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DE1300249C2 - Verfahren zur herstellung von mischpolymerisaten aus aethylen und vinylacetat - Google Patents

Verfahren zur herstellung von mischpolymerisaten aus aethylen und vinylacetat

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Publication number
DE1300249C2
DE1300249C2 DE1960P0025194 DEP0025194A DE1300249C2 DE 1300249 C2 DE1300249 C2 DE 1300249C2 DE 1960P0025194 DE1960P0025194 DE 1960P0025194 DE P0025194 A DEP0025194 A DE P0025194A DE 1300249 C2 DE1300249 C2 DE 1300249C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vinyl acetate
ethylene
copolymers
polymerization
mixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960P0025194
Other languages
English (en)
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DE1300249B (de
Inventor
Strauss Howard William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE1300249B publication Critical patent/DE1300249B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1300249C2 publication Critical patent/DE1300249C2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F210/02Ethene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

3 4
gewichten. Art und Menge des Katalysators beein- ein Reduzierventil in einen auf 2060C und 211 atü
flüssen ebenfalls das Molekulargewicht. Die Reak- gehaltenen Hochdruck-Abscheider geleitet, in dem
tionstemperatur der exothermen Polymerisation kann das nicht umgesetzte Äthylen von dem Polymerisat
in an sich bekannter Weise durch Zusatz von Propan, getrennt wird. Das Äthylen wird nach Reinigung im
das neben dem Vinylacetat als zusätzliches Telogen 5 Kreislauf geführt. Die flüssigen und festen Produkte
wirkt, gesteuert werden. werden in einen bei 194° C und 1,4 atü arbeitenden
Die Konzentration des Mischpolymerisates an ein- Niederdruck-Abscheider geleitet Die flüssigen Propolymerisiertem Vinylacetat wird in einem gewissen dukte werden durch Entspannungsverdampfung abGrade durch die Menge an Vinylacetat gelenkt, die getrennt, und das hinterbleibende geschmolzene PoIyder Reaktionszone zugeführt wird. Es hat sich unter 10 merisat wird in einer lS^-cm-Schneckenstrangpresse den häufigsten Bedingungen der Polymerisation ein zu Stäben verpreßt, die dann in Würfel geschnitten Umwandlungsgrad des Vmylacetats von 15 bis 90% werden.
je Durchgang ergeben. Bei höheren Konzentrationen Die Synthesebedingungen sind im ersten Teil der nimmt jedoch der Umwandlungsgrad ab, und das nachfolgenden Tabelle angegeben. Die Vergleichsüberschüssige Vinylacetat wirkt als Telogen. Da man 15 versuche A und B sind mit Vinylacetatkonzentrationen den Umwandlungsgrad des Äthylens im Bereich von in der Beschickung durchgeführt, die außerhalb des 6 bis 15% hält, soll das Vinylacetat in einer Menge erfindungsgemäßen Bereichs liegen. Im Vergleichsvon 0,1 bis 2,0 Molprozent, bezogen auf das züge- versuch A ist die Vinylacetatkonzentration im Ausführte Äthylen, zugeführt werden. gangsgut zu niedrig, im Vergleichsversuch B ist sie zu
In der Praxis wird das Verfahren durchgeführt, in ao hoch. In den Vergleichsversuchen C, D, E und K wird dem man gereinigtes Äthylen auf einen Druck ver- Äthylen für sich allem polymerisiert; in den Verdichtet, der hi bezug auf den Reaktordruck einen gleichsversuchen F, G, H, I und J erfolgt die Misch-Mittelwert darstellt, auf eine Temperatur von etwa polymerisation des Äthylens mit Buten-(l), Cyclo-40 bis 60° C vorerhitzt und das Vinylacetat zusetzt. hexen, Diisobutylen, Methacrylsäuremethylester bzw. Der Katalysator kann der Äthylenbeschickung vor 25 Styrol.
