DE1053575B - Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Waehlers - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen WaehlersInfo
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Description
Eine der in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechsystemen am häufigsten, vorkommenden Aufgaben ist
die Wahl einer freien Einrichtung, wobei diese Einrichtungen der verschiedensten Art, wie Register,
Wahlstufen, Zwischenleitungen indirekter Systeme usw., sein können. Die Wahl einer freien Einrichtung
läßt sich in zwei getrennte Vorgänge aufgliedern, nämlich in die Übermittlung des momentanen Belegungszustandes
sämtlicher Einrichtungen, die zwischen noch freien und bereits belegten Einrichtungen
unterscheiden läßt, und die eigentliche Wahl einer auf Grund dieser Übermittlung als frei erkannten Einrichtung.
Den eigentlichen Wählvorgang führt dabei ein Wähler aus, dem sämtliche Einrichtungen ihren
momentanen Belegungszustand über eine feste Prüfverdrahtung im allgemeinen in Form von Potentialen
übermitteln. Bei Verwendung üblicher Drehwähler oder Relaiswähler bietet eine solche Potentialübermittlung,
die wegen der dauernd durchgeführten Belegungszustandsübermittlung über gleichstromübertragungsfähige
Glieder, im einfachsten Fall über galvanische Verbindungen zwischen dem Wähler und
den Einrichtungen erfolgt, keine Schwierigkeiten, da die dazu dienenden Prüfadern stets Teile aufgetrennter
Stromkreise sind insofern, als sie bei üblichen Drehwählern an freie Lamellen und bei voreingestellten
Drehwählern und Relaiswählern an geöffnete Kontakte führen. Auch bei Vielfachschaltung solcher
elektromechanischer Wähler ändern sich diese Verhältnisse
nicht. Das bedeutet, daß die in den Einrichtungen befindlichen, zur Abgabe der den momentanen
Belegungszustand anzeigenden Potentiale dienenden Quellen nicht belastet sind.
Wesentlich andere Verhältnisse liegen bei Verwendung der in zunehmendem Maß eingesetzten elektronischen
Wähler vor. Die Übermittlung des Belegungszu'standes der an den Wähler angeschlossenen
Einrichtungen erfolgt über eine feste Prüfverdrahtung in Gleichstromkopplung, über die jede Einrichtung
dem Prüfeingang der ihr zugeordneten Stufe des Wählers Potential zuführt. Bei den bekannten elektronischen
Wählern weisen nun diese Prüfeingänge einen endlichen Innenwiderstand auf, der als Belastung bei
der Wahl der in den Einrichtungen befindlichen Quellen, von denen die den Belegungszustand anzeigenden
Potentiale abgegeben werden, berücksichtigt werden muß. Dies zeigt sich insbesondere bei Vielfachschaltung
elektronischer Wähler, bei der die Eingangswiderstände als Parallelschaltung wirksam sind.
Wege, diese Belastung zu vermindern oder auszuschalten, führen im allgemeinen zu Verstärkern und
bringen, da diese mindestens in einer der Zahl der Einrichtungen entspechenden Anzahl vorgesehen werden
müssen, erheblichen Aufwand mit sich.
Verfahren und Anordnung
zur Verhinderung der Belastung
von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Wählers
zur Verhinderung der Belastung
von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Wählers
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Siegfried Zahlhaas, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Aufgabe der erfindungsgemäßen Anordnung ist es nun, die durch die Anschaltung eines elektronischen
Wählers dauernd auftretende Belastung der Einrichtungen wenigstens in einem der beiden möglichen Belegungszustände
möglichst weitgehend zu verhindern. Diese Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen die Einrichtungen und die Wählerstufen zwei stabile Zustände besitzende ferromagnetische
oder ferroelektrische Mittel eingefügt sind, daß dem einen bestimmten Belegungszustand einer Einrichtung
ein stabiler magnetischer bzw. elektrischer Zustand des zugehörigen Mittels entspricht, daß diese Mittel
von den zugehörigen Einrichtungen im Falle des anderen. Belegungszustands in einen solchen magnetischen
bzw. elektrischen Zustand gesteuert werden, daß durch einen bei sämtlichen Mitteln- durchgeführten
Prüfvorgang nur bei denjenigen Mitteln, deren zugeordnete Einrichtungen sich in dem einen bestimmten
Belegungszustand befinden, eine magnetische t>zw.
elektrische Zustandsänderung bewirkt wird und daß diese magnetischen bzw. elektrischen Zustandsänderungen
zur Anzeige des einen bestimmten Belegungszustands ausgewertet werden.
Die Verwendung ferromagnetischer Ringkerne an sich in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechsystemen,
ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 001 335 bereits bekannt, bei deren Anordnung ein solcher Ringkern in
einer relaislosen Teilnehmerschaltung zur Feststellung
809· 787/138
des Anrufzustands der Teilnehmerleitung und damit \rerbunden zum Anlassen eines Anrufsuchers vorgesehen
ist. Bei fester Zuordnung der beiden Sättigungsbereiche des Ringkerns zu den beiden möglichen
Zuständen der Teilnehmerschleife, nämlich Schleifenunterbrechung und Schleifenschluß, ist der Ringkern
nur in dem dem Schleifenschluß entsprechenden Sättigungszustand, in der Lage, von einem Impulserzeuger
gelieferte Impulse zur Anlaßschaltung des Anrufsuchers
zu übertragen und damit dessen Anlauf zu bewirken. Der erfindungsgenräße Gedanke, ferromagnetische
oder ferroelektrisch^: Mittel zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung,
eines elektonischen Wählers zu verwenden, ist in dieser Auslegeschrift weder zu finden, noch wird er
durch sie nahegelegt.
Bei der erfindungsgemäßen Anordung wird dadurch, daß diese ferromagnetischen oder ferroelektrischen
Mittel zwei stabile Zustände besitzen, zunächst erreicht, daß sie, solange sie sich in einem der beiden
Zustände befinden, keine Leistung aus der jeweils zugehörigen Einrichtung aufnehmen und daher keine
Belastung darstellen. Eine Leistungsaufnahme dieser Mittel erfolgt nur, wenn sie den stabilen Zustand, in
dem sie sich eben befinden, verlassen sollen, insbesondere dann, wenn sie in den anderen stabilen Zustand
oder den ihn umgebenden Bereich übergeführt werden sollen. Die dazu erforderliche Leistung ist stets· von
demjenigen Organ aufzubringen, das das Verlassen des stabilen Zustands bewirkt. Bei der erfindungsgemäßen
Anordnung bedeutet dies, daß die Leistung für die aus Anlaß eines Prüfvorgangs auftretenden
Zustandsänderungen ausschließlich von dem den Prüfvorgang durchführenden Organ, beispielsweise einem
Wähler, aufgebracht wird, ohne Zutun derjenigen zu prüfenden Einrichtungen, deren ferromagnetische
oder ferroelektrische Mittel sich in dem einen stabilen! Zustand befinden, also der Einrichtungen, bei denen
ein bestimmter Belegungszustand vorliegt. Ein solcher bestimmter Belegungszustand kann 'beispielsweise der
Freizustand sein. Diese Einrichtungen spielen demnach nur eine passive Rolle, da sie wie die übrigen Einrichtungen
geprüft werden sollen, und bleiben damit auch während des Prüfvorgangs unbelastet. Auf diese
Weise ist eine bei Verwendung elektronischer Wähler bisher noch nicht erreichte Freizügigkeit bei der Wahl
der in, den Einrichtungen vorzusehenden Quellen, die zur Abgabe der den Belegungszustand anzeigenden
Potentiale dienen, erzielt und damit auch unter Umständen für den Aufbau des ganzen Systems. Ein
durch eine Einrichtung bei dem ihr zugeordneten ferromagnetischen oder ferroelektrischen Mittel bewirktes
Verlassen des stabilen Zustands, wie es z. B. bei einer Änderung ihres Belegungszustands der Fall
sein kann, ist ohne Bedeutung, da zu diesem Zeitpunkt diese Einrichtung ohnehin Leistung abgibt.
