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DE1246771B - Unterdrueckung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturboeden - Google Patents

Unterdrueckung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturboeden

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Publication number
DE1246771B
DE1246771B DED35624A DED0035624A DE1246771B DE 1246771 B DE1246771 B DE 1246771B DE D35624 A DED35624 A DE D35624A DE D0035624 A DED0035624 A DE D0035624A DE 1246771 B DE1246771 B DE 1246771B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
soil
nitrogen
nitrification
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35624A
Other languages
English (en)
Inventor
Cleve Anthony Ingham Goring
Garden Grove
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Priority to DED35624A priority Critical patent/DE1246771B/de
Publication of DE1246771B publication Critical patent/DE1246771B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05GMIXTURES OF FERTILISERS COVERED INDIVIDUALLY BY DIFFERENT SUBCLASSES OF CLASS C05; MIXTURES OF ONE OR MORE FERTILISERS WITH MATERIALS NOT HAVING A SPECIFIC FERTILISING ACTIVITY, e.g. PESTICIDES, SOIL-CONDITIONERS, WETTING AGENTS; FERTILISERS CHARACTERISED BY THEIR FORM
    • C05G3/00Mixtures of one or more fertilisers with additives not having a specially fertilising activity
    • C05G3/90Mixtures of one or more fertilisers with additives not having a specially fertilising activity for affecting the nitrification of ammonium compounds or urea in the soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden Die Erfindung hat die Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden zum Gegenstand.
  • Große Mengen Stickstoff werden dem landwirtschaftlich genutzten Boden in Form von reduziertem anorganischem Stickstoff, z. B. in Form von Ammoniak oder Ammoniumionen als Ammoniumsalze, zugeführt. Viele Böden haben die Fähigkeit, den reduzierten Stickstoff zu binden und dadurch übermäßige Verluste durch Auslaugen zu verhindern. Jedoch wird der reduzierte Stickstoff durch die Wirkung der Bodenbakterien allmählich zur Nitratform oxydiert. Die Geschwindigkeit dieser Umwandlung hängt von vielen Faktoren einschließlich der Temperatur und der Natur des Bodens ab. Die hierbei gebildete Nitratform des Stickstoffs ist bekanntlich leicht löslich und wird vom Boden nicht in gleichem Maße wie die reduzierten Formen des Stickstoffs absorbiert. Dies führt nicht nur zu beträchtlichen Verlusten an Stickstoff durch die auswaschende Wirkung des Regens oder der Bewässerung, sondern bedingt auch die Notwendigkeit, wiederholt Stickstoffdüngemittel in bestimmten Zeitabständen während der Wachstumsperiode anzuwenden, um die Pflanzen mit ausreichenden Stickstoffmengen zu versorgen. Wenn die zusätzliche Anwendung von Stickstoffdüngemitteln nicht erfolgt oder nicht zur richtigen Zeit erfolgt, führt dies zu einer wesentlichen Abnahme der Erträge.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden neue Mittel zur Unterdrückung bzw. Regelung der Bodennitrifizierung vorgeschlagen, durch die die Nitrifizierung in Böden in der Weise geregelt wird, daß der Verlust an Stickstoff sehr wesentlich herabgesetzt wird.
  • Ein wesentlich größerer Mengenanteil der ausgestreuten Stickstoffdüngemittel wird für die Pflanzen nutzbar gemacht und von diesen tatsächlich genutzt. Ferner werden die meisten der zusätzlichen Stickstoffgaben während der Wachstumsperiode unnötig gemacht. So werden durch Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel zur Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden oder Düngemitteln wesentliche Einsparungen an Stickstoffgaben ermöglicht und höhere Erträge sowie bessere Qualitäten bei geringerem Aufwand an Düngemitteln und Arbeit erzielt. Dies gilt insbesondere für sandige Böden und bewässerte Wüstengebiete. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es also, die landwirtschaftliche Nutzung auf viele Gegenden auszudehnen, die bisher einer rentablen Bewirtschaftung nicht zugänglich waren wegen der außerordentlich großen Verluste an synthetischen Stickstoffverbindungen, die auf dieses Land ausgestreut wurden. Es ist bekannt, daß bestimmte organische Verbindungen die Nitrifizierung beeinflussen (Chemical Abstracts, 52, Spalte 6698i bis 6699b [1958]). Von den untersuchten Verbindungen verursacht das Natriumsalz von Pentachlorphenol die stärkste Unterdrückung der Nitrifizierung. Die Verbindungen nach vorliegender Erfindung wurden bisher im Zusammenhang mit einer Wirkung auf die Nitrifizierung nicht erwähnt.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 679 453 ist die Verwendung von Trichlormethylpyridinen als Unkrautvertilgungsmittel bekannt. Über einen Einfluß dieser Verbindungen auf die Nitrifizierung im Erdboden oder eine Verwendung mit reduzierten und/oder organischen Stickstoff enthaltenden Düngemitteln wird dort nichts berichtet. Zwischen einem Unkrautvertilgungsmittel und einem Mittel zur Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung im Boden bestehen große Unterschiede. Abgesehen davon, daß beiden Mitteln eine völlig andere Aufgabe zugrunde liegt, ist auch die Anwendung eine andere. Bei der Anwendung von Unkrautvertilgungsmitteln werden in der Regel nicht kurz vorher, gleichzeitig oder nachher Düngemittel ausgebracht.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Trichlormethylpyridine und deren Salze besonders geeignete Mittel zur Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden darstellen und die Stickstoffverluste nach der Düngung mit Ammoniak, Ammoniumsalzen oder organischen Stickstoffdüngemitteln wesentlich vermindern.
