-
Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenlegen und Verschliessen der
Enden von Beuteln o. dgl. Packungen - - - - - - - - - - - -Die Erfindung betrifft
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zusammenlegen und Versohlieasen der Enden
von Beuteln o. dgl.
-
Packungen.
-
Zum Verschliessen von derartigen beutel-oder schlauchartigen Verpackungshüllen
aus flexiblem Material, die in Abständen an die Verschlusstelle gefoidert werden,
ist es bekannt, das flaohgelegte offene Ende durch einen vorzugsweise gabelartigen
Greifer gegen ein Widerlager zusammen zuschieben und den dabei gebildeten Hals mittels
einer
Verschlusschlinge zu verschliessen. Bei Herstellung der Schlinge
aus einem relativ biegesteifen bandartigen Material ist es dabei bekannt, die gabelartig
vorgebogene schlingenartige Ose in das Vliderlager vor dem Zusammenschieben des
offenen Endes einzulegen und das offene Ende des Beutels in die offene Seite dieser
Schlinge zu einem Hals zusammenzuschieben, wobei im letzten Teil des Zusammenschiebens
die freien Schenkel der gabelförmigen Schlinge zu einer Verschlusshiilse übereinandergebogen
und damit der Beutel verschlossen wird. Dieses bekannte Verfahren eignet sich jedoch
nur fUr relativ leichte Beutel, d. h.
-
Beutel, bei denen der Verschluss nur einem geringen Druck ausgesetzt
ist, da sonst die Gefahr einer Undichtigkeit besteht, wahrend bei Verwendung eines
zu biegesteifen Bandmaterials zur Herstellung der Schlinge die Gefahr besteht, dass
Falten des Beutelhalses eingeklemmt und beschädigt werden und dadurch der Verschluss
undicht wird. Ausserdem ist der zum Sohliessen der Schlinge erforderliche Kraftaufwand
sehr erheblich (DBP. 835 266).
-
Zum Verschliessen des zusammengeschobenen Beutelhalses mit einem kleb-oder
versiegelbaren Band ist es bekannt, vor dem Zusammenschieben des offenen Beutelendes
zu einem
Hals in das Widerlager von gegedberliegenden Seiten åe
ein Band des Verschlussmaterials einlaufen zu lassen und die freien Enden miteinander
z. B. durch versiegeln oder Verkleben zu verbinden, worauf dann der Beutelhals bis
an das Widerlager zwischen die beiden mit ihren Enden verbundenen Bänder eingeschoben
wird und dies an der Stickseite des Beutelhalses ebenfalls miteinander verbunden
und dann von den Vorratsbandlängen abgetrennt werden.
-
Durch die Notwendigkeit, zwei Bänder miteinander zu verbinden, ist
das verwendete Material beschrankt, und es können damit ebenfalls nur Verschlüsse
mit einer relativ geringen Festigkeit hergestellt werden. Ausserdem ist die Spannung
der Schlinge durch die Festigkeit der Verbindungsstelle begrenzt, da bei zu starker
Spannung der Schlinge und damit guter Abdichtung die Gefahr eines Lbsens der Verbindungsstellen
der beiden Bänder besteht (USA 2 840 697).
-
Ein Verschluss, der ein Anviehen der Schlinge mit sehr grosser Festigkeit
und damit einen sehr guten Verschluss gestattet, kann durch Umschlingen des Beutelhalses
mittels einer Drahtschlinge und Verdrillen der freien Drahtenden miteinander hergestellt
werden. Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei weloher zuerst das offene Beutelende
zu einem Halsabschnitt zusammengeschlungen wird, wobei in dem
Schieber
und dem Widerlager sowie in angrenzenden Bauteilen Bohrungen bezw. Ausnehmungen
derart vorgesehen sind, dass nach der Bildung des Beutelhalses der Bindedraht in
ein geschlossenes FUhrungskanalsyttem als Schlinge um den Hals eingeschoben werden
kann, worauf der Schlingenabschnitt von der Vorratslänge des Drahtes abgetrennt
und die beiden Enden miteinander verdrillt werden.
-
Diese bekannte Anordnung macht einmal die Verwendung eines Bindedrahtes
mit einer vorbestimmten Steifigkeit erforderlich, um ein sicheres Durchschieben
des freien Endes des Bindedrahtes durch das Bohrungs-und Nutensystem zu ermöglichen,
während andererseits die Arbeitsgeschwindigkeit relativ gering ist da das Bilden
des Halses und das Einfuhren des Drahtes zu einer Schlinge um den Hals in zeitlich
völlig getrennten Abschnitten erfolgen muss und ausserdem die Einschiebegeschwindigkeit
durch die Gefahr eines Ausknickens des eingeschobenen Drahtabschnittes infolge des
Reibungswiderstandes am freien Ende während des Umbiegens beschrankt ist. Ausserdem
besteht auch hier die Gefahr, dass beim Schieben des freien Drahtendes um den Hals
sich dieses Drahtende in Falten des Verpackungsmaterials festhangt und dieses aufreisst.
Da es sich dabei nur um später z. B. bei Transporterschdtterungen aufreisende Schwächungen
oder um sehr geringe Beschädigungen handelt,
sind sie durch übliche
Prüfverfayhren nicht oder nur schwer festzustellen und machen sich erst nach längerer
Lagerzeit oder bei bestimmten Beanspruchungen bemerkbar.
-
Wenn derartige Verpackungshüllen aus flekiblem Material, wie häufig,
für Nahrungsmittel, z.B. zzum Verpacken von Brot, verwendet werden, können z.B.
Sporen von Schimmelpilzen enidringen, die zu einem frühzettigen Verderben der Nahrungsmittel,
z.B. Schimmeln des Brotes, führen.
-
Die gleiche Gefahr einer Beschädigung ist dadurch gegeben, dass die
Drahtschlinge vor dem Verdrillen nur schlecht gespannt wird, so dass die Verachluaspressung
im wesentlichen durch die Verdrillkraft erreicht wird, wodurch Abschnitte des die
Verpackung bildenden flexiblen Materials in die Drillung eingequetecht und dabei
ebenfalls beschädigt werden.
-
Es ist ferner eine Vorrichtung vorgeschlagen, welche zum Verschliessen
von Beuteln mittels eines Drahtes oder eines anderen verdrillbaren Bindemittels
dient und im wesentlichen aus einer linge einer Beutelfbrderbahn angeordneten Einrichtung
zum zusammenraffen der offenen Beutelenden und ferner aus einer Einrichtung zum
Zuführen,
Umschlingen des Beutelendes und Abtrennen einer von einer
Vorratsrolle abkezogenen Drahtlänge und einer Einrichtung zum Verdrillen, der aus
einem Beutelhals besteht. Mit dieser vorgeschlagenen Vorrichtung ist es möglich,
einen dichten Verschluss ohne Gefahr einer Beschädigung zu erhalten, wobei auch
die Arbeitsgeschwindigkeit gegenüber den bekannten Einrichten wesentlich erhöht
wird. Bei dieser vorgeschlagenen Vorrichtung besteht die Drahtzuführungseinrichtung
aus einer auf der einen Seite der Beutelbahn angeordneten in bekannter Weise quer
zum Beutelende schwenkbaren Zuführnadel, durch welche der Draht gefuhrt ist und
welcher auf der anderen Seite der Beutelbahn eine mit der Abtrenneinrichtung verbundene
Klemmeinrichtung zum Festhalten des Drahtendes sowie eine Spanneinrichtung für den
quer im Beutelweg liegenden Draht zugeordnet ist.
-
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Verschliessen der Enden von Beuteln oder ähnlichen Packungen
zu schaffen, wobei die Entnahme eines Teiles des verpackten Inhaltes, wie beispielsweise
einiger cheiben Brot und ein daran anschliessendes Wiederschliessen der Packung
ohne grosse Anstrengung ermöglicht wird, wodurch die Frischhaltung des verpackten
Materials
gewahrleistet tat, während gleichzeitig die bequeme Öffnung und das darauf folgende
Schliessen ermöglicht wird.
-
Das Verfahren zum Zusammenlegen und Verschliessen der Enden von Beuteln
mit einem Bindemittel gemäss Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel
quer angeordnet wird, um am offenen Ende des zu verschliessenden Beutels anzugreifen,
dass auf dieses Bindemittel ein Zug ausgeübt wird und das offene Ende gegen das
gespannte Bindemittel gedrEckt wird, um so einen zusammengefassten Halt zu bilden,
welcher danach mit dem Bindemittel umwunden und das Bindemittel an dem zusammengefassten
Hals befestigt wird.
-
Zweckmässig wird bei dem Verfahren das Bindemittel, das von einer
kontinuierlichen Länge abgetrennt wird, so durchgefiihrt, dass jedes Päckchen nacheinander
entlang einem Weg gefUhrt und nacheinander die endlose Länge des Bindematerials
über den Weg geführt wird, um quer am offenen Ende eines jeden Päckchens infolge
nacheinander anzugreifen, wonach auf die kontinuierliche Länge des Bindematerials
ein Zug ausgeUbt wird und das offene Ende des gebundenen Päckchens gegen die gespannte
Länge des Bindematerials geführt wird, während gleichzeitig eine drauffolgende Länge
des Bindematerials über den Weg gefuhrt wird,
um quer am offenen
Ende des nachfolgender Beutels anzugreifen, wonach das umschlingende Bindematerial
von der nachfolgenden Linge abgetrennt wird und die freien Enden der abgetrennten
Länge gedrillt werden, um das den zusammengefassten Hals des Päckchens umgebende
Bindematerial abnehmbar zu befestigen.
-
Das Päckchen kann auch auf einem sich kontinuierlich bewegenden Transportband
zu einer Bindestation geführt werden, wobei das Päckohen von dem Transportband gehoben
wird, wenn es die Bindestation erreicht, wobei dann das Päckchen gebunden und danach
aus der Bindestation auf das sich bewegende Transportband geworfen wird.
-
Die Vorrichtung zum Zusammenlegen und Binden des offenen Endes einer
biegsamen Packung mit einem Bindematerial ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zum Bewegen der Packung entlang einer Bahn durch eine Einrichtung zum Anbringen
des Bindematerials derart, daß es quer am offenen Ende angreift, durch eine Anordnung,
welche das Bindematerial unter Spannung hält, durch eine Einrichtung, welche das
offene Ende gegen das gespannte Bindematerial druckt, um so einen zusammengefassten
Hals zu bilden, und durch eine Einrichtung zum Führen des Bindematerials um den
zusammengefassten Hals und zum Festlegen des umschnürten Bindematerials an dem zusammengefassten
Hals.
-
Vorzugsweise weist die Vorrichtung eine Transportbandvorrichtung auf,
wobei das Bindematerial ein Bindedraht ist, der sich quer tuber die Bahn des offenen
Endes der Packung erstreckt, daB ferner eine Zusammenfasseinriohtung vorgesehen
ist, welche das offene Ende der Packung gegen den Bindedraht zwischen dessen Enden
drückt, um das offene Ende in einen zusammengefassten Hals zu schliessen und wobei
eine Einrichtung zum Umwinden des zusammengefassten Halses mit dem Bindedraht und
zum Verdrillen der Enden des Bindedrahtes vorgesehen ist.
-
Zweckmässig umfasst die Zusammenfassvorrichtung eine hin-und herbewegbare
Plunger-Einrichtung, um das offene Ende in Eingriff mit dem Bindedraht zu bringen.
-
Vorteilhaft weist die genannte Zuaammenfasseinriohtung einen kontinuierlich
laufenden Zusammenfassungeriemen auf, um das offene Ende in Eingriff mit dem Bindedraht
zu bringen Die Zusammenfasseinrichtung weist zweckassig einen von einer Kette getragenen
Zusammenfasaungsplunger und eine Vorrichtung auf, um intermittierend den. Zusammenfassungsplunger
für jeden Bindevorgang zu betätigen.
-
Die Vorrichtung insbesondere zum Binden des offenen Endes eines biegsamen
Päckchens ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung zum Fuhren des Päckchens
auf einem sich kontinuierlich bewegenden Transportband zu einer Bindestation aufweist,
daß ferner eine Einrichtung zum Abheben des P§ckohens von dem Transportband bei
Erreichen der Bindestation vorgesehen ist, sodaß das Päckchen zeitweilig anhaltbar
ist und daß eine Einrichtung zum Abwerten des Päckchens aus der Bindestation auf
das sich bewegende Transportband angeordnet ist.
-
Zweckmässig ist eine Vorrichtung vorgesehen, die zwecks Abhebens der
Packung von dem Transportband betätigbar ist, wenn das offene Ende der Packung gegen
den Bindedraht anstösst, und wobei ferner eine Anordnung zum Abwerfen der gebundenen
Packung nach Verdrehen der Enden des Bindedrahtes auf das Transportband vorgesehen
ist.
