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DE1203614B - Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen mit Schnittgut - Google Patents

Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen mit Schnittgut

Info

Publication number
DE1203614B
DE1203614B DEST16681A DEST016681A DE1203614B DE 1203614 B DE1203614 B DE 1203614B DE ST16681 A DEST16681 A DE ST16681A DE ST016681 A DEST016681 A DE ST016681A DE 1203614 B DE1203614 B DE 1203614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
vehicle
free
loading area
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16681A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Straub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST16681A priority Critical patent/DE1203614B/de
Publication of DE1203614B publication Critical patent/DE1203614B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/12Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading with additional devices or implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 62c
Deutsche Kl.: 63 a-35
Nummer: 1203 614
Aktenzeichen: St 1668111/63 a
Anmeldetag: 13. Juli 1960
Auslegetag: 21. Oktober 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen mit Schnittgut, z.B. Heu, Silo- und Grünfutter od. dgl., bei der das zunächst auf einen Teil der Ladefläche aufgeladene Schnittgut auf den anderen freien Teil der Ladefläche verbracht wird und anschließend der dann frei gewordene Ladeflächenteil beladen wird. Vorrichtungen dieser Art sind bekannt.
Die Menge des auf ein Fahrzeug zu ladenden Erntegutes und damit die Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes auf dem Fahrzeug hängt in erster Linie von den Kräften ab, die auf das geladene Erntegut durch Festtreten ausgeübt werden. Da nun zum Laden des vorerwähnten Erntegutes heute meist Ladegeräte, beispielsweise Heulader, benutzt werden, entfällt zwar das sogenannte Aufgabeln des Erntegutes von Hand, die auf dem Wagen stehenden Personen müssen jedoch doppelt so schnell treten, als dies beim Aufgabeln von Hand notwendig war. Hinzu kommt, daß — und dies spielt gerade bei den eingangs erwähnten Vorrichtungen, bei denen ein oben und an einer Seite offener Kasten beladen und dann verschoben wird, eine besondere Rolle — der zuerst beladene Teil der zur Verfügung stehenden Ladefläche nur unwesentlich höher beladen werden kann, als dies den Höhen der Wagen-Ladegitter bzw. der Höhe des verschiebbaren, einseitig offenen Kastens entspricht. Das Erntegut läßt sich auch nicht ausreichend zusammenpressen. Da nun weiterhin die kastenartigen Aufbauten nach dem Beladen verschoben werden müssen, sind Wagenänderungen, Zubehör samt Rollen nötig, oder es werden Spezialfahrzeuge erforderlich, welche sich die wenigsten Landwirte leisten können.
Die Erfindung geht daher von der Überlegung aus, daß jedes in der Landwirtschaft zur Verfügung stehende Fahrzeug mit Ladefläche als Beladefahrzeug verwendbar sein muß und daß am Fahrzeug selbst keine Änderungen nötig werden dürfen. Dem Fahrzeug zuzuordnende Teile sollen folglich nur aufgelegt und ebenso leicht abnehmbar sein. Wenn möglich, sollen diese nicht nur als Lademittel auf Fahrzeugen, sondern auch als Transport- und Entlademittel dienen können.
Zur Vermeidung der vorstehend angegebenen Nachteile wird nach der Erfindung vorgeschlagen, Mittel vorzusehen, mit deren Hilfe das zuerst aufgeladene Schnittgut um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Achse auf den freien Ladeflächenteil bewegt und dabei in radialer Richtung zusammengepreßt wird.
Dadurch ist es nicht nur möglich, das durch Fest-
Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen
mit Schnittgut
Anmelder:
Hans Sträub, Kaufbeuren (Allgäu), Johannishof
Als Erfinder benannt:
Hans Sträub, Kaufbeuren (Allgäu), Johannishof
treten angedrückte Ladegut noch stark zu pressen, sondern auch möglich, das Bewegen des Ladegutes in Fahrzeuglängsrichtung leichter durchführen zu können als bisher, weil die dem Bewegen dienende Kraft an einem verhältnismäßig großen Hebelarm angreifen kann.
