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DE1236037B - Verstaerkeranordnung fuer Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang - Google Patents

Verstaerkeranordnung fuer Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang

Info

Publication number
DE1236037B
DE1236037B DE1964H0052495 DEH0052495A DE1236037B DE 1236037 B DE1236037 B DE 1236037B DE 1964H0052495 DE1964H0052495 DE 1964H0052495 DE H0052495 A DEH0052495 A DE H0052495A DE 1236037 B DE1236037 B DE 1236037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
housing
line
output
amplifier arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964H0052495
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Strauss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
Original Assignee
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HIRSCHMANN RADIOTECHNIK, Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk filed Critical HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Priority to DE1964H0052495 priority Critical patent/DE1236037B/de
Priority to AT365165A priority patent/AT267608B/de
Priority to DE1965H0055847 priority patent/DE1266375B/de
Publication of DE1236037B publication Critical patent/DE1236037B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/53Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers
    • H04H20/61Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast
    • H04H20/63Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast to plural spots in a confined site, e.g. MATV [Master Antenna Television]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Verstärkeranordnung für Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang Die Erfindung betrifft eine Verstärkeranordnung für Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang. Sie besteht aus mehreren Hochfrequenzverstärkern für verschiedene Frequenzbereiche, die als Baueinheiten ausgeführt und in beliebiger Kombination in ein gemeinsames Gehäuse einzusetzen und darin zu befestigen sind. Die Verstärkerausgängge sind an eine im Gehäuse fest eingebaute Sammelleitung durch an den Verstärkern bzw. in dem Gehäuse starr angebrachte und beim Einsetzen der Verstärker zwanolläufig zusammenführbare Verbindungsmittel anschließbar. An beiden Enden der Sammelleitung ist im allgemeinen je eine Stammleitung einer Gemeinschaftsantennenanlage mit mehreren Empfängeranschlußdosen angeschlossen.
  • Die Stammleitungen haben den gleichen Wellenwiderstand wie die Sammelleitung. Sie sind am Ende mit einem Abschlußwiderstand abgeschlossen, der gleich ihrem Wellenwiderstand ist. Der Widerstand an den Verstärkerausgängen, die an die Sammelleitung anschließbar sind, ist zweckmäßigerweise halb so groß wie der Wellenwiderstand der Sammelleitung zu wählen, damit sich die richtige Anpassung ergibt, denn die Abschlußwiderstände an den Enden der Stammleitunaen erscheinen an den Anschlußpunkten der Verstärker parallel geschaltet.
  • Die an die Sammelleitung anzuschließenden Verstärker enthalten jeweils ein Filter, das mindestens den verstärkten Frequenzbereich durchläßt und mindestens die Frequenzbereiche sperrt, in denen die anderen Verstärker arbeiten. Alle Filter haben in den gesperrten Bereichen einen hohen Widerstand. Es ist wichtig, daß alle Verbindungsleitungen zwischen den Filtern in den Verstärkern und der Sammelleitung kurz sind im Vergleich zu einem Viertel der kürzesten Wellenlänge, die in einem der an die Sammelleitung anzuschließenden Verstärker verstärkt wird, damit die hohen Filterwiderstände in den Sperrbereichen nicht durch die Leitungen in kleine Widerstände an den Anschlußpunkten der Sammelleitung transformiert werden können.
  • Diese Bedingung ist bei den Verbindungsmitteln, die an den Verstärkern bzw. dem Gehäuse starr angebracht und beim Einsetzen der Verstärker zwangläufig zusammenführbar sind, ohne Schwierigkeiten zu erfüllen. Diese Verbindungsmittel haben aber den Nachteil, daß keine weiteren Ausbaumöglichkeiten der Verstärkeranordnung bestehen.
  • Bei Antennenanlagen zum Tonrundfunk und Fernsehempfang haben aber z. B. noch die folgenden beiden Erweiterungen große praktische Bedeutung: 1. Zwei in das Gehäuse eingesetzte Verstärker werden hintereinander geschaltet. Dabei ist der Aus-(Y a , na des ersten Verstärkers mit dem Eingang des zweiten Verstärkers verbunden. Die Spannung einer Antenne, die an den Eingang des ersten Verstärkers angeschlossen ist, wird mit dem Produkt der beiden Verstärkungsgrade verstärkt. Nur der Ausgang des zweiten Verstärkers, aber nicht der Ausgang des ersten Verstärkers ist mit der Sammell#eitung zu verbinden.