  • Erfindungsgemäß können die Trichlormethylpyridine und ihre Salze im Gemisch mit oder gemeinsam mit festen oder flüssigen Düngemittelmassen oder -lösungen verwendet werden, die reduzierten und../oder organischen Stickstoff, bevorzugt in Form von Ammoniak oder von Ammoniumsalzen, enthalten.
  • Die neuen Mittel werden zweckmäßig kurz. vor, gleichzeitig mit oder kurz nach dem Ausstreuen oder Verteilen der Düngemittel auf den Boden verwendet.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel können in Mengen angewendet werden, die nur 1 Gewichtsteil je Million Gewichtsteile Boden oder noch weniger entsprechen. Gewöhnlich werden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt, wenn die Mittel in Mengen angewendet werden, die nicht mehr als 50 Gewichtsteilen je 1 Million Teile Boden entsprechen, obwohl in Ausnahmefällen auch größere Mengen angewendet werden können. Diese Mengen lassen sich dem Boden leicht zuführen, wenn sie in den Düngemitteln in einer Konzentration enthalten sind, die mindestens 0,25 und bevorzugt 0,5 Gewichtsprozent - bezogen auf das Gewicht des in dem Düngemittel enthaltenen reduzierten Stickstoffs -entspricht.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel werden zweckmäßig den Stellen des Bodens einverleibt, die in der Nähe der Wurzeln der wachsenden Pflanzen liegen. Wenn es nicht erwünscht ist, die Mittel in Form einer Düngemittelmasse, z. B. eines Ammoniumsalzes, das das Mittel enthält, oder eines flüssigen Ammoniumdüngemittels mit Gehalten an den Mitteln anzuwenden, können sie auch in Form eines festen oder flüssigen Konzentrates, z. B. in Wasser oder im Gemisch mit einem festen, feingepulverten Trägerstoff; zur Anwendung kommen.
  • Die nach der Erfindung zu verwendenden Trichlormethylpyridine haben einen Pyridinkern, der durch mindestens eine Trichlormethylgruppe substituiert ist. Der Pyridinkern kann ferner andere Substituenten enthalten, z. B. Chlor- oder Methylgruppen, wie die Chlorierungsprodukte von Methylpyridinen, wie Lutidin, Collidin und Picolin. Geeignete Salze sind die Hydrochloride, Nitrate, Sulfate und Phosphate. Diese Verbindungen sind meistens ölige Flüssigkeiten oder feste kristalline Substanzen, die sich leicht und bequem in der Düngemittelmasse und bzw. oder in dem Boden oder einem anderen Wachstumsmedium verteilen lassen.
  • Die erfindungsgemäß zu verwendenden Trichlormethylpyridine entsprechen der allgemeinen Formel worin jedes X Wasserstoff, eine Methylgruppe oder Chlor bedeutet und na und n ganze Zahlen sind, deren Summe 5 beträgt.
  • Durch die erfindungsgemäßen Mittel wird die Nitrifizierung von Ammoniumstickstoff im Boden zu Nitratstickstoff unterdrückt und damit der rasche Verlust von Ammoniumstickstoff aus dem Boden verhindert. Ferner ist bei geeigneter Verteilung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe diese Hemmwirkung auf die Umwandlung von Ammoniumstickstoff zu Nitratstickstoff über eine längere Zeit wirksam. Der Ammoniumstickstoff kann aus zugesetzten Ammoniumstickstoffdüngemitteln stammen oder im Boden durch Umwandlung von den darin befindlichen, organischen Stickstoff enthaltenden Bestandteilen gebildet werden oder als Bestandteil von organischen Düngemitteln zugesetzt werden.
