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DE1142386B - Verknuepfungsschaltung mit UEbertragern, bei denen nur der lineare Arbeitsbereich ausgenutzt ist - Google Patents

Verknuepfungsschaltung mit UEbertragern, bei denen nur der lineare Arbeitsbereich ausgenutzt ist

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Publication number
DE1142386B
DE1142386B DES72221A DES0072221A DE1142386B DE 1142386 B DE1142386 B DE 1142386B DE S72221 A DES72221 A DE S72221A DE S0072221 A DES0072221 A DE S0072221A DE 1142386 B DE1142386 B DE 1142386B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
windings
output
pulse
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72221A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Edmund Ptacnik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL273337D priority Critical patent/NL273337A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72221A priority patent/DE1142386B/de
Priority to CH1261661A priority patent/CH417161A/de
Priority to US166125A priority patent/US3155835A/en
Priority to BE613088A priority patent/BE613088A/fr
Priority to GB2950/62A priority patent/GB933525A/en
Priority to SE844/62A priority patent/SE321502B/xx
Publication of DE1142386B publication Critical patent/DE1142386B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/16Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using saturable magnetic devices

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Description

Die Erfindung betrifft Schaltungen, mit deren Hilfe Nachrichten, die in Form binärer Signale geliefert werden, verarbeitet werden. Derartige binäre Signale können zwei verschiedene Werte einnehmen, die vielfach mit O und L bezeichnet werden. Die Verarbeitung führt hier zu einer Verknüpfung der verschiedenen angelieferten Signale, bei der sich als Ergebnis ebenfalls ein binäres Signal ergibt. Derartige Schaltungen werden hier im folgenden als Verknüpfungsschaltungen bezeichnet. Verknüpfungsschaltungen mit ganz bestimmten Verknüpfungsfunktionen werden z. B. als Oder-Gatterschaltung, Und-Gatterschaltung, Sperrgatterschaltung usw. bezeichnet. Es sind bereits viele verschiedene Ausführungsformen für derartige Verknüpfungsschaltungen bekannt, welche unter Verwendung von verschiedenen Schaltelementen aufgebaut sind. Diese Verknüpfungsschaltungen können sich auch hinsichtlich ihrer Betriebsweise unterscheiden. So gibt es Verknüpfungsschaltungen, die für die ganze Zeit des Vorhandenseins der zu verknüpfenden Signale das sich ergebende Signal liefern. Es sind dies statisch arbeitende Verknüpfungsschaltungen, die z. B. mit Hilfe von Widerständen und Gleichrichtern aufgebaut sind. Verknüpfungsschaltungen können aber anstatt in statischer Weise auch impulsweise betrieben werden. In diesem Fall wird das das Ergebnis der Verknüpfung anzeigende Signal, das Ergcbnissignal, durch einen mehr oder weniger kurzen Impuls oder durch das Ausbleiben dieses Impulses dargestellt. Vielfach werden derartige Verknüpfungsschaltungen mit Hilfe von Übertragern aufgebaut. Hierbei handelt es sich meistens um Ringkerne, deren Wicklungen aus einigen wenigen Windungen bestehen. Der Kern eines solchen Übertragers besteht bei den bekannten Schaltungen vorwiegend aus einem ferromagnetischen Material mit rechteckförmiger Magnetisierungsschleife. Es werden dann die beiden Remanenzpunkte der Magnetisierungsschleife zur Kennzeichnung der beiden Zustände binärer Signale ausgenutzt (s. NTZ, 1957, Heft 391). Dies gilt insbesondere auch für das das Ergebnis der Verknüpfung von zugelieferten Signalen darstellende Ergebnissignal. Mit Hilfe eines Abfrageimpulses wird es zum gewünschten Zeitpunkt von der Verknüpfungsschaltung ausgeliefert. Um eine kompliziertere Verknüpfung einer größeren Anzahl von Signalen durchzuführen, ist es hier notwendig, mehrere Übertrager mit mehreren Wicklungen vorzusehen und in bestimmter Weise zusammenzuschalten.
Es sind nun auch bereits impulsweise betriebene Verknüpfungsschaltungen mit Übertragern bekannt, bei denen die Remanenz von ferromagnetischen Materialien nicht ausgenutzt wird. Bei diesen Ver-Verknüpfungsschaltung mit Übertragern,
bei denen nur der lineare Arbeitsbereich
ausgenutzt ist
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Edmund Ptacnik, München,
ist als Erfinder genannt worden
knüpfungsschaltungen können daher auch Übertrager verwendet werden, deren Kernmaterial eine weitgehende lineare Magnetisierungskurve hat. Die Verknüpfungsfunktion kommt bei diesen Schaltungen in physikalisch anderer Weise zustande, da andere bei Übertragern auftretende Effekte ausgenutzt werden. So ist es z. B. bekannt (s. schweizerisches Patent 331 029), eine Gatterschaltung mit Hilfe eines Übertragers mit zwei Wicklungen aufzubauen, bei der nur der lineare Teil der Magnetisierungskurve ausgesteuert zu werden braucht. Vor dem einen Ende der Primärwicklung des Übertragers liegt ein Gleichrichter, dem eine Durchlaßspannung oder eine Sperrspannung zugeführt wird, so däß am anderen Ende der Primärwicklung zugeführte Impulse einen Stromfluß bewirken oder nicht. Die Sekundärwicklung des Übertragers gibt dementsprechend Impulse ab oder nicht. Hier wird die Fähigkeit von Übertragern ausgenutzt, den einer Wicklung zugeführten Impuls auf eine andere Wicklung zu übertragen, von der dieser Impuls für das Ergebnissignal abgegeben wird. Die bei der Abgabe dieses Impulses aufgewendete Leistung muß von dem einen zu verarbeitenden zugeführten Signal aufgebracht werden. Diese Verknüpfungsschaltung hat demnach nicht die Fähigkeit, die zugeführten Signale zu verstärken.
Ferner ist auch bereits bekannt, die Impedanz eines Übertragers mit Hilfe einer wahlweise kurzgeschlossenen oder nicht kurzgeschlossenen Wicklung zu verändern, um damit zu erreichen, daß ein zugeführter Impuls über die eine oder andere Ausgangsklemme des Übertragers weitergegeben wird. Bei dieser Verknüpf ungs-
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schaltung wird ein Übertrager mit drei Wicklungen · schaltungen zu verwenden, welche außer der beverwendet (s. deutsche Auslegeschrift 1083 579). Der treffenden Verknüpfung zugleich auch eine Verstärkung Primärwicklung wird der Impuls zugeführt und bei der Signale vornehmen. Hierdurch wird die Auswertung niedriger Impedanz des Übertragers über diese von Signalen, die mit geringer Leistung geliefert werden, Wicklung weitergegeben. Die niedrige Impedanz des 5 ermöglicht. Verwendet man als wesentliches Bauele-Übertragers wird durch Kurzschließen einer Sekundär- ment für derartige Verknüpfungsschaltungen Uberwicklung erzielt. Wenn diese Sekundärwicklung nicht trager, so hat man noch den Vorteil, daß man eine kurzgeschlossen ist, so wird der Impuls statt dessen galvanische Trennung zwischen den Stromkreisen, über eine Tertiärwicklung weitergegeben. Es werden über die die zu verknüpfenden Signale angeliefert hier also die Übertragungseigenschaft und die In- io werden, und den Stromkreisen, über die die Ergebnisduktivität des Übertragers zum Zustandebringen der signale abgegeben werden, vornehmen kann. Hiervorgesehenen Wirkungen ausgenutzt. Die bei dieser durch wird die Einfügung von Verknüpfungsschal-Schaltungsanordnung vorhandene Verknüpfungs- tungen zwischen den einzelnen Teilen der Nachrichten funktion kann z. B. als die Funktion einer Und-Gatter- verarbeitenden Einrichtung wesentlich erleichtert. Es schaltung aufgefaßt werden. Nur wenn dem einen 15 hat sich auch gezeigt, daß man bei der Verwendung Ende der Primärwicklung ein Signal zugeführt wird von Übertragern unter Ausnutzung des linearen Teils und wenn gleichzeitig auf Grund eines weiteren der Magnetisierungskurve des Kernmaterials die Signals die Sekundärwicklung kurzgeschlossen ist, Ergebnissignale außerordentlich schnell erhalten kann, wird von dem anderen Ende der Primärwicklung für z. B. in Bruchteilen von Mikrosekunden. das Ergebnissignal ein Impuls ausgeliefert. Die mit dem 20 Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man eine Ergebnissignal verbundene Leistung muß auch hier von Verknüpfungsschaltung mit Verstärkereigenschaft zur einem zugeführten Signal aufgebracht werden. Auch Durchführung von Verknüpfungen zwischen zwei bei dieser Verknüpfungsschaltung findet daher keine oder noch mehr binären Signalen zur Lieferung eines Verstärkung der zugeführten Signale statt. binären Ergebnissignals unter Verwendung eines Über-
Mit Hilfe einer anderen bekannten Schaltungs- 25 tragers mit mehreren Wicklungen aufbauen kann, der anordnung (s. deutsche Patentschrift 1 055 060), die während der Durchführung der Verknüpfung lediglich unter Verwendung eines Übertragers aufgebaut ist, im linearen Teil der Magnetisierungskurve des Kernwerden unterschiedliche Signale in Form von Signal- materials ausgesteuert zu werden braucht. Die erströmen bei der Nachrichtenübertragung ausgewertet. findungsgemäße Verknüpfungsschaltung ist dadurch Die verschiedenen Signale treten auf einer bestimmten 30 gekennzeichnet, daß der Schaltung ein Abfrageimpuls Leitung auf. Mit ihrem Auftreten sind Signalströme zugeführt wird, der die Leistung des das Verknüpfungsverschiedener Stärke in einer Wicklung des Über- ergebnis angebenden Ergebnissignals aufbringt, das tragers verbunden. Über eine zweite Wicklung wird durch das Auftreten oder Ausbleiben eines Ausgabejeweils gleichzeitig ein Vergleichsstrom mit unver- impulses dargestellt wird, daß dieser Abfrageimpuls änderlicher, also konstanter Stärke geleitet. Diese 35 auf Eingabewicklungen des Übertragers verteilt wird, Ströme erzeugen zusammen einen magnetischen Fluß deren Wicklungssinn und Windungszahl gemäß der im Übertrager. Dieser resultierende magnetische Fluß gewünschten Verknüpfungsfunktion gewählt sind und hat hier die eine oder andere Richtung in Abhängigkeit in denen außer gegebenenfalls in einer als Eingabevon der Stärke des Signalstromes. Beim Einschalten vergleichswicklung (III in Fig. 1) dienenden Eingabeoder Ausschalten der erwähnten Ströme ergibt sich 40 wicklung der Stromfluß nach Maßgabe des binären daher in einer dritten Wicklung ein Impuls negativer Wertes der zu verknüpfenden Signale gesperrt oder oder positiver Polarität, dessen Polarität anzeigt, ob ermöglicht wird, so daß in Abhängigkeit vom binären der Signalstrom unterhalb oder oberhalb einer be- Wert der zugeführten Signale in mindestens einer dafür stimmten Stärke liegt. vorgesehenen Ausgabewicklung gegebenenfalls ein
Während bei einer Verknüpfungsschaltung, wie sie 45 zum Ergebnissignal gehörender Ausgabeimpuls enteinleitend erklärt wurde, gleichzeitig verschiedene steht.
