DE1172323B - Schaltungsanordnung zum Pruefen von gleichstromgespeisten Anschlussleitungen auf ihren Isolierwiderstand - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Pruefen von gleichstromgespeisten Anschlussleitungen auf ihren IsolierwiderstandInfo
- Publication number
- DE1172323B DE1172323B DEN22364A DEN0022364A DE1172323B DE 1172323 B DE1172323 B DE 1172323B DE N22364 A DEN22364 A DE N22364A DE N0022364 A DEN0022364 A DE N0022364A DE 1172323 B DE1172323 B DE 1172323B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- circuit
- magnetized
- cores
- fed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/08—Indicating faults in circuits or apparatus
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/22—Arrangements for supervision, monitoring or testing
- H04M3/26—Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
- H04M3/28—Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
- H04M3/30—Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for subscriber's lines, for the local loop
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
- Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a3-68/20
Nummer: 1 172 323
Aktenzeichen: N 22364 VIII a / 21 a3
Anmeldetag: 16. November 1962
Auslegetag: 18. Juni 1964
in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
können bekanntlich durch Verringerung des Isolierwiderstandes der die Teilnehmerstelle mit
dem Fernsprechvermittlungsamt verbindenden Anschlußleitungen die Gesprächsübertragung sowie die
verschiedenen Signalisierungen zwischen der Teilnehmerstelle und dem Fernsprechvermittlungsamt
ernstlich gestört und sogar unmöglich gemacht werden. Eine Verringerung des Isolierwiderstandes
kann auf eine schadhafte Stelle im Fernsprechkabel zurückzuführen sein, wo z. B. Wasser in das Kabel
eindringen kann, so daß der üblicherweise hohe Isolierwiderstand zwischen den beiden Leitungsadern
einer Teilnehmer- oder Anschlußleitung und zwischen den Leitungsadern und Erde stark herabgesetzt
wird. Der Isolierwiderstand einer Leitung nimmt zwar nach dem Auftreten eines Defektes im
Kabel gewöhnlich allmählich ab, aber der Teilnehmer bemerkt den Defekt erst, wenn die Signalübertragung
über die Teilnehmerleitung bereits ernstlich gestört ist.
Es ist bekannt, die gleichstromgespeisten Teilnehmeranschlußleitungen
von Fernsprechanlagen dadurch auf ihren Isolierwiderstand zu prüfen, daß ein sich selbsttätig fortschaltendes Kontaktwerk über
einem von ihm gesteuerten Schrittschalter eine Prüfeinrichtung nacheinander an die zu prüfenden Leitungen
anschließt und zur Wirkung bringt.
Weiter ist es bekannt, bei einer Fernsprechanlage, bei der dem einzelnen Teilnehmer zugeordnete
Drehschalter wahlweise auf eine von mehreren Verbindungsleitungen einstellbar sind, daß eine der Verbindungsleitungen
mit einer Prüfvorrichtung verbunden ist und daß zum Prüfen einer Teilnehmerleitung
die betreffende Teilnehmerschaltung auf die Prüfverbindungsleitung eingestellt wird. Wegen der
Notwendigkeit, eine für mehrere Anschlußleitungen gemeinsame Prüfvorrichtung an die zu prüfende Leitung
anzuschließen, sind diese bekannten Einrichtungen kompliziert und gestatten es nicht, jede Leitung
sehr oft zu prüfen, um dadurch eine Verringerung des Isolierwiderstandes rechtzeitig feststellen zu
können.
Es ist ferner eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen
bekanntgeworden, bei denen zum Prüfen vom Schleifenschluß bei Teilnehmeranschlußleitungen
jeder zu prüfenden Leitung eine statische Prüfeinrichtung mit einem Magnetkern zugeordnet ist, welche durch Prüfimpulse in schneller
Wiederholung abgefragt werden kann und wobei das Prüfergebnis durch eine für mehrere Prüfeinrichtungen
gemeinsame Auswerteschaltung ausgewertet Schaltungsanordnung zum Prüfen von
gleichstromgespeisten Anschlußleitungen
auf ihren Isolierwiderstand
gleichstromgespeisten Anschlußleitungen
auf ihren Isolierwiderstand
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Mattheus Jacobus Schmitz,
Hilversum (Niederlande)
Mattheus Jacobus Schmitz,
Hilversum (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 20. November 1961 (271 594)
wird. Diese Schaltungsanordnung gestattet eine rechtzeitige Feststellung eines Anrufs, gestattet aber nicht,
Isolierfehler festzustellen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Isolierfehler von gleichstromgespeisten Anschlußleitungen
durch Abfragen von jeder zu prüfenden Leitung zugeordneten Prüfeinrichtungen mit Magnetkernen
rechtzeitig festzustellen.