  • Eine wirksame Dosierung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe im Boden oder in Wachstumsmedien ist wesentlich. Im allgemeinen werden gute Ergebnisse erzielt, wenn das Wachstumsmedium mit den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge von 0,5 bis 150 oder mehr Gewichtsteilen des wirksamsten Mittels und 2 bis 250 oder mehr Gewichtsteilen an anderen Mitteln je 1 Million Gewichtsteile Wachstumsmedium versetzt wird. Bei der Anwendung auf dem Felde können die erfindungsgemäßen Wirkstoffe in dem Boden in einer Menge von mindestens 220 g/ha bis zu mindestens 560 g/ha innerhalb eines derartigen Bodenquerschnittes verteilt werden, daß darin eine wirksame Konzentration an dem Wirkstoff vorhanden ist. Gewöhnlich werden die erfindungsgemäßen Wirkstoffe bevorzugt bis zu einer Tiefe von mindestens 5 cm unterhalb der Bodenoberfläche und in einer Menge von mindestens 560 g je Hektar Boden verteilt. Durch Verteilen sehr großer Mengen in den Wachstumsmedien kann eine Hemmung der Nitrifizierung bis zu vielen Monaten Dauer erzielt werden. Die Konzentration an erfindungsgemäßen aktiven Mitteln wird schließlich durch Zersetzung im Boden auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können auch vor dem Aussäen oder Auspflanzen der gewünschten Pflanzenart in dem Wachstumsmedium verteilt werden.
  • Es kann auch der Boden in der Wurzelzone von wachsenden Pflanzen mit den erfindungsgemäßen Wirkstoffen in einer ausreichenden Menge behandelt werden, um die Nitrifizierung zu hemmen, aber nicht das Pflanzenwachstum zu schädigen. In diesem Fall werden die Verbindungen dem Boden in einer Menge von nicht mehr als etwa 50 bis 100 Gewichtsteilen je 1 Million Gewicbtsteile Boden zugesetzt.
  • Der Boden kann auch mit den Verbindungen nach der Ernte oder nach der Brache behandelt werden, um einen raschen Verlust an Ammoniumstickstoff zu verhindern und den durch Umwandlung von organischen Stickstoffverbindungen gebildeten Ammoniumstickstoff anzusammeln. Dadurch bleibt der Bodenstickstoff für die nächste Wachstumsperiode erhalten.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können im Gemisch mit einem oder mehreren Zusatzstoffen oder Bodenbehandlungsmitteln einschließlich Wasser, Erdöldestillaten oder anderen flüssigen Trägerstoffen, oberflächenaktiven Dispergiermitteln, feinteiligen inerten festen Stoffen und Stickstoffdüngemitteln dem Boden zugesetzt werden. Die erforderliche Menge an erfindungsgemäßem Wirkstoff kann dem Wachstumsmedium z. B. in 4 bis 1891 organischem Lösungsmittel als Trägerstoff, in 6 bis 102,1951 oder mehr wäßrigem Trägerstoff gelöst oder suspendiert, oder im Gemisch mit etwa 18 bis 1800 kg festem Trägerstoff je Hektar zugeführt werden. Wenn ein organisches Lösungsmittel als Trägerstoff verwendet wird, kann es weiter in dem oben angegebenen Volumen an wäßrigem, flüssigem Trägerstoff dispergiert werden.
  • Die Konzentration der erfindungsgemäßen Mittel kann zwischen 0,0005 oder 0,001 und 95 Gewichtsprozent in der Mischung, Lösung, Suspension oder Dispersion schwanken, je nachdem, ob die Mittel zur unmittelbaren Behandlung dienen oder als Konzentrat verwendet «erden und ob sie in fester oder flüssiger Form angewendet werden. Bei wäßrigen flüssigen Behandlungsmitteln werden Konzentrationen von 0,0005 bzw. 0,001 bis 0,25 Gewichtsprozent an erfindungsgemäßem Wirkstoff bevorzugt. Die Konzentration der erfindungsgemäßen Wirkstoffe in organischen Lösungsmitteln kann 2,00/" oder weniger und bis 50 Gewichtsprozent oder mehr betragen. Flüssige Konzentrate können gewöhnlich 2,5 bis 50 Gewichtsprozent an den erfindungsgemäßen Wirkstoffen enthalten. Feste Massen können die erfindungsgemäßen Wirkstoffe in Konzentrationen bis zu 95 Gewichtsprozent an aktiver Verbindung enthalten. Behandlungsmittel enthalten bevorzugt 0,004 bis 10 Gewichtsprozent an erfindungsgemäßen Wirkstoffen. Feste Konzentrate können 2,5 bis 95 °/o an den Trichlormethylpyridinen oder deren Salzen enthalten.