Nachrichten in Form von binären Signalen verarbeitet Da bei der erfindungsgemäßen Verknüpfungswerden, so daß sich ein daraus abgeleitetes binäres schaltung lediglich im linearen Teil der Magneti-Ergebnissignal ergibt, wird bei der vorstehend be- sierungskurve gearbeitet zu werden braucht, wird die schriebenen Schaltung zur gleichen Zeit nur jeweils 50 Remanenz des magnetischen Kernmaterials nicht in lediglich ein einziges Signal zugeführt, das zu prüfen Anspruch genommen. Es erübrigt sich daher, bei der ist, wobei als Ergebnis ein binäres Signal abgegeben Abwicklung der Verknüpfungsfunktionen besondere ist. Es handelt sich im Grunde um die binäre Quanti- Rückstellimpulse vorzusehen, um jeweils vor einer Versierung eines vorher unabgestuften Signals mit Hilfe knüpfung von Signalen einen bestimmten magnetischen einer Vergleichsschaltung. Eine Verknüpfung mehrerer 55 Anfangszustand des Kernmaterials zu erreichen, voneinander unabhängiger und verschiedener gleich- Da die Remanenz des magnetischen Kernmaterials zeitig auftretender binärer Signale wird hier dagegen nicht in Anspruch genommen zu werden braucht, ist nicht vorgenommen. Der Strom, der der zweiten es auch nicht notwendig, die Magnetisierungskurve Wicklung gegebenenfalls zugeführt wird, hat nämlich bis zu ihren Remanenzpunkten auszusteuern. Es ist stets dieselbe Stärke und entspricht daher nicht einem 60 daher die vorgesehene Aussteuerung der Magnetibinären Signal. Diese Vergleichsschaltung stellt daher sierungskurve jeweils sehr schnell beendet. Man kann eine Verknüpfungsschaltung in dem hier gebrauchten dadurch eine sehr große Arbeitsgeschwindigkeit bei Sinne nicht dar. Es wird übrigens auch hier die Leistung den erfindungsgemäßen Verknüpfungsschaltungen andes gelieferten Ergebnissignals durch das zugeführte wenden. Wegen der damit verbundenen größeren Signal aufgebracht. Auch diese Schaltung hat daher 65 .. / d Φ \ , ■ , keine Versfärkereigenschaften. Änderungen des Magnetflusses (---) ergeben sich
In umfangreichen Nachrichten verarbeitenden Ein- auch bei Verwendung kleiner Ringkerne mit nur
richtungen ist es nun erwünscht, Verknüpfungs- wenigen oder nur einer Windung je Wicklung bereits
sehr gut auswertbare Spannungen in den Ausgabewicklungen. Alle diese Vorteile ermöglichen eine vielfältige Anwendung der erfindungsgemäßen Verknüpfungsschaltungen .
In den Figuren ist eine große Anzahl von Beispielen für erfindungsgemäße Verknüpfungsschaltungen dargestellt. Hierbei ist eine ganz besondere Darstellungsmethode verwendet worden, zu deren Erläuterung die Fig. 1 bestimmt ist. Die Fig. 2 bis 9 zeigen Verknüpfungsschaltungen, bei denen jeweils zwei binäre Signale verknüpft werden. Die Fig. 10 zeigt ein Beispiel dafür, wie unter Umständen Wicklungen eingespart werden können. Die Fig. 11 und 12 zeigen zwei Beispiele für die zusätzliche Verwendung von Gatterschaltungen aus Richtleitern bei derartigen Verknüpfungsschaltungen. Die Fig. 13 bis 16 zeigen Beispiele von erfindungsgemäßen Verknüpfungsschaltungen, welche mehr als zwei binäre Signale verarbeiten und denen außerdem noch Gatterschaltungen aus Richtleitern vorgeschaltet sind. Die Fig. 17 zeigt ein weiteres Beispiel für eine erfindungsgemäße Verknüpfungsschaltung für die Verarbeitung von mehr als zwei Signalen. Die Fig. 18 zeigt ein Beispiel für die gleichzeitige Verwendung mehrerer erfindungsgemäßer Verknüpfungsschaltungen. Die Fig. 19 zeigt unter anderem eine Invertierschaltung, welche zur Invertierung von Ergebnissignalen geeignet ist. Die Fig. 20 zeigt ein Beispiel für die Ausnutzung des jeweils verwendeten Übertragers zur weiteren Verstärkung von Ergebnissignalen mittels rückgekoppelter Verstärkersysteme.
Zunächst wird an Hand der Fig. 1 die im folgenden benutzte Darstellungsmethode erläutert (s. auch Proceedings of the IRE, Mai 1955, S. 572 ff.). In der Fig. 1 ist der Kern des Übertragers durch den dicken senkrechten Strich M angedeutet. Dieser senkrechte Strich wird durch die Wicklungen I, II und III senkrecht gekreuzt. Der Wicklungssinn einer Wicklung ist jeweils mit Hilfe eines durch die Kreuzungsstelle gehenden Schrägstriches angegeben. Wicklungen, deren dazugehörige Schrägstriche parallel verlaufen, haben gleichen Wicklungssinn. Wicklungen, deren zugehörige Schrägstriche senkrecht aufeinanderstehen, haben entgegengesetzten Wicklungssinn. Mit Hilfe der Schrägstriche läßt sich nun auch die Polarität eines in einer Wicklung induzierten Impulses feststellen. Wird z. B. der Wicklung I der in der Fig. 1 angedeutete positive Stromimpuls / zugeführt, so wird bekanntlich in dieser Wicklung eine Spannung induziert, deren Polarität derjenigen Spannung, weiche den Stromimpuls ι hervorruft, entgegengesetzt ist. In anderen Wicklungen, die den gleichen Wicklungssinn wie die Wicklung I haben, wird ebenfalls eine Spannung mit dieser Polarität induziert. Die Wicklung III ist eine derartige Wicklung, da der zugehörige Schrägstrich parallel zu dem Schrägstrich von Wicklung T liegt. Das Auftreten dieser induzierten Spannungen ist durch die mit e bezeichneten Pfeile angedeutet. Liegt die Wicklung III in einem geschlossenen Stromkreis, so fließt ein Stromimpuls in der dort durch den Pfeil angezeigten Richtung. Die Wicklung II hat, wie der zugehörige Schrägstrich anzeigt, entgegengesetzten Wicklungssinn wie die Wicklungen I und III. Der dort eingezeichnete Pfeil e hat daher entgegengesetzte Richtung. Die den Wicklungssinn angebenden Schrägstriche können auch als Spiegel für die Richtungen der in Frage kommenden elektrischen Größen angesehen werden. Spiegelt man am Schrägstrich der Wicklung I die Richtung des zugeführten Impulses i, so erhält man die Richtung der magnetischen Feldstärke H und des magnetischen Flusses Φ im Kern. Die Richtung der eine Spannung in einer Wicklung induzierenden Flußänderung, welche
gleich — ist, ist dann entgegengesetzt gerichtet.
Spiegelt man diese Richtung an dem zu einer Wicklung gehörenden Schrägstrich, so erhält man die Polarität des dort induzierten Spannungsimpulses und die ίο Richtung des dort gegebenenfalls fließenden Impulsstromes. In der Fig. 1 sind diese Spiegelungen durch gestrichelte und mit den vorstehend angegebenen Bezeichnungen versehene Pfeile angedeutet.
Als erstes Beispiel für eine Verknüpfungsschaltung gemäß der Erfindung wird nun die in Fig. 2 dargestellte Anordnung im einzelnen erläutert. Der Kern M des dazugehörigen Übertragers weist im ganzen vier Wicklungen auf. Die Wicklungen I, II und III sind Eingabewicklungen. In den Eingabewicklungen I und II ao wird der Stromfluß nach Maßgabe des binären Wertes der beiden zugeführten Signale gesperrt oder ermöglicht. Der Eingabewicklung III wird ein von den Signalen unabhängiger Vergleichsimpuls zugeführt, sie wird daher im folgenden als Eingabevergleichswicklung bezeichnet. Bei ihr ist der Stromfluß also unabhängig von den zu verknüpfenden binären Signalen. Außer den Eingabewicklungen ist hier noch die Ausgabewicklung IV vorgesehen. In ihr entsteht, wie sich noch im einzelnen herausstellen wird, gegebenenfalls ein Ausgabeimpuls, der zum Ergebnissignal gehört. Die Wicklung IV ist mit einem Ende an Erde gelegt. Ihr anderes Ende führt zur Klemme A, wo der Ausgabeimpuls abgegeben wird. Auch die Eingabevergleichswicklung III ist hier mit einem Ende an Erde gelegt. Ihrem anderen Ende wird der Abfrageimpuls über die Klemme E zugeführt. Von dort gelangt der Abfrageimpuls auch zu den Eingabewicklungen I und II. Bei den der Klemme E abgekehrten Enden dieser Eingabewicklungen wird der Stromfluß über diese Wicklungen entsprechend dem Wert der zu verarbeitenden binären Signale beeinflußt. Dies kann z. B. mit Hilfe von Kontakten geschehen, die zwischen Erde und diesen Enden der betreffenden Eingabewicklungen eingefügt sind und entweder geöffnet oder geschlossen sind, wodurch der Stromfluß entweder gesperrt oder ermöglicht wird. Solche Kontakte haben jedoch stets eine gewisse Trägheit, so daß dadurch die Schnelligkeit, mit der die Verknüpfungsschaltung arbeiten kann, merklich begrenzt wird.