Die vorstehend gekennzeichnete Anordnung zur Prüfung von Einrichtungen kann an den verschiedensten
Stellen eingesetzt und in verschiedener Weise betrieben werden. Im folgenden werden nun ein anschauliches
Anwendungsbeispiel gezeigt und einzelne typische Verfahren beschrieben, die mögliche Betriebsarten
darstellen und zur weiteren. Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung
dienen. Die Beschreibung dieser Verfahren erfolgt auf der Grundlage der bekannten, für ferromagnetische
und ferroelektrische Mittel eigentümtlichen Hystereseschleife, die sich der Rechteckform
nähert. Von den Figuren zeigt
Fig. 1 die Hystereseschleife eines solchen Mittels, Fig. 2 ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Anordnung,
Fig. 3 und 4 Verfahren mit gesteuerter Rückstellung dieser Mittel,
Fig. 5 und 6 Verfahren mit selbsttätiger Rückstellung dieser Mittel.
Die zwei stabile Zustände besitzenden Mittel der folgenden Beschreibung sind durchweg ferrotnagruetisoher
Natur, wie sie insbesondere in der Form von
ίο Ringkernen bekannt sind.
Fig. 1 zeigt die Hystereseschleife eines ferromagnetischen Ringkerns, die die Zusammenhänge zwischen
magnetischer Erregung oder Feldstärke H und ma-
- gnetischem Fluß B aufweist. Diese Hystereseschleife setzt sich aus den beiden Sättigungsbereichen p bzw η
geringer magnetischer Flußänderung und den beiden Übergangsbereichen pn bzw. np starker magnetischer
Flußänderung zusammen. Die beiden Sättigungsbereiche werden im folgenden als magnetische Zu-
stände bezeichnet, da sich nur in ihnen bei den im fol- - genden beschriebenen Verfahren quasi stationäre Betriebspunkte
befinden und sie überdies in bestimmter Weise mit den beiden möglichen Belegungszuständen
der dem Ringkern zugeordneten Einrichtung im Zusammenhang stehen. Zu jedem dieser beiden magnetischen
Zustände gehört ein ausgezeichneter Zustand, in dem sich der Ringkern ohne Zuführung einer
Leistung halten kann; es sind dies die beiden stabilen Zustände positiver und negativer Remanenz +Br und
-Br. Im weiteren werden auch diejenigen Punkte der
• Hystereseschleife als stabil bezeichnet, die zwar nur unter Leistungsaufnahme des Ringkerns erreicht werden
können, aber dazu keine Leistungsabgabe der zugehörigen Einrichtung oder des den Prüfvorgang
durchführenden Organs bedingen. Solche Punkte der Hystereseschleife lassen sich beispielsweise durch
Vormagnetisierung des Ringkerns mittels einer konstanten Erregung erreichen. Die Überführung eines
Ringkerns von dem einen in den anderen magnetischen Zustand, im folgenden als Zustandsänderung bezeichnet,
bedarf stets der Zuführung einer Leistung und erfolgt durch Erregung in einer Stärke, die die
Koerzitivkraft +Hc bzw. — Hc um einen bestimmten Mindestbetrag übersteigt. Dieser Mindestbetrag hängt
von der Form der Hystereseschleife ab und ist um so kleiner, je mehr sich diese der idealen Rechteckkurve
nähert. Die Richtung der eine Zustandsänderung, also den Übergang von dem einen in den anderen magnetischen
Zustand bewirkenden Erregung hängt von der Richtung dieser Zustandsänderung ab und wird beim
Übergang vom negativen zum positiven magnetischen Zustand als positiv gerechnet. In einer auf den Ringkern
aufgebrachten Spule wird stets eine Spannung induziert, die der Flußänderung proportional ist.
Diese Spannung besitzt auf Gund der endlichen Dauer solcher Änderungen Impulsform und erreicht bei
Zustandsänderungen entsprechend dem dabei durchlaufenden steilen Ast pn bzw. np der Hystereseschleife
ihren Größtwert, während sie bei einer die Sättigung vergrößernden Erregung wegen der geringen Steigung
des dabei durchlaufenen Astes p bzw. η der Hystereseschleife
nur eine sehr kleine Amplitude besitzt. Die Polarität solcher Spannungsimpulse hängt von der
Richtung, in der der betreffende Ast durchlaufen wird, und vom Wickelsinn der Spule ab und wird beim
Übergang des Ringkerns vom negativen zum positiven magnetischen Zustand als positiv gerechnet.
Für die Zuordnung solcher Ringkerne zu Einrichtungen,
deren Belegungszustand geprüft werden soll,
ergeben sich entsprechend den Eigenarten dieser Ei
5 6
richtungen die verschiedensten Möglichkeiten. Ein be- nen Wicklungen fließen können. Seitlich neben den
sonders anschauliches Anwendungsbeispiel wird im Hystereseschleifen sind, in gleicher Weise getrennt
folgenden kurz erläutert. für den Fall einer freien und den Fall einer belegten
Fig. 2 zeigt die Zusammenfügung eines Ausfüh- Einrichtung, die in der Ausgabespule induzierten Im-.
rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Anordnung mit 5 pulse über der Zeitachse aufgetragen,
den zu prüfenden Einrichtungen E und weiteren zu Fig. 3 veranschaulicht ein Verfahren mit gesteuer-Durchführungen
von Wählvorgängen dienenden Mit- ter Rückstellung der Ringkerne. Bei diesem Verfahren
teln, nämlich einem elektronischen Wähler W und werden durch einen Vorbereitungsvorgang sämtliche
einem Impulserzeuger /. Jeder Ringkern K trägt drei Ringkerne in den dem Belegtzustand der jeweils zuSpulen.,
nämlich eine Eingabespule e, eine Abfrage- io gehörigen Einrichtung entsprechenden, also positiven,
spule / und eine Ausgabespule g. Diese Spulen können magnetischen Zustande übergeführt und dann durch
gegebenenfalls zu gestreckten, durch die öffnung des einen Prüfvorgang die freien Einrichtungen zugeord-Ringkerns
geführten Drähten entarten. Die Eingabe- neten Ringkerne in den dem Freizustand der zugehörispule^
jedes Ringkerns K ist an die zugehörige Ein- gen Einrichtung entsprechenden, also negativen, magnerichtung
B angeschaltet und wird bei deren Belegt- 15 ■ tischen Zustand η übergeführt. Ausgewertet werden
zustand von einem Strom bestimmter Mindestgröße dabei die während des Prüfvorgangs auftretenden Zudurchflossen.
