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DE1645401A1 - Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls durch Treibmittel aufschaeumbaren Vinylpolymerisates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls durch Treibmittel aufschaeumbaren Vinylpolymerisates

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DE1645401A1
DE1645401A1 DE1966S0107177 DES0107177A DE1645401A1 DE 1645401 A1 DE1645401 A1 DE 1645401A1 DE 1966S0107177 DE1966S0107177 DE 1966S0107177 DE S0107177 A DES0107177 A DE S0107177A DE 1645401 A1 DE1645401 A1 DE 1645401A1
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suspension
polymerization
bentonite
gelatin
styrene
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DE1966S0107177
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Barber Edward George
Roper Alec Norman
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SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
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SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F289/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to macromolecular compounds not provided for in groups C08F251/00 - C08F287/00
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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    • C08F2/18Suspension polymerisation

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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description

Den Haag, Niederlande
Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls durch Treibmittel aufschäumbaren VinylροIymerisates.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Polymerisation in Suspension von Vinylmonomeren und zwar sowohl von vinylaliphatisehen als auch vinylaromatischen Verbindungen in Gegenwart einer Kombination von Bentonit und Gelatine als Suspensionsstabilisator, sowie die nach diesem Verfahren erhaltenen Polymerisate.
Es ist allgemein bekannt, daß bei Polymerisationen in wässriger Suspension ein Suspensionsstabilisator erforderlich ist, um die benötigte Suspension der polymerisierenden organischen Verbindung in der wässrigen Phase zu erhalten. Ein geeigneter Suspensionsstabilisator für die peroxydisch katalysierte Polymerisation von Vinylmonomeren wird durch die
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Kombination von Bentonit mit Gelatine gebildet, das für gewöhnlich in Gegenwart eines anorganischen Salzes wie Kaliumchlorid oder Natriumchlorid verwendet wird, um das Ausflocken des Bentonite zu verhindern.
Das Produkt eines Suspensionspolymerisationsverfahrens ist ein Polymer in Form von kugelförmigen oder allgemein runden Perlen. Für manche Verwendungen in der Kunststoffindustrie ist die Größe der Perlen wesentlich,und in solchen Fällen muß das unmittelbare Polymerisationsprodukt gesichtet werden, indem die zu kleinen und zu großen Perlen, die selbst nur geringen oder gar keinen Wert haben, entfernt werden»
Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher ein Suspensionspolymerisationsverf ahren, bei welchem Bentonit/Gelatine als Suspensionsstabilisator unter Bedingungen verwendet wird, unter denen sich ein Polymerisationsprodukt mit vorteilhafter Perlengröße bildet.
Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren zur Herstellung eines Vinylpolymerisates vor, wobei die Polymerisation eines Vinylmonomeren in Suspension und in einer wässrigen Phase vorgenommen wird und ist dadurch gekennzeisehnet, daß man Bentonit und Gelatine als Suspensionsstabilisator verwendet und den pH-Wert der Suspension durch die Gegenwart
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eines Puffers bei 4,5 "bis 5,5 hält, wobei das Gewichtsverhältnis Bentonit ; Gelatine zwischen 0,3 t 1 und 0,7 J 1 liegt und die Menge des in der Suspension vorhandenen Vinylmonomeren durch dessen Volumenverhältnis zu Wasser bestimmt ist, das 45 bis 55 nicht überschreitet. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird ein Polymerisat erhalten, das aus mindestens 80 Gew.-5& Perlen mit einem Teilchendurchmesser ^ 0,7 mm und ^S?2,06 mm enthält (22 mesh bzw. 8 mesh, British Standard Siebsatz).