Um diese Begrenzung zu vermeiden, wird hier der Stromfluß in den betreffenden Eingabewicklungen in anderer Weise beeinflußt. Die beiden Werte 0 und L der zu verarbeitenden binären Signale werden hier durch das Nichtauftreten oder Auftreten einer positiven Signalspannung dargestellt, die mindestens so groß wie die den Abfrageimpuls erzeugende positive Spannung ist. Das eine binäre Signal wird im folgenden mit χ bezeichnet, die gegebenenfalls mit ihm verbundene Spannung mit Ex. Das andere binäre Signal wird mit y bezeichnet und die gegebenenfalls mit ihm verbundene Spannung mit Ey. Um diese Spannung direkt zur Beeinflussung des Stromflusses ausnutzen zu können, sind hier Gleichrichter in Reihe zu den betreffenden Eingabewicklungen gelegt, die so gepolt sind, daß sie durch die Spannung Ex und Ey in Sperrichtung beansprucht werden können. Es sind dies die Gleichrichter Cy und Gy. Wenn dies geschieht, wird der Stromfluß in den Eingabewicklungen I und II gesperrt.
Wenn die Spannungen Ex und Ey nicht vorhanden sind, so kann dagegen ein Strom beim Auftreten des Abfrageimpulses auch über diese Eingabewicklungen fließen. Der Stromkreis kann dabei z. B. über die Spannungsquellen für die Spannungen Ex und Ey geschlossen sein oder, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist, über die an den Gleichrichtern Gx und Gy angeschlossenen Kondensatoren Cx und Cy, welche für hinreichend kurze Impulse durchlässig sind.
Spannung Ey der Verknüpfungsschaltung zugeführt wird, so wird diesmal die Wicklung II gegen Stromfluß gesperrt. Der Abfrageimpuls verteilt sich auf die beiden Eingabewicklungen I und III. Diese haben 5 gleichen Wicklungssinn. Es ersteht daher in diesem Fall ein Ausgabeimpuls in der Wicklung IV.
Wenn die zugeführten Signale χ und y beide den Wert L haben, so werden die Spannungen Ex und Ey an die Gleichrichter der Eingabewicklungen I und II
Die Spannungen Ex und Ey werden über die in l0 angelegt, so daß diese Eingabewicklung gegen Strom-Fig. 2 gezeigten Widerstände Rx und Ry zugeführt. fluß gesperrt sind. Der Abfrageimpuls ruft daher nur
Stromfluß
Die Stärke des in den verschiedenen Eingabewicklungen bei Zuführung eines Abgabeimpulses auftretenden Stromes wird entweder durch den eigenen Widerstand der Wicklungen bestimmt, der auch von i5 der Windungszahl abhängen kann, oder sie wird durch besondere vorgeschaltete Vorwiderstände begrenzt. Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung sind den einzelnen Eingabewicklungen individuell Vor-
in der Wicklung III einen Stromfluß hervor. Es entsteht daher auch in diesem Fall in der Wicklung IV ein Ausgabeimpuls.
Es hat sich also gezeigt, daß ein Ausgabeimpuls stets dann entsteht, wenn das Signal .v den Wert 0 und das Signal y den Wert L oder wenn beide Signale den gleichen Wert haben. Vertauscht man bei den Wicklungen I und II gegenseitig den Wicklungssinn, widerstände vorgeschaltet, nämlich die Widerstände ao so erhält man eine analoge Verknüpfungsschaltung, Al, Rl und A3. Sie sind hier so bemessen, daß die bei der die Rolle der Binärwerte 0 und L bei den Stromstärke in den drei Eingabewicklungen gleich Signalen χ und y vertauscht ist. Geliefert wird dann groß ist. Alle Eingabewicklungen haben hier auch ein Ausgabeimpuls, wenn das Signal „γ den Wert L und gleiche Windungszahl. Sie haben dagegen nicht den das Signal y den Wert 0 oder wenn beide Signale den gleichen Wicklungssinn. Es haben nämlich die Ein- a5 gleichen Wert haben.
gabewicklungen I und Il entgegengesetzten Wicklungs- Ein anderes Beispiel für eine Verknüpfungsschaltung
sinn, wie durch die bei diesen Wicklungen liegenden gemäß der Erfindung ist in der Fig. 3 dargestellt. Schrägstriche angegeben ist. Daher hat die WicklungIU Bei dieser Schaltung sind wie bei der vorher beeinen Wicklungssinn, der dem der einen dieser beiden schriebenen Schaltung den Eingabewicklungen I und Wicklungen gleich ist und dem der anderen dieser 30 II, welche unter dem Einfluß der zu verknüpfenden beiden Eingabewicklungen entgegengesetzt ist. Die Signale stehen, Gleichrichter vorgeschaltet. Sie sind bei dieser Anordnung sich ergebende Verknüpf ungs- wieder mit Gx und Gy bezeichnet. Ferner sind dort die funktion ist durch die bei gleicher Windungszahl mit diesen Signalen gegebenenfalls verbundenen unterschiedlich gewählten Wicklungssinne der Ein- Spannungen Ex und Ey angeschrieben. Dies ist auch gabewicklungen bestimmt. Die Eigenart dieser Ver- 35 bei den weiteren Figuren der Fall. Die zur Zuführung knüpfungsfunktion wird sich bei der Betrachtung der dieser Spannungen und für die Schließung der Stromverschiedenen Betriebsfälle herausstellen. kreise des Abfrageinipulses erforderlichen Schalt-Eine Verknüpfungsschaltung, welche zur Verknüp- elemente sind hier nicht dargestellt. Diese Schaltung fung von zwei binären Signalen dient, hat bekanntlich und auch die in den weiteren Figuren dargestellten vier verschiedene Betriebsfälle. Es können nämlich 40 Schaltungen können z. B. nach dem Vorbild der in die beiden zugeführten Signale χ und y die Werte 0,0; Fig. 2 gezeigten Verknüpfungsschaltung vervollstän-Z.,0; 0,L oder L,L haben. Wenn die Signalex und y digt werden. An die den Eingabswicklungen I und Il beide den Wert 0 haben, so fehlen die Spannungen £'.v vorgeschalteten Gleichrichter Gx und Cr werden nach und Ey. Es verteilt sich daher der Abfrageimpuls zu Maßgabe des Wertes der zugeführten Sigaaie gegegleichen Teilen auf alle drei Eingabewicklungeii 1, II 45 benenfalls die Spannungen Ex und Ey angelegt, und III. Dabei kompensiert sich die magnetische Gegebenenfalls entsteht in der Wicklung !1I, die als Wirkung des während des Abfrageimpulses durch die Ausgabewicklung dient, ein Ausgabeimpuls. Sei dieser Wicklungen I und II fließenden Stromes. Der durch Verknüpfungsschaltung haben aile drei Wicklungen die Wicklung III fließende Teil des Abfrageimpulses gleichen Wicklungssinn. Diebeiden Eingabewicklungen erzeugt in der Ausgabewicklung IV einen Ausgabe- 50 sind hier unter sich symmetrisch. Bei gemeinsamer impuls, welcher sich an der Klemme A als Spannungs- Speisung durch einen Abfrageimpuls werden sie daher
von gleich starken Strömen durchflossen. Statt ihnen
individuelle Vorwiderstände zur Begrenzung des
Abfrageimpulses vorzuschalten, ist ihnen hier der
55 gemeinsame Widerstand R für diesen Zweck vorgeschaltet.
Da auch diese Schaltung zwei binäre Signale zu verknüpfen hat, so treten auch hier vier verschiedene Betriebsfälle auf. Es wird sich zeigen, daß die Ver- und der Abfrageimpuls verteilt sich symmetrisch 60 knüpfung hier anders als bei der Verknüpfungslediglich auf die Eingabewicklungen II und III. Diese schaltung gemäß Fig. 2 ist. Wenn die Signale χ und y
den Wert 0 haben, so sind bei den Eingabewicklungen I und II die Gleichrichter Gx und Gy nicht durch eine angelegte Spannung gesperrt. Wenn daher den daher. In der Ausgabewicklung IV entsteht kein 65 Eingabewicklungen I und II ein Abfrageimpuls zuge-Ausgabeimpuls. führt wird, werden sie beide von damit verbundenen
Wenn das zugeführte Signal χ den Wert 0 und das Strömen durchflossen. In der Ausgabewicklung III zugeführte Signal y den Wert L hat, also nur die entsteht daher ein Ausgabeimpuls. Wenn das Signal χ
impuls bemerkbar macht oder dort auch als Stromimpuls beim Vorhandensein eines Stromkreises, in der die Ausgabewicklung IV liegt, entnommen werden kann.
