DE1113605B - Drahtreutergeraet fuer landwirtschaftliche Maehprodukte - Google Patents
Drahtreutergeraet fuer landwirtschaftliche MaehprodukteInfo
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- DE1113605B DE1113605B DEL37256A DEL0037256A DE1113605B DE 1113605 B DE1113605 B DE 1113605B DE L37256 A DEL37256 A DE L37256A DE L0037256 A DEL0037256 A DE L0037256A DE 1113605 B DE1113605 B DE 1113605B
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 claims 1
- 240000004658 Medicago sativa Species 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/12—Racks for drying purposes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
L37256m/45e
ANMELDETAG: 13. OKTO B E R 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIET: 7. SEPTEMBER 1961
Drahtreutergeräte mit durch Stützen in Abstand voneinander gehaltenen Drähten, die zwischen Tragsäulen
und über Zwischensäulen ausgespannt gehalten werden, sind vielfach bekannt. Hierbei sind die Drähte
üblicherweise auf trommelartigen Winden mittels Handkurbel aufwickelbar vorgesehen. Meist sind die
Winden auf den Tragsäulen fest gelagert, so daß das Gerät ein Ganzes bildet und nachteiligerweise so
schwer ist, daß es nur von einem sehr starken Arbeiter transportiert und aufgestellt werden kann.
Auch werden in der Praxis nicht immer alle Winden des Gerätes benötigt, da der Mengenanfall, beispielsweise
von Heu, sehr unterschiedlich ist. Vereinzelt wurde bereits dazu übergegangen, die Winden lösbar
anzuordnen, beispielsweise durch Herausziehen von deren gemeinsamer Achse, so daß gleichzeitig alle
Winden, die sich auf der Achse befinden, abgenommen werden können. Auch sind vereinzelt hakenförmig
geformte, d. h. einseitig geöffnete Windenlager gebaut worden, in denen die Spindelachse an einem
Ende um einen quergerichteten Schwenkbolzen verschwenkbar und am anderen Ende durch die Lösbarkeit
des Abschlusses des gabelförmigen Lagers wegschwenkbar vorgesehen ist, wodurch nach Lösen von
Befestigungsteilen die Achse verschwenkt und hierdurch die Trommel abgezogen werden kann. Auch
sind Klemmvorrichtungen für die den Winden abgewandten Drahtenden bekannt, wie gegeneinander verschraubbare
Klemmen oder Schellen, die umständlich zu bedienen sind, oder das Drahtende abknickende
Festhalteteile. Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der erwähnten Nachteile bei besonders einfacher
Durchbildung des Gerätes.
Sie betrifft eine besonders vorteilhafte Weiterentwicklung solcher Reutergeräte, durch welche jede
Winde für sich entfernbar und das Gerät ohne Werk- , zeug zerlegbar ist, wodurch es selbst von Kindern mit
seinen Teilen aufgebaut werden kann, und zwar zur fallweise günstigsten Anzahl von Winden. Ferner
weist dieses Gerät eine Klemmvorrichtung auf, durch die der Draht mit einem Handgriff befestigt oder gelöst
werden kann, wobei im letzteren Falle das freie, durch die Vorrichtung nicht geknickte Ende des
Drahtes durch das Gut, z. B. Heu, hindurchgezogen wird, ohne dieses mitzunehmen. Daraus ergibt sich
der Vorteil, daß das Heu nicht von den Drähten abgenommen werden muß, sondern in einer Zeile am
Boden liegenbleibt. Auch sind die Drahtspannwinden nur durch ein elastisches hakenförmiges Lager gehalten,
d. h. ohne Verstellung von irgendwelchen Befestigungsteilen zwecks Befestigen oder Wegnehmen
einfach ein- oder auszuschieben.
Drahtreutergerät
für landwirtschaftliche Mähprodukte
für landwirtschaftliche Mähprodukte
Anmelder:
Johann Leitner,
Weiz, Steiermark (Österreich)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Johann Leitner, Weiz, Steiermark (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die genannten Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Winde als Lager an der
Tragsäule ein an ihr anliegend befestigter und von ihr über etwa 180° abgebogener, abstehender Lagerkörper
zugeordnet ist, wobei in dem Lagerkörper ein gegen Axialverschiebung gesichertes, auf der Windenwelle
lose angeordnetes ringartiges Gleitlager eingreift. Ferner ist die auf dem anderen Ende des
Drahtreutergerätes vorgesehene Klemmvorrichtung als trommelartiger Körper ausgebildet, der einen über
seine Länge sich erstreckenden schmalen Bügel aufweist, wobei der Bügel um einen zum trommelartigen
Körper radial angeordneten federbelasteten Bolzen schwenkbar gelagert ist.
Die Zeichnung stellt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel schematisch dar, und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 die Gesamtanordnung in Ansicht,
Fig. 3 eine Drahtspannwinde im Aufriß bzw. im Mittelschnitt in größerem Maßstab,
Fig. 4 die Drahtspannwinde in Seitenansicht,
Fig. 5 und 6 Auf- und Seitenriß eines Trägers der Drahtspannwinden,
Fig. 7 in größerem Maßstab deren Lager,
Fig. 8 und 9 Auf- und Seitenriß eines Trägers der Klemmvorrichtung,
Fig. 10 und 11 in größerem Maßstab einen Aufriß bzw. einen Mittelschnitt und den zugeordneten Grundriß
der Klemmvorrichtung.
