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Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer Antennen Die Erfindung betrifft
eine Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer, für verschiedene Frequenzen bestimmter
Rundfunk- oder Fernsehempfangsantennen auf ein gemeinsames Antennenableitungskabel
mittels einer in einem Gehäuse untergebrachten Weiche mit einem den Fernsehbereich
I/III durchlassenden Tiefpaßfilter und einem den Fernsehbereich IV/V durchlassenden
Hochpaßfilter, wobei der gemeinsame Ausgang der beiden Filter Klemmen für den Anschluß
des Antennenableitungskabels und die Eingänge des Hochpaßfilters sowie des Tiefpaßfilters
Antennenanschlußklemmen aufweisen.
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Durch die Erfindung soll eine Einrichtung geschaffen werden, mit der
man auf bequeme Weise wahlweise entweder eine Antenne oder zwei für verschiedene
Kanäle bestimmte Antennen des Fernsehbereichs I/III mit entweder einer Antenne oder
zwei für verschiedene Kanäle bestimmten Antennen des Fernsehbereichs IV/V zusammenschalten
kann.
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Auf verschiedene Frequenzen abgestimmte Antennen kann man aus mehreren
Gründen nicht einfach zusammenschalten. Man muß vielmehr zum Zusammenschalten der
Antennen besondere Filtereinrichtungen vorsehen.
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Zum Zusammenschalten zweier Antennen kann man beispielsweise eine
Weiche mit einem Hochpaßfilter und einem Tiefpaßfilter verwenden, wobei die Grenzfrequenz
zwischen den Frequenzen der beiden Antennen liegt.
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Eine solche Weiche ist zweckmäßig, wenn die beiden Antennen für verhältnismäßig
weit voneinander ab liegende Frequenzen, also beispielsweise für zwei Kanäle mit
größerem Abstand in demselben Fernsehbereich oder in zwei verschiedenen Fernsehbereichen,
bestimmt ist.
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Man kann auch mehrere Antennen über je ein nur den Kanal der jeweiligen
Antenne durchlassender Filter, also über sogenannte Kanalfilter zusammenschalten.
Bei zwei Antennen, die zwei verschiedenen Fernsehbereichen zugeordnet sind, können
auch breitbandige Durchlaßfilter benutzt werden, die jeweils den ganzen Fernsehbereich
durchlassen.
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Schließlich kann man es so einrichten, daß man in das Zuleitungskabel
der einen Antenne eine Kanalsperre einfügt, die die Frequenzen des Kanals der anderen
Antenne sperrt, und umgekehrt. Von dem Zusammenschaltpunkt, an dem die beiden Kanalsperren
vereinigt sind, kann man dann ein gemeinsames Ableitungskabel zum Empfänger führen,
ohne daß eine ungünstige Beeinflussung der beiden Antennen untereinander zu befürchten
ist.
