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DE1293073B - Vorrichtung zum Verschliessen der Enden von Beuteln oder aehnlichen Packungen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen der Enden von Beuteln oder aehnlichen Packungen

Info

Publication number
DE1293073B
DE1293073B DE1962B0069310 DEB0069310A DE1293073B DE 1293073 B DE1293073 B DE 1293073B DE 1962B0069310 DE1962B0069310 DE 1962B0069310 DE B0069310 A DEB0069310 A DE B0069310A DE 1293073 B DE1293073 B DE 1293073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
bag
clamping
shaft
finger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962B0069310
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BURFORD EARL E
Original Assignee
BURFORD EARL E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BURFORD EARL E filed Critical BURFORD EARL E
Publication of DE1293073B publication Critical patent/DE1293073B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/08Applying binding material, e.g. to twisted bag necks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln oder ähnlichen Packungen mittels eines Drahtes oder eines anderen verdrillbaren Bindematerials, bestehend aus einer Länge einer Beutelförderbahn angeordneten Einrichtung zum Zusammenraffen der offenen Beutelenden, ferner aus einer Einrichtung zum Zuführen, Umschlingen des Beutelendes und Abtrennen einer von einer Vorratsrolle abgezogenen Drahtlänge und aus einer Einrichtung zum Verdrillen der um den Beutelhals gelegten Drahtenden.
  • Zum Verschließen von derartigen beutel-oder schlauchartigen Verpackungshüllen aus flexiblem Material, die in Abständen an die Verschlußstelle gefördert werden, ist es bekannt, das flachgelegte offene Ende durch einen vorzugsweise gabelartigen Greifer gegen ein Widerlager zusammenzuschieben und den dabei gebildeten Hals mittels einer Verschlußschlinge zu verschließen. Bei Herstellung der Schlinge aus einem relativ biegesteifen bandartigen Material ist es dabei bekannt, die gabelartig vorgebogene schlingenartige Öse in das Widerlager vor dem Zusammenschieben des offenen Endes einzulegen und das offene Ende des Beutels in die offene Seite dieser Schlinge zu einem Hals zusammenzuschieben, wobei im letzten Teil des Zusammenschiebens die freien Schenkel der gabelförmigen Schlinge zu einer Verschlußhülse übereinandergebogen und damit der Beutel verschlossen wird. Dieses bekannte Verfahren eignet sich jedoch nur für relativ leichte Beutel, d. h. Beutel, bei denen der Verschluß nur einem geringen Druck ausgesetzt ist, da sonst die Gefahr einer Undichtigkeit besteht, während bei Verwendung eines zu biegesteifen Bandmaterials zur Herstellung der Schlinge die Gefahr besteht, daß Falten des Beutelhalses eingeklemmt und beschädigt werden und dadurch der Verschluß undicht wird. Außerdem ist der zum Schließen der Schlinge erforderliche Kraftaufwand sehr erheblich (deutsche Patentschrift 835 266).
  • Zum Verschließen des zusammengeschobenen Beutelhalses mit einem kleb- oder versiegelbaren Band ist es bekannt, vor dem Zusammenschieben des offenen Beutelendes zu einem Hals in das Widerlager von gegenüberliegenden Seiten je ein Band des Verschlußmaterials einlaufen zu lassen und die freien Enden miteinander, z. B. durch Versiegeln oder Verkleben, zu verbinden, worauf dann der Beutelhals bis an das Widerlager zwischen die beiden mit ihren Enden verbundenen Bänder eingeschoben wird und dies an der Rückseite des Beutelhalses ebenfalls miteinander verbunden und dann von den Vorratsbandlängen abgetrennt werden. Durch die Notwendigkeit, zwei Bänder miteinander zu verbinden, ist das verwendete Material beschränkt, und es können damit ebenfalls nur Verschlüsse mit einer relativ geringen Festigkeit hergestellt werden. Außerdem ist die Spannung der Schlinge durch die Festigkeit der Verbindungsstelle begrenzt, da bei zu starker Spannung der Schlinge und damit guter Abdichtung die Gefahr eines Lösens der Verbindungsstellen der beiden Bänder besteht (USA.-Patentschrift 2840 967).
  • Ein Verschluß, der ein Anziehen der Schlinge mit sehr großer Festigkeit und damit einen sehr guten Verschluß gestattet, kann durch Umschlingen des Beutelhalses mittels einer Drahtschlinge und Verdrillen der freien Drahtenden miteinander hergestellt werden. Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei welcher zuerst das offene Beutelende zu einem Halsabschnitt zusammengeschlungen wird, wobei in dem Schieber und dem Widerlager sowie in angrenzenden Bauteilen Bohrungen bzw. Ausnehmungen derart vorgesehen sind, daß nach der Bildung des Beutelhalses der Bindedraht in ein geschlossenes Führungskanalsystem als Schlinge um den Hals eingeschoben werden kann, worauf der Schlingen abschnitt von der Vorratslänge des Drahtes abgetrennt und die beiden Enden miteinander verdrillt werden.