-
Es kann auch ein sich kontinuierlich bewegendes Transportband zum
Transport der Packungen, eine über die Oberfläche des Transportbandes herausragende
Hebestange durch eine Anhalte-Auswerfer-Einrichtung vorgesehen sein, die über die
Oberfläche des Transportbandes vor der Hebestange in die Bahn
der
Packungen, um kurzzeitig jede Packung zu einem Anhalten zu bringen, wahrend sie
auf die Hebestange von der Transportbandoberfläche weggedrtickt wird, und durch
eine Einrichtung zur Betätigung des Anhalte-Auswerfers, um das Päckchen von der
Hebestange auf das Transportband abzuwerfen.
-
Zweckmässig ist eine Anordnung vorgesehen, um wahlweise die Hebestange
und den Anschlag-Auswerfer in Ruhe zu setzen und eine kontinuierliche ununterbrochene
Bewegung der Packungen zu gestatten.
-
Es kann auch ein sich kontinuierlich bewegendes ZufUhr=gstransportband,
ein Zwischentransportband zur Aufnahme der Päckchen in einer Folge vom Zuführungstransportband,
ein sich kontinu#erlich bewegendes Abgabetransportband zur Aufnahme von Päckchen
in einer Folge vom Zwischentransportband, eine Bindestation neben dem Zwischentransportband,
eine sich intermittierend bewegende Zusammenfassungskette, eine Anzahl von Zusammenfassungshaken,
die entlang der Zusammenfassungskette in einem Abstand angeordnet sind und durch
die Zusammenfassungskette in zeitlicher Folge mit dem Betrieb des Zwischentransportbandes
betätigbar sind, um das offene Ende einer jeden Packung nacheinander an der Bindestation
zusammenzufassen, eine Einrichtung zum Binden des zusammengefassten Endes an der
Bindestation,
wobei das Zwischentransportband und der Zusammenfassungshaken
nacheinander die gebundene Packung von der Bindestation entfernen und sie auf das
Abgabetransportband ablegen können.
-
Ebenfalls kann eine Packungs-Verschliesstation, ein sich kontinuierlich
bewegendes primäres Förder-Transportband, ein sich kontinuierlich bewegendes sekundäres
Abgabe-Transportband und eine Anzahl von Leerlaufrollen, welche zwischen dem primären
und dem sekundären Transportband in der Ndhe der Verschlusstation vorgesehen sein
; dabei ist eine Vorrichtung zum Schliessen des offenen Endes eines jeden Päckchens
an der Verschliesstation beim aufeinanderfolgenden Ablegen der Päckchen auf die
Leerlaufrollen durch das erste Transportband vorgesehen, wobei die geschlossene
Packung anschliessend von den Leerlaufrollen auf das sekundäre Transportband durch
das darauffolgende Päckchen bewegbar ist.
-
Die wesentlichen Vorteile dieser erfindungsgemässen Ausbildung ist
darin zu sehen, daß die Entnahme eines Teils des verpackten Inhalts, wie beispielsweise
einiger Scheiben Brot und ein daran anschliessendes Wiederschliessen der Packung
ohne grosse Anstrengung möglich ist, wobei gleichfalls die Frischhaltung des verpackten
Materials gewährleistet ist.
-
Auch wird die Verpackung wdhrend des Verschliessens und Transportes
durch das Verpackungsmaterial nicht beschädigt.
-
Drbei wird ferner eine Arbeitsgeschwindigkeit erreicht, welche mit
den Produktionsanforderungen Ubereinstimmt, jedoch höher ist, als die Arbeitsgeschwindigkeit
der bekannten Vorrichtungen.
-
De Vorrichtung gemäss Erfindung lässt sich ohne weiteres bereits vorhandene
Massenproduktionssysteme einschalten, onhe daß dabei die Produktionsbander irgendwie
abgeändert uerden @erden müssen.
-
Es wird ein abnehmbarer Verschluss ermöglicht, der gegebenenfalls
entfernt und wieder angebracht werden kann, ohne daß dabei die Yerpackung beschädigt
wird.
-
In zeitlich abgestimmter Reihenfolge können die geöffneten Enden aufeinanderfolgender
Packungen zu einer Verschnürstation in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Verschnürungsarbeitsgang
vorwärts bewegt werden, sodaß sich ein kontinuierliches Arbeiten der Anlage ohne
Unterbrechung ergibt.
-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausfuhrungsbeispielen anhand
der beigefiigten Zeichnungen näher erläutert.
-
In den Zeichnungen zeigt : Fig. l eine Vorrichtung zum Verpacken von
oben gesehen, Fig. 2 eine Schnittansicht der Vorrichtung gemäss Linie 2-2 in Fig.
l, Fig. 3 ist eine Seitenansicht von der Seite gegenüber der der Fig. 2 entlang
den Linien 3-3 der fig. l, Fig.4 ist eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines
Teiles der Packungszusammenfassungs-und Draht-Gruppen, Fig.5 ist eine Endansicht,
teilweise im Schnitt, entlang den Linien 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 ist eine schematisch-perspektivische
Ansicht des Verpackungstransportsystems und der dazugehörigen Antriebseinrichtung
zum Betätigen des in Fig. l dargelegten Gerats, Fig. 7 ist eine verbesserte Seitenansicht
des Gerätes nach Fig. 2,
Fig.8 ist eine telweise Draufsicht entlang
den Linien 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 ist eine Schnittansicht entlang den Linien 9-9
der Fig. 8, Fig. 10 ist eine vergrosserte Seitenansicht entlang den Linien 10-10
der Fig. 8, Fig. 11,12,13 und 14 sind Einzelschnittansichten entlang den Linien
11-11,12-12,13-13 und 14-14 in Fig. 9, Fig. l3a ist eine Schnittansicht entlang
der Linie 13A-13A in Fig.13, Fig.15-19 sind Schnittansichten entlang den Linien
15-15,16-16, 17-17, 18-18 und 19-19 in Fig. 5, Fig. l5A ist eine der Fig.15 ähnliche
Ansicht, die die Antriebekupplung in Arbeitsstellung zeigt, Fig. 20A bis 20E sind
schematiache Ansichten, die die Folge der Arbeitegange darstellen, die von dem in
Fig. l dargestellten Gerät durchgeführt werden, um das offene Ende einer Packung
zusammenzufassen und zu verschnüren,
Fig. 21 ist eine schematische
Endansicht eines iPackungsverschnürungsgerätes, das kippbar auf einem beweglichen
Karren montiert ist, Fig. 22 ist eine schematische Ansicht einer weiteren abgewandelten
Packungszusammenfassungsvorrichtung und eines dazugehörigen Systems fUr den Transport,
und Fig. 23 ist eine schematische Ansicht eines anderen Transportbandsystems.
-
Wie in Fig. l, 2 und 3 gezeigt ist, weist die Vorrichtung im wesentlichen
ein endloses Transportband 59 auf, das sich kontinuierlich in Längsrichtung bewegen
kann, um eine Packung A vom entsprechenden Eingangsende zu einer Zusammenfassungsstation
zu führen, bei der das offene Ende B der Packung g zunächst zwischen sich entgegengesetzt
drehenden Gurten 264 und 266 flach gelegt und dann in einen Hals C durch einen umlaufenden
Riemen 77 zusammengebracht wirkt der das flach gedruckte Ende zur Bindestation 97
gegen ein Band 144d führt, welches unter gesteuerter Spannung gehalten wird, wie
dies in Fig. 20A und 20B gezeigt ist. Danach wird das zusammengefasste
Ende
der Packung durch Bewegung einer Nadel 135 quer verschnürrt. Dabei führt diese Nadel
das Band um den zusammengefassten Halsteil, wobei das offene Ende durch Anwendung
einer Spannung auf das Band zusammengepresst, und anschliessend das Band abgetrennt
und in der Art und Weise verschnürt wtdS wie es in Fig. 20C und 20D gezeigt ist.
-
Zum Unterbrechen der Bewegung der Packungen beim Erreichen der Bindestation
und um sie anschliessend aus der Bindestation nach Beendigung der Bindearbeit auszuwerfen,
ist ein Anschlag-Auswerfermechanismus 125 (Fig. l) auf einer Welle 118 angeordnet
die drehbar zwischen den Seitenrahmenteilen 11 und 13a unter dem Transportband 59
gelagert ist. Unter Hinweis auf Fig. 6 werden der Bindemechanismus 131, der Anschlag-Auswerfer
125 der Riemen 77 und das Transportband 59 durch Ketten 368, 352 und 336 über einen
Kupplungs-und Antriebssatz 325 angetrieben.
-
Der Kupplungs-und Antriebssatz 325 umfasst eine Antriebswelle t 326,
eine Verzogerungswelle 328 und eine Betätigungswelle 330.
-
Die Verzogerungswelle 328 ist mit der Antriebswelle 326 mittels einer
Antriebskupplung 374 gekuppelt, und die Antriebswelle 330 ist mit der Welle 328
mittels einer Zeitverzögerungskuplung 376 kuppelbar. Wenn die Kupplungen 374 und
376 eingekpp-. pelt sind, drehen sich die Wellen 326, 328 und 330 als eine Einheit.
-
Während die Packungen mit ihren offenen Enden nacheinander auf den
Leerlaufrollen 263 durch das Transportband gelagert werden, werden sie nacheinander
auf das Transportband 59 geschoben, wobei ihre offenen Enden neben dem Seitenrahmenteil
11 liegen. Wenn die Beutel die Bürsten 264 und 266 erreichen, wird das offene Ende
zwischen den Bürsten flachgedrückt und in der Richtung des Pfeiles 281 (Fig. l)
bewegt, wobei es zwischen FUhrungsrolle 284 und dem Riemen 77 geleitet wird.
-
Während das offene Ende unter der Puhrungsrolle 284 hindurchläuft,
löst es den Betätigungsarm eines Mikroschalters aus welcher die Kupplung und die
Antriebsgruppe 325 betätigt.
-
Die Betätigung der Kupplung und der Antriebsgruppe bewirkt, dass die
Kupplung 374 die Welle 328 mit der Antriebswelle 326 kuppelt und nach einem vorbestimmten
Verzögerungszeitraum der Packung erlaubt, die Bindestation 97 zu erreichen. Dabei
greift die Kupplung 376 ein, um die Welle 330 mit der Welle 328 zu verbinden und
den Bindearbeitsgang zu bewirken.
-
Wie in Fig. 4 gezeigt, weist der Bindemechanismus 131 eine Nadel 135,
einen Verdrillungshaken 137 einen dazugehörigen Drahtgreifer und Schneider 132 und
einen Abstreifarm 134 auf. Die Bindestation 97 befindet sich im allgemeinen in dem
Bereich zwischen der Nadel 135 und dem Greifer 132 in ihrer"Ruhe"-Stellung, wie
dies in Fig. 7 gezeigt ist.
-
Wenn das abgeflachte Ende der zu verschliessenden Packung die Bindestation
97 erreicht, bringen der Riemen 77 und die Transportrollen das Beutelende in Eingriff
mit dem Segment 144d des Bindedrahtbandes zwischen der Nadel 135 und dem Greifer
132 und fassen das offene Ende zu einem Hals C zusammen,.. e dies in Fig. 4 gezeigt
ist. Bei Betätigung des Bindemechanismus 131 umschlingt die Nadel 135 den Hals C
mit dem Segment 144d des Drahtes 144h. Dann verdrillt Verdrillungshaken 137 die
Stränge 144a und 144b. Dabei trennt der Drahtgreifer und Schneider 132 das Ende
des Stranges 144b von der Vorratsrolle und ergreift das abgeschnittene Ende, das
zur Vorratsrolle führt, zwischen einem der Anschläge 155L und 155R. Nach Beendigung
des Verdrillungsvorganges wird der Anschlag-Auswerfer 125 um einen Schritt seines
Zyklus gedreht, um die gebundene Packung aus der Bindestation 97 auszuwerfen, von
wo sie dann vom Transportband 59 weiter befördert wird. räerrahmen Wie in wesentlichen
in Fig. l bis 6 gezeigt, wird die Vorrichtung auf einem Rahmen 1 gehalten. Dieser
Rahmen 1 stUtzt sich auf eine Bodenplatte 2, welche auf vorzugsweise nach allen
Richtungen drehbaren Rollen gehalten wird, um die Vorrichtung bewegen zu können.
Von der Bodenplatte 2 ragt
esne Anzahl senkrechter Trägerteile
oder Säulen 3,4,5 nach oben, wie in Fig. 2 gezeigt, und 6 und 7, wie in Fig.3 gezeigt
sind. Zwischen den Säulen 3 und 6 befindet sich ein waagerechter Träger 8 und zwischen
den Säulen 5 und 7 ein weiterer waagere hter Träger 9. Dabei tragen die TrEger 8
und 9 parallele Seitenrahmenteile 11 und 13a. Zwischen jedem Seitenrahm-enteil 11
und den Säulen 6 und 4 sind waagerechte Grugerteile oder Plattformen 15 und 17 (Fig.