  • 2. Einem in das Gehäuse eingebauten Verstärker wird ein zweiter, außerhalb des Gehäuses angeordneter Verstärker nachgeschaltet. Dabei ist der Aus-C aang des eingebauten Verstärkers nicht mit der Sammelleitung, sondern mit dem Eingang des äußeren Verstärkers zu verbinden und der Ausgang des äußeren Verstärkers ist an die Sammelleituna anzuschließen. Diese Anordnung ist besonders wichtig, wenn in das Gehäuse Transistorverstärker mit verhältnismäßig kleiner Ausgangsleistung einsetzbar sind und ihre Leistung für eine anzuschließende Gemeinschaftsantennenanlage nicht ausreicht. Dann kann nach Bedarf die Ausgangsspannung jedes einzelnen Verstärkers durch einen außerhalb des Verstärkergehäuses angeordneten Nachverstärkers mit Röhren auf die gewünschte. Größe gebracht werden. In diesen beiden Ausnahmefällen darf der Ausgang eines Verstärkers nicht mit der Sammelleitung elektrisch leitend verbunden sein, wie es in den Normalfällen zwangläufig der Fall ist.
  • Bei bekannten kommerziellen Empfangs- und Sendeanlagen in Gestellbauweise, mit Einschüben, die über Steckverbindungen mit im Gestell verlegten Leitungen verbunden werden, sind Verbindungselemente (Steckverbindungen, Anschlußleisten für Lötbrücken) angebracht, die dazu dienen, die für den Übergang auf eine andere Ausbaustufe erforderlichen Schaltungsänderunoren herzustellen. Zusätzliche C Steckverbindungen oder Anschlußleisten für Lötbrücken, die im Gehäuse für Hochfrequenzverstärker dazu dienen sollten, in Ausnahmefällen die Verbindung zwischen einem Verstärkerausgang und, der Sammelleitung zu unterbrechen, würden aber unzulässig lange Verbindungsleitungen zwischen den Verstärkerausgängen und der Sammelleitung ergeben.
  • Durch die Erfindung werden die beschriebenen Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen und die erläuterten Schwierigkeiten der bekannten Anordnung vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Verstärkeranordnung der beschriebenen Art, wenigstens bei einem Teil der Verstärkerplätze, die Verstärker an einer zweiten, gegenüber der ersten versetzten Einbaustelle, an der die elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Verstärkerausgang und der Sammelleitung unterbleibt, im Gehäuse befestigbar ist.
  • Wenn man auf genaue Anpassung verzichtet, kann dabei der Ausgangswiderstand des Verstärkers gleich dem Mittelwert aus dem halben und dem ganzen Wellenwiderstand der Sammelleitung, der in der Praxis stets gleich dem Wellenwiderstand der besonderen Zuleitungen ist, gewählt werden.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung besteht darin, daß an je einem Ausgang eines Verstärkers Mittel zum Anschluß an die Sammelleitung und Mittel zum Anschluß einer besonderen Zuleitung vorgesehen sind und der Widerstand an einem Verstärkerausgang ungefähr gleich der Hälfte des Wellenwiderstandes der Sammelleitung und der Widerstand am anderen Verstärkerausgang ungefähr gleich dem Wellenwiderstand der anzuschließenden Zuleitung ist. Der Verstärker kann z. B. durch eine Steckverbindung mit der Sammelleitung verbunden werden, während eine zusätzliche Klemmenanordnung zum Anschluß der besonderen Zuleitung dient. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung ist mit den gleichen Mitteln, die im Gehäuse zum Anschluß der Verstärker an die Sammelleitung vorgesehen sind, eine leitende Verbindung zu einem in das Gehäuse einsetzbaren Zusatzteil herstellbar, das mit Mitteln zum Anschluß einer besonderen Zuleitung ausgestattet ist, und daß wenigstens ein Teil der zur Führung und Befestigung eines Verstärkers im Gehäuse vorgesehenen Mittel auch zur Führung und Befestigung des Zusatzteils dient. An diesem Zusatzteil kann ein übertrager od. dgl. zur Transformation des Wellenwiderstandes der besonderen Zuleitung in den halben Wellenwiderstand der Sammelleitung vorgesehen sein. In der Praxis sind die Wellenwiderstände aller Leitungen und der anzuschließenden Geräte gleich mit Ausnahme der Anschlüsse an der Sammelleitung. Durch den Anpassungsübertrager wird also die richtige Anpassung zwischen den Anschlüssen der Sammelleitung und allen an das Zusatzteil anschließbaren Leitungen und Geräten hergestellt. Weiterhin kann in dem Zusatzteil ein Filter vorgesehen sein, das den Frequenzbereich eines über die besondere Zuleitung anschließbaren Gerätes durchläßt und andere Frequenzbereiche sperrt. Dieses Filter ist notwendig, weil praktisch kein entsprechendes Filter in den Verstärkern oder den Antennen eingebaut ist, die an das Zusatzteil direkt angeschlossen oder auch für andere Zwecke verwendet werden, bei denen kein Filter erforderlich ist. Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfin dungsgemäßen Verstärkeranordnung besteht darir daß statt eines Verstärkers wahlweise ein Netzteil zu Stromversorgung der eingesetzten Verstärker in da Gehäuse einsetzbar sind.