Wenn das zugeführte Signal χ den Wert L und das zugeführte Signal y den Wert 0 hat, also nur die Spannung Ex der Verknüpfungsschaltung zugeführt wird, so wird die Wicklung I gegen Stromfluß gesperrt,
beiden Wicklungen haben entgegengesetzten Wicklungssinn. Die magnetische Wirkung der beiden Teilströme des Abfrageimpulses kompensiert sich
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den Wert L und das Signal y den Wert 0 hat, so wird genauso wie bei den bisher betrachteten Verknüpfungsan den Gleichrichter Gx die Spannung Ex angelegt, schaltungen vier verschiedene Betriebsfälle auf. Beim wodurch bei der Emgabewicklung I der Stromfluß ersten Betriebsfall haben die zu verknüpfenden gesperrt wird. Der Abfrageimpuls fließt durch die Signale χ und y den Wert 0. Es liegt daher an den Wicklung II. Es entsteht auch in diesem Falle in der 5 Gleichrichtern Gx und Gy keine Sperrspannung. Die Ausgabewicklung III ein Ausgabeimpuls. Wenn das magnetischen Wirkungen der über die Eingabe-Signal χ den Wert 0 und das Signal y den Wert L hat, wicklung I und III fließenden Ströme kompensieren so wird an den Gleichrichter Gy die Spannung Ey sich, da diese Wicklungen entgegengesetzten Wicklungsangelegt, wodurch in der Eingabewicklung II der sinn haben. Der über die Eingabewicklung II fließende Stromfluß gesperrt wird. Der Abfrageimpuls fließt io Stromimpuls ruft in der Ausgabewicklung IV einen nur durch die Eingabewicklung I. Es entsteht auch in Spannungsimpuls hervor. Dieser Spannungsimpuls diesem Fall in der Ausgabewicklung III ein Ausgabe- hat jedoch, wie man leicht an Hand der mit Hilfe impuls. Wenn schließlich sowohl das Signal χ als auch von Fig. 1 erläuterten Regel feststellt, derartige das Signal y den Wert L hat, so werden beide Eingabe- Polarität, daß er wegen des dazwischengeschalteten wicklungen I und II gegen Stromfluß gesperrt. Als 15 Gleichrichters Ga über die Klemme A keinen Strom Folge des Abfrageimpulses kann in diesem Fall treiben kann. Dieser Spannungsimpuls hat daher überhaupt kein Strom über die Eingabewicklungen nicht einen zur Wirkung kommenden Ausgabeimpuls fließen. Es entsteht daher auch kein Impuls in der zur Folge. Beim zweiten Betriebsfall hat das Signal χ Ausgabewicklung III. Es ergibt sich hier nur dann den Wert L und das Signal y den Wert 0. Infolgedessen kein Ausgabeimpuls, wenn die Signale χ und y den ao liegt am Gleichrichter Gx die Sperrspannung Ex. Wert L annehmen, in den anderen Betriebsfällen Der Strom des Abfrageimpulses verteilt sich daher entsteht dagegen ein Ausgabeimpuls. Diese Verknüp- zu gleichen Teilen auf die Eingabewicklungen II und fungsschaltung stellt daher also eine invertierende III, welche entgegengesetzten Wicklungssinn haben. Und-Gatterschaltung dar. Man spricht hier auch Es entsteht daher in der Ausgabewicklung IV kein vom Shefferschen Strich. 35 Ausgabeimpuls. Beim dritten Betriebsfall hat das Bei den beiden vorstehend beschriebenen Ver- Signal χ den Wert 0 und das Signal y den Wert L. knüpf ungsschaltungen hat der Wicklungssinn der Am Gleichrichter Gy liegt in diesem Fall die Sperr-Ausgabewicklung keine Rolle gespielt. Es kann aber spannung Ey. Auch in diesem Fall teilt sich der auch der Fall sein, daß, um die gewünschte Ver- Strom des Abfrageimpulses zu gleichen Teilen auf knüpfungsfunktion zu erreichen, ein ganz bestimmter 30 zwei Eingabewicklungen mit entgegengesetztem Wick-Wicklungssinn dieser Wicklung zu wählen ist. Es ist lungssinn auf, nämlich auf die Wicklungen I und II. dann auch dieser Wicklung ein Gleichrichter vorge- Es entsteht daher auch in diesem Fall in der Ausgabeschaltet, welcher bewirkt, daß nur Impulse mit be- wicklung IV kein Ausgabeimpuls. Beim vierten Bestimmter Polarität, die in dieser Wicklung entstehen, triebsfall haben die Signale χ und y den Wert L. ausgegeben werden. Ferner kann es der Fall sein, 35 Infolgedessen liegt am Gleichrichter Gx die Sperrdaß in der Ausgabewicklung Impulse verschiedener spannung Ex und am Gleichrichter Gy die Sperr-Polarität entstehen, die stets zur Ausgabe zu gelangen spannung Ey. Der Abfrageimpuls fließt daher nur haben. Wünscht man jedoch lediglich Ausgabe- über die Eingabevergleichswicklung III. In der Ausimpulse mit der gleichen Polarität auszugeben, so gabewicklung IV wird in diesem Fall ein Impuls kann man dies z. B. dadurch erreichen, daß man statt 40 induziert, und zwar mit solcher Polarität, daß ein einer Ausgabewicklung nunmehr zwei mit entgegen- damit verbundener Strom durch den Gleichrichter Ga gesetztem Wicklungssinn und vorgeschalteten Gleich- in Durchlaßrichtung fließt, wie sich bei Anwendung richtern mit gleicher Polarität vorsieht, welche an der mit Hilfe von Fig. 1 erläuterten Regel ohne dieselbe Ausgangsklemme angeschlossen sind. Da- weiteres ergibt. Dieser Impuls wirkt also als Ausgabedurch, daß in diesen Fällen die Ausgabewicklungen 45 impuls. Die Betrachtung der verschiedenen Betriebsmit geeignetem Wicklungssinn und vorgeschalteten fälle hat gezeigt, daß ein Ausgabeimpuls nur dann Gleichrichtern versehen sind, erreicht man, daß über geliefert wird, wenn die Signale χ und y den Wert L sie nur gemäß der gewünschten Verknüpfungsfunktion haben. Es handelt sich daher bei dieser Verknüpfungs-Ausgabeimpulse ausgegeben werden. schaltung um eine Und-Gatterschaltung.
Es werden nun zunächst Beispiele für Verknüp- 50 Ein weiteres Beispiel für eine Verknüpfungsfungsschaltungen erläutert, bei denen nur eine Aus- schaltung, bei der nur eine Ausgabewicklung bestimmgabewicklung bestimmten Wicklungssinnes mit einem ten Wicklungssinnes mit einem vorgeschalteten Gleichvorgeschalteten Gleichrichter vorhanden ist. Eine richter vorgesehen ist, ist in der Fig. 5 dargestellt, derartige Verknüpfungsschaltung ist in der Fig. 4 Im Aufbau unterscheidet sich diese Verknüpfungsdargestellt. Auf dem Übertragerkern befinden sich 55 schaltung von der in Fig. 4 gezeigten nur dadurch, die beiden Eingabewicklungen I und II mit den daß bei ihr die Wicklungen I, II und III jeweils Gleichrichtern Gx und Gy, denen die zu verknüpfenden anderen Wicklungssinn als die gleich bezeichneten Signale χ und y zugeführt werden, sowie die Eingabe- bei der in Fig. 4 gezeigten Verknüpfungsschaltung Vergleichswicklung III. Die Eingabewicklungen I und haben. Die Änderung des Wicklungssinnes bei diesen II haben entgegengesetzten Wicklungssinn wie die 60 Wicklungen hat zur Folge, daß die Verknüpfungs-Eingabevergleichswicklung III. Jede Eingabewicklung schaltung eine andere Verknüpfungsfunktion ausführt. ist individuell mit einem Vorwiderstand versehen. Dies wird sich bei Betrachtung der vier verschiedenen Es sind dies die Widerstände Rl, Rl und A3. Sie Betriebsfälle zeigen. Wenn die Signale* und y den bewirken eine symmetrische Verteilung des Abfrage- Wert 0 haben, so verteilt sich der Abfrageimpuls impulses auf die verschiedenen Emgabewicklungen. 65 symmetrisch auf die Eingabewicklungen I, II und III. Der Ausgabewicklung IV ist der Gleichrichter Ga Die magnetische Wirkung der die Emgabewicklungen I vorgeschaltet. Der Wicklungssinn ist derelbe wie der und III durchfließenden Ströme hebt sich auf, da diese der Eingabevergleichswicklung III. Auch hier treten Wicklungen entgegengesetzten Wicklungssinn haben.
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Der der Wicklung II zugeführte Stromimpuls läßt gegengesetzt wie der der ersten Ausgabewicklung ist.
in der Ausgabewicklung IV einen Ausgabeimpuls Diese Ausgabewicklungen III und IV führen über die
entstehen. Der mit ihm verbundene Strom kann den vorgeschalteten Gleichrichter GaI und Ga 2 zu der
Gleichrichter Ga in Durchlaßrichtung durchfließen. gemeinsamen Klemme A, von der gegebenenfalls In diesem BetriebsfaU wird also ein Ausgabeimpuls 5 Ausgabeimpulse geliefert werden. Dadurch ergibt abgegeben. Wenn das Signal χ den Wert L und das sich, daß bei dieser Verknüpfungsschaltung nicht nur, Signal y den Wert 0 hat, so verteilt sich der Abfrage- wenn wie bei der in Fig. 6 gezeigten das Signal χ impuls symmetrisch. auf die Eingabewicklungen II gleich L und das Signal y gleich 0 ist, sondern auch, und III, da die Wicklung I gegen Stromfiuß durch die wenn das Signal χ gleich 0 und das Signal y gleich L am Gleichrichter Gx liegende Sperrspannung Ex ge- ίο ist, ein Ausgabeimpuls während eines Abfragesperrt ist. Die magnetische Wirkung der die Eingabe- impulses geliefert wird. Bei den anderen beiden wicklungen II und III durchfließenden Ströme korn- Betriebsfällen wird auch hier kein Ausgabeimpuls pensiert sich, da diese Wicklungen entgegengesetzten geliefert. Diese Verknüpfungsschaltung stellt also Wicklungssinn haben. Es wird daher in diesem eine exklusive Oder-Gatterschaltung dar. Anstatt die BetriebsfaU kein Ausgabeimpuls abgegeben. Es wird 15 beiden Ausgabewicklungen III und IV mit vorgeauch aus ganz analogen Gründen bei dem Betriebsfall, schalteten Gleichrichtern zu versehen, würde auch eine in dem das Signal χ gleich 0 und das Signal y gleich einzige Ausgabewicklung ohne Gleichrichter genügen, L ist, kein Ausgabein^puls geliefert, da auch in diesem damit in den gleichen Betriebsfällen ein Ausgabe-Betriebsfall der Abfrageimpuls symmetrisch auf zwei impuls geliefert wird. Diese Ausgabeimpulse würden Wicklungen, nämlich, die Wicklungen I und III, mit 20 jedoch verschiedene Polarität haben. Dies ist oft bei entgegengesetztem Wicklungssinn verteilt wird. Wenn der Weiterverarbeitung von Ausgabeimpulsen hinderdie Signale χ und yr den Wert L haben, so ist der Hch. Die Verwendung von Wicklungen mit bestimmtem Stromfluß durch die ^Sperrspannungen Ex und Ey in Wicklungssinn und vorgeschalteten Gleichrichtern den Eingabewicklungen I und II gesperrt, so daß der dient hier also dazu, das Auftreten von Ausgabe-Abfrageimpuls nur iö der Eingabewicklung III einen 25 impulsen mit verschiedener Polarität zu vermeiden. Strom hervorruft. D,er in der Ausgabewicklung IV Auch bei der in Fig. 8 gezeigten Verknüpfungserzeugte Spannungsimpuls beansprucht den Gleich- schaltung werden für diesen Zweck Ausgabewicklungen richter Ga in Sperrichtung. Es wird daher auch in bestimmten Wicklungssinnes mit vorgeschalteten diesem Fall kein Ausgabeimpuls abgegeben. Ein Gleichrichtern verwendet. Der Übertragerkern weist Ausgabeimpuls wird von dieser Verknüpfungsschal- 30 dort die Eingabewicklungen I, II und III auf. Die tung nur dann geliefert, wenn die Signale χ und y Eingabevergleichswicklung III hat entgegengesetzten den Wert 0 haben.. Es handelt sich bei dieser Ver- Wicklungssinn wie die Eingabewicklungen I und II. knüpfungsschaltung um eine sogenannte Nor-Gatter- Den Eingabewicklungen sind individuell die Vorschaltung, widerstände Rl, Rl und R3 vorgeschaltet, um eine
In der Fig. 6 ist noch ein weiteres Beispiel für eine 35 symmetrische Verteilung der Abfrageimpulse zu ge-Schaltung gezeigt, bei der die Ausgabewicklung mit währleisten. Vergleicht man die Verknüpfungsschaleinem Gleichrichter versehen ist und einen bestimmten tung gemäß Fig. 8 mit der in Fig. 4 gezeigten Ver-Wicklungssinn haben muß. Der Übertragerkern weist knüpfungsschaltung, so stellt man große Ähnlichkeit hier die beiden Eingabewicklungen I und II mit ent- fest. Hinsichtlich der Eingabewicklungen I, II und III gegengesetztem Wicklungssinn und die Ausgabe- 40 ist Übereinstimmung vorhanden, ebenso hinsichtlich wicklung III auf. Für eine symmetrische Verteilung der Ausgabewicklung IV. Es ist hier jedoch noch die des Abfrageimpulses, sorgen die beiden den Eingabe- zweite Ausgabewicklung V vorhanden. Dadurch wird wicklungen I und Il vorgeschalteten Vorwiderstände erreicht, daß immer, wenn in den Ausgabewicklungen Rl und R2. Ein Abfrageimpuls kann von dieser ein Impuls entsteht, über die Klemme A ein Ausgabe-Verknüpfungsschaltung nur geliefert werden, wenn der 45 impuls abgegeben werden kann. Es wird daher von Abfrageimpuls allein, der Eingabewicklung II züge- dieser Verknüpfungsschaltung nicht nur dann ein führt wird. Dies ist der Fall, wenn das Signal χ den Ausgabeimpuls geliefert, wenn die Signale .χ und y Wert L und das Signal y den Wert 0 hat. Bei allen den Wert L haben, wie es bei der Verknüpfungsanderen Betriebsfällen liefert die Ausgabewicklung III schaltung gemäß Fig. 4 der Fall ist, sondern auch dann, keinen Ausgabeimpuls, da entweder in ihr von vorn- 50 wenn die Signale χ und y den Wert 0 haben. Bei den herein kein Impuls erzeugt wird oder da in ihr ein anderen Betriebsfällen wird kein Ausgabeimpuls Impuls ungeeigneter Polarität entsteht. Bei dieser geliefert. Diese Verknüpfungsschaltung kann als Verknüpfungsschaltung handelt es sich um eine Äquivalenz-Gatterschaltung bezeichnet werden. Es sei Sperrgatterschaltung, wobei die Stelle, wo das Signal χ noch bemerkt, daß die in Fig. 4 gezeigte Verknüpf ungszugeführt wird, also die Eingabewicklung I, der 55 schaltung die gleiche Verknüpfungsfunktion ausführt, Durchlaßeingang und die Stelle, wo das Signal y wenn man dort den Gleichrichter Ga wegläßt. Es zugeführt wird, also die Eingabewicklung II, der werden dann dort allerdings Ausgabeimpulse ver-Sperreingang ist. Vertauscht man den Wicklungssinn schiedener Polarität geliefert.