Die Abfragespule / sämtlicher Ring- Standsänderungen der betreffenden Ringkerne. Im
kerne K sind untereinander in Reihe geschaltet und einzelnen läuft dieses Verfahren wie folgt ab:
liegen am Ausgang eines sämtlichen Ringkernen ge- Im Ruhezustand befinden sich die Ringkerne freier
meinsamen Impulserzeugers I, der durch Abgabe eines 20 Einrichtungen im Zustand negativer Remanenz -Br.
Impulses oder Impulspaares zu dem Zeitpunkt, zu dem Die Ringkerne belegter Einrichtungen dagegen erhaldie
Information über den Belegungszustand der Ein- ten von diesen mittels der Eingabespulen die Erregung
richtungen E benötigt wird, einen Prüfvorgang veran- Hb, womit sie in den positiven magnetischen Zulaßt.
Die Ausgabespulen g der Ringkerne K sind an stand p gesteuert werden und ihr magnetischer Fluß
die einzelnen Stufen eines elektronischen Wählers W 25 etwas die positive Remanenz +Br übersteigt. Beim,
geschaltet, dessen Aufgabe, wie bereits erwähnt, darin Eintreten des Belegtzustands einer Einrichtung erbesteht,
aus den durch den Prüfvorgang als frei er- fährt damit der zugehörige Ringkern jeweils eine Zukannten
Einrichtungen eine einzelne auszuwählen und Standsänderung. Bei Beendigung des Belegtzustands,
durch Abgabe beispielsweise eines Potentials am Aus- also Freiwerden der Einrichtung, geht infolge der
gang α der dieser Einrichtung zugeordneten Wähler- 30 wegfallenden Erregung +Hb der magnetische Fluß
stufe zu bezeichnen. Da die Information über den Be- bis zur positiven Remanenz +Br zurück; eine Zulegungszustand
der Einrichtungen E bei den meisten Standsänderung tritt dabei jedoch nicht ein.
Wählern zum Zeitpunkt des von diesem Wähler durch- Der Vorbereitungsvorgang wird durch einen von
geführten Wählvorgangs benötigt wi.rd, kann in vielen einem Impulserzeuger den Abfragespulen sämtlicher
Fällen, so wie in Fig. 2 gezeigt, der Impulserzeuger/ 35 Ringkerne zugeführten positiven Impuls bewirkt, der
gleichzeitig als Anlaßeinrichtung des Wählers W die- eine Erregung in Form eines Impulses α verursacht,
nen. In einer Reihe von Fällen kann auch der Wäh- Die Amplitude dieses Impulses ist ausreichend, einen
ler W geeignet sein, von sich aus die zur Durchfüh- Ringkern von der negativen Remanenz -Br in den
rung von Wänlvorgängen benötigten Impulse oder positiven magnetischen Zustand p überzuführen. Dem-Impulspaare
abzugeben, womit dann der Impuls- 40 entsprechend werden durch diesen Vorbereitungserzeuger / sich erübrigt. Für den Betrieb dieser und impuls, α die Ringkerne freier Einrichtungen bis weit
anderer Anordnungen ergeben sich verschiedene in den positiven magnetischen Zustand gesteuert und
Möglichkeiten, von denen im folgenden einzelne kehren nach Abklingen dieses Impulses nur bis zur
typische Verfahren an Hand der Fig. 3 bis 6 erläutert positiven Remanenz +Br zurück. Die Ringkerne bewerden.
45 legter Einrichtungen, die bereits die Erregung Hb
Bei sämtlichen Beispielen liegt eine feste Zuordnung erhalten, werden durch diesen Vorbereitungsimpuls α
der beiden magnetischen Zustände der Ringkerne zu im positiven magnetischen Zustand p noch weiter aus-
den beiden möglichen Belegungszuständen der jeweils gesteuert; nach Beendigung dieses Impulses geht ihr
zugehörigen Einrichtung vor in der Weise, daß die magnetischer Fluß wieder auf seinen ursprünglichen,
positive Remanenz +Br oder der sie enthaltende posi- 50 die positive Remanenz +Br etwas übersteigenden
tive magnetische Zustand p des Ringkerns stets dem Wert zurück. Nach Abschluß des Vorbereitungsvor-
Belegtzustand der Einrichtung entspricht. Die von gangs befinden sich nun sämtliche Ringkerne ohne
einer belegten Einrichtung mittels der Eingabespule Rücksicht auf einen eventuellen Freizustand ihrer
bewirkte Erregung ihres Ringkerns ist dabei positiv Einrichtungen im positiven magnetischen Zustand p.
gerichtet und ist damit also, wie bereits erwähnt, zum 55 Eine Zustandsänderung fand dabei nur bei Ringkernen
mindesten bestrebt, den Ringkern vom negativen in freier Einrichtungen statt.
den positiven magnetischen Zustand überzuführen. Der folgende Prüfvorgang wird durch einen nega-
Dem Freizustand einer Einrichtung entspricht damit tiven, ebenfalls vom Impulserzeuger den Abfrage-
der negative magnetische Zustand» des zugehörigen spulen sämtlicher Ringkerne zugeführten Impuls be-
Ringkerns, und zwar, da die Einrichtung bei Frei- 60 wirkt, der eine Erregung in Form eines Impulses b
zustand unbelastet bleiben soll, dessen ausgezeichneter verursacht. Die Amplitude dieses Impulses ist dem
Punkt, nämlich die negative Remanenz -Br. Betrag nach etwa der Amplitude des Impulses α gleich
Sämtliche Figuren zeigen in ihrer oberen Hälfte und damit geeignet, einen Ringkern von der positiven
jeweils die Hystereseschleife eines Ringkerns und in Remanenz +Br in den negativen magnetischen Zuder
unteren Hälfte, über der Zeitachse aufgetragen, 65 stand η überzuführen, sofern keine weitere dem entdie
bei der Prüfung der Einrichtung erforderlichen gegenwirkende Erregung vorhanden ist. Bei Ring-Erregungen,
gesondert dargestellt für den Fall einer kernen, die wegen des Belegtzustands der zugehörigen
freien und den Fall einer belegten Einrichtung. Diese Einrichtung die Erregung Hb führen, findet daher
Erregungen zeigen gleichzeitig auch die Ströme, doch keine Überführung in den negativen magnetischen Zuist
zu beachten, daß diese Ströme auch in verschiede- 70 stand n, also keine Zustandsänderung statt. Diese Zu-
Standsänderung tritt dagegen 'bei den Ringkernen
sämtlicher freien Einrichtungen ein, die sich damit nach Ablauf des Prüfvorgangs wieder im Zustand
negativer Remanenz — Br befinden. Im Verlauf des Vorbereitungs- und des Prüfvorgangs werden damit
also bei den Ringkernen freier Einrichtungen die ganze Hystereseschleife und damit vor allem deren
beide steilen Äste durchlaufen, während bei Ringkernen belegter Einrichtungen auf Grund der ausbleibenden
Zustandsänderungen kein steiler Ast der Hystereseschleife durchlaufen wird. Auf Grund der
beiden Zustandsänderungen werden damit in den Ausgabespulen der Ringkerne freier Einrichtungen während
des Vorbereitungsvorganges ein positiver Impuls und während des Prüfvorganges ein negativer
Impuls bestimmter Größe induziert, während gleichzeitig in den Ausgabespulen der Ringkerne belegter
Einrichtungen nur sehr schwache Restimpulse auftreten. Nach Beendigung des Prüfvorgangs befinden
sich sämtliche Ringkerne wieder in dem Zustand, den sie vor Beginn des Vorbereitungsvorgangs innehatten,
und stehen damit für die nächste Prüfung der Einrichtungen bereit.
