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DE1213018B - Anordnung fuer Antennenverstaerker in Gemeinschaftsantennenanlagen - Google Patents

Anordnung fuer Antennenverstaerker in Gemeinschaftsantennenanlagen

Info

Publication number
DE1213018B
DE1213018B DEB80027A DEB0080027A DE1213018B DE 1213018 B DE1213018 B DE 1213018B DE B80027 A DEB80027 A DE B80027A DE B0080027 A DEB0080027 A DE B0080027A DE 1213018 B DE1213018 B DE 1213018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
chassis plate
coupling piece
plates
end sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB80027A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dolling
Lutz Jueterbock
Gerhard Fricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHOTOKINO GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical PHOTOKINO GmbH
Priority to DEB80027A priority Critical patent/DE1213018B/de
Publication of DE1213018B publication Critical patent/DE1213018B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/04Metal casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung für Antennenverstärker in Gemeinschaftsantennenanlagen Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Antennenverstärker in Gemeinschaftsantennenanlagen mit einem aus einem wannenförmigen Unterteil und einer Abdeckhaube bestehenden Gehäuse, in dessen Unterteil einzelne auf je einer streifenförmigen Chassisplatte montierte Verstärker austauschbar nebeneinander von oben .her einsetzbar sind, zu welchem Zweck längs zwei gegenüberliegenden Seitenwänden ,des Unterteiles je eine Befestigungsleiste zur Aufnahme der beiden Endabschnitte der Chassisplatten vorgesehen ist und ferner an einer dieser Seitenwände mit den zum Betrieb der Verstärker erforderlichen Betriebsspeisespannungen verbundene Steckbuchsen angeordnet sind, in die an einem Endabschnitt der Chassisplatte auf deren Unterseite angebrachte Steckerstifte beim Einsetzen der Chassisplatte eingreifen.
  • Vorgenannte Antennenverstärker müssen je nach der Anzahl der zur Gemeinschaftsanlage gehörenden Teilnehmer, je nach der Frequenz der zu empfangenden Hochfrequenzspannungen und je nachdem, ob nur eines oder mehrere Programme empfangen werden sollen, verschiedenartig aufgebaut sein. Darüber hinaus kommt es des öfteren vor, daß bei einem fertig montierten Antennenverstärker später Änderungen vorgenommen werden müssen, um z. B. auch neu hinzukommende Teilnehmer mit Hochfrequenzspannung zu versorgen, um eine Umschaltung des Senders auf eine andere Wellenlänge zu berücksichtigen oder um für ein zweites bzw. drittes Programm die Verstärkung durchführen zu können.
  • Es gibt Anordnungen für Antennenverstärker, die zur Versorgung einer größeren Anzahl von Teilnehmern mit leistungsfähigeren, z. B. mehrstufigen, Verstärkern und solche, die mit schwächeren, z. B. einstufigen Verstärkern ausgerüstet sind.
  • Die mehrstufigen Verstärker mit einer langen streifenförmigen Chassisplatte sind üblicherweise in breiteren Gehäusen untergebracht, die schwächeren Verstärker mit einer kurzen Chassisplatte in schmaleren Gehäusen, wobei die Chassisplatten jeweils parallel zueinander liegen. Es sind auch Anordnungen für Antennenverstärker bekanntgeworden, in deren breiten Gehäusen zwei hintereinanderliegende kurze Chassisplatten gemeinsam mit einer oder mehreren langen Chassisplatten montiert sind.
  • Die Adern der Hochfrequenz führenden Kabel, die einerseits die Antennenspannung an den Eingang des Verstärkers bringen und andererseits die verstärkte Spannung vom Ausgang des Verstärkers zu den Teilnehmeranschlüssen leiten, werden bei einigen bekannten Anordnungen für Antennenverstärker unmittelbar mit auf den Chassisplatten vorgesehenen Eingangs- bzw. Ausgangskontaktstücken verbunden und müssen bei der Montage dann einzeln angeschlossen werden.
