DE1254837B - Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. - Google Patents
Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl.Info
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- DE1254837B DE1254837B DEB72373A DEB0072373A DE1254837B DE 1254837 B DE1254837 B DE 1254837B DE B72373 A DEB72373 A DE B72373A DE B0072373 A DEB0072373 A DE B0072373A DE 1254837 B DE1254837 B DE 1254837B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES WTWW^ PATENTAMT
Deutsche Kl.: 34 e -12/05
Nummer: 1254 837
Aktenzeichen: B72373X/34e
^ 254 837 Anmeldetag: 21.Juni 1963
Auslegetag: 23. November 1967
Die Erfindung betrifft ein Tragband für Gardinen, Vorhänge u. dgl.
Die in verschiedenen Ausführungen bekannten Tragbänder sind meist einlagige Bänder, die mit
eingewebten Laschen versehen sind, die Querkanäle bilden, durch welche die Aufhänger mit ihren dafür
vorgesehenen Teilen hindurchgesteckt werden. Teilweise haben diese Aufhänger einfache Haken, mit
denen sie nach dem Durchstecken die Laschen umfassen. Für diese Art von Aufhängern besteht die
Gefahr, daß sie, solange sie nicht in der Gebrauchslage angezogen werden, umkippen und sich aus der
Lasche entfernen. Ferner tritt noch der Nachteil auf, daß die Spitzen der Haken in benachbarte und durch
die Faltung mit ihnen in Berührung gebrachte Teile des Bandes oder der Gardine einhaken und so den
freien Faltenwurf der Gardine beeinträchtigen.
Bei den bisher in Gebrauch befindlichen Tragbändern wirkte es für das Auge des Beschauers störend,
daß die Aufhänger wenigstens teilweise auf dem glatten Band sichtbar waren, soweit das Band nicht
durch eine Gardinenleiste abgedeckt wurde. Derartige Leisten sind aber dann unerwünscht, wenn
z. B. die Gardinenlaufschienen in die Zimmerdecke eingelassen sind.
Man hat zwar auch schon Tragbänder für Gardinen u. dgl. in Form eines Doppelbandes vorgeschlagen.
Diese boten zwar den Vorteil, daß die Gardine zwischen den beiden Teilbändern des Doppelbandes
gleichmäßig eingenäht werden konnte, doch waren die Befestigungsmittel zum Einhängen der
Aufhänger außen am Doppelband angebracht, so daß dieselben Nachteile entstanden wie bei einem
einfachen Tragband.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die aufgeführten Nachteile zu beseitigen. Zur Lösung
dieser Aufgabe wird das als Doppelband ausgebildete Tragband mit V-förmigem Querschnitt an der
die beiden Teilbänder verbindenden Kante mit Schlitzen zum Durchstecken der dann zwischen den
beiden Teilbändern liegenden Aufhänger versehen und dabei werden die zum Einhängen von Aufhängern
dienenden Mittel, wie Laschen, Schlaufen, Halteschnüre od. dgl., an die Innenseite des Tragbandes
verlegt.
Gemäß der Erfindung stehen beide Teilbänder zum Anbringen der Einhängemittel zur Verfügung,
so daß diese sowohl nur an einem Teilband als auch an beiden Teilbändern vorgesehen sein können.
Durch Verteilung der Laschen od. dgl. auf beide Teilbänder kann man für sehr verschiedenartige Aufhänger
Befestigungsmöglichkeiten vorsehen, ohne Tragband für Gardinen, Vorhänge u. dgl.
Anmelder:
August Bünger, Erlenrode, Post Haßlinghausen
Als Erfinder benannt:
August Bünger, Erlenrode, Post Haßlinghausen
daß das Tragband mit solchen Befestigungsmitteln überbesetzt erscheint.
Wenn auch im allgemeinen die beiden Teilbänder gleich breit gehalten sind, so kann doch erfindungsgemäß
für gewisse Zwecke das eine Teilband breiter als das andere ausgeführt sein.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Ansichten ein Doppelband mit Laschen für Aufhänger verschiedener Ausführung,
Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Ansichten ein Doppelband mit Laschen für Aufhänger verschiedener Ausführung,
F i g. 3 und 4 ein Gardinentragband, das außer den Laschen noch eingearbeitete besondere Fäden
oder Schnüre hat,
F i g. 5 ein Tragband, dessen winkelförmiger Querschnitt aus ungleich langen Schenkeln gebildet ist,
und
F i g. 6 ebenfalls ein ungleichschenkliges Tragband mit besonderer Ausbildung des langen Schenkels.
