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DE1247426B - Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen - Google Patents

Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen

Info

Publication number
DE1247426B
DE1247426B DE1963B0071761 DEB0071761A DE1247426B DE 1247426 B DE1247426 B DE 1247426B DE 1963B0071761 DE1963B0071761 DE 1963B0071761 DE B0071761 A DEB0071761 A DE B0071761A DE 1247426 B DE1247426 B DE 1247426B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
switch
filter
antenna
terminals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0071761
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Busch
Alfred Dolling
Manfred Poser
Heinrich Timmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHOTOKINO GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical PHOTOKINO GmbH
Priority to DE1963B0071761 priority Critical patent/DE1247426B/de
Publication of DE1247426B publication Critical patent/DE1247426B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/46Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source
    • H03H7/461Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer, für verschiedene Frequenzen bestimmter Rundfunk- oder Fernsehempfangsantennen auf ein gemeinsames Antennenableitungskabel mittels einer in einem Gehäuse untergebrachten Weiche mit einem den Fernsehbereich I/III durchlassenden Tiefpaßfilter und einem den Fernsehbereich IV/V durchlassenden Hochpaßfilter, wobei der gemeinsame Ausgang der beiden Filter Klemmen für den Anschluß des Antennenableitungskabels und die Eingänge des Hochpaßfilters sowie des Tiefpaßfilters Antennenanschlußklemmen aufweisen.
  • Durch die Erfindung soll eine Einrichtung geschaffen werden, mit der man auf bequeme Weise wahlweise entweder eine Antenne oder zwei für verschiedene Kanäle bestimmte Antennen des Fernsehbereichs I/III mit entweder einer Antenne oder zwei für verschiedene Kanäle bestimmten Antennen des Fernsehbereichs IV/V zusammenschalten kann.
  • Auf verschiedene Frequenzen abgestimmte Antennen kann man aus mehreren Gründen nicht einfach zusammenschalten. Man muß vielmehr zum Zusammenschalten der Antennen besondere Filtereinrichtungen vorsehen.
  • Zum Zusammenschalten zweier Antennen kann man beispielsweise eine Weiche mit einem Hochpaßfilter und einem Tiefpaßfilter verwenden, wobei die Grenzfrequenz zwischen den Frequenzen der beiden Antennen liegt.
  • Eine solche Weiche ist zweckmäßig, wenn die beiden Antennen für verhältnismäßig weit voneinander ab liegende Frequenzen, also beispielsweise für zwei Kanäle mit größerem Abstand in demselben Fernsehbereich oder in zwei verschiedenen Fernsehbereichen, bestimmt ist.
  • Man kann auch mehrere Antennen über je ein nur den Kanal der jeweiligen Antenne durchlassender Filter, also über sogenannte Kanalfilter zusammenschalten. Bei zwei Antennen, die zwei verschiedenen Fernsehbereichen zugeordnet sind, können auch breitbandige Durchlaßfilter benutzt werden, die jeweils den ganzen Fernsehbereich durchlassen.
  • Schließlich kann man es so einrichten, daß man in das Zuleitungskabel der einen Antenne eine Kanalsperre einfügt, die die Frequenzen des Kanals der anderen Antenne sperrt, und umgekehrt. Von dem Zusammenschaltpunkt, an dem die beiden Kanalsperren vereinigt sind, kann man dann ein gemeinsames Ableitungskabel zum Empfänger führen, ohne daß eine ungünstige Beeinflussung der beiden Antennen untereinander zu befürchten ist.
