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DE1040290B - Rechengeraet fuer die Bestimmung von Maschen- und Reihenzahlen - Google Patents

Rechengeraet fuer die Bestimmung von Maschen- und Reihenzahlen

Info

Publication number
DE1040290B
DE1040290B DEL18961A DEL0018961A DE1040290B DE 1040290 B DE1040290 B DE 1040290B DE L18961 A DEL18961 A DE L18961A DE L0018961 A DEL0018961 A DE L0018961A DE 1040290 B DE1040290 B DE 1040290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scales
stitches
rows
plate
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL18961A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Lindenmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY LINDENMAIER
Original Assignee
WILLY LINDENMAIER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY LINDENMAIER filed Critical WILLY LINDENMAIER
Priority to DEL18961A priority Critical patent/DE1040290B/de
Publication of DE1040290B publication Critical patent/DE1040290B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B37/00Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines
    • D04B37/02Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines with weft knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rechengerät für die Bestimmung von Maschen- und Reihenzahlen Die Erfindung bezieht sich auf ein Rechengerät für die Bestimmung der den Längen- und Breitenmaßen von zu fertigenden Strickarbeiten od. dgl. entsprechenden Maschen- und Reihenzahlen und bezweckt ein rasches und einwandfreies Feststellen der Zahlen von Maschen und Reihen für verschiedenste Kleidungsmaße unter Vermeidung umständlicher Rechenarbeiten.
  • Beim Anfertigen von Strickarbeiten od. dgl. war man bisher beim Vorliegen umständlicher Schnittmuster darauf angewiesen, zu den jeweils verwendeten Garn- und Nadelstärken von Arbeiten, die von Hand oder mit dem Strickapparat angefertigt werden, erst die Zahlen der zu strickenden Maschen und Reihen einzeln auszurechnen, um eine nach dem Schnittmuster vorgeschriebene Länge arbeiten zu können. In manchen Schnittmustern sind zwar zu der jeweiligen Maßlänge die Zahlen der Maschen und Reihen angegeben. Da aber beim Stricken die Eigenart des verarbeiteten Garnes und die Dicke der Nadeln eine Rolle spielen und die Dichte der Strickarbeit bei verschiedenen Personen und Apparaten anders ausfallen kann, so sind diese zuvor angegebenen Zahlen in den Schnittmustern nicht zuverlässig genug. Die Arbeit konnte daher bisher zuverlässig und richtig nur derart ausgeführt werden, daß man zunächst ein Probemuster versuchsweise von kleinem Format anfertigte und nach dessen Längenmaßen die Zahl der Maschen und Reihen feststellte. Das Umrechnen von diesen Grundzahlen auf die Maße des Schnittmusters war dann einzeln vorzunehmen und somit zeitraubend und umständlich.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Rechengerät vorgeschlagen, das derart ausgebildet ist, daß für das Abmessen des einer vorgegebenen Anzahl von Maschen und Reihen eines untergelegten Strickmusters zur Feststellung der sogenannten Grundwerte in einer Platte zwei rechtwinkelig zueinander angeordnete Schlitze od. dgl. und zwei entsprechend den gemessenen Grundwerten einstellbare Schieber vorgesehen sind, deren den jeweiligen Grundwerten entsprechende Umrechnungsskalen für die den gewünschten Längen- und Breitenmaßen entsprechenden Maschen- bzw. Reihenzahlen in Ablesestellung gelangen. Weiterhin besteht das Rechengerät erfindungsgemäß darin, daß die Schieber nebeneinander parallel laufend angeordnet sind und ihre Meßkanten gegenüber der Schieberrichtung einen Winkel von 45° bilden, so daß sich die Kanten längs der Schlitze bzw. Skalen bewegen und das Ausmessen (Grundwert feststellen) der Rechteckseiten des Strickmusters ermöglichen. Hierdurch wird die zum jeweiligen Grundwert gehörige Umrechnungsskala des Schiebers gegenüber der Meßskala der Platte ablesbar. Als weiteres Merkmal der Erfindung sind die Fenster und Maßskalen wie auch dieUmrechnungsskalen zueinander längs d'r Platte versetzt und in an sich bekannter Art unterteilt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung im Grundriß beispielsweise dargestellt.
  • Das Gerät besteht aus einer im wesentlichen rechteckig geformten Platte 1 aus Karton, CeIluloid od. dgl. Darin befindet sich im unteren, zugespitzt verlaufenden Ende 2 ein durch .die Platte hindurchgehender Schlitz 3 mit zueinander rechtwinkelig verlaufenden Schenkeln 4 und 5. An den äußeren Enden der Schenkel sind jeweils Zentimeter-Skalen 6 und 7 angebracht. Im Innern der Platte 1 sind zwei parallele Längsschlitze vorgesehen, in denen je ein Schieber 8 und 9 von oben her eingeschoben ist. Die Schieber ragen mit ihren freien Enden über den oberen Plattenrand hinaus und tragen Handgriffe 10 und 11, die bei der tiefsten, gestrichelt gezeichneten Stellung in Nischen am oberen Plattenrand eingreifen.