Die Erfindung betrifft somit eine Schaltungsanordnung zum Prüfen von gleichstromgespeisten Anschlußleitungen
auf ihren Isolierwiderstand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
mit relaislosen Teilnehmerschaltungen, wobei jeder Teilnehmerschaltung ein Kern von magnetischem
Material mit Sättigungscharakteristik, welcher normal in einer bestimmten Richtung vormagnetisiert ist, zugeordnet
ist und der Kern mit einer Wicklung in den Speisestromkreis einer der Leitungsadern der Anschlußleitung
eingeschleift ist und durch den bei geschlossener Leitungsschleife fließenden Speisestrom
in der entgegengesetzten Richtung ummagnetisiert wird und über eine Abfragewicklung durch
periodische Prüfungsimpulse in der ursprünglichen bestimmten Richtung magnetisiert wird und jeder
Prüfimpuls, der einem vom Gleichstrom aus der Speisestromquelle ummagnetisierten Kern zugeführt
wird, infolge der Rückmagnetisierung über eine Aus-
409 600/91
3 4
gangswicklung zu einer auf diesen Prüf impuls an- und 16 der Kerne Kl und K 2 von einem geringen
sprechenden Auswerteschaltung zugeführt wird. Wert her zu. Der Vormagnetisierungsstrom durch die
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß a) Wicklung 17 des Kernes Kl ist derart eingestellt, daß
jede Teilnehmerschaltung zusätzlich mit einem zwei- der Kern Kl durch den über die Wicklung 15
ten Kern versehen ist, der in gleicher Weise wie der 5 fließenden Leckstrom in entgegengesetztem Sinne geerste
Kern geschaltet ist, jedoch nicht nur wie letzte- sättigt, also ummagnetisiert wird, wenn dieser Leckrer
beim normalen Schleifenschluß, sondern bereits strom einen bestimmten, maximal zulässigen Wert
beim Auftreten eines wesentlich kleineren höchstzu- überschreitet. Dieser Wert ist selbstverständlich gelässigen
Leckstromes in bekannter Weise ummagne- ringer und sogar bedeutend geringer als der Wert
tisiert wird, daß b) an der Ausgangswicklung des io eines im Falle einer über die Teilnehmerstelle gezweiten
Kerns eine eigene Auswerteschaltung ange- schlossenen Schleife fließenden Stromes. Die zwei
schlossen ist und daß c) die beiden Auswerteschal- Kerne Kl und K 2 sind als Schwellwertvorrichtungen
tungen miteinander und mit einem UND-Tor derart wirksam, wobei der Schwellwert am Kern Kl der
verbunden sind, daß ein dem letzteren nachgeschalte- maximal zulässige Leckstrom und der Schwellwert
ter Isolierfehleranzeiger nur dann eingeschaltet wird, 15 des Kernes K 2 in bekannter Weise der Minimalwert
wenn ein zweiter Kern durch einen Leckstrom um- des durch eine geschlossene Leitungsschleife fließenmagnetisiert
worden ist, jedoch nicht eingeschaltet den Stromes ist.