  • Flüssige Behandlungsmittel, die die gewünschten Mengen an den erfindungsgemäPen Wirkstoffen enthalten, können hergestellt werden, indem die letzteren in einem oder mehreren flüssigen Trägerstoffen, z. B. Wasser oder organischen Lösungsmitteln, in Gegenwart oder Abwesenheit eines geeigneten oberflächenaktiven Dispergier- oder Ernulgiermittels dispergiert oder gelöst werden. Geeignete organische Lösungsmittel sind Aceton, Diisobutylketon, Methanol, Äthanol, Isopropylalkohol, Diäthyläther, Toluol, Methylenchlorid, Chlorbenzol und Erdöldestillate. Bevorzugte organische Lösungsmittel sind solche, die so flüchtig sind, daß sie nur wenig bleibenden Rückstand im Boden hinterlassen. Wenn die Lösungen der erfindungsgemäßen Wirkstoffe in organischem Lösungsmitteln weiter zu wäßrigen Dispersionen verdünnt werden sollen, werden als Lösungsmittel Aceton und die Alkohole bevorzugt. Wenn der flüssige Trägerstoff allein aus organischen Lösungsmitteln besteht, sind besonders zweckmäßige Trägerstoffe die Erdöldestillate, die fast vollständig unterhalb 204'=C bei Atmosphärendruck sieden und einen Flammpunkt oberhalb etwa 27°C haben. Dispergier- und Emulgiermittel, die in flüssigen Behandlungsmitteln verwendet werden können, sind Kondensationsprodukte von Alkylenoxyden mit Phenolen und organischen Säuren, Alkylarylsulfonate, Polyoxyalkylenderivate von Sorbitanestern, komplexe Ätheralkohole, Mahoganyseifen u. dgl. m. Die oberflächenaktiven Mittel können gewöhnlich in einer Menge von 1 bis 20 Gewichtsprozent des erfindungsgemäßen Wirkstoffes angewendet werden.
  • Feste Massen, die die aktiven erfindungsgemäßen Wirkstoffe enthalten, können durch Dispergieren der letzteren in feinteiligen inerten festen Trägerstoffen, wie Talkum, Kreide, Gips, Vermiculit, Bentonit u. dgl., Fullererde, Attapulgit und anderen Tonen, verschiedenen festen Dispergiermitteln und festen Düngemittelmassen hergestellt werden.
  • Bei Einarbeitung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe in Düngemitteln, z. B. durch Dispergieren, kann die erhaltene Düngemittelmasse als solche angewendet werden oder z. B. durch Verdünnen mit weiterem Stickstoffdüngemittel oder mit inerten festen Trägerstoffen zu einer Masse modifiziert werden, die die gewünschte Menge an aktivem Wirkstoff für die Bodenbehandlung enthält. Ferner kann eine wäßrige Dispersion der Mischung von erfindungsgemäßen Wirkstoffen und Düngemitteln hergestellt und dem Wachstumsmedium zugeführt werden.
  • Es ist erwünscht, daß die erfindungsgemäßen Wirkstoffe in Düngemittelmassen, die aus einem reduzierten Stickstoff enthaltenden Düngemittel bestehen, in einer Menge von mindestens 0,25 bzw. 0,5 Gewichtsprozent, je nach der Wirksamkeit der Verbindung oder der Verbindungen, bezogen auf das Gewicht des in dem Düngemittel in Form von reduziertem Stickstoff enthaltenen Stickstoffs, enthalten sind. Die bevorzugten Mengen können bis zu 25 Gewichtsprozent oder mehr, auf reduzierten Stickstoff bezogen, betragen. Wenn also eine Düngemittelmasse sowohl reduzierten Stickstoff als auch andere Stickstoffarten enthält, wie z. B. Ammoniumnitrat-Düngemittel, wird die Menge der erfindungsgemäßen Wirkstoffe auf das Gewicht des in dem Ammoniumanteil enthaltenen Stickstoffs bezogen.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe oder die diese enthaltenden Massen oder Lösungen, Suspensionen und Dispersionen können mechanisch mit dem Boden vermischt werden, auf die Oberfläche des Bodens verteilt und dann bis zu der gewünschten Tiefe in den Boden eingeeggt oder eingewalzt werden oder in einem flüssigen Trägerstoff gelöst, suspendiert oder dispergiert, z. B. durch Verspritzen, Besprühen oder Bewässern, dem Boden einverleibt werden. Wenn die Verteilung durch Zugabe der erfindungsgemäßen Wirkstoffe mit dem zur Bewässerung des Bodens dienenden Wasser erfolgt, schwankt die verwendete Wassermenge je nach dem Feuchtigkeitsgehalt des Bodens, um eine Verteilung der erfindungsgemäßen Mittel zu der gewünschten Tiefe zu erzielen. Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe lassen sich leicht und bequem durch Bewässern der Kulturböden bis zu einer Tiefe von 60 bis 120 cm verteilen.