der Eingabewicklungen I und II oder der Eingabever- Bei der bisher beschriebenen Verknüpfungsschaltung
gleichswicklunglll, so erhält man, wie man aus Gründen 60 war die während eines Abfrageimpulses über einzelne
der Symmetrie erkennt, als . Verknüpfungsschaltung Eingabewicklungen im Übertragerkern erzeugte ma-
eine Sperrgatterschaltung, bei der die Eingabe- gnetische Wirkung jeweils in ihrer Stärke gleich. Um
wicklung I der Sperreingang und die Eingabewicklung dies zu erzielen, hatten die Eingabewicklungen jeweils
II der Durchlaßeingang ist. gleiche Windungszahl und wurden auch jeweils von
Die in Fig. 7 dargestellte Verknüpfungsschaltung 65 einem Strom gleicher Stärke durchflossen. Der entspricht der in Fig. 6 gezeigten, jedoch ist sie um Abfrageimpuls wurde dabei symmetrisch auf die vereine zweite Ausgabewicklung mit vorgeschaltetem schiedenen Eingabewicklungen verteilt. Um dies zu Gleichrichter ergänzt, ,deren Wicklungssinn ent- erreichen, wurden den Wicklungen gleich große
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Vorwiderstände vorgeschaltet. Man kann, falls es aus gepolt, daß er die Ausgabeimpulse nicht behindert, irgendeinem Grunde notwendig sein sollte, auch manch- Sein Vorhandensein hat folgenden Vorteil: Man kann mal statt dessen Wicklungen verschiedener Windungs- dann nämlich den Widerstand R3 etwas größer, als zahl vorsehen und ihnen entsprechend ihrer Win- bisher angegeben wurde, machen. Die über die Eindungszahl verschieden große Widerstände vorschalten, 5 gabevergleichswicklung III erzeugte magnetische damit dadurch die verschieden großen Windungszahlen, Wirkung ist dann gegebenenfalls kleiner als die über welche sonst verschieden große magnetische Wirkungen die beiden Eingabewicklungen I und II gemeinsam zur Folge hätten, ausgeglichen werden. Es kann aber erzeugte magnetische Wirkung. Bei dem Betriebsfall, auch bei Verknüpfungsschaltungen notwendig sein, bei dem die Signale χ und y den Wert 0 haben, entsteht die über bestimmte Eingabewicklungen erzeugten io dann zwar in der Ausgabewicklung IV ein Impuls. Er magnetischen Wirkungen beim Abfragen anders zu ist jedoch verhältnismäßig klein und hat außerdem bemessen als bei anderen Eingabewicklungen desselben eine solche Polarität, daß er dem Gleichrichter Ga in Ubertragerkernes. Auf diese Weise können noch Sperrichtung beansprucht. Er wirkt daher nicht als weitere, bisher nicht erwähnte Verknüpfungsfunktionen Ausgabeimpuls. Beim Vorhandensein des Gleichzustande gebracht werden. Bei den auf einen Über- 15 richters Ga ist es daher nicht notwendig, die Vortragerkern aufzubringenden Wicklungen ist daher widerstände gemäß der angegebenen Vorschrift genau nicht nur der Wicklungssinn richtig zu wählen, aufeinander abzugleichen. Auch der Gleichrichter Ga sondern auch die Windungszahl. Abweichungen der bei der Verknüpfungsschaltung gemäß Fig. 9 hat den Windungszahlen untereinander bei verschiedenen Zweck, daß erreicht wird, daß über die Ausgabe-Wicklungen mit gleichen Vorwiderständen können 20 wicklung IV nur gemäß der gewünschten Verselbstverständlich auch ersetzt werden durch Ab- knüpfungsfunktion Ausgabeimpulse abgegeben weichungen der Vorwiderstände untereinander bei werden.
gleichen Windungszahlen der betreffenden Eingabe- Es sei noch bemerkt, daß, wenn der Vorwiderstand R3 wicklungen. genauso groß wie die Vorwiderstände R1 und Rl In der Fig. 9 ist ein Beispiel für eine Verknüpfungs- 25 gemacht ist, die Windungszahl der Wicklung III schaltung gezeigt, bei der die Windungszahl der Ein- doppelt so groß als vorher zu machen ist. Macht man gabewicklungen bzw. die Größe der individuellen Vor- sie etwas weniger als doppelt so groß, so kann man widerstände eine wichtige Rolle spielt. Bei der bei auch den durch das Vorhandensein des Gleichdiesem Beispiel gewählten technischen Ausführung richters Ga ermöglichten Vorteil ausnutzen,
unterscheiden sich die Vorwiderstände untereinander. 30 Vielfach ist es auch zweckmäßig, Eingabewicklungen, Auf dem Übertragerkern befinden sich drei Eingabe- auf die der Abfrageimpuls verteilt wird, Gatterwicklungen, die sich nur durch den Wicklungssinn schaltungen, insbesondere aus Gleichrichtern aufunterscheiden. Die Eingabevergleichswicklüng III hat gebaute, vorzuschalten, über die die zu verknüpfenden entgegengesetzten Wicklungssinn wie die beiden Ein- Signale zugeführt werden. Hierdurch lassen sich vergabewicklungen I und II. Den Eingabewicklungen I 35 schiedene Effekte erzielen, z. B. lassen sich dadurch und II sind die gleich großen Widerstände Al und Rl auch Wicklungen auf dem Übertragerkern einsparen, vorgeschaltet. Der Eingabevergleichswicklung III ist Für eine Und-Gatterschaltung, wie sie in Fig. 4 darder Widerstand R3 vorgeschaltet, der nur halb so groß gestellt ist und bereits eingehend beschrieben wurde, ist wie einer der beiden anderen Vorwiderstände. Die sind vier Wicklungen erforderlich. Man kann nun, Ausgabewicklung IV hat den gleichen Wicklungssinn 40 ohne daß die Verknüpf ungsfunktion der Verknüpf ungswie die Eingabevergleichswicklung III. Abgesehen schaltung sich ändert, eine der beiden betreffenden von der anders gewählten Größe der Vorwiderstände Eingabewicklungen weglassen und statt dessen der entspricht im Aufbau diese Verknüpfungsschaltung übrigbleibenden eine Und-Gatterschaltung vorschalten, der in Fig. 4 gezeigten Anordnung. Wegen der anders der nunmehr die zu verknüpfenden binären Signale gewählten Vorwiderstände ergibt sich, daß sie eine 45 zugeführt werden. In Fig. 1Ö ist eine derartige Verandere Verknüpfungsfunktion ausführt. Es zeigt sich knüpf ungsschaltung gezeigt. Die dort verwendete vorhier der Einfluß der Größe der Vorwiderstände. Offen- geschaltete Und-Gatterschaltung, besteht einfach aus sichtlich ist bei der Verknüpfungsschaltung gemäß den beiden Gleichrichtern Gx und Gy, die sowieso Fig. 9 bei Zuführung eines Abfrageimpulses die auch bereits bei der ursprünglichen Verkriüpfungsmagnetische Wirkung über die Eingabevergleichs- 50 schaltung gemäß Fig. 4 zu verwenden waren. Ein wicklung III doppelt so groß wie die über eine der zusätzliches Aufwand an Schaltelementen ist also beiden Eingabewicklungen I und II. Wenn daher die nicht notwendig. Der Stromfluß durch die Eingabe-Signale χ und y den Wert 0 haben, so heben sich, da wicklung I wird hier nur gesperrt, wenn sowohl das die Eingabevergleichswicklung III entgegengesetzten Signal χ als auch das Signal y den Wert L hat, also die Wicklungssinn wie die Eingabewicklungen I und II 55 Spannungen Ex und Ey an die Gleichrichter Gx und Gy hat, die magnetischen Wirkungen der fließenden angelegt sind. Nur in diesem Fall entsteht in der Aus-Ströme gerade auf. Es entsteht daher kein Ausgabe- gabewicklung III ein Impuls, welcher als Ausgabeimpuls. Hat dagegen eines der Signale χ oder y oder impuls über die Klemme A ausgegeben wird. Die gehabea beide den Wert L, so ist diese gegenseitige Auf- samte Anordnung stellt also eine Und-Gatterschaltung hebung nicht mehr vorhanden, da eine oder beide der 60 dar. Gegenüber einer einfachen Und-Gatterschaltung Eingabewicklungen I und II gegen Stromfluß gesperrt aus Gleichrichtern und Widerständen zeichnet sie sich sind. Es ergibt sich, daß in diesen Betriebsfällen von durch den Vorteil aus, daß sie zugleich eine Verder Ausgabewicklung IV ein Ausgabeimpuls abgegeben Stärkerwirkung aufweist. Der Gleichrichter Ga ist im wird. Diese Verknüpfungsschaltung hat also die Ver- Zusammenhang der bisher betrachteten Funktion bei knüpfungsfunktion einer Oder-Gatterschaltung (in- 65 der Verknüpfungsschaltung gemäß Fig. 10 nicht klusives Oder). . . unbedingt erforderlich. Sein Vorhandensein ermöglicht . Der Ausgabewicklung IV ist noch der bisher nicht jedoch analog wie bei der Verknüpfungsschaltung erwähnte Gleichrichter Ga vorgeschaltet. Er ist so gemäß Fig. 9, einen genauen Abgleich der über die
Gatterschaltungen aus Gleichrichtern vorgeschaltet sind. Es ist dies die gleiche Verknüpfungsschaltung wie die in Fig. 9 dargestellte und bereits eingehend beschriebene Anordnung. Es sind auch hier den Ein-5 gabewicklungen I, II und III individuell Vorwiderstände vorgeschaltet. Der Vorwiderstand R3 ist hier jedoch genauso groß wie einer der Vorwiderstände Rl und Rl. Bei der in Fig. 9 dargestellten Verknüpfungsschaltung ist dagegen der Vorwiderstand R3 nur halb
Eingabewicklungen I und II erzeugten magnetischen Wirkung zu erübrigen.