Zweckmäßig ist es, die zum Verlagern und Zusammenpressen des Ladegutes dienenden Mittel aus einem etwa der Fahrzeugbreite entsprechenden, ein verformbares Gitterwerk, Geflecht od. dgl. aufweisenden Band bestehen zu lassen, dessen eines Ende entweder mit der Ladefläche oder mit einem auf der Ladefläche angeordneten, um eine waagerechte Achse kippbaren Gestell verbunden ist, das aus mindestens zwei in Fahrzeuglängsrichtung liegenden, parallel verlaufenden und rechtwinklig abgebogenen, mittels überstehender Querstäbe verbundenen Profilstücken, Rohren od. dgl. besteht, während das andere Bandende am freien Ende des zum Beladen zunächst frei gebliebenen Ladeflächenteils einhakbar und festziehbar ist.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, in den Ebenen der Außenseiten des Gestells mit diesem fest verbundene Streben vorzusehen, die etwa in der Winkelhalbierenden des von jedem Profilstück, Rohr od. dgl. gebildeten Winkels verlaufen.
Die freien Enden der Streben sollten Haken, Ösen od. dgl. tragen, um das Gestell mit oder ohne Ladegut hieven zu können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Profilstäbe, Rohre od. dgl. an ihren freien Enden nach außen abgekröpft sein. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, die auf einer Seite liegenden Enden der Profilstücke, Rohre od. dgl. und Streben durch Stangen, Seile od. dgl. zu verbinden.
509 718/12
Die Profilstücke, Rohre od. dgl. brauchen nicht den Schenkeln 7 und 8 des Gestells 6 umfaßte Raum
rechtwinklig abgebogen zu werden, es empfiehlt sich, beispielsweise mit dem Heulader 5 beladen und das
sie in diesem Bereich kreisbogenförmig auszubilden. geladene Gut durch einen Arbeiter festgetreten wer-
An mindestens einem Ende eines Profilstückes, Roh- den. Stehen die durch die Schenkel 7 und 8 fest-
res od. dgl. sollten Mittel zum Festlegen des Gestells 5 gelegten Flächen, wie durch strichpunktierte Linien
gegenüber der Ladefläche vorhanden sein. 19 angedeutet, über eine Ecke miteinander in Ver-
Das freie Ende des Bandes, Gitterwerks, Geflechts bindung, dann kann sich das Gestell 6 während des
od. dgl. sollte über Spannmittel, wie ein Seilzuggerät, Beladens nicht verschwenken, denn die durch den
gegenüber Teilen des Fahrzeuges spannbar sein, wo- Arbeiter ausgeübten Kräfte wirken ja auf den Schen-
bei es sich empfiehlt, als Führungsmittel für das B and, io kel8 ein und nur zu einem geringen Teil auf den
Gitterwerk od. dgl. an sich bekannte Rollen, Walzen Schenkel 7. Der Schenkel 8 braucht also gegenüber
od. dgl. am Fahrzeug zu lagern. der Plattform 1 nicht festgelegt zu werden. Stehen die
Selbstverständlich kann auch der zweite Teil des Schenkel jedoch über eine gekrümmte Fläche mitein-
Ladegutes mit einer gleichen Vorrichtung zusammen- ander in Verbindung, dann empfiehlt es sich, um ein
gepreßt werden, falls ein Hochhieven zum Heuboden 15 Kippen des Gestells 6 zu verhindern, den Schenkel 8
oder einem sonstigen Lagerort gewünscht wird. beispielsweise durch Haken 20 gegenüber der Platt-
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele form 1 festzulegen,
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Nachdem der von den Teilen 2, 7 und 8 umfaßte
F i g. 1 eine Seitenansicht eines beispielsweise über Raum beladen ist, wird das Gestell 6, gegebenenfalls
einen Heulader zu beladenden Fahrzeuges mit einem 20 nach Lösen der Haken 20 in Richtung des Pfeiles 21
auf der Ladefläche angeordneten kippbaren Gestell, gekippt, so daß nunmehr der Schenkel 7 auf der
F i g. 2 eine Aufsicht auf das Fahrzeug nach F i g. 1, Plattform 1 liegt. Es kann zweckmäßig sein, auch am
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Ge- freien Ende des Schenkels7 Haken anzuordnen, um
stells ähnlich dem aus F i g. 1 ersichtlichen, das Gestell in der gekippten Lage gegenüber dem
F i g. 4 eine Seitenansicht eines beispielsweise von 35 Fahrzeug festzulegen. Das Gestell befindet sich dann
einem Heulader aus teilweise beladenen Fahrzeuges, in der durch die strichpunktierte Linie 22 angedeu-
dessen Ladegut durch ein bandartiges Gitterwerk teten Lage. Nunmehr wird der frei gewordene Raum,
zusammenpreßbar und bewegbar ist, jetzt begrenzt durch das Ladegitter 2, die Plattform 1
Fig. 5 das Fahrzeug nach Fig. 1 vor dem Be- und den Schenkel 8 des Gestells 6, in gleicher Weise
laden in der Aufsicht. 30 beladen, und zwar genauso wie vorher, d. h. während
Im Fall der Ausführungsbeispiele nach den F i g. 1 des Fahrens.
