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Anordnung für Antennenverstärker in Gemeinschaftsantennenanlagen Die
Erfindung betrifft eine Anordnung für Antennenverstärker in Gemeinschaftsantennenanlagen
mit einem aus einem wannenförmigen Unterteil und einer Abdeckhaube bestehenden Gehäuse,
in dessen Unterteil einzelne auf je einer streifenförmigen Chassisplatte montierte
Verstärker austauschbar nebeneinander von oben .her einsetzbar sind, zu welchem
Zweck längs zwei gegenüberliegenden Seitenwänden ,des Unterteiles je eine Befestigungsleiste
zur Aufnahme der beiden Endabschnitte der Chassisplatten vorgesehen ist und ferner
an einer dieser Seitenwände mit den zum Betrieb der Verstärker erforderlichen Betriebsspeisespannungen
verbundene Steckbuchsen angeordnet sind, in die an einem Endabschnitt der Chassisplatte
auf deren Unterseite angebrachte Steckerstifte beim Einsetzen der Chassisplatte
eingreifen.
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Vorgenannte Antennenverstärker müssen je nach der Anzahl der zur Gemeinschaftsanlage
gehörenden Teilnehmer, je nach der Frequenz der zu empfangenden Hochfrequenzspannungen
und je nachdem, ob nur eines oder mehrere Programme empfangen werden sollen, verschiedenartig
aufgebaut sein. Darüber hinaus kommt es des öfteren vor, daß bei einem fertig montierten
Antennenverstärker später Änderungen vorgenommen werden müssen, um z. B. auch neu
hinzukommende Teilnehmer mit Hochfrequenzspannung zu versorgen, um eine Umschaltung
des Senders auf eine andere Wellenlänge zu berücksichtigen oder um für ein zweites
bzw. drittes Programm die Verstärkung durchführen zu können.
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Es gibt Anordnungen für Antennenverstärker, die zur Versorgung einer
größeren Anzahl von Teilnehmern mit leistungsfähigeren, z. B. mehrstufigen, Verstärkern
und solche, die mit schwächeren, z. B. einstufigen Verstärkern ausgerüstet sind.
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Die mehrstufigen Verstärker mit einer langen streifenförmigen Chassisplatte
sind üblicherweise in breiteren Gehäusen untergebracht, die schwächeren Verstärker
mit einer kurzen Chassisplatte in schmaleren Gehäusen, wobei die Chassisplatten
jeweils parallel zueinander liegen. Es sind auch Anordnungen für Antennenverstärker
bekanntgeworden, in deren breiten Gehäusen zwei hintereinanderliegende kurze Chassisplatten
gemeinsam mit einer oder mehreren langen Chassisplatten montiert sind.
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Die Adern der Hochfrequenz führenden Kabel, die einerseits die Antennenspannung
an den Eingang des Verstärkers bringen und andererseits die verstärkte Spannung
vom Ausgang des Verstärkers zu den Teilnehmeranschlüssen leiten, werden bei einigen
bekannten Anordnungen für Antennenverstärker unmittelbar mit auf den Chassisplatten
vorgesehenen Eingangs- bzw. Ausgangskontaktstücken verbunden und müssen bei der
Montage dann einzeln angeschlossen werden.
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Die Betriebsspeisespannungen, die in einem Netzteil erzeugt werden,
müssen ebenfalls an die einzelnen Chassisplatten herangeführt werden; dabei können
z. B. bei Röhrenverstärkern die Anoden- und Heizspannungen jeweils parallel geschaltet
werden. Dieses geschieht bei einigen bekannten Anordnungen für Antennenverstärker
dadurch, daß vom in demselben Gehäuse untergebrachten Netzteil aus Leitungen zu
den Chassisplatten gelegt und dort an Schraubklemmen angeschraubt werden. Bei einigen
anderen bekannten Anordnungen für Antennenverstärker werden einer jeden. Chassisplatte
über den an deren einem Endabschnitt vorgesehenen Satz Steckerstifte und über am
wannenförmigen Unterteil des Gehäuses angebrachte Steckbuchsen die Betriebsspeisespannungen
zugeführt. Dabei braucht man bei der Montage nur den Satz Steckerstifte der Chassisplatte
in die Steckbuchsen, z. B. von oben her, mit einem Handgriff einzustecken und die
beiden Endabschnitte der Chassisplatte, die sich nach vollendetem Einstecken des
Satzes Steckerstifte auf die an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des Unterteiles
vorgesehenen Befestigungsleisten aufsetzen, auf diesen Leisten anzuschrauben.