Die Fig. 11 zeigt ein weiteres Beispiel für eine Verknüpfungsschaltung, bei der Eingabewicklungen Gatterschaltungen vorgeschaltet sind. Die Verknüpfungsschaltung hat die vier Wicklungen I... IV und entspricht völlig der in Fig. 5 dargestellten und bereits
eingehend beschriebenen Nor-Gatterschaltung. Bei
dieser Verknüpfungsschaltung wird, wie bereits angegeben, nur dann ein Ausgangsimpuls abgegeben, wenn io so groß wie einer der Vorwiderstände Rl und Rl. Die die Eingabewicklungen I und II nicht gegen Stromfluß Abweichung des Vorwiderstandes R3 ist bei der Vergesperrt sind. Diesen Eingabewicklungen sind jedoch knüpfungsschaltung gemäß Fig. 13 dadurch ersetzt, Und-Gatterschaltungen aus Gleichrichtern vorge- daß die Eingabevergleichswicklung III doppelt so schaltet. Der Eingabewicklung I sind die Gleich- viele Windungen wie jede der übrigen beiden Eingaberichter GxI.. .Gx3 und der Eingabewicklung II sind 15 wicklungen hat. Sie hat also allein so viele Windungen die Gleichrichter GyX.. .Gy 3 vorgeschaltet. In der wie alle anderen Eingabewicklungen zusammen. In Eingabewicklung I wird der Stromfluß erst dann ge- der Fig. 13 ist die Besonderheit dieser Wicklung durch sperrt, wenn an alle drei Gleichrichter GxI.. .Gx3 Anschreiben der Ziffer 2 an den zu dieser Eingabedie Sperrspannung Ex angelegt wird. Entsprechend wicklung gehörenden Schrägstrich und dadurch, daß wird in der Eingabewicklung II der Stromfluß erst ao dieser Schrägstrich dicker als die übrigen Schrägdann gesperrt, wenn an alle drei Gleichrichter striche ist, angedeutet. Diese Verknüpfungsschaltung GyI.. .Gy3 die Sperrspannung Ey angelegt wird. Ins- liefert bei Zuführung eines Abfrageimpulses einen gesamt können bier sechs verschiedene Signale mit- Ausgabeimpuls, wenn bei mindestens einer der Eineinander verknüpft werden, gemäß denen an die zu den gabewicklungen I und II der Stromfluß gesperrt ist. Und-Gatterschaltungen gehörigen Gleichrichtern die as Dies ist die Verknüpfungsfunktion einer Oder-Gatter-Spannungen Ex bzw. Ey anzulegen oder nicht anzu- schaltung. Dazu ist entweder an alle Gleichrichter legen sind. GxI.. .Gx3 oder GyI.. .Gy3 die Sperrspannung Ex
In der Fig. 12 ist eine Verknüpfungsschaltung gezeigt, bzw. Ey anzulegen. Die durch die Gleichrichter welche der in Fig. 11 dargestellten entspricht, jedoch GxI.. .Gx3 und GyI.. .Gy3 gebildeten Schaltungen eine größere Anzahl von Eingabewicklungen aufweist, 30 stellen also Und-Gatterschaltungen dar. bei denen der Stromfluß gesperrt oder ermöglicht wird, Entsprechend wie die Schaltung gemäß Fig. 12 eine
also gesteuert wird. Außerdem ist auch die Anzahl der Verallgemeinerung der Schaltung gemäß Fig. 11 ist, Gleichrichter, aus denen jeweils die vorgeschalteten ist die Schaltung gemäß Fig. 14 eine Verallgemeinerung Und-Gatterschaltungen bestehen, größer als bei der der Schaltung gemäß Fig. 13. Da hier die «Eingabe-Anordnung gemäß Fig. 11. Die in Fig. 12 gezeigte 35 wicklungen I...Nvorhanden sind, welche gemäß den Verknüpfungsschaltung ist also eine allgemeinere zu verknüpfenden Signalen gesteuert werden, hat die Ausführung der in Fig. 11 gezeigten. Sie hat daher Eingabevergleichswicklung JV+1 /z-mal so viele Winauch entsprechende Verknüpfungsfunktionen, die den düngen wie jede der Eingabewicklungen I...JV. Diesen bei dieser bereits eingehend beschriebenen Ver- Eingabewicklungen sind jeweils Und-Gatterschaltungen knüpfungsschaltung vorhandenen entsprechen. Die 40 aus mehreren Gleichrichtern vorgeschaltet. Die Funküber die Eingabevergleichswicklung bei Zuführung tion dieser Verknüpfungsschaltung entspricht volleines Abfrageimpulses erzeugte magnetische Wirkung ständig der Funktion der in Fig. 13 gezeigten Verist an den Umstand, daß hier mehr als zwei Eingabe- knüpfungsschaltung.
wicklungen mit gesteuertem Stromfluß vorhanden sind, Auch bei der in Fig. 15 gezeigten Verknüpf ungs-
anzupassen. Diese Anpassung ist hier dadurch erzielt, 45 schaltung sind den durch Signale gesteuerten «Eindaß für die Eingabevergleichswicklung eine geeeignete gabewicklungen I... N Gatterschaltungen vorgeschal-Windungszahl gewählt ist. Es sind nun hier η Eingabe- tet. Alle Eingabewicklungen haben hier die gleiche wicklungen mit gesteuertem Stromfluß vorhanden. Sie Windungszahl. Die Verknüpfungsschaltung ohne vorhaben alle gleiche Windungszahl und sind mit I... N geschaltete Gatterschaltungen entspricht im Aufbau bezeichnet. Die Eingabevergleichswicklung JV+1 hat 50 völlig der in Fig. 4 gezeigten Verknüpfungsschaltung, die (n—l)-fache Windungszahl im Vergleich zu den welcher eine Und-Gatterschaltung zur Verknüpfung anderen Eingabewicklungen. Die Besonderheit dieser von zwei binären Signalen ist. Bei der in Fig. 15 darge-Wicklungist durch Anschreibender Ziffern—1 an den stellten Verknüpfungsschaltung sind jedoch, wie zu dieser Eingabewicklung gehörenden Schrägstrich bereits erwähnt, « gesteuerte Eingabewicklungen vor- und dadurch, daß dieser Schrägstrich dicker als die 55 handen. Zu ihnen gehören gegebenenfalls in Sperrübrigen Schrägstriche ist, angedeutet. Allen Eingabe- zustand mittels zugeführter Spannungen zu Verwicklungen sind gleich große Widerstände vorge- setzende Gleichrichter G 1...Gn. Nur wenn alle diese schaltet, die mit Rl.. .Rn+1 bezeichnet sind. Es Gleichrichter im Sperrzustand sind und daher über ergibt sich dadurch, daß auch bei dieser Verknüpfungs- die Eingabewicklungen I.. .JV während eines Abfrageschaltung nur dann ein Ausgabeimpuls über die 60 impulses kein Strom fließt, wird ein Ausgabeimpuls Klemmet ausgegeben wird, wenn der Stromfluß in über den Gleichrichter Ga der Ausgabewicklung JV+ II allen Eingabewicklungen I. ..JV", bei denen der Strom- abgegeben. Die zur Begrenzung der Ströme in den fluß nach Maßgabe der zugeführten Signale gesteuert Eingabewicklungen I. ..N dienenden Widerstände wird, ermöglicht ist. Die Verknüpfungsfunktion dieser Al.. .An liegen hier anstatt zwischen der Klemme E Anordnung entspricht daher tatsächlich der in der 65 und den Eingabewicklungen I... JV zwischen den
Fig. 1 dargestellten Anordnung.
In der Fig. 13 ist eine weitere Verknüpfungsschaltung dargestellt, bei der Eingabewicklungen Und-
Gleichrichtern Gl. ..Gn und Erde. Dies ermöglicht,
diese Widerstände für die Funktion der vorgeschalteten
Gatterschaltungen mit auszunutzen. Bei dem in Fig. 15
dargestellten Beispiel ist jeder dieser Widerstände jeweils mit Gleichrichtern zu einer Oder-Gatterschaltung vereinigt. So bildet der Widerstand R1 mit den Gleichrichtern GIl.. .G Ip eine Oder-Gatterschaltung. Sie haben die entgegengesetzte Polung wie der zur Eingabewicklung 1 gehörende Gleichrichter Gl. Wird an einen der Gleichrichter GIl.. .GIp eine den Gleichrichter Gl in Sperrichtung beanspruchende Spannung angelegt, welche mindestens so groß wie die zum Abfrageimpuls gehörende Spannung ist, so wird der Stromfluß in der Eingabewicklung I während des Abfrageimpulses unterbunden. Es genügt hier also die Sperrspannung an einen der Gleichrichter GIl... GIp anzulegen. Liegt an keinem dieser Gleichrichter die Sperrspannung, so besteht für den Abfrageimpuls ein Strom weg über den Widerstand Λ1. Die Gleichrichter GIl. ..GIp werden durch den Abfrageimpuls in Sperrichtung beansprucht und versperren ihm daher den Weg. Eine entsprechend aufgebaute Oder-Gatterschaltung ist der Eingabewicklung N vorgeschaltet. Zu ihr gehören die Gleichrichter GnI.. .Gnq und der Widerstand Rn. Auch den anderen nicht gezeichneten Eingabewicklungen der Verknüpfungsschaltung können derartige Oder-Gatterschaltungen vorgeschaltet sein.
