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DE1279086B - Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Pruefen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines íÀ1 aus níÂ-Codesignalpruefers - Google Patents

Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Pruefen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines íÀ1 aus níÂ-Codesignalpruefers

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Publication number
DE1279086B
DE1279086B DE1965S0094946 DES0094946A DE1279086B DE 1279086 B DE1279086 B DE 1279086B DE 1965S0094946 DE1965S0094946 DE 1965S0094946 DE S0094946 A DES0094946 A DE S0094946A DE 1279086 B DE1279086 B DE 1279086B
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DE
Germany
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line
comparison
test
current
excited
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0094946
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Peter Kern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0094946 priority Critical patent/DE1279086B/de
Priority to DE1967S0110594 priority patent/DE1299713B/de
Publication of DE1279086B publication Critical patent/DE1279086B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Prüfen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines »1 aus n«-Codesignalprüfers Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Prüfen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines »1 aus n«-Codesignalprüfers. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf Anlagen der Fernwirktechnik. Dort werden sowohl von einer Zentrale Befehle ausgesendet, die bestimmte Vorgänge veranlassen, als auch von einer oder mehreren Unterstationen Informationen geliefert, die über Betriebszustände Auskunft geben, z. B. über die Stellung von Schaltern, Peilantennen, Schiebern. Auch bestimmte ausgegebene Meßwerte, wie Spannung, Leistung, Druck usw. sind als derartige Informationen anzusehen.
  • Neben elektromechanischen sind neuerdings elektronische Fernsteueranordnungen bekanntgeworden. Dabei werden empfangsseitig von einer sendenden Stelle eintreffende Informationen, z. B. jeweils über ein in Form einer Relaismatrix ausgebildetes, aus n Zeilen und m Spalten bestehendes Leitungsvielfach ausgegeben.
  • Die Steuerung einer solchen Relaismatrix erfolgt spalten- und zeilenweise, d. h., die Informationen werden entweder einzeln oder zeilenweise an entsprechende Schaltmittel übergeben. Die Informationen, die über ein solches Leitungsvielfach (Relaismatrix) ausgegeben werden, können sowohl Meldungen als auch Befehle sein. Bei der Ausgabe von Informationen, die Meldungen oder Befehle darstellen, müssen jedoch ganz bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Ist die auszugebende Information eine Meldung, so darf stets nur eine von n Zeilen der Matrix erregt sein. In diesem Fall ist die Anzahl der zugleich mit einer Zeile erregten Spalten unerheblich. Ist die auszugebende Information dagegen ein Befehl, so darf außer nur einer Zeile auch nur eine von m Spalten der Matrix erregt sein. Einer Informationsausgabe muß also stets eine »1 aus n«- (nur Zeilen) bzw. eine »1 aus n«- und eine »1 aus m«- Prüfung (Zeilen und Spalten) vorausgehen.
  • Ein Kriterium für die Ausgabe von Informationen über eine aus n Zeilen und m Spalten bestehende Relaismatrix kann nun so gewonnen werden, daß sowohl bezüglich der n Zeilen eine »1 aus n«-Prüfung als auch bezüglich der m Spalten eine » 1 aus m«-Prüfung vorgenommen wird. Unter der Bezeichnung »1 aus n« bzw. »1 aus m« soll im folgenden stets verstanden werden, daß eine Prüfschaltung nur dann einen Ausgangsimpuls abgibt, wenn von n bzw. m Leitungen nur eine einzige erregt ist. Bei der Ausgabe von Meldungen kann sich die Prüfung auf die Zeilen beschränken (»1 aus n«-Prüfung). Bei der Ausgabe von Befehlen muß die Prüfung aber auch auf die Spalten ausgedehnt werden (»1 aus n«- und »1 aus m«-Prüfung).
