DE835266C - Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschliessen eines Schlauchendes, insbesondere von kuenstlichen Wursthaeuten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschliessen eines Schlauchendes, insbesondere von kuenstlichen WursthaeutenInfo
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- DE835266C DE835266C DESCH4641A DESC004641A DE835266C DE 835266 C DE835266 C DE 835266C DE SCH4641 A DESCH4641 A DE SCH4641A DE SC004641 A DESC004641 A DE SC004641A DE 835266 C DE835266 C DE 835266C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/12—Apparatus for tying sausage skins ; Clipping sausage skins
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschließen eines Schlauchendes, insbesondere von künstlichen Wursthäuten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum beutelartigen Verschließen eines Schlauchendes, insbesondere von künstlichen Wursthäuten zum Fertigmachen behufs Aufnahme des Wurstfüllsels. Dieses Schließen einer Wursthaut erfolgte bislang von Hand durch Fältelung des Wursthautendes und Umbinden der Fältelung mit einem Bindfaden, der anschließend zur Aufhängeschleife geformt wurde. Eine gewisse Handfertigkeit war vonnöten.
- Die Erfindung strebt an, die Handarbeit durch mechanische Arbeit weitgehendst zu ersetzen, die Herrichtung der Wursthäute zu vereinfachen und zu verbilligen, auch stets gleichmäßig zu gestalten.
- Sie erreicht das angestrebte Ziel verfahrensgemäß im wesentlichen dadurch, daß ein offenes Ende einer Wursthaut in flach ausgebreitetem Zustande, z. B. zwischen zweckmäßig aufklappbaren Leisten eingebettet und in der Einspannstelle zu einer Wulst zusammengepreßt wird, die anschließend gegen ein quer zur Wulst in deren Weg eingelassenes schmales Metallband gedrückt wird, und es mitnimmt, wobei es zunächst zu einer U-förmigen Schleife und endlich zu einem die Wursthaut abbindenden Ring verformt wird.
- In der Zeichnung ist eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
- Es zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb. 2 einen mittleren Teil eines Schnittes nach der Linie A-B in Abb. i, Abb. 3 eine Draufsicht nach Abb. 2, :\1>b. 4 und 5 Wiederholungen des Schnittes nach Abb. 2 mit einer Darstellung des fortschreitenden Arbeitsganges, Abb. 6 einen Querschnitt nach der Linie B-C in :1bb. i.
- Die Vorrichtung liegt waagerecht im Raum. Sie hat eine waagerechte langgestreckte Grundplatte a, im folgenden' Unterplatte genannt, welche an einem Ende, in der Zeichnung links, zu einem stärkeren Kopfstück b ausgebildet ist, in der sich Löcher c befinden zum Durchführen von Schrauben zum Befestigen der Vorrichtung auf einer Unterlage, z. B. einem Brett. Mit einem Scharnier d ist eine schmale rechteckige Platte e, in folgendem Oberplatte genannt, an die Unterplatte angeschlossen, die sich im Sinne des Pfeiles in Abb. 2, 4 und 5 nach oben schwenken läßt. Die Unterplatte ist auf ihrer Oberseite vollkommen eben, sie geht in einen Ausleger f über, der eine nabenartige Verdickung g aufweist. Die Oberplatte e erstreckt sich bis an die Verdickung.
- In der Nabe, gut ersichtlich in Abb. 6, befinden sich die Führungen für zwei leistenförmige Schieber h und i. Letzterer ist mit einem Lenker j an einen Handhebel k @angeschlossen, der im Ausleger f gelenkig gelagert ist. Der Schieber i ist schmal. Er führt sich zusätzlich, außerhalb der Nabe g, in einer Nut l der Oberplatte e (Abb. 2) und geht am freien Ende in eine Zunge m über. Der Schieber h besteht aus zwei flachen Leisten, so dick wie die Zunge m, die aber mit dem Zungenschieber i durch eine Falle n od. dgl. zu gemeinsamer Bewegung gekuppelt werden. Diese Kupplung wird automatisch wieder gelöst. Unter- und Oberplatte a, e können gegenüber der Zunge m des Schiebers i in ganzer Breite ausgespart sein. Besser ist es aber; besondere Einsätze o zu verwenden.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient dazu, nur ein Ende eines vorzugsweise künstlichen Darmes zu verschließen und ihn für die Aufnahme des Wurstfüllsels bereitzustellen. Zu diesem Zwecke wird der Darm p nach Hochheben der Oberplatte e in deren Raum eingelegt, zugleich mit einer geknoteten Bindfadenschleife r (Abb. 2, 3) . Der Knoten liegt jenseits der Mitte der Vorrichtung. Die Oberplatte e wird geschlossen. In einen senkrechten Schlitz s (Abb. 4, 5), der sich gegenüber dem Zungenschieber i vor den Einsätzen o befindet, wird ein schmaler Blechstreifen t (Abb. i, 2, 3) eingeschoben. Der Handhebel k wird in Pfeilrichtung geschwenkt, und beide gekuppelten Schieber h, i werden gegen die Wursthaut p geschoben, die sie beim Vorschub mehr und mehr zusammenpressen, bis sich unmittelbar vor den Einsätzen o, unter Einschluß der Bindfadenschleife r, eine Wulst gebildet hat.
