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DE1241660B - UEberdachter Langreuter - Google Patents

UEberdachter Langreuter

Info

Publication number
DE1241660B
DE1241660B DE1966B0085516 DEB0085516A DE1241660B DE 1241660 B DE1241660 B DE 1241660B DE 1966B0085516 DE1966B0085516 DE 1966B0085516 DE B0085516 A DEB0085516 A DE B0085516A DE 1241660 B DE1241660 B DE 1241660B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ropes
roof
frame
bores
tarpaulin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966B0085516
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Konrad Buck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DR KONRAD BUCK
Original Assignee
DR KONRAD BUCK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DR KONRAD BUCK filed Critical DR KONRAD BUCK
Priority to DE1966B0085516 priority Critical patent/DE1241660B/de
Publication of DE1241660B publication Critical patent/DE1241660B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/12Racks for drying purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

DEUTSCHES WTTWt PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 45 e - 25/12
Nummer: 1241 660
Aktenzeichen: B 85516III/45 e
1 241 660 Anmeldetag: 24. Januar 1966
Auslegetag: 1. Juni 1967
Die Erfindung betrifft einen überdachten Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein abnehmbares Dach und ein aus zueinander parallel verlaufender Seilen bestehendes Traggerüst aufweist.
Es ist bereits eine Dachheinze bekannt, die aus wenigstens vier Tragpfosten besteht, welche paarweise durch Dachbügel miteinander verbunden sowie mit Tragorganen versehen sind, die zum Auflegen von Quer- und Längslatten bestimmt sind, während das aus einer flexiblen, wasserdichten und lichtdurchlässigen Plane bestehende Dach an den Dachbügeln lösbar befestigt ist. Die bekannte Dachheinze hat den Nachteil, daß in ihrer längeren Ausführung, bei der mehr als zwei Lagen Längslatten in der Längsrichtung aufeinanderfolgen, die im Innern der Reihe liegenden Lagen von Längslatten beim Leeren der Dachheinze in mühsamer und zeitraubender Handarbeit einzeln aus dem daraufliegenden Futter herausgenommen werden müssen, wobei Blattverluste durch Abbrökkeln entstehen.
Ferner ist bereits eine Vorrichtung zum Trocknen von landwirtschaftlichem Gut bekannt, bei der die Drahtgeflechtbahnen auf an den Rammpflöcken angeordneten Konsolen übereinander angeordnet sind, wobei das zu trocknende Gut auf die Drahtgeflechtbahnen gelegt wird. Diese bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß sich die Drahtgeflechtbahnen nur schwer aus dem getrockenten Gut herausziehen lassen und daß Teile des getrockneten Gutes zwischen den Maschen der Drahtgeflechtbahnen hängenbleiben können. Beim Herausziehen der Drahtgeflechtbahnen aus dem Trockengut werden außerdem Pflanzenteile zerrieben, die dann verlorengehen.
Es ist auch ein Reuter zum Trocknen von Grünfutter auf Böcken bekannt, bei dem ein Tragnetz für das Mahdgut in etwas vorstehende Stifte der Tragstangen eingehakt wird. Tragnetze haben dieselben Nachteile wie Drahtgeflechtbahnen.
