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DE102005026225B3 - Gürtelförmiges Maßband und System zur Feststellung der Konfektionsgröße sowie Verfahren hierfür - Google Patents

Gürtelförmiges Maßband und System zur Feststellung der Konfektionsgröße sowie Verfahren hierfür Download PDF

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DE102005026225B3
DE102005026225B3 DE200510026225 DE102005026225A DE102005026225B3 DE 102005026225 B3 DE102005026225 B3 DE 102005026225B3 DE 200510026225 DE200510026225 DE 200510026225 DE 102005026225 A DE102005026225 A DE 102005026225A DE 102005026225 B3 DE102005026225 B3 DE 102005026225B3
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Application number
DE200510026225
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English (en)
Inventor
Thomas Ballweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GARDEUR GMBH, 41063 MOENCHENGLADBACH, DE
Original Assignee
GARDEUR AG
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Publication date
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Priority to PCT/EP2006/000647 priority patent/WO2006131156A1/de
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Abstract

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem gürtelförmigen Maßband zur Feststellung der Konfektionsgröße. Das Maßband umfaßt dabei eine als Gürtelschnalle ausgebildete Verschlussvorrichtung sowie eine auf der Gürteloberfläche von zumindest einer Seite des Maßbandes aufgebrachte Skala. Die Skala besteht hierbei aus Buchstaben, welche den jeweils gemessenen Analogtaillenumfang anzeigen. Weiterhin befasst sich die vorliegende Erfindung mit einem System sowie einem Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein gürtelförmiges Maßband und ein System zur Feststellung der Konfektionsgröße von Kleidungsstücken nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie des Anspruchs 3, als auch ein Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
  • Aus der Praxis ist bekannt, daß zur Bestimmung der geeigneten Konfektionsgröße des Verbrauchers dieser entweder auf entsprechend geschultes Fachpersonal angewiesen ist, oder das entsprechend passende Kleidungsstück durch Suchen und Probieren herausfinden muß.
  • Da im Fachhandel jedoch aus Kostengründen zunehmend auf entsprechend geschultes, kompetentes Fachpersonal verzichtet wird, das den Verbraucher beratend bei der Kleidungswahl und Feststellung der richtigen Größen unterstützen könnte, steht der Verbraucher vor dem Problem, das für ihn passende Kleidungsstück allein durch Probieren herausfinden zu müssen, wobei dies insbesondere bei Hosen einen erhöhten Zeitaufwand bedeutet. Zudem kann es auch vorkommen, daß der Verbraucher zwar seine gewöhnliche Hosengröße kennt, die Hersteller jedoch je nach Hose unterschiedliche und/oder herstellerspezifische Größensysteme verwenden bzw. die Hosen trotz entsprechender Größenangaben unterschiedlich ausfallen, wodurch ein Probieren selbst bei Kenntnis der eigenen Konfektionsgröße häufig nicht vermeidbar ist. Darüber hinaus gelten für andere Länder andere Größensysteme, wodurch die Kenntnis der eigenen Konfektionsgröße unter Umständen nicht ausreichend zur Auswahl des entsprechenden Kleidungsstückes ist.
  • Da der Verbraucher erfahrungsgemäß jedoch nur wenige Hosen ausprobieren will, um die für ihn passende zu finden, werden ihm verschiedene Hilfsmittel zur Seite gestellt, welche unterstützend bei der Suche nach dem passenden Kleidungsstück wirken sollen.
  • So liegt in vielen deutschen Bekleidungsgeschäften häufig ein Maßband bereit, das auf zumindest einer Seite eine Meßskala aufweist, welche dazu geeignet ist, die entsprechende Hosengröße anzuzeigen. Hierbei hat das Maßband eine Zahlenskala, die dabei entweder in Zentimetern oder Inch oder in beiden Maßeinheiten den Taillenumfang mißt. Zur Feststellung seines Taillenumfangs legt der Verbraucher dabei das Maßband um seine Taille und mißt den Umfang ab. Anschließend kann der Verbraucher mit den erhaltenen Maßen entweder direkt, oder über eine in den Verkaufsräumen aushängende Tabelle, seine entsprechende Hosengröße feststellen. Derartige Maßbänder sind vor allem bei Jeans-Herstellern und entsprechenden Geschäften gebräuchlich.