  • Es sind anschlußfertige Einrichtungen zum Zusammenschalten mehrerer Antennen bekannt, bei denen die Hochfrequenzspannungen einer jeden Antenne über je ein Zuleitungskabel unter Zwischenschaltung je eines Durchlaßfilters, das nur den Fanal der an diesem Zuleitungskabel angeschlossenAn Antenne durchläßt, dem Zusammenschaltpunkt zugeleitet werden. Derartige bekannte Einrichtungen, bei denen die Durchlaßfilter und die Anschlüsse für die Antennenzuleitungskabel sowie für das Antennenableitungskabel auf einer Grundplatte montiert sind, arbeiten elektrisch einwandfrei, die einzelnen Durchlaßfilter dürfen aber erst abgestimmt werden, wenn alle Durchlaßfilter auf der Grundplatte montiert sind. Da die Durchlaßfilter mit ihren Ausgängen am Zusammenschaltpunkt elektrisch vereinigt sind, beeinflussen sie sich nämlich gegenseitig, so daß es meistens erforderlich ist, ein bereits abgestimmtes Durchlaßfilter der bekannten Einrichtung nochmals abzustimmen, wenn eine neue Antenne und somit ein neues Durchlaßfilter hinzukommt oder wenn eine bereits früher angeschlossene Antenne durch eine Antenne mit einer anderen Frequenz ersetzt wird. Es ist ferner beim Zusammenschalten von mehr als zwei, beispielsweise von vier Antennen üblich, zwei Antennen verschiedener Kanäle desselben Fernsehbereichs zunächst mittels eines sogenannten Kanalverbindungsfilters, das aus zwei der soeben erwähnten Durchlaßfilter oder aus zwei Kanalsperren bestehen kann, zusammenzuschalten und zwei weitere Antennen verschiedener Kanäle eines anderen Fernsehbereichs ebenfalls zunächst mittels eines zweiten Kanalverbindungsfilters zusammenzuführen. Die Ausgänge dieser beiden Kanalverbindungsfilter sind dann an den Eingängen einer Weiche angeschlossen, deren Ausgang den Zusammenschaltpunkt für alle vier Antennen bildet. Diese Weiche kann aus einem Tiefpaßfilter und einem Hochpaßfilter bestehen.
  • Da es aus elektrischen Gründen günstig ist, die beiden Kanalverbindürigsfilter und die Weiche in unmittelbarer Nähe der Antenne anzuordnen, müssen bei dieser Art der Zusammenschaltung drei getrennte, gegebenenfalls am Antennenmast zu montierende Gehäuse verwendet werden. Die Kosten für diese drei Gehäuse; die wasserdicht sein und je eine-Befestigungsvorrichtung haben müssen, sind erheblich.
  • Es ist auch bekannt; Weichenkombinationen zum Zusammenschalten von drei Fernseh- bzw. Rundfunkbereichen in einem gemeinsamen Gehäuse fest einzubauen. Diese bekannte Einrichtung bietet aber keine Möglickkeit, auch mehrere Kanalantennen in einem oder mehreren der Bereiche zusammenzuschalten.
  • Schließlich ist es auch nicht mehr neu, bei aus mehreren Einzelfiltern bestehenden Zusanunenschaltweichen die Einzelfilter auswechselbar zu gestalten, um den zahlreichen möglichen Antennenkombinationen gerecht werden zu können.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein neuartiges Aufbauprinzip für eine Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer, für verschiedene Frequenzen bestimmter Rundfunk- oder Fernsehempfangsantennen auf ein gemeinsames Antennenableitungskabel mittels einer in einem Gehäuse untergebrachten Weiche mit einem den Fernsehbereich I/III durchlassenden Tiefpaßfilter und einem den Fernsehbereich IV/V durchlassenden Hochpaßfilter, wobei der gemeinsame Ausgang der beiden Filter Klemmen für den Anschluß des Antennenableitungskabels und die Eingänge des Hochpaßfilters sowie des Tiefpaßfilters Antennenanschlußklemmen aufweisen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß- in dem Gehäuse zwei Einbauräume zum auswechselbaren Einsetzen je eines als selbständige und den Einbauräumen angepaßte Baueinheit ausgebildeten Kanalverbindungsfilter Eingangsklemmen für den Anschluß zweier Antennen sowie beim Einsetzen mit den entsprechenden Antenneneingangsklenunen der Weiche in Verbindung tretende Ausgangskontakte besitzt.