der Polymerisation zugesetzt oder gesondert in den Der zweite Teil der Tabelle gibt die Eigenschaften
Reaktionsraum injiziert werden. Im letzteren Falle der Polymerisate an. Die Ultrarotwerte geben die
wird der Katalysator im allgemeinen in einem Lö- Zahl der Methylgruppen auf 100 Kohlenstoff atome
sungsmittel dispergiert oder gelöst zugesetzt. Die bei 7,25 μ an, wobei der geringe Effekt der Haupt-
Athylenbeschickung und der Katalysator werden in 30 kettenenden nicht berücksichtigt ist. Die Streckgrenze
den auf den geeigneten Druck- und Temperaturbedin- ist nach der ASTM-Priifnorm D-412-41 bei 50,8 cm/
gungen gehaltenen Reaktionsraum eingeführt. Das Min. bestimmt.
aus der Reaktionsvorrichtung gewonnene Reaktions- Aus den erhaltenen Polymerisaten werden nach
gemisch, das das Mischpolymerisat, nicht umgewan- der in der USA.-Patentschrift 2461975 beschriebenen
deltes Äthylen und andere Bestandteile enthält, wird 35 Methode durch Schmelzstrangpressen dünne Blas-
durch ein Reduzierventil in einen Abscheider, wo folien hergestellt. Arbeitsbedingungen: die gasförmigen Produkte von den flüssigen und
festen Produkten getrennt werden, und durch ein Strangpressentyp 3,8 cm, »Modem Plastics« ·
weiteres Reduzierventil in einen zweiten Abscheider Schnecke konstante Steigung,
geführt, wo bei noch niedrigerem Druck das feste 40 konstante Tiefe
Polymerisat von den flüssigen Produkten getrennt Schnecken-
wird. Das feste Polymerisat wird dann zu einem Pro- geschwindigkeit 80 U/min
dukt technisch geeigneter Form stranggepreßt. Zyiindertemperatur ... hinten 115° C, vom 153° C
Die erfindungsgemäß hergestellten Mischpolymeri- T
sate eignen sich für alle Anwendungszwecke, für die 45 ■ *. poivmer: at
Polyäthylen verwendet wird, haben aber einen be- srhmpi7P 1 fin0 r
sonderen Wert für die Herstellung von Verpackungs- _ bcnmeif * ™ ^
{olien Spntzwerkzeug öffnung 0,51 mm
Die in der nachstehenden Tabelle mit Buchstaben Durchmesser 10,2 m
bezeichneten Beispiele sind Vergleichsversuche. Ein- 50 Temperatur 160 bis 164 C
zelheiten über die Arbeitsbedingungen und die Kenn- Folieiiäicir 0,032 mm
werte der Produkte sind der Tabelle zu entnehmen. Luftdruo im Rohr 2,03 mm Wasser-
Die allgemeine Arbeitsweise bei diesen Beispielen ist säule, die folgende: im Kühlring 10,2 cm Wasser-Ais Reaktionsvorrichtung dient ein 1,60-1-Autoklav 55 säule
aus rostfreiem Stahl. Das Äthylen wird vor der Ein- Lufttemperatur 31° C
führung in den Autoklav, in dem die Polymerisation Aufnahme
bei 1547 atü erfolgt, auf 162 atü verdichtet und auf geschwindigkeit .... 7.01 m/Min.
60° C erhitzt. Mit Ausnahme von zwei Vergleichs-
versuchen, bei denen eine Temperaturlenkung dundi 60 * Siehe »Modem Plastics«, September 1959, S. 1045.