  • Ein anderes Maßband, das von einer Person zur Feststellung des Körpergewichts sowie zur Feststellung der Konfektionsgröße genutzt werden kann, ist in der deutschen Patentanmeldung Nummer DE 102 45 913 A1 und dem Gebrauchsmuster DE 202 15 134 U1 beschrieben. Darin wird ein Körpermeßband vorgeschlagen, das zur Feststellung des Körpergewichts anhand der Feststellung einer Veränderung des Taillenumfangs dient. Dieses Meßband hat dabei auf der Innen- und auf der Außenseite eine Skala, wobei die außenseitig angebrachte Skala eine lineare Skala aufweist, die in Millimeter- und Zentimetereinheiten aufgeteilt ist, und zur Feststellung des Taillenumfanges dient, wobei die Skala bei 0,55 m beginnt und bei 1,40 m endet. Der dabei ermittelte Taillenumfang in Zentimetern entspricht dabei dem Körpergewicht des Nutzers. Mittels dreier zusätzlich am Meßband angebrachter Schieber kann zudem das Ausgangsgewicht, das Momentangewicht und das Zielgewicht am Meßband markiert werden. Die zudem innenseitig auf dem Meßband ausgebildete Skala dient zur gleichzeitigen Bestimmung der Konfektionsgröße einer Person und weist eine Konfektionsgrößenskala auf, die bei der Größe 38 beginnt und bis Größe 60 reicht. Wenn der Verbraucher das Meßband um seine Taille legt, kann er an der Schnittstelle der beiden Enden die resultierenden Zahlen ablesen. Anhand dieser Zahlen kann er dann das aktuelle Gewicht feststellen und sieht gleichzeitig, ob er sich seinem Zielgewicht annähert. Zusätzlich kann er als Nebeneffekt die zum aktuellen Körpergewicht bzw. Körperumfang entsprechend passende Konfektionsgröße ablesen.
  • Derartige Meßvorrichtungen unterliegen jedoch einer gewissen Meßungenauigkeit, da es sehr darauf ankommt, in welcher Position der Verbraucher das jeweilige Maßband ansetzt. Ein zu hohes bzw. zu tiefes Ansetzen des Maßbandes kann dabei zu deutlichen Abweichungen bei dem jeweils erhaltenen Meßergebnis und somit auch bei der entsprechend bestimmten Konfektionsgröße führen. Das gleiche Problem tritt auf, wenn der Verbraucher das Maßband über seine aktuell getragene Kleidung anlegt, um die Taille zu vermessen. Daher sind häufig Korrekturberechnungen notwendig, um den richtigen Taillenumfang zu erhalten, welche jedoch vom Kunden nicht durchgeführt werden können. Alternativ kann es vorkommen, daß der Kunde auf Grund des falsch bemessenen Taillenumfanges die falsche Konfektionsgröße ermittelt, und er somit kein für ihn passendes Kleidungsstück finden kann.
  • Um derartige Probleme zu vermeiden, ist der Verbraucher häufig auf die Hilfe von entsprechend geschultem Verkaufspersonal angewiesen, die das Maßband entsprechend an den jeweils richtigen Stellen anlegen, auf welches jedoch aus Kostengründen zunehmend verzichtet wird.
  • Aus der DE 7129393 U ist ferner ein gürtelförmiges Maßband bekannt, dass wie ein herkömmlicher Gürtel verwendet werden kann, wobei hierzu ein ggf. bereits in der getragenen Hose vorhandener Gürtel zum Feststellen der Konfektionsgröße durch das Maßband ersetzt werden muß.
  • Weitere Messgürtel sind beispielsweise auch in der DE 1985603 U sowie der JP 09310214 A diskutiert. Diese Gürtel erfüllen dabei neben der Bestimmung des Taillenumfangs mittels einer metrischen Skala auch Dekorationszwecke.
  • Herkömmliche Messgürtel zum Bestimmen der Konfektionsgröße mit metrischer Skala werde zudem in der JP 11222705 A , der JP 2001159015 A , und der US 3,323,141 A diskutiert.
  • Aus dem Stand der Technik sind neben Messgürteln zur Bestimmung der Konfektionsgröße bei Hosen auch andere Messbänder oder -Systeme bekannt. So lehrt beispielsweise die US 6,272,761 B1 ein Maßband zur Bestimmung der Körbchengröße. Darüber hinaus diskutiert die US 2,112,930 ein System zur Feststellung der Ärmellänge bei Hemden oder dergleichen. Ein weiteres, gattungsfernes Maßband zur Feststellung eines Reifenumfangs ist zudem in der US 4,441,258 offenbart.
  • Alternativ zu den unterschiedlichen Maßbändern zur Ermittlung der jeweiligen Konfektionsgröße existieren vereinzelt auch optische Systeme zur Erfassung und Auswertung der Körpermaße, wobei mittels Scannern die Körperproportionen erfaßt und in ein Computersystem, das zur Auswertung der gescannten Informationen dient, eingespeist werden. Das Computersystem wertet dann, basierend auf einer darin enthaltenen Software, die erhaltenen Informationen aus und generiert daraus die entsprechende Konfektionsgröße.
  • Ein derartiges System ist beispielsweise in der US 2002/166254 A1 offenbart.
  • Als Alternative zu scannergestützen Systemen sind in der Praxis vereinzelt auch kameragestütze Systeme bekannt, bei welchen eine Kamera analog zum Scanner die Körperproportionen aufnimmt und in eine Auswertungseinheit in Form eines Computersystems überspielt. Diese Daten werden dann mittels komplexer Bildbearbeitungssoftware ausgewertet und eine Konfektionsgröße daraus ermittelt.