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Es sind anschlußfertige Einrichtungen zum Zusammenschalten mehrerer
Antennen bekannt, bei denen die Hochfrequenzspannungen einer jeden Antenne über
je ein Zuleitungskabel unter Zwischenschaltung je eines Durchlaßfilters, das nur
den Fanal der an diesem Zuleitungskabel angeschlossenAn Antenne durchläßt, dem Zusammenschaltpunkt
zugeleitet werden. Derartige bekannte Einrichtungen, bei denen die Durchlaßfilter
und die Anschlüsse für die Antennenzuleitungskabel sowie für das Antennenableitungskabel
auf einer Grundplatte montiert sind, arbeiten elektrisch einwandfrei, die einzelnen
Durchlaßfilter dürfen aber erst abgestimmt werden, wenn alle Durchlaßfilter auf
der Grundplatte montiert sind. Da die Durchlaßfilter mit ihren Ausgängen am Zusammenschaltpunkt
elektrisch vereinigt sind, beeinflussen sie sich nämlich gegenseitig, so daß es
meistens erforderlich ist, ein bereits abgestimmtes Durchlaßfilter der bekannten
Einrichtung nochmals abzustimmen, wenn eine neue Antenne und somit ein neues Durchlaßfilter
hinzukommt oder wenn eine bereits früher angeschlossene Antenne durch eine Antenne
mit einer anderen Frequenz ersetzt wird. Es ist ferner beim Zusammenschalten von
mehr als zwei, beispielsweise von vier Antennen üblich, zwei Antennen verschiedener
Kanäle desselben Fernsehbereichs zunächst mittels eines sogenannten Kanalverbindungsfilters,
das aus zwei der soeben erwähnten Durchlaßfilter oder aus zwei Kanalsperren bestehen
kann, zusammenzuschalten und zwei weitere Antennen verschiedener Kanäle eines anderen
Fernsehbereichs
ebenfalls zunächst mittels eines zweiten Kanalverbindungsfilters
zusammenzuführen. Die Ausgänge dieser beiden Kanalverbindungsfilter sind dann an
den Eingängen einer Weiche angeschlossen, deren Ausgang den Zusammenschaltpunkt
für alle vier Antennen bildet. Diese Weiche kann aus einem Tiefpaßfilter und einem
Hochpaßfilter bestehen.
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Da es aus elektrischen Gründen günstig ist, die beiden Kanalverbindürigsfilter
und die Weiche in unmittelbarer Nähe der Antenne anzuordnen, müssen bei dieser Art
der Zusammenschaltung drei getrennte, gegebenenfalls am Antennenmast zu montierende
Gehäuse verwendet werden. Die Kosten für diese drei Gehäuse; die wasserdicht sein
und je eine-Befestigungsvorrichtung haben müssen, sind erheblich.
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Es ist auch bekannt; Weichenkombinationen zum Zusammenschalten von
drei Fernseh- bzw. Rundfunkbereichen in einem gemeinsamen Gehäuse fest einzubauen.
Diese bekannte Einrichtung bietet aber keine Möglickkeit, auch mehrere Kanalantennen
in einem oder mehreren der Bereiche zusammenzuschalten.
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Schließlich ist es auch nicht mehr neu, bei aus mehreren Einzelfiltern
bestehenden Zusanunenschaltweichen die Einzelfilter auswechselbar zu gestalten,
um den zahlreichen möglichen Antennenkombinationen gerecht werden zu können.
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Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein neuartiges Aufbauprinzip
für eine Einrichtung zum Zusammenschalten mehrerer, für verschiedene Frequenzen
bestimmter Rundfunk- oder Fernsehempfangsantennen auf ein gemeinsames Antennenableitungskabel
mittels einer in einem Gehäuse untergebrachten Weiche mit einem den Fernsehbereich
I/III durchlassenden Tiefpaßfilter und einem den Fernsehbereich IV/V durchlassenden
Hochpaßfilter, wobei der gemeinsame Ausgang der beiden Filter Klemmen für den Anschluß
des Antennenableitungskabels und die Eingänge des Hochpaßfilters sowie des Tiefpaßfilters
Antennenanschlußklemmen aufweisen.
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Die Erfindung besteht darin, daß- in dem Gehäuse zwei Einbauräume
zum auswechselbaren Einsetzen je eines als selbständige und den Einbauräumen angepaßte
Baueinheit ausgebildeten Kanalverbindungsfilter Eingangsklemmen für den Anschluß
zweier Antennen sowie beim Einsetzen mit den entsprechenden Antenneneingangsklenunen
der Weiche in Verbindung tretende Ausgangskontakte besitzt.