  • Diese bekannte Anordnung macht einmal die Verwendung eines Bindedrahtes mit einer vorbestimmten Steifigkeit erforderlich, um ein sicheres Durchschieben des freien Endes des Bindedrahtes durch das Bohrungs- und Nutensystem zu ermöglichen, während andererseits die Arbeitsgeschwindigkeit relativ gering ist, da das Bilden des Halses und das Einführen des Drahtes zu einer Schlinge um den Hals in zeitlich völlig getrennten Abschnitten erfolgen muß und außerdem die Einschiebegeschwindigkeit durch die Gefahr eines Ausknickens des eingeschobenen Drahtabschnittes infolge des Reibungswiderstandes am freien Ende während des Umbiegens beschränkt ist. Außerdem besteht auch hier die Gefahr, daß beim Schieben des freien Drahtendes um den Hals sich dieses Drahtende in Falten des Verpackungsmaterials festhängt und dieses aufreißt. Da es sich dabei nur um später, z. B. bei Transporterschütterungen aufreißende Schwächungen oder um sehr geringe Beschädigungen handelt, sind sie durch übliche Prüfverfahren nicht oder nur schwer festzustellen und machen sich erst nach längerer Lagerzeit oder bei bestimmten Beanspruchungen bemerkbar.
  • Wenn derartige Verpackungshüllen aus flexiblem Material, wie häufig, für Nahrungsmittel, z. B. zum Verpacken von Brot, verwendet werden, können z. B.
  • Sporen von Schimmelpilzen eindringen, die zu einem frühzeitigen Verderben der Nahrungsmittel, z. B.
  • Schimmeln des Brotes, führen. Die gleiche Gefahr einer Beschädigung ist dadurch gegeben, daß die Drahtschlinge vor dem Verdrillen nur schlecht gespannt wird, so daß die Verschlußpressung im wesentlichen durch die Verdrillkraft erreicht wird, wodurch Abschnitte des die Verpackung bildenden flexiblen Materials in die Drillung eingequetscht und dabei ebenfalls beschädigt werden.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Vorrichtung zum Verschließen derartiger Verpackungshüllen aus flexiblem Material zu schaffen, bei welchen ein sehr dichter Verschluß ohne Gefahr einer Beschädigung besteht und wobei außerdem die Arbeitsgeschwindigkeit gegenüber den bekannten Einrichtungen wesentlich erhöht werden kann.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art besteht die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung darin, daß die Drahtzuführeinrichtung aus einer auf der einen Seite der Beutelbahn angeordneten, in bekannter Weise quer zum Beutelende schwingbaren Zuführnadel besteht, durch die der Draht geführt ist und der auf der anderen Seite der Beutelbahn eine mit der Abtrenneinrichtung verbundene Klemmeinrichtung zum Festhalten des Drahtendes sowie eine Spanneinrichtung für den quer im Beutelweg liegenden Draht zugeordnet ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung wird der Beutelhals, wie bei den bekannten, durch Kleben oder einfaches Umbiegen hergestellten Verschlüssen bereits gegen die Schlinge zusammengeschoben, wobei dann beim Herstellen der Schlinge durch Umbiegen des Drahtes eine entsprechende Spannung auf den den Beutelhals umschließenden Draht aufgebracht und bis zum Verdrillen gehalten wird, so daß ein sehr dichter Verschluß ohne Gefahr einer Beschädigung herstellbar ist. Die Klemmeinrichtung kann zwei im Abstand voneinander liegende ortsfeste Anschläge und einen dazwischen bewegbaren Klemmfinger aufweisen, welcher mittels eines Exzenterantriebs in Abhängigkeit von der Bewegung der Drahtzuführnadel von einem Anschlag zum anderen bewegbar ist. Dabei weist vorzugsweise das bewegbare Ende des Klemmfingers Schneidkanten auf, die mit Schneidkanten an den ortsfesten Anschlägen beim Festklemmen des Drahtendes zusammenwirken.