Das erfindungsgemäße Polymerisationsverfahren ist insbesondere aber nicht ausschließlich anwendbar auf die Herstellung von Polystyrol als solchem oder in Form von verschäumbaren Polys"$rolperlen, die ein unter Normalbedingungen flüssiges flüchtiges Treibmittel enthalten, z.B. technisch reines Pentan. Dieses wird entweder während der letzteren Phase der Suspensionspolymerisation oder in einem davon getrennten Verfahrensschritt in die Polysfcyrolperlen eingearbeitet, indem das Treibmittel in einen Behälter aufgegeben wird, der vorgeformte. Polystyrolperlen in wässriger Suspension enthält.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens muß das Verhältnis Bentonit s Gelatine innerhalb des angegebenen Bereiches von 0,3 t 1 und 0,7 * 1 gehalten werden. Die tatsächlichen Konzentrationen an eingesetztem Bentonit und Gelatine hängen jedoch von den Eigenschaften des jeweiligen
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Reaktionsbehälters ab, in dem die Polymerisation durchgeführt wird und müssen durch Versuch ermittelt werden. Ganz allgemein soll ein solcher Versuch von der Auffassung ausgehen, daß innerhalb des angegebenen Bereiches für das Verhältnis Bentonit ί Gelatine ein Optimum für die jeweils gewünschte Perlengröße existiert. Der Begriff Optimum bezieht sich dabei auf die Streuung der Perlengröße in dem Produkt zu beiden Seiten des gewünschten Größenbereichs, die so gering wie möglich sein soll. Im allgemeinen werden die besten Ergebnisse bei einem Verhältnis Bentonit j Gelatine von 0,5 s 1 erhalten. Die Menge an eingesetzter Gelatine ist für gewöhnlich das mit dem gewählten Verhältnis Bentonit : Gelatine noch verträgliche Minimum, mit dem eine stabile Suspension erzielt wird, Die erforderliche Gesamtmenge an Bentonit und Gelatine wird zu einem Zeitpunkt nach Beginn der Polymerisation zugesetzt, bei welchem die Suspension Tröpfchen geeigneter Größe enthält. Dies ist z.B. 45 bis 90 Minuten nach Beginn der Polymerisation der Pail, je nach der Polymerisationsgeschwindigkeit und den Eigenschaften der Vorrichtung.
Für das erfindungsgemäße Verfahren ist es weiterhin wesentlich, die in dem Reaktionsbehälter eingeführte Menge an Vinylmonomeren im Verhältnis zu der Menge an wässriger Phase in der erhaltenen Suspension in solcher Weise zu beschränken, daß sie mit dem angegebenen maximalen Volumen-
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verhältnis von Viny!.monomeren zu Wasser von 45 bis 55 übereinstimmt. Wird dieser Wert überschritten, so besteht Gefahr, daß die Suspension bei niedriger Konzentration an Stabilisator bricht. Ganz allgemein wird das Volumenverhältnis von Vinylmonomerem zu Wasser innerhalb dieser Grenzen in Übereinstimmung mit den Erfordernissen für die jeweiligen Perlengrößen bei beliebig gegebener Polymerisation in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung auf der Basis gewählt, daß sich die Perlengrößenverteilung mit zunehmender Konzentration an Vinylmonomerem in dem Maße zu größeren Per- ^ len hin verschiebt, in dem man sich dem maximalen Volumen— verhältnis nähert·
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Suspensionspolymerisation in an sich bekannter Weise durchgeführt werden· So ist z.B. ein wirksames Rühren der Suspension erforderlich, um die Suspension zu bilden und aufrecht zu erhalten. In welchem Maße und auf welche Weise in dem jeweiligen Reaktionsbehälter gerührt werden muß, hängt von den Eigenschaften des Reaktionsbehälters, von der Art der Suspension und von den ™ besonderen Erfordernissen für die Perlengröße des Produktes in gebräuchlichen Suspensionspolymerisationen ab.