2 und 8) vorgesehen.
-
Die Plattform 15 kann die Form eines vergrosserten Endteiles des Trägers
8 haben, der sich liber den Seitenrahmenteil 11 zur Saule 3 erstreckt. Die Pfosten
19 und 21 sind auf den Plattformen 17 und 15 befestigt, um eine waagerechte Abdeckplatte
23 zu stützen. Die Abdeckplatte 23 hat einen angehobenen versetzten Teil 25 und
eine weitere Platte 27, die sich zwischen dem Seitenrahmenteil 11 und dem versetzten
Teil 25 erstreckt (Fig. l). Muttern 29 und 31 sind auf die Enden der Pfosten 19
und 21 (Fig.7) geschraubt, um die Abdeckplatte 23 an dem Pfosten festzuhalten.
-
Beuteltransportbsnd und Zusammenfassungsgruppen Auf dem Seitenrahmenteil
11 neben der Vorderseite und hinten befinden sich Lagerplatten 33 und 35, die gegenüber
den Lagerplatten 43 und 45 am Seitenrahmenteil 13 angeordnet sind.
-
In den Lagern 33, 43 und in den Lagern 35, 45 befinden sich die hinteren
und vorderen Wellen 47 und 48 eines endlosen Transportbandes, das im allgemeinen
durch das Bezugszeichen 59 bezeichnet ist. Das Transportband 59 hat die Form einer
Vielzahl im Abstand voneinander befindlicher endloser Riemen 53, von denen jeder
zwischen entgegengesetzten Paaren von hinteren und vorderen Scheiben 49 und 51 gehalten
werden, die ihrerseits zur Drehung an ihren entsprechenden Wellen 47 und 48 befestigt
sind.
-
Zwischen den Seitenrahmenteilen 11 und 13a zwischen den Transportbandwllen
47 und 48 befindet sich eine Welle 55, die in Lagern 57 und 61drehbar gelagert ist,
die an den Seitenrahmenteilen 11 und 13a befestigt sind. Am Ende der Welle 47 neben
dem Seitenrahmenteil 11 befindet sich eine Zusammenfassungsscheibe 63 und am entgegengesetzten
Ende der Welle 55neben dem Seitenrahmenteil 13a befindet sich ein Kettenrad 71.
Am Ende der vorderen Transportbandwelle 48 befindet sich eine Scheibe 75. Die Drehung
der Welle 75 wird der vorderen Transportbandwelle 48 durch einen endllosen Zusammenfassungsriemen
77 vermittelt, der auf Riemenscheiben 63 und 75 gehalten wird. Der obere Teil des
Zusammenfassungsriemens 77 wird auch zwischen den Riemenscheiben 63 und'75 durch
eine Leerlaufrolle 79 gehalten, die zur freien Drehung
auf dem
Seitenrahmenteil 11 montiert ist. Auf der Abdeckplatte 23 befindet sich ein FUhrungsteil
81, dessen obere Seite mit einer Längsnute 83 (Fig. 7 und 12) versehen ist, um den
Zusammenfassungsriemen 77 aufzunehmen. Der Führungsteil 81 trägt den oberen Teil
des Zusammenfassungsriemens 77 zwischen der Scheibe 63 undcer Leerlaufscheibe 79.
Ein Paar Zusammenfassungstransportrollen 85 und 87 sind zur freier Drehung im Führungsteil
81 angeordnet und erstrecken sich durch Schlitze im FUhrungsteil 81 um tangential
an der unteren Oberfläche des Zusammenfassungsriemens 77 anzugreifen und eine reibungsfreie
Bewegung des Riemens 77 im Verhältnis zum FHhrungsteil 81 zu schaffen. Auf dem Bindemechanismus
auf der gegenuberliegenden Seite des Zusammenfassungsriemens 77 des Fuhrungsteils
81 befindet sich eine geschlitzte Fuhrungsstange 89, die drehbar zusammenfassende
Zufuhrrollen 101,103 und 105 hält, die tangential an der oberen Oberfläche des Zusammenfassungsriemens
77 angreifen. Während das offene Ende der Packung, das gebunden werden soll, sich
dem Bindemechanismus nähert, arbeiten die Zufuhrrollen 101, 103, 105 mit dem Zusammenfassungsriemen
77 zusammen, um das offene Ende der Packung oder des Beutels abzuflachen und gegen
das Bindeband oder den Draht zu drucken, um es in eine halsformige Gestalt zu bringen,
u. z. in einer Art und Weise, wie das nachstehend beschrieben wird.
-
,.3'.'0I.L"?ö1; Das Transportband 59 wird kontinuierlich in Richtung
des ,J'...-.'."T''":"-'.L'-td'S.
-
Pfeiles 95 (Fig.1) angetrieben, um die Packung oder den Beutel in
eine Bindestation zu transprotieren, die im all-''''r-':'.""''.)'.jj..."'''L.:""ir:.
gemeinen durch das Bezugszeichen 97 (Fig.1 und 4) angedeutet wird. Wenn der HBeutel
die Bindestation 97 erreicht, wird en '"!C'--J,''''".'' : sdisde@ von dem Transportband
59 durch eine HEbestange 107 gehoben, ."'.'-'"<*:'"".'"f'.'"''-.\'.T"n'n3 die
auf derWelle109(Fig.3und10)montiertist.DieWelle 109 ist zwischen den Seitenrahmenteilen
11 und 13a unter der Welle 55 (Fig.3) montiert und wahlweise drehbar, um die Hebestange
107 zwischen ihrer Arbeits-und Ruhestellung -''.','.:ri,'.V/T?'-.''''.'ei's";''
durch einen HEbelarm 111 hin-und herzubewegen. Der Iiebelarm '-":""-:ec".".''T'.s".f.
-
111 ist in seiner Ruhestellung in Fig. 3 dargestellt und kann .'/..,-'--'""..'."HonBG"-'".3boeif
in eine Arbeitsstellung bewegt werden, in dereinStift 113 in eine Öffnung 115a aufgenommen
wird, die im Seitenrahmenteil 13 ausgebildet ist. Der Stift 113 kann in eine von
zwei Offnungen 115a und115b in Stellung gebracht werden. Wenn der Stift 113 an der
Öffnung 115b, der Stellung nach Fig. 3, liegt, dann ist die Hebestange 107 ezwischen
der oberen Oberfläche des Transportbandes angeordnet ausserhalb des Bewegungs-....,"-';ll"...b',.i?.'TiTT!eaV..-'.:j:.-,...ißT.gmnssS
pfades von Gegenständen, die vom Transportband gefUhrt werden. 5 ..-'".''s'.'u.;''.,,'.'.n.t!"s.eloor'''fi.'.'osT-&
Der aftll3'wirdindenÖffnungendurch die Elastizität des ",J...'.'j.'.sb:'?'iB'T''-'':"'.brtsd'gbft.iS
Hebelarmes 111 gehalten.
-
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
Paketauswerfergruppe Zur
Drehung in den Lagern 121 und 123, die in den Seitenwahmenteilen 11 und 13a angeordnet
sind, ist eine Welle 118 angeordnet, die für einen Anschlag-Auswerfermechanismus
125 bestimmt ist. Der Anschlag-Auswerfer 125 besteht aus einer Vielzahl von Nabenteilen
127, die entlang der Achhe der Welle 118 angeordnet und an der Welle durch Madenschrauben
zur Drehung damit befestigt sind. Radial aus jeder Nabe 127 erstreckt sich eine
Vielzahl von Fingern 129. Drei derartiger Finger sind in der dargestellten Ausführungsform
gezeigt, die in einem Winkel von ungefähr 120° voneinander im Abstand stehen.
-
Unter Hinweis auf Fig. 10, ist ein Finger 129a in der Stop-Stellung
gezeigt, in der er über die obere Oberfläche des Transportbandes 59 in den Bewegungspfad
irgendwelcher Gegenstände hineinragt, die auf dem Transportband 59 getragen werden.
Während die Pakete oder Beutel oder andere Gegenstände auf dem Transportband 59
zur Bindestation 97 vorwärts transportiert werden, führt die Vorwärts-Trägheit des
Paketes dieses auf die Hebestange 107, um es über die Transportbandoberfläche zu
heben. Das Vorwärtsträgheitsmoment des Päckchens wird momentan durch den Finger
129a abgebremst der bei Betätigung des Bindemechanismus, wie nachstehend im einzelnen
beschrieben werden wird, sich sofort aus dem Pfad der Packung herausdxeht. Die Betätigung
des
Bindemechanismus bewirkt eine Drehung der Welle 118 des Anschlag-Auswerfers entgegen
dem Uhrzeigersinne, in Fig. 10 gesehen, um den Finger 129a sofort aus dem Pfad der
gebundenen Packung herauszubewegen. Während die Verschnürungsarbeit durchgeftihrt
wird, dreht sich die Welle 118 um einen Winkel von 120°, um den Finger 129b in die
Stellung zu bewegen, die vorher der Finger 129a eingenommen hatte. Während der Finger
129bol sich in Fig. 10 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, schlägt er an die Packung
von hinten an und wirft sie aus der Verschnürungsstation heraus und kommt in der
Stellung zur Ruhe, die vorher vom Finger 129a eingenommen wurde, in der er ilber
das Transportband gerade vor der Anhebestange 107 hinausragt. Auf diese Art und
Weise halten für jeden Bindezyklus die Stop-Auswerfer-Finger 129 zuerst die Bewegung
der Packung an und drehen sich dann um 120° um die gebundene Pakkung von der Hebestange
zurück auf das sich bewegende Transportband bei Beendigung des Versohntrungsarbeitsganges
zu werfen. Es ist offensichtlich, dass, während drei Finger 129 dargestellt sind,
mehr oder weniger als drei vorgesehen werden können, um den gleich-en Arbeitsgang
durchzuführen, abhängig von den verschiedenen Grossen des Kettenrades 350 und des
Kettenrades 348, das die Welle 118 antreibt (Fig. 6).
-
VerschnürunRsgruppe Insbesondere in Fig. 4 ist der Verschnürungsmechanismus
allgemein durch das Bezugszeichen 131 identifiziert und umfasst eine Nadel 135,
einen Verdrillungshaken 137, einen dazu gehörigen Drahtgreifer und Schneider 132
und eine Abstreifstange 134. Die Nadel 135 ist von im allgemeinen gebogener Form
und weist in ihrem auaseren Ende eine Ose 139 auf in der eine frei drehbare Rolle
oder Riemenscheibe 141 montiert ist. Die Rolle 141 hat eine Nut um das Band oder
den Bindedraht 144h zu führen. Die Nadel 135 ist am Ende einer drehbaren Welle 143
befestigt.
-
Der Verdrillungshaken 137 ist am unteren Ende einer senkrechten drehbaren
Welle 142b angebordnet und kann Drehung der Welle betätigt werden um die Stränge
144a und 144b des Abschnittes des Bandes oder Bindedrahtes 144 zwischen der Öse
139 und dem Ende 144c des Bandes'oderBindedrahteszusammenzufassen, das von dem Greifer
132 gehalten wird und das um den zusammengepressten Hals C eines Beutels durch die
Nadel 135 herumgeschlungen wurde.
-
Vom Ende des-Plattenteiles 147 ragt ein waagerechter rechteakigef
Leistenteil 149 heraus. Der Leistenteil 149 erstreckt sich vom Ende der Platte 147
über den Zusammenfassungsriemen
77. Aus dem hinteren Ende des Leistenteiles
149 tuber die Bindestation erstreckt sich ein Paar im Abstand liegender paralleler
Schenkel 151L und 151R und nach einwärts von jedem der Schenkel 151L und 151R ragt
eine Messerkante 153L und 153R.
-
Auf der Oberseite eines jeden der Schenkel 151L und 151R befindet
sich ein Anschlagteil 155L und 155R. Jeder der Anschlagteile 155L und 155R sind
mit einer sich nach einwärts erstreckenden Zunge 157L und 157R ausgebildet. Lediglich
die Zunge 157L ist in Fig. 4 gezeigt. Die Zulagen 157L und R ragen jede in den Raum
zwischen den Schenkeln 151L und 151R. Der Kopf 133 des Greifers 132 ist auf jeder
Seite mit einem Ausschnitt 159 versehen, um die Zungen 157 aufzunehmen wenn der
Greifer zwischen den Anschlägen 155L und 155R hin und herschwankt. Der Ausschnitt
159. stellt eine obere Greifkante 163 dar, die mit senkrechten inneren Kanten von
Anschlägen 155 über Zungen 157 zusammenarbeitet, um das Ende 144b des Bandes oder
Bindedrahtes zu ergreifen. Der Einschnitt 159 stellt auch eine untere Schneidkante
161 dar, die mit den Messerkanten 153 zusammenarbeitet um die Lange des Bindedrahtes
von der Vorratsspule abzuschneiden, die um das Halsteil C der Packung oder des Beutels
herumgeschlungen wurde.