  • Die Drahtverdrilleinrichtung besteht vorzugsweise aus einem auf einer Drillwelle angeordneten Drillhaken und einer zugeordneten Ablenkwelle, so daß eine teilweise Festlegung der umfassenden Drahtlänge vor dem Abtrennen erfolgt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Maschine mit der Vorrichtung zum Verschließen der Verpackungen, Fig. 2 eine Schrägansicht auf die Verschlußvorrichtung in einer Stellung, in der der Draht um das offene Beutelende gezogen wird, F i g. 3 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 in einem Zwischenstand des Verschlußvorganges, F i g. 4 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 und 3, die die Lage der Teile vor dem Weitertransport des Beutels zeigt, Fig. 5 eine Schrägansicht der Verschlußvorrichtung von der in F i g. 1 dargestellten Seite her, Fig. 6 eine Schrägansicht der Verschlußvorrichtung von rechts in Fig. 1, F i g. 7 eine Draufsicht auf das Beutelende während des Umschlingens mit dem Bindedraht, Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie 8-8 in Fig. 7, Fig. 9 a bis 9 f schematisch in Seitenansicht die Bewegung der Teile bei der Einleitung des Verschlußvorganges, F i g. 10 a bis 10 f schematisch Ansichten der zu verschließenden Seite des Beutels während der in F i g. 9 a bis 9 f dargestellten Bewegungsvorgänge, Fig. 11 eine Seitenansicht des in F i g. 9 a bzw.
  • 10 a dargestellten Beutels, Fig. 12 eine Ansicht ähnlich Fig. 11 auf den in F i g. 9 f bzw. 10 f dargestellten Beutel, Fig. 13 a bis 13 f schematisch die Bewegungsvorgänge der Teile bei der Herstellung der Drahtschlinge, F i g. 14 a bis 14h schematisch die Lage der Klemm- und Schneidvorrichtung des Drahtes während einzelner Stufen des Verschlußvorganges, Fig. 15 a bis 15 g Draufsicht auf die Klemm- und Schneidvorrichtung in einzelnen Stufen des Verschlußvorganges, F i g. 16 a bis 16 g Seitenansichten auf die Klemm-und Schneidvorrichtung in den in Fig. 15 a bis 15 g entsprechenden Stufen und F i g. 17 eine Schrägansicht auf das Verschlußende des Beutels mit der Lage des Verschlußdrahtes während des Umschlingens.
  • Die Maschine 10 zum Verschließen eines Beutels weist ein Maschinengestell 12 auf, das auf Lenkrollen 13 verfahrbar ist.
  • Auf der oberen Seite des Maschinengestells 12 ist ein ortsfester Fördertisch 14 aus rostfreiem Stahl, Aluminium od. dgl. angeordnet. Zwei waagerechte Wellen 16 und 18 drehen sich senkrecht zur Längsrichtung des Fördertisches 14. Auf den Enden der Wellen 16 und 18 sind Kettenräder 20 bzw. 22 befestigt, über welche Förderketten 24 umlaufen, zwischen denen Mitnehmerstangen 26 sprossenartig befestigt sind. Auf einer Seitenplatte ist beispielsweise durch zwei Klemmblöcke und Stangen eine waagerecht, parallel zur Längsrichtung des Fördertisches 14 liegende, verstellbare Führungsschiene befestigt. Die Führungsschiene wird entsprechend der Größe der zu fördernden Packungen oder des Beutels eingestellt und mittels Klemmschrauben festgezogen.
  • Brotlaibe oder Brotscheiben enthaltende Beutel 40 werden auf den Fördertisch 14 aufgelegt und werden von links nach rechts (in Fig. 1) mittels der Mitnehmerstangen 26 bewegt.
  • Die der Führungsschiene gegenüberliegende Längskante des Fördertisches 14 hat einen nach oben gerichteten Flansch, nahe dessen oberer Kante eine lotrecht stehende Platte 42 angeordnet ist, die mit dem Flansch einen waagerechten einstellbaren Schlitz 44 oberhalb des Fördertisches 14 begrenzt und das offene Ende 50 des Beutels 40 aufnimmt. Eine drehbare Bürste 46 ist nahe dem Ende des waagerechten Schlitzes 44, in das das offene Ende 50 des Beutels 40 eingeschoben werden soll, angeordnet. Der Zweck der Bürste 46 besteht darin, das Einschieben des offenen Endes 50 des Beutels 40 in den Schlitz 44 zu erleichtern oder zu unterstützen. Damit ein einwandfreies Arbeiten erfolgt, ist die Bürste 46 unter einen Winkel von ungefähr 450 in bezug auf die Schlitzplatte 42 angeordnet. Die Bürste 46 besteht vorzugsweise aus Nylonborsten. Die Beutel werden kontinuierlich zu der nachstehend ausführlich beschriebenen Falt- und Bindevorrichtung 52 bewegt.