  • Die Betriebsspeisespannungen, die in einem Netzteil erzeugt werden, müssen ebenfalls an die einzelnen Chassisplatten herangeführt werden; dabei können z. B. bei Röhrenverstärkern die Anoden- und Heizspannungen jeweils parallel geschaltet werden. Dieses geschieht bei einigen bekannten Anordnungen für Antennenverstärker dadurch, daß vom in demselben Gehäuse untergebrachten Netzteil aus Leitungen zu den Chassisplatten gelegt und dort an Schraubklemmen angeschraubt werden. Bei einigen anderen bekannten Anordnungen für Antennenverstärker werden einer jeden. Chassisplatte über den an deren einem Endabschnitt vorgesehenen Satz Steckerstifte und über am wannenförmigen Unterteil des Gehäuses angebrachte Steckbuchsen die Betriebsspeisespannungen zugeführt. Dabei braucht man bei der Montage nur den Satz Steckerstifte der Chassisplatte in die Steckbuchsen, z. B. von oben her, mit einem Handgriff einzustecken und die beiden Endabschnitte der Chassisplatte, die sich nach vollendetem Einstecken des Satzes Steckerstifte auf die an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des Unterteiles vorgesehenen Befestigungsleisten aufsetzen, auf diesen Leisten anzuschrauben.
  • Diese verhältnismäßig einfache Anordnung mit Steckern und Buchsen hat sich bewährt, wenn es sich darum handelt, lange Chassisplatten nur für breite Gehäuse oder kurze Chassisplatten nur für schmale Gehäuse vorzusehen. Man-stößt aber auf konstruktive Schwierigkeiten, die Forderung nach wahlweiser Unterbringung entweder von einer langen Chassisplatte oder von zwei bzw nur einer kurzen Chassisplatte in einem breiten Gehäuse bei steckbarem Anschluß der Betriebsspeisespannungen zu erfüllen: Man hat sich bisher so zu helfen gewußt, daß man nur die langen Chassisplatten mit Steckerstiften an deren Unterseite versah und für die kurzen Chassisplatten nach wie vor direkte Leitungen vom Netzteil aus zu den auf den kurzen Chassisplatten vorgesehenen Schraubklemmen führte. Statt dieser direkten Leitungen ist auch- bei einer anderen bekannten Anordnung von Antennenverstärkern ein Kabelbaum zur Verwendung gekommen, dessen eines Ende ähnliche Steckerstifte, wie sie an den langen Chassisplatten vorgesehen sind, trägt und der sowohl etwa in seiner Mitte als auch an seinem anderen Ende Drahtenden aufweist, die unter die Schraubklemmen der kurzen Chassisplatten geklemmt werden. Die Stekkerstifte des Kabelbaumes werden dann beim Anschluß von einer kurzen bzw. von zwei hintereinander in einer Reihe liegenden kurzen Chassisplatten in die für den Anschluß von einer langen Chassisplatte vorgesehenen Steckbuchsen der Befestigungsleiste gesteckt, die ja die Betriebsspeise-Spannungen führen. Das Einfügen des Kabelbaumes ist zeitraubend; er wirkt unschön und kann bei der Anlieferung der kurzen Chassiplatten verlorengehen.
  • Es ist bereits eine Verstärkeranordnung bekannt, bei der das Netzteil und die Verstärkereinheiten in gesonderten, über elektrische Kontakte mit ihren J3reitseiten aneinanderzureihenden Gehäusekästen eingebaut sind. Die Kontakte bestehen aus Steckern bzw. Kupplungsstücken sowie aus Buchsen und liegen in einer Flucht in den Längswänden der Gehäusekästen. Diese bekannte Anordnung, die auf eire Glas Netzteil sowie alle Verstärkereinheiten umfassendes Gehäuse verzichtet, bietet aber keine Anregung dafür, wie man in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachte Chassisplatten leicht auswechselbar machen bzw, wie man statt einer größeren Chassisplatte zwei kleinere leicht auswechselbar anordnen kann. Außerdem werden derjenigen Verstärkereinheit, die den größten Abstand vom Netzteil hat, die Betriebsspeisespannungen erst über die dazwischenliegenden Verstärkereinheiten hindurch zugeführt, was bei der dadurch verursachten Summierung der Kontaktwiderstände einen unzulässigen Spannungsabfall im Heizstromkreis zur Folge haben kann.
