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DE1281353B - Stapelkran mit ausmittig versetzt befestigtem Hubmast - Google Patents

Stapelkran mit ausmittig versetzt befestigtem Hubmast

Info

Publication number
DE1281353B
DE1281353B DEJ27585A DEJ0027585A DE1281353B DE 1281353 B DE1281353 B DE 1281353B DE J27585 A DEJ27585 A DE J27585A DE J0027585 A DEJ0027585 A DE J0027585A DE 1281353 B DE1281353 B DE 1281353B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
center
lifting
mast
lifting mast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ27585A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schuchart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEIPZIG INST FOERDERTECH
Original Assignee
LEIPZIG INST FOERDERTECH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEIPZIG INST FOERDERTECH filed Critical LEIPZIG INST FOERDERTECH
Priority to DEJ27585A priority Critical patent/DE1281353B/de
Priority claimed from GB1366665A external-priority patent/GB1064008A/en
Publication of DE1281353B publication Critical patent/DE1281353B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/07Floor-to-roof stacking devices, e.g. "stacker cranes", "retrievers"

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 661
Deutsche KL: 81 e -107
P 12 81 353.5-22 (J 27585)
26. Februar 1965
24. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft einen Stapelkran mit zur annähernd mittigen Belastung des Katzgerüstes bzw. des Drehschemels an diesem ausmittig versetzt befestigtem Hubmast und entsprechend ausmittig am Hubschlitten angreifendem Hubwerk. Damit wird zwar die angestrebte gleichmäßige Belastung des Katzgerüstes erzielt, die eine entsprechend gleichmäßige Belastung und wirtschaftliche Bemessung der Katzlaufräder und der Kranbrücke gewährleistet. Doch ist bei den bekannten Stapelkranen dieser Art die Anordnung des Hubmastes und Hubwerkes nicht ortsveränderlich, so daß die vorteilhafte Wirkung nur für den einen speziellen Belastungsfall eintritt, für den der Stapelkran konstruiert ist. Beim Einsatz des Stapelkranes ist es aber häufig der Fall, daß durch Veränderungen in der Lagertechnologie Transportgüter verschiedener Abmessungen befördert werden müssen. So ist es z. B. möglich, daß Transportbehälter einmal längs und einmal quer zur Gabelrichtung aufgenommen und transportiert wer- ao den müssen. Die Veränderung der Lagertechnologie kann aber auch den Transport von Gütern mit ganz anderen als den ursprünglich vorgesehenen Abmessungen erforderlich machen. Selbst bei gleicher Masse des Transportgutes ergibt sich bei verschiedenen Abmessungen desselben eine andere Lage des Lastschwerpunktes auf dem Lastträger und damit auch eine Veränderung des Lastmomentes, bezogen auf Mitte Katzgerüst.
Sollten also bisher Stapelkrane der genannten Art für solche Transportgüter mit verschiedenartig gelagertem Lastschwerpunkt geschaffen werden, so mußten sie entweder eine entsprechend schwere und stabile Ausbildung erhalten, was im höchsten Maße unwirtschaftlich ist, oder aber es mußten für jeden Belastungsfall spezielle Konstruktionen Anwendung finden. Die vorliegende Erfindung hat deshalb die Aufgabe, einen Stapelkran der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei leichter Bauweise verschiedenen Belastungsfällen mit unterschiedlicher Schwerpunktslage der Lasten auf dem Lastträger und gegenüber dem Hubmast angepaßt werden kann, ohne dazu andere Grundbauelemente zu benötigen. Erfindungsgemäß geschieht dies bei einem Stapelkran der eingangs genannten Art dadurch, daß bei unterschiedlichen Belastungsfällen mit unterschiedlicher Schwerpunktslage der Lasten auf dem Lastträger und gegenüber dem Hubmast die ausmittige Anordnung des Hubmastes und der Kraftangriffslinie des Hubwerkes auf dem Katzgerüst bzw. Dreh- schemel derart ortsveränderlich ist, daß die einzelnen Anordnungen jeweils etwa das gleiche Lastmoment Stapelkran mit ausmittig versetzt befestigtem
Hubmast
Anmelder:
Institut für Fördertechnik Leipzig,
Leipzig, Anton-Zickmantel-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Franz Schuchart, Leipzig
gegenüber Mitte Katzgerüst bzw. Drehschemel ergeben.