wird, wenn zweite und erste Kerne gleichzeitig durch Es sei bemerkt, daß Kerne aus magnetischem
einen Schleifenschluß ummagnetisiert worden sind. Material mit rechteckiger Hystereseschleife an sich
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Bei- 20 auch ohne Vormagnetisierungsstrom einen Schwellspiels
wird die Erfindung näher erläutert. wert haben. Dieser Schwellwert wird durch den
In der Zeichnung sind Teilnehmerstellen 1 bis 3 Knick der Hystereseschleife bedingt. Bei Verwendargestellt,
die über je zwei Leitungsadern Ll und dung solcher Kerne kann der Schwellwert durch die
L 2 mit Teilnehmerschaltungen 4 bis 6 verbunden Wahl des Materials, der Kernabmessungen oder der
sind. Von diesen ist nur der Teil angedeutet, der sich 25 Windungszahl der Wicklungen 15 und 16 auf einen
auf die Erfindung bezieht. Die Leitungsadern Ll bestimmten Wert eingestellt werden. Wird eine oder
und L 2 sind in bekannter Weise an ein Ende der eine Kombination dieser Möglichkeiten gewählt, so
Primärwicklungen 7 und 8 eines Transformators 9 kann der Vormagnetisierungsstrom entbehrt werden,
angeschlossen, dessen Sekundärwicklung 10 mit Um zu prüfen, ob der durch die Leitungsader L1
einem in der Zeichnung nicht weiter dargestellten 30 fließende Strom zwischen den Schwellwerten der
Sprechweg verbunden ist. Ein Kondensator 11 bildet Kerne Kl und K 2 liegt, werden in bekannter Weise
gemeinsam mit Widerständen 12 und 13 und einer periodisch Prüfimpulse den auf den Kernen ange-Speisebatterie
14 den üblichen Speisestromkreis der brachten Wicklungen 22 und 23 zugeführt. Die ma-Leitungsadem
L1 und L 2. gnetische Wirkung dieser Prüfimpulse hat den
Um eine Verringerung des Isolierwiderstandes 35 gleichen Richtungssinn wie die ursprüngliche Vorzwischen
den Leitungsadern Ll und L 2 und zwi- magnetisierung. Die Wicklungen 22 und 23 sind in
sehen der Leitungsader Ll und Erde rechtzeitig zu Reihe geschaltet und an einen Ausgang eines Prüferkennen,
ist gemäß der Erfindung jeder der Teil- impulsverteilers 24 angeschlossen, der die seinem
nehmerschaltungen 4 bis 6 ein Kernpaar Kl und K2 Eingang zugeführten Prüf impulse nacheinander den
zugeordnet. Auf diesen Kernen sind in bekannter 40 verschiedenen Ausgängen zuführt. Ein in der Zeich-Weise
die Wicklungen 15 und 16 angebracht, welche nung nicht dargestellter Impulsgenerator liefert drei
in Reihe mit der Leitungsader Ll geschaltet sind. phasenverschobene Impulsreihen Pl, P2 und P3,
Die Kerne Kl und K2 sind normal magnetisch vor- und zwar in der Reihenfolge Pl, P2, P3 und wieder
gesättigt. Zu diesem Zweck ist in diesem Beispiel auf Pl- Die Prüf impulsreihe Fl wird dem Eingang des
jedem der Kerne Kl eine Wicklung 17 angebracht. 45 Prüfimpulsverteilers 24 zugeführt, der diese Prüfweiche
Wicklungen miteinander und in Reihe mit impulse über seine Ausgänge verteilt,
einem Widerstand 18 zwischen den Klemmen einer Auf den Kernen Kl sind Ausgangswicklungen 25 Speisebatterie 19 angeschlossen sind. Diese schickt angebracht, die miteinander in Reihe geschaltet und einen Vormagnetisierungsstrom durch die Wicklun- mit einer Vorrichtung 26 verbunden sind. Ebenfalls gen 17, dessen Stärke durch den Widerstand 18 regel- 50 sind auf den Kernen K 2 in bekannter Weise Ausbar ist. In derselben Weise sind auf den Kernen K 2 gangswicklungen 27 angebracht, die miteinander in Wicklungen 20 angebracht, die in Reihe mit einem Reihe geschaltet und auch mit der Vorrichtung 26 Widerstand 21 zwischen den Klemmen einer Speise- verbunden sind.
einem Widerstand 18 zwischen den Klemmen einer Auf den Kernen Kl sind Ausgangswicklungen 25 Speisebatterie 19 angeschlossen sind. Diese schickt angebracht, die miteinander in Reihe geschaltet und einen Vormagnetisierungsstrom durch die Wicklun- mit einer Vorrichtung 26 verbunden sind. Ebenfalls gen 17, dessen Stärke durch den Widerstand 18 regel- 50 sind auf den Kernen K 2 in bekannter Weise Ausbar ist. In derselben Weise sind auf den Kernen K 2 gangswicklungen 27 angebracht, die miteinander in Wicklungen 20 angebracht, die in Reihe mit einem Reihe geschaltet und auch mit der Vorrichtung 26 Widerstand 21 zwischen den Klemmen einer Speise- verbunden sind.
batterie 32 angeschlossen sind. Wenn ein Teilnehmer Sind beide Kerne Kl und K 2 in dem ursprüng-
für einen Anruf das Mikrotelephon hebt, schließt sich 55 liehen vormagnetisierten Zustand, so werden diese
in der Teilnehmerstelle eine Schleife über die Lei- Kerne unter der Steuerung eines Prüf impulses Pl
tungsadern Ll und L 2. Die Stärke des Vormagneti- über die Wicklungen 22 und 23 weiter in dem
sierungsstromes durch die Wicklung 20 des Kernes gleichem Sinne magnetisiert, und die Prüfimpulse P1
K2 ist in bekannter Weise derart gewählt, daß der werden nicht auf die Ausgangswicklungen 25 und 27
durch die Wicklung 16 im Falle einer geschlossenen 60 übertragen.