bis 3 ist angenommen, daß "das zu beladende Fahr- Zweckmäßiger ist es, dem Gestell 6 ein Band,
zeug außer seiner ebenen Plattform 1 ein vorderes Gitterwerk 23 od. dgl. zuzuordnen, das am freien
Ladegitter 2 und ein hinteres Ladegitter 3 enthält und Ende des Schenkels 8 bei 29 lösbar festgelegt ist und
daß das Fahrzeug mittels einer Deichsel 4 hinter 35 durch Seile 24, die über Rollen 25 geführt werden,
einem Heulader 5 bewegt wird, der von einem nicht mittels eines Seilzuges 26 anziehbar ist. Das Seilzug-
dargestellten Schlepper gezogen wird, trotzdem der gerät 26 ist lösbar an der Plattform 1 festgelegt. Wäh-
Heulader 5 auch hinter dem Fahrzeug oder seitlich rend des Beladens des Gestells 6 ist das Band über
desselben angeordnet sein kann. Auf der Plattform 1 das Ladegitter 2 nach vorn herübergelegt und kann
ist ein Gestell 6 angeordnet, das im wesentlichen zwei 40 mit den Seilen 24 am Ladegitter gesichert festgelegt
Schenkel 7 und 8 aufweist. Im Fall dieses Ausfüh- sein. In diesem Fall kann man das Gestell 6 wesent-
rungsbeispiels sind die Schenkel 7 und 8 aus zwei lieh höher beladen als in dem vorerwähnten Fall,
zueinander parallelen Profilstäben, Rohren 9 und 10 Ist das Beladen des Gestells 6 bis zu der gewünschten
od. dgl. sowie Querriegeln 11 gebildet, die unterein- Höhe durchgeführt, dann wird das Band 23 od. dgl.
ander verbunden sind. Die Querriegel 11 können vor- 45 mit den Seilen 24 über das Ladegut geworfen, am
zugsweise aus Holz gefertigt sein und brauchen Seilzuggerät 26 werden die Seile festgelegt, und dann
keinen größeren Abstand voneinander zu haben. wird das Seilzuggerät gespannt. Dabei drückt das
Man kann die Querriegel also auch so breit ge- Band 23 od. dgl. zunächst das Ladegut noch stärker
stalten, daß sie zwei ebene Flächen oder eine ge- zusammen, als es durch Treten zusammengedrückt
krümmte Fläche bilden. Um die Profilstäbe, Rohre 9 50 werden konnte, bis das Gestell 6 zu kippen beginnt,
und 10 od. dgl. nicht so schwer gestalten zu müssen, Bedingt durch das Gewicht des Ladegutes und
daß sich der Abstand ihrer freien Enden voneinander durch die ausgeübte Zugkraft wird dann das gekippte
nicht merklich vergrößert, empfiehlt es sich, wenig- Gestell am hinteren Teil der Plattform 1 gehalten,
stens zwei Verbindungsmittel, wie Seile, Stäbe 12 Nunmehr kann das Laden fortgesetzt werden; falls
und 13 od. dgl., zwischen den Enden der Schenkel 7 55 erwünscht, kann man durch zusätzliche Seile od. dgl.
und 8 anzuordnen. Selbstverständlich kann man auch auch den anderen Teil der Ladung zusammenpressen
noch weitere Punkte der Seitenkanten der Schenkel 7 und gegenüber dem Fahrzeug festlegen. In diesem
und 8 miteinander verbinden, wie dies durch Seile, Fall kann das Seilzuggerät 26 auch die Seile spannen,
Stäbe 14 od. dgl. in Fig. 1 angedeutet ist. Zweck- die den vorderen Teil des Ladegutes übergreifen, wo-
mäßig ist es, in den durch die Seile, Stäbe 12 bis 14 60 bei es zweckmäßig ist, die letztgenannten Seile auch
od. dgl. festgelegten Ebenen noch je eine Strebe 15 über die Ladung zu führen, die vom Gestell 6 teil-
bzw. 16 vorzusehen, deren eine Enden an einem der weise umfaßt ist.