  • Die Erfindung schlägt :eine bessere Lösung vor. Die Erfindung besteht darin, daß zum Austauschen eines Verstärkerstreifens (mit langer Chassisplatte) gegen zwei einzelne, hintereinander in einer Reihe angeordnete Verstärkerstreifen halber Länge (mit kurzer Chassisplatte) an beiden Endabschnitten der kurzen Chassisplatte auf deren Unterseite je ein Satz nach unten gerichteter Steckerstifte vorgesehen ist, deren einander .entsprechende Stifte miteinander verbunden sind, und daß zwischen den aneinander grenzenden Endabschnitten der hintereinander in einer Reihe angeordneten kurzen Chassisplatten ein zusätzliches, gleichzeitig die Endabschnitte abstützendes Kupplungsstück für die Steckerstifte der Endabschnitte vorgesehen ist.
  • Bei dem Einsetzen einer einzelnen kurzen Chassisplatte steckt man jetzt mit einem einzigen Handgriff sowohl den an dem einen Endabschnitt dieser Chassisplatte vorgesehenen Satz Steckerstifte in die die Betriebsspeisespannungen -führenden Steckbuchsen an .dem wannenförmigen Unterteil des Gehäuses alsauch den an dem anderen Endabschnitt befindlichen zweiten. Satz Steckerstifte in einen Satz Steckbuchsen des Kupplungsstückes, wodurch diese Steckbuchsen ebenfalls die Betriebsspeisespannungen erhalten. Dieses .Kupplungsstück ist auf dem Boden des wannenförmigen Unterteiles befestigt und dient seinerseits als Stütze für die kurze Chassisplatte.
  • Will man nun eine zweite kurze Chassisplatte in Reihe hinter die bereits eingebrachte erste einsetzen, so steckt man ebenfalls mit einem Handgriff den an dem einen Endabschnitt dieser Chassisplatte befindlichen Satz Steckerstifte in einen bisher unbenutzten zweiten Satz -am Kupplungsstück vorgesehener und mit dem ersten Satz Steckbuchsen elektrisch verbundener Steckbuchsen. Man legt damit die Betriebsspeisespannungen an den auf dieser zweiten Chassisplatte aufmontierten Verstärker. Der Satz Steckerstifte am anderen Endabschnitt der zuletzt eingesetzten kurzen Chassisplatte bleibt unbenutzt; er hätte nur dann eine Funktion, wenn diese Chassisplatte als erste zwischen .den Satz Steckbuchsen des Unterteiles und den des Kupplungsstückes zu liegen käme.
  • Durch die erfindungsgemäße Anbringung eines Satzes von Steckerstiften an jedem Endabschnitt der kurzen Chassisplatten erübrigt sich ein Anschrauben vom Netzteil kommender Leitungen. Hierdurch wird an Montagezeit gespart, und außerdem erhält der Verstärker durch den Wegfall der bisher teilweise sichtbar verlaufenden Leitungen ein gefälligeres Aussehen, weil sich die Steckerstifte und vieren Verbin-.dungen unterhalb der Chassisplatte befinden.