  • Der große Vorteil des Erfindungsvorschlags besteht darin, daß man für den Anschluß einer zweiten Antenne in einem bereits mit einer Antenne besetzten Fernsehbereich einfach ein zum Zusammenhalten dieser beiden Antennen geeignetes Kanalverbindungsfilter, das man bei dem Lieferanten ab Lager bestellen kann, ohne Inanspruchnahme eines Fachmannes einsetzen kann. Es ist also nicht nötig, das Gehäuse an den Lieferanten zwecks Einsetzen des Kanalverbindungsfilters und zwecks Nachstimmung der bereits eingebauten Weiche oder eines bereits eingebauten Kanalverbindungsfilters einzusenden. Die auswechselbaren bzw. ganz entfernbaren Kanalverbindungsfilter in dem Gehäuse der Bereichsweiche gestatten auf einfachste Weise das Zusammenschalten aller denkbaren Kombinationen von maximal je zwei Antennen in jedem der beiden Fernsehbereiche. Natürlich kann es Fälle geben, in denen auch eine andere Weiche benötigt wird. Auch das Einsetzen dieser neuen Weiche ist ohne weiteres an Ort und Stelle möglich.
  • Um die Kanalverbindungsfilter bequem in das Gehäuse einsetzen zu können, können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Eingangsklemmen der Weiche Schraubklemmen oder ähnliche Klemmen sein, und die Ausgangskontakte der einsetzbaren Kanalverbindungsfilter nach Art von Laschen ausgebildet sein, die beim Einsetzen in das Gehäuse unter die Eingangsklemmen der Weiche gelangen.
  • Die Eingangsklemmen der Weiche können also, vorzugsweise mit einem Schraubenzieher zu betätigende, Schraubenklemmen sein und sind sowohl, bei Vorhandensein nur einer einzigen Antenne für den betreffenden Frequenzbereich, zum Festklemmen der Adern des Zuleitungskabels, das von dieser einen Antenne kommt, geeignet als auch, bei Vorhandensein zweier Antennen für den betreffenden Frequenzbereich, für das Festklemmen der die Ausgangskontakte des einsetzbaren Kanalverbindungsfilters bildenden Laschen.
  • Damit der Händler, bzw. der Kunde selbst, nicht aus Versehen das Kanalverbindungsfilter für den höheren Frequenzbereich an den Eingangsklemmen für den niedrigeren Frequenzbereich der Weiche anbringt, können nach weiteren Merkmalen die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter des gleichen Frequenzbereiches die gleiche äußere Form haben, während diejenigen des höheren Bereiches eine abweichende Form von denen des niedrigeren Bereiches haben. Wie aus den Zeichnungen zu ersehen sein wird, sind im Gehäuse Vorsprünge vorgesehen, die das Einsetzen-eines Kanalverbindungsfilters an den falschen Platz unmöglich machen.
  • In Durchführung des Erfindungsgedankens können die Bauelemente eines jeden Kanalverbindungsfilters auf einer etwa rechteckigen Isolierplatte montiert sein, an deren einer Kante die beiden laschenartigen Ausgangskontakte überstehen. Es ergibt sich dadurch eine -gute Raumausnutzung des.Innenraumes des Gehäuses.
  • Um die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter ohne besonderen Aufwand und möglichst bequem in dem Gehäuse befestigen zu können, können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Laschen steif sein und nach dem Unterklemmen unter die Eingangsklemmen der Weiche zur Halterung des Kanalverbindungsflters beitragen.
  • Es werden also die Laschen, die als Stromleitung zwischen den Kanalverbindungsfiltern und der Weiche sowieso vorhanden sein müssen, genügend stark ausgeführt, um gleichzeitig die Kanalverbindungsfilter an der die Laschen tragenden Kante mit der Weiche zu verbinden, Es wird später an Hand der Zeichnungen gezeigt werden, wie auf einfachste Weise und ohne besonderen Konstruktionsaufwand die Isolierplatten der Kanalverbindungsfilter auch an der der vorgenannten Kante gegenüberliegenden Kante im Gehäuse befestigt werden.