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Diese verhältnismäßig einfache Anordnung mit Steckern und Buchsen
hat sich bewährt, wenn es sich darum handelt, lange Chassisplatten nur für breite
Gehäuse
oder kurze Chassisplatten nur für schmale Gehäuse vorzusehen. Man-stößt aber auf
konstruktive Schwierigkeiten, die Forderung nach wahlweiser Unterbringung entweder
von einer langen Chassisplatte oder von zwei bzw nur einer kurzen Chassisplatte
in einem breiten Gehäuse bei steckbarem Anschluß der Betriebsspeisespannungen zu
erfüllen: Man hat sich bisher so zu helfen gewußt, daß man nur die langen Chassisplatten
mit Steckerstiften an deren Unterseite versah und für die kurzen Chassisplatten
nach wie vor direkte Leitungen vom Netzteil aus zu den auf den kurzen Chassisplatten
vorgesehenen Schraubklemmen führte. Statt dieser direkten Leitungen ist auch- bei
einer anderen bekannten Anordnung von Antennenverstärkern ein Kabelbaum zur Verwendung
gekommen, dessen eines Ende ähnliche Steckerstifte, wie sie an den langen Chassisplatten
vorgesehen sind, trägt und der sowohl etwa in seiner Mitte als auch an seinem anderen
Ende Drahtenden aufweist, die unter die Schraubklemmen der kurzen Chassisplatten
geklemmt werden. Die Stekkerstifte des Kabelbaumes werden dann beim Anschluß von
einer kurzen bzw. von zwei hintereinander in einer Reihe liegenden kurzen Chassisplatten
in die für den Anschluß von einer langen Chassisplatte vorgesehenen Steckbuchsen
der Befestigungsleiste gesteckt, die ja die Betriebsspeise-Spannungen führen. Das
Einfügen des Kabelbaumes ist zeitraubend; er wirkt unschön und kann bei der Anlieferung
der kurzen Chassiplatten verlorengehen.
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Es ist bereits eine Verstärkeranordnung bekannt, bei der das Netzteil
und die Verstärkereinheiten in gesonderten, über elektrische Kontakte mit ihren
J3reitseiten aneinanderzureihenden Gehäusekästen eingebaut sind. Die Kontakte bestehen
aus Steckern bzw. Kupplungsstücken sowie aus Buchsen und liegen in einer Flucht
in den Längswänden der Gehäusekästen. Diese bekannte Anordnung, die auf eire Glas
Netzteil sowie alle Verstärkereinheiten umfassendes Gehäuse verzichtet, bietet aber
keine Anregung dafür, wie man in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachte Chassisplatten
leicht auswechselbar machen bzw, wie man statt einer größeren Chassisplatte zwei
kleinere leicht auswechselbar anordnen kann. Außerdem werden derjenigen Verstärkereinheit,
die den größten Abstand vom Netzteil hat, die Betriebsspeisespannungen erst über
die dazwischenliegenden Verstärkereinheiten hindurch zugeführt, was bei der dadurch
verursachten Summierung der Kontaktwiderstände einen unzulässigen Spannungsabfall
im Heizstromkreis zur Folge haben kann.