  • In bekannten Anordnungen zur »1 aus n«- bzw. »1 aus m«-Prüfung werden diese Kriterien dadurch gewonnen, daß die Leitungen jeweils einer Art eines Leitungsvielfaches über einen gemeinsamen Widerstand oder die gemeinsame Wicklung eines Anzeigerelais geführt werden. Das Kriterium, daß eine Informationsausgabe möglich ist, wird dadurch gewonnen, daß nur durch den Zustand »Strom in einer Leitung« ein Ausgabesignal erzeugt. wird. Eine solche Schaltungsanordnung ist jedoch nur dann anwendbar, wenn die Lastwiderstände der einzelnen Leitungen nahezu gleich groß sind. Diese Dimensionierungsvorschrift kann aber oftmals nicht eingehalten werden, da der Lastwiderstand einer Leitung (beispielsweise einer Zeile oder einer Spalte) von der Zahl der in dieser Leitung (Zeile oder Spalte) erregten Ausgabeschaltungen abhängt. Diese Zahl ist jedoch von Fall zu Fall verschieden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beheben. Sie geht dazu von dem Gedanken aus, zur Ableitung eines Kriteriums für die Freigabe einer Informationsausgabe nicht mehr wie bisher den Strom in den Leitungen, sondern das Potential der Leitungen zu prüfen, ohne daß an die Leitungen Prüfpotential angelegt wird. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß parallel zu den Zeilen- und/oder Spaltenleitungen des Leitungsvielfaches eine Prüfleitung angeordnet ist, die über Dioden und Prüfwiderstände mit jeder dazu parallelen Leitung des Leitungsvielfaches verbunden ist und über die ein von der Anzahl der erregten Leitungen abhängiger Prüfstrom fließt, und daß eine Vergleichsschaltung vorhanden ist; die einen Magnetkern mit rechteckförmiger Hysteresisschleife enthält, der über eine erste Wicklung durch den Prüfstrom in einer Richtung erregt und über eine zweite Wicklung durch Vergleichsstromimpulse in der entgegengesetzten Richtung erregt wird.
  • Eine sichere Bewertung der drei interessierenden Betriebszustände und damit eine eindeutige Ableitung des Kriteriums für die Freigabe der Informationsausgabe wird dann gewonnen, wenn der bei Erregtseün einer Leitung über diese Leitung fließende Einzelstrom stets größer ist als der Ummagnetisierungsstrom des Magnetkerns, wenn der den Magnetkern über seine zweite Wicklung beeinflussende Vergleichsimpulsstrom stets kleiner ist als die Summe aus dem doppelten Einfachstrom einer Leitung des Leitungsvielfaches und dem Ummagnetisierungsstrom des Magnetkernes und wenn beide Wicklungen gleiche Windungszahlen haben.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, den Vergleichsimpulsstrom derselben Quelle zu entnehmen wie den Einzelstrom, da sich dann der über die Leitungen des Leitungsvielfaches fließende Einzelstrom und der Vergleichsimpulsstrom stets im gleichen Verhältnis ändern. Dadurch arbeitet die Schaltung in einem weiten Temperaturbereich unabhängig von Spannungsschwankungen. Ein weiterer Vorteil der durch die Erfindung vorgeschlagenen Schaltung ist darin zu sehen, daß durch die Verwendung eines Magnetkernes die Prüfschaltung von den zu prüfenden Leitungen galvanisch getrennt ist.
  • An einem Prinzipschaltbild, das in der F i g. 1 dargestellt ist, soll das Prinzip der Erfindung näher erläutert werden.
  • Es ist dort ein Leitungsvielfach LV dargestellt, das der Übersichtlichkeit wegen lediglich Leitungen der einen Art enthält. Die im folgenden beschriebenen Vorgänge verlaufen natürlich in derselben Art, unabhängig davon, ob die Leitungen zeilenweise oder spaltenweise vorhanden sind.
