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DE1026795B - Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunkempfang - Google Patents

Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunkempfang

Info

Publication number
DE1026795B
DE1026795B DES39437A DES0039437A DE1026795B DE 1026795 B DE1026795 B DE 1026795B DE S39437 A DES39437 A DE S39437A DE S0039437 A DES0039437 A DE S0039437A DE 1026795 B DE1026795 B DE 1026795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
distribution network
radio
wire
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES39437A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Mezger
Dipl-Ing Johannes Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES39437A priority Critical patent/DE1026795B/de
Publication of DE1026795B publication Critical patent/DE1026795B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/46Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source
    • H03H7/461Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems

Landscapes

  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunkempfang Rundfunkprogramme werden bekanntlich nicht nur auf drahtlosem Wege übertragen, sondern: auch -ils sogenann.ter Drahtfunk über Fernsprechleitungen.. In diesem Falle endigt die Fernsprechleitung in einer Dra.htfunkteiliiehmerweiche, an deren Tiefpaß der Fernsprecher angeschlossen ist, während der Hochpaß über eine Leitung mit einer oder mehreren Drahtfunkanschaltdosen in Verbindung steht. Diese Anschaltdosen dienen zum Anschluß des Antenneneingangs des Rundfunkempfängers und besitzen. außerdem eine Anschlußmöglichkeit für eine Antenne sowie einen Umschalter, mittels welchem der Empfängereingang wahlweise an die Drahtfunhansclilußleitutig oder an die Antenne gelegt werden kann. Der Teilnehmer hat dadurch die Möglichkeit. nach Wunsch drahtlos oder drahtgebunden übertragene Sendungen zu empfangen..
  • Es sind bereits Geineinschaftsantennenanlagen für Rundfunkempfang mit Antennenverstärker bekamst. deren Verteilungsnetz gleichzeitig als Verteilungsnetz für hochfrequenten Drahtfunk dient. Hierdurch wird es dem Teilnehmer ermöglicht, wahlweise sowohl Rundfunksendungen als auch Drahtfunksendungen abzuhören. Bei diesen bekannten Anlagen hat man, jedoch den Antennenverstärker noch nicht zur gleichzeitig,:n Verstärkung der Drahtfun:ksendungen ausgenutzt. Zwar war es bei Drahtfunkanlagen an sich bekannt, für den Fall, daß die Drahtfunkspannung nicht mehr ausreichend groß ist, einen Drahtfunlczusatzverstärlzcr in der Anschlußleitung zu verwenden.
  • Die Erfindung betrifft eine Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunkempfang mit Antennenverstärker, deren Verteilungsnetz gleichzeitig als Verteilungsnetz für hochfrequenten Drahtfunk dient. Um die Bedienung einer solchen Anlage zu erleichtern, und den erforderlichen Aufwand zu verringern, wird gemäß der Erfindung die Anlage derart ausgeführt, daß das Verteilungsnetz an seinem antennenseitigen Ende mit einer Drahtfunkanschlußleitung über einen Entkopplungswiderstand derart verbunden ist, daß der Antennenverstärker gleichzeitig zur Verstärkung der Drahtfunksendungen: dient und daß in du r Leitung zwischen. der Antenne und der Verbindungsstelle mit der Drahtfunka.ischlußleitung ein oder mehrere Sperrkreise eingeschaltet sind, die jeweils auf die Trägerfrequenz einer Drahtfunksendung abgestimmt werden, können.