  • Das Maschinengestell 12 trägt einen üblichen Elektromotor 54, der mit einer Kupplungs- und Antriebsvorrichtung 56 gekuppelt ist, von der über eine Kette 24 das Kettenrad 18 angetrieben wird. In Konsolen 60 des Maschinengestells 12 ist eine Verschlußdrahthaspel 58 gelagert, deren Draht 62 der Falt- und Bindevorrichtung 52 zugeführt wird. Ein auf einer Achse 66 drehbar gelagerter Spannhebel 64 liegt auf dem auf der Haspel 58 aufgewickelten Draht auf und regelt die Spannung des zu der Falt- und Bindevorrichtung 52 geführten Drahtes. Ein zusätzlicher Spannhebel 65 ist auf der Achse 67 drehbar gelagert.
  • Der Draht 62 läuft über diese Achse und über eine Bohrung im Ende 68 des Spannhebels 65 zur Falt-und Bindevorrichtung 52. Der Motor wird mittels Schaltern im Schaltkasten 70 stillgesetzt oder angelassen.
  • Auf der Welle 16 (F i g. 1) ist eine Nockenscheibe 90 befestigt, die mittels eines am Drehpunkt 99 angelenkten Hebelwerkes 92, 94, 96 einen Kolben 116 beim Faltvorgang nach oben und unten rechts bewegt.
  • Aus der Fläche der Nockenscheibe 90 ragt eine Exzenterstange 93 nach außen, die an ihrem Ende mit dem Lenker 96 drehbar verbunden ist. Der Lenker 92 ist in einer Führung 91 verschiebbar gelagert. Am äußersten, rechts liegenden Ende des Lenkers 92 (F i g. 1) ist der Kolben 116 befestigt.
  • Um den Drehpunkt 99 dreht sich ein an der Fläche der Nockenscheibe 90 anliegender Hebel 98, der mit einem Lenker 100 drehbar verbunden ist, dessen entgegengesetztes Ende mit der Führung 91 drehbar verbunden ist. Ein Parallelogrammgetriebe wird von einer am Maschinengestell 12 befestigten Platte 102 mittels der Lenker 104 und 106 und der Führung 91 gebildet. Der Lenker 104 ist an seinen Enden 108 und 110 mit der Führung 91 bzw. der Platte 102 drehbar verbunden. In gleicher Weise stehen die Enden 112 und 114 des Lenkers 106 mit der Führung 91 bzw. der Platte 102 in Drehverbindung.
  • Der Kolben 116 weist vorzugsweise zwei Führungsschienen 117 und 119 (F i g. 7) auf. Die Führungsschiene 117 hat eine gekröpfte oder versetzte Ausnehmung, die größer ist als die Ausnehmung der inneren Führungsschiene 119, so daß infolge der sich erweiternden Form des Beutels ein geringeres Zusammenfalten an einer nahe dem Beutelinhalt gelegenen Stelle erfolgt. Die Führungsschiene 119 dagegen drückt die sich erweiternden Beutelkanten stärker zusammen, da durch den Beutelinhalt keine Hemm- oder Haltspannung vorhanden ist oder erzeugt wird. Die Vorderkanten der Führungsschienen 117 undll9 sind gekrümmt, so daß sie das sich erweiternde Beutelende bei dem durch die sich drehende Bürste erfolgende Zusammenfalten in die Führungsschienen führen.
  • Auf dem Maschinengestell 12 ist auf einer Stummelwelle eine Halteknagge 122 (Fig. 9 a bis 9d) drehbar gelagert, die einen als Nockenstößel dienenden Ansatz 126 trägt. Auf der Welle 18 ist ein Nocken 128 befestigt, der sich mit der Welle 18 in Rechtsrichtung dreht. Die Halteknagge 122 nimmt für gewöhnlich die in F i g. 9 a dargestellte Stellung ein. Bei Drehung der Welle 18 wird die Halteknagge 122 gedreht.
  • Die Bindedrahtklemm-, -schneid- und -drillvorrichtung 52 (F i g. 2 bis 6) weist einen nach hinten gerichteten Drahtklemmfinger 166 auf, der auf der Platte 168 des Maschinengestells um einen Drehzapfen 170 Schwingbewegungen ausführt. Eine am Drehpunkt 174 drehbar gelagerte lange Schiene 172 ist mit dem hinteren Teil des Fingers 166 über einen Schraubenbolzen verbunden. Das entgegengesetzte Ende der Schiene 172 gleitet in einer Führung 178. An der Schiene 172 sind mittels Niete 179 oder anderen Befestigungsvorrichtungen, die die Schlitzel80 durchsetzen, zwei Konsolen 182 und 184 befestigt, die zwischen sich eine Ausnehmung 185 haben. Diese Ausnehmung 185 dient als Nockennachläufer und nimmt einen Exzenter oder eine Nockenscheibe 186 auf, die sich in auf der Platte 169 angebrachten Drucklagern 188 dreht. Der Exzenter wird mittelbar von dem Kettenrad 190 (Fig. 6) getrieben. Die in der Ausnehmung 185 liegende und sich mit der Ausnehmung 185 bewegende Nockenscheibe 186 erzeugt also eine Hin- und Herbewegung der Schiene 172 bei der Drehung der Nockenscheibe, so daß also der Drahtklemmfinger 166 eine Schwingbewegung ausführt.