  • Jede der dort dargestellten mit je einem Belastungswiderstand R 1... R n in Reihe angeordneten Leitungen L 1, L 2, L 3 ... L n des Leitungsvielfaches LV ist über eine Entkopplungsd-iode Dl ... D n und über einen Prüfwiderstand Rp 1 ... Rp n mit einer parallel zu den Leitungen des Leitungsvielfaches liegenden Prüfleitung Lp verbunden. Der in dieser Prüfleitung fließende Prüfstrom ip setzt sich aus der Summe der Einzelprüfströme ik aller gegebenenfalls gleichzeitig erregten Leitungen des Leitungsvielfaches zusammen. Der Prüfstrom ip magnetisiert in der Vergleichsschaltung V einen Magnetkern Mk mit rechteckförmiger Hysteresisschleife über eine erste Wicklung w1. Über einen Widerstand Rv werden dem Magnetkern Mk Vergleichsstromimpulse iv zugeführt, die den Kern über seine zweite Wicklung w2 entgegengesetzt magnetisieren. Die Vergleichsstromimpulse iv werden vorzugsweise der Taktversorgung des Systems entnommen. Ein über die Wicklungen w3 und w4 des Magnetkernes Mk nachgeschalteter Transistor T liefert am Ausgang A nur dann ein Kriterium für die Freigabe der Informationsausgabe, wenn nur eine Leitung des Leitungsvielfaches LV erregt ist. Das wird dadurch erreicht, d'aß die Wicklungen w l und w2 sowie die Prüfwiderstände Rp 1 . . . Rp n und der Widerstand Rv so dimensioniert sind, daß die durch den bei Erregtsein einer Leitung über diese Leitung und über den zugeordneten Prüfwiderstand fließenden Einzelstrom hervorgerufene Erregung des Magnetkernes stets -größer ist als die Ummagnetisierungsfeldstärke des Magnetkernes. Eine besonders einfache Lösung ergibt sich dann, wenn die Wicklungen w1 und w2 des Magnetkernes Mk gleich sind (w l = w2). Denn es gilt, daß der bei nur einer erregten Leitung über die Wicklung w1 des Magnetkernes Mk fließende Prüfstrom ip (der in diesem Fall gleich dem Einfachstrom ik ist) größer ist als der Ummagnetisierungsstrom ic des Magnetkernes Mk, während der über den Widerstand Rv fließende Vergleichsimpulsstrom iv kleiner ist als die Summe aus dem doppelten Einfachstrom (2 - ik) und dem Ummagnetisierungsstrom (ic) des-Magnetkernes (iv G 2 - ik -I- ic)_ Die dabei auftretenden Vorgänge seien im einzelnen an Hand der F i g. 2 näher erläutert.
  • Dem Fall a) liegt die Voraussetzung zugrunde, daß keine der Leitungen des Leitungsvielfaches LV erregt ist. Die Prüfleitung Lp und damit auch die Wicklung w1 des Magnetkernes sind dann stromlos. Durch vorangegangene Vergleichsimpulse iv ist der Magnetkern Mk bereits in die positive Remanenzlage gebracht worden. Durch die weiteren Vergleichsimpulse iv wird er nicht mehr ummagnetisiert und kann somit den Ausgabetransistor T nicht ansteuern. Am Ausgang A erscheint demzufolge während der Prüfzeit kein Ausgabeimpuls.
  • Dem Fall b) liegt die Voraussetzung zugrunde, daß eine einzige Leitung, z. B. L 1, des Leitungsvielfaches erregt ist. Der dann über die Prüfleitung Lp und somit auch über die Wicklung w1 des Magnetkernes Mk fließende Prüfstrom ip entspricht dann dem über den Prüfwiderstand Rp 1 fließenden Einfachstrom ik. Da ik> ic, wird dadurch der Kern Mk auf dem negativen Sättigungsast bei -Bsl festgehalten. Jeder Vergleichsimpuls iv magnetisiert den Magnetkern nach +Bs um. Der nachgeschaltete Transistor T gibt jedesmal einen Ausgabeimpuls an den Ausgang A ab.
  • Im Fall c) soll vorausgesetzt werden, daß zwei oder mehr Leitungen, z. B. L 2 und L 3, des Leitungsvielfaches LV erregt sind. Der dann über die Prüfleitung Lp und über die Wicklung w1 des Magnetkernes Mk fließende Prüfstrom ip setzt sich somit aus den über die Prüfwiderstände Rp 2 und Rp 3 fließenden Einfachströme zusammen (ip = 2 ik). Da ik>ic, wird der Kern in der negativen Sättigungslage bei -Bs2 festgehalten. Die Vergleichsimpulse iv reichen nun nicht mehr aus, den Kern umzumagnetisieren, d. h. der Transistor T gibt in diesem Fall während der Prüfzeit keinen Ausgabeimpuls am Ausgang A ab.