  • Hierdurch werden nicht nur ein besonderes Verteilernetz für den Drahtfunk sowie ein zusätzlicher Drahtfunkverstärker eingespart, sondern es wird noch der weitere Vorteil erzielt, daß der Teilnehmer zum Drahtfunkempfang lediglich sein Empfangsgerät auf die entsprechende Langwelle einzustellen hat und nicht noch zusätzlich einen gegebenenfalls vom Empfangsgerät weiter entfernten Umschalter an einer Drahtfunkanschaltdose betätigen muß. Darüber hinaus werden. auch die bisher für jeden Teilnehmer in seiner Drahtfunikanschaltdose erforderlichen Anpassungsglieder zum größten Teil eingespart, weil diese Eleinente nur einmal an der Verbindungsstelle der Drahtfunkanschlußleitung mit dem Verteilungsnetz erforderlich sind. Durch die genannten Sperrkreise werden einerseits die von der Antenne kom:mend'en, im Drähtfunkbereich liegenden Spannungen vom Verteilungsnetz ferngehalten, und es wird andererseits verhindert, da.ß in dieses \ etz gegebene Drälitfunlceriergie über die-Antenne'abgestrahlt wird.
  • Es empfiehlt `sich, die Bäüelemente des li#a_w. der Sperrkreise sowie die An@schluß- und Entkopplungsmittel für den Drahtfunkanschluß als Baugruppe in einem gemeinsamen Gehäuse anzuordnen. Dieses Gehäuse ist vorteilhaft mit Steckerstiften. oder Steckbuchsen versehen und kann dann in eine entsprechende Aufnahme eingesteckt werden, die im Verteilungsnetz bzw. am Antennenverstärker vorgesehen ist. Um eine gegebenenfalls schon installierte Gemeinschaftsanten:nenanlage in. erfindungsgemäßer Weise auf Drahtfunkampfang zu erweitern, genügt es also, die Antennenzuleitung an einer geeigneten Stelle, vorzugsweise vor dem Eingang eines etwa vorhan.dieii-n Antennenverstärkers aufzutrennen und dort die zweckmäßig als Aufstecke,inheit ausgebildeten, Anschlußmittel einzuschleifen. Die Baugruppe mit den: für den Drahtfunkansohluß henäti.gten Teilen kann. gegebenenfalls auch im Gehäuse des Antennenverstärkers selbst untergebracht werden.
  • Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind an Hand von Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert. Fig. 1 zeigt das Schema einer Gemeinschaftsantennenanlage mit Drahtfunkanschluß. Die Antenne 1 steht über die in dem strichpunktierten Rechteck 2 eingezeichnete Schaltung mit einem Antennenverstärker 3 inVerbind'ung, an: dessen Ausgang über einVerteilungsnetz 4 die einzelnen Teilnehmeranschlußstellen 5, z. B. Steckdosen., angeschlossen. sind. Der Eingang des Verstärkers 3 steht einerseits über zwei hintereinandergeschaltete Sperrkreise mit der Antenne 1 in Verbindung, andererseits über einen Entkopplungswiderstand 6 mit der Amschlußklemme 7 für die Drahtfunkleitung; zum wellenwiderstandsgerechten Absch.luß der Drahtfunkleitung ist ein Widerstand 8 vorgesehen. Die Sperrkreise bestehen aus je einer Spule 9 bzw. 10 einstellbarer Induktivität und beispielsweise je zwei Kondensatoren 11 und 12 bzw. 13 und 14, von denen der eine mittels eines Schaltkontaktes 15 bzw. 16 wahlweise zu- oder abgeschaltet werden kann. Mit Hilfe dieser Schaltkontakte ist eine Grobabstimmung der Sperrkreise möglich, während die Feinabstimmung mittels der stetig veränderbaren Induktivitäten erfolgt. Aus Anpassungsgründen sind ferner Widerstände 17, 18 und 19 vorgesehen. Die Antennenbuchse der Einrichtung 2 ist mit 20, die Erdbuchse mit 21 und die Anschlußbuchse für den Verstärkereingang mit 31 bezeichnet.
  • In Fig. 2 ist eine als Aufsteckeinheit ausgebildete Einrichtung 2 perspektivisch. bei abgehobener A:bdeckhaube und mit zum. Teil abgeschnittener Grundplatte dargestellt; die Schaltelemente tragen die der Schaltung nach Fig. 1 entsprechenden Bezugszeichen. Die Bauelemente sind zwischen einer z. B. aus Blech bestehenden Grundplatte 22 und einer Isolierstoffplatte 23 angeordnet. Die beiden Platten 22 und 23 sind durch zwei Bügel 24 miteinander verbunden. An der Isolierstoffplatte 23 sind die Tragkörper der Spulen. 