  • Jedoch haben diese Vorrichtungen bisher in der Praxis keine Beachtung im Einzelhandel gefunden, sondern werden, nicht zuletzt auch wegen der hohen Kosten, die diese verursachen, ausschließlich im Bereich der Großserienproduktion eingesetzt. Ferner sind diese Systeme auf Grund ihrer komplizierten Bedienung nicht dazu geeignet, von einem ungeschulten Verbraucher bedient zu werden.
  • Ebenfalls vereinzelt aus der Praxis bekannt sind Systeme, welche basierend auf eingegebenen Daten die entsprechende Konfektionsgröße des jeweiligen Nutzers ausgeben, wobei der Nutzer hierfür zunächst mittels eines Maßbandes die entsprechenden Größenwerte bestimmen, und diese dann in ein derartiges System eingeben muß. Hierbei unterliegen jedoch die Meßergebnisse, beispielsweise auf Grund eines falschen Anlegens des Meßbandes, deutlichen Schwankungen. Darüber hinaus ist die Eingabe einer Reihe von Daten notwendig, wodurch ein einfache Nutzung derartiger Systeme nicht realisiert werden kann, weshalb diese auch von den Kunden nicht angenommen werden.
  • Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der vorstehend diskutierten Probleme, eine Meßvorrichtung zur Feststellung der Konfektionsgröße anzubieten. Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, ein System zur Bestimmung der Konfektionsgröße bereitzustellen. Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist es zudem, ein Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße vorzuschlagen.
  • Diese Aufgaben werden gelöst durch die Meßvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie durch das System nach Anspruch 3 und das Verfahren nach Anspruch 13.
  • Hierzu wird erstmalig eine Meßvorrichtung vorgeschlagen, die von einem gürtelförmig ausgebildeten Maßband mit einer als Gürtelschnalle bzw. Gürtelschließe ausgebildeten Verschlußvorrichtung sowie einer auf der Gürteloberfläche ausgebildeten Skala gebildet wird. Die Skala besteht dabei erstmalig aus einer Buchstabenfolge und ist auf der Oberfläche von zumindest einer Seite des Maßbandes ausgebildet. Die Verschlussvorrichtung kann zudem bei einem geschlossenen Zustand des Maßbandes einen Abschnitt der auf dem Maßband abgebildeten Buchstabenfolge anzeigen. Besonders vorteilhaft kann die Buchstabenfolge dabei den Analogtaillenumfang widerspiegeln.
  • Herkömmliche Meßbänder weisen eine metrische Skala auf, mittels welcher der Taillenumfang in Zentimetern bestimmt, bzw. die entsprechende Konfektionsgröße angezeigt wird. Dem entgegen ist es mittels der aus einer Buchstabenfolge bestehenden Skala jedoch erstmals möglich, unabhängig von unterschiedlichen Meßsystemen und Längeneinheiten wie beispielsweise Zentimeter, Inch, etc., die sowohl von Hersteller zu Hersteller divergieren, als auch in den einzelnen Ländern voneinander abweichen können, vorteilhaft ein überraschend einfaches Maßband in Form eines Meßgürtels zur Verfügung zu stellen, mittels welchem es erstmals möglich ist, unabhängig von einzelnen Meßsystemen einen allgemein gültigen Indikator für einen Analogtaillenumfang anzugeben, wobei der Analogtaillenumfang dabei den Körperumfang einer Person oberhalb der eigentlichen Taille darstellt.
  • Mit herkömmlichen Meßbändern wird der Taillenumfang derart bestimmt, daß der Wert an den Schnittpunkten des Meßbandes abgelesen wird. Um den gemessenen Taillenumfang abzulesen, muß der Nutzer das Meßband jedoch abnehmen, um es in eine lesbare Position zu bringen. Deshalb muß er den Wert, der den Taillenumfang wiedergibt mit dem Finger kennzeichnen. Dabei kann es jedoch zu Ungenauigkeiten beim Ablesen kommen. Häufig verrutscht bei der Abnahme nämlich das Meßband bzw. die Hand des Nutzers, so daß der tatsächlich abgelesene Wert nicht mit dem gemessenen Wert übereinstimmt.
  • Zudem kann der Meßgürtel vorteilhaft über einer bereits angelegten Hose getragen werden, ohne dadurch das erhaltenen Meßergebnis zu verfälschen. Es ist somit nicht mehr nötig, daß der Kunde seine Kleidung zur Ermittlung der benötigten Konfektionsgröße bzw. zur Anprobe ausgesuchter Kleidungsstücke in einer Anprobekabine vollständig ablegt. Ein nicht ausreichend genaues oder gar falsches Meßergebnis kann darüber hinaus mit herkömmlichen Meßbändern auch dadurch erreicht werden, daß der Nutzer das Maßband in einer nicht idealen Körperposition, beispielsweise zu tief oder zu hoch, anlegt. Vielmehr wird der Meßgürtel der Erfindung oberhalb der vom Nutzer bereits getragenen Hose angelegt, wodurch sichergestellt werden kann, daß der Meßgürtel stets in einer so bezeichneten Bequemposition befindlich ist. Die Bequemposition ergibt sich hierbei aus der Position direkt oberhalb der aktuell getragenen Hose, die vom Kunden als bequem und passend empfunden wird. Der Analogtaillenumfang wird erfindungsgemäß vorzugsweise in dieser Bequemposition ermittelt, wobei auch andere Positionen, an welchen sich der Körperumfang ausreichend genau ermitteln läßt, denkbar sind.