Es können aber dort auch statt dessen Und-Gatterschaltungen aus Gleichrichtern, wie sie bei den Verknüpfungsschaltungen gemäß den Fig. 11 bis 14 verwendet wurden, vorgeschaltet sein. Bei allen Verknüpfungsschaltungen können auch ohne weiteres Und-Gatterschaltungen und Oder-Gatterschaltungen in beliebiger Verteilung den betreffenden Eingabewicklungen vorgeschaltet sein. Es können dort noch andere, nicht beschriebene, geeignete Gatterschaltungen vorgesehen sein. Es kann übrigens auch bei der Eingabevergleichswicklung einer Verknüpfungsschaltung eine zusätzliche Gatterschaltung vorgesehen sein. Ein Beispiel dafür ist in der Fig. 16 gezeigt. Es ist bei diesem Beispiel dieselbe Verknüpfungsschaltung verwendet, die in der Fig. 15 dargestellt ist. Sie ist noch durch eine aus Gleichrichtern bestehende Und-Gatterschaltung ergänzt, weiche bei der Eingabevergleichswicklung N-\-1 angeschlossen ist. Wenn allen dazugehörigen Gleichrichtern eine genügend große Sperrspannung zugeführt ist, kann der Abfrageimpuls in der Eingabevergleichswicklung N+1 keinen Stromnuß bewirken. Dadurch wird zugleich verhindert, daß ein Ausgabeimpuls über die Ausgabewicklung jV+II abgegeben wird, da dort nur dann ein dafür geeigneter Impuls entstehen kann, wenn die Eingabevergleichswicklung N +1 während eines Abfrageimpulses vom Strom durchflossen wird. Über die Gleichrichter dieser Und-Gatterschaltungen kann also auch die Abgabe von Ausgabeimpulsen gesperrt werden.
Es wird nun die in Fig. 17 dargestellte Verknüpf ungsschaltung erläutert. Es handelt sich hier um eine Verknüpfungsschaltung, bei der nur dann kein Ausgabeimpuls zu liefern ist, wenn von η zugeführten Signalen m Signale einen bestimmten gleichen Wert haben, wobei die Anzahl m natürlich kleiner als die Anzahl η ist. Dieser bestimmte gleiche Wert ist hier der Wert 0, bei dem keine Spannung an die betreffenden Eingabewicklungen der Verknüpfungsschaltungen angelegt wird. Da der Verknüpfungsschaltung η Signale zuzuführen sind, hat sie η gesteuerte Eingabewicklungen. Sie sind mit I... N bezeichnet und haben alle gleichen Wicklungssinn und gleiche Windungszahl. Es sind Ihnen die unter sich gleichen Vorwiderstände Rl.. .Rn und die Gleichrichter Gl.. .Gn vorgeschaltet. Außerdem ist die Eingabevergleichswicklung N+1 mit dem Vorwiderstand Rn+ 1 versehen, welcher genauso groß wie einer der Vorwiderstände Rl.. .Rn ist. Der Wicklungssinn der Eingabevergleichswicklung N -\-1 ist entgegengesetzt wie der der Eingabewicklungen I... N. Ihre Windungszahl ist /w-mal so groß wie die Windungszahl der anderen Eingabewicklungen. Wenn während eines Abfrageimpulses m Signale den Wert 0 haben, so liegt bei den Eingabewicklungen I... W an den zugehörigen Gleichrichtern keine Sperrspannung. Es kann daher über diese Eingabewicklung während des Abfrageimpulses ein Strom fließen. Außerdem fließt dabei ein Strom über die Eingabevergleichswicklung N +1. Dieser letztere Strom hat die m-fache magnetische Wirkung zur Folge wie der über eine der anderen Eingabewicklungen fließende Strom. Diese /w-fache magnetische Wirkung ist außerdem wegen des entgegengesetzten Wicklungssinnes der anderen Eingabewicklungen auch den bei den anderen Eingabewicklungen auftretenden magnetischen Wirkungen entgegengesetzt. Es ergibt sich daher, daß sich insgesamt alle erwähnten magnetischen Wirkungen gerade kompensieren. Es tritt also in diesem Betriebsfall tatsächlich kein Ausgabeimpuls auf. Bei allen anderen Betriebsfällen, also wenn mehr oder weniger als m Signale den Wert 0 haben, ist diese Kompensierung der magnetischen Wirkungen nicht vorhanden. Es wird daher in diesen Fällen ein Ausgabeimpuls abgegeben.
Übrigens ähnelt die Verknüpfungsschaltung gemäß Fig. 17 sehr der Verknüpfungsschaltung gemäß Fig. 8. Diese hat zwei Signale zu verknüpfen. Es wird dort nur dann kein Impuls abgegeben, wenn ein Signal den Wert 0 hat. Genauso wie bei dieser Verknüpfungsschaltung können auch bei der in Fig. 17 gezeigten Verknüpfungsschaltung anstatt einer Ausgabewicklung zwei Ausgabewicklungen mit vorgeschalteten Gleichrichtern vorgesehen werden. In diesem Fall werden statt Ausgabeimpulsen verschiedener Polarität nur noch Ausgabeimpulse der gleichen Polarität geliefert. Es sei noch bemerkt, daß die Verknüpfungsschaltung gemäß Fig. 17 besonders für die Überwachung von Kodezeichen geeignet ist, bei denen stets eine bestimmte Anzahl von Zeichenelementen den gleichen Zustand haben muß, wenn die Kodezeichen richtig sind.
Mit Hilfe von Verknüpfungsschaltungen gemäß der Erfindung lassen sich auch Anordnungen für die Verarbeitung von Gruppen aus binären Signalen zustande bringen. Eine Gruppe von binären Signalen ist z. B. durch Signale gegeben, die den Stellenwerten einer mehrstelligen binären Zahl entsprechen. Jeder Stellenwert weist hier jeweils einen von zwei verschiedenen Werten, nämlich einen der Werte 0 und L bzw. 1, auf. In Nachrichten verarbeitenden Einrichtungen ist es zuweilen notwendig, binäre mehrstellige Zahlen miteinander zu vergleichen und ein besonderes Ergebnissignal zu liefern, wenn diese Zahlen gleich sind. Den beiden zu vergleichenden binären mehrstelligen Zahlen entsprechen nun zwei Gruppen binärer Signale. Diese Signale können für den gewünschten Zweck mit Hilfe von mehrfach vorgesehenen Verknüpfungsschaltungen verarbeitet werden, bei denen jeweils der Abfrageimpuls symmetrisch zwei Eingabewicklungen mit entgegengesetztem Wicklungssinn zugeführt wird und bei denen das Ergebnissignal von zwei Ausgabewicklungen mit entgegengesetztem Wicklungssinn über vorge-
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schaltete Gleichrichter geliefert wird. Eine einzelne derartige Verknüpfungsschaltung ist in der Fig. 7 dargestellt und wurde bereits eingehend erläutert.
Eine Anordnung mit mehreren derartigen Verknüpfungsschaltungen ist in der Fig. 18 dargestellt. Es können hier jeweils Signale verarbeitet werden, die zwei «-stelligen binären Zahlen entsprechen. Diese Signale bilden zwei den binären Zahlen zugeordnete Gruppen. Die den gleichen Stellen der beiden binären
gewünschte Effekt erzielt. Sie kann an beliebige Verknüpfungsschaltungen angeschlossen werden. Versieht man die Ausgabewicklung III mit dem Gleichrichter Gaa, so kann ein genauer Abgleich der über die Ausgabewicklungen I und II erzeugten magnetischen Wirkungen entsprechend wie bei der in Fig. 10 dargestellten Verknüpfungsschaltung verzichtet werden.
Der Umstand, daß der wesentliche Bestandteil der erfindungsgemäßen Verknüpfungsschaltung ein Über
zahlen zugehörenden beiden Signale werden jeweils io trager ist, ermöglicht eine bestimmte weitere Ausden Eingangswicklungen der gleichen Verknüpfungs- nützung der Schaltung zur weiteren Verstärkung der schaltung zugeführt. Die Ausgabewicklungen aller
Verknüpfungsschaltungen sind über die zugehörigen
Gleichrichter gemeinsam an die Klemme A ange-
ein Ausgabeimpuls geliefert, wenn die beiden jeweils zugeführten Signale verschieden sind. Sind daher bei den Verknüpfungsschaltungen die zugeführten Signale
die beiden Binärzahlen gleich sind. Die Anordnung hat daher die gewünschte Funktion.