Die Auswertung beschränkt sich zweckmäßig auf die während des Prüfvorgangs auftretenden negativen
Impulse. Der Grund dafür ist darin zu sehen, daß nur in diesem Fall sämtliche zum Zeitpunkt des Prüfvorgangs
freien Einrichtungen erfaßt werden, da die Ringkerne frei gewordener Einrichtungen nicht in den
Zustand negativer Remanenz —Br zurückkehren, der aber für die Abgabe eines positiven Impulses während
des Vorbereitungsvorgangs Voraussetzung ist. Als Ergebnis des Prüfvorgangs wird jeder Stufe des
an die Ausgabespulen sämtlicher Ringkerne angeschlossenen, auf positive Impulse nicht ansprechenden
elektronischen Wählers, deren zugehörige Einrrichtung frei ist, ein negativer Impuls zugeführt,
worauf dieser Wähler in einer in diesem Zusammenhang nicht interessierenden Weise eine freie Einrichtung
auswählt und bezeichnet. Falls die Eigenart des Wählers die Zuführung positiver Impulse erfordert,
so kann dem durch Umpolung der Ausgabespulen sämtlicher Ringkerne Rechnung getragen werden; in
diesem Fall treten während des Vorbereitungsvorgangs negative Impulse auf.
Bezüglich der relativen Zeitlage des Vorbereitungsund des Prüfvorgangs bestehen keine einschränkenden
Forderungen; der Vorbereitungsvorgang kann unmittelbar vor dem Prüfvorgang oder auch ebensogut
unmittelbar anschließend an den vorhergehen den Prüf-Vorgang stattfinden, ohne daß das Ergebnis des Prüfvorgangs
beeinflußt wird.
Wie aus vorstehender Erläuterung und insbesondere aus Fig. 3 zu entnehmen, haben die Erregung des
Ringkerns bei Belegtzustand der ihm zugeordneten Einrichtung und die impulsförmige Erregung während
des Vorbereitungsvorgangs die gleiche Richtung; im folgenden wird nun eine Betriebsart der erfindungsgemäßen
Anordnung beschrieben, bei der dies nicht der Fall ist.
Fig. 4 veranschaulicht ein Verfahren, das ebenfalls mit gesteuerter Rückstellung der Ringkerne arbeitet.
Bei diesem Verfahren werden durch einen ersten Vorgang sämtliche freien Einrichtungen zugeordnete
Ringkerne in den dem Freizustand der jeweils zugehörigen Einrichtung entsprechenden, also negativen,
magnetischen Zustand η und dann durch einen zweiten Vorgang in den dem Belegtzustand der zugehörigen
Einrichtung entsprechenden, also positiven magnetischen Zustand p übergeführt. Ausgewertet werden
dabei die während des ersten oder zweiten Vorgangs auftretenden Zustandsänderungen der betreffenden
Ringkerne. Für die Erläuterung dieses Verfahrens genügt es, seine Unterschiede gegenüber dem vorstehend
beschriebenen Verfahren aufzuzeigen.
Im Ruhezustand befinden sich die Ringkerne freier Einrichtungen im Zustand positiver Remanenz +Br,
während der magnetische Fluß der Ringkerne belegter Einrichtungen wegen der Erregung Hb diesen Wert
ίο noch übersteigt. Das Eintreten des Belegtzustands
einer Einrichtung hat damit keine Zustandsänderung, sondern nur eine geringfügige Flußänderung des zugehörigen
Ringkerns zur Folge. Bei Freiwerden einer Einrichtung kehrt ihr Ringkern wieder in den Zustand
positiver Remanenz +Br zurück.
Der erste Vorgang wird durch einen dem Abfragespulen
sämtlicher Ringkerne zugeführten negativen Impulse bewirkt, der eine Erregung in Form eines
Impulses c verursacht. Da die Amplitude dieses Impulses ausreichend ist, einen Ringkern von der positiven
Remanenz +Br in den negativen magnetischen Zustand 11 überzuführen, findet diese Zustandsänderung
bei den Ringkernen freier Einrichtungen statt. Andererseits ist jedoch die Amplitude dieses Impulses c
nicht ausreichend, bei bereits vorhandener Erregung Hb, wie es bei Ringkernen belegter Einrichtungen der
Fall ist, eine solche Zustandsänderung herbeizuführen. Nach Abklingen des Impulses c befinden sich damit
die Ringkerne freier Einrichtungen im Zustand nega-
tiver Remanenz —Br, und die Ringkerne belegter Einrichtungen
führen wieder ihren ursprünglichen, der Erregung Hb entsprechenden und die positive Remanenz
+Br etwas übersteigenden Fluß, befinden sich also im positiven magnetischen Zustand/*; eine Zu-Standsänderung
hat damit also nur bei den Ringkernen freier Einrichtungen stattgefunden.
Der zweite Vorgang wird durch einen positiven Impuls bewirkt, der eine Erregung in Form eines Impulses
d verursacht. Durch diesen Impuls d werden Ringkerne, die sich im Zustand negativer Remanenz
-Br befinden, in die positive Remanenz +Br übergeführt.
Damit erfahren also die Ringkerne freier Einrichtungen eine Zustandsänderung, während bei
den Ringkernen belegter Einrichtungen keine nennenswerte Flußänderung eintritt. Da bei den Ringkernen
freier Einrichtungen im Verlauf der beiden Vorgänge die gesamte Hystereseschleife durchlaufen wird, treten
an ihren Ausgabespulen nacheinander ein negativer und ein positiver Impuls auf, während gleichzeitig an
den Ausgabespulen der Ringkerne belegter Einrichtungen nur sehr schwache Restimpulse erscheinen.
Nach Beendigung des zweiten Vorgangs befinden sich sämtliche Ringkerne wieder im positiven magnetischen
Zustand^ und stehen damit für die nächste Prüfung der Einrichtungen bereit.
