DE1243839B - Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl. - Google Patents
Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A47h
Deutsche Kl.: 34 e -12/05
Nummer: 1 243 839
Aktenzeichen: G45816X/34e
Anmeldetag: 25. Januar 1966
Auslegetag: 6. Juli 1967
Die Erfindung betrifft ein Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl. mit Kräuselfäden sowie Tragschlaufen,
durch welche in Abständen voneinander Rollringe oder Haken zur Befestigung der Vorhänge
an der Gardinenstange hindurchziehbar sind.
Um Vorhänge oder Gardinen aufzuhängen, sind Tragbänder mit Zieh- oder Kräuselfäden zur Erzielung
einer Fältelung bekannt. Durch die Tragschlaufen werden in Abständen die Rollringe oder Haken
durchgezogen und entweder an entsprechenden Rmgen der Gardinenstange befestigt oder direkt auf eine
sogenannte Schiene aufgezogen, so daß das Öffnen und Schließen der Gardinen und Vorhänge dadurch
ermöglicht ist, daß die Rollringe oder Haken bzw. besondere Ringe auf der Stange bzw. an der Schiene
entlanggeschoben werden können.
Der wesentliche Übelstand dieser vorbekannten Tragbänder besteht darin, daß selbst wenn das Aufhängen
mittels dieser Tragbänder einwandfrei durchgeführt ist, die Fältelung nicht immer gleichmäßig auf
die Gesamtlänge verteilt ist. Das Anpassen der Länge der Ziehfäden erfolgt dadurch, daß die Gardine oder
der Vorhang mit dem aufgenähten Tragband auf die Kräusel- oder Ziehfäden aufgeschoben wird und
nachdem die Länge abgepaßt ist, eine allmähliche Verteilung der Fältelung sorgfältig erfolgen muß.
Eine einwandfreie gleichmäßige Fältelung wird mit den vorbekannten Tragbändern deswegen nicht erzielt,
weil die Haken oder Rollringe, die sich in die Schlaufen einziehen lassen und demzufolge nur mit
dem Tragband, nicht aber mit dem Ziehfaden verbunden sind, sich im Verhältnis zueinander verschieben
können; so können auf einer Seite der Gardine oder des Vorhanges die Abstände der Haken oder
Rollringe dichter sein als auf der anderen Seite, und außerdem erfolgt auch eine Verschiebung des Tragbandes
auf den Kräuselfäden während der Benutzung der Gardine, so daß sich die Größe der Falten im
Laufe der Zeit ändert und Unregelmäßigkeiten hervorgerufen werden.
Man hat bereits versucht, diese relative Verschiebung einzuschränken, indem man den Gleitwiderstand
des Kräuselfadens auf dem Band dadurch vergrößert, daß man ihn öfter durch das Band wandern
läßt, und zwar von einer zur anderen Seite. Auch ist vorgeschlagen worden, rauhere Materialien zu verwenden,
aber der Anwendung dieser Mittel ist eine Grenze gesetzt, da ein zu großer Widerstand die
Fältelung verhindert oder stören könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tragband für Gardinen oder Vorhänge dieser Art zu
schaffen, bei welchem das unregelmäßige Verschieben Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl.
Anmelder:
Jean A. Ph. Gonon,
Saint-Just-Malmont, Haute-Loire (Frankreich)
Vertreter:
Dr. O. Loesenbeck und Dipl.-Ing. A. Stracke,
Patentanwälte, Bielefeld, Herforder Str. 17
Als Erfinder benannt:
Jean A. Ph. Gonon,
Saint-Just-Malmont, Haute-Loire (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 1. Februar 1965 (9101 Loire)
der Falten verhindert wird, wobei aber ein gutes Aufhängen der Vorhänge oder Gardinen und eine bequeme
Fältelung gewährleistet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß mindestens einer der Kräuselfäden, gleichmäßig auf seiner Länge verteilt,
Öffnungen aufweist, durch welche jeder Rollring oder Haken vor bzw. nach seiner Festlegung in
den Tragschlaufen des Bandes hindurchgreift. Bei Benutzung dieses Tragbandes führt man den Rollring
oder den Aufhängehaken, vor oder nachdem man ihn durch die Tragschlaufe hindurchgezogen hat,
durch eine Öffnung des Ziehfadens, so daß eine Relativverschiebung zwischen Tragband und Kräuselfaden
nicht mehr möglich ist. Jeder der Haken hält das Tragband genau im Verhältnis zum Kräuselfaden
fest.
Durch dieses Mittel der Anordnung von einem oder zwei derartigen Kräuselfäden im Tragband ist
der Haken mit dem Band verbunden, und die Fältelung kann sich nur zwischen zwei Haken verschieben,
deren maximale Entfernung aber unveränderlich ist. Der obere Teil des Vorhanges hat also eine Fältelung,
die gleichmäßig auf der ganzen Breite verteilt ist.
