DE1261989B - Faltenlege- und Aufhaengevorrichtung - Google Patents
Faltenlege- und AufhaengevorrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A47h
Deutsche KI.: 34 e -12/05- M
Nummer: 1261989
Aktenzeichen: V31449X/34e
Anmeldetag: 7. Juli 1966
Auslegetag: 29. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine Faltenlege- und Aufhängevorrichtung für Gardinen, Vorhänge od. dgl.,
bestehend aus einem Tragband und daran befestigten Aufhängern mit Faltenstützen, nach Patentanmeldung
V 30729 X/34e, bei welcher in das Tragband eine an sich bekannte Schlitzkordel als Zugschnur so eingearbeitet
ist, daß damit in beliebigen Abständen Faltenfächer gebildet werden können, und an den
Aufhängern quer zur Faltenlinie in den Faltenfächer einzusteckende Faltenhalter angebracht sind, die die
jeweils mittlere oder mittleren Falten des Faltenfächers erfassen und festlegen, während die jeweils
äußeren Falten durch Anziehen der Zugschnur an die mittlere oder mittleren Falten herangebracht und
durch Einhaken der Schlitzkordel in am Aufhänger befindlichen Haken fixiert sind.
Bei Tragbändern der erwähnten Faltenlege- und Aufhängevorrichtung werden die Aufhänger vorzugsweise
unterhalb der Längsmittellinie des Bandes in die mit Hilfe der Zugschnur gebildeten Falten zur
besseren Stützung der Falten eingesteckt und durch die Zugschnur fixiert. Dabei hat sich in der Praxis
insofern ein Nachteil bemerkbar gemacht, als ein Vornüberkippen der zwischen zwei benachbarten
Faltenfächern befindlichen Band- bzw. Gardinenabschnitte mit Sicherheit nicht verhindert werden
kann.
Gemäß der Erfindung wird der Nachteil dadurch behoben, daß ein zusätzliches Kräusel- oder Faltenlegemittel
am Tragband angeordnet ist, das z. B. aus einer parallel und im Abstand von der Zugschnur.
verlaufenden, an sich bekannten Schnur, Kordel od. dgl. besteht. Durch diese Maßnahme wird weiterhin
in Verbesserung und weiteren Ausbildung der Erfindung gemäß der Hauptpatentanmeldung der
Vorteil erzielt, das Tragband jeweils zwischen zwei benachbarten Faltenflächen kräuseln und damit den
Abstand zwischen den Faltenfächern nach Wunsch regulieren zu können.
Der Kräuseleffekt wird dadurch erreicht, daß die Kräuselschnur jeweils innerhalb des Bandabschnittes
zwischen zwei benachbarten Faltenfächern in an sich bekannter Weise abwechselnd von der Vorderseite
auf die Rückseite des Tragbandes hindurchtritt, wohingegen sie innerhalb des zu faltenden
Bandabschnittes entsprechend der Zugschnur verläuft.
Dem beabsichtigten Dekorationseffekt entsprechend kann gemäß der Erfindung die Schlitzkordel jeweils
innerhalb des Bandabschnittes zwischen zwei benachbarten Faltenfächern auch flottierend oder entsprechend
der Kräuselschnur verlaufen. Im letzteren Fall Faltenlege- und Aufhängevorrichtung
Zusatz zur Anmeldung: V 30729 X/34 e Auslegeschrift 1255 882
Anmelder:
Vorwerk & Sohn,
5600 Wuppertal-Barmen,
Obere Lichtenplatzer Str. 336
Als Erfinder benannt:
Alfred Schöler, 5600 Wuppertal-Barmen
dienen die Schlitzkordel gemeinsam mit der Kräuselschnur als Faltenlegemittel.
Die Erfindung wird an Hand mehrerer Abbildungen näher erläutert. Es zeigen
A b b. 1 bis 3 die Rückseite von gestreckten Tragbändern gemäß der Erfindung in mehreren Abwandlungen,
A b b. 4 das in A b b. 1 dargestellte Tragband in zusammengezogenem Zustand mit einem darin eingesteckten
und durch Einhaken der Schlitzkordel befestigten Aufhänger,
Abb. 5 das in Abb. 2 dargestellte Tragband in zusammengezogenem Zustand mit einem eingesteckten
und befestigten Aufhänger und
Abb. 6 das in Abb. 3 dargestellte Tragband in zusammengezogenem Zustand mit einem eingesteckten
und befestigten Aufhänger.
In das mit 7 bezeichnete Tragband ist, entsprechend der Erfindung nach der Hauptpatentanmeldung,
eine als Zugschnur dienende Schlitzkordel 8 so eingearbeitet, daß nach Zusammenraffen des Bandteils
der Strecke b ein Faltenfächer 9 entsteht (s. A b b. 4 bis 6), der durch zwei mit einem handelsüblichen
Aufhänger 10 verbundenen, gabelartig angeordneten Halterstiften 11 gestützt und getragen
wird, wobei der Faltenfächer 9 durch Einhaken der Schlitzkordel 8 von beiden Seiten her in den Doppelhaken
12 verankert und damit fixiert wird.