  • Die Wirkstoffe nach der Erfindung bewirken eine wesentlich stärkere Unterdrückung der Nitrifizierung als z. B. das obenerwähnte Natriumsalz von Pentachlorphenol. Zum Nachweis der stärkeren Wirkung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe gegenüber dem Natriumsalz des Pentachlorphenols wurden die folfenden Vergleichsversuche durchgeführt: Die Testverbindungen wurden in Aceton aufgelöst. Dann wurde diese Lösung mit Wasser, das Ammoniumsulfat enthielt, verdünnt. Eine Probe von 50 g lufttrockener Erde wurde in eine Petrischale gebracht, und ein gleicher Teil der verdünnten Lösung mit bestimmten Gehalten an den Testverbindungen pro Million Gewichtsteile Erde wurde gleichmäßig auf der Oberfläche der Erde verteilt. Die Schale wurde verschlossen und bei 25°C gehalten. Nach 2 Wochen wurde die Bildung von Nitrat- und Nitritstickstoff unter Benutzung von Diphenylaminreagens bestimmt.
  • Der Prozentsatz der Nitrifizierungsunterdrückung wurde nach der Formel errechnet, in der a = Nitrat-N = Nitrit-N ist, der in der nur (NH,)ZSO,, enthaltenden Erde gebildet wurde, und 6 = Nitrat-N + Nitrit-N ist, der in der (NH4)2S0, und die Testverbindung enthaltenden Erde gebildet wurde.
    Ange- °/°
    Testverbindung wandte Hemmung
    Menge der Nitri-
    PPm Vierung
    Bekannte Verbindung (Chem.Abstr.,
    52, 6698 i [1958]) .............. 25 85
    Na-Pentachlorphenolat ......... 10 63
    Erfindungsgemäße Verbindungen
    2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin . . 10 95
    5-Chlor-2-(trichlormethyl)-
    pyridin .................... 5 95
    3,4,5-Trichlor-2-(trichlormethyl-
    pyridin .................... 5 80
    2-(Trichlormethyl)-pyridin ...... 5 90
    Beispiel l Eine wäßrige Ammoniumdüngemittellösung, die 500 Gewichtsteile Stickstoff und 50 Gewichtsteile 2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin je 1 Million Teile wäßriges Medium enthielt, wurde durch Dispergieren einer 4°/uigen (Gewicht je Volumen des Lösungsmittels) Lösung von 2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin in Aceton in einer wäßrigen Ammoniumsulfatlösung hergestellt. (Die Stickstoffmenge ist in allen Beispielen auf den in reduzierter Form in dem Düngemittel enthaltenen Stickstoff bezogen.) Die auf diese Weise hergestellte Lösung wurde zum Behandeln von Saatparzellen, die aus sandigem Lehm mit einem pH-Wert von etwa 8 bestanden, verwendet, der praktisch keine organische Substanz enthielt und vom Nitrit- und Nitratstickstoffgehalt durch gründliches Auswaschen befreit worden war. Bei der Behandlung wurde der Boden der Saatbeete mit der Lösung getränkt, und der Boden in den Beeten wurde gründlich durchgemischt, um eine praktisch gleichmäßige Verteilung der Lösung in dem Boden zu gewährleisten. Die Menge der Lösung wurde so bemessen, daß 100 Gewichtsteile Stickstoff und 10 Gewichtsteile 2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin auf 1 Million Gewichtsteile Boden kamen. Bei einem Vergleichsversuch wurden andere Saatbeete, die in gleicher Weise vorbehandelt worden waren, mit einer gleichen wäßrigen Düngemittellösung gedüngt, die die gleiche Menge Aceton und Ammoniumsulfat, aber kein 2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin enthielt. Die Lösung wurde in einer Menge aufgebracht, die der gleichen Stickstoffkonzentration im Boden wie bei Verwendung der 2,6-Bis-(trichlormethyl)-pyridin enthaltenden Lösung entsprach. Die Temperatur aller Saatbeete wurde während der Untersuchungszeit bei etwa 21'C gehalten.