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Die Erfindung schlägt :eine bessere Lösung vor. Die Erfindung besteht
darin, daß zum Austauschen eines Verstärkerstreifens (mit langer Chassisplatte)
gegen zwei einzelne, hintereinander in einer Reihe angeordnete Verstärkerstreifen
halber Länge (mit kurzer Chassisplatte) an beiden Endabschnitten der kurzen Chassisplatte
auf deren Unterseite je ein Satz nach unten gerichteter Steckerstifte vorgesehen
ist, deren einander .entsprechende Stifte miteinander verbunden sind, und daß zwischen
den aneinander grenzenden Endabschnitten der hintereinander in einer Reihe angeordneten
kurzen Chassisplatten ein zusätzliches, gleichzeitig die Endabschnitte abstützendes
Kupplungsstück für die Steckerstifte der Endabschnitte vorgesehen ist.
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Bei dem Einsetzen einer einzelnen kurzen Chassisplatte steckt man
jetzt mit einem einzigen Handgriff sowohl den an dem einen Endabschnitt dieser Chassisplatte
vorgesehenen Satz Steckerstifte in die die Betriebsspeisespannungen -führenden Steckbuchsen
an .dem wannenförmigen Unterteil des Gehäuses alsauch den an dem anderen Endabschnitt
befindlichen zweiten. Satz Steckerstifte in einen Satz Steckbuchsen des Kupplungsstückes,
wodurch diese Steckbuchsen ebenfalls die Betriebsspeisespannungen erhalten. Dieses
.Kupplungsstück ist auf dem Boden des wannenförmigen Unterteiles befestigt und dient
seinerseits als Stütze für die kurze Chassisplatte.
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Will man nun eine zweite kurze Chassisplatte in Reihe hinter die bereits
eingebrachte erste einsetzen, so steckt man ebenfalls mit einem Handgriff den an
dem einen Endabschnitt dieser Chassisplatte befindlichen Satz Steckerstifte in einen
bisher unbenutzten zweiten Satz -am Kupplungsstück vorgesehener und mit dem ersten
Satz Steckbuchsen elektrisch verbundener Steckbuchsen. Man legt damit die Betriebsspeisespannungen
an den auf dieser zweiten Chassisplatte aufmontierten Verstärker. Der Satz Steckerstifte
am anderen Endabschnitt der zuletzt eingesetzten kurzen Chassisplatte bleibt unbenutzt;
er hätte nur dann eine Funktion, wenn diese Chassisplatte als erste zwischen .den
Satz Steckbuchsen des Unterteiles und den des Kupplungsstückes zu liegen käme.
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Durch die erfindungsgemäße Anbringung eines Satzes von Steckerstiften
an jedem Endabschnitt der kurzen Chassisplatten erübrigt sich ein Anschrauben vom
Netzteil kommender Leitungen. Hierdurch wird an Montagezeit gespart, und außerdem
erhält der Verstärker durch den Wegfall der bisher teilweise sichtbar verlaufenden
Leitungen ein gefälligeres Aussehen, weil sich die Steckerstifte und vieren Verbin-.dungen
unterhalb der Chassisplatte befinden.
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Die kurze Chassisplatte trägt, wie ausgeführt, an jedem Endabschnitt
je einen Satz Steckerstifte, wobei die Steckerstifte des einen, z. B. des rechten,
Endabschnittes, in dessen Bereich z. B. das die verstärkte Hochfrequenzspannung
führende Ausgangskontaktstück liegt, mit den entsprechenden Steckerstiften des anderen,
also des linken, Endabschnittes, in des= sen Bereich das Eingangskontaktstück liegt,
durch Leitungsdrähte verbunden sind.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung .der Erfindung können nun die Steckerstifte
der beiden Endabschnitte einer jeden kurzen Chassisplatte so miteinander verbunden
sein, daß je zwei miteinander verbundene Steckerstifte auf einer durch den Mittelpunkt
der Chassisplatte gehenden Geraden liegen sowie von diesem Mittelpunkt gleichen
Abstand haben, und ferner die Steckbuchsen der beiden Isolierplatten des Kupplungsstückes
in entsprechender Weise elektrisch verbunden sein.