Schaltet man Eingabewicklungen der Verknüpfungsgelieferten Ausgabeimpulse. Hierzu wird der von einer Ausgabewicklung für das Ergebnissignal gelieferte Ausgabeimpuls zur Verstärkung der Steuerelektrode
schlossen. Wie bereits erläutert, wird von den ver- 15 eines über eine zusätzliche Wicklung des Übertrages wendeten Verknüpfungsschaltungen jeweils nur dann rückgekoppelten Verstärkersystems zugeführt. In der
Fig. 20 ist ein Beispiel für eine Verknüpfungsschaltung mit einem derartigen Verstärkersystem gezeigt. Die Verknüpfungsschaltung selber entspricht der in Fig. 4 überall jeweils gleich, so wird über die Klemme A 20 gezeigten. Es handelt sich also um eine LJnd-Gatterkein Ausgabeimpuls geliefert. Dies ist der Fall, wenn schaltung. Als Verstärkersystem ist der n-p-n-Tran-
sistor T in Emitterschaltung verwendet. Seine Basis ist an die Klemme A angeschlossen. Als zusätzliche Wicklung zur Erzielung der Rückkopplung dient die schaltungen Invertierschaltungen vor, welche die 35 Wicklung V, an die der Kollektor des Transistors Tuber Werte der binären Signale vertauschen, so kann man den Strombegrenzungswiderstand R5 angeschlossen auch die zu vergleichenden Binärzahlen auf das Vor- ist. Die Wicklung V hat entgegengesetzten Wicklungshandensein bestimmter Verschiedenheiten überwachen. sinn wie die Ausgabewicklung IV. Im Ruhezustand Schließt man an die Ausgabeklemme A eine Invertier- liegt an der Basis und am Emitter des Transistors schaltung an, die ihrerseits die Impulse zu liefern hat, 30 Erde, er ist also nicht im leitenden Zustand. Wenn ein welche das Vergleichsergebnis angeben, so wird ein Ausgabeimpuls über die Klemme A ausgegeben wird, Impuls gerade dann geliefert, wenn die zu verglei- fließt ein Basis-Emitter-Strom, der den Transistor chenden Binärzahlen gleich sind Die letztere Maß- leitend macht. Infolgedessen fließt nunmehr auch ein nähme kann z. B. auch bei der Verknüpfungsschaltung Strom über die Rückkopplungswicklung V, und zwar gemäß Fig. 17 vorgesehen sein. Man kann auch beide 35 von der Klemme U, an der eine geeignete Spannung Anwendungen von Invertierschaltungen zur Erzielung liegt, über die Wicklung V, den Widerstand R5 und einer bestimmten Überwachungsart miteinander korn- die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T gegen binieren. Erde. Während des Anstiegs dieses Stromes wird in
In der Fig. 19 ist ein Beispiel für eine besonders der Ausgabewicklung IV ein den Ausgabeimpuls verzweckmäßige Invertierschaltung gezeigt, welche ge- 40 stärkender zusätzlicher Impuls induziert, so daß der eignet ist, den Wert eines von einer Verknüpfungs- Transistor T sehr schnell voll leitend gemacht wird, schaltung gelieferten binären Ergebnissignals zu Als Ausgabeklemme für die gesamte Anordnung dient ändern. Als Verknüpfungsschaltung ist hier die in die am Kollektor angeschlossene Klemme Aa, an der Fig. 7 gezeigte Verknüpfungsschaltung verwendet im Ruhezustand die gleiche Spannung wie an der worden. Sie hat den Übertragerkern M. Die Invertier- 45 Klemme U liegt und an der während des Ausgabeschaltung hat den Übertragerkern Mi mit den Ein- impulses Erde liegt, gabewicklungen I und II und der Ausgabewicklung III.
Die Eingabewicklung I ist an die Klemme A der Verknüpfungsschaltung und die Eingabewicklung II ist
an die Klemme E angeschlossen, über die der Abfrage- 50
impuls beiden Übertragern zugleich zugeführt wird.
Den Eingabewicklungen I und II sind die Widerstände R\ und R2 vorgeschaltet, die so bemessen sind,
daß gegebenenfalls durch die den Eingabewicklungen
zugeführten Impulse die gleichen magnetischen Wir- 55
kungen hervorgerufen werden. Der Wicklungssinn
dieser beiden Wicklungen ist jedoch entgegengesetzt.
Wenn daher beiden Eingabewicklungen gleichzeitig
ein Impuls zugeführt wird, so kompensieren sich die
magnetischen Wirkungen, und in der Ausgabe wick- 60
lung III entsteht kein Impuls. Dies ist stets dann der
Fall, wenn von der Verknüpfungsschaltung mit dem
Übertragerkern M über die Klemme A ein Ausgabeimpuls geliefert wird. Wird dort dagegen kein Ausgabeimpuls geliefert, so tritt in der Ausgabewicklung III 65
der Invertierschaltung ein Impuls auf, welcher über
deren Klemme Aa als Ausgabeimpuls weitergegeben
wird. Es wird also mit Hilfe der Invertierschaltung der

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verknüpfungsschaltung mit Verstärkereigenschaft zur Durchführung von Verknüpfungen zwischen zwei oder mehr binären Signalen zur Lieferung eines binären Ergebnissignals unter Verwendung eines Übertragers mit mehreren Wicklungen, der während der Durchführung der Verknüpfung lediglich im linearen Teil der Magnetisierungskurve des Kernmaterials ausgesteuert zu werden braucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Verknüpfungsschaltung ein Abfrageimpuls (/) zugeführt wird,der die Leistung des das Verknüpfungsergebnis angebenden Ergebnissignals aufbringt, das durch das Auftreten oder Ausbleiben eines Ausgabeimpulses dargestellt wird, daß dieser Abfrageimpuls auf Eingabewicklungen (I, II. III in Fig. 1) des Übertragers verteilt wird, deren Wicklungssinn und Windungszahl gemäß der gewünschten Verknüpfungsfunktion gewählt sind und in denen außer gegebenenfalls in einer als Eingabevergleichswicklung (III in Fig. 2) dienenden
    Eingabewicklung der Stromfluß nach Maßgabe des binären Wertes der zu verknüpfenden Signale (x, y) gesperrt oder ermöglicht wird, so daß in Abhängigkeit vom binären Wert (0, L) der zugeführten Signale in mindestens einer dafür vorgesehenen Ausgabewicklung (IV in Fig. 2) gegebenenfalls ein zum Ergebnissignal gehörender Ausgabeimpuls entsteht.
    2. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des vom to Abfrageimpuls hervorgerufenen Stromes in den betreffenden Eingabewicklungen durch Vorwiderstände bestimmt ist, deren Größe an die Windungszahl der zugehörigen Eingabewicklungen angepaßt ist.
    3. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromfluß in Wicklungen mit Hilfe von Gleichrichtern (Gx, Gy; Gl.. .Gn) gesperrt oder ermöglicht wird, die jeweils in Reihe zu diesen Wicklungen liegen und so gepolt sind, daß sie der betreffende Strom durchfließen kann, sofern nicht an ihrem der Wicklung abgewendeten Pol eine Sperrspannung (Ex, Ey) angelegt ist.
    4. Verknüpfungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgabewicklungen, die für die Lieferung von zum Ergebnissignal gehörenden Ausgabeimpulsen vorgesehen sind, mit solchem Wicklungssinn und mit vorgeschalteten Gleichrichtern (Ga, GaI, Ga2)versehen sind, daß über sie nur gemäß der gewünschten Verknüpfungsfunktion Ausgabeimpulse abgegeben werden.
    5. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 4, bei der kein Ausgabeimpuls für das Ergebnissignal zu liefern ist, wenn von η zugeführten Signalen m Signale einen bestimmten gleichen Wert haben, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfrageimpuls außer auf unter sich gleiche η Eingabewicklungen (I.. .N), an die die auszuwertenden Signale anzulegen sind, auch auf eine Eingabevergleichswicklung (N+1) verteilt wird, welche entgegengesetzten Wicklungssinn als die η Eingabewicklungen (I... jV) hat und den /w-fachen Magnetfluß im Kern wie eine der η Eingabewicklungen erzeugt, so daß von für die Lieferung des Ergebnissignals dienenden Ausgabewicklungen (N + II) für das Ergebnissignal ein Impuls nur dann geliefert wird, wenn mehr oder weniger als m angelegte Signale untereinander gleich sind.
    6. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 3, 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß Eingabewicklungen, auf die der Abfrageimpuls verteilt wird,Gatterschaltungen (GxI...Gx3, GyI...Gy3; GIl.. .GIp, GnI...Gnq) vorgeschaltet sind, über die die zu verknüpfenden binären Signale zugeführt werden.
    7. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeschalteten Gatterschaltungen aus Gleichrichtern aufgebaut sind.
    8. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (Rl...Rn in Fig. 15 und 16), die die Stärke des Stromes in den Eingabewicklungen bestimmen, mit den Gleichrichtern (GIl.. .GIp, ..., GnI.. .Gnq in Fig. 15 und 16) der Gatterschaltungen schaltungsmäßig zusammengefaßt sind.
    9. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 4, bei der der Abfrageimpuls symmetrisch zwei Eingabewicklungen mit entgegengesetzem Wicklungssinn zugeführt und das Ergebnissignal von zwei Ausgabewicklungen mit entgegengesetzem Wicklungssinn über vorgeschaltete Gleichrichter geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Schaffung eines Vergleichers für mehrstellige binäre Zahlen mehrfach vorgesehen ist und daß die einander entsprechenden Stellen der Binärzahlen zugeordneter Signale jeweils der gleichen Verknüpfungsschaltung zugeführt werden, so daß von den Verknüpfungsschaltungen bei Zuführung des Abfrageimpulses als Ergebnissignal nur dann kein Ausgabeimpuls geliefert wird, wenn die zu vergleichenden Binärzahlen gleich sind.
    10. Verknüpfungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergebnissignale liefernden Ausgabewicklungen an eine Invertierschaltung (Mi; I, II, III in Fig. 19) angeschlossen sind.
    11. Verknüpfungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche außer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Wicklungen gleiche Windungszahl haben und im gegebenen Fall von gleich starken Strömen durchflossen werden.
    12. Verknüpfungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer Ausgabewicklung (IV in Fig. 20) für das Ergebnissignal gelieferte Ausgabeimpuls zur Verstärkung der Steuerelektrode (Basis) eines über eine zusätzliche Wicklung (V in Fig. 20) des Übertragers rückgekoppelten Verstärkersystems (T) zugeführt wird.
    13. Verknüpfungsschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkersystem ein Transistor in Emitterschaltung verwendet ist.
    14. Verknüpfungsschaltungen nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Steuerung von Gatterschaltungen dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    209 758/167 1.
DES72221A 1961-01-26 1961-01-26 Verknuepfungsschaltung mit UEbertragern, bei denen nur der lineare Arbeitsbereich ausgenutzt ist Pending DE1142386B (de)

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CH1261661A CH417161A (de) 1961-01-26 1961-10-31 Verknüpfungsschaltung mit einem Übertrager, bei dem nur der lineare Arbeitsbereich ausgenutzt ist, und Verwendung mehrerer solcher Verknüpfungsschaltungen
US166125A US3155835A (en) 1961-01-26 1962-01-15 Linking circuits with amplifying properties for use in communication systems
BE613088A BE613088A (fr) 1961-01-26 1962-01-25 Circuits de combinaison à transformateurs dont seule la zone de travail linéaire est utilisée, particulièrement pour la téléphonie
GB2950/62A GB933525A (en) 1961-01-26 1962-01-25 Improvements in or relating to logical circuits
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SE (1) SE321502B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193544B (de) 1961-03-27 1965-05-26 Siemens Ag Verknuepfungsschaltung mit Verstaerkereigenschaft zur Durchfuehrung von Verknuepfungen zwischen zwei oder mehr binaeren Signalen
DE1298554B (de) * 1964-11-16 1969-07-03 Standard Elektrik Lorenz Ag UND-Gatter zur logischen Verknuepfung von n binaeren Variablen mit n UEbertragerpaaren

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SE321502B (de) 1970-03-09
GB933525A (en) 1963-08-08
CH417161A (de) 1966-07-15
BE613088A (fr) 1962-05-16
US3155835A (en) 1964-11-03

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