  • Das freie Ende des Fingers 166 ist mandelförmig oder keilförmig, wie bei 192 (Fig. 16) dargestellt ist.
  • Dieses Ende hat seitliche Nuten 194 zur Aufnahme des Bindedrahtes 62. An der hinteren Kante der Platte 168 sind Anschlagplatten 196 befestigt, die auf beiden Seiten des Fingersl66 über die Kante der Platte 168 hinausragen. Jede Anschlagplatte 196 hat eine Zunge 200 (F i g. 14), die in der entsprechenden Nut 194 des Klemmfingers 166 aufgenommen wird, wenn sich der Finger in seine Drahtldemmstellung bewegt, wie sie beispielsweise in den F i g. 14 a, 14 d und 14h dargestellt ist. Die Nockenscheibe 186 bewegt die Konsolen 182, 184 und die Schiene 172 so weit, das eine übergroße Bewegung des freien Endes des Klemmfingers 166 erfolgt. Die Niete 179 werden zur Erzeugung der gewünschten Klemmwirkung so angeordnet, daß die erforderliche Leerlaufbewegung vorhanden ist, damit keine übermäßig große Beanspruchung der Vorrichtung erfolgt und richtiger Klemmdruck erhalten wird.
  • Die Drahtberührungsflächen der Anschlagplatten 196 und die damit zusammenwirkenden Flächen des Klemmfingers sind so angeordnet, daß der Draht über einen wesentlichen Abschnitt zwischen den zusammenwirkenden Abschnitt des Klemmfingers und der Anschlagplatte 196 geklemmt wird. Der Draht wird, wie die verschiedenen Darstellungen in den Fig. 14 zeigen, durch den Klemmfinger und die Anschlagplatten 196 zickzackförmig gebogen, so daß der Draht sicher gehalten wird, ohne daß hohe Klemmdrücke erforderlich sind. Jede Anschlagplatte 196 kann aus mehreren flachen Schienen oder Platten bestehen, die zu einem Schichtpaket zusammengesetzt sind, so daß wenig Kosten bei der Herstellung der Platten 196 entstehen.
  • Die hinteren Abschnitte der Anschlagplatten 196 haben Abschrägungen 208, so daß eine nach hinten sich erweiternde Eintrittsöffnung für das seitliche Einsetzen des Bindedrahtes 62 geschaffen wird. Das keilförmige Ende 192 des Fingers 166 wirkt mit der Abschrägung 208 der einen oder der anderen Anschlagplatte 196 zusammen, um das Einschieben des durch eine Nadel 210 zugeführten Drahtes 62 zu erleichtern.
  • Die Arbeitsweise der Nadel 210 wird später beschrieben.
  • An der Unterseite der Anschlagplatten 196 sind Messer 212 befestigt, deren abgeschrägte Schneidkanten 214 mit der unteren Fläche 216 des Fingers 166 zusammenwirkt, um bei der Bewegung des Fingers 166 in bezug auf die zugehörende Anschlagplatte 196 eine Schneidwirkung zu erzielen. Die Messerklinge kann in beliebiger Weise angeordnet sein und ist vorzugsweise verstellbar, so daß ein Anschärfen der Klinge möglich ist.
  • Auf der oberen Fläche der Platte 169 befindet sich ein Lager 220 (Fig. 6), in welchem eine waagerecht angeordnete Bindewelle 222 drehbar gelagert ist. Der Welle 222 wird eine einzige Umdrehung von der Kette 80 gegeben, die den Antrieb von einem Kettenrad 76 einer Eintourenkupplung 224 zuführt, wie dies später noch näher beschrieben ist.
  • Auf der Welle 222 ist ein unvollständiges Kegelrad 228 befestigt, dessen Zähne ungefähr auf dem halben Umfang des Kegelrades im Eingriff mit einem Kegelrad 234 (Fig. 6) stehen. In einem auf der Tragplatte 169 befestigten Lager ist eine Stummelwelle (nicht dargestellt) gelagert, an deren unterem Ende das Kegelrad 234 befestigt ist und an deren oberem Ende ein treibendes Kettenrad 236 sitzt. An der Platte 169 ist ein langes Lager 238 befestigt, in welchem eine Drillwelle 240 drehbar gelagert ist. An dem oberen Ende der Drillwelle 240 sitzt ein Kettenrad 242. Eine Kette 243 läuft um die Kettenräder 236 und 242, um die Drillwelle 240 zeitlich richtig zu drehen.