Ein wesentlicher Vorteil besteht auch noch darin, daß auch eine ungleichmäßige Fältelung nunmehr
ohne weiteres möglich ist, da beispielsweise an einer Seite des Vorhanges ohne weiteres eine engere Fältelung
festgelegt werden kann als auf der anderen Seite des Vorhanges. Das war mit den vorbekannten Tragbändern
nicht möglich, da die dichtstehenden Falten
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sich automatisch durch den Druck der Falten im Verhältnis zueinander wieder verteilt hätten, so daß eine
Engerstellung der Falten auf einer Seite auf die Dauer nicht fixierbar war.
Die schematische Zeichnung stellt als nicht einschränkendes Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung
dar; es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des Kräuselfadens allein, um seine Öffnungen zu zeigen,
F i g. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1,
F i g. 3 und 4 sind Seiten- und Vorderansicht eines Tragbandes, das nicht mit diesen Fäden gekräuselt ist,
F i g. 5 und 6 sind die gleichen Darstellungen eines gekräuselten Bandes mit Aufhängehaken, wovon
jeder in eine Öffnung jedes der Kräuselfäden und in eine Tragschlaufe des Bandes eingeführt ist und durch
diese hindurchgreift,
F i g. 7 zeigt in vergrößertem Maßstab einen durchgehenden Schnitt nach der Linie 7-7 der
Fig. 5.
Wie viele Gardinenbänder dieser Art weist das Tragband 2, das am oberen Rand eines Vorhanges
oder einer Gardine zu befestigen ist, Tragschlaufen 3 auf, die auf irgendeine Art und Weise hergestellt
sind. Das Band kann in an sich bekannter Weise auf die Gardine, den Vorhang od. dgl. aufgenäht werden,
Nach der Erfindung ist mindestens einer der Kräuselfäden 4 und 5 mit Öffnungen 6 bzw. 7 versehen,
durch welche man das Ende 8 eines Hakens 9 hindurchgehen lassen kann. Wenn das Tragband 2,
wie es meistens der Fall ist, mit zwei Kräuselfäden 4 und 5 versehen ist, geht das Ende 8 des Hakens 9
zuerst in die Öffnung 7 des Kräuselfadens 5, dann durch die Tragschlaufe 3 des Bandes 2 und danach
durch die Öffnung 6 des Kräuselfadens 4.
In dieser Weise ist das Band 2 durch jeden Haken 9 mit dem Kräuselfaden 4 und 5 verbunden.
Eine Relativbewegung von Band und Kräuselfaden im Verhältnis zueinander ist somit nur zwischen zwei
derartigen Haken möglich. Statt Haken können selbstverständlich auch Rollringe od. dgl. hindurchgezogen
werden; in diesem Fall müssen die Öffnungen 6 und 7 entsprechend groß sein.
Wenn der Vorhang oder die Gardine mit diesem
Tragband ausgerüstet ist, kann die Betätigung zum Öffnen und Schließen keinerlei Rutschen der Fältelung
verursachen, und ein guter und regelmäßiger Fall des Vorhanges ist gewährleistet.
Wie bereits erwähnt, besteht die Möglichkeit, bei entsprechender Anordnung der Öffnungen 6 und 7
an bestimmten für die Dekoration vorgesehenen Stellen die Falten dichter zu setzen als an anderen
ίο Stellen. Ein Ausgleich durch das Band selbst kann
nicht erfolgen, so daß stärker geraffte Teile auch in der stärkeren Raffung bleiben, selbst wenn der Vorhang
viel benutzt wird. Es lassen sich damit Dekorationseffekte erzielen, wie es mit vorbekannten Tragbändern
niemals erzielbar ist. Auch innerhalb der stärker oder weiter gestellten Falten bleibt der gleichmäßige
Fall des Vorhanges gewährleistet.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondem
umfaßt auch Variationen, insbesondere solche, wenn der Kräuselfaden keine Öffnungen aufweist,
sondern eine Kordel ist, die durch das Band hindurchgezogen ist, wesentlich ist lediglich, daß Mittel
vorhanden sind, um die Haken oder Rollringe an den Kräuselfaden zu befestigen. Bei einer Kordel bestände
die Möglichkeit, in die Windungen einzustoßen, und zwar jeweils mit dem Ende 8 des Hakens 9.
Claims (2)
1. Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl.
mit Kräuselfaden sowie Tragschlaufen, durch welche in Abständen voneinander Rollringe oder
Haken zur Befestigung der Vorhänge an der Gardinenstange bzw. an Gardinenschienen hindurchziehbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Kräuselfaden (4,5)
gleichmäßig auf seiner Länge verteilt Öffnungen (6, 7) aufweist, durch welche jeder Rollring oder
Haken (9) vor bzw. nach seiner Festlegung in den Tragschlaufen (3) des Bandes hindurchgreift.
2. Tragband nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß als Kräuselfaden Kordeln verwendet sind, durch die die Rollringe oder Haken
hindurchführbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 609/29 6. 67 © Biinüesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1243839X | 1965-02-01 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1243839B true DE1243839B (de) | 1967-07-06 |
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|---|---|---|---|
| DEG45816A Pending DE1243839B (de) | 1965-02-01 | 1966-01-25 | Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1243839B (de) |
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1966
- 1966-01-25 DE DEG45816A patent/DE1243839B/de active Pending
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