  • Ein Umrechnen oder Zurückrechnen des klassischen Taillenumfangs auf den richtigen Wert, wie es bei herkömmlichen Meßbändern der Fall ist, wenn diese falsch angelegt werden, kann zudem ebenfalls durch die Verwendung des Analogtaillenumfang erstmalig vorteilhaft verhindert werden, wodurch ein Ermitteln der richtigen Größe der entsprechend passenden Kleidungsstücke vereinfacht werden kann.
  • Darüber hinaus kann durch die gürtelförmige Ausbildung des Maßbandes ein bequemer Sitz ohne ein Einschneiden des Meßgürtels erreicht werden, da der Gürtel entsprechend breit ausgebildet ist.
  • Ferner kann durch die Ausbildung der aus einer Buchstabenfolge auf der Oberfläche des Gürtels sichergestellt werden, daß der Nutzer besonders einfach selbst die entsprechende Größe ermitteln kann, ohne sich dabei vollständig entkleiden zu müssen. Auch Ablesefehler können ausgeschlossen werden, da im Gegensatz zu den Zahlen auf den bekanntlich relativ schmal bemessenen Meßbändern die Buchstaben gut ablesbar sind.
  • Die zur Darstellung der Konfektionsgröße dienende Buchstabenfolge kann dabei vorteilhaft aus einem einzelnen Groß- oder Kleinbuchstaben sowie aus einer Kombination von zwei und/oder mehreren Groß- und/oder Kleinbuchstaben bestehen. Dadurch können auch mögliche Zwischengrößen angezeigt werden, die mit herkömmlichen Systemen nicht festgestellt werden können.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
  • So kann die Skala in einer weiteren Ausbildungsform in vorteilhafter Weise auf der Innen- und der Außenseite des Maßbandes ausgebildet sein.
  • Durch diese Ausbildung kann besonders vorteilhaft erreicht werden, daß auf beiden Seiten des Meßgürtels eine Meßskala aufgebracht werden kann, wobei beispielsweise eine Seite die Buchstabenfolge aufweist, und die zweite Seite eine andere Skala enthalt. Es ist auch denkbar, daß beide Seiten die Buchstabenfolge aufweisen.
  • Hiermit kann vorteilhaft gewährleistet werden, daß ein zuverlässiges Meßergebnis unabhängig von verschiedenen länderspezifischen Meßsystemen erlangt werden kann, da zumindest auf einer Seite des Gürtels die aus der Buchstabenfolge bestehende Skala ausgebildet ist.
  • Im Gegensatz dazu wird mittels der Verschlußvorrichtung des Meßgürtels, beispielsweise mittels eines in die Verschlußvorrichtung eingebrachten Zeigers oder Markers, zuverlässig die den Analogtaillenumfang darstellende Buchstabenfolge angezeigt, wobei die Buchstabenfolge dabei aus zumindest einem Buchstaben besteht. Es ist auch denkbar, daß ein Schieber in der Verschlußvorrichtung ausgebildet ist, mittels welchem die entsprechend ermittelte Buchstabenfolge angezeigt wird. Ein Verrutschen des Meßgürtels bzw. der Hand des Nutzers kann vorteilhaft ausgeschlossen werden, und das resultierende Meßergebnis gibt zuverlässig den wirklich gemessenen Analogtaillenumfang wieder.
  • Nach einem anderen Aspekt der Erfindung wird zudem erstmalig ein System zur Feststellung der Konfektionsgröße vorgeschlagen, welches ein vorstehend diskutiertes Maßband sowie zusätzlich eine Auswertungseinheit umfassen kann.
  • Mit dem System zur Feststellung der Konfektionsgröße lassen sich die vorstehend im Zusammenhang mit dem Meßgürtel zur Feststellung der Konfektionsgröße diskutierten Vorteile in synergetischer Weise erzielen, so daß auf eine wiederholende Aufzählung dieser Vorteile hier verzichtet wird.
  • Durch das System zur Feststellung der Konfektionsgröße wird dabei erstmalig eine Möglichkeit geboten, schnell und unkompliziert die entsprechende Konfektionsgröße festzustellen, ohne daß der Nutzer hierfür eine Reihe von Kleidungsstücken probieren muß.
  • Zudem bietet das System vorteilhaft eine Möglichkeit, unabhängig von den unterschiedlichen Meßsystemen in verschiedenen Ländern die jeweils zutreffende Kleidungsgröße problemlos festzustellen und somit ohne großen Aufwand an das gewünschte Kleidungsstück zu gelangen.