  • Am unteren Teil der Drillwelle 240 ist ein Drillhaken 244 befestigt, der auf der Drillwelle 240 beispielsweise mittels einer am unteren Ende der Drillwelle befindlichen Zunge aufgekeilt ist, die in eine im oberen Abschnitt der Nabe des Drillhakens 244 befindliche Nut eingreift. Eine in Axialrichtung sich erstreckende Schraube sichert diesen Haken an der Welle. Die Achse der Drillwelle 240 erstreckt sich im wesentlichen lotrecht und ist zur einen Seite der Ebene der Nadel 210 und das von der Nadel getragenen Drahtes 62 versetzt, wie dies in F i g. 15 dargestellt ist. Rechts von jedem Haken, gesehen in Vorwärtsrichtung, befindet sich eine Ablenkwelle 246, die an ihrem oberen Ende mit der Welle 240 durch eine Schweißnaht od. dgl. verbunden ist und die in einer Entfernung von der oberen Fläche des Hakens 244 endet, um den Draht zu erfassen und dessen Drillen zu unterstützen. Die Ablenkwelle hält das lose oder geschnittene Ende des Drahtes und verhütet das Aufwickeln dieses Drahtendes auf der Drillwelle, wenn der Haken den Drillvorgang ausführt.
  • Auf dem Kettenzahnrad 190 ist am Drehpunkt 245 (F i g. 5 und 6) ein Lenker 226 drehbar gelagert, der mit dem Lenker 247 am Drehpunkt 248 drehbar verbunden ist. Der Lenker 247 ist an der Nadelwelle 250 befestigt. Das Kettenrad 190 ist mit der Bindewelle 222 über eine Eintourenkupplung 224 zwangläufig verbunden, die so ausgeführt ist, daß sie der Bindewelle 222 in einer bestimmten Stellung stillsetzt. Die Nadel 210 ist an dem entgegengesetzten Ende von der Welle 250 befestigt und hat einen bogenförmigen Nadelschaft 252 (F i g. 3) mit einer Scheibe 254, die auf einer fest an der Spitze des Schaftes 210 sitzenden Welle drehbar gelagert ist. Die Drehung des Kettenrades 190 in Linksrichtung, gesehen in F i g. 5, bewegt den Lenker 226, so daß sich infolgedessen die Welle 250 über den Lenker 247 dreht. Hierdurch wird die Nadel 210 in der entgegengesetzten Richtung oder Rechtsrichtung gedreht, wobei sich die von der Nadel 210 getragene Scheibe 254 an den Draht 62 anlegt.
  • Dieser Vorgang ist in der Fig. 13 dargestellt. Durch das weiter fortgesetzte Drehen der Nadel 210 wird das zusammengedrückte oder zusammengefaltete Ende des Beutels mit einer Drahtlänge des Drahtes 62 umwickelt. Der Draht wird in Rechtsrichtung um das Beutelende gewickelt, bis ein Drahtteil nahe dem von den Greifern oder Klemmen 166, 196 gehaltenen Draht liegt. Zu dieser Zeit wird der Draht durch die Bewegung des Klemmfingers 166 abgeschnitten und um das Beutelende mittels des Drilihakens 244 verdrillt. Darauf kehrt die Nadel 210 auf ihre in F i g. 13 f dargestellte Ausgangsstellung oder Ruhestellung zurück.
  • Der gefüllte Beutel wird auf das in Fig. 1 linke Ende des Fördertisches 14 gelegt. Die Führungsschiene wird entsprechend der Länge des Beutels quer zum Fördertisch 14 eingestellt. Das offene Ende des Beutels liegt gegenüber der Führungsschiene und ragt über die Bindekante der Maschine heraus.
  • Der Beutel 40 wird längs der Fläche des Fördertisches 14 von den Mitnehmerstangen 26 bewegt. Bei der Bewegung der Beutel über den Fördertischl4 wird das offene Ende jedes Beutels in den Schlitz 44 eingeschoben, der von der lotrecht angeordneten Platte 42 befindliche umlaufende Bürste 46 unterstützt dieses Einschieben, so daß dieses Ende vor der Berührung mit dem Kolben 116 zusammengedrückt und zusammengefaltet ist und sich durch die Führung hindurchbewegen kann. Zum Zusammendrücken des Beutelendes kann auch ein Hebel verwendet werden, der das Beutelende mit der Führungsbahn ausrichtet.