Leitungsschleife fließende Speisestrom bei Maximal- Wenn der Kern Kl durch einen durch die Leiwiderstand
der Leitungsschleife den Kern K 2 gerade tungsader Ll fließenden Leckstrom ummagnetisiert
in entgegengesetztem Sinne sättigt, also ummagneti- ist, wird der Kern K1 durch den Prüf impuls P1 zeitsiert.
weilig rück- bzw. entmagnetisiert, der somit in beWenn der Isolierwiderstand zwischen den Lei- 65 kannter Weise auf die Ausgangswicklung 25 übertungsadern
Ll und L 2 oder auch zwischen der tragen wird.
Leitungsader L1 und Erde abnimmt, nimmt bei ge- Wenn in einer Teilnehmerstelle über die Leitungs-
öffneter Schleife der Strom durch die Wicklungen 15 ädern L1 und L 2 eine Schleife geschlossen ist, sind
beide Kerne Kl und K 2 in entgegengesetztem Sinne gesättigt, also ummagnetisiert. Ein Prüf impuls Pl
entmagnetisiert dabei zeitweilig beide Kerne, wodurch der Prüf impuls Pl sowohl auf die Ausgangswicklung
25 als auch auf die Ausgangswicklung 27 übertragen wird.
Die Vorrichtung 26 dient dazu, einen Unterschied zwischen einer über die Leitungsadern Ll und L 2
geschlossenen Schleife und einer Verringerung des Isolierwiderstandes der Leitung Ll zu machen. Im
ersteren Falle liefern nämlich, wie gesagt, beide Kerne Kl und Kl einen Ausgangsimpuls, und im
zweiten Falle liefert lediglich der Kern Kl einen Ausgangsimpuls, der ein bistabiles Glied 28, z. B.
eine Kippschaltung 28 in den einen ihrer stabilen Zustände, z. B. den Zustand 1 überführt. Wird kein
Impuls auf die Ausgangswicklung 27 des Kernes K 2 übertragen, so bleibt das bistabile Glied 28 im Zustand
1. Der nächstfolgende, von dem Impulsgenerator gelieferte Impuls P 3 führt das bistabile Glied 28
in den Zustand 0 zurück. Während des Überganges vom Zustand 1 in den Zustand 0 liefert das bistabile
Glied 28 einen Impuls für einen Eingang eines UND-Tores 29, dessen zweitem Eingang ein Impuls P 3 zugeführt
wird. Dieses UND-Tor 29 liefert beim Zusammenfallen der Impulse an seinen beiden Eingängen
einen Impuls, der einem Isolierfehleranzeiger 30 zugeführt wird, der infolgedessen wirksam wird.
Wenn jedoch bei geschlossener Leitungsschleife ein Prüfimpuls auf die Ausgangswicklung 27 des Kernes
K 2 übertragen wird, überführt dieser Prüf impuls das bistabile Glied 31 in dem Zustand 1. Der nächstfolgende
Impuls P 2 führt das bistabile Glied 31 in den Zustand 0 zurück. Während dieses Überganges
liefert das bistabile Glied 31 einen Impuls, der dem bistabilen Glied 28 zugeführt wird, das infolgedessen
vom Zustand 1 in den Zustand 0 übergeht. Der Ausgangsimpuls des bistabilen Gliedes 28 ist dann jedoch
unwirksam, da er im Zeitpunkt des Impulses P 2 auftritt, in welchem das UND-Tor 29 an seinem
zweiten Eingang keinen Impuls erhält. Es ist somit ersichtlich, daß der Isolierfehleranzeiger 30 im Falle
einer geschlossenen Leitungsschleife nicht wirksam gemacht wird. Dies ist selbstverständlich auch dann
der Fall, wenn der Ableitungsstrom geringer ist als der maximal zulässige Wert.