Das in der F i g. 1 dargestellte Tragband besteht aus den beiden aufeinanderliegenden, gleich breiten Teilbändern 1 und 2, die durch die Kante 3 miteinander verbunden sind. An der Innenseite des Bandes 1 sind hier Laschen verschiedener Form vorgesehen. Die Laschen können dabei die Form eines Trichters haben, so daß ein Aufhänger 4 mit federnden Schenkeln verwendet werden kann. Bei dem Aufhänger 5 mit einem hakenförmigen Befestigungsteil, dessen freies Ende nach dem Durchstecken durch zwei zusammengehörende Laschen oder Schlaufen in den Kopfteil des Aufhängers einrasten kann, sind die Laschen oder Schlaufen in gleichbleibender Breite ausgeführt. Die gestrichelte Linie 6 in der Nähe des unteren Randes des Bandes zeigt die Lage der Naht an, durch welche die eingelegte Gardine oder der Vorhang mit dem Tragband verbunden werden kann. Die zum Durchstecken der Aufhänger dienenden Schlitze in der Kante 3 sind mit 7 bezeichnet. Sie können voneinander beliebigen Abstand haben, wobei die Abstände gleich oder ungleich sein können.
Das in der F i g. 1 dargestellte Tragband besteht aus den beiden aufeinanderliegenden, gleich breiten Teilbändern 1 und 2, die durch die Kante 3 miteinander verbunden sind. An der Innenseite des Bandes 1 sind hier Laschen verschiedener Form vorgesehen. Die Laschen können dabei die Form eines Trichters haben, so daß ein Aufhänger 4 mit federnden Schenkeln verwendet werden kann. Bei dem Aufhänger 5 mit einem hakenförmigen Befestigungsteil, dessen freies Ende nach dem Durchstecken durch zwei zusammengehörende Laschen oder Schlaufen in den Kopfteil des Aufhängers einrasten kann, sind die Laschen oder Schlaufen in gleichbleibender Breite ausgeführt. Die gestrichelte Linie 6 in der Nähe des unteren Randes des Bandes zeigt die Lage der Naht an, durch welche die eingelegte Gardine oder der Vorhang mit dem Tragband verbunden werden kann. Die zum Durchstecken der Aufhänger dienenden Schlitze in der Kante 3 sind mit 7 bezeichnet. Sie können voneinander beliebigen Abstand haben, wobei die Abstände gleich oder ungleich sein können.
709 689/19
Claims (6)
1. Tragband für Gardinen, Vorhänge u. dgl. in Form eines Doppelbandes mit V-förmigem Querschnitt
und Mitteln zum Einhängen von Aufhängern, dadurch gekennzeichnet, daß an der die beiden Teilbänder (1, 2) verbindenden
Kante (3) Schlitze (7) zum Durchstecken der Aufhänger (4, 5, 9) vorgesehen sind und daß <üe
Mittel, wie Laschen, Schlaufen, Halteschnüre od. dgl., zum Einhängen der Aufhänger (4, 5, 9)
an der Innenseite des Tragbandes liegen.
2. Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Einhängen der
Aufhänger an der Innenseite eines Teilbandes angebracht sind.
3. Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Mittel zum Einhängen der
Aufhänger an den Innenseiten beider Teilbänder angebracht sind.
4. Tragband nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbänder
(1, 2) gleich breit sind.
5. Tragband nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbänder (12,
13 bzw. 16, 17) ungleich breit sind.
6. Tragband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das breitere Teilband (16) zusätzlich
mit Laschen (18), Schlitzen (21), Halteschnüren (19) od. dgl. versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 368 418;
USA.-Patentschrift Nr. 2 711 847.
Britische Patentschrift Nr. 368 418;
USA.-Patentschrift Nr. 2 711 847.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 689/19 11.67 © BundesdruckereiBerlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB72373A DE1254837B (de) | 1963-06-21 | 1963-06-21 | Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB72373A DE1254837B (de) | 1963-06-21 | 1963-06-21 | Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254837B true DE1254837B (de) | 1967-11-23 |
Family
ID=6977415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB72373A Pending DE1254837B (de) | 1963-06-21 | 1963-06-21 | Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1254837B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1729930B1 (de) * | 1968-02-29 | 1972-06-08 | Alfons Haiber | Verbindung zwischen einem einen nach unten weisenden Buegel besitzenden Vorhangaufhaengekoerper und einem zwei parallele Reihen Aufhaengeschlaufen aufweisenden Gardinenfaltenband |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB368418A (en) * | 1930-12-15 | 1932-03-10 | August Bunger | Improvements in or relating to curtain heading tapes |
| US2711847A (en) * | 1951-06-07 | 1955-06-28 | Kessler Mitchell | Method and means for forming pleats in draperies |
-
1963
- 1963-06-21 DE DEB72373A patent/DE1254837B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB368418A (en) * | 1930-12-15 | 1932-03-10 | August Bunger | Improvements in or relating to curtain heading tapes |
| US2711847A (en) * | 1951-06-07 | 1955-06-28 | Kessler Mitchell | Method and means for forming pleats in draperies |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1729930B1 (de) * | 1968-02-29 | 1972-06-08 | Alfons Haiber | Verbindung zwischen einem einen nach unten weisenden Buegel besitzenden Vorhangaufhaengekoerper und einem zwei parallele Reihen Aufhaengeschlaufen aufweisenden Gardinenfaltenband |
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