Zusatz eines Telogens nicht erforderlich ist, wird in
den anderen Vergleichsversuchen Propan als Telogen Die Eigenschaften der Folien sind ebenfalls in der
verwendet. Das Comonomere und das Propan wer- Tabelle angegeben; sie sind für das Beispiel und für
den in den Äthylenbeschickungsstrom injiziert. Als die Vergleichsversuche A, F, G, H, I und J prozen-
Initiator dient tert.-Butylperisobutyrat, das in Form 65 tual mit denjenigen einer unter gleichen Bedingungen
einer 5,7%igen Lösung in einem Gemisch aus Benzol hergestellten Normalfolie aus Polyäthylen verglichen.
und Cyclohexan in die Reaktionsvorrichtung injiziert Die Transparenz ist mittels des in »F. Optical So-
wird. Das entstehende Reaktionsgemisch wird durch ciety«, Bd. 47, Nr. 9, S. 785 bis 789, beschriebenen
Verfahrens, die Trübung nach der ASTM-Prüfnorm Polymerisat
P-1003-52 uiid der Glanz nach der ASTM-Prüfnorm Vinylacetatkonzentration,
Ö-523-53 T bestimmt. Molprozent 3,0
Schmelzindex 1,8
Synthese Beispiel 5 ^j^ tfcni« 0,932
* n Streckgrenze, kg/cm2 53
Vinylacetat in Molprozent des Äthylens 1,9
Reaktortemperatur, 0C 187 Riaefnup
Äthylenbeschickung, Teile/Stunde 1380 »lasroue
Mtiatorkonzentration, io Transparenz, B/o 40
g/1000 g Polymerisat 0,32 Trübung, Vo 2,1
Propan in Mplprozent des Äthylens ... 2,6 Glanz (je 0,025 mm) 98
B Vergleichs versuche D E
A VA C
VA 5,6 0 0
0,04 187 0 213 241
241 187 197 168
180 1410 170 1570 1855
1200 0,19 1185 0,2 0,3
0,1 1,0 0,2 6,0 2,4
2,2 8,5 0,0 0,0
0,0 5,3 0,0
0,25 1,8 1,8 2,7
2,2 0,933 2,1 0,925 0,918
0,921 0,928 1.46 2,47
2,00 49 0,75 128 106
99 17 141 26
15 2,8 42 6,4 7,2
7,3 63 6,3 64 37
36 61
Synthese
Comonomeres
Comonomerbeschiekungskonzentration, Molprozent des Äthylens
Reaktortemperatur, 0C
Strangpreßtemperatur, 0C .,.,...,.... Äthylenbeschickung, Teile/Stunde
Initiatorkonzentration,
g/1000 g Polymerisat
Propan, Molprozent des Äthylens
Monomerkonzentration
im abströmenden Gut,
Molprozent des Äthylens
Polymerisat
Comonomerkonrentratioi), Mplprozent
Schmelzindex
Dichte, g/cms
Ultrarotwert
Streckgrenze, kg/cm*
Blasfolie
Transparenz, °/o
Verbesserung
Trübung, %>
Verbesserung
Glanz (je 0,025 mm)
Verbesserung
— B-I
1,17 187 180 1201
0,5
1,1
1,1 2,2 0,927 1,15
36
-14
6,4
57
-6
(Fortsetzung vorstehender Tabelle)
Vergleichsversuche H I * I *
Synthese
Comonomeres
Comonomerbeschickungskonzentration, Molprozent des Äthylens
Reaktortemperatur, 0C
Strangpreßtemperatur, 0C
Athylenbeschickung, Teile/Stunde
Initiatorkonzentration,
g/1000 g Polymerisat
Propan, Molprozent des Äthylens
Monomerkonzentration
im abströmenden Gut,
Molprozent des Äthylens
Polymerisat
Comonomerkonzentration, Molprozent
Schmelzindex
Dichte, g/cms
Ultrarotwert
Streckgrenze, kg/cm2
Blasfolie
Transparenz, %>
Verbesserung
Trübung, °/o
Verbesserung
Glanz Qe 0,025 mm)
Verbesserung
Anmerkungen zur Tabelle:
VA = Vinylacetat B-I = Buten-(1) CH = Cyclohexen
CH
0,13 215 150 1043
1,4
0,1
0,36
7,1
0,926
122
47 -12
8,6 -34
47 -27
DIB
0,39 215 150 1170
0,4 2,4
0,28
0,28
1,6 0,923
115
-79 14
-118 15
-77
MMA
0,21 215 200 1200
0,5 3,5
0,0
1,9 2,0 0,926
4 -90
11,1 -73
21 -67
ST
0,13 215 168 1160
1,1 4,1
0,0
1,2 1,7
0,924 1,44 111
5 -88
23,1 -360 7 -89
187
1240
0,32 7,1
0,0
0,0 2,4 0,927
140
38 6,5 63
DIB = Diisobutylen MMA = Methacrylsäuremethylester ST = Styrol
409646/340

Claims (3)

Diese werden durch Polymerisation in wäßrigem Medium oder in organischen Lösungsmitteln herge-
1. Verfahren zur Herstellung von Mischpoly- stellt Folien aus diesen Mischpolymerisaten sind merisaten aus Äthylen uud Vinylacetat mit einer zwar verbessert gegenüber herkömmlichen PoIy-Dichte von 0,9 i 5 bis 0,940 und einem Schmelz- 5 äthyleufolien, ihr Glanz und die Transparenz sind index von 0,1 bis 20 durch Mischpolymerisation aber auch noch verbesserungswürdig.