  • Weiterhin kann die Auswertungseinheit gemäß einer anderen Ausbildungsform als Terminal ausgebildet sein und zumindest eine CPU, eine Ausgabeeinheit für Videosignale bzw. eine Bildausgabeeinheit, eine Eingabeeinheit, einen Speicher sowie gegebenenfalls eine weitere Ausgabeeinheit zur Ausgabe einer Karte oder dergleichen umfassen.
  • Durch eine derart ausgebildete Auswertungseinheit kann vorteilhaft gewährleistet werden, daß die Ermittlung der entsprechenden Konfektionsgröße vom Kunden bzw. Nutzer selbst schnell und fehlerfrei durchgefülrt werden kann.
  • Unter Berücksichtigung der für die Bestimmung der Konfektionsgröße dabei benötigten, im Vergleich zu herkömmlicher Büro- oder Berechnungssoftware vergleichsweise geringen Rechenleistung kann zudem ein kostengünstiges System zur Verfügung gestellt werden, da die benötigten Komponenten entsprechend kostengünstig sind.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des Systems zur Feststellung der Konfektionsgröße ergeben sich dabei aus den Merkmalen der entsprechenden Unteransprüche.
  • So kann bei einer weiteren Ausbildungsform auf der Auswertungseinheit eine Software laufen, die auf Basis von verfügbaren Daten eine Konfektionsgröße berechnet und ausgibt.
  • Durch die Verwendung einer entsprechend programmierten Software kann vorteilhaft erreicht werden, daß das System zur Feststellung der Konfektionsgröße überall eingesetzt werden kann, ohne daß unterschiedliche Meßsysteme eine Feststellung der Konfektionsgröße verhindern, da mittels entsprechender Variablen in der Software die jeweils geltenden Meßsysteme der jeweiligen Länder verwendet werden können.
  • Bei einer anderen Ausbildungsform kann die Auswertungseinheit dabei über ein Tabellenwerk verfügen, das die Konfektionsgröße schnell auf Basis der verfügbaren Daten anzeigt.
  • Durch die Verwendung eines Tabellenwerkes, vorzugsweise in Form einer Kreuztabelle, ist es alternativ zu einem elektronischen System ebenfalis möglich, ein besonders einfaches und kostengünstiges System zur Feststellung der Konfektionsgröße zur Verfügung zu stellen. Ein derartiges Tabellenwerk kann dabei in den Verkaufsräumen der entsprechenden Bekleidungsgeschäfte angebracht sein.
  • Bei einer anderen Ausbildungsform kann das Tabellenwerk dabei vorteilhaft als Kreuztabelle ausgebildet sein, wobei die Kreuztabelle dabei besonders bevorzugt auf Körpermaßen basiert.
  • Herkömmliche Tabellenwerke basieren meist auf einer Kombination der Schrittlänge und der Taillenweite. Da es jedoch für eine Einzelperson schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die benötigten Messungen, insbesondere für die Schrittlänge, an sich selbst durchzuführen, bzw. an die jeweils benötigten Meßdaten zu gelangen, können solche herkömmlichen Tabellenwerke von den Kunden nicht sinnvoll genutzt werden. Darüber hinaus ist zumindest eine zweite Person notwendig, die dem Kunden bei der Feststellung der benötigten Maße, insbesondere der Schrittlänge, behilflich ist. Dadurch wird jedoch die Zeit, welche der Kunde für die Feststellung seiner Konfektionsgröße benötigt, deutlich erhöht. Zudem wird insbesondere die Feststellung der Schrittlänge für den Kunden nicht als angenehm empfunden, da es dabei notwendig ist, daß fremde Personen in intime Körperbereich des Kunden greifen, um die Schrittlänge mit ausreichender Genauigkeit festzustellen. Darüber hinaus verlängert sich dabei auch die benötigte Zeit, die der Kunde benötigt, um das gewünschte Kleidungsstück auszusuchen.
  • Im Gegensatz dazu kann durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kreuztabelle besonders vorteilhaft gewährleistet werden, daß auch Laien bzw. unerfahrene Anwender wesentlich einfacher an das benötigte Maß gelangen, da die Kreuztabelle lediglich auf Körpermaßen wie beispielsweise der Körpergröße und dem Analogtaillenumfang beruht, welche dem Nutzer entweder bekannt sind, oder von diesem besonders einfach festgestellt werden können. Somit kann die Feststellung der Konfektionsgröße deutlich gegenüber der herkömmlich angewandten Methoden vereinfacht werden, und die Zeit, welche für die Auswahl des passenden Kleidungsstückes notwendig ist, kann verringert werden.
  • Bei einer anderen Ausbildungsform umfassen die verfügbaren Daten vom Nutzer eingegebene Personendaten und bereits vorher gespeicherte produktspezifische Daten.
  • Auf diese Weise ist es vorteilhaft möglich, daß die Auswertungseinheit bereits über einen Teil der Daten verfügt, und basierend auf den vom Kunden zusätzlich eingegebenen kundenspezifischen Daten die individuelle Konfektionsgröße ermittelt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Bildausgabeeinheit sowie die Eingabeeinheit durch einen als Touchscreen ausgebildeten Monitor gebildet werden, wobei die Eingabeeinheit zur Eingabe der benötigten Personendaten durch den Nutzer dient.