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Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß man die kurze Chassisplatte wahlweise
entweder mit dem einen Satz Steckerstifte an ihrem einen Endabschnitt, z. B. an
dem das Ausgangskontaktstück tragenden, öder mit dem anderen Satz Steckerstifte
am anderen Endabschnitt, also am das Eingangskontaktstück tragenden, in den Satz
Steckbuchsen einstecken kann, welcher an dem wannenförmigen Unterteil des. Gehäuses
angeordnet ist. Auf diese Weise kann man wahlweise das Ausgang skontaktstück an
die rechte Seite .des Gehäuses oder an die linke plazieren, je nachdem, ob das die
verstärkte Hochfrequenzspan= nung führende Kabel nach rechts oder nach links das
Gehäuse verlassen soll.
Außerdem kann man bei dieser eine bevorzugte
Ausführungsmöglichkeit darstellenden Verdrahtung der Steckerstifte und der Steckbuchsen
am Kupplungsstück eine kurze Chassisplatte niemals so einsetzen, daß etwa dem Heizfaden
der Röhre dieses Verstärkers die hohe Anodenspannung zugeführt wird und der Heizfaden
durchbrennt. Dieser Schadensfall könnte eintreten, wenn je zwei miteinander durch
Leitungsdrähte verbundene Steckerstifte auf einander parallelen Geraden liegen und
die so verdrahtete kurze Chassisplatte um 180° in ihrer Ebene gedreht eingesetzt
wird.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie deren Wirkungsweise seien
an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Anordnung für Antennenverstärker dargestellt ist.
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F i g. 1 bringt in verkleinertem Maßstab eine Ansicht in das Innere
eines wannenförmigen Unterteiles eines Gehäuses, in das nur eine streifenförmige
Chassisplatte mit einem Netzteil für die Betriebsspeisespannungen eingesetzt ist;
F i g. 2 entspricht F i, g. 1, jedoch ist eine lange Chassisplatte mit einem zweistufigen
Röhrenverstärker eingesetzt; F i g. 3 entspricht F i g. 1, jedoch ist ein Stützwinkel
auf dem Boden des Unterteiles befestigt; F i g. 4 ist eine Ansicht in das Unterteil
mit dem Netzteil und einer kurzen Chassisplatte; F i g. 5 entspricht F i g. 1, jedoch
ist ein Kupplungsstück auf dem Boden des Unterteiles befestigt; F i g. 6 zeigt ein
Unterteil mit dem Netzteil und zwei kurzen Chassisplatten; F i g. 7 ist die Ansicht
einer kurzen Chassisplatte von unten in natürlichem Maßstab; F i g. 8 bringt eine
perspektivische Ansicht des Stützwinkels von unten; F i g. 9 und 10 zeigen perspektivische
Ansichten des Kupplungsstückes von unten bzw. von oben; F i g. 11 ist ein Schnitt
in der Ebene XI-XI der F i g. 3 mit einem Schnitt durch eine Abdeckhaube des Gehäuses;
F i g. 12 bringt einen Schnitt in der Ebene XII-XII der F i g. 6 mit der Abdeckhaube.
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Eine Anordnung für Antennenverstärker ist in einem aus einem wannenförmigen
Unterteil 1 und einer Abdeckhaube 51 bestehenden Gehäuse untergebracht, wobei beide
Teile Belüftungsschlitze 52 entsprechend F i g. 11, 12 besitzen.
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An der linken und rechten Seitenwand des Unterteiles 1 sind, wie aus
F i g. 1 zu ersehen, eine einfache Befestigungsleiste 3 und eine abgestufte Befestigungsleiste
2 befestigt, deren Querschnitte in F i g. 11 gezeichnet. Auf diesen Leisten ist
"eine fast über die ganze Breite des Unterteiles sich erstrekkende lange Chassisplatte
4 mit einem aus Bauelementen 5 bestehenden Netzteil mittels Schrauben befestigt..
Außerdem ist auf der unteren Stufe der rechten Befestigungsleiste 2 ein isolierter,
drei Steckbuchsen 37 tragender Streifen 47 und in dessen Längsrichtung daneben .ein
zweiter .durch die Chassispiatte 4 verdeckter Streifen angebracht.