von Äthylen und Vinylacetat in Gegenwart eines Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung
freie Radikale bildenden Polymerisationserregers, von Mischpolymerisaten aus Äthylen und Vinylacetat dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verfugung, aus denen sich für Verpackungszwecke Mischpolymerisation des Äthylens in Masse mit io geeignete Folien strangpressen lassen, die die günsti-0,1 bis 2,0 Molprozent Vinylacetat bei 150 bis gen mechanischen Eigenschaften der Polyäthylen-25O0C, 1000 bis 1800 atü und Umwandlungs- folien aufweisen, diesen jedoch in ihren optischen graden des Äthylens von 6 bis 15% durchgeführt ; Eigenschaften weit überlegen sind,
wird. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 Herstellung von Mischpolymerisaten aus Äthylen und kennzeichnet, daß man als Initiator ein Peroxyd, Vinylacetat mit einer Dichte von 0,915 bis 0,940 und besonders tert-Butylperisobutyrat, verwendet einem Schmelzindex von 0,1 bis 20 durch Mischpoly-
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch merisation von Äthylen und Vinylacetat in Gegengekennzeichnet daß man die Polymerisation bei wart eines freie Radikale bildenden Polymerisations-185 bis 240° C vornimmt ao erregers, bei dem die Mischpolymerisation des Äthylens in Masse mit 0,1 bis 2,0 Molprozent Vinylacetat
bei 150 bis 250° C, 1000 bis 1800 atü und Umwandlungsgraden des Äthylens von 6 bis 15% durchgeführt wird.
Die bisher beKannte Polyäthylenfolie hat viele er- as Die bevorzugte Polymerisationstemperatur ist 185
wünschte Eigenschaften, die sie als Verpackungs- bis 240° C.
material geeignet macht aber ihre optischen Eigen- Der Schmelzindex wird nach der ASTM-Prüf-
schaften sind denjenigen von Folien aus regenerierter norm D-1238-52 T bestimmt und bezieht sich auf die
Cellulose unterlegen. Menge an geschmolzenem Kunststoff in Gramm, die
Die Herstellung von Mischpolymerisaten aus Äthy- 30 in 10 Minuten durch eine Austrittsöffnung von
len und Vinylacetat ist an sich bekannt Die meisten 2,096 mm Durchmesser und 8,00 mm Länge bei
der bekannten Mischpolymerisate dieser Art enthalten 190° C unter einem Druck von 19,55 kg ausfließt
jedoch wesentlich höhere Konzentrationen an ein- Die Dichte des Mischpolymerisates wird an einer
polymerisiertem Vinylacetat und haben daher eine wärmebehandelten Probe bestimmt, die bei einer
andere Struktur, ein niedrigeres Molekulargewicht 35 Temperatur von 1800C formgepreßt in der Presse
(auf Grund der telomerisierenden Wirkung des Vinyl- abgekühlt und dann 1 Stunde in siedendem Wasser
acetate) und einen niedrigeren Kristallinitätsgrad (in- wärmebehandelt worden ist Die Dichte ist ein un-
folge der Wirkung der Estergruppen) als die erfin- gefähres Maß für den Grad der Kettenverzweigung,
dungsgemäß hergestellten Mischpolymerisate und sind der die Kristallinität, den Schmelzpunkt, die Streck-
deshalb für Verpackungszwecke weniger geeignet. Mit 40 grenze und die Durchlässigkeit bestimmt,
zunehmender Konzentration an einpolymerisiertem Es ist überraschend, daß die erfindungsgemäß her-
Vinylacetat verschlechtert sich nämlich die Zähigkeit, gestellten Mischpolymerisate so gute optische Eigen-
Festigkeit und Durchlässigkeit des Mischpolymeri- schäften haben, zumal Mischpolymerisate des Äthy-
sates, und das Mischpolymerisat ist in geschmolze- lens mit anderen Vinylmonomeren, wie Buten-(l),
nem Zustand so weich und klebrig, daß es sich nicht 45 Methacrylsäuremethylester oder Styrol, nicht die
zu Folien strangpressen läßt gleiche Wirkung ergeben.