Die Anwesenheit eines Puffers ist ebenfalls wesentlich für das erfindungsgemäße Verfahren, da jeglicher merkliche Abfall des pH-Wertes der wässrigen· Phase, der andernfalls im Verlauf der Polymerisation auftreten würde, verhindert
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werden soll. So würde ein Atfall des pH-Wertes der wässrigen Phase unter 4,5 das Brechen der Suspension verursachen und es muß deshalb ein Puffer verwendet werden, der in der eingesetzten Menge den pH-Wert der wässrigen Phase während der Polymerisation - über 4,5 einhält. Im Hinblick darauf, daß ein Polymerisat hergestellt werden soll, das mindestens 80 Gew.-$ Perlen mit einem Durchmesser nicht unter 0,7 mm und nicht über 2,0 mm enthält, soll der pH-Wert der wässrigen Phase während des ganzen Polymerisationsverlaufs 5,5 nicht überschreiten, da festgestellt wurde, daß eine Polymerisation bei höheren pH-Werten eine Zunahme der Streuung der Perlengröße in dem Polymerisationsprodukt zur Folge hat. Es sei auch darauf hingewiesen, daß der Puffer indem er Ionen in die wässrige Phase abgibt im allgemeinen die Zugabe eines anorganischen Salzes wie Kaliumchlorid erübrigt, um das Ausflocken von Bentonit zu verhindern, obwohl die Verwendung eines solchen Salzes nicht ausgeschlossen let. Es können beliebig gebräuchliche Puffer verwendet werden, vorausgesetzt, daß sie keinen nachteiligen Einfluß auf die Polymerisation, das jeweilig verwendete System und den Jeweils erwünschten pH-Wert ausüben, der während der Polymerisation an der wässrigen Phase aufrecht erhalten werden soll. Beispiele für geeignete Puffersysteme sind u.a. : Natriumhydroxyd/Essigsäure, Natriumacetat/Essigsäure und Natriumacetat/Salzsäure. Die Menge an erforderlichem Puffer hängt von der jeweiligen Suspensionspolymerisation, bei der der Puffer verwendet werden soll und von dem Puffer selbst ab.
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Im allgemeinen, sind "bereits ziemlich geringe Mengen an Puffer wirksam. Das erforderliche Minimum für die jeweiligen Polymerisationen kann leicht durch Versuch ermittelt werden. Es ist von Vorteil, den pH-Wert der wässrigen Phase während der Polymerisation bei über 5,0 zu halten. Die erforderliche Menge an Bentonit und Gelatine hängt ebenfalls von der jeweils vorgesehenen Suspensionspolymerisation und ebenfalls von der in dem Polymerisationsprodukt erwünschten Perlengröße ab. So kann z.B. die Menge an Bentonit, der in Form kleiner Teilchen verwendet wird, 0,05 bis 0,1 Gew.-^, bezogen auf das Vinylmonomere, und die Menge an Gelatine 0,07 bis 0,35 Gew,-$, bezogen auf das Vinylmonomere betragen, d.h. 0,1 bis 0,2 $> für ein Verhältnis Bentonit ; Gelatine von 0,5 Gew.-#. Bei der Polymerisation von Styrol beträgt das Verhältnis Bentonit : Gelatine vorzugsweise 0,5 Gew.-% und das maximale Gew.-Verhältnis von Styrol zu Wasser in der Suspension ist vorzugsweise 40 : 60.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auf die Herstellung von Polymerisation und Mischpolymerisation von be= liebigen Vinylverbindungen anwenden, die in wässriger Suspension mit einem peroxydischen Katalysator, z.B. mit Benzoylperoxyd oder Teräärbutylperbenzoat polymerisierbar sind· Beispiele für solche Vinylmonomeren sind Styrol,^ -Metylstyrol, die Vinyltoluole und die Halogenstyrole, Acrylnitril und seine Derivate sowie die Alkylacrylate und Methacrylate. Das erfindungsgemäße Verfahren ist jedoch vorzugsweise für die Polymerisation von Styrol geeignet und ermöglicht, wie
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bereits angegeben, die Herstellung von Polystyrolperlen, die hervorragend in schäumbare Perlen überführt werden können.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung oder liefern Vergleiohsdaten aus Suspensionspolymerisationen, die unter Bedingungen durchgeführt wurden, die von den erfindungsgemäßen Bedingungen zur Erzielung der gewünschten Ergebnisse verschieden sind.