Zwar ist ein Stapelkran mit ortsveränderlicher Anordnung des Hubmastes am Katzgerüst bekannt, doch handelt es sich dabei um eine betriebsmäßige Horizontalverschiebung zum Einfahren des Lastträgers ins Regal.
Zu diesem Zweck ist weiterhin eine Verwirklichung der ortsveränderlichen Anordnung mittels voneinander getrennter Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Hubmastes und des Gesamt-Hubwerkes vorgesehen.
Bekannt ist ein ausmittig versetzt am Katzgerüst befestigter Hubmast mit vor diesem verlaufender Kraftangriffslinie des Hubseils. Ein diesem Prinzip zugeordneter selbständiger Erfindungsgedanke sieht eine Verwirklichung der Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Gesamt-Hubwerkes durch seine Lagerung auf dem Katzgerüst bzw. Drehschemel mittels einer an sich bekannten, drehbar befestigten Lagerplatte mit ausmittiger Bohrung in solcher Anordnung vor, daß ihre Drehung in horizontaler Ebene um 180° jeweils den gleichen entgegengesetzten Abstand der Kraftangriffslinie des Hubseils von Mitte Katzgerüst bzw. Drehschemel in der Versetzebene des Hubmastes ergibt. Auch dabei ist die ausmittige Befestigung des Hubmastes am Katzgerüst bzw. Drehschemel entsprechend ortsveränderlich, so daß ein gleichbleibender Angriff des Hubseils am Hubschlitten gewährleistet ist. Durch die relative Drehung des Hubwerkes gegenüber der Katzmitte um 180° wird die Verschiebung des Ablaufes des Hubseils um den doppelten Betrag erzielt. Diese Lösung erspart eine bis ins letzte gehende Umrüstung des Katzaufbaues bei wechselnden Be-
809 628/1519
stehenden Maßnahmen ebenfalls ausmittig, jedoch entgegengesetzt.
In Fig.2 sind Hubwerk 1 und Hubmast2 am Katzgerüst 3 in einer anderen Anordnung dargestellt. 5 Diese erfolgt dabei so, daß der Ablauf des Hubseils 4 ebenfalls um den Betrag α außer »Mitte Katze« verschoben erfolgt, in diesem Fall jedoch in lastabgewandter Richtung. Insgesamt beträgt demzufolge die horizontale Ver-
lastungsfällen und vereinfacht die Umrüstungsarbeiten beträchtlich.
Für bestimmte Anwendungsfälle kann nach einem
weiteren Erfindungsgedanken bei gleichbleibender
Anordnung des Hubwerkes auf der Katze die
Verwirklichung der ortsveränderlichen Anordnung
mittels voneinander getrennter Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Hubmastes und der Hubseilführung
erfolgen. Hierzu lassen sich die bei Stapelkranen bekannten, zwischen Hubwerk und Hubschlitten an- io Schiebung des Ablaufes des Hubseils 4 gegenüber geordneten Umlenkrollen verwenden. Dabei können dem in F i g. 1 den Betrag 2 a. bei vor dem Hubmast verlaufender Kraftangriffslinie Zur Erzielung dieser Veränderung des Seilablaufes
des Hubseils Umlenkrollen am Katzgerüst bzw. ist es erforderlich, daß die Anordnung des Hub-Drehschemel oder oben am Hubmast gelagert sein,, werkes 1 auf und die des Hubmastes 2 an dem Katzdie das ausmittige Ablaufen des Hubseils in gleichen 15 gerüst 3 variierbar erfolgt, wie dies in den nachentgegengesetzten Abständen von Mitte Katzgerüst folgenden Abschnitten noch beschrieben wird, bzw. Drehschemel in der Versetzebene des Hub- Sollen Transportgüter normaler Abmessung, wie
mastes ermöglichen. Diese Umlenkrollen können z. B. Paletten, quer zur Gabelrichtung aufgenommen, auch versetzbar gelagert sein. Die ortsveränderliche transportiert und anschließend beispielsweise in Anordnung des Hubmastes kann dadurch erreicht 20 Regalen abgestellt werden, die ihre Aufstellung an werden, daß der Drehschemel in an sich bekannter der Hallenwand gefunden haben, dann wird hierfür Weise einen freien, oben von einer Abdeckplatte ge- der Aufbau des Stapelkranes entsprechend Fig. 1 schlossenen Innenraum aufweist. An der Unterseite verwendet. Bei diesem Belastungsfall ist es unter der Abdeckplatte ist ein Ringträger mit einer Boden- anderem erforderlich, zu berücksichtigen, daß mit platte befestigt. Die Bodenplatte weist einen, bezogen as der Gabel auch im Hinblick auf die horizontale Ausauf »Mitte Katze«, ausmittigen Lochkreis für die dehnung der Stapelkatze und den feststehenden Ab-Schraubverbindung eines an sich bekannten An- stand »Mitte Katze« zur Hallenwand noch in das schraubflanscb.es des Hubmastes auf. Am oberen Regal eingefahren und die Palette aufgenommen Ende des Hubmastes ist der kreisförmige, mit Loch- bzw. abgesetzt werden kann, dabei aber das kreis versehene Anschraubflansch, bezogen auf die 30 günstigste Lastmoment, bezogen auf »Mitte Katze«, Mittelache des Hubmastes, ausmittig versetzt be- beibehalten wird.