  • In der oberen Decke von der Platte 1 sind über jedem der Schieber je drei Fenster 12 und 13 frei gelassen, an deren unteren Kanten ebenfalls Zentimeter-Skalen 14 und 15 aufgetragen sind. Die Schieber 8 und 9 sind unten an ihrem inneren Ende derart abgeschrägt, daß ihre Spitze in die Schenkelöffnungen 4 und 5 des Schlitzes hineinragt. Hierbei gibt die abgeschrägte Kante K als Meßkante die Schieberstellung längs der Schlitzskalen 6 und ? an. Diese Schieberkanten K dienen somit als Stellmaß für ihre Lage an den Skalen des Schlitzes.
  • Im Mittelteil des Schiebers 8 sind die Maschenzahlen »M« und im Mittelteil des Schiebers 9 die Reihenzahlen »R« aufgetragen, die bei den Strickarbeiten vorkommen können und die die Umrechnungsskalen darstellen. Sie sind nach einem System angeordnet, das von der Stellung der Schieber und der Schlitzwinkel abhängt. Diese Umrechnungsskalen 1l und R treten beim Bewegen der Schieber in den Fensteröffnungen 12 und 13 zutage für ganz bestimmte Grundwerte.
  • Die Arbeitsweise ist bei der Bestimmung der Maschen- und Reihenzahlen eines zu arbeitenden Strickstückes od. dgl. folgende: Mit dem für das Strickstück ausgewählten Garn und den gewählten Nadeln wird zunächst ein Probemuster 16 von Hand oder mit dem Strickapparat gearbeitet, wobei stets mindestens 30 Maschen und 36 Reihen gestrickt werden, welche die Grundwerte für die Arbeit abgeben. Das Muster wird auf seine natürliche Länge ausgespannt und mit wenigen Stichen oder mit Stecknadeln auf einer Kartonunterlage befestigt. Das Muster gilt als Maschenprobe für die zu fertigende Arbeit und weist bereits deren Eigenart nach der Dichte der Maschen usw. auf. Bei Apparaten mit Belastungsgewichten kann die Maschenprobe einige Zeit in der Ruhe liegengelassen werden, damit sich das Gestrick zusammenziehen kann.
  • Das Muster wird sodann nach der Zeichnung unter den Schlitz 3 der Platte 1 untergelegt, so daß es durch den Schlitz hindurch von oben her sichtbar wird, wobei die etwas unregelmäßigeren Randmaschen noch verdeckt verbleiben. Längs des Schlitzschenkels 4 werden nun 24 Maschen abgezählt und diese Länge, welche die Maschen einnehmen, an der Skala 6 abgelesen, was nach dem Beispiel der Zeichnung 8,5 cm beträgt. An dieser Stelle wird der Schieber 8 mit seiner unteren Meßkante K in Arbeits- und Ablesestellung gebracht. Längs des Schlitzschenkels 5 werden 30 Reihen im Muster nach oben abgezählt, was beispielsweise ein Längenmaß von 7 cm an der Skala ergibt. Auf diese Stelle wird die Meßkante K am Ende des Nachbarschiebers 9 eingestellt. Beide Schieber können nun während der ganzen Strickarbeit in ihrer nach der ?Maschenprobe einmal eingestellten Grundstellung belassen bleiben.
  • Aus dem Schnittmuster oder der Vorlage wird nun die für die Arbeit zu strickende Länge in Zentimeter entnommen. Zu diesem an einer Skala von einem der Fenster eingetragenen Längenmaß kann nun die zu strickende Maschenzahl und dementsprechend auch die zu strickende Reihenzahl leicht und sicher aus den im entsprechenden Fenster erscheinenden Umrechnungsskalen 3f bzw. R abgelesen werden. Nachfolgend sind auf die gleiche einfache Weise auch die für alle anderen Abmessungen zugehörigen Maschen-und Reihenzahlen aus den Fenstern von den Umrechnungsskalen M und R schnell ablesbar.