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Der große Vorteil des Erfindungsvorschlags besteht darin, daß man
für den Anschluß einer zweiten Antenne in einem bereits mit einer Antenne besetzten
Fernsehbereich einfach ein zum Zusammenhalten dieser beiden Antennen geeignetes
Kanalverbindungsfilter, das man bei dem Lieferanten ab Lager bestellen kann, ohne
Inanspruchnahme eines Fachmannes einsetzen kann. Es ist also nicht nötig, das Gehäuse
an den Lieferanten zwecks Einsetzen des Kanalverbindungsfilters und zwecks Nachstimmung
der bereits eingebauten Weiche oder eines bereits eingebauten Kanalverbindungsfilters
einzusenden. Die auswechselbaren bzw. ganz entfernbaren Kanalverbindungsfilter in
dem Gehäuse der Bereichsweiche gestatten auf einfachste Weise das Zusammenschalten
aller denkbaren Kombinationen von maximal je zwei Antennen in jedem der beiden Fernsehbereiche.
Natürlich kann es Fälle geben, in denen auch eine andere Weiche benötigt wird. Auch
das Einsetzen dieser neuen Weiche ist ohne weiteres an Ort und Stelle möglich.
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Um die Kanalverbindungsfilter bequem in das Gehäuse einsetzen zu können,
können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Eingangsklemmen der Weiche
Schraubklemmen oder ähnliche Klemmen sein, und die Ausgangskontakte der einsetzbaren
Kanalverbindungsfilter nach Art von Laschen ausgebildet sein, die beim Einsetzen
in das Gehäuse unter die Eingangsklemmen der Weiche gelangen.
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Die Eingangsklemmen der Weiche können also, vorzugsweise mit einem
Schraubenzieher zu betätigende, Schraubenklemmen sein und sind sowohl, bei Vorhandensein
nur einer einzigen Antenne für den betreffenden Frequenzbereich, zum Festklemmen
der Adern des Zuleitungskabels, das von dieser einen Antenne kommt, geeignet als
auch, bei Vorhandensein zweier Antennen für den betreffenden Frequenzbereich, für
das Festklemmen der die Ausgangskontakte des einsetzbaren Kanalverbindungsfilters
bildenden Laschen.
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Damit der Händler, bzw. der Kunde selbst, nicht aus Versehen das Kanalverbindungsfilter
für den höheren Frequenzbereich an den Eingangsklemmen für den niedrigeren Frequenzbereich
der Weiche anbringt, können nach weiteren Merkmalen die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter
des gleichen Frequenzbereiches die gleiche äußere Form haben, während diejenigen
des höheren Bereiches eine abweichende Form von denen des niedrigeren Bereiches
haben. Wie aus den Zeichnungen zu ersehen sein wird, sind im Gehäuse Vorsprünge
vorgesehen, die das Einsetzen-eines Kanalverbindungsfilters an den falschen Platz
unmöglich machen.
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In Durchführung des Erfindungsgedankens können die Bauelemente eines
jeden Kanalverbindungsfilters auf einer etwa rechteckigen Isolierplatte montiert
sein, an deren einer Kante die beiden laschenartigen Ausgangskontakte überstehen.
Es ergibt sich dadurch eine -gute Raumausnutzung des.Innenraumes des Gehäuses.
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Um die einsetzbaren Kanalverbindungsfilter ohne besonderen Aufwand
und möglichst bequem in dem Gehäuse befestigen zu können, können nach einem weiteren
Vorschlag der Erfindung die Laschen steif sein und nach dem Unterklemmen unter die
Eingangsklemmen der Weiche zur Halterung des Kanalverbindungsflters beitragen.
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Es werden also die Laschen, die als Stromleitung zwischen den Kanalverbindungsfiltern
und der Weiche sowieso vorhanden sein müssen, genügend stark ausgeführt, um gleichzeitig
die Kanalverbindungsfilter an der die Laschen tragenden Kante mit der Weiche zu
verbinden, Es wird später an Hand der Zeichnungen gezeigt werden, wie auf einfachste
Weise und ohne besonderen Konstruktionsaufwand die Isolierplatten der Kanalverbindungsfilter
auch an der der vorgenannten Kante gegenüberliegenden Kante im Gehäuse befestigt
werden.