9 und 10 befestigt, während die Kondensatoren und Widerstände frei tragend durch ihre Anschlußdrähte gehalten; werden. Auf der Außenseite der Isolierstoffplatte 23 ist eine Anzahl von mit einer Gewindebohrung versehenen Kontaktstücken angeordnet, die als Teile der Schalter 15 und 16 mit den entsprechenden Bauelementen verbunden sind. Auf diesen. Kontaktstücken liegt eine weitere dünne Isol.ierstoffplatte 25 und auf dieser eine elektrisch leitende Platte 26 auf. Die Platten 25 und 26 sind gegenüber den Gewindebdhrungen der erwähnten Kontaktstücke mit Löchern 27 versehen, durch welche wahlweise Schrauben 28 in diese Gewindebohrungen eingedreht und dadurch die notwendigen Verbindungen zwischen Schaltelementeil über die Platte 26 hergestellt werden können. Ferner besitzen die Platten 25 und 26 zwei Durchbrechungen, durch welche die Schraubkerne 29 und 30 der Spulen 9 bzw. 10 zwecks Einstellung zugänglich sind.
  • An der Grundplatte 22 sind drei Steckerstifte 20, 21 und 31 angeordnet, durch welche beim Einführen in eine entsprechende Aufnahme die aus Fig. 1 ersichtlichen Verbindungen. mit der Antenne 1, mit Erde und mit dem Eingang des Verstärkers 3 hergestellt werden. Für den Anschluß der Drahtfunkleitung ist auf der Platte 22 eine Schraubklemme 7 vorgesehen. Die ganze Einrichtung kann durch eine Ab.-deckhaube abgedeckt werden, die von. der Platte 26 her übergeschoben wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunkempfang mit Antennenverstärker, deren Verteilungsnetz gleichzeitig als Verteilungsnetz für hochfrequenten Drahtfunk dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsnetz (4) an seinem antennenseitigen Ende (31) mit einer Drahtfunkanschlußleitung über einen Entkopplungswiderstand (6) derart verbunden ist, daß der Antennenverstärker (3) gleichzeitig zur Verstärkung d, -r Drahtfunksendungen dient und d'aß in die Leitung zwischen, der Antenne (1) und der Verbindungsstelle mit der Drahtfunkanschlußleitung (31) ein oder mehrere Sperrkreise (9 ... 16) eingeschaltet sind, die jeweils auf die Trägerfrequenz einer Draitfunksendung abgestimmt werden können.
  2. 2. GemeinschaftsantennenanlagenachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Bauelemente (9 ... 19) des bzw. der Sperrkreise sowie die Anschluß- und Entkopplungsmittel (6 ... 8) für den Drahtfunkanschluß als Baugruppe in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind.
  3. 3. GemeinschaftsantennelanlagenachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Gehäuse mit Steckerstiften (20, 21, 31) oder Steckbuchsen versehen und in eine entsprechende Aufnahme einsteckbar ist, die im Verteilungsnetz (4) bzw. am Antennenverstärker (3) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 229 043; Vi 1 b i g, Lehrbuch der Hochfrequenztechnäk, 1939, Abb. 1083, b, und S. 820 (b).
DES39437A 1954-06-01 1954-06-01 Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunkempfang Pending DE1026795B (de)

Priority Applications (1)

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DES39437A DE1026795B (de) 1954-06-01 1954-06-01 Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunkempfang

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1026795B true DE1026795B (de) 1958-03-27

Family

ID=7483285

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DES39437A Pending DE1026795B (de) 1954-06-01 1954-06-01 Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunkempfang

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DE (1) DE1026795B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2229043A (en) * 1939-01-28 1941-01-21 Wired Radio Inc Radio reception system

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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