  • Durch die Ausbildung der Bildausgabeeinheit und der Eingabeeinheit als ein einziger als Touchscreen ausgebildeter Monitor, kann besonders vorteilhaft ein kompaktes System zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere kann dabei die Darstellung des Touchscreens in mehrere Felder oder Spalten aufgeteilt sein, welche Schaltflächen für die Körpergröße sowie den ermittelten Analogtaillenumfang aufweisen. Zusätzlich ist es auch denkbar, daß eine weitere Schaltfläche vorgesehen ist, die es dem Kunden ermöglicht, die ermittelte Konfektionsgröße auszudrucken. Zudem kann ein Feld vorgesehen sein, das zusätzliche Informationen für den Kunden bereithält.
  • Bei einer nächsten vorteilhaften Ausführungsform können die vom Nutzer eingegebenen Personendaten die mittels des Maßbandes ermittelte Buchstabenfolge sowie die Körpergröße sein.
  • Durch die Verwendung der Körpergröße sowie der mittels des Meßgürtels ermittelten Buchstabenfolge kann vorteilhaft ein einfaches System zur Feststellung der Konfektionsgröße angeboten werden, da es nicht notwendig ist, verschiedene Maße zu erfassen. Vielmehr werden einfach verfügbare Daten zur Feststellung der Konfektionsgröße verwendet, die der Kunde dabei mittels des Meßgürtels und, sofern er seine Größe nicht weiß, mittels der auf dem Personalausweis angegebenen Größe erhalten kann.
  • Bei einer weiteren Ausbildungsform können die produktspezifischen Daten vorzugsweise herstellerspezifische Größendaten sein.
  • Durch die Verwendung von herstellerspezifischen Größendaten kann das System vorteilhaft für eine Vielzahl unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden, wobei jeweils voneinander abweichende Größensysteme hierbei durch die Auswertungseinheit berücksichtigt werden können.
  • Bei einer weiteren Ausbildungsform kann die Auswertungseinheit die Konfektionsgröße vorzugsweise auf Basis der eingegebenen und gespeicherten Daten mittels eines Berechnungsalgorithmus der auf der Auswertungseinheit laufenden Software bestimmen.
  • Durch die Verwendung des Berechnungsalgorithmus kann vorteilhaft die Konfektionsgröße einfach berechnet werden, wobei die Software dabei mehrere Variablen berücksichtigen kann. Somit ist es beispielsweise möglich, unterschiedliche Größen- und/oder Meßsysteme unterschiedlicher Hersteller und/oder Länder bei der Auswertung der eingegebenen Daten zu berücksichtigen.
  • Bei einer weiteren Ausbildungsform des Systems zur Feststellung der Konfektionsgröße kann die Auswertungseinheit zudem nach erfolgter Berechnung der Konfektionsgröße durch den Berechnungsalgorithmus der Software eine Dresscard über die Ausgabeeinheit ausgeben, welche die Konfektionsgröße anzeigt. Die Konfektionsgröße wird dabei beispielsweise mittels Text und/oder Farbkennzeichnung angezeigt.
  • Unter einer Dresscard ist hierbei eine, vorzugsweise aus Papier oder Kanon bestehende, Karte gemeint, welche eine darauf aufgedruckte Größenbezeichnung sowie zusätzliche Informationen enthalten kann. Zudem ist es möglich, daß die Dresscard in Abhängigkeit von der jeweils ermittelten Größe entweder in unterschiedlichen Farben ausgebildet ist, oder unterschiedlich farblich gestaltete Aufdrucke aufweist. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Dresscard aus einem anderen Material, beispielsweise Kunststoff besteht, und die Text- und/oder Farbgestaltung beispielsweise durch Hinterlegungen oder dergleichen ausgeführt wird.
  • Mit Hilfe der durch die Auswertungseinheit ausgegebenen Dresscard kann für den Kunden besonders vorteilhaft eine Auswahlhilfe zur Verfügung gestellt werden, welche er während seines Einkaufs im entsprechenden Geschäft mit sich führt. Auf Grund der auf der Dresscard aufgedruckten und/oder farblich gekennzeichneten Größe, kann der Kunde leicht an den entsprechenden Kleidungsständern durch ein einfaches Vergleichen des Aufdrucks der Dresscard mit dem Aufdruck an den Ständern, bzw. durch ein Vergleichen der jeweiligen Farbschlüssel, die entsprechenden Kleidungsstücke in der richtigen Größe finden.
  • Weiterhin kann der Kunde die Dresscard aufbewahren, so daß er bei einem erneuten Einkauf von Kleidungsstücken des selben Herstellers schnell das gewünschte Kleidungsstück, beispielsweise die gewünschte Hose findet. Der Kunde ist somit nicht gezwungen, das entsprechende Kleidungsstück durch probieren herauszufinden, bzw. jedesmal seine Größe aufs Neue festzustellen.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird zudem erstmals ein Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße vorgeschlagen, wobei vorzugsweise ein vorstehend diskutiertes System sowie ein vorstehend diskutiertes Maßband Anwendung finden.