  • Ein besonders günstiges Betriebsverhalten stellt sich dann. ein, wenn die über die Prüfwiderstände fließenden Einzelströme groß sind gegenüber dem Ummagnetisierungsstrom ic des Magnetkernes Mk. Diese Bedingung ist lediglich durch die Belastbarkeit der zu prüfenden Leitungen begrenzt.
  • Die F i g. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem die Prüfung gemäß der Erfindung Anwendung findet.. Es ist dort eine Relaismatrix eines Fernsteuerempfängers dargestellt, die aus n Zeilen Z1, Z2 ... Zrc und aus m Spalten S1, S2 ... Sm besteht. Jeder Zeile ist ein Zeilenverstärker ZV 1... ZV n und jeder Spalte ein Spaltenverstärker SV 1. . . SV m zugeordnet. Zeilen- und Spaltenverstärker werden über Transfluxoren angesteuert. Alle Zeilen sind über Dioden DZ 1 ... DZn und über Prüfwiderstände RZp 1... RZp n mit einer Prüfleitung Lpz verbunden, während alle Spalten ebenfalls über Dioden DS1 ... DS m und über Prüfwiderstände RSp 1... RSp m mit einer zweiten Prüfleitung Lps verbunden sind. Die »1 aus n«-Prüfung erfolgt in der Vergleichsschaltung VZ für die Zeilen. Die »1 aus m«-Prüfung erfolgt in der Vergleichsschaltung VS für die Spalten in der bereits beschriebenen Weise. Die über die Prüfleitungen fließenden Prüfströme ips bzw. ipz setzen sich wiederum aus den über die Prüfwiderstände der einzelnen, gegebenenfalls mehrfach erregten Zeilen bzw. aus den über die Prüfwiderstände fließenden Einzelströme der gegebenenfalls gleichzeitig erregten Spalten zusammen. über die beiden Leitungen Lb und La werden von den Klemmen a und b den Vergleichsschaltungen VZ und VS die Vergleichs:stromimpulse iva bzw. ivb zugeführt. Entsprechend dem hier angegebenen Beispiel sind die Vergleichsimpulse iva und ivb gegeneinander phasenverschoben. Außerdem ist ein Schalter S vorgesehen, der in Stellung 1 eine Prüfung auf erregte Spalten und Zeilen, in Stellung 2 dagegen eine Prüfung nur auf erregte Zeilen gestattet. Damit kann also die »1 aus n«- bzw. »1 aus m«-Prüfung entsprechend der Ausgabe eines Befehls oder einer Meldung eingestellt werden. Ein den Vergleichsschaltungen VS und VZ nachgeschalteter Mischkern FkM wird bei der Stellung 1 des Schalters S nur dann umgesteuert, wenn nur eine einzige Zeile und nur eine einzige Spalte des Leitungsvielfaches erregt ist, da nur in diesem Fall die Ausgangstransistoren der Vergleichsschaltungen VS und VZ einen Ausgangsimpuls liefern. Durch den Ausgangsimpuls des Mischkernes FkM wird über einen Transistor T 2 eine Dualteilerstufe DT betrieben, die erst nach zweimaligem Ummagnetisieren des Mischkernes FkM einen Ausgabeimpuls abgibt und damit eine Freigabeschaltung L steuert, auf deren Wirkungsweise bei der Funktionsbeschreibung der Schaltung näher eingegangen wird. Befindet sich dagegen der Schalter S in Stellung 2, so wird die Dualteilerstufe DT direkt über den Ausgangstransistor der Vergleichsschaltung VZ umgesteuert, wenn eine einzige Zeile erregt ist.
  • Es soll nun an Hand der Funktionsbeschreibung die Wirkungsweise des in der F i g. 3 dargestellten Fernsteuerempfängers mit einer aus Spalten und Zeilen bestehenden Relaismatrix beschrieben werden. Dabei soll zuerst der Fall betrachtet werden, der durch die Ausgabe von Befehlen bedingt ist. Es darf dann nur ein Relais der Matrix während einer bestimmten, aus der Schaltungslogik des Empfängers abgeleiteten Ausgabezeit anziehen. Erregerströme können nur dann von eingeschalteten Zeilenverstärkern zu eingeschalteten Spaltenverstärkern fließen, wenn über die Freigabesteuerung L Erdpotential an die Ausgangstransistoren der Zeilenverstärker gelegt ist.