  • Als besonders zweckmäßig für die Form des Gehäuses und für die Unterbringung der Bauelemente der Weiche hat es sich ergeben, wenn das Gehäuse etwa quaderförmig ist und die Bauelemente der Weiche auf einer schmalen, annähernd rechteckigen und nahezu die gesamte Länge des Gehäuses einnehmenden Montageplatte befestigt sind, die symmetrisch zu ihrer kürzeren Mittellinie und in größerer Entfernung von letzterer, die je zwei Eingangsklemmen der Weiche trägt, während die beiden Ausgangsklemmen der Weiche in unmittelbarer Nähe der kürzeren Mittellinie angeordnet sind.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Montageplatte der Weiche in der Nähe einer langen Wand des Gehäuses befestigt ist und die Kanalverbindungsfilter an ein und derselben Längskante der Montageplatte ansetzbar sind, wobei alle Zuleitungskabel von den Antennen und das Ableitungskabel von unten in das Gehäuse eingeführt werden.
  • Man kann sich leicht an Hand der späteren Zeichnungen überzeugen, daß durch die soeben vorgeschlagene Anordnung der Weiche und der Kanalverbindungsfilter innerhalb des quaderförmigen Gehäuses die Kanalverbindungsfilter bequem einzusetzen sind und daß durch die Einführung aller Kabel von unten her in das Gehäuse- ein Höchstmaß von Abdichtung gegen Regen an den Kabeleinführungsstellen erreicht ist.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Montageplatte der Weiche etwa T-förmig ausgebildet ist und an ihrem Mittelteil das Hochpaß- sowie das Tiefpaßfilter untergebracht ist.
  • Es ist üblich, die Kabelzuleitungen von den Antennen zu der Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen als sogenannte symmetrische Leitungen mit zwei Adern auszuführen, weil- die Antennen der in Frage kommenden Frequenzen symmetrische Anschlüsse haben. Diese Leitungen können abgeschirmt oder, als Bandleitungen, unabgeschirmt sein. Dagegen bevorzugt man für das Antennenableitungskäbel, das von den Ausgangsklem- -men der Weiche abgeht und in vielen Fällen sehr lang ist, aus Preisgründen ein sogenanntes koaxiales Kabel mit nur einer Ader. Man muß also zwischen den Ausgangsklemmen der Weiche und dem Anfang des Antennenableitungskabels ein Symmetrierglied einschalten. Dieses kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch geschehen, daß an der unteren Kante des Mittelteiles der etwa T-förmigen Montageplatte ein Symmetrierglied ansetzbar ist.
  • Dieses Symmetrierglied kann, in ähnlicher Weise wie die Kanalverbindungsfilter an den Eingangsklemmen der Weiche, mittels Laschen an den Ausgangsklemmen der Weiche befestigt werden.
  • Für den Fall, daß man ein symmetrisches zweiadriges Antennenableitungskabel verwendet, schraubt man unter Fortlassung des Symmetriergliedes die beiden Adern dieses Kabels unter die Ausgangsklemmen der Weiche.
  • Wie bereits erwähnt, können alle Kabel von unten her, also von einer Seite, in das Gehäuse eingeführt werden. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann an der langen Wand des Gehäuses, die der Weiche gegenüberliegt, eine Schiene zur Befestigung der von dieser Seite her in das Gehäuse einmündenden Kabel vorgesehen sein.
  • Diese Schiene kann aus Metall sein, so daß bei abgeschirmten Kabeln, deren Abschirmmäntel an den Berührungsstellen mit der Schiene freigelegt sind und von denen mindestens der Abschirmmantel eines Kabels Erdpotential führt, durch die Befestigung auf der Schiene alle Abschirmmäntel auf Erdpotential zu liegen kommen.