-
Über der Abdeckplatte 23 auf einer Wandung 126 (Fig. 2,7,8 und 12)
befindet sich eine Trägerplatte 174a, die mit einer aufwärts gebogenen Führungsflansch
177 am hinteren Teil ausgebildet ist. Der Raum zwischen den Platten 23 und 174a
stellt eine Führungsbahn 177a dar zum Aufnehmen des offenen Endes des Beutels während
er sich der Bindestation 97 nähert.
-
Auf der Platte 174 montiert befindet sich ein Paar im Abstand voneinanderliegender
senkrechter Platten fUr rägerarme 187 und 189 auf denen das Lager 191 und 193 montiert
sind (Fig. 8).
-
Drehbar im Lager 191 und 193 ist eine Welle 195 gelagert, an deren
äuaseren Ende ein Antriebskettenrad 197 befestigt ist.
-
Das Kettenrad 197 ist an der Welle 195 zur Drehung mit dieser Welle
festgekeilt oder in anderer Art und Weise befestigt.
-
An der Bodenseite der Abdeckplatte 23 befindet sich ein Lagerteil
181 (Fig. 12), worin eine Nadelwelle 143 sur Drehung gelagert ist. Am äuseeren Ende
der Nadelwelle 143 ist ein Nadelbetätigungshebel 183 befestigt.
-
Die Drehung des Kettenrades 197 wird in eine hin und hergehende Bewegung
der Nadel 135 um die Achse der Welle 143 durch ein Verbindungaglied 199 verwandelt.
Das Verbindungsglied 199 ist mit einem Ende drehbar mit dem Kettenrad 197 durch
einen Stift 198 in der Nähe des äusseren Umfanges des Kettenrades verbunden, während
das andere ENde drehbar mit dem Ende des Betätigungshebels 183 durch einen Stift
198a verbunden ist. Von der Stellung in Fig. 7 ausgehend, bewirkt eine Drehung im
Uhrzeigersinn des Kettenrades 197 zunächst, dass der Hebel 183 und die Nadel 135
sich im Uhrzeigersinn um die Welle 143 drehen, bis das Verbindungsglied 199 sich
Ubet die Achse der Welle 195 bewegt, waraufhin der Hebel 183 und die Nadel 135 sich
entgegen dam Uhrseigernn drehen; um in die Buhestellung nach Fig. 7 zurückzukehren.
-
Auf der Welle 195 zwischen den Trägerarmen 187,189 befindet sich ein
teilweises Kegelrad 202. Dieses teilweise Kegelrad 202 ist mit abgeschrägten Zähnen
1201 über ungefähr eine Hälfte seines Umfanges versehen. Auf der entgegengesetzten
Fläche des Zahnrades 202 gegenUber den Zähnen 201 ist ein Einschnitt 203 mit einer
Kerbe 205 in seinem Rand oder seiner Wandung ausgebildet (Fig.
-
13 und 14). Die äussere Kante des Randes des Zahnrades 202 ist bei
203a zur unteren Wandung des Schlitzes 205 zu schräge, wie in Fig.13 gezeigt. Neben
der unteren Kante der Kerbe 205 und aus der Innenwandung des Ausschnittes 203 heraueragend
befindet sich ein Zahn oder eine herausragender Teil 207.
-
Unter Hinweis auf Fig. 8, 9 und 14, ist die Platte 147 aur einem Paar
rechteokiger Träger 147a und 147b behalten, die auf der Platte 174a (Fig. 14) montiert
sind. Auf der oberen Seite der Platte 147 befindet sich ein Lagerteil 209 um drehend
eine Nookenwelle 211 (Fig. 9) zu halten. Ein Greiferbetätigungsarm 213 ist am vorderen
Ende der Welle 211 montiert.
-
Der Nocken 213 hat die Form einer runden Scheibe und eine Rolle 218
ist auf der äusseren Oberfläche des Nockens 213 exzentrisch zur Achse der Welle
211 montiert. Der Greiferbetätigungsverbindungateil 175 ist in einem Winlelträger
225 der auf der Platte 147 angeordnet ist, gehalten und das Betätigungsverbindungeglied
ist gleitend in einer rechteckigen Ausnehmung in dem senkrechten Schenkel des Trägerarmes
225 gehalten. An dem Verbindungeglied 175 befindet eich ein Paar Nockenblöcke 219
und 221 die zusammenarbeiten, um einen senkreohten
Schlitz oder
eine Nut darzustellen, um die Nockenrolle 218 aufzunehmen. Demgemäss wirkt bei der
Drehung des Nockens 213 die Rolle 218 gegen die entgegengesetzten Kanten der Blöcke
219 und 221 im Sohlitz des Trägerarmes 225, der eeinerseits eine Hin-und Herbewegung
des Greifers 132 um seinen Drehpunkt bei 167 bewirkt.
-
Am entgegengesetzten Ende der Welle 211 gegenüber Nocken 213 befindet
sich ein Paar Greiferbetätigungenocken 227 und 229 die axial auf der Welle 211 in
im wesentlichen rechten Winkeln zueinander angeordnet sind. Der Nocken 227 ist mit
zwei entgegengesetzt heraueragenden Zähnen 227a und 227b versehen und der Nooken
229 weist zwei ZKhne 229a und 229b auf. Unter Hinweis auf Fig.13 ragt der Zahn 229a
des Nookens 229 in den Einschnitt 203 in den Pfad des Zahnes 207 und die Ldngsachse
des Nookens 227 ist parallel zum Rand des Zahnrades 202 angeordnet. Während das
Zahnrad 202 sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wie in Fig. l3A gesehen, bewegt
sioh der Zahn 207 abwärts in Fig. 13 und schlägt gegen den Zahn 229a und bewirkt,
dass die Welle 211 sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Der Zahn 227a des Nockens
227 folgt der Abwärtsbewegung des verjüngten oder schräg geneigten Teilo 203a des
Randes und greift in die Kerbe 205 ein. Während das@ahnrad 202 sich weiter dreht,
dreht die obere Wandung der Kerbe 205 den Zahn 227a entgegen dam Uhrzeigersinn bis
or sich aus der Kerbe bewegt, woraufhin der Nocken 227 wiederum seine parallele
Stellung zu dem Rand einnimmt. Aber nachdem er sich um 180° von der Stellung nach
Fig.
l3 bewegt hat. D. h. in der neuen Stellung und nachdem der Nocken 205 unter die
Welle 211 in Fig. 13 verlaufen ist, seigt der Zahn 227b aufwarte und der Zahn 229b
wird in dem Einschnitt 202 eine Umdrehung durchNhrt, die Welle 211 um einen Winkel
von 180° gedreht. Demgem dreht eich bei jeder Umdrehung des Zahnradea 202 der Nocken
213 um einen Winkel von 180° und der Greiferkopf 132 (Fig.4) verstellt sich vom
anschlag 155R zum Ansdhlag 155L oder umgakehrt.
-
Abstreifergruppe Unter Hinweis insbesondere auf Fig.7,8 und 12 ist
der Abstreiferarm 134 auf einer Welle 241 montiert, die drehbar zwischen einer Führungsplatte
243a und dem Posten 147a gehalten ist. Am entgegengesetzten Ende der Welle 241 vom
Abstreiferarm 134 befindet sich ein Abstreiferbetätigungshebel 248a, der durch eine
Feder 250a zwischen dam Habal 248 und dem Trillerarm 225 in einer Richtung entgegen
dem Uhrzeigersinn, wie in Fig.7 gesehen, gedrückt wird. In der in fig.7 dargestellten
Stellung befindet sich der Abstreiferarm 134 in seiner Ruhestellung. Der Abstreiferarmbetätigungshebel
248a ragt in den Pfad eines Abstreiferbetätigungstiftes 252a, der an der Innenfläche
des Kettenradaa 197 montiert ist. Degemäss bewirkt eine Drehung des Ketteurades
19 to im Uhrzeigersinn, wie in Fig.7 gesehen, dass der Stift 252a gegen das Ende
des Hebels 24$ anschlät und dreht den Abstreiferarm 134 abwärts in einer Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse der Welle 241, wie in Fig.7 gezeigt und
in einer richtung im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 4 gezeigt. Bei Betätigung des Hebels
248a durch den Stift 252a dreht sich der Abstreiferarm 134 abwärts
(Fig.
4) und greift am Ende C des Beutels an, um ihn und die Bindedraht-oder Bandenden
von dem Drillhaken 137 zu entfernen.
-
Packungsklemmgruppe Drehbar an der Abdeckplatte 23 ist durch einen
Stift 254a (Fig. 9) ein DrUckerfuss 256 angebracht, der um den Stift 254a drehbar
ist, um die Enden der Beutel gegen die Unterseite der Platte 174a während des Bindevorgangs
zu drUcken.
-
Zur Betätigung des DrUckerfusses 256 ist eine Öffnung 258 in der Abdeckplatte
23 vorgesehen, durch die sich ein hin-und herbeweglicher DrUckerfuss erstreckt,
der die Stange 262 die drehbar durch einen Stift 260 befestigt ist, mit der Unterseite
des DrUckerfusses 256 zu verbinden. Wenn der Beutel die Bindestation 97 erreicht,
betätigt die DrAckerfuestange 262 den DrUckerfuss um das Ende der Packung oder.
des Beutels zu klemmen und ihn gegen die Unterseite der Platte 174a während des
Bindevorganges zu halten. Der Pressfuss 256 wird normalerweise mit Packungen verwendet,
die aus gewissen Arten von Materialien hergesterllt sind, z. B. solchen, die einen
verhältnismässig niedrigen Reibungskoeffizienten haben oder einem äusserst leichten
Material, wie etwa einem Maschengewebe.
-
Packungszusammenfassystem An Aufnahmeende einer Transportbanden 59
zwiaohen den Seitenrahmenteilen 11 und 13a befindet sich eine Vielsahl von Leerlaufrollen
263 (von denen drei gezeigt sind). Die Leerlaufrollon 263 sind zwiaohen geeigneten
Haltearmen montiert, die an don Seitenrahmonteilen befestigt sind. Die Leerlaufrollen
263 nehmen die Brotpaekungen oder anderes gepacktea Material von einem Zufuhrtransportband
261 (Fig. 2) auf und dienen dazu, die Beutel momentan ansuhalten, während mis von
dem Transportband 261 aufgenonen werden. Während die Beutel vom Transportband 261
zugeführt werden, wird jeder Beutel entlang den Leerlaufroolen 263 duroh den vorangegangenen
Beutel geschoben bis or auf dan Transportband 59 gedrückt und sur Bindestation gefUhrt
wird.
-
Die BUrate 266 1ot mit ihrer Welle drehbar in einem sylindriaohen
Lager 278 angeordnet, das an einem Trägerarm 280a befestigt ist, der aeinerseits
an der Unterseite der Platte 27 angeordnet ist. Die Zusammenfassungsbürste 266 wird
durch eine Riemenscheibe 280 angetrieben, die am entgegengesetzten Ende ihrer Welle
montiert ist, die ebenfalls mit der Doppelriemenscheibe 276 durch einen Treibriemen
282
getoppolt ist. Der Reibriemen 282 let eo angeordnet, dass or
die Riemenaoheibe 280 in der gletohon Riahtung wie die Doppelriemenscheibe 276 angetrieben
wird. Demgemäss bewirkt eine Drehung im Uhrzeigerainn der Doppelriemenscheibe 276,
wie in Fig. 2 geaehen, eine Drehung entgegen dem Uhrzeigerainn der Bürate 264 und
fine Drehung in Uhrzeigerainn der Bürate 266.
-
Wenn das Ende einee jeden Boutele flaohgelegt und zwischen die Bürsten
264 und 266 gonagen wird, weiaen die Bürsten dan Ende naoh auswärts vom Transportband
su don Zueammenfassungsriemen 77 in Richtung des Pfeiles 281 ab, der in Fig.1 gezeigt
ist. Von den Bürsten wird das abgeflaohte Ende don Beutela zwischen don Zusammenfassungsriemen
77 und den Rand 282 einer Führungarolle 284 (Fig. 8 und 11) geleitet. Die Fuhrungarolle
284 ist frei un ihre Welle 286 drehbar, die auf einem Trägerar 288 montiert ist.
Der Trdgerarm 288 seinerseits ist auf der Platte 174 montiert. Die Führungaroll
284 hat fine Nut 290 sur Aufnahme des Betätigungaru 296 sinues Mikroaohaltera 292.