Bekannt sind auch ein Drahtreutergerät und eine Vorrichtung zum Lüften oder Trocknen von Gras, die aus einer Reihe von Pfosten und einer Anzahl von waagerecht verlaufenden Tragdrähten oder Tragseilen bestehen. Da die Tragdrähte bzw. Tragseile nur übereinander angeordnet sind, muß die geringe Auflagefläche in den einzelnen Schichten als nachteilig und arbeitserschwerend bezeichnet werden. Nachteilig ist auch, daß jeder einzelne Tragdraht bzw. jedes Tragseil dieser Vorrichtungen am einen Ende eine Klemmvorrichtung und am anderen Ende eine Spannvorrichtung benötigt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die bekannten überdachten Langreuter so auszugestalten, Überdachter Langreuter
Anmelder:
Dr. Konrad Buck, Straßdorf, Wallenstr. 157
Als Erfinder benannt:
Dr. Konrad Buck, Straßdorf
daß sämtliche Seile eines Traggerüstes bei möglichst geringen Arbeitsaufwand und möglichst geringer mechanischer Einwirkung auf das Trockengut herausgezogen werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seile des Traggerüstes in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am einen Ende mit Karabinerhaken an einer mit Verankerungsseilen verankerten Verbindungsplatte eingehängt sind und am anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen verankerten Quetschvorrichtung befestigt sind, wobei das Traggerüst mittels einer hinter der Verbindungsplatte angeordneten Trommel aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß sämtliche Seile eines Traggerüstes leicht und schnell aus ihrer gemeinsamen Quetschvorrichtung gelöst, gemeinsam aus dem getrockneten Gut herausgezogen und aufgewickelt werden, wobei sie mechanisch nur wenig auf das Trockengut einwirken, so daß dieses vor Bröckelverlusten fast vollständig bewahrt bleibt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Abb. 1 und 2 den überdachten Langreuter mit seinen beiden Enden, perspektivisch,
Abb. 3 die Teile eines Gestelles aus der Längsrichtung des überdachten Langreuters,
709 588/94
A b b. 4 die Breitseite eines Zweifußes, Ende auf der entsprechenden Strebe 6 des zugehöri-
A bb. 5 den Zweifuß von oben, gen Zweifußes 2 auf.
Ab b. 6 den Pflock von der Seite, Das Dach 22 setzt sich aus der Plane oder Folie 23
A b b. 7 das Gestell mit tief eingesetztem Dach- und Verstärkungsstreifen 24 an ihrer Unterseite sorahmen aus der Längsrichtung des Langreuters, 5 wie aus der Anbindevorrichtung zusammen. Die Plane
Abb. 8 den Dachrahmen von oben, oder Folie 23 und die Verstärkungsstreif en 24 be-
A b b. 9 das Gestell mit hoch eingesetztem Dach- stehen aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten rahmen, Material. Auf den Verstärkungsstreif en 24 an der
A b b. 10 das Dach von unten, Unterseite der Plane oder Folie 23 sind als Teil der
Abb. 11 einen Querschnitt durch das Dach am io Anbindevorrichtung Streifen25 aus Kunststoff oder Rand der Schmalseite, anderem geeigneten Material in der Weise befestigt,
Abb. 12 einen Längsschnitt durch das Dach an daß jeweils auf ein kurzes Stück26 des Streifens25, einem Streifen, das am Verstärkungsstreifen 24 befestigt ist, ein loses
Abb. 13 einen Längsschnitt durch das Dach zwi- Stück27 folgt. Zwischen Verstärkungsstreifen 24 und sehen zwei Verstärkungsstreifen, 15 losen Stücken 27 verbleiben Durchlässe 28. An losen
A b b. 14 und 15 das Traggerüst von oben, Stücken 27 werden Schnüre 29 aus Kunststoff oder
Abb. 16 und 17 das Seil, anderem geeigneten Material angebunden, mittels
Abb. 18, 19 und 20 Querschnitte durch die deren das Dach22 an den Dachrahmen3 befestigt Quetschvorrichtung an verschiedenen Stellen, wird.