  • In verschiedenen Zeitabständen nach der Behandlung wurden Bodenproben aus den verschiedenen Saatbeeten entnommen und das Ausmaß der Nitrifizierung des zugesetzten Ammoniumsulfatdüngemittels durch Bestimmung des Gesamtgehaltes an Nitrat- und Nitritstickstoff ermittelt. Die Bestimmung erfolgte durch Extrahieren des Nitrats und Nitrits aus dem Boden mit einer gesättigten Calciumsulfatlösung, durch Farbentwicklung in der klaren überstehenden Lösung des Auszugs mit Diphenylamin in Schwefelsäure und Vergleichen der Farbe mit einer Standardlösung, die bekannte Konzentrationen an Nitrat- und Nitritionen enthielt. Dieses Verfahren ist ähnlich wie das in aColorimetric Methods of Analysis« von F. D. S n e 11 und C. T. S n e 11 , D. Van Nostrand Company, Inc., Bd. 11, 2. Auflage, S. 801, beschriebene Verfahren.
  • Die Nitrifizierung des zugesetzten Ammoniumsulfates in Prozent in verschiedenen Zeitabständen ist in der folgenden Tabelle angegeben.
    Tabelle 1
    Zeit °/° Nitrifizierung
    nach der Boden behandelt mit Boden
    Behandlung Ammoniumsulfat behandelt mit
    in Tagen -f- 2,6-Bis-(trichlor- Ammomumsulfat
    methyl)-pyridin (Vergleichsversuch)
    7 0 100
    21 0 100
    35 0 100
    49 0 100
    70 0 100
    88 0 100
    105 5 100
    119 5 100
    Beispiel 2 Ammoniumsulfat und eine Acetonlösung, die 4°/0 (Gewicht je Volumen des Lösungsmittels) an verschiedenen (Trichlormethyl)-pyridinverbindungen enthielt, wurden in Wasser zu wäßrigen Lösungen, Suspensionen oder Dispersionen verteilt, die 1000 Gewichtsteile Stickstoff und 50 Gewichtsteile einer (Trichlormethyl)-pyridinverbindung je 1 Million Gewichtsteile des fertigen Gemisches enthielten. Die Lösungen od. dgl. wurden auf Saatbeete von sandigem Lehmboden wie im Beispiel 1 in solcher Menge aufgebracht, daß 200 Gewichtsteile Stickstoff und 10 Gewichtsteile Pyridinverbindung auf 1 Million Gewichtsteile Boden kamen. Ein Vergleichsversuch wurde gleichzeitig auf anderen Saatbeeten gleicher Bodenart ausgeführt, bei dem eine gleiche wäßrige Düngemittellösung verwendet wurde, die aber keine (Trichlormethyl)-pyridinverbindung enthielt.
  • In verschiedenen Zeitabständen nach der Behandlung wurden Bodenproben aus den verschiedenen Saatbeeten auf ihren Gehalt an Nitrit- und Nitratstickstoff untersucht, und die Nitrifizierung des Ammoniumsulfates in Prozent wurde ermittelt. Die verwendeten Bodenbehandlungsmittel und die Nitrifizierung nach den verschiedenen Beobachtungszeiträumen in Prozent sind in Tabelle II angegeben.
    Tabelle 1I
    °/° Nitrifizierung
    nach der
    Dem Ammoniumsulfat zugesetztes angegebenen Zeit
    Halogenalkylpyridin in
    27 63 84
    Tagen
    3,4-Dichlor-2-(trichlormethyl)-
    pyridin .................... 5 10I 15
    3,4,5-Trichlor-2-(trichlormethyl)-
    pyridin .................... 5 10 . 10
    2-(Trichlormethyl)-pyridin ..... 5 15 38
    Chlor-2,6-bis-(trichlormethyl)-
    pyridin* ................... 10 10 15
    Ohne (Blindprobe) ............ 100 100 100
    * Bei 136 bis 138°C (1 mm Hg) siedendes Produkt der Photo-
    chlorierung von 2,6-Lutidin.
