[go: up one dir, main page]

DE1468038C - - Google Patents

Info

Publication number
DE1468038C
DE1468038C DE1468038C DE 1468038 C DE1468038 C DE 1468038C DE 1468038 C DE1468038 C DE 1468038C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hexachlorocyclopentadiene
temperature
butynediol
added
hours
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1,4,5,S^J-Hexachlor^S-bis-hydroxymethylbicyclo-[2,2,l]-heptadien-(2,5), welches darin besteht, daß man Hexachlorcyclopentadien mit Butindiol in Gegenwart von Amylalkohol oder Butylalkohol bei etwa 130 bis etwa 155° C umsetzt.
Aus der deutschen Patentschrift 960 989 war bereits die Umsetzung halogenierter Cyclopentadiene mit Estern ungesättigter Dialkohole bekannt. Es wird dort jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß bei Verwendung der Alkindiole hierbei nicht die erwarteten halogenierten Bicycloheptenbisoxyalkylen-Verbindungen, sondern Benzisofuranderivate entstehen. Es wurde daher nicht für möglich gehalten, daß die erfindungsgemäß erhältliche Verbindung direkt mit dem Diol an Stelle des Esters hergestellt werden könnte.
Das Molverhältnis von Hexachlorcyclopentadien zu Butindiol liegt im allgemeinen im Bereich von 0,5 bis 3 Mol zu etwa 1 Mol, wobei das bevorzugte Molverhältnis etwa 1,5 Mol Hexachlorcyclopentadien je 1 Mol Butindiol beträgt. Andere Molverhältnisse können ebenfalls angewendet werden.
Das Molverhältnis von Hexachlorcyclopentadien zu Alkohol liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 20 bis etwa 150 ml Alkohol je 1 Mol Hexachlorcyclopentadien, wobei das bevorzugte Verhältnis etwa 70 ml Alkohol je 1 Mol polyhalogeniertes Cyclopentadien beträgt.
Das Produkt wird durch gewöhnliche Filtrations-. methoden, wie beispielsweise mechanisches Filtrieren, Zentrifugieren, erhalten und durch bekannte Reinigungsmethoden, wie beispielsweise Kristallisation, Destillation, gereinigt.
Die erfindungsgemäß erhältliche Verbindung ist als Zwischenprodukt bei der Herstellung wärmehärtbarer Polyesterharze, wie beispielsweise Epoxyde, und bei der Herstellung von Weichmachern und Plastifizierungsmitteln für Polyvinylverbindungen, wie beispielsweise Polyvinylchlorid, brauchbar. Außerdem ist die erfindungsgemäß erhältliche Verbindung bei der ίο Herstellung von Alkydharzen, wie beispielsweise Polyestern, und bei der Herstellung von Sultonen wertvoll.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
Zu 1,5 Mol Hexachlorcyclopentadien wurden 8 g Epichlorhydrin, 1 g m-Dinitrobenzol und 100 ml Butylalkohol zugegeben. Das Gemisch wurde dann auf eine Temperatur von 13O0C erhitzt, und insgesamt wurden 43 g Butindiol innerhalb 4 Stunden zugegeben.
Die Reaktionstemperatur wurde dann auf 1350C erhöht, und das Reaktionsgemisch wurde 3 Stunden bei dieser Temperatur und dann 12 Stunden bei einer Temperatur von 140° C gehalten. Dann wurde das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur abgekühlt und filtriert. Etwa 450 ml Wasser wurden zum Waschen des Filtrats verwendet, wonach MgSO4 zu dem FiItrat zur Trocknung zugegeben wurde. Dann wurde Toluol zu dem Filtrat zugesetzt, und jegliche gebildeten Kristalle wurden abgetrennt. Insgesamt wurden 32 g Produkt gewonnen. Die Reaktion verlief nach der folgenden Gleichung:
CH2OH C
III
c
CH2OH Alkohol
In der gleichen Weise und in den gleichen Mengen oder Mengenanteilen wurden Calciumcarbonat, das ein typisches Beispiel für die Klasse der Erdalkalicarbonate ist, und Nitrilessigsäure, die ein typisches Beispiel für die Klasse der Nitrilessigsäuren ist, und Epoxyde, wie beispielsweise Epoxyäthan, an Stelle des Epichlorhydrins verwendet. ;
50 Beispiel 2