  • Das Netzteil ist zweckmäßig so ausgeführt, daß e im Gehäuse den Platz eines Verstärkerstreifens ein nehmen kann. Soweit das erforderlich ist, sind wenig stens an einem Einbauplatz für einen Verstärker streifen zusätzliche Mittel zum Befestigen des Netz "erätes a im Gehäuse vorgesehen.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel de erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung.
  • F i g. 1 ist eine Prinzipskizze zur Veranschau lichung der verschiedenen Verwendungsmöglichkei ten der Verstärkeranordnung; F i g. 2 gibt eine Ansicht der Verstärkeranordnun1 wieder; in F i g. 3 und 4 sind Befestigungs- und Anschluß, mittel der Verstärker perspektivisch dargestellt.
  • In F i g. 1 ist das Gehäuse der erfindungsgemäßei Verstärkeranordnung durch einen strichpunktiert« Rahmen 1 angedeutet. In dieses Gehäuse sind Ver. stärkerstreifen 2, 3 und 4 und ein Netzteil -5 eW gesetzt. Statt des Netzteils könnte auch noch eit weiterer Verstärkerstreifen eingesetzt werden.
  • An eine Sammelleitung 6 zur Stromversc>rgungdc# Verstärkerstreifen sind an Anschlußstellen 7 dai Netzgerät 5 und die Verstärkerstreifen 2, 3 und 4 angeschlossen. Wenn in das Gehäuse 1 nur Trensi. storverstärkerstreifen eingesetzt werden, genügt eine einpolige Stromversorgungsleitung, weil als Rückleitung die ohnehin vorhandene Masseveeoinduni zwischen den Einbaugeräten dient. Für Röhrenverstärker sind wenigstens eine zweiadrige Stromvenorgungsleitung 6 und zweipolige Anschlußstellen 7 er. forderlich. An weiteren Anschlußstellen 7a kann eim von außen zugeführte Speisespannung oder eine Leitung zur Stromversorgung von nicht im Gehäuse 1 eingebauten Verstärkern angeschlossen worden.
  • In dem Gehäuse 1 ist eine Hochfrequenzsammelleitung 8 verlegt. An Anschlußstellen 9 an ihren beiden Enden sind zwei Leitungen 10 und 11 mit deir gleichen Wellenwiderstand angeschlossen, die ar ihren anderen Enden mit Widerständen 12 und 13 abgeschlossen sind, die so groß sind wie der Wellenwiderstand der Leitungen 8, 10 und 11. Die Hochfrequenzsammelleitung 8 hat an jedem Einbauplat2 eines Verstärkers eine Anschlußstelle 14 bis 18. Dm Ausgang des Verstärkers 3 ist direkt mit der Anschlußstelle 16 verbunden. Die Verstärkerstreifen 2 und 4 sind im Gehäuse zurückgesetzt, so daß keine Verbindung zwischen den Verstärkerausgängen und den Anschlußstellen 15 und 18 besteht. Die Ausgänge der Verstärkerstreifen 2, 3 und 4, die direkt an die Sammelleitung 8 angeschlossen werden, haben einen Widerstand, der gleich dem halben Wellenwiderstand der Sammelleitung 8 ist. Die Verstärkerstreifen 2, 3 und 4 haben jeweils noch einen weiteren Ausgang 19, 20 bzw. 21, dessen Widerstand gleich dem Wellenwiderstand der Sammelleitung 8 und dem Wellenwiderstand der übrigen Leitungen ist, die bei der Ve,rstärkeranordnung verwendet werden. Die Verstärkereingänge 22, 23 und 24 haben ebenfalls den gleichen Widerstand.