  • Die beim Rechengerät nach der Erfindung gewählten Zahlen von 24 Maschen und 36 Reihen stellen aus der Praxis zustande gekommene Erfahrungszahlen dar, die derartigen Rechengeräten am zweckmäßigsten als Grundlage für die Festlegung der Umrechnungsskalen M und R dienen. Würden kleinere Grundzahlen gewählt, so würden die Abmessungen des Rechengerätes kleiner, damit aber die Ablesungen an ihm insbesondere bei feineren Garnen ungenauer. Würden größere Grundzahlen gewählt, so würden die Ablesungen genauer, das Rechengerät aber unförmlich groß werden. Die als Grundlage gewählten Maschen- und Reihenzahlen für das Muster ergeben hingegen eine Platte von etwa DIN-A 4-Format, die im Gebrauch handlich bleibt und doch genau arbeitet.
  • Die Zeichnung zeigt ein solches geeignetes Rechengerät, bei dem die Ausgangsstellung der beiden Schieber 8 und 9 auf dieser Normzahl von 24 Maschen und 36 Reihen beruht. Dieser Stellung, in der die Schieberhandgriffe 10 und 11 in den Nischen des Plattenrandes liegen, entspricht ein untergelegtes Strickmuster von dünnstem und engstgestricktem Garn, so daß in der Praxis kaum noch Fälle unter diesen Anschlagwerten, sondern nur noch darüber vorkommen können. Die Zentimeter-Skalen 6 und 7 an den Schenkeln 4 und 5 des Plattenschlitzes 3 beginnen somit ausgehend von diesem in der Praxis nur selten eintretenden Kleinstwert. Alle übrigen Werte des Rechengerätes beruhen auf dieser Normzahl von 24 Maschen bzw. 36 Reihen, auf denen alle Zahlen der Umrechnungsskalen Ir und R der Schieber errechnet sind.
  • Für alle bei beliebigen Arbeitslängen der Strickarbeit vorkommenden Abmessungen sind am Schieber 8 die jeweils erforderlichen Umrechnungsskalen M für die Maschenzahlen und am Schieber 9 die entsprechenden Umrechnungsskalen R für die Reihenzahlen aufgetragen. Erfindungsgemäß sind die Schieber deshalb parallel zueinander in der Platte beweglich untergebracht, damit dessen Abmessungen klein bleiben und nicht größer als etwa das DIN-A4-Format sind, wodurch ein handliches Gerät erreicht wurde. Die Schieber könnten erfindungsgemäß auch in einer anderen Richtung zum Schlitz 3 beweglich angeordnet sein. So aber sind sie nach der Zeichnung in gedrängter Lage auf engstem Raum besonders günstig untergebracht.
  • Die Fenster für die Ablesung der Reihenzahlen könnten erfindungsgemäß auch in eine andere Lage zu den Fenstern mit den Maschenzahlen gebracht sein. Die parallele Lage aller Fenster hat jedoch den Vorteil der leichten Ablesbarkeit aller gesuchten Zahlen von einer Stelle aus ohne Drehen oder Wenden der Platte. Somit ist die Handhabung dieses einfachen Gerätes noch besonders leicht gemacht, und die Zeitersparnis für die rasch ablaufende Arbeit wird groß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRt`CHE: f. Rechengerät für die Bestimmung der den Längen und Breiten von Strickarbeiten od. dgl. entsprechenden Maschen- und Reihenzahlen, dadurch gekennzeichnet, daß für das Abmessen des einer vorgegebenen Anzahl von Maschen und Reihen eines untergelegten Strickmusters-Feststellung der sogenannten Grundwerte -in einer Platte (1) zwei rechtwinkelig zueinander angeordnete Schlitze (4, 5) od. dgl. und zwei entsprechend den gemessenen Grundwerten einstellbare Schieber (8, 9) vorgesehen sind, deren den jeweiligen Grundwerten entsprechende Umrechnungsskalen (M, R) für die den gewünschten Längen- und Breitenmaßen entsprechenden Maschen- bzw. Reihenzahlen in Ablesestellung gelangen.
  2. 2. Rechengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (8, 9) parallel laufend nebeneinander angeordnet sind und ihre Meßkanten (K) gegenüber der Schieberrichtung einen Winkel von 45° bilden, so daß sich die Kanten (K) längs der Schlitze (4, 5) bzw. Skalen (6, 7) bewegen und das Ausmessen (Grundwerte) der Rechteckseiten des Strickmusters ermöglichen, so daß hierdurch die zum jeweiligen Grundwert gehörige Umrechnungsskala (M, R) des Schiebers (8, 9) gegenüber der Meßskala (14, 15) der Platte (1) ablesbar wird.
  3. 3. Rechengerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßskalen (14,15) wie auch die Umrechnungsskalen (t11, R) für jeden der Schieber (8, 9) in an sich bekannter Art längs der Platte (1) versetzt und gegenseitig unterteilt sind.
DEL18961A 1954-05-29 1954-05-29 Rechengeraet fuer die Bestimmung von Maschen- und Reihenzahlen Pending DE1040290B (de)

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