  • Die kurze Chassisplatte trägt, wie ausgeführt, an jedem Endabschnitt je einen Satz Steckerstifte, wobei die Steckerstifte des einen, z. B. des rechten, Endabschnittes, in dessen Bereich z. B. das die verstärkte Hochfrequenzspannung führende Ausgangskontaktstück liegt, mit den entsprechenden Steckerstiften des anderen, also des linken, Endabschnittes, in des= sen Bereich das Eingangskontaktstück liegt, durch Leitungsdrähte verbunden sind.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung .der Erfindung können nun die Steckerstifte der beiden Endabschnitte einer jeden kurzen Chassisplatte so miteinander verbunden sein, daß je zwei miteinander verbundene Steckerstifte auf einer durch den Mittelpunkt der Chassisplatte gehenden Geraden liegen sowie von diesem Mittelpunkt gleichen Abstand haben, und ferner die Steckbuchsen der beiden Isolierplatten des Kupplungsstückes in entsprechender Weise elektrisch verbunden sein.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß man die kurze Chassisplatte wahlweise entweder mit dem einen Satz Steckerstifte an ihrem einen Endabschnitt, z. B. an dem das Ausgangskontaktstück tragenden, öder mit dem anderen Satz Steckerstifte am anderen Endabschnitt, also am das Eingangskontaktstück tragenden, in den Satz Steckbuchsen einstecken kann, welcher an dem wannenförmigen Unterteil des. Gehäuses angeordnet ist. Auf diese Weise kann man wahlweise das Ausgang skontaktstück an die rechte Seite .des Gehäuses oder an die linke plazieren, je nachdem, ob das die verstärkte Hochfrequenzspan= nung führende Kabel nach rechts oder nach links das Gehäuse verlassen soll. Außerdem kann man bei dieser eine bevorzugte Ausführungsmöglichkeit darstellenden Verdrahtung der Steckerstifte und der Steckbuchsen am Kupplungsstück eine kurze Chassisplatte niemals so einsetzen, daß etwa dem Heizfaden der Röhre dieses Verstärkers die hohe Anodenspannung zugeführt wird und der Heizfaden durchbrennt. Dieser Schadensfall könnte eintreten, wenn je zwei miteinander durch Leitungsdrähte verbundene Steckerstifte auf einander parallelen Geraden liegen und die so verdrahtete kurze Chassisplatte um 180° in ihrer Ebene gedreht eingesetzt wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie deren Wirkungsweise seien an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung für Antennenverstärker dargestellt ist.
  • F i g. 1 bringt in verkleinertem Maßstab eine Ansicht in das Innere eines wannenförmigen Unterteiles eines Gehäuses, in das nur eine streifenförmige Chassisplatte mit einem Netzteil für die Betriebsspeisespannungen eingesetzt ist; F i g. 2 entspricht F i, g. 1, jedoch ist eine lange Chassisplatte mit einem zweistufigen Röhrenverstärker eingesetzt; F i g. 3 entspricht F i g. 1, jedoch ist ein Stützwinkel auf dem Boden des Unterteiles befestigt; F i g. 4 ist eine Ansicht in das Unterteil mit dem Netzteil und einer kurzen Chassisplatte; F i g. 5 entspricht F i g. 1, jedoch ist ein Kupplungsstück auf dem Boden des Unterteiles befestigt; F i g. 6 zeigt ein Unterteil mit dem Netzteil und zwei kurzen Chassisplatten; F i g. 7 ist die Ansicht einer kurzen Chassisplatte von unten in natürlichem Maßstab; F i g. 8 bringt eine perspektivische Ansicht des Stützwinkels von unten; F i g. 9 und 10 zeigen perspektivische Ansichten des Kupplungsstückes von unten bzw. von oben; F i g. 11 ist ein Schnitt in der Ebene XI-XI der F i g. 3 mit einem Schnitt durch eine Abdeckhaube des Gehäuses; F i g. 12 bringt einen Schnitt in der Ebene XII-XII der F i g. 6 mit der Abdeckhaube.
  • Eine Anordnung für Antennenverstärker ist in einem aus einem wannenförmigen Unterteil 1 und einer Abdeckhaube 51 bestehenden Gehäuse untergebracht, wobei beide Teile Belüftungsschlitze 52 entsprechend F i g. 11, 12 besitzen.
  • An der linken und rechten Seitenwand des Unterteiles 1 sind, wie aus F i g. 1 zu ersehen, eine einfache Befestigungsleiste 3 und eine abgestufte Befestigungsleiste 2 befestigt, deren Querschnitte in F i g. 11 gezeichnet. Auf diesen Leisten ist "eine fast über die ganze Breite des Unterteiles sich erstrekkende lange Chassisplatte 4 mit einem aus Bauelementen 5 bestehenden Netzteil mittels Schrauben befestigt.. Außerdem ist auf der unteren Stufe der rechten Befestigungsleiste 2 ein isolierter, drei Steckbuchsen 37 tragender Streifen 47 und in dessen Längsrichtung daneben .ein zweiter .durch die Chassispiatte 4 verdeckter Streifen angebracht.