  • Der Ausgang 19 des Verstärkers 2 ist mit dem Eingang 23 des Verstärkers 3 durch eine zusätzliche Leitung 25 verbunden. Die Spannung der Antenne 26, die an den Eingang 22 des Verstärkers 2 angeschlossen ist, wird durch die beiden Verstärker2 und 3 verstärkt. Eine weitere Antenne 27 ist an eine Anschlußstelle 28 eines Zusatzteils 29 angeschlossen. Das Zusatzteil ist wiederum mit der Anschlußstelle 17 der Hochfrequenzsammelleitung 8 verbunden. Die Spannung der Antenne27 wird also ohne Verstärkung direkt der Sammelleitung 8 zugeführt.
  • Vom Ausgang 21 des Verstärkers 4 führt eine zusätzliche Leitung 30 zum Eingang 31 eines außerhalb des Gehäuses angeordneten Verstärkers 32 und vom Ausgang 33 des Verstärkers 32 eine weitere Leitung 34 zur Anschlußstelle 35 eines Zusatzteils 36. Das Zusatzteil 36 ist mit der Anschlußstelle 18 der Hochfrequenzleitung 8 verbunden. Die Spannung der Antenne 37 wird also durch den Verstärker 4 und den Nachverstärker 32 verstärkt und der Sammelleitung zugeführt. Auf den Zusatzteilen 29 und 36 kann je ein Filter angebracht sein, das wenigstens den Frequenzbereich der angeschlossenen Antennen 27 bzw. 37 durchläßt und wenigstens die Frequenzbereiche der anderen Verstärker bzw. Antennen sperrt, die an die Sammelleitung 8 angeschlossen sind. Außerdem kann auf den Zusatzteilen 29 und 36 ein Transformator od. dgl. angebracht sein, der die richtige Anpassung zwischen den Anschlüssen 28 bzw. 35 und den Anschlüssen 17 bzw. 18 an die Sammelleitung 8 herstellt. An die Leitungen 10 und 11 können eine Anzahl von Gemeinschaftsantennendosen zum Anschluß von Rundfunk- und Fernsehempfängern gelegt sein. Eine der Leitungen 10 und 11 kann auch fehlen, dann muß ein Abschlußwiderstand 12 bzw. 13 direkt an eine Klernme 9 angeschlossen sein.
  • In der Ansicht der F i g. 2 ist ein Teil des Verstärkergehäuses 1 zu sehen, in das zwei Verstärker 2 und 3, ein Zusatzteil 29 und ein Netzteil 5 eingesetzt sind. Der Gehäuseteil mit dem Verstärker 4 und dem Zusatzteil 36 ist in F i 2 nicht mehr dargestellt. Zur Kennzeichnung des Netzteils 5 sind von dessen Bauelementen nur der Transformator 38, eine Netzschnur 39 und ein Netzstecker 40 gezeichnet. Die Bauelemente der Verstärker sind nicht dargestellt.
  • Zur Befestigung des Netzteils 5 ist eine Schraube 41, die eine Ausnehmung 42 in einer Lasche 43 durchsetzt, in den Boden des Gehäuses 1 eingeschraubt. Eine zweite Schraube 44 durchsetzt eine Bohrung in einer Lasche 45 an einem Längssteg 46, der im Gehäuse befestigt ist. Die Schraube 44 ist in ein Gewinde einer Lasche 47 am Netzteil 5 eingeschraubt. Eine weitere vom Netzteil 5 abragende Lasche 48 untergreift eine vom Längssteg 46 senkrecht abgewinkelte Lasche 66.