Beim Transport der Paletten quer zur Gabelrichtung hat der Schwerpunkt der Last P einen relativ geringen Abstand, bezogen auf den Gabel-35 rücken des Lastträgers 6. Das Hubseil 4 läuft dabei, wie in Fig. 1 dargestellt, um den Betrag α außer »Mitte Katze« in lastzugewandter Richtung verschoben ab. Das Lastmoment hat in diesem Falle, bezogen auf »Mitte Katze«, die Größe bXP. Sollen 40 gemäß Fig. 2 Transportgüter größerer Abmessung, wie z. B. Paletten längs zur Gabelrichtung, transportiert werden, dann hat auch der Schwerpunkt der Last P einen größeren Abstand, bezogen auf den Gabelrücken des Lastträgers 6. Da aber bei diesem
schiedenen, in bezug auf Katzmitte ausmittigen Seil- 45 Belastungsfall das Hubseil4, wie in Fig. 2 dargeführungen, stellt, um den Betrag α außer »Mitte Katze« in last-
abgewandter Richtung abläuft, hat das Lastmoment, bezogen auf »Mitte Katze«, auch hier die Größe b XP. Die Variationsmöglichkeiten sind nicht auf 5° die zwei beschriebenen Beispiele beschränkt. Es wird damit gezeigt, wie trotz veränderter Einsatzbedingungen des Stapelkranes erreicht werden kann, daß das Lastmoment, bezogen auf »Mitte Katze«, gleichbleibt. Dadurch können auch gleiche BeDrehung versetzbarer Lagerung des Hubmastes am 55 lastungen der am meisten beanspruchten Teile er-Drehschemel in einer ersten ausmittigen Anordnung, zielt werden, wie z. B. des Katzgerüstes, der Katz-
F i g. 7 die Hubmastlagerung nach F i g. 6 in einer laufräder und der Kranbrücke.
zweiten ausmittigen Anordnung. Nachstehend werden einige Beispiele beschrieben,
In Fig. 1 ist die Anordnung des Hubwerkes 1 die der Verwirklichung der Maßnahmen nach Fig. 1
auf und des Hubmastes2 an dem Katzgerüst3 eines 60 und 2 dienen. In Fig. 3 ist dabei eine Möglichkeit
nicht näher dargestellten Stapelkranes zu sehen. Da- * ""
bei ist das Hubwerk 1 auf dem Katzgerüst 3 so außer »Mitte Katze« verschoben, daß das Hubseil 4 um den Betrag α außer »Mitte Katze« in lastzugewandter
Richtung abläuft. Das Hubseil 4 greift an der Um- 65 seils 4 ergibt sich die Variationsmöglichkeit daraus,
lenkrolle 5 des den Lastträger 6 tragenden Hub- daß das Hubseil 4 nach Ablauf von der Trommel des Schlittens 7 an. Die Befestigung des Hubmastes 2 am Hubwerkes 1 über nachgeschaltete, am Katzgerüst 3
Katzgerüst 3 erfolgt korrespondierend zu den vor- angebrachte Umlenkrollen 8 geleitet wird, so daß der
festigt. Es ist an sich bekannt, eine zweifache ausmittige Lagerung zu verwenden, um eine begrenzte ortsveränderliche Anordnung einer Achse zu erzielen.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Katze des Stapelkranes mit einer ersten ausmittigen Anordnung des Hubmastes und des Hubwerkes,
F i g. 2 die Katze des Stapelkranes mit einer gegenüber F i g. 1 veränderten zweiten ausmittigen Anordnung des Hubmastes und des Hubwerkes,
F i g. 3 die Katze des Stapelkranes mit zwei ver-
F i g. 4 die Katze des Stapelkranes mit einem in bezug auf Katzmitte ausmittig auf dem Drehschemel drehbar gelagerten Hubwerk in einer ersten ausmittigen Anordnung des Seilablaufes,
F i g. 5 die Katze des Stapelkranes nach F i g. 4 in einer zweiten ausmittigen Anordnung des Seilablaufes,
Fig. 6 die Katze des Stapelkranes mit durch
des veränderlichen Ablaufes des Hubseils 4 dargestellt, bei welcher die Anordnung des Hubwerkes 1 auf dem Katzgerüst 3 unverändert bleiben kann.