Bei der Wahl mittels eines in die Leitungsschleife eingeschalteten Nummernschalterimpulskontaktes
oder ««-Kontaktes wird vorteilhafterweise die Schwellwertwirkung der Kerne aus magnetischem
Material mit rechteckiger Hystereseschleife mitbenutzt, um den Isolierfehleranzeiger nicht fälschlich
zu betätigen. Beim Öffnen des ««-Kontaktes nimmt der die Leitungsschleife durchfließende Strom ab und
durchläuft dabei das Gebiet zwischen den Schwellwerten der Kerne. Wegen der rechteckigen Natur der
Hystereseschleife sind die Kerne jedoch nach wie vor in entgegengesetztem Sinne gesättigt. Jeder Prüfimpuls
Pl, der im Zeitpunkt auftritt, in dem der Stromwert zwischen den Schwellwerten liegt, führt
die beiden Kerne gleichzeitig in den ursprünglichen Vorsättigungszustand zurück, so daß, wie vorstehend
beschrieben, der Isolierfehleranzeiger 30 nicht betätigt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum Prüfen von gleichstromgespeisten Anschlußleitungen auf ihren Isolierwiderstand in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit relaislosen Teilnehmerschaltungen, wobei jeder Teilnehmerschaltung ein Kern von magnetischem Material mit Sättigungscharakteristik, welcher normal in einer bestimmten Richtung vormagnetisiert ist, zugeordnet ist und der Kern mit einer Wicklung in den Speisestromkreis einer der Leitungsadern der Anschlußleitung eingeschleift ist und durch den bei geschlossener Leitungsschleife fließenden Speisestrom in der entgegengesetzten Richtung ummagnetisiert wird und über eine Abfragewicklung durch periodische Prüfimpulse in der ursprünglichen bestimmten Richtung magnetisiert wird und jeder Prüfimpuls, der einem vom Gleichstrom aus der Speisestromquelle ummagnetisierten Kern zugeführt wird, infolge der Rückmagnetisierung über eine Ausgangswicklung zu einer auf diesen Prüfimpuls ansprechenden Auswerteschaltung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß a) jede Teilnehmerschaltung (4, 5, 6) zusätzlich mit einem zweiten Kern (K 1) versehen ist, der in gleicher Weise wie der erste Kern (K2) geschaltet ist, jedoch nicht nur wie letzterer beim normalen Schleifenschluß, sondern bereits beim Auftreten eines wesentlich kleineren höchstzulässigen Leckstromes in bekannter Weise ummagnetisiert wird, daß b) an der Ausgangswicklung des zweiten Kerns eine eigene Auswerteschaltung (28) angeschlossen ist und daß c) die beiden Auswerteschaltungen (31, 28) miteinander und mit einem UND-Tor (29) derart verbunden sind, daß ein dem letzteren nachgeschalteter Isolierfehleranzeiger (30) nur dann eingeschaltet wird, wenn ein zweiter Kern (O) durch einen Leckstrom ummagnetisiert worden ist, jedoch nicht eingeschaltet wird, wenn zweite und erste Kerne gleichzeitig durch einen Schleifenschluß ummagnetisiert worden sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1001 335,
004 676, 1 022 641.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 600/91 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL271594 | 1961-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1172323B true DE1172323B (de) | 1964-06-18 |
Family
ID=19753423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN22364A Pending DE1172323B (de) | 1961-11-20 | 1962-11-16 | Schaltungsanordnung zum Pruefen von gleichstromgespeisten Anschlussleitungen auf ihren Isolierwiderstand |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3238312A (de) |
| BE (1) | BE625034A (de) |
| CH (1) | CH407317A (de) |
| DE (1) | DE1172323B (de) |
| DK (1) | DK107235C (de) |
| FR (1) | FR1340439A (de) |
| GB (1) | GB987089A (de) |
| NL (1) | NL271594A (de) |
| SE (1) | SE302627B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1800417B1 (de) * | 1968-10-01 | 1970-04-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Signalzustandes von Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen zwecks Identifizierung und Erledigung von Schaltauftraegen durch eine zentrale Einrichtung in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5114205B1 (de) * | 1970-01-29 | 1976-05-07 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001335B (de) * | 1955-03-28 | 1957-01-24 | Philips Nv | Anrufdetektor |
| DE1004676B (de) * | 1955-03-28 | 1957-03-21 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren einer anrufenden Leitung |
| DE1022641B (de) * | 1955-05-27 | 1958-01-16 | Wilhelm Vershoven | Schaltungsanordnung fuer handbediente schlagwettergeschuetzte Fernsprechvermittlungsstellen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3064090A (en) * | 1960-09-29 | 1962-11-13 | Bell Telephone Labor Inc | Line testing circuit |