    Beispiel 3 Ammoniumsulfat und eine Acetonlösung, die 20/, (Gewicht je Volumen des Lösungsmittels) eines Gemisches von 2,4,6-Tris-(trichlormethyl)-pyridin und 3-Chlor-2,4,6-tris-(trichlormethyl)-pyridin mit einem Siedebereich von 152 bis 186°C bei 4,7 mm Hg wurden in Wasser zu einem wäßrigen Mittel verteilt, das 500 Gewichtsteile Stickstoff und 25 Gewichtsteile des Gemisches der (Trichlormethyl)-pyridinverbindungen je 1 Million Gewichtsteile des fertigen Gemisches enthielt. Diese Mischung wurde auf sandigen Lehmboden in solcher Menge aufgebracht, daß 100 Gewichtsteile Stickstoff und 5 Gewichtsteile des Gemisches von (Trichlormethyl)-pyridinverbindungen auf 1 Million Gewichtsteile Boden kamen.
  • In Zeitabständen wurden Bodenproben aus den verschiedenen Saatbeeten entnommen und auf ihren Gehalt an Nitrit- und Nitratstickstoff untersucht, und die prozentuale Nitrifizierung des Ammoniumsulfates wurde bestimmt. Nach 7 Tagen wurde ein Nitrifizierungsgrad von 0 °/o ermittelt. Bei einem gleichzeitig ausgeführten Vergleichsversuch auf anderen Saatbeeten mit einer gleichen wäßrigen Düngemittellösung, die aber keine (Trichlormethyl)-pyridinverbindung enthielt, wurden 100 °/o Nitrifizierung ermittelt. Beispie14 Eine feste Düngemittelmasse wurde wie folgt hergestellt: 1. Ein Inhibitorbestandteil wurde hergestellt, indem (a) 0,2 g 5-Chlor-2-(trichlormethyl)-pyrindin und 0,3 g Attapulgit vermischt und vermahlen wurden, (b) 1,5 g Pyrophyllit zugesetzt wurden und das erhaltene Gemisch vermahlen wurde, bis eine feingepulverte gleichmäßige Masse entstanden war.
  • 2. EinDüngemittelbestandteilwurde hergestellt,indem in der Hammermühle ein Gemisch aus 50 Gewichtsteilen Ammoniumsulfat und 50 Gewichtsteilen Pyrophyllit zu einer feinen, gleichmäßigen Masse verarbeitet wurde.
  • 3. Der Inhibitorbestandteil und der Düngemittelbestandteil wurden in verschiedenen Mengenverhältnissen auf einer Walzenmühle zu einer Bodenbehandlungsmasse vermischt, die 5-Chlor-2-(trichlormethyl)-pyridin in verschiedenen Konzentrationen, ausgedrückt in Prozent des Stickstoffgehaltes in der Masse, enthielt. Diese Massen wurden verwendet, um verschiedene Beete mit sandigem Lehmboden zu düngen, der praktisch keine organischen Bestandteile enthielt und den pH-Wert 8 aufwies. Der verwendete Boden war zuvor ausgewaschen worden, um allen darin enthaltenen Nitrat- und Nitritstickstoff zu entfernen. Den verschiedenen Beeten wurden ausreichende Wassermengen zugesetzt, um dem Boden in den Beeten einen verschiedenen Feuchtigkeitsgehalt zu geben. Die Beete wurden an den zu bepflanzenden Stellen gedüngt, indem Vertiefungen hergestellt wurden und in diese die Düngemittelmasse gegeben und dann mit Boden bedeckt wurde. Die Menge der Behandlungsmasse wurde so bemessen, daß 160 Gewichtsteile Stickstoff auf 1 Million Gewichtsteile Boden kamen. Der Boden wurde 3 Wochen lang bei 21 bis 29°C gehalten. Nach Ablauf dieser Zeit wurden Bodenproben auf ihren Gehalt an Nitrat- und Nitritstickstoff untersucht, um das Ausmaß der Nitrifizierung des zugesetzten Ammoniumsulfats zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden mit Vergleichsversuchen verglichen, bei denen der Düngemittelmasse kein 5-Chlor-2-(trichlormethyl)-pyridin zugesetzt worden war. Die Ergebnisse zeigt Tabelle III.