  • Der Verstärkerstreifen 2 ist so in das Gehäuse 1 eingesetzt, daß ein Steckerteil 49 in ein Buchsenteil 50 eingreift und eine elektrisch leitende Verbindung zwischen einem Ausgang des Verstärkers 2 und einer Sammellei,tung 8 herstellt. Als Sammelleitung 8 dient eine Metallschiene, die auf Isolierstücken in einem solchen Abstand von dem Längssteg 46 geführt ist, daß die von den beiden Teilen gebildete Leitung den gewünschten Wellenwiderstand hat, der gleich dem Wellenwiderstand der an die Verstärker anzuschließenden Kabel ist. An beiden Enden der Sammelleitung 8 sind Klemmen 51 und Schellen 52 zum Anschluß von Leitungen vorgesehen, die mit einem Widerstand abgeschlossen werden, der gleich ihrem Wellenwiderstand ist. In der F i g. 2 ist nur die Klemme 51 und die Schelle 52 am linken Ende der Sammelleitung 8 dargestellt.
  • An jedem Einbauplatz für einen Verstärker einschließlich des von dem Netzgerät 5 eingenommenen Platzes ist eine Steckbuchse 50 vorgesehen. Der Verstärker 3 ist im Gehäuse 1 zurückgesetzt, so daß das Steckerteil 49 nicht in die Buchse 50 eingreift. Am Zusatzteil 29 ist ebenfalls ein Steckerteil 49a vorgesehen, das in eine Buchse 50 eingeführt ist. An den Verstärkern 2 und 3 sind je eine Schraubklemme 53 und eine Schelle 53 a angebracht, die den Anschluß zusätzlicher Leitungen an einen Verstärkerausgang ermöglichen. Der Widerstand des an die Steckbuchse 49 angeschlossenen Verstärkerausgangs ist halb so groß wie der Wellenwiderstand der Sammelleitung 8, während der an die Klemme 53 angeschlossene Ausgang einen Widerstand hat, der gleich dem Wellenwiderstand der Sammelleitung 8 und der übrigen Kabel ist, die an die Verstärkeranordnung angeschlossen werden.
  • Am Verstärkereingang sind weitere Klemmen 54 und Schellen 55 zum Anschluß von Antennenzuleitungen angebracht. Auf dem Zusatzteil 29 befindet sich eine Klemme 56 und eine Schelle 57, die ebenfalls zum Anschluß einer Leitung dienen.
  • Beim Einsetzen werden die Verstärker 2 und 3 durch am Gehäuseboden vorgesehene Schienen 58 und 59 geführt, die in Nuten 60 und 61 in der rückwärtigen und in der vorderen Stirnplatte 62 bzw. 63 ein-reifen. Beim Einschieben des Verstärkers in die vordere Stellung untergreifen vom Verstärker abragende Laschen 64 und 65 jeweils zwei der Laschen 66 bis 69, die von dem Längssteg 46 senkrecht abgewinkelt sind. Durch die beschriebenen Führungen wird das Steckerteil 49 beim Einschieben des Verstärkers in die vordere Stellung zwangläufig in die Buchse 50 eingeführt. In der für den Verstärker 2 gezeichneten Stellung ist der Verstärker über vom Gehäuseboden abragende Rippen 70 und 71 hinweg schoben worden, bis eine von der rückwärtigen Stirnwand abgebogene Lasche 72 an den Rippen 70 und 71 anliegt. Zur Befestigung des Verstärkerstreifens genügt nun eine Schraube 73, die durch eine Ausnehmung 74 der rückwärtigen Stirnwand 62 hindurchgeschoben ist und einen Schlitz 75 der Lasche 72 durchgreift. Die Schraube 73 ist in den Gehäuseboden eingesehraubt und unverlierbar daran befestigt. In der rückwärtigen beim Verstärker 3 gezeichneten Stellung stößt die von der rückwärtigen Stirnwand 62 abgewinkelte Lasche 72 an zwei weiteren Rippen 76 und 77 auf dem Gehäuseboden an. Zur Befestigung dient nun eine weitere Schraube 78, die ebenfalls den Schlitz 75 durchgreift. Außerdem ist zur Befestigung des Verstärkerstreifens in dieser Stellun- an seiner Vorderseite noch eine Schraube 79 vorgesehen, g die eine von der vorderen Stirnfläche 63 abgewinkelte Lasche 80 üb#ergreift. Auch das Zusatzteil 29 hat an seiner vorderen Stirnplatte Laschen 81 und 82, die in der gezeichneten Stellung die Laschen 68 und 69 unter,-reifen. Zur weiteren Befestigung dient eine von der rückwärtigen Stirnfläche des Zusatzteils abgewinkelte Lasche 83, die von einer der Schrauben 79 übergriffen wird.