Beispiel 1
a) Styrol wurde in einem 379 1 (100 gal) dampfbeheizten Kessel polymerisiert, der mit einem 3^Blattrührer und einer dreiarmigen Leitfläche versehen war, um den. Kesselinhalt in dem bei der Suspensionspolymerisation von Styrol gebräuchlichen Ausmaß in Bewegung zu halten. Es wurden 227 1 (60 gal) demineralisiertes Wasser in dem Kessel vorgelegt und 448 g (0,165 Gew.-jß, bezogen auf das Wasser) Natriumacetat und 0,11 1 konzentrierte HOl zugesetzt, um den pH-Wert der wässrigen Phase auf 5 einzustellen. Darauf wurde die wässrige Phase gerührt, damit sich eine homogene Lösung des Natriumacetat/HCl-Puffers bildete. Nachdem der pH-Wert der wässrigen Phase bei 20 C mit einem pH-Messer kontrolliert worden war, wurden 151 1 (40 gal) destilliertes Styrol zugegeben und die Temperatur des Kesselinhalts unter angemessenem Rühren auf 650C erhöht. Das Verhältnis Styrol ι Wasser betrug 40 : 60. Bei dieser Temperatur
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wurden 780 g (0,35 Gew.-#, bezogen auf das Styrol) Benzoylperoxyd und 33 cnr(0,02 Gew.-#, bezogen auf das Styrol) Tertiärbutylperbenzoat als Katalysator zugesetzt und der Kesselinhalt weiter bis auf 900C erwärmt. Das Gemisch wurde 1 h bei dieser Temperatur gehalten, darauf 0,02 Gew.-# (bezogen auf die Gesamtmenge Wasser mit Styrol) Bentonit und 4 min später 0,04 Gew.-# (bezogen auf die Gesamtmenge an Wasser und Styrol) Knochengelatine zugesetzt. Das Gewiohtsverhältnis Benzonit ι Gelatine betrug also 0,5 t 1. Die Polymerisation wurde bei 9O0G bis zu einer etwa 60-70 $igen Umwandlung von Styrol zu Polystyrol fortgesetzt, wobei alle 30 min Proben des Kesselinhalts entnommen wurden, um die Stabilität und die Perlengröße durch visuelle Inspektion zu prüfen. Nach 4 1/2 h Polymerisation war der 60-70 #ige Polymerisationsgrad erreicht. Der Kessel wurde verschlossen und die Polymerisation zu Ende geführt, indem 1 1/2 h auf 900C, 1 h auf 10O0C, 2 h auf 12O0C und 1 h auf 1300C erwärmt wurde. Die erhaltenen Polystyrolperlen wurden in einer Zentrifuge abgeschleudert, mit Wasser gewaschen und mit Luft bei 25 bis 300C getrocknet. Die getrockneten Perlen wurden dann nach dem British Standard Siebsatz klassiert, um die Perlengrößenverteilung in dem Polystyrolprodukt zu bestimmen.
Es wurde festgestellt, daß das Polystyrolprodukt nur 0,3 Gew.-$ Perlen mit einem Durchmesser> 2,6 mm und nur 0,7 Gew.-$ Perlen mit einem Durchmesser < 0,7 mm enthielt·
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b) Zum Vergleich.· wurde eine Polymerisation unter denselben Bedingungen aber ohne Zusatz des Puffersystems Natriumacetat/HCl durchgeführt. Es wurde kein Polystyrol erhalten, weil die Suspension instabil wurde und nach. 2 1/2-stündiger Polymerisation brach.
Beispiel 2
Bs wurden mehrere Polymerisationen von Styrol gemäß Beispiel 1 a) durchgeführt mit der Ausnahme, daß bei jeder Polymerisation ein anderes Gewichtsverhältnis Bentonit : Gelatine bei gleichbleibender Gelatinekonzentration verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Bentonit Gelatine
bezogen auf Styrol und
Wasser
Gew.-?6 Gew.-#
0,06 Bentonitt
Gelatine
t 1 Polystyrolperlen
0>2£6 mm 0<Otl mm
Gew.-96 Gew.-#
55,1
0,01 0,06 0,167 I 1 0 23,0
0,015 0,06 0,25 I 1 0,5 14,9
0,02 0,06 0,33 t 1 0,5 9,4
0,03 0,06 0,5 X 1 0 19,6
0,045 0,06 0,75 t 1 0 43,2
0,06 1,0 0
Die Ergebnisse lehren, daß mit dem erfindungsgemäß definierten Gewichtsverhältnis von Bentonit : Gelatine von 0,3 * 1 bis 0,7 * 1 gearbeitet werden muß, um ein Polymerisationsprodukt zu erhalten, das mindestens 80 Gew.-# Perlen mit einem Durchmesser ζwichen 2,06 mm und 0,7 mm enthält.
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Beispiel 3
O 9,4
O 5,2
Suspension Brechen
Es wurde eine Reihe von Styrolpolymerisationen gemäß Beispiel 1 a) durchgeführt mit der Ausnahme, daß drei verschiedene Volumenverhältnisse Styrol : Wasser "bei gleioh-
vo η ν, '"■ bleibendem Gewiohtsverhältnis Bentonit s Gelatine/verwendet wurden. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Styrol : Wasser Polystyrolperlen
0> 2,06 mm 0 < 0,7 mm Völ.-Verhältnis Gew.-^ Gew.-^
40 : 60 45 : 55 50 : 50
Die Ergebnisse lehren, daß nicht oberhalb des erfindungsgemäß definierten maximalen Volumenverhältnisses Vinylmonomeres : Wasser = 45 t 55 gearbeitet werden darf, wenn eine stabile Suspension erhalten werden soll.
Beispiel 4 ^
Dieses Beispiel erläutert die erfindungsgemäße Herstellung von schäumbaren Polystyrolperlen. Die Polymerisation wurde gemäß Beispiel 1 eingeleitet. Nachdem der Reaktionskessel verschlossen wurde, um die Polymerisation zu Ende zu führen, wurde technisch reines Pentan unter Druck in den Kessel eingeleitet in einer Menge, die dem gewünschten Gehalt an Pentan als Treibmittel in den als Endprodukt erhaltenen
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schäumbaren Perlen entsprach. Es wurde ein Produkt erhalten, das keine Perlen mit einem Durchmesser > 2,06 mm und nur 2,7 Gew, .$ Perlen mit einem Durchmesser K 0,7 nun enthielt.
Patentansprüche
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Claims (3)

JXt-* J-A' W· f · TT U MXK* Λ.Λ DIPPING. G. PULS SCIWEIOERSTHASSB S DR.K.T.PBCHMANN τβμιγοιγ 88 08 81 PATENTANWÄLTE TIMOiAHHiBIM«. ηοτίοτητίχτ Μβχοίχχ 1645401 U-32 579 Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls durch Treibmittel aufschäumbaren Vinylpolymerisates=durch Suspensionspolymerisation eines Vinylmonomeren in wässriger Phase in Gegenwart von Suspensionsstabilisatoren und Isolieren der Polymerisatperlen, dadurch gekennze ichnet , daß man als Suspensionsstabilisator Bentonit und Gelatine verwendet und den pH-Wert der Suspension durch die Anwesenheit eines Puffers bei 4,5 bis 5,5 hält, wobei das Gewichtsverhältnis Bentonit : Gelatine zwischen 0,3 * 1 und 0,7 * 1 liegt und das "Volumenverhältnis von Vinylmonomerem zu Wasser in der Suspension 45 : 55 nicht überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als Vinylmonomers Styrol verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet , daß man der Suspension ein unter Normalbedingungen flüssiges flüchtiges Treibmittel zusetzt, wenn der Polymerisationsgrad mindestens 60 Gew.-^ beträgt,
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DE1966S0107177 1965-12-02 1966-11-30 Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls durch übliche Treibmittel aufschäumbaren Vinylpolymerisats Expired DE1645401C3 (de)

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