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Als besonders zweckmäßig für die Form des Gehäuses und für die Unterbringung
der Bauelemente der Weiche hat es sich ergeben, wenn das Gehäuse etwa quaderförmig
ist und die Bauelemente der Weiche auf einer schmalen, annähernd rechteckigen und
nahezu die gesamte Länge des Gehäuses einnehmenden Montageplatte befestigt sind,
die symmetrisch zu ihrer kürzeren Mittellinie und in größerer
Entfernung
von letzterer, die je zwei Eingangsklemmen der Weiche trägt, während die beiden
Ausgangsklemmen der Weiche in unmittelbarer Nähe der kürzeren Mittellinie angeordnet
sind.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Montageplatte der Weiche in
der Nähe einer langen Wand des Gehäuses befestigt ist und die Kanalverbindungsfilter
an ein und derselben Längskante der Montageplatte ansetzbar sind, wobei alle Zuleitungskabel
von den Antennen und das Ableitungskabel von unten in das Gehäuse eingeführt werden.
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Man kann sich leicht an Hand der späteren Zeichnungen überzeugen,
daß durch die soeben vorgeschlagene Anordnung der Weiche und der Kanalverbindungsfilter
innerhalb des quaderförmigen Gehäuses die Kanalverbindungsfilter bequem einzusetzen
sind und daß durch die Einführung aller Kabel von unten her in das Gehäuse- ein
Höchstmaß von Abdichtung gegen Regen an den Kabeleinführungsstellen erreicht ist.
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Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Montageplatte der Weiche
etwa T-förmig ausgebildet ist und an ihrem Mittelteil das Hochpaß- sowie das Tiefpaßfilter
untergebracht ist.
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Es ist üblich, die Kabelzuleitungen von den Antennen zu der Einrichtung
zum Zusammenschalten mehrerer Antennen als sogenannte symmetrische Leitungen mit
zwei Adern auszuführen, weil- die Antennen der in Frage kommenden Frequenzen symmetrische
Anschlüsse haben. Diese Leitungen können abgeschirmt oder, als Bandleitungen, unabgeschirmt
sein. Dagegen bevorzugt man für das Antennenableitungskäbel, das von den Ausgangsklem-
-men der Weiche abgeht und in vielen Fällen sehr lang ist, aus Preisgründen ein
sogenanntes koaxiales Kabel mit nur einer Ader. Man muß also zwischen den Ausgangsklemmen
der Weiche und dem Anfang des Antennenableitungskabels ein Symmetrierglied einschalten.
Dieses kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch geschehen, daß an
der unteren Kante des Mittelteiles der etwa T-förmigen Montageplatte ein Symmetrierglied
ansetzbar ist.
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Dieses Symmetrierglied kann, in ähnlicher Weise wie die Kanalverbindungsfilter
an den Eingangsklemmen der Weiche, mittels Laschen an den Ausgangsklemmen der Weiche
befestigt werden.
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Für den Fall, daß man ein symmetrisches zweiadriges Antennenableitungskabel
verwendet, schraubt man unter Fortlassung des Symmetriergliedes die beiden Adern
dieses Kabels unter die Ausgangsklemmen der Weiche.
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Wie bereits erwähnt, können alle Kabel von unten her, also von einer
Seite, in das Gehäuse eingeführt werden. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung
kann an der langen Wand des Gehäuses, die der Weiche gegenüberliegt, eine Schiene
zur Befestigung der von dieser Seite her in das Gehäuse einmündenden Kabel vorgesehen
sein.
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Diese Schiene kann aus Metall sein, so daß bei abgeschirmten Kabeln,
deren Abschirmmäntel an den Berührungsstellen mit der Schiene freigelegt sind und
von denen mindestens der Abschirmmantel eines Kabels Erdpotential führt, durch die
Befestigung auf der Schiene alle Abschirmmäntel auf Erdpotential zu liegen kommen.