  • Die Isolierplatten, - auf denen die Kanalverbindungsfilter montiert sind, können, wie bereits geschildert, mittels der an der einen Kante der Isolierplatte angebrachten Laschen an der Weiche befestigt werden. .In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können im Gehäuse Auflager für die Isolierplatten vorgesehen sein, auf die sich die eingesetzten Platten abstützen. Weiterhin kann zweckmäßigerweise die eine Kante der das Kanalverbindungsfilter tragenden Isolierplatte unter die Schiene unterschiebbar sein. Die Lage der Isolierplatten im Gehäuse ist durch die weiter oben erwähnten Laschen, durch die Auflager und durch die Unterschiebbarkeit unter die Leiste fixiert. -Um die Bauelemente der einsetzbaren Kanalverbindungsfdter gegen Beschädigung, insbesondere beim Händler bzw. beim Kunden, zu schützen, können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dieauf der Isolierplatte untergebrachten Bauelemente des Kanalverbindungsfilters mit einer lösbar anzubringenden Schutzkappe abgedeckt sein.
  • Weitere -Einzelheiten der Erfindung sowie- deren-Wirkungsweise seien an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung zum Zusammenschalten von maximal vier Antennen dargestellt ist.
  • -F i g. 1 zeigt ein Gehäuse mit einer Weiche,- an die jedoch nur je eine Antenne des höheren und eine des niedrigeren Frequenzbereiches angeschlossen ist; F i g. 2. bringt. ein Gehäuse mit einer Weiche und mit einem eingesetzten Kanalverbindungsfilter, an das zwei Antennen verschiedener Kanäle des betreffenden Frequenzbereiches- angeschlossen sind, während eine einzelne Antenne des anderen -Frequenzbereiches direkt an die Weiche angeschaltet ist; F i g. 3 stellt ein Gehäuse mit zwei eingesetzten Kanalverbindungsfiltem und - einem eingesetzten. Symmetrierglied dar; -F i g. 4 ist ein einzelnes Kanalverbindungsfilter, das man gegebenenfalls nur in den. linken Teil des Gehäuses einsetzen kann; - -F i g. 5. ist ein einzelnes Kanalverbindungsfilter für den rechten Teil des Gehäuses. - -Entsprechend F i g. 1 ist eine Weiche 42, deren nicht gezeichnete Hochpaß- und Tiefpaßfilter unterhalb einer T-förmigen Montageplatte 2 untergebracht sind, in ein Gehäuse 1 mittels zweier Schrauben 6 eingeschraubt. -Dabei stützt sich die Montageplatte auf einen hochkant stehenden Längssteg 7 und auf zwei Querstege 8 des Gehäuses ab, das durch einen nicht gezeichneten Deckel verschlossen werden- kann. Die Bauelemente der Weiche sind- untereinander und mit paarweise vorhandenen Klemmen 4, 5, 11 derart verbunden, daß das den niedrigeren Frequenzbereich durchlassende Tiefpaßfilter der Weiche z. B. an diebeiden linken Eingangsklemmen 4 (Band I/IH) und das den. höheren Frequenzbereich durchlassende Hochpaßfilter dementsprechend an die beiden rechten Eingangsklemmen (Band IV/V) geführt ist, während der gemeinsame Ausgang beider Filter mit den den Zusammenschaltpunkt der- Weiche bildenden Ausgangsklemmen 11 verbunden ist.
  • Ein von einer auf dem niedrigeren Frequenzbereich abgestimmten Antenne kommendes Antennenzuleitungskabel 13 ist daher an den linken Klemmen 4, ein Antennenzuleitungskabel 12 von einer auf dem höheren Frequenzbereich arbeitenden Antenne an den rechten Klemmen 5 angeschlossen und ein, z. B. zu einem Fernsehgerät führendes, Antennenableitungskabel 14 mit den Ausgangsklemmen 11 verbunden. Eine Schiene 15 ist mittels zweier Gewindeschrauben 16 im Gehäuse 1 festgeschraubt, indem für diese Schrauben Gewindebohrungen in je einem Bock 17 des Gehäuses vorgesehen sind. Die Kabel 12, 13, 14 werden mittels an der Schiene anschraubbarer Schellen 19 am Gehäuse .befestigt. Darüber hinaus kann bei Kabeln mit Abschirmmantel das Erdpotential, z. B. vom Kabel 14, auf die Schiene übertragen werden und von dieser auf die Abschirmmäntel der Kabel 12, 13 weitergeleitet werden, wobei natürlich um die Abschirmmäntel herumgespritzte isolierende Mäntel an den Berührungsstellen mit der Schiene entfernt sein müssen.
  • Wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, ist in das Gehäuse 1 eine ein Kanalverbindungsfilter 43 beherbergende Isolierplatte 20 eingesetzt, dessen Bauelemente sich unterhalb der Platte befinden und nicht sichtbar sind. Entsprechend den Zeichnungen verbindet das Filter die Kanäle 5 und B. Die Eingänge dieses Filters sind an zwei doppelpolige Klemmen 22 und 23 geführt, an die zwei von verschiedenen Antennen des niedrigeren Frequenzbereiches kommende Zuleitungskabel 25, 26 angeschlossen sind. Der den Zusammenschaltpunkt dieses Filters bildende Ausgang geht an zwei Ausgangskontakte 21, die nach Art von Laschen ausgebildet sind. -Die Laschen 21 sind unter den beiden Eingangsklemmen 4 der im Gehäuse 1 festsitzenden Montageplatte 2 für die Weiche 42 festgeschraubt. Wie aus F i g. 2 deutlich zu ersehen, sind die beiden Zungen einer jeden Lasche länger als für das Unterklemmen unter dem Schraubenkopf unbedingt nötig. Wenn man das Kanalverbindungsfilter 43 in das Gehäuse einsetzt, so kann man die das Filter tragende-Isolierplatte 20 von unten her eine gewisse Strecke höher schieben, als in der Zeichnung dargestellt, bis die untere Kante der Isolierplatte an der oberen Kante der Schiene 15 vorbeikommt und dann die Isolierplatte so weit in das Gehäuse 1 hineindrücken, bis die obere Fläche der Isolierplatte unter die Ebene der unteren Fläche der Schiene 15 zu liegen kommt. Dieses Hineindrücken der Isolierplatte wird durch Auflager 18 begrenzt, die kurze im Gehäuse angebrachte Rippen sind, deren Ausdehnung deutlich in F i g. 2, rechts der abgebrochen gezeichneten Leiste 15, zu erkennen ist.
  • Wenn die Isolierplatte 20 bei ihrem Einsetzen in das Gehäuse 1 zur Auflage auf den Auflagern 18 gekommen ist, so zieht man die Platte nach unten, ohne daß die Laschen 21 aus dem Bereich der Klemmen 4 heraustreten und ohne daß die Isolierplatte sich von den Auflagern abhebt. Dabei gelangt dann der untere Rand. der Platte zwischen die Auflager 18 und die Schiene 15,_ so daß nach erfolgtem Festklemmen der Laschen unter den Klemmen 4 die Isolierplatte unverrückbar fest im Gehäuse sitzt.
  • In dem Gehäuse 1 der F i g. 3 sind zwei Isolierplatten 20 und 27 eingesetzt, von denen die linke z. B. das Kanalverbindungsfilter 43 für den niedrigeren Frequenzbereich I/III und eine rechte Isolierplatte 27 ein Kanalverbindungsfilter 44 für den höheren Frequenzbereich IV/V trägt. .An die beiden doppelpoligen, unteren Eingangsklemmen eines jeden Kanalverbindungsfilters sind jeweils zwei Zuleitungskabel 25, 26 bzw. 28, 29 von Antennen der entsprechenden Frequenzbereiche. angeschlossen. Das Filter 44 verbindet entsprechend F i g. 3 die Kanäle 23 und 32. Es sei in der F i g. 3 als Antennenableitungskabel ein koaxiales Kabel 30 vorgesehen. Deshalb ist zwischen den beiden symmetrische Hochfrequenzspannungen führenden Ausgangsklemmen 11 der Weiche und dem Anfang des koaxialen Kabels 30 ein Symmetrierglied 45 zwischengeschaltet, das unterhalb . eines Isolierstückes 31 angebracht ist. Ähnlich wie bei der das Kanalverbindungsfüter 43 tragenden Isolierplatte 20 sind auf .dem Isolierstück 31 zwei, die Eingangskontakte des Symmetriergliedes 45 bildende Laschen 32 zum Unterklemmen unter die Ausgangsklemmen 11 der Weiche 42 vorgesehen. Als Ausgangskontakte des, Symmetriergliedes sind auf dem Isolierstück -eine Schraubenklemme 33 für die Ader des koaxialen Kabels 30 und ein Kontaktstreifen 34 angeordnet, auf den. mittels einer Schelle 35 der Erdpotential führende Abschirmmantel des Kabels 30 angedrückt wird. Das Isolierstück 31 wird, ähnlich wie die unteren Ränder der Isolierplatten 20 und 27, mit seinem unteren Rand einerseits zwischen die beiden Querstege 8 und andererseits die Schiene 15 geschoben. Dadurch und mittels der beiden Laschen 32 sitzt das Symmetrierglied unverrückbar fest im Gehäuse.