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In .die verdeckten Steckbuchsen der Befestigungsleiste 2 unterhalb
der Chassisplatte 4 paßt ein Satz von drei nicht gezeichneten Steckerstiften, welche
auf der unteren Fläche des rechten Endabschnittes der Chassisplatte nach unten gerichtet,
mittels eines isolierten Streifens befestigt sind und an welche die im Netzteil
dieser Chassisplatte erzeugten Betriebsspeisespannungen angeschlossen sind, z. B.
.das Potential des Chassis, das der Heizspannung und das der Anodenspannung.
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Beim Einsetzen der Chassisplatte 4 mit dem Netzteil in das Unterteil
1 gelangt der Satz Steckerstifte dieser Chassisplatte in die verdeckt unter der
Platte liegenden drei Steckbuchsen. Da dieser Satz Steckbuchsen mit den sichtbaren
Steckbuchsen 37 des isolierten Streifens 47 mittels nicht gezeichneter Leitungsdrähte
parallel geschaltet ist, so liegen auch an diesen drei Steckbuchsen 37 die drei
Potentiale der Betriebsspeisespannungen.
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In das Unterteil 1 ist entsprechend F i g. 2 eine lange Chassisplatte
7 eingesetzt, mit einem zwei Röhren 8 aufweisenden Verstärker. Diese Chassisplatte
trägt in derselben Weise wie die Chassisplatte 4 des Netzteiles einen Satz Steckerstifte,
welche nunmehr die drei Potentiale der Betriebsspeisespannungen über das Paar Steckbuchsen
37 erhalten.
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Soll in dasselbe, bereits mit der Chassisplatte 4 des Netzteiles ausgerüstete
Unterteil 1 eine kurze Chassisplatte 10 entsprechend F i g. 4 eingesetzt werden,
so befestigt man zunächst, wie in F i g. 3 angedeutet, einen Stützwinkel 9 auf dem
Boden des Unterteiles. Dieser Stützwinkel ist in F i g. 8 einzeln gezeichnet und
ist U-förmig .gebogen. Der eine in F i g. 8 obere Schenkel besitzt eine besondere
Befestigungseinrichtung, die aus einem aus dem Material des Schenkels nach außen
herausgerissenen und mit einer Hinterschneidung 35 versehenen Lappen 34 besteht.
Dieser Lappen setzt sich nach seinem Durchstecken in ein auf dem Boden des Unterteiles
1 vorgesehenes Langloch 6 hinter den Rand dieses Loches, wenn man den Stützwinkel
9 um einen .gewissen Winkel dreht, z. B. in die in F i g. 3 gezeichnete Lage bringt.
Der mit zwei Gewindebohrungen 33 versehene andere Schenkel des Stützwinkels dient
als Auflagefläche für den linken Endabschnitt der kurzen Chassisplatte 10.
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Die kurze Chassisplatte 10 trägt, wie aus Fi.g. 4, 6 oder 12 zu ersehen,
auf ihrer Oberseite neben anderen Bauelementen eine Röhre 11, ein Eingangskontaktstück
20 für ein von der Antenne kommendes Kabel 17 und ein Ausgangskontaktstück 22 für
ein zum Teilnehmer gehendes Kabel 18. Die Abschirmgefechte der Kabel werden mittels
Schellen 23 auf der Oberfläche der Chassisplatte festgeklemmt. Der rechte Endabschnitt
der Chassisplatte wird auf der oberen Stufe der Befestigungsleiste 2, der linke
auf dem Stützwinkel 9 angeschraubt. Statt Röhren können natürlich auch Transistoren
auf der Chassisplatte vorgesehen sein.
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Auf der Unterseite der kurzen Chassisplatte 10, und zwar an jedem
Endabschnitt sind entsprechend F i g. 7, 12 neben anderen Bauelementen zwei isolierte
Steckerstreifen 25, 26 mit je einem Satz Stekkerstifte 27, 28 angebracht, z. B.
mittels Niete 16. In derselben Weise ist, wie weiter oben behandelt, der Satz Steckerstifte
montiert, der sich auf der unteren Fläche des rechten Endabschnittes der das Netzteil
tragenden Chassisplatte 4 der F i g. 6 befindet.