  • Unmittelbar nach dem Einschieben des offenen Beutelendes in den Schlitz 44 treibt die auf der Welle 16 sitzende und - gesehen in F i g. 1 - in Rechtsrichtung sich drehende Nockenscheibe 90 den Kolben 116 über die Exzenterstange 93 und die Lenker 92, 94, 96 nach rechts. Gleichzeitig wird die Führung 91 in einem Bogen um die ZapfenllOundll4 nach oben bewegt. Die Bewegung erfolgt mittels des Nachlaufhebels 98 und des Lenkers 100, wobei der Kolben 116 auf seine angehobene Stellung in Fluchtstellung mit dem Führungsschlitz 44 gehoben wird. Wie Fig. 1 zeigt, legt sich der Kolben 116 an den links liegenden Abschnitt des offenen Endes 50 des Beutels 40, der den Schlitz 44 durchläuft, an.
  • Während des Vorschubhubes bewegt sich der Kolben 116 in seiner gehobenen Stellung nach vorn. Der Kolben wird beim Zurückziehen gesenkt, um eine Störung während des Vorschiebens des nächsten Beutels zu verhüten. Diese Schwingbewegung wird mittels der Schwinghebel 104 und 106 erteilt, die die Führung 91 mit der Schlitzplatte 102 drehbar verbinden. der angehobene Kolben 116 bleibt so lange mit dem Ende des Beutels in Berührung, bis der Bindevorgang beendet worden ist.
  • Gleichzeitig mit der Vorwärtsbewegung des Kolbens 116, bei der das Beutelende zusammengedrückt wird, dreht der auf der Welle 18 befestigte Nocken 128 den Ansatz 126 und die Halteknagge 122 in Linksrichtung nach oben. Der Beutel 40 setzt dann seine Bewegung längs des Fördertisches 14 fort, so daß das offene Ende des Beutels an die Backen der Halteknagge 122 angelegt oder angedrückt wird.
  • Gleichzeitig schließt der von links (gesehen in F i g. 1) kommende Kolben 116 den Beutel und zieht den Beutel dicht um das zu verpackende Erzeugnis.
  • Sobald das Beutelende durch den zusammenwirkenden Kolben 116 und die Knagge 122 vollständig geschlossen worden ist (F i g. 9 b), ist der Beutel auf dem Fördertisch 14 auf eine Stellung vorgeschoben worden, in der das Gewicht des Beutels einen in der Fläche des Fördertisches 14 angeordneten Schalter betätigt. Dieser Schalter unterbricht die Bewegung der Mitnehmerstangen 26 und leitet den nachstehend beschriebenen Binde- und Schneidzyklus ein.
  • Bei Betätigung des Schalters beginnt die Drehung des Kettenrades 76, wodurch die Bewegung der Antriebskette 80 eingeleitet wird, die das Kettenrad 190 treibt, welches mit der Eintourenkupplung224 gekuppelt ist. Das Kettenrad 190 treibt die Nadel 210 und die Falten und Bindevorrichtung.
  • An dieser Stelle liegt der Beutel auf dem Fördertisch 14 aus, wobei das zusammengefaltete Beutelende 50 den in der lotrecht angeordneten Schlitzplatte 42 geformten Schlitz 44 in Querrichtung durchsetzt.
  • Das Ende des Beutels wird in geschlossener Stellung von dem Kolbenkopf 116 und der Knagge 122 so gehalten, daß der Bindedraht zum endgültigen Schließen des Beutels aufgelegt werden kann, wie F i g. 13 zeigt.
  • Die Fig. 13 a zeigt, daß der Draht an der Stelle 300 von den Greifern 166 und 196 gehalten wird. Der Draht 62 verläuft dann nach unten um die Vorderseite des zusammengefalteten Endes von Beutel 40 über das Ende der Nadel 210, dann nach hinten um das Ende des Spannhebels 65 und dann nach unten zur Haspel 58.
  • Die mittels der Kette 80 erfolgende Drehung des Kettenradesl90 dreht die Nadeiwelle 250 über die Lenker 226 und 246 und daher die Nadel 210 in Rechtsrichtung. Diese Bewegung zieht den Draht 62 um den Umfang des zusammengefalteten Endes 50 von Beutel 40, bis die Nadel die in Fig. 2 und 13 d dargestellte Stellung einnimmt.