  • Zu Beginn der Ausgabe bringt eine Steuerschaltung K über eine Steuerleitung Lsl während. einer Zeit t1, die auf jeden Fall kleiner ist als die Anzugzeit ta der Ausgaberelais der Matrix, Erdpotential an die Zeilenverstärker ZV 1... ZV n. Gleichzeitig wird über eine weitere Steuerleitung Ls2 während desselben Zeitintervalls auch an die Vergleichsschaltungen VS und VZ Erdpotential gelegt. Während dieser Zeit t1 prüfen die Vergleichsschaltungen VS und VZ die Zeilen und die Spalten der Relaismatrix in der bereits beschriebenen Weise. Für den hier vorausgesetzten Fall, daß ein Befehl ausgegeben werden soll, darf also während der Informationsausgabe stets nur eine von n Matrixzeilen und außerdem auch nur eine von m Matrixspalten erregt sein. Da sich dabei der Schalter S in der Stellung 1 befindet, werden bei einer richtigen Erregung der Matrixzeilen und Matrixspalten in bereits beschriebener Weise über die Ausgangstransistoren der Vergleichsschaltungen VS und VZ jeweils Ausgangsimpulse abgegeben, durch die der Mischkern FkM gesteuert wird. über den Transistor T2 sowie über die Dualteilerstufe DT wird erst nach zweimaligem Ummagnetisieren des Mischkernes FkM ein Ausgabeimpuls abgegeben. Durch diesen Ausgabeimpuls wird die Freigabesteuerung L erregt, die ihrerseits für die Zeit t2, die jedenfalls größer ist als die Anzugzeit der Ausgaberelais, Erdpotential an die Zeilenverstärker legt. Das entsprechende Relais kann anziehen.
  • Bei der Ausgabe von Meldungen ist die Zahl der erregten Spalten beliebig. Bei einer »1 aus n«-Prüfung kommt es also dann nur darauf an, daß jeweils nur eine einzige Zeile der Relaismatrix erregt ist. Die entsprechende Prüfschaltung wird in der F i g. 3 durch Umlegen des Schalters. S in die Stellung 2 gebildet. Die Vergleichsschaltung VZ steuert dann direkt den Dualteiler DT. Die Vorgänge verlaufen im einzelnen in derselben Weise.
  • Die Anzeige »keine Zeile oder Spalte erregt« bzw. »mehr als eine Zeile oder Spalte erregt« wird durch eine Alarmschaltung AS erreicht. Die Alarmschaltung AS wird von der Steuerschaltung K angestoßen und von der Freigabesteuerung L abgeschaltet: Da ein in der Alarmschaltung enthaltenes Relais um die Zeit t3, die größer ist als die Prüfzeit t1, ansprechverzögert ist, wird erst dann ein Alarm ausgelöst, wenn über den Mischkern FkM und über die Dualteilerstufe DT kein Ausgabeimpuls geliefert wird und somit die Prüfung nicht erfolgreich war.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Prüfen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines » 1 aus n«-Codesignalprüfers, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Zeilen,-und/oder Spaltenleitungen (L1 ... L n) des Leitungsvielfaches (LV) eine Prüfleitung (Lp) angeordnet ist, die über Dioden (D1 ... D n) und über Prüfwiderstände (Rp1... Rpn) mit jeder dazu parallelen Leitung (L 1 ... L n) des Leitungsvielfaches (LV) verbunden ist und über die ein von der Anzahl der erregten Leitungen (L 1... L n) abhängiger Prüfstrom (ip) fließt, und daß eine Vergleichsschaltung (V) vorhanden ist, die einen Magnetkern (Mk) mit rechteckförmiger Hysteresisschleife enthält, der über eine erste Wicklung (w 1) durch den Prüfstrom (ip) in einer Richtung erregt und über eine zweite Wicklung (w2) durch Vergleichsstromimpulse (iv) in der entgegengesetzten Richtung erregt wird (F i g. 1).