  • Wie aus F i g. 1 zu ersehen, sind am unteren Rand der Montageplatte 2 für die Weiche 42 zwei etwa rechteckige Ausnehmungen 9, 36 vorgesehen, und zwar in verschiedenen Entfernungen von der kürzeren Mittellinie der Montageplatte. Aus jeder dieser beiden Ausnehmungen ragt ein Vorsprung 10, 37 des senkrecht zur Platte 2 stehenden Längssteges 7 des Gehäuses 1 so weit heraus, daß die beiden Isolierplatten 20 und 27 nur wegen je eines am oberen Rand der. Platten vorhandenen, etwa rechteckigen Einschnittes 24 bzw. 38 an ihren Platz einsetzbar sind, wie in F i g. 3, 4 und 5 dargestellt. Ein-Einsetzen z. B. des linken für den niedrigeren Frequenzbereich bemessenen Kanalverbindungsfilters 43 in die rechte. Hälfte des Gehäuses, in der die beiden Eingangsklemmen 5 für den höheren Frequenzbereich der Weiche vorhanden sind, wäre unmöglich, weil dann der linke Teil des oberen Randes der Isolierplatte 20, die in F i g. 4 gezeichnet ist, gegen den Vorsprung 37 des Längssteges 7 stoßen würde. Und umgekehrt könnte man die in F i g. 5 im einzelnen dargestellte Isolierplatte 27 nicht in die linke Hälfte des Gehäuses einsetzen. Man sieht aus den F i g. 4 und 5 deutlich, daß sich der Einschnitt 24 bzw. 38 am oberen Rand der Isolierplatte 20 bzw.- 27 dort befindet, wo sich beim richtigen Einsetzen des Kanalverbindungsfilters in das Gehäuse 1 der Vorsprug 10 bzw. 37 befindet, dessen Lage aus F i g. 3 zu ersehen ist.
  • Ein Kanalverbindungsfilter 46 der F i g. 4 sei für Kanal 3 und 9 bestimmt, während ein Filter 47 der F i g. 5 Kanal 25 mit Kanal 43 verbindet. Diese beiden Filter können gegebenenfalls ohne weiteres statt der in F i g. 3 vorhandenen Filter 43 und 44 in das Gehäuse eingesetzt werden.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer, für verschiedene Frequenzen bestimmter Rundfunk- oder Fernsehempfangsantennen auf ein gemeinsames Antennenableitungskabel mittels einer in einem Gehäuse untergebrachten Weiche mit einem den Fernsehbereich I/III durchlassenden Tiefpaßfilter und einem den Fernsehbereich IV/V durchlassenden Hochpaßfilter, wobei der gemeinsame Ausgang der beiden Filter Klemmen für den Anschluß des Antennableitungskabels und die Eingänge des Hochpaßfilters sowie des Tiefpaßfilters Antennenanschlußklemmen aufweisen, dadurch gekennzeichn e t, daß in dem Gehäuse (1) zwei Einbauräume zum auswechselbaren Einsetzen je eines als selbständige und den Einbauräumen angepaßte Baueinheit ausgebildeten Kanalverbindungsfilters (43, 44, 46, 47) vorgesehen sind und jedes Kanalverbindungsfilter Eingangsklemmen (22, 23 bzw. 39, 40) für den Anschluß zweier Antennen sowie beim Einsetzen mit den entsprechenden Antenneneingangsklemmen (4, 5) der Weiche (42) in Verbindung tretende Ausgangskontakte (21, 41) besitzt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsklemmen der Weiche (42) Schraubklemmen (4, 5) oder ähnliche Klemmen sind und daß die Ausgangskontakte der einsetzbaren Kanalverbindungsfilter (43, 44) nach Art von Laschen (21, 41) ausgebildet sind, die beim Einsetzen in das Gehäuse unter die Eingangsklemmen (4, 5) der Weiche gelangen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter (z. B. 43 und 46) des gleichen Frequenzbereiches die gleiche äußere Form haben.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter des höheren Frequenzbereiches (44 und 47) eine abweichende Form von denen des niedrigeren Frequenzbereiches (43 und 46) haben.