-
0
- BE BE625034D patent/BE625034A/xx unknown
- NL NL271594D patent/NL271594A/xx unknown
-
1962
- 1962-11-13 US US236902A patent/US3238312A/en not_active Expired - Lifetime
- 1962-11-16 DE DEN22364A patent/DE1172323B/de active Pending
- 1962-11-16 GB GB43461/62A patent/GB987089A/en not_active Expired
- 1962-11-17 DK DK495662AA patent/DK107235C/da active
- 1962-11-17 CH CH1348162A patent/CH407317A/de unknown
- 1962-11-19 FR FR915837A patent/FR1340439A/fr not_active Expired
- 1962-11-19 SE SE12393/62A patent/SE302627B/xx unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001335B (de) * | 1955-03-28 | 1957-01-24 | Philips Nv | Anrufdetektor |
| DE1004676B (de) * | 1955-03-28 | 1957-03-21 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren einer anrufenden Leitung |
| DE1022641B (de) * | 1955-05-27 | 1958-01-16 | Wilhelm Vershoven | Schaltungsanordnung fuer handbediente schlagwettergeschuetzte Fernsprechvermittlungsstellen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1800417B1 (de) * | 1968-10-01 | 1970-04-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Signalzustandes von Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen zwecks Identifizierung und Erledigung von Schaltauftraegen durch eine zentrale Einrichtung in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE302627B (de) | 1968-07-29 |
| CH407317A (de) | 1966-02-15 |
| GB987089A (en) | 1965-03-24 |
| DK107235C (da) | 1967-05-08 |
| FR1340439A (fr) | 1963-10-18 |
| US3238312A (en) | 1966-03-01 |
| BE625034A (de) | |
| NL271594A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3109092A1 (de) | Stromverteilungssytem | |
| DE1001335B (de) | Anrufdetektor | |
| DE1172323B (de) | Schaltungsanordnung zum Pruefen von gleichstromgespeisten Anschlussleitungen auf ihren Isolierwiderstand | |
| EP0033471A1 (de) | Schaltungsanordnung zum Schliessen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung | |
| DE929198C (de) | Schaltungsanordnung zur Speicherung von Informationen, z. B. in Fernmeldeanlagen | |
| DE1462263C3 (de) | Teilnehmerschaltung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wählbetrieb | |
| DE1512890C3 (de) | ||
| DE1243732B (de) | Schaltungsanordnung zur Abtastung des Betriebszustandes einer Vielzahl von Stromkreisen | |
| DE1132965B (de) | Semipermanenter Ferritkern-Speicher und Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Steuerung von semipermanenten Ferritkern-Speichern und Ferritkernspeichern ueblicher Art | |
| DE1084770B (de) | Einrichtung zur Pruefung einer Leitung auf ihren momentanen Belegungszustand | |
| DE1165677B (de) | Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1053575B (de) | Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Waehlers | |
| AT281131B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Prüfung des Anschlusses eines Zählers od.dgl. | |
| DE3832618C1 (en) | Checkable line termination for a telephone line | |
| DE1280345B (de) | Schaltungsanordnung zur UEberwachung der den Anruf- und Belegungszustand der Teilnehmer-leitungen pruefenden Einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| AT237052B (de) | Elektronische Auswahlschaltung | |
| DE1791064C3 (de) | Anordnung zum zyklischen Überwachen von elektrischen Meßwerten mehrerer Meßstellen | |
| AT222710B (de) | Schaltungsanordnung zur wahlweisen Anschaltung zweier voneinander unabhängiger elektrischer Gerät über eine gemeinsame Leitung an eine zentrale Einrichtung, insbesondere in Fernsprechanlagen | |
| DE2436198C3 (de) | Schaltungsanordnung zur getrennten Überwachung und Auswertung des Schleifenzustandes von Zeitmultiplexvermittlungsanlagen zugehörigen Teilnehmerleitungen hinsichtlich anrufender bzw. anzurufender Teilnehmerstellen | |
| DE1233920B (de) | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Informationen, insbesondere in Fernmelde-vermittlungsanlagen | |
| DE1115772B (de) | Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur tastengesteuerten Wahl in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1162887B (de) | Schaltungsanordnung zum Feststellen des Fliessens eines Stromes in einer bestimmten Teilnehmerleitung in Fernsprechanlagen | |
| DE1271762B (de) | Impulsgenerator zur Erzeugung von zeitlich versetzten Impulsen | |
| DE1057657B (de) | Folgewaehlschaltung | |
| DE1165676B (de) | Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |