DE1645024B2 - Verfahren zur herstellung von aethylenmischpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zur herstellung von aethylenmischpolymerisatenInfo
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Description
H b/w. (CH3)
H
IKC-C -N
IKC-C -N
worin R1 einen Alkylrest mit bis zu 8 C-Atome bedeutet,
aufweist.
Als Beispiele für besonders vorteilhaft zur An-Wendung kommende Äther werden folgende Verbindungen genannt: Methylvinyläther. Älhylvinyhther. Propylvinylather. tert.-Butylvinyläther. N-ßutylvinyläthcr. Isobutylvinylälher. Octylvinylather. Hydroxymethylvinylather. Hydroxyäthylvinyl.jther. Hydroxybutylvinyläther. Hydroxypentylvinyläther.
Als Beispiele für besonders vorteilhaft zur An-Wendung kommende Äther werden folgende Verbindungen genannt: Methylvinyläther. Älhylvinyhther. Propylvinylather. tert.-Butylvinyläther. N-ßutylvinyläthcr. Isobutylvinylälher. Octylvinylather. Hydroxymethylvinylather. Hydroxyäthylvinyl.jther. Hydroxybutylvinyläther. Hydroxypentylvinyläther.
Als Beispiele für besonders vorteilhaft zur Anwendung kommende Amide werden folgende Verbindungen
genannt: Acrylamid. N-Methyiacrylamid.
N-Äthylacrylamid. N-Propylacrylamid. N-Isopropylacrylamid.
N-tert.-Butylacrylamid. N'-Amylacrylarmd.
N-tert-Octylacrylamid und Methacrylamid
fs hat sich gezeigt, daß die Zugabe v<
>n unsubstituiertn und gewssen substituierten Acrylamiden und
Methacrylamid^ als dritte Komponente /u dem Äthylen und dem Äther ein Endprodukt entstehen
läßt, das Aiher als Äthylen Äther-Mischpolymerisate
ist. Dicke Proben aus Äthylen Äther Λ rylamid-Mischpolymerisaten
weisen eine Transparen/ auf. die der von Polyäthylenfolien vergleichbar ist. wahrend
Proben vergleichbarer Dicke aus Polyäthylen oder aus Äthylen Ather-Miw-hpolymensaten undurchsichtig
sind. Die so hefgestellten Mischpolymerisate sind
außerdem steifer als die bekannten, wenn ein Amid genügender Menge zugegeben wird. Die Anwendung
von Mengen, die außerhalb der engen, im beanspruchten Bereich genannten, liegen, beeinträchtigt
die Steifigkeit und Starrheit der Polymerisate, und niafi erhält gummiähnliches Material.
Der Älhylengehalt hat einen bevorzugten Bereich bei 85 bis 98 Mölpfozent. Der Oehalt an Vinylether beträgt vorzugsweise I bis 5 Molprozent. Der Gehalt α-it ungesättigtem Amid beifügt vorzugsweise 1 bis 10 Molpfözent.
Der Älhylengehalt hat einen bevorzugten Bereich bei 85 bis 98 Mölpfozent. Der Oehalt an Vinylether beträgt vorzugsweise I bis 5 Molprozent. Der Gehalt α-it ungesättigtem Amid beifügt vorzugsweise 1 bis 10 Molpfözent.
Das erfindungsgemäße Verfahren wircl vorzugsweise
bei einem Druck von !400 bis 245Q at durchgeführt.
Pie Temperatur betrügt vorzugsweise 130 bis 300" C,
Jm allgemeinen liegt die Katalysatarkanzentratian
bei 0,0005 bis 2%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Monomeren im Polymerisationsreaktionsraum.
Sogenannte Modifikatoreri oder Kettentransferflgenzien
können gleichfalls in Anwendung kommen, mn in gewünschter Art und Weise die Eigenschaften
der Polymerisate zu beeinflussen. Beispiele hierfür sind: aliphatische Alkohole mit 1 bis 10, vorzugsweise
3 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie Aceton, Diäthylketon, Methylisopropylketon u. ίΰ, gesättigte aliphatische
Aldehyde mit 1 bis 8, vorzugsweise 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Butyraldehyd
u, ä., gesättigte Kohlenwasserstoffe, wie Äthan, Propan.
Cyclohexan u. ä.. aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Tolur' Xylol u. ä.. chlorierte Kohlenwasserstoffe,
wie Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff u. ä.. sowie Wasserstoff.
Das ertindungsgemäße Verfahren kann entweder kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt
werden. Ls wird jedoch eine kontinuierliche Arbeitsweise bevorzugt, wobei das Äthylen, das Amidcomonomer,
das Vinyläthercomonomer. der Initiator und der Modifikator wenn einer benutzt wird
einem Reaktionsraum zugeführt werden, der geeignete Temperatur- und Druckbedingungen aufweist. Das Mischpolymerisate wird kontinuierlich aus dem Reaktorausfluß abgeschieden, und der Teil der Monomere. des Initiators und des Modifikators. der nicht an der Reaktion leilgenommen hat. wird in den Reaktionsraum wieder zurückgeführt.
einem Reaktionsraum zugeführt werden, der geeignete Temperatur- und Druckbedingungen aufweist. Das Mischpolymerisate wird kontinuierlich aus dem Reaktorausfluß abgeschieden, und der Teil der Monomere. des Initiators und des Modifikators. der nicht an der Reaktion leilgenommen hat. wird in den Reaktionsraum wieder zurückgeführt.
Der näheren Erläuterung der Erfindung dient nachfolgendes Ausführungsbeispiel, in dem sämtliche prozentualen
Angaben Molprozeni sind, wenn dies nicht
ausdrücklich anders dargelegt ist.
Hs wurden Versuche durchgeführt, bei denen Äthylen
zusammen mit kleinen Mengen von Vinyläther und einem Acrylamid oder einem N-substituierten Acrylamid
polymerisiert wurde. Bei jedem Versuch wurde ein stählernes Reaklionsgefäß zusammen mit sämtlichen
Zubehörteilen mit Äthylen sorgfältig gereinigt und ausgewaschen, um sämtliche Spuren von Luft oder
Sauerstoff zu entfernen. Die normalerweise gasfiirmigen Stoffe, wie Äthylen und Propan, das als Modihkator
dient, wurden in den Reaktionsraum des Reaktionsgefi'ßes
eingeleitet, das bei atmosphärischem Druck eine Temperatur von 130 C aufwies. Die Einführung
der Ausgangsstoffe wurde bis zur Erreichung eines Druckes von 49 at fortgesetzt. Anschließend
wurde heißes Äthylen in das Reaktionsgeftiß so. lange
eingepumpt, bis der Druck einen Wert von 525 at bei einer Temperatur von 1300C erreichte. Sodann wurde
ein mechanisches Rührwerk im Inneren des Reaktionsgefäßes
betätigt, und die normalerweise flüssigen Ausgangsstoffe — flüssige Comonomere, Comonomerlösungen,
Di-terU-Butyl-Peroxyd-Initiator, gelöst in
Benzol — wurden aus einer kleinen kalteu Kammer des Reaktionsgefäßes, wo sie frei von irgendwelchen
Einflüssen von Sauerstoff oder Luft aufbewahrt worden waren, durch Hochdruckäthylen in den Reaktionsraum
eingepreßt, bis ein Enddruck von 1400 at bei 130° C erreicht worden war. Nach der gewünschten
Reaktionszeit wurde der Druck aus dem Reaktionsgefäß abgelassen, und das Mischpolymerisat konnte
als Endprodukt entnommen und in seinen Eigenschaften bestimmt werden.
Die Reaktionsbedingungen der einzelnen Versuche sind aus der nachstehenden Tabelle I ersichtlich. Die
Tabelle II betrifft die physikalischen Eigenschaften der gemäß den Bedingungen nach Tabelle I gewonnenen
Mischpolymerisate. Die Verfahren zur Bestimmung des Schmelzindex und der Dichte sind in J. App.
Polymer Sei. 8. 839 (1964). und J. Polymer Sei.. A-I
1301 (1964), beschrieben. Sämtliche anderen Auswertungen
wurden mittels 0.5 mm dicker Proben durchgeführt. Die Schlagfestigkeit bzw. Kerbschhigzähfestigkeit
wurde nach dem Verfahren ASTM D-1822 61 T mit Hilfe von S-Proben bestimmt. L-Proben
wurden bei langsamer Versuchsgeschwindigkeit benutzt. In einer Instron-Zerreißmaschine wurde der
Zug bis zum Bruch der Probe mit einer Geschwindigkeit von 5 cm/Min, gesteigert. Aus der Spannungsdehnungskurve
wurden der Modul (5°o Sekante. Extrapolation des Anfangsteiles der Spannungsdehnungskurve).
die Streckgrenze und die Bruchfestigkeit ermittelt. Die Trübheit und \.'.tim Grad der Durchsichtigkeit
wurden an Hand von 0.55-mm-Proben gemäß dem Verfahren Λ nach ASTM-1003-61 bestimmt.
Die Zusammensetzung der Polymerisate wurde bis auf eine Ausnahme an Hand der Verbrennungselementaranalyse
ermittelt. In dem genannten Ausnahmefall enthielt das betreffende Polymerisat ein mit C'14 versetztes
Monomer und wurde mit Hilfe der Szintillationszählung analysiert.
Aus den Werten der Tabelle II ist zu entnehmen, daß
die Zugabe von Acrylamid zu dem Äthylen VinyUither-Mischpolymcrisat
die Zerreißfestigkeit, die SchUigfähigkeit.
die ivteiffigkeit und auch die optischen Eigenschaften größere Transparenz wesentlich
verbessert.
| V ersuch | Mol 1 I xlü ·) |
| Vergleichs- versuch |
2,1 |
| 1 | 6,2 |
| Vergleichs* Versuch |
2,1 |
| 2 | 2,1 |
84,2
83,5
87,2
82,-3
83,5
87,2
82,-3
| Älher | 1.3 | Benzol (t osungs- mittcl Tür Inilialof) |
| Vinylmcthyl | 1.4 | 0,2 |
| Vinylmclliyl | 0,9 | 0,2 |
| Vinyl-t.'butyl | 0,9 | 0,2 |
| Vinyl-L-butyl | 0,2 | |
Amid
H-isöpropylacrylamid
N-tert.»ßuiyl·
acrylamid
acrylamid
| (I tisungs- miltcl |
CH, | Reak tionszeit |
|
| für Amid) | |||
| % | (Mn l_ | ||
| — | — | 14,4 | 60 |
| 0,2 | 0,5 | 14,2 | 24 |
| — | -— | 11,8 | 39 |
| 0,6 | 7<0 | 9,1 | 38 |
Im-■sei/unp
(Gewichts
prozent)
prozent)
8,4
6,9
6,9
9,9
12,7
12,7
645
Fortsetzung
| Versuch | PTBP') Mol/l |
94,5 94,6 |
Äther | 1,9 1,9 |
Benzol (lösungs mittel fur Initiator) |
Amid | 0,2 | CH3OH ([,ösnngs- mittel TUrAmW) |
Cj Hfl | Reak tionszeit (Min.) |
Um setzung (Oe- wichts- |
| Vergleichs versuch 3 |
JO JO | Vinylliydro^y- butyl Vinylhydroxy- butyl |
Ol Ol
α ο" |
Acrylamid | 3,5 3,2 |
— | 47 43 |
10,0 7,0 |
|||
Di-terL-Buiylperoxyd.
Tabelle Π
Versuch
| Zusa | Polymerisat mmensetzun |
| C,H4 | Äther |
| 98.7 | 1.3 |
| 96,8 | 1,5 |
| 99,1 | 0,9 |
| 94,9 | 1,1 |
| 98,9 | 1.1 |
| 97,4 | U |
| Schmelz | |
| index | |
| Amide | (dg/Min |
| — | 0,7 |
| 1,7 | 4,9 |
| — | 56 |
| 4,0 | 65 |
| — | 0,4 |
| 1,5 | 0,4 |
Modul
(kpcnrM 174
195 199
194 144
138
Vergleichsversuch 1
Vergleichsversuch 2
Vergleichsversuch 3
*) Nicht gemessen dg = Dezigramm.
Die erfindungsgemäß hergestellten Mischpolymerisate können allein oder in Mischung mit anderen thermoplastischen
Polymerisaten zur Herstellung von Folien, Formen. Flaschen und ähnlichen Gegenständen benutzt
werden. Füllstoffe, Versteifungsmatenalien, wie Fasern und schäumende Agenzien, können bei gewissen Anwendungszwecken
hinzugegeben werden. Eine weitere Einflußnahme auf die Eigenschaften der Endprodukte
ist durch die Zugabe von Stabilisatoren und Pigmenten möglich, wodurch z. B. auch völlig verschiedene Farben
erzielt -A'erden können.
| Dichte | Streck grenze |
| (gern3) | (kp/cm2) |
| *) | 153 |
| ,933 | 110 |
| ,940 | 175 |
| ,934 | 145 |
| *) | 130· |
| *) | 124 |
249
192
154
186
269
269
272
5,2
1,1
1,1
4,5
10,4
Trübung
Claims (4)
- Patentansprüche:U Verfahren zur Herstellung von Äthylen-Mischpolymerisaten bei Drücken von 350 bis 4200 at und Temperaturen von 100 bis 4000C in Gegenwart eines freie Radikale bildenden Katalysators und gegebenenfalls üblicher Modifikatoren, dadurch gekennzeichnet, daß solche Mengen an Monomeren eingesetzt werden, daß das Mischpolymerisat 70 bis 98,5 Molprozent Äthylen, 1 bis 10 Molprozent eines Vmyläthers und 0,5 bis 20 Molprozent unsubstituierte Acryl- oder Methacrylamide oder deren N-Monoalkylderivate der allgemeinen FormelH bzw. (CH3I
HH,C=C —NR,worin R1 einen Alkylrest mit bis zu 8 C-Atome bedeutet, aufweist. - 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennieichnet. daß das Mischpolymerisat 85 bis 9S Molprozent Äthylen. 1 bis 5 Molprozent des Vinyläthers und I bis 10 Molprozent des Amids aufvvek c.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Amid N-Isopropylacrylamid oder N-tert.-Butylacrylamid verwendet wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Vinylather Vmylmethyläther ist.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung »on Mischpolymerisaten des Äthylens.Es sind hochmolekulare feste Polymerisate aus Äthylen bekannt, die auf Grund ihrer guten physikalischen und chemischen Eigenschaften eine mannigiache Anwendung finden. Die Herstellung kann dadurch erfolgen, daß Äthylen bei einem Druck von 250 bis 4200 at und einer Temperatur von 100 bis 400 C in Gegenwart eines Initiators mit freiem Radikal für die Polymerisation polymerisiert wird. Die Eigen* tchaften der Polymerisate können bis ?u einem be-Itinimten Ausmaß durch eine Änderung der Polymetisationsbedingungen sowie durch verschiedene Initiatoren gesteuert' werden. Eine weitere Beeinflussung der Eigenschaften, wie Dichte. Molekulargewicht, Schmelzindex, Zugfestigkeit, Steifigkeit und Öbefflächenbeschaffenheit. kann durch die Verwendung von sogenannten Modifikatoren erfeichf werden und"odef durch eine Polymerisation des Äthylens mit kleinen Mengen von Comonomeren. So wurde z. ß. Vorgeschlagen, Äthylen in Beimischung mit Vinyläikyläthern, wie Melhylvinyläther. zu polymerisieren und auf diese Aft und Weise ein Endprodukt zu erzeugen, das zäher ist als Polyäthylen und aus dem dünne geblasene Folien hefgestellt Werden IcöHfien. die wenigöf trüb sind als dünae Folie» aus PdIyäthyfeii. Die erzeugten Mischpolymerisate" sind zwaf für einige Anwendungslälle zufriedenstellend, RJr andere Anwendungsfälle jedoch wird ein Mangel an ausreichender Zähigkeit und Steifigkeit als sehr nachteilig empfunden.Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der Erfindung, ein Mischpolymerisat des Äthylens herzustellen, das eine hohe Zähigkeit und eine Steifigkeit aufweist, die vergleichbar oder besser sind als die von unter denselben Bedingungenίο hergestelltem Polyäthylen.Gemäß dem beanspruchten Verfahren wird bei Drücken von 350 bis 4200 at und Temperaturen von 100 bis 4000C in Gegenwart eines freie Radikale bildenden Katalysators und gegebenenfalls üblicher Modifikatoren Äthylen copolymerisierL Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß solche Mengen von Monomeren eingesetzt werden, daß das Mischpolymerisat 70 bis 98,5 Molprozent Äthylen. 1 bis 10 Molprozent eines Vinyläthers und 0,5 bis 20 MnI-prozent unsubstituierte Acryl- oder Methacrylamide oder deren N-Monoalkylderivaie der allgemeinen Formel
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US47933165A | 1965-08-12 | 1965-08-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1645024A1 DE1645024A1 (de) | 1970-05-14 |
| DE1645024B2 true DE1645024B2 (de) | 1972-04-13 |
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ID=23903575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661645024 Pending DE1645024B2 (de) | 1965-08-12 | 1966-08-05 | Verfahren zur herstellung von aethylenmischpolymerisaten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3458487A (de) |
| DE (1) | DE1645024B2 (de) |
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| US3716467A (en) * | 1968-07-05 | 1973-02-13 | Agency Ind Science Techn | Process for the radiation insolubilization of n-(vinyl) phenylacrylamide |
| US3647615A (en) * | 1970-07-16 | 1972-03-07 | Monsanto Co | Ethylene/vinyl chloride/n-methylol acrylamide |
| US4158588A (en) * | 1974-10-10 | 1979-06-19 | Ruhrchemie Aktiengesellschaft | Copolymers of ethylene, process for producing them and their use |
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| DE3237107A1 (de) * | 1982-10-07 | 1984-04-12 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Terpolymerisate des ethylens |
| DE3423446A1 (de) * | 1984-06-26 | 1986-01-02 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Wasserloesliche terpolymere, verfahren zu deren herstellung und verwendung als klebstoff |
Family Cites Families (2)
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| US2396785A (en) * | 1941-03-15 | 1946-03-19 | Du Pont | Process for polymerizing olefins with other polymerizable organic compounds |
| US2467234A (en) * | 1943-09-01 | 1949-04-12 | Du Pont | Preparation of olefine polymers |
-
1965
- 1965-08-12 US US479331A patent/US3458487A/en not_active Expired - Lifetime
-
1966
- 1966-08-05 DE DE19661645024 patent/DE1645024B2/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1645024A1 (de) | 1970-05-14 |
| US3458487A (en) | 1969-07-29 |
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