  • Zur Stromversorgung der Verstärkerstreifen dienen an diesen befestigte Leitungen 84 mit Stecker 85, die in durch eine Sammelleitung 6 parallelgeschaltete Buchsen 86 eingeführt sind. Ein freies Ende 87 der Sammelleitung mit einem Stecker 88 ist an eine Buchse 89 des Netzteils 5 angeschlossen. Die Leitung 87 mit dem Stecker 88 kann auch zum Anschluß der Verstärker an Speisespannungen dienen, die nicht von einem in das Gehäuse eingebauten Netzteil stammen, sondern von außen zugeführt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärkeranordnung für Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang, bestehend aus mehreren Hochfrequenzverstärkern für verschiedene Frequenzbereiche, die als Baueinheiten ausgeführt und in beliebiger Kombination in ein gemeinsames Gehäuse einzusetzen und darin zu befestigen sind und deren Ausgänge an eine im Gehäuse fest eingebaute Sammelleitung durch an den Verstärkern bzw. dem Ge- häuse starr angebrachte und beim Einsetzen der Verstärker zwangläufig zusammenführbare Verbindungsmittel anschließbar sind, d a d u r c h e k e n n z e i c h n e t, daß wenigstens bei einem Teil der Verstärkerplätze die Verstärker (2, 3, 4) an einer zweiten, gegenüber der ersten versetzten Einbaustelle, an der die elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Verstärkerausgang (49) und der Sammelleitung (8) unterbleibt, im Gehäuse (1) befestigbar sind.
  2. 2. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß an je einem Ausgang eines Verstärkers (2, 3, 4) Mittel (49) zum Anschluß an die Sammelleitung (8) und Mittel (53, 53a) zum Anschluß einer besonderen Zuleitung vorgesehen sind und der Widerstand an einem Verstärkerausgang ungefähr gleich der Hälfte des Wellenwiderstandes der Sammelleitung (8) und der Widerstand am anderen Verstärkerausgan1 ungefähr gleich dem Wellenwiderstand der an. zuschließenden Leitung ist. 3. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1 un( 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den gleicher Mitteln (50), die im Gehäuse (1) zum Anschluf der Verstärker (2, 3, 4) an die Sammelleitung (8: vorgesehen sind, eine leitende Verbindung zi einem in das Gehäuse (1) einsetzbaren Zusatztei, (29) herstellbar ist, das mit Mitteln (56, 57) zurr Anschluß einer besonderen Zuleitung ausgestattei ist und daß wenigstens ein Teil der zur Führung und Befestigung eines Verstärkers (2, 3, 4) iir Gehäuse (1) vorgesehenen Mittel (59, 68, 69# auch zur Führung und Befestigung des Zusatzteils (29) dient. 4. Verstärkeranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusatzteil (29) ein übertrager od. dgl. zur Transformation des Wellenwiderstandes der besonderen Zuleitung in den halben Wellenwiderstand der Sammelleitung (8) vorgesehen ist. 5. Verstärkeranordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusatzteil (29) ein Filter vorgesehen ist, das den Frequenzbereich eines üb#er die besondere Zuleitung angeschlossenen Gerätes durchläßt und andere Frequenzbereiche sperrt. 6. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß statt eines Verstärkers (2, 3, 4) wahlweise ein Netzteil (5) zur Stromversorgung der eingesetzten Verstärker (2, 3, 4) in das Gehäuse (1) einsetzbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1059 061.
DE1964H0052495 1964-04-25 1964-04-25 Verstaerkeranordnung fuer Antennenanlagen zum Tonrundfunk- und Fernsehempfang Pending DE1236037B (de)

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AT365165A AT267608B (de) 1964-04-25 1965-04-21 Verstärkeranordnung
DE1965H0055847 DE1266375B (de) 1964-04-25 1965-04-22 Verstaerkeranordnung mit mehreren Einbauverstaerkern

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DE1959766A1 (de) * 1969-11-28 1971-06-03 Bosch Elektronik Gmbh Verstaerkereinrichtung in Gemeinschaftsantennenanlagen
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AT267608B (de) 1969-01-10

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