Zur Auswertung können sowohl die während des ersten Vorgangs auftretenden negativen Impulse als
auch die während des zweiten Vorgangs auftretenden positiven Impulse der Ringkerne freier Einrichtungen
herangezogen werden, da auch die Ringkerne eben erst frei gewordener Einrichtungen bereits während des
ersten Vorgangs eine Zustandsänderung erfahren. Bei Auswertung der positiven Impulse ist jedoch dafür
Sorge zu tragen, daß der positive Impuls, der bei Belegung einer Einrichtung von deren Ringkern abgegeben
wird, den Wähler nicht zu beeinflussen vermag. Dies läßt sich in einfachster Weise dadurch erreichen,
daß der Wähler dann nur während der Dauer des zweiten Vorgangs betriebsfähig ist. In den bereits
genannten Fällen, in denen der einen Vorgang be-
9 10
wirkende Impuls gleichzeitig als Anreiz für den etwa gleichen Größe der Erregungen -Hv und Hb
Wähler dient oder von dem in Tätigkeit tretenden etwa gleich der negativen Remanenz — Br oder auch,
Wähler selbst abgegeben wird, ist diese Forderung in wie an späterer Stelle noch näher betrachtet, etwa
den meisten Fällen von selbst erfüllt. Die allgemeinste gleich der positiven. Remanenz +B ist; sie können sich
Form derartiger Maßnahmen oder Ausnutzung be- 5 also im negativen oder positiven magnetischen Zustehender
Gegebenheiten ist die Koinzidenzbildung stand befinden. Das Eintreten des Belegtzustands einer
zwischen dem den zweiten Vorgang bewirkenden Im- Einrichtung, also die Zuführung der Erregung Hb
puls und den während dieses Vorgangs an den Aus- zum zugehörigen Ringkern, hat bei den genannten
gabespulen der Ringkerne auftretenden Impulsen. Bei Größen der Erregungen keine Zustandsänderung,
diesem Verfahren ist es zweckmäßig, bei Auswertung io sondern nur eine geringfügige Flußänderung dieses
der positiven, an den Ausgabespulen auftretenden Ringkerns zur Folge. Bei Freiwerden einer Einrich-Impulse
die beiden Vorgänge unmittelbar nach- tung führt der zugehörige Ringkern wieder den durch
einander stattfinden zu lassen, da sonst die zwischen die konstante Erregung — Hv bedingten Fluß; ob dadem
ersten und dem zweiten Vorgang frei gewordenen bei eine Zustandsänderung oder eine nur gering-Einrichtungen
nicht erfaßt werden. Bei Auswertung 15 fügige Flußänderung auftritt, hängt davon ab, ob sich
der negativen Impulse dagegen bestehen bezüglich der der Ringkern während des Belegtzustands der Einrelativen
Zeitlage der beiden Vorgänge keine ein- richtung im positiven oder negativen magnetischen
schränkenden Forderungen. Zustand· befand.
Die beiden, vorstehend erläuterten Verfahren haben D-er Prüfvorgang wird durch einen den Abfrage-
gemeinsam-, daß die Prüfung von Einrichtungen stets 20 spulen sämtlicher Ringkerne zugefü'hrten positiven
zwei zeitlich getrennte Vorgänge umfaßt, von denen Impuls bewirkt, der eine Erregung in Form eines Imder
eine dazu dient, die eigentliche Prüfung durch- pulses i verursacht. Die Amplitude dieses Impulses
zuführen, und der andere die Aufgabe hat, diejenigen ist ausreichend, Ringkerne, bei denen nur die kon-Ringkerne,
die während der eigentlichen Prüfung eine stante Erregung -Hv wirksam ist und die sich da-Zustandsänderung
erfahren hatten, wieder in den ur- 25 durch im negativen magnetischen Zustand η befinden,
sprünglichen Zustand zurückzuführen und damit den in den positiven magnetischen Zustand/) zu steuern.
Ausgangszustand der gesamten Anordnung für die Unter der Annahme, daß die magnetischen Flüsse der
nächste Prüfung von Einrichtungen herzustellen. Die Ringkerne belegter Einrichtungen zunächst etwa
beiden im folgenden erläuterten Verfahren, die eben- gleich der negativen Remanenz — Br sind, findet damit
falls mit der erfindungsgemäßen Anordnung durch- 30 bei Zuführung des Impulses i bei sämtlichen Ringgeführt
werden können, erübrigen eine solche ge- kernen eine Zustandsänderung statt. Nach Abklingen
trennte und gesteuerte Rückführung der Ringkerne dieses Impulses i tritt bei Ringkernen freier Einrichfreier
Einrichtungen in den Ausgangszustand. tungen unter dem Einfluß der konstanten Erregung
Fig. 5 veranschaulicht ein Verfahren mit selbst- -Hv eine abermalige Zustandsänderung auf, worauf
tätiger Rückstellung der Ringkerne. Bei diesem Ver- 35 s;e wieder den durch diese konstante Erregung befahren
werden die freien Einrichtungen zugeordneten dingten Fluß führen. Da bei den Ringkernen belegter
Ringkerne durch einen Prüfvorgang in den dem Be- Einrichtungen die Wirkung der konstanten Erregung
legtzustand der jeweils zugehörigen Einrichtung ent- -Hv durch die den Belegtzustand anzeigende Er
sprechenden Zustand, hier in den positiven magne- regung Hb praktisch aufgehoben wird, führen diese
tischen Zustand p, übergeführt und kehren nach Be- 40 Ringkerne nach Abklingen des Impulses i einen maendigung
des Prüfvorgangs unter einem dauernd gnetischen Fluß, der etwa gleich der positiven Rewirksamen
Einfluß-wieder in den dem Freizustand der manenz +Br ist. Eine Zustandsänderung findet also
zugehörigen Einrichtungen entsprechenden Zustand, bei ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht statt. Es kehren
hier in den negativen magnetischen Zustand n, zurück. hier also nach Abklingen des Impulses i nur die Ring-Ausgewertet
werden dabei die während des Prüf- 45 kerne freier Einrichtungen wieder in ihren Ausgangsvorgangs
oder anschließend an den Prüf vorgang auf- zustand zurück, nicht aber die Ringkerne belegter Eintretenden
Zustandsänderungen der betreffenden Ring- richtungen, bei denen dies erst nach Freiwerden der
kerne. jeweils zugehörigen Einrichtung eintritt. Da bei den
Als dauernd wirksamer Einfluß zur selbsttätigen Rück- Ringkernen freier Einrichtungen während des Prüfführung
von Ringkernen in den negativen magne- 50 impulses und eines an ihn anschließenden Zeitintervall
tischen Zustand» ist eine konstante Erregung -Hv die gesamte Hystereseschleife durchlaufen wird, treten
vorgesehen, die bei jedem einzelnen Ringkern durch an ihren Ausgabespulen nacheinander ein positiver
eine eigene gleichstromdurchflossene Spule oder einen und ein negativer Impuls auf. Positive Impulse erkleinen
Permanentmagnet erzeugt werden kann. scheinen während des Prüfimpulses auch an den Aus-Ebenso
ist es auch möglich, diese Erregung mittels 55 gäbespulen derjenigen Ringkerne belegter Einrichder
bereits vorhandenen Abfragespule zu erzeugen. tungen, deren Fluß vor dem Auftreten des Impulses i
Nach Größe und Richtung ist diese konstante Er- etwa gleich der negativen Remanenz war.