Es ist auch bereits bekannt, Mischpolymerisate aus Als Initiator für die Polymerisation kann man Äthylen und Vinylacetat mit niedrigen Gehalten an molekularen Sauerstoff oder Peroxyde, wie terteinpolymerisiertem Vinylacetat herzustellen (fran- Butylperoxyd, tert.-Butylperisobutyrat, das bevorzugt zösische Patentschrift 1 161217). Nach diesem be- 50 wird, oder Laurylperoxyd, Benzolperoxyd und andere kannten Verfahren erfolgt aber die Mischpolymeri- Acylperoxyde, Alkyl- und Arylhydroperoxyde, sowie sation bei Drücken von 50 bis 880 atü und bei nied- Dialkyl- und Diarylperoxyde, aber auch Azonitrile, rigen Temperaturen unter 100° C in Gegenwart eines wie Azodiisobutyronitril oder Azodicyclohexancarbo-Lösungsmittels in Mengen von 1 bis 10 Raumteiler! je nitril, verwenden. Die Polymerisation kann konti-Raumteil Vinylacetat. Als in diesem Sinne verwend- 55 nuierlich in einer langen rohrartigen Reaktionsbare Lösungsmittel werden allgemein aliphatische, schlange im Verlauf von 2 bis 6 Minuten oder im aromatische und hydroaromatische Kohlenwasser- Autoklav im Verlauf von 20 bis 60 Sekunden durchstoße genannt, z. B. Petroläther, Benzol, Toluol, geführt werden.
Cyclohexan, ferner Äther, Halogenkohlenwasserstoffe, Das Molekulargewicht und die Molekularstruktur
Alkohole, Methyläthylketon, Butan, Propan und 60 des Mischpolymerisates lassen sich durch die PoIy-
Methylchlorid. Die einpolymerisierten Mengen an merisationsbedingungen in einem gewissen Grade
Vinylacetat sollen bei dem bekannten Verfahren 1 lenken. So führt eine Erhöhung der Reaktionstempe-
bis 9 Gewichtsprozent des Mischpolymerisates betra- ratur zu einem stärker verzweigtkettigen Produkt mit
gen. Folien, die aus so hergestellten Mischpolymeri- geringerer Dichte. Eine Erhöhung der Temperatur
säten erhalten werden, befriedigen jedoch noch nicht 65 führt auch zu höherer katalytischer Aktivität, was
hinsichtlich Transparenz und Glanz. Auch in der eine Erhöhung des Äthylenumwandlungsgrades und
britischen Patentschrift 569 927 werden Mischpoly- eine Senkung des Molekulargewichtes zur Folge hat.
merisate aus Äthylen und Vinylacetat beschrieben. Die Druckerhöhung führt zu höheren Molekular-
DE1960P0025194 1959-06-17 1960-06-15 Verfahren zur herstellung von mischpolymerisaten aus aethylen und vinylacetat Expired DE1300249C2 (de)

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