-
Der Makrosohalter 292 ist auf einem waagereohten Flaneoh des Trägerarmes
288 montiert und wird durch die Drehung der Welle 294 betätigt auf deren äusserem
Ende ein Hebel
295 montiert lest. Der Betätigungsarm 296 lot am
Bade don Habalarmaa 294 befestigt und dan Gewicht don Batätigungaarmee 296 und 295
drücken dia Welle in einer Richtung um die tontakte don Mikroaehaltere 292 su offnan.
W§htond dan abgeflaohts Ende des Bautala zwiachan dem Rand 283 und dam Zusammenfassungsriemen
77 hindurchläuft, schlägt es am unteren Ende don Betätigungsarmes 296 an und dreht
ihn entgegen dem Uhrzeigersinn, wie in Pig. 7 gazaigt, us die Sohaltarkontakta zu
aohliaaaan und einen Kupplunge-und Antriebemechaniemus zu betätigen, der naohatehend
beeehrleben werden soll. Der Schalter 292 wird ale sine Steuerungsvorrichtung zum
Betätigen don anschlag-Auswerfers 125 und des Bindemechanismus 131.
-
Kupplungs- und Antriebamechanismus Unter Hinwaia auf fig.2.3,5, und
6 lot eln üblioher 1/2 PS Elektromotor von 1725 UpM. auf don Orundtail 92 montiert,
us des Beutelverschnürungsgerät anzutreiben.
-
Auf der Welle 301 des Motors 298 lot sine Riemenscheibe 303 angeordnet,
die mit der Eingangswelle 307 ainaa Dhtarsetzungsgetriebes 305 mit einem Verhältnis
18:1 gekoppelt ist. Die Eingangswelle 307 wird durch den Motor 298 durch aine veränderliche
Riemenscheibe 309 angetrieben, dia mit der
Motorrionanscheibe 303
mit Hilfe eines endlosen Rionene 311 gekuppelt ist. Die Flanxohen 309a und 309b
der Riemenoheibe 309 sind durch Federkraft aufeinander zugedrückt und duroh Auseinanderdrüoken
der Flansohen kann der Durohmesser der Riemenscheibe 309 wahlweise verkleinert werden.
-
So tann duroh Veretellen der relativen Stellungen der Flansohen 309a
und 309b die Gesohwindigkeit der Welle 307 verändert werden, da das Verhältnis zwischen
dem Durohmesser der Riemenscheibe 303 im Hinbliok auf den der Riemenscheibe 309
verstellt werden kann. Die Rimensoheibe 309 ist von Ublicher Bauart und die Einzelheiten
davon bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
-
Un die axiale Stellung der Flansohen 309a und 309bR der Riemenscheibe
309 su steuern, ist der Motor 298 verstellbar auf einem Träger 312a befestigt. Duroh
Drehen eines Handrades 314a (Fig. 3) am Ende einer Welle 316, die sich vom Träger
312a erstreckt, kann die Stellung des Motors 298 entlang der Achse der Welle 316
eingestellt werden.
-
Die Verstellung des Motors 298 entlang der Achse der Welle 316 ateuert
die Spannung des Treibriemens 311 und den Abstand zwischen den Flaneehen 309a und
309b su vergrössern oder su verringern und dadurch die Geschwindigkeit der Ringangswelle
307 su regeln.
-
Auf der Ausgangswelle 318 don Geschwindigkeitsuntersetzungsgetriebee
305 befindet sioh ein 24-zähniges Kettenrad 320, dan durch sine Kette 322 mit don
20-sähnigen Bingangetettenrad 324 einer Kupplung und einem Antroibsteil 325 gekuppelt
iet.
-
Der Antriebsteil 325 weist mine Eingang- oder Antriebswelle 326, eine
Zeitverzögerungswelle 328 oder eine Betätigungs- oder Ausgangswelle 330 auf. Die
Wellen 326, 328 und 330 eind awiaohan Paaren son Platten 332 gelagert, die auf don
Unterteil 2 duroh Schweissen oder andere üblioha Mittel montiert sind. Das Eingangskettenrad
324 ist auf der Antriebswelle 326 montiert und traibt bei Betrieb des Motore 298
kontinuierlich die Welle 326 an.
-
An äusseren Enda der Antriebswelle 326 befindet eloh in 20-sEhnige
Ausgangskettenrad 334, das don Zusammenfassungsriemen 77, dam Transportband 59 und
aie BUraten 264 und 266 mit Tilts einer Hauptantriebskette 336 antreibt. Dia Kette
336 verläuft rundharma und greift Mit den ZRhnon don Kattanradaa 334 ein, und verläuft
über eine Spannungsleerlaufrolle 338, die auf einen Trägerarm 340 montiert int,
dor seinerseits an dam senkrechten trägerteil 7 befestigt ist. Von der Leerlaufrolle
338 verläuft die Kette 336 über das Kettenrad 342 und greift
in
dessen Zlhns ein, dan am Ende einer Welle 344 befestigt ist, deren anderes Ende
die Doppelaoheibe 276 trägt, um die BUraten 264 und 266 mit einer Geaohwindigkeit
ansutreiben, welche hoher als die don Transportbandes ist.
-
Von dom Kettenrad 342 serlOutt die Kette 336 unter einer Lenklaufrolle
346 die zur freien Drehung an der Innenaeite des oeitliohen Rahmenteiles 13a montiort
lot und us ein 30-zähniges Kettenrad 71, das am Ende der Welle 55 der Eingangs-Zusammenfasscheibe
63 von 200 am Durchmeaaer befeatigt ist. Der Riemen 77 treibt aeineraeita das Transportband
59 duroh eine Scheibe 75 und mit 125 m durchmesser am Endo der vorderen Transportbandwelle
48.
-
Der Anschlag-Auswerfer 125 wird duroh Drehung der Betltigungawelle
330 betätihgt, auf der ein Kettenrad 348 montiert ist. Das Kettenrad 348 ist mit
einem Kettenrad 350 gekoppelt, das an der Anschlag-Auswerferwelle 118 mit Hilfe
einer Kette 352 befeatigt ist. Die Kette 352 verläuft um Kettenräder 348 und 350
und unter eine Spannungelewrlaufrolle 354, die zur freien Drehung am Ende einer
Kupplungeatange 356 matiert ist, wie gonauer in Fig. 19 dargestellt, iat die Kupplungastange
356 bei 358 an einem TrWgerarm 360 drehbar angeordnet und iat elastisch in Eingriff
mit der Kette 352 durch eine Feder 362 gebracht, die zwischen der Stange 356 und
dem Unternteil 12 verbunden ist. Wenn die Kupplungsetange 354 sich in der in Fig.
2 und 19 gezeigten Stellung befindet, dann befindet sioh der Anschlag-auswerfer
125 in Arbeitsstellung mit einem Bats der Fer 129 liber die Obe h dea Tranaportbandea
59 zwischen den Riemen 53 herauaraand.
-
Duroh Drehen der Kupplungaztange 356 entgegen dem Uhrzeigerpinne wie
in Fig. 19 gezeigt, bis die Feder 362 sich über don Drehpunkt 358 bewegt, um die
Rolle 354 gegen die gegenüberliegende Seite der Kette 352 xu drücken, wird die Welle
118 um einen Winkel von unge£hr 60 Grad, wie in Fig. 10 gezeigte entgegen dem Uhrzeigersinne
gedreht, so daß die Finger 129 unter die Oberfläche don Transportbandes 59 zurückgezogen
werden. Eine Betätigung der Kupplungsstange 356
von Hand wird durch
einen Handhebel 364 vorgesehen. Wenn es daher erwünscht ist, einige der Packungen
unter dem Bindeapparat hindurchlaufen zu lassen, ohne dass sie gebunden werden,
dann können die Anschlag-Auswerfer 125 und die Hebestange 107 durchgezogen werden,
um den Packungen zu gestatten, frei hindurchzulaufen und es ist nicht notwendig,
die Einheit von der ProSduktionebandlinie zu entfernen, dae das Transportband 59
die Packungen zum Zufuhrtransportbaad 261 direkt zum Abgabetransportband 267 leitet.
Diese Anordnung ist besondere nützlich, wenn ein Teil der Produktion ein anderes
Versohliessen der Packung an zwei Enden erforderlich macht als etwa durch Verschnüren.
-
Am äusseren Ende der Betätigungewelle 330 iat ein Kettenrad 366 angebracht,
das mit dem Betätigungskettenrad 197 des Bindemechanismus mit Hilfe einer Kette
368 gekuppelt ist.
-
Die Kette 3683verlduft um die Kettenräder 197 und 366 und um eine
Spannunga-Leerlaufseheibe 370, diekzur freien Drehung auf einem Trägerarm 372 matiert
ist, der auf dem waagerechten Trägerteil 17 gehalten wird.
-
Unter Hinweis auf Fig. 5 und 6 ist eine Antriebekupplung 374 zwischen
der Antriebewelle 326 und der Zeitverzögerungawelle 328 angeordnet und eine Verzogerungskupplung
376 ist
zwischen der Zeitverzdgerungswelle 328 und der Betätigungswelle
330 verbunden. Die BetAtigung der Kupplung 374 verbindet die Antriebswelle 326 mit
der Zeitverzögerungswelle 328 und bewirkt, dass die Zeitverzögerungswelle 328 sich
mit der Antriebswelle dreht. Wenn die Zeitverzögerungswelle 328 sich mit der Antriebswelle
326 dreht, verbindet die Betätigung der Verzdgerungßkupplung 376 die Zeitverzdgerungswelle
328 mit der Betätigungswelle 330 und die Welle 326, 328 und 330 drehen sich als
eine Einheit.
-
Unter Hinweis auf Fig. 5, 15 und 15A umfasst die Antriebskupplung
374 einen Eingangskupplungsteil 378, der am Ende der Antriebswelle 326 befestigt
ist und einen Ausgangskupplungeteil 380 der am Ende der Zeitrerzbgerungswello 328
befestigt ist. Der Eingangsteil 378 ist mit einem Einschnitt oder einer Kammer 382
auagebildet, deren Wandungen mit einer Vielzahl von Nuten oder Rillen 384 versehen
sind, die ale Sperrzahne dienen. Der Eingangsteil 378 kann mit dem Ausgangeteil
380 mit Hilfe eines Klauenhebels 386 gekuppelt werden, der drehbar bei 388 mit dem
Ausgangsteil 380 verbunxen ist. Der @@lauenhebel 386 wird im Uhrzeigersinne, wie
in Fig. 15 und 15A gesehen, durch eine Spiralfeder 390
gedrückt,
deren eines Ende mit dem Ausgangsteil 380 verbunden ist, während dan andere Ende
mit dem Hebel 386 verbunden ist. Eine Rolle 392 ist am unteren Ende eines Hebels
386 drehbar gelagert, wthrend eine Folgeorganrolle 394 drehbar am oberen Ende des
Hebels 386 montiert ist.
-
Wie in Fig. 15A gezeigt, wired der Hebel 386 in einer Richtung gedrüokt,
um die Rolle 392 in eine der Nuten 384 des Eingangskupplungsteils 378 zu bringen,
um die Eingangs-und Ausgangsteile miteinander zu kuppeln. Die Antriebskupplung 374
wird durch einen Klauenauslösehebel 400 betätigt, der starr an einem Ende mit einer
Betätigungsstange 396 verbunden ist. Wenn der Klauenausldßehebel 400 sich in der
in Fig. 15 gezeigten Stellung befindet, greift sein Ende an der Rolle 394 an und
schwenkt den Hebel 386 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn und hindert
die Rolle 392 daran, in die Nuten 384 einzugreifen. In dieser Stellung ist der Eingangsteil
378 frei sich im Verhältnis sum Ausgangsteil 380 zu drehen, wie durch den Pfeil
399 in Fig. 15 angezeigt.
-
Unter Hinweis auf Fig.3 und 5 wird die Betätigungsstange 396 in Lagern
398 gedreht, die auf senkreahten Trägerteilen 5 und 6 montiert sind. Der Elauenausldgehhebel
400 ist durch ein Verbindungsglied 402 mit dem Anker 404 eines
Solenoiden
406 verbunden. Der Solenoid 406 ist auf einem Trägerarm 408 montiert, der seinerseits
auf dem Rahmen 1 angebracht ist. Der Solenoid 406 ist elektrisch mit dem Mikroschalter
292 verbunden, der als Kontrolvorrichtung zur Betätigung des Kupplungs- und Antriebs-Gruppenteils
wirkt. Eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn des Betätigungsarmes 296 des Schalters
292 schliesst die Schalterkontakte und setzt den Solenoid 406 unter Strom und bewirkt,
dass der Anker 404 sich aufwärts in die Stellung bewegt die in Fig. l5A. gezeigt
ist und den Klinkenausldsehebel 400 und die Betätigungsstange 396 in einer Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wie in Fig. 15 und 15A gesehen. Bei Betätigung
des Solenoiden 406 dreht sich die Stange 396 in einer Riohtwng entgegen dem Uhrzeigersinn
um den Hebel 424 auseer @ingriff mit der Rolle 422 zu drehen, um den Hebel 418 auszulösen.