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch' I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente eines jeden Kanalverbindungsfilters (z. B. 43) auf einer etwa rechteckigen Isolierplatte (z. B. 20) montiert sind, an deren einer Kante die beiden laschenartigen Ausgangskontakte (z. B. 21) überstehen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (z. B. 21) steif sind und nach dem Unterklemmen unter die Eingangsklemmen (4) der Weiche (42) zur Halterung des Kanalverbindungsfilters beitragen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) etwa quaderförmig ist und die Bauelemente der Weiche (42) auf einer schmalen, annähernd rechteckigen und nahezu die gesamte Länge des Gehäuses einnehmenden Montageplatte (2) befestigt sind, die symmetrisch zu ihrer kürzeren Mittellinie und in größerer Entfernung von letzterer die je zwei Eingangsklemmen (4, 5) der Weiche trägt, während die beiden Ausgangsklemmen (11) der Weiche in unmittelbarer Nähe der kürzeren Mittellinie angeordnet sind.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte- der Weiche (42) in der Nähe einer langen Wand des Gehäuses (1) befestigt ist und die Kanalverbindungsfilter (43, 44) an ein und derselben Längskante der Montageplatte. ansetzbar sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Zuleitungskabel (25, 26, 28, 29) von den Antennen und das Ableitungskabel (3) von unten in das Gehäuse (1) eingeführt werden.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (2) der Weiche (42) etwa T-förmig ausgebildet ist und an ihrem Mittelteil das Hochpaßfilter sowie das Tiefpaßfilter untergebracht ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Kante des Mittelteiles der etwa T-förmigen Montageplatte (2) ein Symmetrierglied (45) ansetzbar ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der langen Wand des Gehäuses (1) die der Weiche (42) gegenüberliegt, eine Schiene (15) zur Befestigung der von dieser Seite. her in das Gehäuse einmündenden Kabel (25, 26, 30, 28, 29) vorgesehen ist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) Auflager (18) für die Isolierplatten (20, 27) vorgesehen sind.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kante der das Kanalverbindungsfilter (43 bzw. 44) tragenden Isolierplatte (20 bzw. 27) unter der Schiene (15) unterschiebbar ist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Isolierplatte (20 bzw. 27) untergebrachten Bauelemente des Kanalverbindungsfilters (43 bzw. 44) mit einer lösbar anzubringenden Schutzkappe abgedeckt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: »Antennenanlagen für Rundfunk- und Fernsehempfang«, von Dr.-Ing. August Fiebranz, erschienen 1961 im Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik GmbH., Berlin Borsigwalde, S. 130 bis 137; »Funktechnik«, 1961, S. 420.
DE1963B0071761 1963-05-04 1963-05-04 Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen Pending DE1247426B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4462010A (en) * 1983-01-06 1984-07-24 Zenith Electronics Corporation UHF/VHF Splitter-balun assembly
US5045823A (en) * 1989-08-18 1991-09-03 Smart House Limited Partnership Terminating scheme for transmitting multiple signals on a coaxial cable to multiple tap outlets

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