Neben dem üblichen vertikalen Ablauf des Hub-
Ablauf des Hubseils 4 aus der unmittelbar vertikalen Richtung um einen bestimmten gewünschten Abstand verschoben erfolgt. Die Lagerung der Umlenkrollen 8 kann dabei am Katzgerüst 3 versetzbar erfolgen, so daß die horizontale Verschiebung des Ablaufes des Hubseils 4 beliebig verändert werden kann. Die Befestigung des Hubmastes 2 erfolgt auch hier durch lösbare Schraubverbindung am Katzgerüst 3, so daß ein entsprechendes Umsetzen möglich ist. ίο
In F i g. 4 und 5 wird ein Beispiel der variablen Anordnung des Hubwerkes 1 in bezug auf das Katzgerüst 3 dargestellt. Die Anordnung des Hubwerkes 1 auf dem Drehschemel 9 ist dabei gleichbleibend. Um den veränderten Ablauf des Hubseils 4 in F i g. 5 gegenüber dem in F i g. 4 zu erzielen, wird der Drehschemel 9 mit dem darauf angeordneten Hubwerk 1 um 180° gedreht. Da der Ablauf des Hubseils 4 in F i g. 4 um den Betrag α außer »Mitte Katze« in lastzugewandter Richtung verschoben erfolgte, läuft dasselbe nach dem Drehen des Drehschemels 9 mit dem darauf angeordneten Hubwerk 1 um 180°, wie in F i g. 5 dargestellt, um den zweifachen Betrag a gegenüber dem in F i g. 4 verschoben ab. Die F i g. 6 und 7 zeigen eine Möglichkeit der versetzbaren Befestigung des Hubmastes 2 am Drehschemel 9. Der auf dem Katzgerüst 3 gelagerte Drehschemel 9 weist hierbei einen freien Innenraum auf, der oben von einer Abdeckplatte 10 geschlossen wird. An deren Unterseite ist ein in den Innenraum hineinragender Ringträger 11 mit einer Bodenplatte 12 befestigt. Die Bodenplatte 12 des Ringträgers 11 weist, bezogen auf »Mitte Katze«, ausmittig eine Bohrung 13 mit einem zugeordneten Lochkreis 14 auf. Der Hubmast 2 ist an seinem oberen Ende mit einem kreisförmigen, einen den Lochkreis 14 entsprechenden Lochkreis 15 tragenden Anschraubflansch 16 versehen, wobei der Hubmast 2 am Anschraubflansch 16 ausmittig befestigt ist. Der Anschluß des Hubmastes 2 an dem Drehschemel 9 erfolgt durch flanschartige Schraubverbindung zwischen Anschraubflansch 16 und Bodenplatte 12. Soll der Hubmast 2, bezogen auf »Mitte Katze«, horizontal verschoben werden, so wird die Schraubverbindung zwischen Anschraubflansch 16 und Bodenplatte 12 des Ringträgers 11 entfernt und damit der Hubmast 2 vom Drehschemel 9 gelöst. Nunmehr wird der Drehschemel 9 um 180° gedreht. Die Anschlußstelle bzw. die Bohrung 13 wird dabei um den doppelten Abstand der ursprünglichen ausmittigen Anordnung horizontal verschoben. Nunmehr wird in dieser neuen Stellung die Schraubverbindung zwischen der Bodenplatte 12 des Ringträgers 11 und dem Anschraubflansch 16 des Hubmastes 2 wiederhergestellt. Damit entsteht die Anordnung des Hubmastes 2 entsprechend F i g. 7.