  • Mit dem Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße lassen sich die vorstehend im Zusammenhang mit dem Meßgürtel und dem System zur Feststellung der Konfektionsgröße diskutierten Vorteile in synergetischer Weise erzielen, so daß auf eine Wiederholung der Aufzählung dieser Vorteile an dieser Stelle verzichtet wird.
  • Hierbei kann zunächst das Maßband wie ein Gürtel um den Körper gelegt und entsprechend in einer für den Nutzer als bequem empfundenen Stellung verschlossen werden. Anschließend kann der Nutzer vorzugsweise die angezeigte Buchstabenfolge von der Skala des Maßbandes ablesen. In einem nächsten Schritt kann der Nutzer dann Daten in die Auswertungseinheit eingeben. In einem weiteren Schritt kann die Auswertungseinheit dann die Konfektionsgröße berechnen und anschließend in einem nächsten Schritt die Dresscard mittels der Ausgabeeinheit ausgeben.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale des Verfahrens ergeben sich zudem aus den Unteransprüchen.
  • So können die durch den Nutzer eingegebenen Daten aus zumindest einer ermittelten bzw. abgelesenen Buchstabenfolge, die den Analogtaillenumfang darstellt, sowie einer bekannten Körpergröße bestehen.
  • Weiterhin kann die Auswertungseinheit die Konfektionsgröße basierend auf einer vom Nutzer eingegebenen Buchstabenfolge, einer vom Nutzer eingegebenen Körpergröße und einem bereits gespeicherten Datensatz berechnen.
  • Ferner kann die vom Nutzer eingegebene Buchstabenfolge der von der Skala des Maßbandes abgelesenen Buchstabenfolge entsprechen und die bereits gespeicherten Daten können zudem herstellerspezifische Größendaten sein.
  • Darüber hinaus kann die durch die Ausgabeeinheit ausgegebene Dresscard Informationen über die ermittelte Konfektionsgröße enthalten.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das Verfahren zudem den Schritt Auswählen des vom Nutzer gewünschten Kleidungsstückes basierend auf den auf der Dresscard enthaltenen Informationen enthalten.
  • Die vorstehend beschriebene Erfindung wird nachfolgend anhand einer beispielhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Auswertungseinheit; und
  • 2 eine beispielhafte Darstellung eines auf dem Touchscreen der Auswertungseinheit dargestellten Eingabeschemas.
  • 1 zeigt eine beispielhafte schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Auswertungseinheit des Systems zur Feststellung der Konfektionsgröße. Die Auswertungseinheit 1 ist dabei in Form eines Terminals ausgebildet. Über einen im oberen Drittel der Auswertungseinheit als Touchscreen ausgebildeten Monitor 2 werden die entsprechenden Daten eingegeben und das aus der Berechnung der Konfektionsgröße in der Auswertungseinheit resultierende Ergebnis hinsichtlich der Konfektionsgröße angezeigt.
  • Über eine unter dem Touchscreen ausgebildete Ausgabeeinheit 3 wird die berechnete Konfektionsgröße auf eine Dresscard ausgegeben.
  • Der Touchscreen ist dabei, wie beispielhaft in 2 dargestellt, in mehrere Bereiche untergliedert. So befindet ist das auf dem Touchscreen der bevorzugten Ausführungsform dargestellte Bild in drei Spalten bzw. Bereiche 4, 5 und 11 aufgeteilt.
  • Die erste Spalte 4 zeigt dabei mehrere Schaltflächen 9, welche zur Eingabe der jeweiligen Körpergröße durch Drücken bzw. Berühren der entsprechenden Schaltfläche dienen.
  • Die zweite Spalte 5 zeigt ebenfalls mehrere Schaltflächen 10, die jeweils einen Buchstaben der auf dem Meßgürtel ausgebildeten Buchstabenskala darstellen. Durch Drücken der jeweiligen Schaltfläche wird der entsprechende Buchstabenwert in die Auswertungseinheit eingegeben.
  • Die dritte Spalte 11 dieser Ausführungsform ist ihrerseits nochmals in drei Bereiche 6, 7 und 8 unterteilt, wobei der erste Bereich 6 die durch die Auswertungseinheit berechnete Konfektionsgröße auf dem Monitor anzeigt. Der zweite Bereich 7 ist dazu geeignet, Zusatzinformationen für den Kunden bereitzustellen. Über den wiederum als Schaltfläche ausgebildeten dritten Bereich 8 der dritten Spalte 11 kann der Kunde einen Druckbefehl an die Auswertungseinheit geben, woraufhin diese eine Dresscard ausdruckt.