Zu 1,5 Mol Hexachlorcyclopentadien wurden 8 g Epichlorhydrin, 0,5 g m-Dinitrobenzol und 100 ml Amylalkohol zugegeben. Das Gemisch wurde dann ■ auf eine Temperatur von etwa 148 bis etwa 155°C erhitzt, und insgesamt 43 g Butindiol wurden innerhalb 7 Stunden zugegeben. Die Reaktionstemperatur wurde dann 7 Stunden bei 1550C gehalten. Der überschüssige Amylalkohol wurde durch Anwendung eines Vakuums entfernt. Zu den Kristallen, die gesammelt wurden, wurden 60 ecm Toluol zugegeben, wonach der Rückstand getrocknet und zur Entfernung von jeglichem nicht umgesetztem Butindiol mit heißem Wasser behandelt und anschließend getrocknet wurde. 87 g Produkt wurden gewonnen, das einen Schmelzpunkt von 156 bis 1570C nach Umkristallisation aus Toluol aufwies. Ausbeute 48,5%.
Beispiel 3
Zu 409 g Hexachlorcyclopentadien wurden 100 ml Amylalkohol zugegeben. Das Gemisch wurde dann auf eine Temperatur von 155°C erhitzt, und insgesamt wurden 73 g Butindiol innerhalb 4 Stunden zugesetzt. · Die Reaktionstemperatur wurde bei 155°C gehalten, diese Temperatur wurde 4 Stunden aufrechterhalten, und das Reaktionsgemisch wurde dann 12 Stunden bei einer Temperatur von 1550C gehalten. Der überschüssige Amylalkohol wurde durch Anwendung eines Vakuums entfernt.. Die Kristalle, die gesammelt wurden, wurden zu etwa 60 ecm Toluol zugegeben, wonach der Rückstand getrocknet und mit überschüssigem heißem Wasser behandelt wurde. Dann wurde das Produkt getrocknet. Insgesamt wurden 92 g Produkt gewonnen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von 1,4,5,5,7,7-Hexachlor-2,3-bis-hydroxymethyl-bicyclo-[2,2,l]-heptadien-(2,5), dadurch gekennzeichnet, daß man Hexachlorcyclopentadien mit Butindiol in Gegenwart von Amylalkohol oder Butylalkohol bei etwa 130 bis etwa 155° C umsetzt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2358297C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem 3,3,7,7-Tetrahydroxymethyl-5-oxanonan
DE2547540A1 (de) Verfahren zur herstellung von hydroxypivaldehyd
DE2449492A1 (de) Verfahren zur herstellung von optisch aktivem p-hydroxyphenylglycin
DE1468038C (de)
EP0293753A2 (de) Verfahren zur Herstellung von E-2-Propyl-2-pentensäure und physiologisch verträglichen Salzen derselben
DE1952738A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Trimethylolpropan
DE1468038B (de) Verfahren zur Herstellung von Iif»5,5,7,7-Hexachlor-2,3-bis-hydroxymethyl-bicyclo- eckige Klammer auf 2,2,1 eckige Klammer zu -heptadien-(2,5)·
DE2829806C2 (de)
EP0154223B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Acetoxy-2-naphthoesäure und von reiner 6-Hydroxy-2-naphthoesäure
DE1252664B (de) Verfahren zur Herstellung von Sorbinsaure durch Umsetzung von Keten mit Crotonaldehyd
DE2717673C3 (de) Verfahren zur Herstellung von (1-Chloräthenyl-)oxiran
DE2519314A1 (de) Verfahren zur herstellung von 3-trichlormethyl-5-niederalkoxy- 1,2,4-thiadiazol
DE3607275C2 (de)
DE1768114A1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Ketoglutarsaeure
DE1618602A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hexahydrophthalsaeure
DE1138765B (de) Verfahren zur Herstellung der Kaffeesaeureester der Chinasaeure
AT211803B (de) Verfahren zur Gewinnung von Pentaerythrit und Alkaliformiat aus den bei der Herstellung von Pentaerythrit anfallenden Mutterlaugen
DE2521479C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Vinylacetatepoxid
DE3200431A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4-fluor-3-phenoxytoluol
DE1932417A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Di-neocarbonsaeuren
DE2407187B2 (de) Verfahren zur Herstellung von aromatischen Hydroxycarbonsäurealkylestern
CH407080A (de) Verfahren zur Herstellung von Epoxyalkylestern
DE921990C (de) Verfahren zur Herstellung des Pentaerythrit-dibromhydrin-monoschwefligsaeureesters
DEF0012992MA (de)
DE1198342B (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Monochlor-hydrin-monoestern gesaettigter Carbonsaen