  • In .die verdeckten Steckbuchsen der Befestigungsleiste 2 unterhalb der Chassisplatte 4 paßt ein Satz von drei nicht gezeichneten Steckerstiften, welche auf der unteren Fläche des rechten Endabschnittes der Chassisplatte nach unten gerichtet, mittels eines isolierten Streifens befestigt sind und an welche die im Netzteil dieser Chassisplatte erzeugten Betriebsspeisespannungen angeschlossen sind, z. B. .das Potential des Chassis, das der Heizspannung und das der Anodenspannung.
  • Beim Einsetzen der Chassisplatte 4 mit dem Netzteil in das Unterteil 1 gelangt der Satz Steckerstifte dieser Chassisplatte in die verdeckt unter der Platte liegenden drei Steckbuchsen. Da dieser Satz Steckbuchsen mit den sichtbaren Steckbuchsen 37 des isolierten Streifens 47 mittels nicht gezeichneter Leitungsdrähte parallel geschaltet ist, so liegen auch an diesen drei Steckbuchsen 37 die drei Potentiale der Betriebsspeisespannungen.
  • In das Unterteil 1 ist entsprechend F i g. 2 eine lange Chassisplatte 7 eingesetzt, mit einem zwei Röhren 8 aufweisenden Verstärker. Diese Chassisplatte trägt in derselben Weise wie die Chassisplatte 4 des Netzteiles einen Satz Steckerstifte, welche nunmehr die drei Potentiale der Betriebsspeisespannungen über das Paar Steckbuchsen 37 erhalten.
  • Soll in dasselbe, bereits mit der Chassisplatte 4 des Netzteiles ausgerüstete Unterteil 1 eine kurze Chassisplatte 10 entsprechend F i g. 4 eingesetzt werden, so befestigt man zunächst, wie in F i g. 3 angedeutet, einen Stützwinkel 9 auf dem Boden des Unterteiles. Dieser Stützwinkel ist in F i g. 8 einzeln gezeichnet und ist U-förmig .gebogen. Der eine in F i g. 8 obere Schenkel besitzt eine besondere Befestigungseinrichtung, die aus einem aus dem Material des Schenkels nach außen herausgerissenen und mit einer Hinterschneidung 35 versehenen Lappen 34 besteht. Dieser Lappen setzt sich nach seinem Durchstecken in ein auf dem Boden des Unterteiles 1 vorgesehenes Langloch 6 hinter den Rand dieses Loches, wenn man den Stützwinkel 9 um einen .gewissen Winkel dreht, z. B. in die in F i g. 3 gezeichnete Lage bringt. Der mit zwei Gewindebohrungen 33 versehene andere Schenkel des Stützwinkels dient als Auflagefläche für den linken Endabschnitt der kurzen Chassisplatte 10.
  • Die kurze Chassisplatte 10 trägt, wie aus Fi.g. 4, 6 oder 12 zu ersehen, auf ihrer Oberseite neben anderen Bauelementen eine Röhre 11, ein Eingangskontaktstück 20 für ein von der Antenne kommendes Kabel 17 und ein Ausgangskontaktstück 22 für ein zum Teilnehmer gehendes Kabel 18. Die Abschirmgefechte der Kabel werden mittels Schellen 23 auf der Oberfläche der Chassisplatte festgeklemmt. Der rechte Endabschnitt der Chassisplatte wird auf der oberen Stufe der Befestigungsleiste 2, der linke auf dem Stützwinkel 9 angeschraubt. Statt Röhren können natürlich auch Transistoren auf der Chassisplatte vorgesehen sein.
  • Auf der Unterseite der kurzen Chassisplatte 10, und zwar an jedem Endabschnitt sind entsprechend F i g. 7, 12 neben anderen Bauelementen zwei isolierte Steckerstreifen 25, 26 mit je einem Satz Stekkerstifte 27, 28 angebracht, z. B. mittels Niete 16. In derselben Weise ist, wie weiter oben behandelt, der Satz Steckerstifte montiert, der sich auf der unteren Fläche des rechten Endabschnittes der das Netzteil tragenden Chassisplatte 4 der F i g. 6 befindet.