Querriegel 11 festgelegt sein können, wie dies in Soll ein derart beladenes Fahrzeug entladen wer-
Fig. 1 bei 17 angedeutet ist. Die Seile, Stäbe 12, 13 den, so sind die am Seilzuggerät26 festgelegten Seile
bzw. 14 od. dgl. sind mit den Streben 15 bzw. 16 fest 65 von diesem zu lösen und über das Ladegitter 2 zu
verbunden, wie bei 18 bzw. 19 angedeutet. legen. Dann kann die im Gestell 6 erfaßte Ladung
Befindet sich das Gestell 6 in der in F ig. 1 dar- beispielsweise mit einem Heuaufzug angehoben und
gestellten Lage, dann kann der vom Ladegitter 2 und an geeigneter Stelle entleert werden. Wenn die Seile,
Bänder, Gitterwerke od. dgl., die den vorderen Teil der Ladung hielten, über die Plattform 1 verlaufend angeordnet waren, dann kann man diese Seile od. dgl. auch zum Transport des vorderen Ladungsteiles benutzen.
F i g. 3 zeigt ein gegenüber dem Gestell 6 etwas abgeändertes Gestell 6'. Dieses weist Profilstäbe, Rohre 9' und 10' od. dgl. auf, deren Enden nach außen gekröpft sind, und zwar zweckmäßigerweise so weit, wie dies der Breite der Schenkel 7 bzw. 8 entspricht. Der Abstand der Profilstäbe, Rohre 9' und 10' od. dgl. voneinander ist geringer als die Breite der Plattforn 1. Die Breite der Schenkel 7 bzw. 8 kann breiter sein als die Breite der Plattform 1. Mindestens zwischen den freien Enden der Stäbe, Rohre 9' und 10' od. dgl. sollten Seile, Stäbe 12' bzw. 13' od. dgl. vorgesehen sein. Werden Seile verwendet, so ist es zweckmäßig, an ihren Enden je eine Schlaufe vorzusehen und die gekröpften Enden der Stäbe, Rohre 9' und 10' od. dgl. mit Haken zu versehen, so daß die Seile 12' bzw. 13' unter geringer Vorspannung der Stäbe 9' und 10' od. dgl. festgelegt bzw. gelöst werden können. Querriegel 11' bestimmen dann die Schenkelflächen bzw. -ebenen. An den beiden Enden des im Bereich der Krümmung der Stäbe, as Rohre 9' und 10' od. dgl. festgelegten Querriegels 11' sind je eine Strebe 15' bzw. 16' festgelegt, wobei es zweckmäßig sein kann, diese Streben lösbar zu gestalten.
Die freien Enden der Streben 15' bzw. 16' können mit Haken, Ösen 27 od. dgl. versehen sein, um das Gestell 6' hieven zu können. Selbstverständlich kann man natürlich auch Aufzugseile od. dgl. an den gekröpften Enden der Stäbe, Rohre 9' und 10' od. dgl. festlegen und in diesem Fall unter Umständen sogar auf die Streben 15' bzw. 16' ganz verzichten. Selbstverständlich kann man auch die freien Enden der Querriegel des einen Schenkels mit den freien Enden der Querriegel des anderen Schenkels durch Seile od. dgl. verbinden.
Eine wesentlich billigere als die vorerwähnte Vorrichtung erhält man, wenn man ein dem Band, Gitterwerk 23 od. dgl. entsprechendes Band, Gitterwerk 23' od. dgl. verwendet, das beispielsweise aus sich parallel zueinander erstreckenden Stäben 28 und diese verbindenden Seilen 24' besteht. Die einen Enden der Seile 24' werden über Haken 29' od. dgl. an dem hinteren Ende der Plattform 1 festgelegt, wenn das Fahrzeug von vorn her durch einen Heulader 5 oder von einer Seite her beladen wird. Während des Beladens hängt das Band, Gitterwerk 23 od. dgl. dann über dem vorderen Ladegitter 2 (F i g. 5). Man kann nun entweder nur den vorderen Teil der Plattform 1 oder die ganze Plattform 1 bis zu einer bestimmten Höhe beladen, im ersten Fall höher als im zweiten Fall, legt dann das Band 23' od. dgl. mit den Seilen 24' über das Ladegut und führt dann die Seile 24' oder, wie im Fall der F i g. 4 angenommen, nur ein Seil 24' über eine am hinteren Ladegitter 3 gelagerte Rolle 25' zu dem an der Plattform 1 hinten festgelegten Seilzuggerät 26 und setzt dieses in Tätigkeit. Dadurch wird das geladene Gut nicht nur stark zusammengepreßt, sondern dieses überschlägt sich rollend auf den hinteren Teil der Plattform 1 und wird dort festgezurrt. Nunmehr kann der jetzt frei gewordene vordere Teil ebenfalls beladen werden, und man kann auch diesen Teil des Ladegutes in ähnlicher Weise zusammenspannen, wie dies schon zu der eingangs beschriebenen Vorrichtung ausgeführt wurde, ohne das es weiterer Erläuterungen bedarf.