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Die Isolierplatten, - auf denen die Kanalverbindungsfilter montiert
sind, können, wie bereits geschildert, mittels der an der einen Kante der Isolierplatte
angebrachten Laschen an der Weiche befestigt werden. .In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung können im Gehäuse Auflager für die Isolierplatten vorgesehen sein,
auf die sich die eingesetzten Platten abstützen. Weiterhin kann zweckmäßigerweise
die eine Kante der das Kanalverbindungsfilter tragenden Isolierplatte unter die
Schiene unterschiebbar sein. Die Lage der Isolierplatten im Gehäuse ist durch die
weiter oben erwähnten Laschen, durch die Auflager und durch die Unterschiebbarkeit
unter die Leiste fixiert. -Um die Bauelemente der einsetzbaren Kanalverbindungsfdter
gegen Beschädigung, insbesondere beim Händler bzw. beim Kunden, zu schützen, können
nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dieauf der Isolierplatte untergebrachten
Bauelemente des Kanalverbindungsfilters mit einer lösbar anzubringenden Schutzkappe
abgedeckt sein.
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Weitere -Einzelheiten der Erfindung sowie- deren-Wirkungsweise seien
an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Einrichtung zum Zusammenschalten von maximal vier Antennen dargestellt ist.
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-F i g. 1 zeigt ein Gehäuse mit einer Weiche,- an die jedoch nur je
eine Antenne des höheren und eine des niedrigeren Frequenzbereiches angeschlossen
ist; F i g. 2. bringt. ein Gehäuse mit einer Weiche und mit einem eingesetzten Kanalverbindungsfilter,
an das zwei Antennen verschiedener Kanäle des betreffenden Frequenzbereiches- angeschlossen
sind, während eine einzelne Antenne des anderen -Frequenzbereiches direkt an die
Weiche angeschaltet ist; F i g. 3 stellt ein Gehäuse mit zwei eingesetzten Kanalverbindungsfiltem
und - einem eingesetzten. Symmetrierglied dar; -F i g. 4 ist ein einzelnes Kanalverbindungsfilter,
das man gegebenenfalls nur in den. linken Teil des Gehäuses einsetzen kann; - -F
i g. 5. ist ein einzelnes Kanalverbindungsfilter für den rechten Teil des Gehäuses.
- -Entsprechend F i g. 1 ist eine Weiche 42, deren nicht gezeichnete Hochpaß- und
Tiefpaßfilter unterhalb einer T-förmigen Montageplatte 2 untergebracht sind, in
ein Gehäuse 1 mittels zweier Schrauben 6 eingeschraubt. -Dabei stützt sich die Montageplatte
auf einen hochkant stehenden Längssteg 7 und auf zwei Querstege 8 des Gehäuses ab,
das durch einen nicht gezeichneten Deckel verschlossen werden- kann. Die Bauelemente
der Weiche sind- untereinander und mit paarweise vorhandenen Klemmen 4, 5, 11 derart
verbunden, daß das den niedrigeren Frequenzbereich durchlassende Tiefpaßfilter der
Weiche z. B. an diebeiden linken Eingangsklemmen 4 (Band I/IH) und das den. höheren
Frequenzbereich durchlassende Hochpaßfilter dementsprechend an die beiden rechten
Eingangsklemmen (Band IV/V) geführt ist, während der gemeinsame Ausgang beider Filter
mit den den Zusammenschaltpunkt der- Weiche bildenden Ausgangsklemmen 11 verbunden
ist.
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Ein von einer auf dem niedrigeren Frequenzbereich abgestimmten Antenne
kommendes Antennenzuleitungskabel 13 ist daher an den linken Klemmen 4, ein Antennenzuleitungskabel
12 von einer auf dem höheren Frequenzbereich arbeitenden Antenne an den rechten
Klemmen 5 angeschlossen und ein, z. B. zu einem Fernsehgerät führendes, Antennenableitungskabel
14 mit den Ausgangsklemmen 11 verbunden.