Erfindungsgemäß ist im oberen Teil des Tragbandes 7 eine zur Schlitzkordel 8 parallel verlaufende
Schnur 13 derart im Tragband angeordnet, daß sie
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abwechselnd von der Vorderseite auf die Rückseite des Tragbandes tritt und dabei über verschieden
große Bandabschnitte hinweg frei verläuft. Während die Schnur 13 im Bandabschnitt b dem Verlauf der
Schlitzkordel 8 entsprechend angeordnet ist, tritt sie im Bandabschnitt a, dem zwischen zwei benachbarten
Faltenfächern gelegenen Bandteil, jeweils für kürzere Strecken c auf die Innenseite des Tragbandes durch
(Abb. 1 bis 3). Damit wird einmal eine im oberen
Teil des Tragbandes durchgehende Versteifung erreicht, die im Abschnitt b, dem Teil der Faltenfächerbildung,
eine Festigung der einzelnen Faltenflügel und im Bandabschnitt α eine Kräuselung bewirkt. Die
Kräuselung des Bandes in diesem Abschnitt verhütet aber gleichzeitig, wie bereits erwähnt, ein Vornüberkippen
des Tragbandes ohne Kräuselschnur. Zudem ergibt sich durch die* Kräuselschnur die Möglichkeit,
die Bandabschnitte ω durch Bemessung der Schnurlängen c und/oder durch unterschiedlich festes Zusammenziehen
der Kräuselfalten den Abstand zwisehen den Faltenfächern 9 zu regulieren (s. A b b. 4
bis 6).
Je nach Dekorationszweck und Erzielung ästhetischer Effekte kann die Schlitzkordel 8 innerhalb der
Bandabschnitte a, wie aus den A b b. 1 bis 3 zu entnehmen ist, verschiedenartig angeordnet sein. So
kann die Schlitzkordel 8 z.B. außer der in Abb. 1 gezeigten verdeckten und längsverschiebbaren Form
der Bindung mit dem Tragband auch, wie in A b b. 2 dargestellt, flottierend verlaufen oder aber entsprechend
der Kräuselkordel 13 eingearbeitet sein (Abb. 3).
Wenn das Tragband 7 am oberen Rand einer Gardine oder eines Vorhanges durch Nähen befestigt ist,
werden durch gleichzeitiges Betätigen der Schlitzkordel 8 und der Kräuselkordel 13 nacheinander jeweils
der Faltenfächer 9 und die Kräuselfalten 14 gebildet und die Verbindung zwischen Gleiteinrichtung
und Gardine durch Einstecken und Befestigen der Aufhänger am Tragband hergestellt, wie es in den
A b b. 4 bis 6 unter Weglassung der Gardine oder des Vorhanges und der Gleitschiene dargestellt ist.
Claims (4)
1. Faltenlege- und Aufhängevorrichtung für Gardinen, Vorhänge od. dgl., bestehend aus
einem Tragband und daran befestigten Aufhängern mit Faltenstützen, nach Patentanmeldung
V 30729 X/34e, bei welcher in das Tragband eine an sich bekannte Schlitzkordel als Zugschnur
so eingearbeitet ist, daß damit in beliebigen Abständen Faltenfächer gebildet werden können,
und an den Aufhängern quer zur Faltenlinie in den Faltenfächer einzusteckende Faltenhalter angebracht
sind, die die jeweils mittlere oder mittleren Falten des Faltenfächers erfassen und festlegen,
während die jeweils äußeren Falten durch Anziehen der Zugschnur an die mittlere oder
mittleren Falten herangebracht und durch Einhaken der Schlitzkordel in am Aufhänger befindlichen
Haken fixiert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusätzliches Kräusel- oder Faltenlegemittel am Tragband angeordnet ist.
2. Faltenlege- und Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das.
Kräusel- oder Faltenlegemittel aus einer parallel und im Abstand von der Zugschnur (8) verlaufenden,
an sich bekannten Schnur (13), Kordel od. dgl. besteht.
3. Faltenlege- und Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kräuselschnur (13) jeweils innerhalb des zu faltenden Bandabschnittes (b) entsprechend
der Zugschnur verläuft und innerhalb des Bandabschnittes (a) zwischen zwei benachbarten
Faltenfächern (9) in an sich bekannter Weise abwechselnd von der Vorderseite auf die Rückseite
des Tragbandes (7) hindurchtritt.
4. Faltenlege- und Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugschnur (8) jeweils innerhalb des Bandabschnittes (a) zwischen zwei benachbarten
Faltenfächern flottierend oder entsprechend der Kräuselschnur (13) verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 510/11 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1261989B true DE1261989B (de) | 1968-02-29 |
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ID=7586439
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV31449A Pending DE1261989B (de) | 1966-07-07 | 1966-07-07 | Faltenlege- und Aufhaengevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1261989B (de) |
-
1966
- 1966-07-07 DE DEV31449A patent/DE1261989B/de active Pending
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