Wird als Heulader ein solcher verwendet, der hinter dem zu beladenden Fahrzeug bewegt wird, dann belädt man zunächst den hinteren Teil der Plattform 1 und bewegt das geladene Gut dann nach vorn. Dementsprechend sind auch die Festlegemittel der einzelnen benutzten Vorrichtungsteile an anderer Stelle vorzusehen.
Selbstverständlich können die einzelnen Teile der einzelnen Vorrichtungen auch anders gestaltet sein, als dies in den Zeichnungen schematisch zum Ausdruck gebracht wurde.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen mit Schnittgut, z.B. Heu, Silo- und Grünfutter od. dgl., bei der das zunächst auf einen Teil der Ladefläche aufgeladene Schnittgut auf den anderen freien Teil der Ladefläche verbracht wird und anschließend der dann frei gewordene Ladeflächenteil beladen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe das zuerst aufgeladene Schnittgut um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Achse auf den freien Ladeflächenteil bewegt und dabei in radialer Richtung zusammengepreßt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verlagern und Zusammenpressen des Ladegutes dienenden Mittel aus einem etwa der Fahrzeugbreite entsprechenden, ein verformbares Gitterwerk, Geflecht od. dgl. aufweisenden Band (23, 24 bzw. 23', 24', 28) bestehen, dessen eines Ende (29 bzw. 29') entweder mit der Ladefläche (1) oder mit einem auf der Ladefläche angeordneten, um eine waagerechte Achse kippbaren Gestell (6 bzw. 6') verbunden ist, das aus mindestens zwei in Fahrzeuglängsrichtung liegenden, parallel verlaufenden und rechtwinklig abgebogenen, mittels überstehender Querstäbe (11 bzw. 11') verbundenen Profilstücken, Rohren (9 und 10 bzw. 9' und 10') od. dgl. besteht, während das andere Bandende am freien Ende des beim Beladen zunächst frei gebliebenen Ladeflächenteils einhakbar und festziehbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ebenen der Außenseiten des Gestells (6 bzw. 6') mit diesem fest verbundene Streben (15 und 16 bzw. 15' und 16') vorgesehen sind, die etwa in der Winkelhalbierenden des von jedem Profilstück, Rohr (9 und 10 bzw. 9' und 10') od. dgl. gebildeten Winkels verlaufen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Streben (15 und 16 bzw. 15' und 16') Haken, Ösen (27) od. dgl. tragen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe, Rohre (9' und 100 od. dgl. an ihren freien Enden nach außen abgekröpft sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die auf einer Seite liegenden Enden der Profilstücke, Rohre (9 und 10 bzw. 9' und 10') od. dgl. und Streben (15 und 16 bzw. 15' und 16') durch Stangen, Seile (12, 13 und 14 bzw. 12' und 13') od. dgl. verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der rechtwinkligen Abbiegung der Profilstücke, Rohre (9' und 10') od. dgl. kreisbogenförmig ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an einem Ende eines Profilstückes, Rohres (9 und 10 bzw. 9' und 10') od. dgl. Mittel
(20) zum Festlegen des Gestells (6 bzw. 6') gegenüber der Ladefläche (1) vorhanden sind.
9. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Bandes, Gitterwerks, Geflechts (23 und 24 bzw. 23' und 24') od. dgl. über Spannmittel, wie ein Seilzuggerät (26), gegenüber Teilen des Fahrzeuges spannbar ist.
10. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel für das Band, Gitterwerk, Geflecht (23 und 24 bzw. 23' und 24') od. dgl. an sich bekannte Rollen, Walzen (25) od. dgl. am Fahrzeug gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 718/12 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
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