Die auf den Tragsäulen 1 in beliebiger Anzahl angeordneten Winden 6 bestehen aus einem trommel-
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artigen Körper 8 zum Auf- oder Abspulen des Drahtes 4, der zwischen zwei die Trommel überragenden Scheiben 9 angeordnet ist, die fest mit einer
Welle 10 verbunden sind, die nahe ihren beiden Enden von je einem an der Tragsäule 1 anliegend befestigten
und von ihr über etwa 180° abgebogenen, abstehenden Lagerkörper 11 getragen wird. Dieser
umschließt die Welle etwa über den halben Umfang und ist so angeordnet, daß der Zug des Drahtes nicht
die Welle aus der Lagerung ziehen kann. Zwischen dem starren System 8, 9, 10 sowie den mit diesem
gleichfalls fest verbundenen Hülsen 12 und 13 und dem als elastischer Haken ausgebildeten Lagerkörper
11 ist ein gegen Axialverschiebung gesichertes, auf der Windenwelle 10 lose angeordnetes ringartiges
Gleitlager 14 vorgesehen. In der hohlen Welle 10 ist von jeder Seite eine Handkurbel 15 einsteckbar angeordnet.
Ein an der Tragsäule 1 axial verschiebbarer Stift 20 (Fig. 4, 5, 6, 7) ist bis in die Speichen 8' der
Trommel8 verschiebbar, um die Trommelbewegung fallweise blockieren zu können. Die am anderen Ende
des Drahtreutergerätes vorgesehene Klemmvorrichtung des der Winde abgewandten Endes des Drahtes
ist als Gegenlager der Winde auf der anderen Tragsäule 1 angeordnet. Sie besteht im wesentlichen aus
einem trommelartigen Körper Ί, der zwischen den beiden Trägern der Säulen fest angeordnet ist. Der
trommelartige Körper 7 weist einen sich über seine Länge erstreckenden schmalen Bügel 16 auf, der um
einen zum trommelartigen Körper 7 radial angeordneten federbelasteten Bolzen 17 schwenkbar gelagert
ist. Der Bügel ruht in der Klemmstellung längs einer geometrischen Erzeugenden über die Länge der
Trommel 7 auf. Wird der Bügel 16 um den Bolzen 17 in hierzu senkrechte Lage gedreht, so kann beidseitig
vom Bügel die Trommel 7 mit Draht umwickelt werden. Wird der Bügel wieder in Trommellängsrichtung
gedreht, so klemmt der Bügel durch die Federkraft diese Windungen des Drahtes 4 auf einfache Weise
am Trommelumfang fest, ohne hierbei das Drahtende abzuknicken.
Claims (2)
1. Drahtreutergerät für landwirtschaftliche Mähprodukte,
wie Gras, Getreide od. dgl., mit zwischen Tragsäulen und über Zwischensäulen ausspannten
Drähten, die mit einem Ende mit einer von der Tragsäule abnehmbaren, trommelartigen
Winde und mit dem anderen Ende mit einer Klemmvorrichtung verbunden sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Winde als Lager an der Tragsäule (1) ein an ihr anliegend befestigter und
von ihr über etwa 180° abgebogener, abstehender Lagerkörper (11) angeordnet ist, wobei in dem
Lagerkörper (11) ein gegen Axialverschiebung gesichertes, auf der Windenwelle (10) lose angeordnetes
ringartiges Gleitlager (14) eingreift.
2. Drahtreutergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem anderen Ende
des Drahtreutergerätes vorgesehene Klemmvorrichtung als trommelartiger Körper (7) ausgebildet
ist, der einen über seine Länge sich erstreckenden schmalen Bügel (16) aufweist, wobei der
Bügel um einen zum trommelartigen Körper (7) radial angeordneten federbelasteten Bolzen (17)
schwenkbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 687/57 8.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37256A DE1113605B (de) | 1960-10-13 | 1960-10-13 | Drahtreutergeraet fuer landwirtschaftliche Maehprodukte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37256A DE1113605B (de) | 1960-10-13 | 1960-10-13 | Drahtreutergeraet fuer landwirtschaftliche Maehprodukte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113605B true DE1113605B (de) | 1961-09-07 |
Family
ID=7267819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL37256A Pending DE1113605B (de) | 1960-10-13 | 1960-10-13 | Drahtreutergeraet fuer landwirtschaftliche Maehprodukte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113605B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241660B (de) * | 1966-01-24 | 1967-06-01 | Dr Konrad Buck | UEberdachter Langreuter |
-
1960
- 1960-10-13 DE DEL37256A patent/DE1113605B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241660B (de) * | 1966-01-24 | 1967-06-01 | Dr Konrad Buck | UEberdachter Langreuter |
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