A b b. 21 die Kurbel, 20 Das Traggerüst 19 besteht aus der Verbindungs-
Ab b. 22 eine Unterlage mit Rillen, platte 30, Seilen 31, der Quetschvorrichtung 32, VerA b b. 23 den Anbindepflock, ankerungsseilen 33 und Anbindepflöcken 34. Die Ver-
Ab b. 24 die Trommel im Querschnitt, bindungsplatte 30 weist zahlreiche Bohrungen 35 auf,
A b b. 25 die Vorderansicht der Trommel mit an- die in einer Reihe liegen und zum Einhängen der am gehängter Verbindungsplatte und Seilen. 25 Ende der Seile 31 befestigten Karabinerhaken 36 die-
Der überdachte Langreuter besteht aus in einer nen. An den Bohrungen 37 der Verbindungsplatte 30 Reihe aufgestellten Gestellen 1, einem abnehmbaren werden Verankerungsseile 33 befestigt, die mit ihrem Dach 22 und einem Traggerüst 19. Das einzelne Ge- anderen Ende durch Ösen 38 der Anbindepflöcke 34 stell 1 ist aus zwei Zweifüßen 2 und einem Dach- hindurchgeführt und dort festgebunden werden,
rahmen 3 zusammengesetzt und trägt eine oder zwei 30 Die Seile 31 verlaufen von der Verbindungsplatte lose aufliegende Stangen 4. Jeder Zweifuß 2 besteht 30 zu der Quetschvorrichtung 32, ziehen sich zwiaus einem gebogenen Eisenrohr, dessen beide Sehen- sehen der Unterlage 39 und der Deckplatte 41 der kel 5 in ihrem unteren Teil die Strebe 6 tragen. An Quetschvorrichtung 32 in Rillen 40 der Unterlage 39 der Strebe 6 sind zwei Ansätze 7 angeschweißt, die hindurch und tragen hinter der Quetschvorrichtung das Verrutschen der auf Strebe 6 zwischen Sehen- 35 32 spindelförmige Verdickungen 42. Die Unterlage kein 5 und Ansätzen 7 aufliegenden Stangen 4 ver- 39 und die Deckplatte 41 tragen aufeinander abhindern. An der Biegung der beiden Schenkel 5 und gestimmte, senkrecht verlaufende Bohrungen 43, an der Strebe 6 ist das Flacheisen 8 angeschweißt, durch die Verankerungsseile 33 hindurchgeführt werdas Bohrungen 9 aufweist. An der Sohle jedes Sehen- den. Die Verankerungsseile 33 werden wiederum an kels 5 ist ein Ring 12 angeschweißt, durch den ein 40 Ösen 38 von Anbindepflöcken 34 befestigt. Die Deck-Pflock 13 hindurchgeführt werden kann. Der Pflock platte 41 besitzt außerdem glatte, senkrechte Bohrun-13 wird in den Boden eingeschlagen und dient der gen 44, während die entsprechenden Bohrungen der Befestigung des Zweifußes 2 am Boden. Zum Her- Unterlage 39 Gewindebohrungen 45 sind. Das Zuausziehen des Pflockes 13 mit dem Kraftheber am sammenpressen von Deckplatte 41 und Unterlage 39 Schlepper wird ein Seil am oberen Haken 55 des 45 erfolgt durch Kurbeln 46. Der Gewindeteil 47 jeder Pflockes 13 eingehängt. Der Dachrahmen 3 besteht Kurbel 46 wird durch eine Bohrung 44 geführt und aus einem Rohr und geht an jedem seiner beiden mittels des Kurbelgriffes 48 in die Gewindebohrung Enden in einen oberen Zapfen 10 und unteren Zapfen 45 der Unterlage 39 gedreht. Der Ansatz 49 der Kuril über, die durch einen Stab 14 miteinander ver- bei 46 nimmt die Deckplatte 41 mit und preßt sie bunden sind. Der Stab 14 weist Bohrungen 15 auf, 50 beim Hineindrehen des Gewindeteiles 47 in die Gean denen mittels Schnüre oder Ketten 16 Steckbolzen windebohrung 45 fest an die Unterlage 39 an. Die 17 befestigt sind. Die oberen Zapfen 10 und die spindelförmigen Verdickungen 42 an den Enden der unteren Zapfen 11 eines Dachrahmenendes stecken Seile 31 können nicht zwischen Unterlage 39 und in je einer Bohrung 9 des Flacheisens 8; dabei dient Deckplatte 41 hindurchgleiten, wenn letztere zusam-•der Stab 14 des Dachrahmens 3 als Anschlag an der 55 mengepreßt sind. Die Kurbeln 46 sind mittels Ketten Innenseite des Flacheisens 8. An der Außenseite des 50 an der Deckplatte 41 befestigt.