  • Die Steckerstifte 27 des rechten Endabschnittes der kurzen Chassisplatte 10 sind mit den Steckerstiften 28 des linken Endabschnittes so miteinander durch Leitungsdrähte 31, 32 verbunden, wie es F i g. 7 deutlich zeigt. Der in dieser Figur hinterste Steckerstift 28 sowie der vorderste Steckerstift 27 sind jeweils mittels einer lappenförmigen Ausbiegung 29, 30 des Blechmaterials der Chassisplatte mit letzterer verlötet. Jedenfalls liegen je zwei miteinander durch Leitungsdrähte bzw. über das Chassis verbundene Steckerstifte jeweils auf einer durch den Mittelpunkt der Chassisplatte gehenden Geraden und haben jeweils von diesem Mittelpunkt gleichen Abstand. Der eine Satz Steckerstifte 27 ist also mit dem anderen Satz Steckerstifte 28 über Kreuz verdrahtet.
  • Man kann also ohne weiteres die kurze Chassisplatte 10 entweder, wie es in F i g. 6 gezeichnet, so einsetzen, daß das Eingangskontaktstück 20 links und das Ausgangskontaktstück 22 rechts liegt, oder unter Drehung der Chassisplatte um 180° in ihrer Ebene so, daß umgekehrt ,das Ausgangskontaktstück 22 links und das Eingangskontaktstück 20 rechts liegt. Bei beiden Plazierungen liegen die richtigen Potentiale der Betriebsspeisespannungen an den Steckerstiften des Verstärkers.
  • Will man außer der kurzen Chassisplatte 10, die entsprechend F i g. 4 mittels .des Stützwinkels 9 im Unterteil 1 des Gehäuses befestigt ist, auch noch eine zweite kurze Chassisplatte 15 entsprechend F i g. 6 einsetzen, so braucht man nur statt des Stützwinkels 9 ein in F i g. 9, 10 .gesondert .gezeichnetes Kupplungsstück 12 zu verwenden.
  • Dieses Kupplungsstück 12 ist aus Blech gebogen, und zwar aus einem U-förmigen Blechteil 44 sowie aus einem mit letzterem, z. B. durch Schweißung, verbundenen, winkelförmigen Blechteil 45. Es besitzt auf seiner Grundfläche eine zu seiner lösbaren Befestigung auf dem Boden des Unterteiles 1 des Gehäuses dienende Befestigungseinrichtung, die in derselben Weise wie beim Stützwinkel 9 der Fi.g. 8 aus einem aus der Grundfläche des U-förmigen Blechteiles 44 nach außen herausgerissenen und mit einer Hinterschneidung versehenen Lappen 36 besteht. Ferner dient der eine Schenkel des winkelförmigen Blechteiles 45 als Auflagefläche für die Befestigung der aneinandergrenzenden Endabschnitte der beiden kurzen Chassisplatten 10, 15, die mittels Schrauben 48 und Gewindebohrungen 46 auf dem Kupplungsstück angeschraubt werden. Schließlich sind an jedem Schenkel des U-förmigen Blechteiles 44 zwei seitliche Ausleger 49, 53, 54, 55 mit Langlöchern 42 vorgesehen. Auf diesen Auslegern sind mittels geeignet ausgebildeter Niete 43 zwei mit je einem Satz von drei Steckbuchsen 38, 50 besetzte Isolierplatten 13, 14 derart montiert, daß letztere infolge der in den Auslegern vorgesehenen Langlöcher 42 um einen kleinen Betrag nach links oder rechts verschiebbar sind.
  • Man kann das U-förmig gebogene Blechteil 44 des Kupplungsstückes 12 auch abweichend von der in F i g. 9, 10 dargestellten Form dadurch anfertigen, daß man nur die Ausleger 49, 53 bzw. die Ausleger 54, 55 und die jeweils benachbarten Partien der Schenkel sowie der Grundfläche des Blechteiles. 44 U-förmig biegt, wobei diese beiden aus je einem Streifen U-förmig gebogenen Blechteile mit einem neuen, der Grundfläche des gezeichneten Blechteiles 44 entsprechenden ebenen Blechteil zusammengeschweißt werden. Man spart auf diese Weise Blechmaterial.