Die ausmittigen Abstände für die Bohrung 13 mit zugehörigem Lochkreis 14 und den Anschraubflansch 16 mit seinem Lochkreis 15 werden dabei so gewählt, daß Hubmaststellungen entstehen, die für den Ablauf des Hubseils 4 nach dem Beispiel der F i g. 1 und 2 erforderlich sind.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Stapelkran mit zur annähernd mittigen Belastung des Katzgerüstes bzw. des Drehschemels an diesen ausmittig versetzt befestigtem Hubmast und entsprechend ausmittig am Hubschlitten angreifendem Hubseil, dadurch gekennzeichnet, daß bei unterschiedlichen Belastungsfällen mit unterschiedlicher Schwerpunktslage (P) der Lasten auf dem Lastträger (6) und gegenüber dem Hubmast (2) die ausmittige Anordnung des Hubmastes (2) und der Kraftangriffslinie (4) des Hubwerkes (1) auf dem Katzgerüst (3) bzw. Drehschemel (9) derart ortsveränderlich ist, daß die einzelnen Anordnungen jeweils etwa das gleiche Lastmoment gegenüber Mitte Katzgerüst bzw. Drehschemel ergeben.
2. Stapelkran nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verwirklichung der ortsveränderlichen Anordnung mittels voneinander getrennter Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Hubmastes (2) und des Gesamt-Hubwerkes (1).
3. Stapelkran nach Anspruch 2 mit an sich bekannter, vor dem Hubmast verlaufender Kraftangriffslinie des Hubseiles, gekennzeichnet durch eine Verwirklichung der Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Gesamt-Hubwerkes (1) durch seine Lagerung auf dem Katzgerüst (3) bzw. Drehschemel (9) mittels einer an sich bekannten, drehbar befestigten Lagerplatte (10 a) mit ausmittiger Bohrung in solcher Anordnung, daß ihre Drehung in horizontaler Ebene um 180° jeweils den gleichen entgegengesetzten Abstand der Kraftangriffslinie des Hubseiles (4) von Mitte Katzgerüst bzw. Drehschemel in der Versetzebene des Hubmastes (2) ergibt.
4. Stapelkran nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwirklichung der ortsveränderlichen Anordnung mittels voneinander getrennter Lösbarkeit und Versetzbarkeit des Hubmastes (2) und der Hubseilführung (4, 8).
5. Stapelkran nach Anspruch 4 mit an sich bekannter, vor dem Hubmast verlaufender Kraftangriffslinie des Hubseiles, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, am Katzgerüst (3) bzw. Drehschemel (9) oder oben am Hubmast (2) gelagerte Umlenkrollen (8) eine Führung des Hubseiles (4) in gleichen, entgegengesetzten Abständen von Mitte Katzgerüst bzw. Drehschemel in der Versetzebene des Hubmastes (2) ermöglichen.
6. Stapelkran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (2) versetzbar gelagert sind.
7. Stapelkran nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbaren Befestigung des Hubmastes (2) am Katzgerüst (3) bzw. Drehschemel (9) in bekannter Weise ein Anschraubflansch (16) dient.
8. Stapelkran nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschemel (9) in an sich bekannter Weise einen freien, oben von einer Abdeckplatte (10) geschlossenen Innenraum aufweist und daß an dieser ein nach unten in den Innenraum hineinragender Ringträger (11) mit einer Bodenplatte (12) befestigt ist, die einen ausmittigen Lochkreis (15) für die Schraubverbindung des Anschraubflansches (16) des daran ausmittig befestigten Hubmastes (2) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 124 041, 929 117, 079, 944 359, 1 001 645, 1 062 177, 1 068 627;
DEJ27585A 1965-02-26 1965-02-26 Stapelkran mit ausmittig versetzt befestigtem Hubmast Pending DE1281353B (de)

Priority Applications (1)

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GB1366665A GB1064008A (en) 1965-03-31 1965-03-31 Improvements in or relating to stacking cranes or hoists

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