustrie - Google Patents
Meßschablone für mit Nähmaschinen arbeitende Betriebe der TextilindustrieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßschablone für mit Nähmaschinen arbeitende Betriebe der Textilindustrie.
Die Paßform und das äußere Erscheinungsbild von genähten Bekleidungsstücken, bei denen die Nähte
nicht selten na< h außen hin in Erscheinung treten, hängt wesentlich von der Genauigkeit der Ausführung
der Nähte ab. Demgemäß besieht bei den mit Nähmaschinen arbeitenden Betrieben ier Textil-Industrie
die Notwendigkeit, Nähte nicht nur maßgenau auszuführen, wozu eine genaue Nadeleinstellung notwendig
ist, sondern auch die Nähte nachträglich auf ihre Genauigkeit zu überprüfen. Abgesehen von bestimmten
Markierungen an den Nähmaschinen selbst bestand bisher die einzige Möglichkeit zur Vornahme
dieser Messungen im Anlegen von Maßstäben und dem mehr oder weniger genauen Ablesen der betroffenden
Maße. Dabei sind Millimeterbruchteile, auf die es oft ankommt, praktisch nicht zu ermitteln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um diese verschiedenartigen
Messungen auf einfachere und sichere Weise vornehmen zu können als bisher.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Meßschablone, die sich durch einen flachen, vornehmlich
rechteckig gestalteten Formkörper auszeichnet, der an den Rändern und auf einer oder auf beiden Sichtflächen
mit eingepreßten und/oder ausgestanzten Markierungen für ein Zentimeter-Maß mit Millimeter-Einteilung,
für die gebräuchlichsten Nadelabstände, die Stichbreite von Nähten, insbesondere von Zickzack-
und 3-Stich-Zickzacknähten, den Winkel des Zickzack-Riegels bei Reißverschlüssen und die gebräuchlichsten
Nahtbreiten mit Überiappungsbreiten versehen ist.
Die neue Meßschablone 1 besteht aus einem flachen rechteckigen Formkörper, z. B. aus Metall oder Kunststoff.
Sie ist an den Rändern 2, 4 und 5 sowie auf ihrer Sichtfläche 6 mit Kennzeichnungen versehen, die ver-
ao schiedenen Zwecken dienen.
Am oberen Rand 2 ist eine Skala 3 mit einer Länge von 10 cm mit Millimeter-Teilung vorgesehen. Diese
Länge reicht für die meisten in diesem Bereich vorkommenden Messungen aus und ersetzt einen län-
a5 geren Maßstab oder ein Maßband, von dem oft nur
der Anfangsbereich gebraucht wird.
In zwei Reihen von rechteckigen Ausschnitten 7 sind die gebräuchlichsten Nadelabstände vorgegeben.
Die Länge der Ausschnitte 7 entspricht bei gleichblei bender Breite folgenden in mm angegebenen Nadelabständen:
3,2 — 4,8 — 6,4 — 7,2 — 8,0 — 9,6 — 12,7—15,0 — 25,4.
Die Meßschablone 1 besitzt weiterhin eine ebenfalls aus einer Reihe von rechteckigen Ausschnitten 8
bestehende Einteilung zur Überprüfung von Zickzack-Stichen. Im Gegensatz zu den Ausschnitten 7 besitzen
die Ausschnitte 8 jeweils eine Länge von 10 mm, während ihre Breite in einer Abstufung von 0,5 bzw.
1,0 mm von 2,0 mm bis 7,0 mm variiert. Diese Einteilung gestattet neben der Ermittlung der Stichbreite,
die jeweils mit der Breite eines der Ausschnitte übereinstimmen muß, auch die Ermittlung der Anzahl der
auf die Längeneinheit, z. B. 1 cm des Nähgutes fallenden Stiche.
Ferner besitzt die Schablone 1 noch eine Markierung 9, die zum Ablesen der Winkel von mit Zickzack-Nähten
genähten Riegeln bei Reißverschlüssen dient. Auch hier kann durch einfaches Anlegen der
Schablone 1 die Genauigkeit des Winkels überprüft werden. Schließlich ist an zwei in einer Ecke aneinanderstoßenden
Rändern, nämlich an den Rändern 4 und 5 noch eine durch unterschiedlich breite Ausnehmungen
10 gekennzeichnete Einteilung vorgesehen, welche die gebräuchlichsten Nahtbreiten darstellt. Mit
Hilfe dieser Einteilung können auch die Überiappungsbreiten verläßlich nachgeprüft werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Meßschablone für mn Nähmaschinen arbeitende Betriebe der Textilindustrie, gekennzeichnet durch einen flachen, vornehmlich rechteckig gestalteten Formkörper (1), der an den Rändern (2,4, S) und auf einer oder auf beiden Sichtflächen mit eingepreßten und/oder ausgestanzten Markierungen für ein Zentimeter-Maß mit Millimeter-Einteilung (3), für die gebräuchlichsten Nadelabstände (7), die Stichbreite von Nähten, insbesondere von Zickzack- und 3-Stich-Zickzacknähten (8), den Winkel des Zickzack-Riegelsu: D :qui (λ) j; υ:Damit ist den in Frage kommenden Verarbeitungsbetrieben ein leicht zu handhabendes Hilfsmittel an die Hand gegeben, das bei einfachster Ausführung auf geringem Raum und in klarer, übersichtlicher Anord-S nung alle bei der Verarbeitung textiler Zuschnitte auf Nähmaschinen wesentlichen Meßdaten enthält.Die neue Meßschablone erleichtert nicht nur den Meßvorgang selbst, sondern verbessert auch das Meßergebnis, weil durch die vorgegebene Auswahl der ίο gebräuchlichsten Meßwerte zur Ermittlung eines Wertes nicht die exakte Ablesung an einer Skala, sondern nur ein Vergleich von wenigen in Frage kommenden Werten notwendig ist.In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer) 9Nahtbreiten mit Überlappungsbreiten (10) versehen ist.
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