regung so gewählt, daß der Ringkern ohne weitere Zur Auswertung werden die anschließend an den
regung so gewählt, daß der Ringkern ohne weitere Zur Auswertung werden die anschließend an den
Erregung in den negativen magnetischen Zustand η Impuls i auftretenden negativen Impulse der Ringgesteuert wird. Der durch sie auf der Hysterese- 60 kerne freier Einrichtungen herangezogen. Dabei ist in
schleife festgelegte Punkt — P ist, wie in Verbindung der gleichen Weise, wie in Verbindung mit dem durch
mit Fig. 1 erwähnt, als stabil zu betrachten. Fig. 2 veranschaulichten Verfahren bereits erwähnt,
Im Ruhezustand führen die Ringkerne freier Ein- dafür Sorge zu tragen, daß der bei Freiwerden einer
richtungen infolge der konstanten Erregung -Hv Einrichtung an der Ausgabespule iihres Ringkerns
einen magnetischen Fluß, der dem Betrag nach die 65 auftretende negative Impuls nicht von sich aus den
negative Remanenz — Br etwas übersteigt, befinden Wähler zu beeinflussen vermag.
sich also im negativen magnetischen Zustand n. Ring- Wie vorstehend erwähnt, kehren die Ringkerne be-
kerne belegter Einrichtungen, denen von den Ein- legter Einrichtungen nach dem Abidingen des ersten
richtungen die Erregung ff & zugeführt wird, führen Impulses i, der nach dem Eintreten des Belegtzustands
entweder einen Fluß, der zufolge der dem Betrag nach 70 eintrifft, nicht mehr in ihren Ausgangszustand zurück,
solange der Belegtzustand andauert. Für die folgenden Prüfungen der Einrichtungen ist es jedoch ohne
Bedeutung, da es bei der genannten Auswertung der negativen Impulse an 'den Ausgabespulen nur darauf
ankommt, daß die Ringkerne belegter Einrichtungen keine Zustandsänderungen durchführen, die zur Abgabe
solcher negativer Impulse führen. Dies ist durch die Aufhebung der Wirkung der konstanten Erregung
-Hv durch die bei Belegtzustand der Einrichtung auftretende Erregung Hb sichergestellt.
.Durch eine besondere Maßnahme ist es bei diesem Verfahren auch möglich, die während des Impulses i
auftretenden positiven Impulse der Ringkerne freier Einrichtungen auszuwerten. In diesem Fall ist es erforderlich,
die von einer eben belegten Einrichtung in ihrem Ringkern bewirkte Erregung durch einen Impuls
einzuleiten, der dann "auf den konstanten Wert Hb abfällt. Die Amplitude dieses einleitenden Impulses
muß ausreichend sein, bei dem betreffenden Ringkern eine Zustandsänderung zu bewirken, durch
die dann der Fluß in diesem Ringkern etwa gleich der positiven Remanenz +Br wird. Bei dieser Betriebsart
ist dafür Sorge zu tragen, daß diese Zustandsänderung, die einen positiven Impuls in der Ausgabewicklung
des betreffenden .Ringkerns erzeugt, nicht vom Wähler ausgewertet wird.
Diese. Maßnahme kann auch in der Weise abgewandelt werden, daß die von einer belegten Einrichtung
in ihrem Ringkern bewirkte Erregung Hb so groß gewählt wird, daß dieser in den positiven magnetischen
Zustand p gesteuert wird. Auch hier darf die damit bei Eintreten des Belegtzustands bewirkte Zustandsänderung
nicht vom Wähler ausgewertet werden.
Wie aus vorstehender Erläuterung und insbesondere Fig. 5 zu entnehmen, haben die konstante Erregung
-Hv und die bei Belegtzustand der Einrichtung auftretende
Erregung Hb entgegengesetzte Richtung. Im folgenden wird nun eine Betriebsart der erfindungsgemäßen
Anordnung beschrieben, die davon abweicht.
Fig. 6 veranschaulicht ein Verfahren, das ebenfalls mit selbständiger Rückstellung der Ringkerne arbeitet.
Bei diesem Verfahren werden die freien Einrichtungen
zugeordneten Ringkerne durch einen Prüfvorgang in den dem Freizustand der jeweils zugehörigen Einrichtung
entsprechenden Zustand, hier in den negativen magnetischen Zustand n, übergeführt und kehren nach
Beendigung des Prüfvorgangs unter einem dauernd wirksamen Einfluß wieder in den dem Belegtzustand
der zugehörigen Einrichtung entsprechenden Zustand, hier in den positiven magnetischen Zustand p, zurück.
Ausgewertet werden dabei die während des Prüfvorgangs oder die anschließend an den Prüfvorgang
auftretenden Zustandsänderungen der betreffenden Ringkerne.
Als dauernd wirksamer Einfluß zur selbsttätigen Rückführung der Ringkerne in den positiven magnetischen
Zustand^ ist eine konstante Erregung + Hv vorgesehen, die in gleicher Weise, wie beim vorstehend
erläuterten Verfahren angegeben, erzeugt werden kann. Nach Größe und Richtung ist diese konstante
Erregung so gewählt, daß die Ringkerne ohne weitere Erregung in den positiven magnetischen Zustand
p gesteuert werden. Der durch sie auf der Hystereseschleife festgelegte Punkt +P ist, wie in Verbindung mit Fig. 1 erwähnt, als stabil zu betrachten.
Im Ruhezustand führen die Ringkerne sämtlicher Einrichtungen infolge der konstanten Erregung +Hv
einen magnetischen Fluß, der die positive Remanenz +Br etwas übersteigt, befinden sich also im positiven
magnetischen Zustand p. Dabei ist auf Grund der zusätzlichen Erregung Hb der Fluß der Ringkerne belegter
Einrichtungen geringfügig größer als der Fluß der Ringkerne freier Einrichtungen. Das Eintreten
des Belegtzustands und das Freiwerden einer EinrichtunghabendamitniurgeringfügigeFlußänderungen
zur Folge.