Flacheisens 8 dienen Steckbolzen 17 als Anschlag. Sie Das Traggerüst 19 wird zu seiner Beschickung mit sind in senkrecht verlaufende Bohrungen 18 an den Futter auf dem Boden ausgelegt und mittels der Verzapfen 10 und 11 eingeführt. Die Zapfen 10 und 11 ankerungsseile 33 leicht befestigt durch Einhängen am anderen Ende des Dachrahmens 3 stehen ent- 60 derselben in den Bohrungen 43 der Quetschvorrichsprechend mit Bohrungen 9 am zweiten Zweifuß 2 tung 32 bzw. in den Bohrungen 37 der Verbindungsim Eingriff und werden durch Steckbolzen 17 in ihrer platte 30 und durch Festbinden an den zugehörigen Lage gehalten. Zwischen zwei zusammengehörenden Anbindepflöcken 34. Das Futter wird mit einem Zweifüßen 2 können zwei Stangen 4 verlaufen. Auf Schwadgerät von beiden Seiten auf die Seile 31 beden Stangen 4 liegt das Traggerüst 19. Jede Stange 4 65 fördert. Über dem auf den Seilen 31 liegenden Futterumgreift mit ihren beiden nach unten abstehenden Schwaden werden in bestimmten Abständen Gestelle 1 Fortsätzen 20 die Strebe 6 des einen Zweifußes 2 von aufgebaut, indem jeweils ein Zweifuß 2 auf der einen oben und liegt in der Nähe ihrer Spitze 21 am anderen Seite des Traggerüstes 19 durch einen Dachrahmen 3

Claims (6)

mit dem entsprechenden Zweifuß 2 auf der anderen Seite des Traggerüstes 19 verbunden wird. Das erste und letzte Gestell 1 des Langreuters werden verankert durch Einschlagen von Pflöcken 13 durch die Ringe 12 und durch Einhängen von Verankerungsseilen 33 an den betreffenden Dachrahmen 3 und Festbinden der Verankerungsseile 33 an Ösen 38 der zugehörigen Anbindepflöcke 34. Die Stangen 4 werden unter den Seilen 31 hindurchgeführt und auf den Streben 6 der zusammengehörenden Zweifüße 2 aufgelegt. Die Seile 31 können gespannt werden durch Einhängen zusätzlicher Verankerungsseile 33 in Bohrungen 37 der Verbindungsplatte 30 und Anhängen dieser Verankerungsseile 33 am Schlepper. Bei vorsichtigem Anfahren des Schleppers werden die Seile 31 gespannt. Die an der Verbindungsplatte 30 zuerst eingehängten Verankerungsseile 33 werden an ihren Anbindepflöcken 34 gelöst, nachgezogen und erneut befestigt. Der Schlepper wird dann wieder entfernt. Die Plane oder Folie 23 wird mit ihrer einen Schmalseite am Dachrahmen 3 des ersten Gestelles 1 mittels Schnüre 29 festgebunden und beim Entrollen über die anderen Dachrahmen 3 gelegt und befestigt. Die an losen Stücken 27 befestigten Schnüre 29 der Längsränder der Plane oder Folie 23 werden durch die zugeordneten Bohrungen 15 in den Stäben 14 geführt und festgebunden, während die Schnüre 29 der anderen Schmalseite der Plane oder Folie 23 am Dachrahmen 3 des letzten Gestelles 1 angebunden werden. Die inneren Streifen 25 an der Unterseite der Plane oder Folie 23 können zusätzlich zur Befestigung der Plane oder Folie 23 verwendet werden. Wenn das Futter auf dem Traggerüst 19 dürr geworden ist, werden die Schnüre 29 gelöst, die Plane oder Folie 23 aufgerollt und die Verankerungsseile 33 samt Anbindepflöcken 34 entfernt. Die Stangen 4 werden herausgezogen und die Gestelle 1 abgebaut und entfernt. Die Kurbeln 46 der Quetschvorrichtung 32 werden herausgedreht und die Deckplatte 41 abgenommen. Die spindelförmigen Verdickungen 42 am einen Ende der Seile 31 sind somit freigelegt. Die Verbindungsplatte 30 wird an Haken 54 der Trommel 51 angehängt. Die Trommel 51 liegt im Trommelstuhl 52 und wird mittels der Trommelkurbel 53 gedreht, wodurch die Seile 31 gemeinsam unter dem Futterschwaden hervorgezogen und auf der Trommel 51 aufgewickelt werden. Der auf einem Wagen aufgestellte Trommelstuhl 52 mit Trommel 51 und Seilen 31 kann abgefahren werden. Das dürre Futter liegt