  • Schließlich kann das Kupplungsstück ebenfalls abweichend von der Zeichnung unter Wegfall des winkelförmigen Blechteiles 45 aus dem U-förmigen v Blechteil 44 und aus einem zweiten U-förmigen Blechteil zusammengesetzt sein, das nur etwas kürzere Schenkel als das Blechteil 44 hat. Beide U-förmigen Blechteile stehen sich mit ihren Hohlseiten gegenüber und sind durch vier Niete derart unverrückbar miteinander verbunden, daß die Isolierplatten 13, 14 zwischen den vier Auslegern des einen U-förmigen Blechteiles und den vier Auslegern des anderen in derselben Richtung verschiebbar sind, wie aus F i g. 9 zu ersehen. Die Ausleger der beiden U-förmigen Blechteile besitzen keine Langlöcher, sondern nur Durchgangslöcher für die Nietenden; dafür aber erhalten die Isolierplatten Langlöcher für den freien Durchtritt der Niete, an deren jedem Ende einer der acht Ausleger für sich festgenietet ist.
  • Der Satz Steckbuchsen 38 des in F i g. 9 gezeichneten Kupplungsstückes 12 ist mit dem Satz Steckbuchsen 50 durch drei Leitungsdrähte 39, 40, 41 in entsprechender Weise über Kreuz verdrahtet, wie es bei dem Satz Steckerstifte 28 und dem Satz Steckerstifte 27 der F i g. 7 der Fall ist. Dadurch führt z. B. die hinterste Steckbuchse 38 der F i g. 10 dasselbe Potential wie die vorderste Steckbuchse 50, und diese wiederum erhält durch das Einsetzen der kurzen Chassisplatte 10 in das Unterteil 1, welcher Zustand in Fi.g. 6 dargestellt ist, dasselbe Potential wie die hinterste Steckbuchse 37 des auf der Befestigungsleiste 2 angebrachten isolierten Buchsenstreifens 47. Jedenfalls sind die Potentiale der Betriebsspeisespannungen an dem Satz Steckbuchsen 38 genauso verteilt wie an dem Satz Steck-buchsen 37, und der Verstärker der Chassisplatte 15 erhält die richtigen Betriebsspeisespannungen, wenn man ihn links von der bereits eingesetzten Chassisplatte 10 in das Unterteil 1 entsprechend F i g. 6 einsetzt.
  • Es ,ist natürlich gleichgültig, ob die Chassisplatte 15 in :der in F i g. 6 gezeichneten Lage, also links das Eingangskontaktstück 19 und rechts das Ausgangskontaktstück 21, oder um 180° in ihrer Ebene gedreht in das Unterteil 1 eingesetzt wird.