Der Prüfvorgang wird durch einen den Abfragespulen sämtlicher Ringkerne zugeführten negativen
Impuls bewirkt, der eine Erregung in Form eines Im-
ίο pulses / verursacht. Die Amplitude dieses Impulses ist
ausreichend, Ringkerne, bei denen nur die konstante Erregung +Hv wirksam ist, in den negativen magnetischen
Zustand η zu steuern. Sie reicht jedoch nicht aus, eine derartige Zustandsänderung bei gleichzeitiger
Wirksamkeit der Erregung Hb herbeizuführen. Damit findet diese Zustandsänderung vom positiven in den
negativen magnetischen Zustand nur bei Ringkernen freier Einrichtungen statt, während bei den Ringkernen
belegter Einrichtungen nur eine geringfügige Flußänderung eintritt. Nach dem Abklingen dieses Impulses
; findet bei den Ringkernen freier Einrichtungen unter dem Einfluß der konstanten Erregung +Hv
abermals eine Zustandsänderung statt, worauf diese Ringkerne wieder den durch diese konstante Erregung
bestimmten Fluß führen. Ebenso kehren die Ringkerne belegter Einrichtungen unter geringfügiger Flußänderung
wieder in ihren durch das Zusammenwirken der Erregungen +Hv und Hb bestimmten Ausgangszustand
zurück. Bei dieser Betriebsart befinden sich also kurze Zeit nach dem Abklingen des Prüfimpulses
sämtliche Ringkerne wieder in ihrem Ausgangszustand. Da bei den Ringkernen freier Einrichtungen
während des Prüfimpulses und eines an ihn anschließenden
sehr kurzen Intervalls die gesamte Hystereseschleife durchlaufen wird, treten an ihren Ausgabespulen
nacheinander ein negativer und ein positiver Impuls auf, während an den Ausgabespulen der Ringkerne
belegter Einrichtungen nur sehr schwache Restimpulse erscheinen. Zur Auswertung können sowohl
die positiven als auch die negativen Impulse der Ringkerne freier Einrichtungen herangezogen werden. Besondere
Maßnahmen sind in keinem der beiden Fälle erforderlich, da bei Eintreten des Belegtzustandes und
Freiwerden von Einrichtungen an den Ausgabespulen der zugehörigen Ringkerne keine in anderen Fällen
Beachtung erfordernde Impulse auftreten.
Die vorstehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Anordnung und typischer,
damit durchzuführender Verfahren geht davon aus, daß als den Einrichtungen individuell zugeordnete,
zwei stabile Zustände besitzende Mittel ferromagnetische Spulen Verwendung finden. Es wird darauf
hingewiesen, daß bei der erfindungsgemäßen Anordnung unter Wahrung sämtlicher Vorteile die genannten
bistabilen Mittel auch durch die bekannten ferroelektrisehen Kondensatoren verwirklicht werden
können, die ebenfalls eine ausgeprägte Hystereseschleife aufweisen. An die Stelle der bei Ferromagnetika
maßgeblichen Größen magnetische Erregung oder Feldstärke und magnetischer Fluß treten bei Ferroelektrika
die Größen elektrische Feldstärke und dielektrische Verschiebung. Da ferromagnetische Spulen und
ferroelektrische Kondensatoren duale Mittel sind, können Anordnungen, die ferromagnetische Spulen
enthalten, unter Anwendung des Dualitätsprinzips ohne Schwierigkeit auf ferroelektrische Kondensatoren
enthaltende Anordnungen umgestellt werden. Nachdem überdies zur Eingabe und Ausgabe und zum
Abfragen ferroelektri scher Kondensatoren dienende Anordnungen in Verbindung mit Speichern elektro-
rüscher Rechenmaschinen bekannt sind, erübrigt sich hier ein näheres Eingehen darauf. Ob in der erfindungsgemäßen
Anordnung ferromagnetische oder ferroelektrische bistabile Mittel Verwendung finden,
wird durch die Eigenart des elektronischen Wählers und die Art der Verbindung dieser Mittel mit den jeweils
zugehörigen Einrichtungen bestimmt.
Claims (21)
1. Einrichtung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen, die zwei Belegungszustände
innehaben können, in einem der beiden Zustände durch einen, an die Einrichtungen angeschalteten,
zur WaM einer freien Einrichtung dienenden elektronischen
Wähler, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Einrichtungen (E) und die Wählerstufen
(W) zwei stabile Zustände besitzende ferromagnetische oder ferroelektrische Mittel (K) eingefügt
sind, daß dem einen bestimmten Belegungszustand einer Einrichtung (E) ein stabiler magnetischer
bzw. elektrischer Zustand (—Br, +Br; —P, +P) des zugehörigen Mittels (K) entspricht,
daß diese Mittel (K) von den zugehörigen Einrichtungen (E) Ίνα. Falle des anderen Belegungszustands
in einen solchen magnetischen bzw. elektrisehen Zustand (p, n) gesteuert werden, daß durch
einen bei sämtlichen Mitteln durchgeführten Prüfvorgang (b, d, i, j) nur bei denjenigen Mitteln (K),
deren zugeordnete Einrichtungen, (E) sich in dem einen bestimmten Belegungszustand befinden, eine
magnetische bzw. elektrische Zustandsänderung· bewirkt wird und daß diese magnetischen bzw. elektrischen
Zustandsänderungen zur Anzeige des einen bestimmten Belegungszustands ausgewertet werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenmzeichnet,
daß die den Freizustand der Einrichtungen (E) anzeigenden magnetischen bzw. elektrischen
Zustandsänderungen der ihnen zugeordneten bistabilen Mittel (K) ausgewertet werden.
3. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß 'durch einen Vorbereitungsvorgang (a) sämtliche
bistabilen Mittel (K) in den dem Belegtzustand entsprechenden Zustand (p) und durch einen
Prüfvorgang (b) die freien Einrichtungen (E) zugeordneten bistabilen, Mittel (K) in den dem Freizustand
entsprechenden Zustand (—Br) übergeführt werden, wobei die während des Prüfvorgangs
(b) auftretenden Zustandsänderungen der betreffenden bistabilen Mittel (K) ausgewertet werden.
4. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß durch einen ersten Vorgang (c) sämtliche freien Einrichtungen (E) zugeordneten bistabilen
Mittel (K) in den dem Freizustand entsprechenden
Zustand (—Br) und durch einen zweiten Vorgang
(d) in den dem Belegtzustand entsprechenden Zustand (p) übergeführt werden, wobei die während
des ersten oder zweiten Vorgangs (c, d) auftretenden Zustandsänderungen der betreffenden bistabilen
Mittel (K) ausgewertet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbereitungsvorgang (a)
bzw. bei Auswertung der während des ersten Vorgangs (c) auftretenden Zustandsänderungen der
erste Vorgang (c) unmittelbar vor dem Prüfvorgang (b) bzw. dem zweiten Vorgang (ei) stattfindet.
6. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbereitungsvorgang (a)
bzw. bei Auswertung der während des ersten Vorgangs (c) auftretenden Zustandsänderungen der
erste Vorgang (c) unmittelbar nach dem vorhergehenden Prüfvorgang (b) bzw. dem vorhergehenden
zweiten Vorgang (d) stattfindet.
7. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Einrichtungen (E) zugeordneten
bistabilen Mittel (K) durch einen Prüfvorgang (1) in den dem Belegtzustand entsprechenden Zustand
(P) übergeführt werden un'd nach Beendigung des Prüfvorgangs unter einem dauernd wirksamen
Einfluß (—.Hv) wieder in den dem Freizustand entsprechenden Zustand (-P) zurückkehren, wobei
die während des Prüfvorgangs (ΐ) oder die anschließend
an den Prüfvorgang (i) auftretenden
Zustandsänderungen der betreffenden bistabilen Mittel (K) ausgewertet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Auswertung der während des Prüfvorgangs' (i) auftretendem Zustandsänderungen
jedes bistabile Mittel (K) bei Eintreten des Belegtzustands der zugeordneten Einrichtung (E) in den
dem Belegtzustand entsprechenden Zustand (p) übergeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 4, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung der während
des zweiten Vorgangs (d) bzw. der während des Prüfvorgangs (T) oder anschließend an den Prüfvorgang
(i) auftretenden Zustandsänderungen eine Koinzidenz zwischen der die Zustandsänderung
hervorrufenden und der durch die Zustandsänderung hervorgerufenen Größe gebildet wird.
10. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Einrichtungen (E) zugeordneten bistabilen Mittel (K) durch einen Prüfvorgang (j) in
den dem Freizustand entsprechenden Zustand (n) übergeführt werden und nach Beendigung des
Prüfvorgangs (;') unter einem dauernd wirkenden Einfluß: (+Hv) wieder in den dem Belegtzustand
entsprechenden Zustand (p) zurückkehren, wobei die während des Prüfvorgangs (;') oder die anschließend
an den Prüfvorgang (/) auftretenden Zustandsänderungen der betreffenden bistabilen
Mittel (K) ausgewertet werden.
11. Anordnung nach Anspruch 2 unter Verwendung ferronragnetischer, mit je einer Eingabe-,
Abfrage- und Ausgabespule ausgestatteter Ringkerne, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabespule
(e) jedes Ringkerns (K) derart an die zugehörige Einrichtung (E) angeschaltet ist, daß sie bei
deren Belegtzustamd stromdurchflossen ist, daß die Ausgabespule (g) jedes Ringkerns (K) an eine auswertende
Einrichtung (W) angeschaltet ist und daß die Abfragespulen (/) sämtlicher Ringkerne (K)
an einen gemeinsamen Impulserzeuger (/) angeschaltet
sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11 zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 3
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die bei Belegtzustand einer Einrichtung (E) auftretende
Erregung (Hb) der zugehörige Ringkern (K) von der negativen Remanenz (-Br) in den positiven
magnetischen Zustand (p) übergeführt wird, daß der Impulserzeuger (/) zur Durchführung des Vorbereitungsvorgangs
(a) bzw. des zweiten Vorgangs (d) einen Impuls abgibt, der geeignet ist, einen
Ringkern (K) bei fehlender weiterer Erregung (Hb) von der positiven in die negative Remanenz
(+Br, —Br) überzuführen und zur Durchführung
des Prüfvorgangs (b) bzw. des ersten Vorgangs (c) einen Impuls abgibt, der geeignet ist, einen Ringkern
(K) bei fehlender weiterer Erregung (Hb) von der positiven in die negative Remanenz (+Br,
—Br) überzuführen.
13. Anordnung nach Anspruch 11 zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch 7 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des dauernd wirksamen Einflusses jedem Ringkern (K) ίο
eine konstante Erregung (-Hv, +Hv) zugeführt wird, durch die er in den negativen bzw. positiven
magnetischen Zustand (n, p) gesteuert wird.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringkern (K) mit einer
zusätzlichen, an eine Gleichspannungsquelle angeschalteten Spule ausgestattet ist.
15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die bei Belegtzustand einer Einrichtung (E) auftretende Erregung
(Hb) der zugehörige Ringkern: (K) bis etwa in den Zustand negativer Remanenz (-Br) gesteuert
wird und daß der Impulserzeuger (/) zur Durchführung des Prüfvorgangs (ΐ) einen Impuls
abgibt, 4er geeignet ist, einen Ringkern (K) bei fehlender, den Belegtzustand anzeigender Erregung
(Hb) in den positiven magnetischen Zustand (p)
zu steuern.
16. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die bei Belegtzustand
einer Einrichtung (E) auftretende Erregung (Hb) der zugehörige Ringkern (K) in den
positiven magnetischen Zustand (p) gesteuert wird und daß der Impulserzeuger (/) zur Durchführung
des Prüfvorgangs (ΐ) einen Impuls abgibt, der geeignet
ist, einen Ringkern (K) bei fehlender, den Belegtzustand anzeigender Erregung (Hb) in den
positiven magnetischen Zustand (p) zu steuern.
17. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß durch eine bei Eintreten des Belegtzustands einer Einrichtung (E)
auftretende Anfangserregung der zugehörige Ringkern (/C) kurzzeitig in den positiven magnetischen
Zustand (p) und durch die während des Belegtzustands auftretende Erregung (Hb) etwa in den Zustand
positiver Remanenz (+Br) gesteuert wird und daß der Impulserzeuger (/) zur Durchführung
des Prüfvorgangs (i) einen Impuls abgibt, der geeignet ist, einen Ringkern (K) bei fehlender, den
Belegtzustand anzeigender Erregung (Hb) in den positiven magnetischen Zustand (p) zu steuern.
18. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die bei Belegtzustand einer Einrichtung (E) auftretende Erregung
(Hb) der zugehörige Ringkern (K) in dem positiven magnetischen Zustand (p) gesteuert wird
und daß der Impulserzeuger (/) zur Durchführung des Prüfvorgangs (;') einen Impuls abgibt, der geeignet
ist, einen Ringkern (K) bei fehlender, den Belegtzustand anzeigender Erregung (Hb) in den
negativen magnetischen Zustand (w·) zu steuern.
19. Anordnung nach Anspruch 11, 13 oder 14 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Ringkern (K) zwischen die Ausgabespule (g) und den Ausgang
eine außerdem an den Impulserzeuger (/) geschaltete Und-Schaltung eingefügt ist.
20. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einrichtung (E) ein ferroelektrischer
Kondensator zugeordnet ist.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger
(I) Teil eines an die Ausgänge sämtlicher ferromagnetischer Ringkern« (K) bzw. ferroelektrischer
Kondensatoren angeschalteten elektronischen Wählers (W) ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 001 335.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 001 335.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809' 787/138 3.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55378A DE1053575B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Waehlers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES55378A DE1053575B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Waehlers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053575B true DE1053575B (de) | 1959-03-26 |
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ID=7490428
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|---|---|---|---|
| DES55378A Pending DE1053575B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Verfahren und Anordnung zur Verhinderung der Belastung von Einrichtungen durch die Anschaltung eines elektrischen Waehlers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053575B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168499B (de) * | 1962-10-25 | 1964-04-23 | Telefunken Patent | Schaltungsanordnung zum Pruefen des Anruf- und des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernsprechvermittlungsanlagen |
| DE1171476B (de) * | 1962-01-27 | 1964-06-04 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung fuer Pruefgeraete zur Anzeige von Fehlern und zur Steuerung in Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernmelde-vermittlungsanlagen |
| DE1180421B (de) * | 1959-12-04 | 1964-10-29 | Western Electric Co | Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koordinatenmehrfachschaltern mit Schutzrohr-ankerkontaktrelais und bistabil remanenten Magnetgliedern |
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| DE1001335B (de) * | 1955-03-28 | 1957-01-24 | Philips Nv | Anrufdetektor |
-
1957
- 1957-09-30 DE DES55378A patent/DE1053575B/de active Pending
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| DE1168499B (de) * | 1962-10-25 | 1964-04-23 | Telefunken Patent | Schaltungsanordnung zum Pruefen des Anruf- und des Belegungszustandes von Teilnehmerleitungen in Fernsprechvermittlungsanlagen |
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