- Ein Anschlag begrenzt den Vorschub der Schieber his dahin. Nun wird die Verbindung n zwischen den Schiebern automatisch gelöst. Beim Weiterschwenken des Handhebels k kann nur noch der "Lungenschieber i vorgeschoben werden, der sich nun mit seiner Zunge m, unter Zwischenschluß der Wursthautwulst ii gegen den Blechstreifen t abstützt, ihn und die Wursthautwulst samt Bindfadenschleife r in einen Schlitz v der Einsätze o einschiebt, wo er zuerst nach Abb. 4 U-förmig um das Ganze gelegt und schließlich nach Abb. 5 rund zusammengerollt wird. Der Zungenschieber i wird zurückgezogen, mit dem Schieber lt gekuppelt und in die Ausgangsstellung zurückgebracht. Die Oberplatte e wird geöffnet und die abgebundene Wursthaut aus der Vorrichtung genommen. Diese ganze Handhabung erfordert nur einige Sekunden an Zeit: Zur Vervollständigung der Beschreibung sei noch erwähnt, daß, um die Verformung des Blechstreifens t zu erleichtern und seine Bahn genau zu bestimmen, der Spalt v am Eingang stark abgerundet ist und ein Federpaar w, das beim Vorschub der Wursthaut von dieser zusammengedrückt wird, das Herausbringen derselben wesentlich erleichtert.
- Der einzufügende Blechstreifen kann auch als Rolle auf den Apparat montiert werden, und die erforderliche Länge kann durch den gleichzeitigen Druck der Zunge ni abgeschnitten werden. Auch ist es möglich, die Bewegung des Schenkels k motorisch zu betätigen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum beutelartigen Verschließen eines Schlauchendes, insbesondere von künstlichen Wursthäuten zum Fertigmachen behufs Aufnahme des Wurstfüllsels, dadurch gekennzeichnet, daß das flach ausgebreitete offene Ende der Wursthaut quer zur Längsrichtung derselben zu einer Wulst zusammengepreßt wird, die anschließend gegen ein quer zur Wulst in deren Weg eingelassenes schmales Metallband gedrückt wird und es mitnimmt, wobei es sich zunächst zu einer U-förmigen Schleife und endlich zu einem die @Vursthaut abbindenden Ring verformt.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Bett zum Einlegen eines Endes einer Wursthaut (p), das aus einer zweckmäßig waagerechten Grund- bzw. Unterplatte (a) und einer an dieser angelenkten, nach oben aufklappbaren Oberplatte (e) besteht, die iii einer Längsnut (I) ein Schieberpaar (71,i) aufnimmt, das bei seinem Vorschub in das Bett der Wursthaut eindringt und die Wursthaut zu einer Wulst formt und anschließend auf ein schmales, quer gestelltes Metallband trifft, das beim weiteren Vorschub allein durch eine Zunge (m) des nun von dein Schieberpaar gelösten Zungenschiebers (i) in einem Schlitz (v) von L?iiter- und Oberplatte zu einem sich um die Wulst der Wursthaut schließenden Ring verformt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Zungenschieber (i) mit einem Handhebel (bJ unmittelbar verbunden und mittels einer I#alle (rt) od. dgl. mit dein Schieber (!r) leicht l(*isl)rir \erl>tinden ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da$ Ober- und Unterplatte (e, a) je einen besonderen Einsatzkörper (o) aufweisen, in dem die Verformung des Metallbandes (t) vor sich geht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB vor den Einsatzkörpern (o) ein zum Schlitz (v) quer gerichteter Kanal (s) zur Aufnahme des Metallbandes (t) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH4641A DE835266C (de) | 1950-09-30 | 1950-09-30 | Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschliessen eines Schlauchendes, insbesondere von kuenstlichen Wursthaeuten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH4641A DE835266C (de) | 1950-09-30 | 1950-09-30 | Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschliessen eines Schlauchendes, insbesondere von kuenstlichen Wursthaeuten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835266C true DE835266C (de) | 1952-03-31 |
Family
ID=7424171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH4641A Expired DE835266C (de) | 1950-09-30 | 1950-09-30 | Verfahren und Vorrichtung zum beutelartigen Verschliessen eines Schlauchendes, insbesondere von kuenstlichen Wursthaeuten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE835266C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293073B (de) * | 1961-11-15 | 1969-04-17 | Burford Earl E | Vorrichtung zum Verschliessen der Enden von Beuteln oder aehnlichen Packungen |
-
1950
- 1950-09-30 DE DESCH4641A patent/DE835266C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293073B (de) * | 1961-11-15 | 1969-04-17 | Burford Earl E | Vorrichtung zum Verschliessen der Enden von Beuteln oder aehnlichen Packungen |
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