Wenn der Eingangsteil 410 ungefEdhr drei Viertel einer Drehung vollendet hat, greift
der Zahn 416 in die Rolle 420 ein und kuppelt die Betätigungswelle 330 an die Zeitverzdgerungswelle
328. Die relativen Stellungen der Rolle 420 und des Zahnes 416 in der Ruhestellung
der Wellen 328 und 330 bewirkt eine Zeitverzdgerung zwischen der Betätigung der
Kupplung 376 und der Kupplung 374 bei Betätigung des Solenoiden.
-
Die Kontaktschraube 442 läuft gegen die Oberseite eines Nockenfolgehebels
432 an und bei Drehung der Welle 330 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 18 gesehen, folgt
das Nookenfolgeorgan 430 der Oberfläche des Nockens 426 und dreht zunächst den Hebel
431 und hält den Hebel 440 im Uhrzeigersinn bis der Nocken 426 in seine in Fig.
18 gezeigte Ruhestellung zurückkehrt. Wenn so das offene Ende eines Beutels den
Betätigungsarm 296 des Schalters 292 auslöst, um den Solenoid 406 unter Strom zu
setzen, verbindet die Antriebskupplung 374 sofort die Antriebswelle 326 mit der
Zeitverzdgerungswelle 328. Wenn jedoch der Beutel unter den Betätigungsarm 296 läuft,
bewirkt das Gewicht des Betätigungsarmes, dass dieser in seine Normalatellung zurückkehrt,
um den Schalter 292 aussusohalten, der seinerseits den Solenoid 406 stromlos macht.
-
Der Nocken 426 Ubernimmt die Arbeit vom Auslösehebel 400 um dem Ausgangskupplungsteil
380 zu gestatten, eine zweite Umdrehung nach Eingreifen einer Verzdgerungskupplung
376 zu machen.
-
Sobald der Nocken 426 beginnt sich zu drehen, hat der Beutel die Bindestation
97 erreicht und die Presserfussstange 262, die drehbar bei 444 mit dem Nockenfolgehebel-432
verbunden ist, hebt sich, um den Pressfuss 256 zu heben.
-
Wenn der Nocken 426 in die Ruhestellung zurückkehrt, folgt der Hebel
432 seiner Bewegung und ldst den Presserfuss 256 aus.
-
Um sicherzustellen, dass die Betätigungswelle 330 in die Ruhestellung
surückkehrt mit des Zahn 416, des Eingangskupplungstoiles 410 und der Rolle 420
in richtiger Auerichtung ist ein Brems-und Zentrierungsnooken 446 auf der Welle
330 zwischen dem Betätigungsnooken 426 und dem Kettenrad 366 montiert, wie in Fig.
5 gezeigt. Unter Hinweis auf Fig. 16 befindet sioh der Nocken 446 in Form einer
in wesentlichen kreisfdrmigen Scheibe mit einer einzigen Nut 448 an ihrem Umfang
zur Aufnahme einer Rolle 452 die drehbar am Ende eines Nockenfolgehebels 450 montiert
ist. Der Hebel 450 ist bei 454 an einem TrWgerarm 456 drehbar angebracht und wird
in Eingriff mit dem Nocken durch eine Feder 458 gebracht.
-
Wenn die Betätigungswelle 330 mit der Antriebswello 326 durch die
Kupplungen 374 und 376 verbunden ist, dreht sich der Nocken 446 mit der Welle 330
und überwindet die Feder 458. Wenn jedoch der Ausltfeehebel 424 in die Stellung
naoh Fig. 17 zurückkehrt, um den Eingangsteil 410 vom Ausgangsteil 412 nu trennen,
greift die Rolle 452 an der Nut 448 an, um eine weitere Drehung der Welle 330 in
der Ruhestellsung su unterbrechen.
-
Ein ähnlicher Brems-und Zentrierungsnocken 460 ist auf der Welle 328
montiert und mit einer Nut 462 (Fig.6) versehen, um die Rolle 464 eines Tockanfolgehebels
466 aufzunehmen (Fig. 5). Der Nockenfolgehebel 466 ist drehbar mit einem TrEgerarm
468 verbunden und wird in Eingriff mit dem Nocken 400 durch eine Feder 470 gebracht,
die zwischen dem Hebel 466 und dem Unterteil 12 gekuppelt ist. Wenn so die Kupplung
374 auskuppelt, arbeitet der Nocken 460 mit dem Hebel 454 zusammen, um ein tuberlaufen
der Zeitverzogerungswelle 328 zu verhtiten.
-
Spannungssteuerungsayatem Wie in Fig. 2 und 7 dargestellt, wird der
Bindedraht oder das Band 144h von einer Spule 472 zugeftlhrt, die drehbar auf einer
Welle 474 angeordnet ist, die sich aus einem (nicht gezeigten) Tragarm erstreckt,
der auf dem Trägerteil 5 montiert ist. Eine mit Gewicht versehene Spannstange 476
ist drehbar an Seitenrahmenteil 11 bei 478 montiert und ist mit einem waagerechten
Armteil 480 an ihrem unteren Ende versehen, die gegen den Bindedraht 144h drUckt,
um eine Spannung darauf auszuüben. Wenn der Drahtvorrat
abnimmt,
sohwingt der Arm 480 nach und nach abwärts bis er gegen die Kanten der Spule zur
Ruhe kommt, um einen Reibungswiderstand gegen die Drehung der Spule zur Anwendung
bringen. Der Bindedraht 144h erstreckt sich von der Spule zu einem Spannungshebel
482, der drehbar durch den Stift 484 an Seitenrahmenteil 11 montiert ist.
-
An dem freien Ende des Hebels 482 ist eine Vielzahl von Rollen 486
angebracht. Der Hebel 482 ist in einer Riohtung entgegen dem Uhrzeigersinne gedrückt,
wie in Fig. 7 gesehen,undzwardurcheineFeder488, die zwischen dem Hebel 482 und dem
Rahmen angeordnet ist. Der Bindedraht 144h ist in Spiralform durch die Scheiben
486 gefädelt und erstreckt sich aufwärts-am eine Leerlaufrolle 490, die auf den
Seitenrahmen 11 unter dem Bindemechanismus montiert ist. Das Ende des Bindedrahtes
ist zwischen dem Greifkopf 133 und einem der Ans¢hlZge 155L oder 155R befestigt.
Die Spannungsstange 476 und der Spannungshebel 482 üben eine konstante Spannung
auf den Bindedraht, während der gesamten Packungs-Zusammenfass- und Bindevorgänge
aus.
-
Allgemeine Arbeitsweise Unter Hinweis auf das Bindegerät, das den
Gegenstand dieser
Erfindung bildet, kann lie ganze Einheit in einer
Fließbandanlage untergebracht werden, ohne die bereits vorhandene Anlage einer Xnderung
unterziehen zu müssen.
-
Beispielsweise kann die Einheit zwischen einem Zuführungstransportband
261 und einem Ablegetransportband 267 in der Art und Weise Ijagen, wie in Fig. 2
dargestellt. Wenn angenommen wird, daß die Machine in einer Großbäckerei verwendet
werden soll, dann führt das Zufuhrtransportband 261 Brotlaibe oder Brötchen von
einer Einwickelmaschine auf die e Leerlaufrollen 263. In der Einwickelmaschine werden
die Brotlaibe mit Zellophan oder Kunststoff verpackt, und ein Ende der Packung wird
durch Wärmeverschweißung oder einen Klebstoff geschlossen, wEhrend das gegenüberliegende
Ende der UmhUllung offen gelassen wird.
-
Um die Machine zum Betrieb vorzubereitent wird eine Spule von Bindedraht
oder-band auf der Welle 474 aufgebracht, und das Ende des Drahtes wird um Rollen
486 und 490 gefädelt, bevor der Draht durch das Nadeldhr 139 zur Bindestation 97
gefUhrt wird. Das Ende 144c des Bindedrahtes (Fig. 4) kann anfünglich zwischen dem
Greifkopf 133 und einem der Anschläge 155L oder 155R liegen und durch Drehen
von
Hand des Kettenrades 197 ura einen Zyklus wird ein automatisches Fädeln durchgeführt
durch Bringen des En- roides 144d zwischen den Abstreiferarm 134 und die Führungsplatte143a.DerMotor
298 wird dann angestellt, und der Betätigungsarm 296 des Schalters 292 wird von
Hand angestellt, so daß die Nadel 135 autornatisch ein Stück Bindedraht in den Greifkopf
bringt, wo das Ende des Drahtes von der Vorratsrolle zwischen dem Anschlag 155L
oder 155R und der Kante 163 des Greifkopfes 133 ergriffen wird.
-
Die veränderliche Riemenscheibe 309 wird eingestellt durch Drehen
des Handrades 314, um das richtige Verhältnis zwischen den Scheiben 303 und 309
zu erhalten, um die Geschwindigkeit des Transportbandes 59 zu wEhlen. Das Transportband
59 wird normalerweise mit einer größeren Geschwindigkeit angetrieben als das Zufuhrtransportband
261, um die Beitel in den richtigen Abstand zu bringen, wEhrend sie vom Transportband
261 aufgenommen werden. Die Beutel werden auf den Leerlaufrollen 263 durch ein Ubliches
Zufuhrtransportband261'abgelegt,wo sie fUr einen kiirzen Zei-tpunkt zum Stillstand
kommen können, bis sie nacheinandar auf das Transportband 59 durch den vorangegangener
Beutel geschoben werden. Die hbhere Geschwindigkeit des
Transportbandes
59 dient dazu, die Beuiel in einen gleichmäßigen Abstand zubringen, wdhrend sie
in den Bindemechanismus eingefUhrt werden.
-
Wenn der Motor 298 in Betrieb gesetzt wird, wird die Artriebswelle
325 kontinuierlich durch die Kette 322 (Fig.
-
3 und 6) angetrieben. Bürsten 264 und 266, der Zusammenlegriemen 77
# und das Transportband 59 werden kontinuierlich durch die Hauptantriebskette 336
ange-triaben. Wenn der Betdtigungsarm 296 sich in seiner Ruhestellung befindet,
wie in Fig. 10 gesehen, wird der Solenoid 406 stromlos gemacht, und die Kupplungen
374 und 376 werden ausgekuppelt. Demgemäß werden die Wellen 328 und 330 von der
Antriebswelle 326 abgekoppelt.
-
Die verschiedenen ArbeitsgEnge, die an dem Beutel durchgeführt werden,
sind schematisch in Fig. 20A bis 20E dargestellt. Auf diese Figuren wird im Zusam
: nenhang mit einer ins einzelne gehenden Beschreiburg der verschiedenen ArbeitsgNnge
hingewiesen.
-
Unter Hinweis auf Fig. 1, 2, 3 und 20A erstreckt sich,
wenn
die Beutel A auf dem Transportband 59 aufgenommen werden, das offene Ende B des
Beutels über die Kante des Seitenrahmenteiles 11 (Fig. 1). Wenn der Beutel die Rirsten
erreicht, wird das Ende B zwischen den gegenläufigen BUrsten in die Gestalt flachgelegt,
wie sie in Fig.
-
20A gezeigt ist. Außerdem wird, in Folge der winekelmäßigen Anordnung
der BErsten im VerhEltnis zum Bewegungspfad das Ende nach auSen vom Transportband
59 in Richtung des Pfeiles 281 abgewiesen, der in Fig. 1 gezeigt ist, um von dem
Zusammenfassungsriemen 77 aufgenommen zu werden. Wenn das abgeflachte Ende B des
Beutels die Bürsten verläßt, wird es zwischen den Rand 283 der Rolle 284 und den
Zusammenfassungsriemen 77 gezogen, wo es weiter abgeflacht wird und, wie in Fig.
20A dargestellt, greift es an dem Betätigungsarm 296 des Schalters 292 an und löst
diesen aus, um den Solenoid 406 unter Strom zu setzen. Sobald das Ende B unter dem
Betätigungsarm 296 hervorkommt, wird der Betätigungsarm ausgelöst und fallut in
seine in Fig. 10 gezeigt4 Ruhestellung zurück und macht den Solenoiden stromlos.
-
Die zeitweilige Betätigung des Solenoiden 406 dreht die
Betätigungsstange
396 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinne, wie in Fig. 3 gesehen, und hebt
die Aust lösehebel 400 und 424 sowie auch den Haltehebel 440. Sobald der Auslösehebel
400 sich in die Stellung nach Fig.
-
15A bewegt, greift die Rolle 392 des Klauenhebels 328 in eine Nut
384 ein, um die Zeitverzögerungswelle 328 mit der Antriebswelle 326 zu kuppeln.