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfwiderstände (Rpl ... Rpn) einen solchen Wert besitzen, daß die durch den bei Erregtsein einer Leitung über die erregte Leitung (z. B. L1) und über den zugeoxdneten Prüfwiderstand (z. B. Rp 1) fließenden Einzelstrom (ik) hervorgerufene Erregung stets größer ist als die Ummagnetisierungsfeldstärke (H, - 4 des Magnetkernes (Mk [F i g.1]).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Vergleichsstromkreis liegender Widerstand (Rv) einen solchen Wert besitzt, däß die durch den über diesen Widerstand (Rv) fließenden Vergleichsimpulsstrom (iv) hervorgerufene Erregung stets kleiner ist als die Summe der aus dem doppelten Einfachstrom einer Leitung (2 ik) erzeugten Erregung und der Ummagnetisierungsfeldstärke (H#, - 0 des Magnetkernes (F i g.1).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Vergleichsimpulsstrom (iv) als auch der Einzelstrom (ik) derselben Stromquelle entnommen werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeilenweisen »1 aus n«-Prüfung allen Zeilen (Z.1... Zn) eine Zeilenvergleichsschaltung (VZ) zugeordnet ist, die durch einen von der Anzahl der erregten Zeilen abhängigen Prüfstrom (ipz) und durch Vergleichsstromimpulse (ivb) erregt wird, und daß zur spaltenweisen »1 aus m«-Prüfung allen Spalten (S1. . . Sm) eine Spaltenvergleichsschaltung (VS) zugeordnet ist, die durch einen von der Anzahl der erregten Spalten abhängigen Prüfstrom (ips) und durch einen Vergleichsimpuls-Strom (iva) erregt wird (F i g. 3).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung der Zeilen- und Spaltenvergleichsschaltungen (VS bzw. VZ) notwendigen Vergleichsimpulsströme (iva bzw. ivb) gegeneinander phasenverschoben sind und der Taktversorgung des Systems entnommen werden (F i g. 3).
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6; dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen zwei Vergleichsimpulsen größer ist als die Einschaltzeiten der Zeilen- und Spaltensteuerung. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer »1 aus n«-und einer »1 aus m«-Präfung durch den bei nur einer erregten Zeile und nur einer erregten Spalte am Ausgang der Zeilenvergleichsschaltung (VZ) und Spaltenvergleichsschaltung (VS) auftretenden Ausgangsimpuls ein nachgeschalteter Mischkern (FkM) erregt wird und daß dadurch eine Freigabesteuerung (L) über eine Dualteilerstufe (DT), die einen durch die endliche Anstiegszeit des Zeilenpotentials hervorgerufenen falschen Ausgabeimpuls verhindert, angeschaltet wird (F i g. 3).
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer »1 aus n«-Prüfung durch den bei nur einer erregten Zeile am Ausgang der Zeilenvergleichsschaltung (VZ) auftretenden Ausgangsimpuls die Dualteilerstufe (DT) direkt gesteuert wird (F i g. 3).
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige einer nicht erfolgreichen Prüfung über eine Alarmschaltung (AS) erfolgt, die bei Einleiten des Prüfvorganges von einer Steuerschaltung (K) angestoßen wird und die um eine Zeit (t3) verzögert anspricht, die auf jeden Fall größer ist als die Prüfzeit der Vergleichsschaltungen (VZ, VS [F i g. 3]).
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmschaltung (AS) beim Anschalten der Freigabesteuerung (L) abgeschaltet wird (F i g. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1039 579, 1055 616, 1138 826.
DE1965S0094946 1965-01-04 1965-01-04 Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Pruefen eines aus n Zeilen und m Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines íÀ1 aus níÂ-Codesignalpruefers Pending DE1279086B (de)

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DE1967S0110594 DE1299713B (de) 1965-01-04 1967-06-30 Schaltungsanordnung zum fremdpotentialfreien Pruefen eines aus n Zeilen und n Spalten bestehenden Leitungsvielfaches nach Art eines íÀ1 aus níÂ-Codesignalpruefers

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