Eine Schiene
15 ist mittels zweier Gewindeschrauben 16 im Gehäuse 1 festgeschraubt, indem für
diese Schrauben Gewindebohrungen in je einem Bock 17 des Gehäuses vorgesehen sind.
Die Kabel 12, 13, 14 werden mittels an der Schiene anschraubbarer Schellen 19 am
Gehäuse .befestigt. Darüber hinaus kann bei Kabeln mit Abschirmmantel das Erdpotential,
z. B. vom Kabel 14, auf die Schiene übertragen werden und von dieser auf die Abschirmmäntel
der Kabel 12, 13 weitergeleitet werden, wobei natürlich um die Abschirmmäntel herumgespritzte
isolierende Mäntel an den Berührungsstellen mit der Schiene entfernt sein müssen.
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Wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, ist in das Gehäuse 1 eine ein Kanalverbindungsfilter
43 beherbergende Isolierplatte 20 eingesetzt, dessen Bauelemente sich unterhalb
der Platte befinden und nicht sichtbar sind. Entsprechend den Zeichnungen verbindet
das Filter die Kanäle 5 und B. Die Eingänge dieses Filters sind an zwei doppelpolige
Klemmen 22 und 23 geführt, an die zwei von verschiedenen Antennen des niedrigeren
Frequenzbereiches kommende Zuleitungskabel 25, 26 angeschlossen sind. Der den Zusammenschaltpunkt
dieses Filters bildende Ausgang geht an zwei Ausgangskontakte 21, die nach Art von
Laschen ausgebildet sind. -Die Laschen 21 sind unter den beiden Eingangsklemmen
4 der im Gehäuse 1 festsitzenden Montageplatte 2 für die Weiche 42 festgeschraubt.
Wie aus F i g. 2 deutlich zu ersehen, sind die beiden Zungen einer jeden Lasche
länger als für das Unterklemmen unter dem Schraubenkopf unbedingt nötig. Wenn man
das Kanalverbindungsfilter 43 in das Gehäuse einsetzt, so kann man die das Filter
tragende-Isolierplatte 20 von unten her eine gewisse Strecke höher schieben, als
in der Zeichnung dargestellt, bis die untere Kante der Isolierplatte an der oberen
Kante der Schiene 15 vorbeikommt und dann die Isolierplatte so weit in das Gehäuse
1 hineindrücken, bis die obere Fläche der Isolierplatte unter die Ebene der unteren
Fläche der Schiene 15 zu liegen kommt. Dieses Hineindrücken der Isolierplatte wird
durch Auflager 18 begrenzt, die kurze im Gehäuse angebrachte Rippen sind, deren
Ausdehnung deutlich in F i g. 2, rechts der abgebrochen gezeichneten Leiste 15,
zu erkennen ist.
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Wenn die Isolierplatte 20 bei ihrem Einsetzen in das Gehäuse 1 zur
Auflage auf den Auflagern 18 gekommen ist, so zieht man die Platte nach unten, ohne
daß die Laschen 21 aus dem Bereich der Klemmen 4 heraustreten und ohne daß die Isolierplatte
sich von den Auflagern abhebt. Dabei gelangt dann der untere Rand. der Platte zwischen
die Auflager 18 und die Schiene 15,_ so daß nach erfolgtem Festklemmen der Laschen
unter den Klemmen 4 die Isolierplatte unverrückbar fest im Gehäuse sitzt.
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In dem Gehäuse 1 der F i g. 3 sind zwei Isolierplatten 20 und 27 eingesetzt,
von denen die linke z. B. das Kanalverbindungsfilter 43 für den niedrigeren Frequenzbereich
I/III und eine rechte Isolierplatte 27 ein Kanalverbindungsfilter 44 für den höheren
Frequenzbereich IV/V trägt. .An die beiden doppelpoligen, unteren Eingangsklemmen
eines jeden Kanalverbindungsfilters sind jeweils zwei Zuleitungskabel 25, 26 bzw.