Claims (18)

  1. Gürtelförmig ausgebildetes Maßband mit einer als Gürtelschnalle ausgebildeten Verschlussvorrichtung sowie einer auf der Gürteloberfläche abgebildeten Skala, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala aus einer Buchstabenfolge besteht, wobei die Skala auf der Oberfläche zumindest einer Seite des Maßbandes ausgebildet ist, und wobei die Verschlußvorrichtung in geschlossenem Zustand des Maßbands einen Abschnitt der Buchstabenfolge der Skala anzeigt, wobei der angezeigte Abschnitt einen Analogtaillenumfang indiziert.
  2. Maßband nach Anspruch 1, wobei die Skala auf der Innen- und Außenseite des Maßbands ausgebildet ist.
  3. System zur Feststellung der Konfektionsgröße mit einem gürtelförmig ausgebildeten Maßband, dadurch gekennzeichnet, daß das Maßband eine als Gürtelschnalle ausgebildete Verschlussvorrichtung sowie eine auf der Gürteloberfläche abgebildete Skala aufweist, wobei die Skala auf der Oberfläche zumindest einer Seite des Maßbandes ausgebildet ist und aus einer Buchstabenfolge besteht, und wobei die Verschlußvorrichtung in geschlossenem Zustand des Maßbands einen Abschnitt der Buchstabenfolge der Skala anzeigt, wobei der angezeigte Abschnitt einen Analogtaillenumfang indiziert, und daß das System zusätzlich eine als Terminal ausgebildete Auswertungseinheit (1) aufweist, wobei das Terminal vorzugsweise zumindest eine CPU, eine Ausgabeeinheit für Videosignale, eine Eingabeeinheit, einen Speicher sowie eine weitere Ausgabeeinheit (3) umfaßt, und wobei die weitere Ausgabeeinheit (3) eine die Konfektionsgröße anzeigende Dresscard ausgibt.
  4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Auswertungseinheit (1) laufende Software dazu geeignet ist, auf Basis von verfügbaren Daten eine Konfektionsgröße zu berechnen und auszugeben.
  5. System nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinheit (1) ein Tabellenwerk beinhaltet, das dazu geeignet ist, die Konfektionsgröße auf Basis der verfügbaren Daten anzuzeigen.
  6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tabellenwerk als Kreuztabelle ausgebildet ist, wobei die Kreuztabelle auf Körpermaßen basiert.
  7. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten vom Nutzer eingegebene Personendaten und bereits gespeicherte produktspezifische Daten umfassen.
  8. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeeinheit für Videosignale und die Eingabeeinheit durch einen als Touchscreen ausgebildeten Monitor (2) gebildet werden, wobei die Eingabeeinheit dazu geeignet ist, daß über diese vom Nutzer die benötigten Personendaten eingegeben werden können.
  9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Nutzer eingegebenen Personendaten die mittels des Maßbands ermittelte Buchstabenfolge sowie die Körpergröße sind.
  10. System nach Anspruch 9, wobei die produktspezifischen Daten herstellerspezifische Größendaten sind.
  11. System nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinheit (1) die Konfektionsgröße auf Basis der eingegebenen und gespeicherten Daten mittels eines Berechnungsalgorithmus der auf der Auswertungseinheit (1) laufenden Software bestimmt.
  12. System nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinheit (1) nach erfolgter Berechnung der Konfektionsgröße die Dresscard ausgibt, wobei die Konfektionsgröße mittels Text und/oder Farbkennzeichnung angezeigt wird.
  13. Verfahren zur Feststellung der Konfektionsgröße, vorzugsweise mit einem System nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 12 sowie mit einem gürtelförmig ausgebildeten Maßband nach zumindest einem der Ansprüche 1 oder 2, aufweisend die folgenden Schritte: – Anlegen des gürtelförmig ausgebildeten Maßbands; – Schließen des Maßbands in einer Bequemposition; m Ablesen der angezeigten Buchstabenfolge von der Skala des Maßbands; – Eingeben von Daten durch den Nutzer in die Auswertungseinheit (1); – Berechnen der Konfektionsgröße durch die Auswertungseinheit (1); – Ausgeben der Dresscard durch die Auswertungseinheit (1);
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die durch den Nutzer eingegebenen Daten aus zumindest einer Buchstabenfolge und einer Körpergröße bestehen.
  15. Verfahren nach Anspruch 13 und 14, wobei die Auswertungseinheit (1) die Konfektionsgröße basierend auf der vom Nutzer eingegebenen Buchstabenfolge, der vom Nutzer eingegebenen Körpergröße und einem bereits gespeicherten Datensatz berechnet.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die vom Nutzer eingegebene Buchstabenfolge der von der Skala des Maßbands abgelesenen Buchstabenfolge entspricht, und wobei die gespeicherten Daten herstellerspezifische Größendaten sind.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Dresscard Informationen bezüglich der entsprechenden Konfektionsgröße enthält, und wobei die Informationen Text und/oder Farbkennzeichnungen sein können.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, ferner aufweisend den Schritt: – Auswählen des gewünschten Kleidungsstückes basierend auf den auf der Dresscard enthaltenen Informationen.
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