    Tabelle 111
    Konzentration an 5-Chlor- oho Ein- o
    2-(trichlormethyl)-pyridin geuchtig- wirk@ngs-
    in Prozent, bezogen auf l#itrifl-
    den in der Masse ent- keit im zeit in zierung
    haltenen Stickstoff Boden Tagen
    10 20 22 10
    0 (Vergleich) 20 22 88
    5 20 21 10
    0 (Vergleich) 20 21 80
    2 20 22 10
    0 (Vergleich) 20 22 70
    Beispiel s Eine feste Düngemittelmasse wurde hergestellt, indem erstens 1,0 Gewichtsteil 2-(Trichlormethyl)-pyridin mit 1,5 Gewichtsteilen Attapulgit vermahlen wurde, zweitens dieses Gemisch mit der dreifachen Menge seines Gewichtes an Pyrophylit vermischt und drittens das erhaltene Gemisch mit der neunfachen Menge seines Gewichts an einem Gemisch aus 50 Teilen Ammoniumsulfat und 40 Teilen Pyrophyllit vermischt wurde. Diese Behandlungsmasse enthielt 1 Gewichtsprozent 2-(Trichlormethyl)-pyridin und 50 Gewichtsprozent Ammoniumsulfat.
  • Töpfe wurden zum Bepflanzen vorbereitet und mit 500g sandigem Lehm mit dem pH-Wert 8 und 4 °/o Feuchtigkeitsgehalt gefüllt. 200 ccm einer Phosphorsäurelösung, die 500 Gewichtsteile Phosphor je 1 Million Teile Medium enthielt, wurden über den Boden versprüht. Der Boden wurde dann trocknen gelassen. Darauf wurde in der Mitte jedes Topfes ein 1,9 bis 2,5 cm tiefes Loch gegraben, und 2 g der oben beschriebenen festen Düngemittelmasse wurden hineingetan. Die Löcher wurden durch Zusammendrücken der Erde geschlossen. Der in dieser Weise behandelte Boden enthielt 40 Gewichtsteile 2-(Trichlormethyl)-pyridin und 400 Gewichtsteile Stickstoff je 1 Million Gewichtsteile Boden. Die Töpfe wurden dann mit Papier bedeckt, um die Verdunstung zu verringern, und 5 Wochen im Temperaturbereich von 21 bis 27°C gehalten. Nach Ablauf dieser Zeit wurde der Boden in den Töpfen mit 15 cm Wasser ausgewaschen und dann mit vier Tomatenpflanzen je Topf bepflanzt. Nach einer Wachstumsperiode von 48 Tagen wurden die oberirdischen Teile der Pflanzen am Boden abgeschnitten, und das durchschnittliche Frischgewicht in Gramm je Topf wurde bestimmt.
  • Ein Vergleichsversuch wurde gleichzeitig ausgeführt, wobei der Boden in den Töpfen ebenso mit einer Düngemittelmasse behandelt wurde, die aber kein 2-(Trichlormethyl)-pyridin enthielt. Das Durchschnittsgewicht der Pflanzen bei beiden Versuchen ist in Tabelle IV angegeben.
    Tabelle IV
    Gewicht
    der frischen `
    Tomaten-
    Behandlungsmasse pflanzen-
    oberteile
    in Gramm
    je Topf
    Phosphorsäure + Ammoniumsulfat-
    2-(Trichlormethyl)-pyridin ......... 28,7
    Phosphorsäure -I- Ammoniumsulfat
    (Vergleichsversuch) .............. 11,3

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verwendung eines oder mehrerer Trichlormethylpyridine oder deren Salze als Mittel zur Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden und zur wesentlichen Verminderung der Stickstoffverluste bei der Düngung mit Ammoniak, Ammoniumsalzen oder organischen Stickstoffdüngemitteln.
  2. 2. Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel im Gemisch mit oder gemeinsam mit Düngemitteln, die reduzierten und/oder organisch gebundenen Stickstoff enthalten, verwendet werden.
  3. 3. Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel kurz vor, gleichzeitig mit oder kurz nach dem Ausstreuen oder Verteilen der Düngemittel auf den Boden verwendet werden.
  4. 4. Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel in Mengen von mindestens 0,5 Gewichtsteilen, insbesondere 1 bis 50 Gewichtsteilen je 1 Million Gewichtsteile Boden (0,5 bis 50 ppm) verwendet werden.
  5. 5. Unterdrückung bzw. Regelung der Nitrifizierung in Kulturböden nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel den Düngemitteln in Mengen von mindestens 0,25 Gewichtsprozent, insbesondere mindestens 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf den Gehalt an reduziertem und/oder organisch gebundenem Stickstoff in den Düngemitteln, beigemischt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1051874, 1092 491, 1091 810, 1009 422, 1005 784, 1014 380, 1039 779; USA.-Patentschriften Nr. 2 679 453, 2 970 939.
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