28, 29 von Antennen der entsprechenden Frequenzbereiche. angeschlossen. Das Filter
44 verbindet entsprechend F i g. 3 die Kanäle 23 und 32. Es sei in der F i g. 3
als Antennenableitungskabel ein koaxiales Kabel 30 vorgesehen. Deshalb ist zwischen
den beiden symmetrische Hochfrequenzspannungen führenden Ausgangsklemmen 11 der
Weiche und dem Anfang des koaxialen Kabels 30 ein Symmetrierglied 45 zwischengeschaltet,
das unterhalb . eines Isolierstückes 31 angebracht ist. Ähnlich wie bei der das
Kanalverbindungsfüter 43 tragenden Isolierplatte 20 sind auf .dem Isolierstück 31
zwei, die Eingangskontakte des Symmetriergliedes 45 bildende Laschen 32 zum Unterklemmen
unter die Ausgangsklemmen 11 der Weiche 42 vorgesehen. Als Ausgangskontakte des,
Symmetriergliedes sind auf dem Isolierstück -eine Schraubenklemme 33 für
die Ader des koaxialen Kabels 30 und ein Kontaktstreifen 34 angeordnet, auf den.
mittels einer Schelle 35 der Erdpotential führende Abschirmmantel des Kabels 30
angedrückt wird. Das Isolierstück 31 wird, ähnlich wie die unteren Ränder der Isolierplatten
20 und 27, mit seinem unteren Rand einerseits zwischen die beiden Querstege 8 und
andererseits die Schiene 15 geschoben. Dadurch und mittels der beiden Laschen 32
sitzt das Symmetrierglied unverrückbar fest im Gehäuse.
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Wie aus F i g. 1 zu ersehen, sind am unteren Rand der Montageplatte
2 für die Weiche 42 zwei etwa rechteckige Ausnehmungen 9, 36 vorgesehen, und zwar
in verschiedenen Entfernungen von der kürzeren Mittellinie der Montageplatte. Aus
jeder dieser beiden Ausnehmungen ragt ein Vorsprung 10, 37 des senkrecht zur Platte
2 stehenden Längssteges 7 des Gehäuses 1 so weit heraus, daß die beiden Isolierplatten
20 und 27 nur wegen je eines am oberen Rand der. Platten vorhandenen, etwa rechteckigen
Einschnittes 24 bzw. 38 an ihren Platz einsetzbar sind, wie in F i g. 3, 4 und 5
dargestellt. Ein-Einsetzen z. B. des linken für den niedrigeren Frequenzbereich
bemessenen Kanalverbindungsfilters 43 in die rechte. Hälfte des Gehäuses, in der
die beiden Eingangsklemmen 5 für den höheren Frequenzbereich der Weiche vorhanden
sind, wäre unmöglich, weil dann der linke Teil des oberen Randes der Isolierplatte
20, die in F i g. 4 gezeichnet ist, gegen den Vorsprung 37 des Längssteges 7 stoßen
würde. Und umgekehrt könnte man die in F i g. 5 im einzelnen dargestellte Isolierplatte
27 nicht in die linke Hälfte des Gehäuses einsetzen. Man sieht aus den F i g. 4
und 5 deutlich, daß sich der Einschnitt 24 bzw. 38 am oberen Rand der Isolierplatte
20 bzw.- 27 dort befindet, wo sich beim richtigen Einsetzen des Kanalverbindungsfilters
in das Gehäuse 1 der Vorsprug 10 bzw. 37 befindet, dessen Lage aus F i g. 3 zu ersehen
ist.
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Ein Kanalverbindungsfilter 46 der F i g. 4 sei für Kanal 3 und 9 bestimmt,
während ein Filter 47 der F i g. 5 Kanal 25 mit Kanal 43 verbindet. Diese beiden
Filter können gegebenenfalls ohne weiteres statt der in F i g. 3 vorhandenen Filter
43 und 44 in das Gehäuse eingesetzt werden.