  • Um Fabrikationstoleranzen auszugleichen, sind außer den Langlöchern 42 in den Auslegern 49, 53, 54, 55 der F i g. 9, 10 auch Langlöcher 24 in den Endabschnitten der Chassisplatten 10, 15 vorgesehen: Wie aus F i, g. 6 zu ersehen, kann man gegebenenfalls ohne weiteres und bequem die Chassisplatte 10 herausziehen und durch eine neue ersetzen, ohne daß man die Chassisplatte 15 zu entfernen braucht. Ebenso bequem könnte man bei einer in einem größeren Gehäuse untergebrachten höheren Anzahl von Chassisplatten eine jede einzeln auswechseln. Bei derartigen bekanntgewordenen Verstärkeranordnungen kann man nur diejenigen Verstärker bequem austauschen, der als äußerster der Reihe liegt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1: Anordnung für Antennenverstärker in Gemeinschaftsantennenanlagen mit einem aus einem wannenförmigen Unterteil und einer Abdeckhaube bestehenden Gehäuse, in dessen Unterteil einzelne auf je einer streifenförmigen Chassisplatte montierte Verstärker austauschbar nebeneinander von oben her einsetzbar sind, zu welchem Zweck längs zwei .gegenüberliegenden Seitenwänden des Unterteiles je eine Befestigungsleiste zur Aufnahme der beiden Endabschnitte der Chassisplatten vorgesehen ist und ferner an einer dieser Seitenwände mit den zum Betrieb der Verstärker erforderlichen Betriebsspeisespannungen verbundene Steckbuchsen angeordnet sind, in die an einem Endabschnitt der Chassisplatte auf deren Unterseite angebrachte Steckerstifte beim Einsetzen der Chassisplatte eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Austauschen eines Verstärkerstreifens mit langer Chassisplatte gegen zwei einzelne, hintereinander in einer Reihe angeordnete Verstärkerstreifen halber Länge mit kurzer Chassisplatte an beiden Endabschnitten der kurzen Chassisplatte (10, 15), auf deren Unterseite je ein Satz nach unten gerichteter Steckerstifte (27, 28) vorgesehen ist, deren einander entsprechende Stifte miteinander verbunden sind, und daß zwischen den aneinandergrenzenden Endabschnitten der hintereinander in einer Reihe angeordneten kurzen Chassisplatten ein zusätzliches, gleichzeitig die Endabschnitte abstützendes Kupplungsstück (12) für die Steckerstifte der Endabschnitte vorgesehen ist.
  2. 2. Anordnung für Antennenverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Boden des Unterteiles (1) lösbar befestige Kupplungsstück (12) eine Auflagefläche für die Befestigung der aneinandergrenzenden Endabschnitte der beiden kurzen Chassisplatten (10, 15) und beiderseits .dieser Auflagefläche je eine mit einem Satz Steckbuchsen (38, 50) besetzte Isolierplatte (13, 14) für die Steckerstifte (27, 28) dieser Endabschnitte aufweist und daß die Steckbuchsen der einen Isolierplatte mit denen der anderen Isolierplatte elektrisch verbunden sind.
  3. 3. Anordnung für Antennenverstärker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerstifte (27, 28) der beiden Endabschnitte einer jeden kurzen Chassisplatte (10, 15) so miteinander verbunden sind, daß je zwei miteinander verbundene Steckerstifte auf einer durch den Mittelpunkt der Chassisplatte ,gehenden Geraden liegen sowie von diesem Mittelpunkt gleichen Abstand haben, und daß ferner die Steckbuchsen (38, 50) der beiden Isolierplatten (13, 14) des Kupplungsstückes (12) in entsprechender Weise verbunden sind.
  4. 4. Anordnung für Antennenverstärker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (12) aus Blech gebogen ist mit einer Auflagefläche für die Endabschnitte der kurzen Chassisplatten (10, 15), mit einer Grundfläche, die eine zum lösbaren Befestigen des Kupplungsstückes auf dem Boden des Unterteiles (1) des Gehäuses dienende Befestigungseinrichtung hat, und mit zwei seitlichen, die beiden Isolierplatten (13, 14) haltenden Auslegern (49, 54 bzw. 53, 55).
  5. 5. Anordnung für Antennenverstärker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung ein aus der Grundfläche des Kupplungsstückes (12) nach außen herausgerissener und mit einer Hinterschneidung versehener Lappen (36) ist, der sich nach seinem Durchstecken in ein auf dem Boden des Unterteiles (1) des Gehäuses vorgesehenes Langloch (6) und nach einem Drehen des Kupplungsstückes hinter den Rand des Langloches setzt.
  6. 6. Anordnung für Antennenverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierplatten (13, 14) am Kupplungsstück (12) in Längsrichtung der Chassisplatten (10,15) verschiebbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1855 453.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1855453U (de) * 1962-05-17 1962-07-26 Anton Kathrein Aelteste Spezia Verstaerkeranordnung, insbesondere antennenverstaerkeranordnung.

Patent Citations (1)

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DE1855453U (de) * 1962-05-17 1962-07-26 Anton Kathrein Aelteste Spezia Verstaerkeranordnung, insbesondere antennenverstaerkeranordnung.

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