Wenn der BetEtigungsarm 296 in seine RuhesteIlung zurückfällt, wird der Solenoid
406 stromlos gemacht, und der Hebel 400 wird ausgelöst, um in die Stellung nach
Fig. 15 zu fallen. Das augenblickliche Heben des Hebels 400 gestattet jedoch der
Rolle 394 unter dem Hebel zu verlaufen, und der Kupplungsteil 380 muß nine Umdrehung
vollenden, bevor der Hebel 400 wieder an der Rolle 394 angreifen kann, um die Kupplungsteile
378 und 390 auszukuppeln.
-
Sowie der Kupplungsteil 380 mit dem Kuppluugsteil 378 verbinden ist,
dreht sich die Zeitverzögerungswelle 328 mit der Antriebswelle u. id dreht ihrerseits
den Eingangskupplungsteil 410 der Keupplung 376. Da jedoch der Zahn 416 aus der
in Fig. 17 gezeigten Ruhestellung anläuft, bleibt der Ausgangskupplungsteil 412
stationär, bis der
@ah@ 416 vom@Eingangskupplungsteil 410 in die
S@ellung ver roll 420 gebracht wird. In anderen Worten muß der 'Cingangskupplungsteil
410 etwas weniger ais eine Us-Umdrehung durchführen, vor seinem Ineingrifftreten
mit dem Ausgangskupplungsteil 412. Die Zeitverzögerung zwischen dem Fingriff der
Kupplung 374 und der Kupplung 376 gestattet es dem Beutel, unter der Rolle 284 zur
Bindestation 97 zu laufen, wo der Zusammenfassungsriemen 77, die Zusammenfassungszuführungsrollen
87, 101, 103 usw. zusammeuwirken, um das Ende B des Beutels gegen das Segment des
Bindedrahtes zwischen der Ose 139 und dem Greifkopf 133 zu drücken. Das Ende B wird
gegen das Bindedrahtsegment zwischen seinen Enden gedrückt, wodurch das Ende B des
Beutels gezwungen wird, in einen zusammengefaßten als C (Fig. 4 und 20B) zusammengefaßt
zu werden. Wie in Fig. 4 gezeigt, ist das Ende des Beubels in einen Hals C zwischen
dem Bindedrahtsegment 144A, dem Zusammenfassungsriemen 77 und der Zunge 89a der
FUhrungsstange 89 zusammengefUhrt, die gegenseitig zusammenarbeiten, um einen Halsbildungsbereich
darzustellen.
-
Zu dem Zeitpunkt, in dem das Zusammendrücken des Beutelendes
begonnen
worden ist, kommt der Zahn 416 der Kupplung 376 iri Eingriff mit der Rolle 420,
un d rigasgskupplungsteil 410 : nit dem ausgangskupplungsteil 412 zu verbinden,
ulq die Wellen 326, 328und330alseinenl:zelne EinheitmiteinanderzukuppeliDeraa41ko-.tin
Eingriff mit der Roll. e 420 gerade vor der Vollendung ei@er Umdrehung des Ausgangsteiles
330 der Kupplung 374.
-
Sobald die Kupplung 376 einkuppel@, bewirkt der Betätigurgsnocken
426, daß der Nockenfolgehebel 432 (Fig. 18) sioh @ einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn
dreht, währead das Nookenfolgeorgan 430 dem hohen Teil desReckens42~ folgt. Eine
Drehu hg des Hebels 432 entgegen da@ Uhrzeigersinn bewirkt, daß der Haltehebel 440
die Be@ävigungss@a@ge 396 in die in Fig. 15A gezeigte Stellung zurückireht und den
Klauenhebel 400 aus dem Pfad der ; 19.'*' so daß die Rolle 394 wiederum am Auslösehebel
400 vorbeilaufen kann. Gleichzeitig hebt die Drückerfußstange 262 den Drüokerfuß
255 in Eingriff mit derodeplatte174, um das Ende des Beutels an der Binlestation
an seine richtige Stelle zu bringen.
-
Wem.derBeutelzur Bindestation 97 gebracht wird, wie in Fig. 10 gezeigt,
läuft er gegen das Ende der Hebestange 1. 07, No seine VorwErtsbewegung kurzzeitig
durch die Finger 129a unterbrocheb wird. Gleichzeitig dreht sich mit der Betätigung
der Zeitverzögerungskupplu8ng 3"5 das Kettenrad 348 mit der Welle 330m um die Finger
129a entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achsenwelle 118 zu drehen, wie in Fig. 1
gezeigt, und die Finger 129b bewegen sich hinter dem Beutel in die Höhe, um ihn
aus der 'indestation nach Vollendung des Bindevorganges auszuwerfen. Gleicbzeitigibeginnt
mit der Drehung des Anschlag-Auswerfers 125 die Kette 368 das Kettenrad 197 (Fig.
7) zu drehen. Während sich e- der Stift 198 aus der "Rube-Stellung"nach Fig. 7 aufwärts
bewegt, und zwar in Folge der Drehung des Kettenrades 197 entgegen dem Uhrzeigersinn,
dreht das durcii den Hebel 183 wirkende Verbindungsglied 199 die Welle 143 in einer
Richtung entgegen dem Uhrzeigersinne. Die Drehung der Wele 143 ihrerseits verursacht
eine Drehung der Nadel 4 135 entgegen dem Uhrzeigersinne, um die Achse der Welle
143, und die bse 139 bringt eine Schlaufe 144d des Bindedrahtes um den zusammengefaßten
Hals C, wie in Fig. 24B gezeigt.
-
W§hrend die Nadel 135 sich in die Stellung bewegt, wie sie in Fig.
20B geaaigt ist, dreht die Welle 195 des Kettenrades 197 das teilweise Zahnrad 202
um die Zdhne 201 auf das Kegelritzel 232 (Fig. 9) zu bewegen. In der "Ruhe-Stellung"
des teilweisen Zahnrades 202 stehen die ZEhne 201 ungefähr 90° vom Zahnrad 233 entfernt.
Die Zähne 201 treten in eingriff mit den Zähnen des Zahnrades 233, wEhrend die Nadel
135 die ungefähren Stellungen erreicht, die in Fig. 24P dargestellt sind. Sobald
die Zähne 201 in Eingriff mit dem Zahnrad 233 kommen, bewirkt die Kette 237, daB
die Dri@lwelle 142 sich im Uhrzeigersinne, in Fig. 1 gesehen, dreht, und der Drillhaken
137 dreht sich um in die Schlaufenenden 144a und 144b des Bindedraaht-Segmentes
144d einzugreifen.
-
Unter Hinweis auf Fig. 4, 13 und 14 dreht sich der Drillhaken 137
um die Achse der Welle 142b um einen Winkel von ungefähr 270°, woraufhin der Zahn
203 des Zahrada?22 a. @ Zaha 229a des Nockens 229 am Ende der.Vale211des Greiferbetätigungsnockens
213 angreift. a- Der Drillhake@ 137 dreht sich um ungefähr 270° über seine erste
Umdrehung während der Zeit, in der die Welle 211 einen Zyklus von
180°
vollendet, um den Greiferkopf 133 in anschlag 155R in Eingriff mit dem Anschlag
155I (Fig. 4) zu bringen.
-
Aber kurz vor Eingreifen des Zahnes 203 in den Zahn 229a er'rsicnt
die Nadel 135 ihre volle Hubsvellung, wie sie in Fig. 200 gezeigt ist., um den Abschnitt
144b zwischen den Greiferkopf 133 und den Anschlag 155 L zu bringen. Danach trennt
die Schneidkar. te 181 den Strang 144b des Bindesegments 144d von der Vorratsrolle
und die Greifkante 163 ergreift das abgeschnittene Ende von der Zufuhrrolle zwischen
der Greifkante 163 und dem Kantenteil des Anschlages 155I über dem herausragenden
Teil 157. Wenn die Nadel 135 ihre volle Hubstellung erreicht, mit der Cse 139 direkt
über den Anschlägen 155L und 155R, bewegt sich der Stift 198 über den Totpunkt und
stoppt kurzzeitig die Bewegung der boa 139. W§hrend das Verbindungsglied 199 sich
über die Achse der Welle 195 bewegtt bleibt die Use 139 momentan in Ruhe, bis der
Stift 198 sich an der Welle 195 vorbeibewegt hat und seine Abwärtsbewegung beginnt.
Während dieser zweiten Hälfte der Umdrehung des Kettenrades 197 bewirkt das Verbindungsglied'199
daß der Hebel 183 und die Welle 143 sich entgegen dem Unrzeigersinne bewegen, um
die Nadel 135 (Fig. 20D) zurückzuziehen.
-
'hrend die Wadel 135 durch die abwärts gerichtete bogenförmige Bewegung
des Stiftes 198 zurückgezogen wird, bewegt sich der Stift 252 auf dem Kettenrad
l94 auf das Ende des AbstreiferbetE-tigungshebels 248. hrend des Zeitraumes, in
dem sich die Nadel 135 zurückzieht, beginnt der Drillhaken 137 seine dritte Umdrehung,
um das Drillen der abgeschnittenen Enden der Schlaufe des Bindedrahtes fortzusetzen.
Während der letzten Drehumdrehung des Hakens 137 greift der Stift 252a am Ende des
Abstreiferarmbetätigungshebels 248a an, um die Welle 241 und den Abstreiferarm 134
im Uhrzeigersinne zu drehen, wie in Fig. 4 gesehen.
-
Unter Hinweis auf Fig. 20E wird der Abstreiferarm 134 in die in Fig.
20 ! gezeigte Stellung gedreht um das Ende C unter dem Drillhaken herauszubewegen,
wobei der Abschnitt 144a und 144b des Bindedrahtes in der gezeigten Art und Weise
zusammen verdrillt werden. Das Kettenrad 197 wird in die in Fig. 7 gezeigte Stellung
durch die Kette 368 zurückgedreht, während die Rolle 394 des Klauenhebels 394 des
Klauer. hebels 386 der Antriebskupplung in Eingriff mit dem Auslösehebel 400 kommt.
Während die Welle 330 eine
Umdrehung vollendet, wird volleiidety
wird 430 liockenfolgeorgail der Nul 428 des Betätigungsuockens 425 aufgenommen,
was dem Haltehebel 440 gestattet, entgegen dem Uhrzeigersinne um die Welle 395 zu
verlaufen und die Auslösehebel 400 ud424inihrenormalen Stellungen zurückzudrehen,
ua an den Rollen 394 und 422 anzugreifen. Die Zentrierungsnocken 446 und 460 kehren
in die in Fig. 16 dargestellte Stellung zurück, worin die Rollen 452 und 464 in
Nuten 448 und 462 gedrückt werden.
-
Während der Abstreiferarm 134 das Ende C von der Bindestation entfernt,
bewegen die Finger 129b des Anschlag-Auswerfers 125 sich in die oberste Stellung
der Finger 129a, wie in Fig. 10 gezeigt, und werfen den verschnürten Beutel vom
Hebearm 107 rückwärts auf das Transportband 59, wo der Beutel ausgeworfen und auf
das Abgabetransportband 267 abgelegt wird. Zusammenfassend wird bei jeder Umdrehung
der Betätigungswelle 330 der Beutel at seinem oberen Ende zusammengefaßt und zusammengepreßt
und eingebunden, bevor der Beutel aus der Bindestation ausgeworfen wird. Die Welle
330 vollendet eine Umdrehung für Je8den Bindevorgang. Bei jeder Umdrehung der Welle
330 vollendet
die Welle 195 eine Umdrehung, die Drillhakenwelle
142@ vollendet drei Umdrehungen, die Welle 211 des creiferbetätigers volle@det eine
halbe Umdrehung, und die Nadel 135 schwingt aus der Ruhestellung in Fig. 9 i@ die
mit vollem @ub @ach vorne gebrachte Stellung der Fig. 20C und kehrt iihreStellungzuruck.DieHalbudrehuugder
Gneiferbetätigungswelle 214 bewirkt, daß das Betätigungsglied 175 in dem Trägerarm
225 um einen halben Hub hin-und herlEuft. Da die Drehung der Welle 213 des Greiferbetätigungsarmes
bewirkt, daß der Greiferkopf 133 zwischen den Anschlägen 155L und 155R hin-und herschwingt,
bewirkt jede Umdrehung der Welle 330 einen halben Schwenkzyklus des Greifkopfes
133 um den Stift 167. Db entsprechenden Durchmesser der Kettenräder 348 und 350,
wie sie in Fig. 6 dargestellt sind, sond so, daß bei jeder Umdrehung der Welle 330
die Welle 180 des Anschlag-Auswerfers 125 sich um einen Winkel von 120° dreht, um
die drei Sätze der Finger 129a, 129b und 129c um einen Schritt zu bewegen. Wenn
das Kettenrad 197 eine Umdrehung vollendet, gleitet der herausragende Teil 252a
von dem Ende des AbstreiferbetGtigungshebels 248a ab, um ihm zu gestatten, in seine
normale Stellung in Folge des Druckes der Feder 250a zurUckzukehren.