im Schwaden auf dem Boden und kann mit einem Ladegerät bekannter Art aufgeladen werden. Garben des Mähbinders können zum Trocknen auf das fertig montierte Traggerüst 19 des überdachten Langreuters gelegt und nach erfolgter Trocknung von dort auf den Wagen geladen oder dem Mähdrescher vorgelegt werden. Über Getreideschwaden, die vom Schwadleger oder Mähbinder abgelegt wurden, können Gestelle 1 zusammengebaut und zum Schutz gegen Regen mit Dach 22 versehen werden. Nach Abbau und Entfernen des Daches 22 und der Gestelle 1 kann der getrocknete Getreideschwaden vom Mähdrescher oder Feldhäcksler aufgenommen werden. Patentansprüche:
1. Überdachter Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein abnehmbares Dach und
ein aus zueinander parallel verlaufenden Seilen bestehendes Traggerüst aufweist, dadurchgekennzeichnet, daß die Seile (31) des Traggerüstes (19) in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am einen Ende mit Karabinerhaken (36) an einer mit Verankerungsseilen (33) verankerten Verbindungsplatte (30) eingehängt sind und am anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen (33) verankerten Quetschvorrichtung (32) befestigt sind, wobei das Traggerüst (19) mittels einer hinter der Verbindungsplatte (30) angeordneten Trommel (51) aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist.
2. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gestell (1) aus zwei Zweifüßen (2) und einem Dachrahmen (3) zusammengesetzt ist und eine oder zwei lose aufliegende Stangen (4) trägt, wobei die beiden Schenkel (5) jedes Zweifußes in ihrem unteren Teil eine waagerechte Strebe (6) und an ihrer Sohle je einen Ring (12) tragen, und ein mit Bohrungen (9) versehenes Flacheisen (8) an der oberen Biegung der beiden Schenkel (5) und an der Strebe angeschweißt ist.
3. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachrahmen (3) an seinen beiden Enden je in einen oberen Zapfen (10) und unteren Zapfen (11) übergeht und die Zapfen (10 und 11) jeder Seite in den oberen, mittleren oder unteren Bohrungen (9) des Flacheisens (8) am Zweifuß (2) im Eingriff stehen, wobei ein Stab (14) an der Innenseite des Flacheisens und in senkrecht verlaufenden Bohrungen (18) der Zapfen (10 und 11) sitzende Steckbolzen (17) an der Außenseite des Flacheisens als Anschlag dienen.
4. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (22) aus einer Plane oder Folie (23) aus Kunststoff oder anderem geeigneten Material, Verstärkungsstreifen (24) an den Rändern und an der Innenfläche der Unterseite der Plane oder Folie sowie aus Streifen (25) an der Unterseite der Verstärkungsstreifen besteht, wobei die Streifen in der Weise angebracht sind, daß jeweils auf ein kurzes Stück (26) des Streifens, das am Verstärkungsstreifen befestigt ist, ein loses Stück (27) folgt, so daß das Dach mittels Schnüre (29), die an den losen Stükken angebunden sind, an den Dachrahmen (3) befestigt werden kann.
5. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatte (30) des Traggerüstes (19) eine Reihe Bohrungen (35) zum Einhängen der Seile (31) trägt und eine Reihe Bohrungen (37) zum Anbringen der Verankerungsseile (33), welche an Ösen (38) der Anbindepflöcke (34) befestigt sind, während die Unterlage (39) und Deckplatte (41) der Quetschvorrichtung (32) zusammenpassende Bohrungen (43) zum Einhängen von Verankerungsseilen (33) aufweisen.
6. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (41) außerdem Bohrungen (44) und die Unterlage (39) Gewindebohrungen (45) aufweisen, so daß jede Kurbel (46) mit ihrem Gewindeteil (47) in die entsprechende Bohrung der Deck-
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