  • Gleichzeitig mit dem vorstehend beschriebenen Vorgang halten die Drahtklemmen 166 und 186 den Draht in der in Fig. 3, 14 a und 15 a dargestellten Stellung und schneiden den Draht auf eine vorherbestimmte Länge. Mittels der bereits beschriebenen Vorrichtung treibt das Leerlaufkettenrad 190 den zwischen den Konsolen 182 und 184 liegenden Exzenter oder die Nockenscheibe 186, so daß sich die Schiene 172 hin- und herbewegt und die Drahtklemme 166 Schwingbewegungen ausführt. Die F i g. 14 a bis 14 d, ferner die Fig. 15 a bis 15d und die Fig. 15a bis 16 g entsprechen ungefähr den verschiedenen Arbeitsstufen, die in den F i g. 13 a bis 13 f dargestellt sind. Bei der in Fig. 13 a dargestellten Stellung des Beutels wird der Draht 62 von der Klemme 166 und der Anschlagplatte 196 zwischen den zusammen wirkenden Bauteilen 194 und der Zunge 200 gehalten, wie F i g. 14 a zeigt. Wird die Nockenscheibe 186 gedreht und wird der mit der Nockenscheibe verbundene Klemmfinger in Schwingbewegungen gesetzt, dann wird der Draht 62 in die zwischen den Platten 196 und dem Klemmfinger 166 vorhandene Öffnung mittels der Nadel 210 (F i g. 15) eingeschoben, wobei teilweise eine Führung durch einen an der lotrechten Schlitzplatte 42 befestigten Führungsteil 252 (F i g. 7 und 8) erfolgt.
  • Der Klemmfinger 166 bewegt sich dann folgemäßig zum rechts liegenden Abschnitt der Anschlagplatte 196 (Fig. 14 und 15), so daß das Drahtende 204 (F i g. 14 c) freigegeben wird und sich in Klemmstellung bei 206 rnit dem Draht bewegt. Der Draht bei 206 wird dann durch das Zusammenwirken der Schneidkanten 214 und 216, die an der Anschlagplatte 196 bzw. dem Finger 166 vorhanden sind, durchgetrennt. Der Finger 166 hält das obere Ende 62 des Drahtes kurzzeitig fest (Fig. 14 d), während das untere Drahtende durchgeschnitten und freigegeben wird. Der Finger 166 bleibt dann so lange in der in den F i g. 14 e und 1.5 < e dargestellten Stellung, bis sich der nächste Beutel in die Bindestellung bewegt. Der Finger 166 schneidet und hält den Draht dann beim anschließenden Arbeiten entsprechend der in den Fig. 14e bis 14h urid den Fig. 15e bis 15g dargestellte Folge.
  • Wenn das Ende 306 des Drahtes (F i g. 14 c) durchgeschnitten worden ist, wird der Drillhaken 244, der auf dem unteren Ende der Welle 240 befestigt ist und über die bereits beschriebene Vorrichtung gedreht wird, über mindestens zwei Drehungen gedreht, wie dies in den F i g. 15 a bis 15 g dargestellt ist. Die Drillfläche 312 ist in F i g. 17 zu sehen.
  • Nach Beendigung des Falt- und Bindevorganges fällt die Nadel 210 in ihre Ausgangsstellung zurück (F i g. 13 f), wobei der Draht in der Bereitschaftsstellung zur Aufnahme des nächsten Beutels (F i g. 4) ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln oder ähnlichen Packungen mittels eines Drahtes oder eines anderen verdrillbaren Bindematerials, bestehend aus einer längs einer Beutelförderbahn angeordneten Einrichtung zum Zusammenraffen der offenen Beutelenden, ferner aus einer Einrichtung zum Zuführen, Umschlingen des Beutelendes und Abtrennen einer von einer Vorratsrolle abgezogenen Drahtlänge und aus einer Einrichtung zum Verdrillen der um den Beutelhals gelegten Drahtenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtzuführeinrichtung aus einer auf der einen Seite der Beutelbahn angeordneten in bekannter Weise quer zum Beutelende schwingbaren Zuführnadel (210) besteht, durch die der Draht geführt ist und der auf der anderen Seite deI Beutelbahn eine mit der Abtrenneinrichtung (212) verbundene Klemmeinrichtung (166, 196) zum Festhalten des Drahtendes sowie eine Spann. einrichtung (65) für den quer im Beutelweg liegenden Draht (62) zugeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gs kennzeichnet, daß die Drahtklemmeinrichtung zwei in Abstand voneinander liegende ortsfeste Anschläge (196) und einen dazwischen bewegbaren Klemmfinger (166, 192) aufweist, welche mittels eines Exzenterantriebs (186) in Abhängig keit von der Bewegung der Drahtzuführnade (210) von einem Anschlag zum anderen bewegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß das Ende (192) des bewegbarer Klemmfingers (166) Schneidkanten (216) auf weist, die mit Schneidkanten (214) an den orts festen Anschlägen beim Festklemmen des Draht endes zusammenwirken.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehender Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtverdrilleinrichtung (244) aus einem auf einel Drillwelle (240) angeordneten Drillhaken un: einer zugeordneten Ablenkwelle (246) besteht.
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