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Die Steckerstifte 27 des rechten Endabschnittes der kurzen Chassisplatte
10 sind mit den Steckerstiften 28 des linken Endabschnittes so miteinander
durch Leitungsdrähte 31, 32 verbunden, wie es F i g. 7 deutlich zeigt. Der in dieser
Figur hinterste
Steckerstift 28 sowie der vorderste Steckerstift
27 sind jeweils mittels einer lappenförmigen Ausbiegung 29, 30 des Blechmaterials
der Chassisplatte mit letzterer verlötet. Jedenfalls liegen je zwei miteinander
durch Leitungsdrähte bzw. über das Chassis verbundene Steckerstifte jeweils auf
einer durch den Mittelpunkt der Chassisplatte gehenden Geraden und haben jeweils
von diesem Mittelpunkt gleichen Abstand. Der eine Satz Steckerstifte 27 ist also
mit dem anderen Satz Steckerstifte 28 über Kreuz verdrahtet.
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Man kann also ohne weiteres die kurze Chassisplatte 10 entweder, wie
es in F i g. 6 gezeichnet, so einsetzen, daß das Eingangskontaktstück 20 links und
das Ausgangskontaktstück 22 rechts liegt, oder unter Drehung der Chassisplatte um
180° in ihrer Ebene so, daß umgekehrt ,das Ausgangskontaktstück 22 links und das
Eingangskontaktstück 20 rechts liegt. Bei beiden Plazierungen liegen die richtigen
Potentiale der Betriebsspeisespannungen an den Steckerstiften des Verstärkers.
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Will man außer der kurzen Chassisplatte 10, die entsprechend
F i g. 4 mittels .des Stützwinkels 9 im Unterteil 1 des Gehäuses befestigt ist,
auch noch eine zweite kurze Chassisplatte 15 entsprechend F i g. 6 einsetzen, so
braucht man nur statt des Stützwinkels 9 ein in F i g. 9, 10 .gesondert .gezeichnetes
Kupplungsstück 12 zu verwenden.
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Dieses Kupplungsstück 12 ist aus Blech gebogen, und zwar aus einem
U-förmigen Blechteil 44 sowie aus einem mit letzterem, z. B. durch Schweißung, verbundenen,
winkelförmigen Blechteil 45. Es besitzt auf seiner Grundfläche eine zu seiner
lösbaren Befestigung auf dem Boden des Unterteiles 1 des Gehäuses dienende Befestigungseinrichtung,
die in derselben Weise wie beim Stützwinkel 9 der Fi.g. 8 aus einem aus der Grundfläche
des U-förmigen Blechteiles 44 nach außen herausgerissenen und mit einer Hinterschneidung
versehenen Lappen 36 besteht. Ferner dient der eine Schenkel des winkelförmigen
Blechteiles 45 als Auflagefläche für die Befestigung der aneinandergrenzenden Endabschnitte
der beiden kurzen Chassisplatten 10, 15, die mittels Schrauben 48 und Gewindebohrungen
46 auf dem Kupplungsstück angeschraubt werden. Schließlich sind an jedem Schenkel
des U-förmigen Blechteiles 44 zwei seitliche Ausleger 49, 53, 54, 55 mit Langlöchern
42 vorgesehen. Auf diesen Auslegern sind mittels geeignet ausgebildeter Niete 43
zwei mit je einem Satz von drei Steckbuchsen 38, 50 besetzte Isolierplatten 13,
14 derart montiert, daß letztere infolge der in den Auslegern vorgesehenen Langlöcher
42 um einen kleinen Betrag nach links oder rechts verschiebbar sind.