-
PUr besondere Anwendungsgebiete kann der Rahmen 1 oder 10 der PackungaverschnUreinheiten,
wie in Fig. l gezeigt ist, so montiert werden, des eine winkelmässige Bewegung zum
Kippen des Transportbanddeoks 501 in der Art und Weise wie in Fig. 21 gezeigt erleichtert
wird und auch eine Einstellung ermöglicht wird, um die Ebene des Transportbandes
5Q1 auf die Ebene des Pliessbandes bei Einbau der Anlage zu bringen. Bin seitliches
Kippen ist wünschenswert, wo die verpackten Erzeugnisse neben dem Boden des Beutels
unterstützt werden maison, so dass der Inhalt das Zusammenpressen und Verschnüren
des oberen offenen Endes nicht stört. Wie vorstehend erwähnt, kann eine veratellbare
Führungsschiene 38 ebenfalls verwendet werden, un sine Vielsahl von Packungagrdsson
aufzunehmen und kann entsprechend eingestellt werden, um sichersustellon, dass das
offene Ende der Packung in die susammenfaseende Station 503 in riohtiger nstimmung
eintritt. Demgemäss ist eine derartige Machine universell anwendbar, und zwrar nizht
nur bezügliche der Hoche und Lange, sondern auch beziiglich der winkelmässigen Anordnung
des Transportbanddeckels 501.
-
Bei gewissen Anwendungsbereichen, insbes. im Zusammenhang mit Bäckereinanlagen,
können Vorkehrungen getroffen werden, um eine seitliche Einstellung der Einheit
in m Verhältnis zum
Paokungszuführungstransportband zu gestatten,
um eine Vielfalt von Pdakenldngen aufzunehmen. Dies ist dort erforderlich, wo der
Ausgang aus der Verpackungsmaschine Pääkohen verschiedener Lange auf das Transportband
501 der Verschnürungsanlage abgibt. Insbesondere muse der FUhrungsrand 505 der sich
entlang der Versohnürwngsseite des Transportbandes erstreckt, immer in Übereinstimmung
mit dem Abgabeende der Verpackungsmasohine ausgerichtet sein, um das offene Ende
des eingewiokelten Päokohens richtig in die Zusammenfasstation 503 einzuführen.
-
Arbeitsweise Das Brotlaib, oder ein anderes Erzeugnis, das verpackt
werden soll, wird in die Packhülle 40 von Hand oder durch ein anderes geeignetes
Verfahren eingebracht, woraufhin es auf das Tranaportbanddeok 14 am linken Ende
aufgebracht wird. Die Führung 38 wird eingestellt, auf die Linge des Päckchens wie
bereits beschrieben, das sich seitlich quer tuber das Transportbanddook erstreckt,
wobei das offene Ende des Päckchens gegenüber der FUhrung 38 liegt und auf und Uber
die Bindekante der Machine hinausragt.
-
Direkt nach dem Einbringen des offenen Endes des Päckchens in den
Schlitz 44 treibt der Nocken 90, der auf der Welle 16 montiert ist und sich, in
Fig. l gesehen, in Uhrzeigersinn dreht, den Plunger 116 über den Verbindungsteil
93 und die Verbindungsglieder 92, 94, 96 nach rechts.
-
Gleichzeitig wird der Sehlitz 91 in einer Bogenform aufwärts um die
stifte 110 und 114 mit Hilfe eines Nockenkfolgeorgans 98a bewegt und das Glied 100
hebt den Plungerkopf 116 in eine obere Stellung in Ausrichtung mit dem FUhrungsschlitz
44. r Wie in Fig. l gesehen, greift der Plunger am linken Endteil des Beutelendes
an, das durch den Schlitz 44 verläuft.
-
Wdhrend der Plunger 116 sich vorwärts bewegt, ergreift er das Ende
der Packung und legt sie gegen das Segment des Bindedrahtes zwischen dem Nadeldhr
210 und dem Greifer 166.
-
Das Ende 50 ist vollständig zwischen dem Plunger 116 und dem Bindedraht
eingeschlabssen, oder auch mit Hilfe der Zusammenarbeitenden Plunger-und Knaggenteile,
wie in Fig, @13f gezeigt, und das Päckchen ist in eine Stellung auf dem Transportbanddeck
vorwärts gegangen, wo es den Mikroschalter 37 betätigt, un die Bewegung der Antriebsglieder
26 zu beendigen und den Binde-und Schneid-Zyklus zu beginnen.
-
Bei Angriff der Betätigungskupplung 144 wird das Kettenrad 76 betätigt,
um den Bindevorgang einzuleiten.
-
Zu diesem Zeitpunkt ruht der Beutel auf dem Transportbanddeck 14 mit
seinem zusammengefassten Ende durch den Führungspfad 44 quer zu dessen Achse. Das
Ende des Beutels wird in geschissener Stellung vom Plungerkopf und dem Halteknaggen
gehalten, um den Bindedraht aufzunehmen, wie in Fig.17 gezeigt. Der Draht 62 verläuft
abwärts, um die Vorderseite des zusammengefasaten Endes des Beutels 40, über das
Ende der Nadel 210, danach rückwOrtg um das Ende des Standteils 65 und abwärts zur
Spule 58.
-
Unter Hinweis auf Fig. 9 kdnnen eine endlose Kette 500 und ein dazugehöriger
Zusammenlegekopf 502 verwendet werden, um das offene Ende einer Packung zur Bindestation
97 zu führen. Die zeitliche Folgeeinstellung der Kette 500 kann durch einen intermittierend
antreibbaren Übertragungsantriebsmeohanismus 504 gesteuert werden, wodurch das freie
Ende des Päckchens durch den Haken 502 in seinem Durchlauf entlang der sich in Ikngxrichtung
erstreckenden FUhrung 44 zusammengelegt und gegen ein Bindeband 144 gebracht wird.
m
Das Band 144 wird unter gesteuerter Spannung in der Bindestation
97 gehalten, woraufhin die Bewegung der Kette wahrend des vorstehend beschriebenen
Bindevorganges unterbrochen wird. Danach wird die Bewegung der Zusammenlegekette
50o wieder aufgenommen, so daß der Zusammenlegehaken 5o2 das gebundene Päckohen
von der Bindestation 97 bei Vollendung des Bindevorganges entfernt.
-
Um ein intermittierendes Zuführen aufeinander folgender Päckchen zur
Bindestation zu gestatten, kann ein Zwischentranaportabsohnitt 5o6 vorgesehen sein,
der sich quer über das Transportbanddeck erstreckt und einen primären ZufUhrer 508
von einem sekundEren Abgabetransportbandzuführer 510 zu trennen. Der Zwischentransportbandabschnitt
506 wird unabhängig im Verhältnis zum primären und zum sekanddren Transportband
508 und 51o angetrieben, sodas sein Betrieb entweder in zeitlich unterbrochener.
Folge mit der Zusammenlegekette 5oo gesteuert werden kann, oder mit einer verringerten
Geschwindigkeit verglichen mit dem Hauptzufuhrtransportband 508. Wenn das Zwischentransportband
506 in zeitlichem Verhältnis mit der Faltkette 5oo betrieben wird, wird die Bewegung
w§hrend des Bindezyklus unterbrochen und danach wieder begonnen, um das gebundene
Päckchen auf das sekundäre Transportband 51o abzugeben.
-
Die Zusammenlegekette 5oo wird intermittierend durch ein Kettenrad
512 angetrieben, das neben dem Abgabetransportband 51o angeordnet ist, das in der
Nähe des Haupteingangszufuhrtransportbandes 508 angeordnet ist, um durch die vorher
beschriebene Faltstation, welche die gegenläufigen Bürsten und die obere (nicht
gezeigte) ZufUhrungsrolle enthält, zu der Bindestation 97 zu verlaufen und danach
nach Vollendung eines Zyklus zurückzukehren.
-
Dabei werden durch das Hauptzufuhrtransportband die oberen Führungrollen
mit ungefähr der gleichen Geschwindigkeit wahrend des Durchlaufens des Päckchens
durch die Zusammenlegstation angetrieben.
-
Es sind drei Zusammenlegehaken 5o2 an der Kette 500 in gleichmässigen
Abständen angeordnet, lam ein festes zeitliches Verhiltnis zum Einführen der aufeinander
folgenden Päckchen aufrecht zu erhalten. Jeder Zusammenlegehaken 5o2 ist ähnlich
in seiner Auslegung dem inneren Plungerkopf 119 und seitlich von der Innenkante
der Führung 44 verschoben. Wie bei allen anderen Einheiten kann eine Seitenabweiserschiene
verwendet werden, um den Draht seitlich in Übereinstimmung mit dem Drillhaken zu
führen, dessen Einzelheiten vorher beschrieben wurden, wodurch ein Bindebereich
geschaffen wird, indem der Dreht zwischen
einer Deflektorstange
ähnlich der Stange 252 an der senkrechten Führungsplatte 44 und dem Falthaken gedreht
wird. Zährend jedes Bindezyklus treibt der Antriebsmechanismus 5o4 die Kette 5oo
um ein Drittel ihrer gesamten Lange, wenn drei Falthaken verwendet werden. Selbstverständlich
kann dieses Verhältnis verdndert werden, um ein ähnliches Verhältnis aufrecht zu
erhalten, unabhängig von der Anzahl der an der Kette befestigten Falthaken.
-
Der unterbrochene Zahnradantrieb 504 ist zeitlich so abgestimmt, daß
er die Zusammenfaltkette 5oo derart antreibt, dal ihre Bewegung w§shrend jedem Zusammenfalte
zyklus nacheinander unterbrochen wird, um den Dindevorgang zu gestatten und danach
wieder angelassen, um den Zyklus zu vollenden, wShrend dem die e Kette 500 sich
um ein Drittel ihrer Länge vorwärts bewegt hat. Während der Ruhezeit der Zusammenfaltkette
wird die Bindeeinheit betätigt und dan Bindekettenrad 516 um eine Umdrehung angetrieben,
um den Bindezyklus in der Art und Weise zu vollenden, wie er vorher beschrieben
war.
-
Falls erwünscht, kann eine Serie von Leerlaufrollen verwendet werden,
un die Bewegung eines Päckchens während des Bindezyklus zu unterbrechen. Unter Hinweis
auf
Fig. 23 werden ein Eingangs-oder Primär-Zufuhrtransportband 518 und ein sekundäres
Abgabetransportband 52o durch drei Leerlaufrollen 522 getrennt, die in geeigneter
Weise an jedem Ende an gegenüberliegenden Seiten des Transportbanddecks angebracht
sind, um eine unabhängige freie Drehung zu gestatten. Um ein kontinuierliches Arbeiten
des Hauptzufuhrtransportbandes 518 ohne Unterbrechung zu schaffen, wird das offene
Päckchen durch das Transportband-Mitnehmerglied 524 auf die drei Leerlaufrollen
522 bewegt, wo das Päckchen neben der Bindestation 97 zur Ruhe kommt. Bei Beendigung
des Bindevorganges ist das vorangegangene Päckchen durch das Transportband 518 durch
die Faltstation in eine Stellung vorgeschoben, wo es das gebundene Päckchen weiterschiebt,
das auf den Leerlaufrollen 522 ruht und zwar auf das Abgabetransportband 520. Die
drei Leerlaufrollen 522 sind so angeordnet, daß sie das gesamte Päckchen während
des Bindevorganges halten. So ist es durch die vorangegangene Anordnung möglich,
aufeinander folgende Päckohen in die Bindestation einzuführen, ohne den Betrieb
des Haupttransportbandes mit Mitnehmern zu unterbrechen und zwar durch die Verwendung
eines Leerlauftransport-Tischabschnittes. Dabei schiebt jedes aufeinanderfolgende
Päckchen
das vorher gebundene Päckohen von der Bindestation derart
weiter, daß die Pause, wahrend der jedes Päckchen auf der Leerlaufstation ruht,
einen genAgenden Zeitraum darstellt, in dem das offene Ende des Päckchens gebunden
werden kann, bevor es vom nächsten Päckohen weitergeschoben wird.
-
Im normalen Betriebe kann die Vorrichtung in Fig. 1 kontinuierlich
mit Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu ungefähr 100 Päckchen je Minute durch Verstellen
des veränderbaren Geschwindigkeitsantriebs betrieben werden. In den Eblichen FliessbSndern
sind die Produktionsanforderungen normalerweise so, daß ein Durchschnitt von 5o
Pdckchen je Minute bearbeitet wird, was ohne weiteres von der Leistung der Anlage
bequem erreicht werden kann. Wegen der aussergewöhnlichen Vielseitigkeit des beschriebenen
Gerätes ist es möglich, die komplette Einheit in bestehende Fliessbandanlagen einzuschalten,
ohne das Produktionssystem abzuändern oder abzuwandeln.