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Man kann das U-förmig gebogene Blechteil 44 des Kupplungsstückes 12
auch abweichend von der in F i g. 9, 10 dargestellten Form dadurch anfertigen, daß
man nur die Ausleger 49, 53 bzw. die Ausleger 54, 55 und die jeweils benachbarten
Partien der Schenkel sowie der Grundfläche des Blechteiles. 44 U-förmig biegt, wobei
diese beiden aus je einem Streifen U-förmig gebogenen Blechteile mit einem neuen,
der Grundfläche des gezeichneten Blechteiles 44 entsprechenden ebenen Blechteil
zusammengeschweißt werden. Man spart auf diese Weise Blechmaterial.
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Schließlich kann das Kupplungsstück ebenfalls abweichend von der Zeichnung
unter Wegfall des winkelförmigen Blechteiles 45 aus dem U-förmigen v Blechteil 44
und aus einem zweiten U-förmigen Blechteil zusammengesetzt sein, das nur etwas kürzere
Schenkel als das Blechteil 44 hat. Beide U-förmigen Blechteile stehen sich mit ihren
Hohlseiten gegenüber und sind durch vier Niete derart unverrückbar miteinander verbunden,
daß die Isolierplatten 13, 14 zwischen den vier Auslegern des einen U-förmigen Blechteiles
und den vier Auslegern des anderen in derselben Richtung verschiebbar sind, wie
aus F i g. 9 zu ersehen. Die Ausleger der beiden U-förmigen Blechteile besitzen
keine Langlöcher, sondern nur Durchgangslöcher für die Nietenden; dafür aber erhalten
die Isolierplatten Langlöcher für den freien Durchtritt der Niete, an deren jedem
Ende einer der acht Ausleger für sich festgenietet ist.
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Der Satz Steckbuchsen 38 des in F i g. 9 gezeichneten Kupplungsstückes
12 ist mit dem Satz Steckbuchsen 50 durch drei Leitungsdrähte 39, 40, 41 in entsprechender
Weise über Kreuz verdrahtet, wie es bei dem Satz Steckerstifte 28 und dem Satz Steckerstifte
27 der F i g. 7 der Fall ist. Dadurch führt z. B. die hinterste Steckbuchse 38 der
F i g. 10 dasselbe Potential wie die vorderste Steckbuchse 50, und diese wiederum
erhält durch das Einsetzen der kurzen Chassisplatte 10 in das Unterteil 1, welcher
Zustand in Fi.g. 6 dargestellt ist, dasselbe Potential wie die hinterste Steckbuchse
37 des auf der Befestigungsleiste 2 angebrachten isolierten Buchsenstreifens
47.
Jedenfalls sind die Potentiale der Betriebsspeisespannungen an dem Satz
Steckbuchsen 38 genauso verteilt wie an dem Satz Steck-buchsen 37, und der Verstärker
der Chassisplatte 15 erhält die richtigen Betriebsspeisespannungen, wenn man ihn
links von der bereits eingesetzten Chassisplatte 10 in das Unterteil 1 entsprechend
F i g. 6 einsetzt.
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Es ,ist natürlich gleichgültig, ob die Chassisplatte 15 in :der in
F i g. 6 gezeichneten Lage, also links das Eingangskontaktstück 19 und rechts das
Ausgangskontaktstück 21, oder um 180° in ihrer Ebene gedreht in das Unterteil 1
eingesetzt wird.
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Um Fabrikationstoleranzen auszugleichen, sind außer den Langlöchern
42 in den Auslegern 49, 53, 54, 55 der F i g. 9, 10 auch Langlöcher 24 in
den Endabschnitten der Chassisplatten 10, 15 vorgesehen: Wie aus F i, g. 6 zu ersehen,
kann man gegebenenfalls ohne weiteres und bequem die Chassisplatte 10 herausziehen
und durch eine neue ersetzen, ohne daß man die Chassisplatte 15 zu entfernen braucht.
Ebenso bequem könnte man bei einer in einem größeren Gehäuse untergebrachten höheren
Anzahl von Chassisplatten eine jede einzeln auswechseln. Bei derartigen bekanntgewordenen
Verstärkeranordnungen kann man nur diejenigen Verstärker bequem austauschen, der
als äußerster der Reihe liegt.