DE1278783B - UEberdachter Langreuter - Google Patents
UEberdachter LangreuterInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/12—Racks for drying purposes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007WW PATENTAMT
Int. CL:
AOIf
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 45 e-25/12
Nummer: 1278 783
Aktenzeichen: P 12 78 783.6-23 (B 86747)
Anmeldetag: 20. April 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung betrifft einen überdachten Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein
abnehmbares Dach und ein aus zueinander parallel verlaufenden Seilen bestehendes Traggerüst aufweist,
wobei die Seile des Traggerüstes in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am
einen Ende mit Karabinerhaken an einer mit Verankerungsseilen verankerten Verbindungsplatte eingehängt
und dam anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen verankerten Quetschvorrichtung
befestigt sind, wobei das Traggerüst mittels einer hinter der Verbindungsplatte angeordneten Trommel
aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist, nach Patent 1 241 660.
Der Langreuter, von dem die Erfindung ausgeht, hat den Nachteil, daß sein mittels Stangen auf Streben
der Gestelle aufliegendes und gespanntes Traggerüst nicht mit einem Schwadgerät bekannter Art mechanisch
beschickt werden kann. Hierzu muß das Traggerüst auf dem Boden ausgelegt und leicht gespannt
werden. Erst nach der mechanischen Beschickung des Traggerüstes mit dem Schwadgerät können die
Gestelle aufgebaut und die Stangen, auf denen das beladene Traggerüst liegt, auf die Streben der Gestelle
aufgelegt werden, wonach das Traggerüst end- as gültig angespannt und verankert wird. Das Auflegen
der Stangen mit dem beladenen Traggerüst und das Spannen desselben ist eine mühselige Arbeit. Der bekannte
überdachte Langreuter hat den weiteren Nachteil, daß die Seile des Traggerüstes am einen
Ende in die Quetschvorrichtung eingelegt und festgeklemmt werden müssen, was eine zeitaufwendige
Arbeit darstellt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den überdachten Langreuter nach dem Hauptpatent so
auszugestalten, daß er im aufgestellten Zustand mechanisch durch ein Schwadgerät bekannter Art
mit dem zu trocknenden Gut beschickt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Traggerüst oder ein zusammengesetztes Traggerüst auf
Anbauträger einer Seite der Gestelle bzw. auf langen Anbauträgern der asymmetrischen Gestelle
angeordnet ist, bei eingeklappten Schwenkfußpaaren der Anbauträger eine schiefe Ebene bildet, die an
der Außenseite auf dem Boden aufliegt und bei aufgestellten Schwenkfußpaaren der Anbauträger auch
an der Außenseite vom Boden entfernt ist, wobei ein weiteres Traggerüst bzw. zusammengesetztes
Traggerüst auf Anbauträgern der anderen Seite der Gestelle liegen kann.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß das auf den Anbauträgern oder auf den langen Anbauüberdachter
Langreuter
Zusatz zum Patent: 1 241660
Anmelder:
Dipl.-Landw. Dr. Konrad Buck,
7071 Straßdorf, Wallenstr. 157
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Landw. Dr. Konrad Buck, 7071 Straßdorf
trägem der Gestelle liegende Traggerüst oder zusammengesetzte Traggerüst bei eingeklappten Schwenkfußpaaren
eine schiefe Ebene bildet, die mechanisch durch ein Schwadgerät bekannter Art mit dem zu
trocknenden Gut beschickt werden kann.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und es zeigt
A b b. 1 Abschnitt am Anfang des Langreuters mit Verankerung des ersten Gestelles und der Traggerüste,
A b b. 2 Ausschnitt aus dem Langreuter mit Gestell,
Abb. 3 Verbindungsstelle zweier Dächer und zweier Traggerüste,
A b b. 4 Abschnitt am Ende des Langreuters mit Verankerung des letzten Gestelles und der Traggerüste,
A b b. 5 Fuß, Mast, Dachträger und Anbauträger, perspektivisch,
A b b. 6 Fuß, Draufsicht,
A b b. 7 Anbauträger, ausgestreckt, Draufsicht,
A b b. 8 Anbauträger und Schwenkfußpaar zerlegt, von der Seite (in vergrößertem Maßstab),
A b b. 9 Anbauträger, ausgestreckt, Draufsicht,
A b b. 10 Bock, perspektivisch,
Abb. 11 größere Ausführung des Bockes, perspektivisch,
A b b. 12 Gestell mit niedergelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 13 Gestell mit hochgelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 14 Gestell mit niedergelegten Anbauträgern ohne Dachträger, Seitenansicht,
809 618/133
Abb. 15 Gestell mit hochgelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 16 asymmetrisches Gestell, zerlegt, mit langem Anbauträger, perspektivisch,
Abb. 17 Unterseite des Daches, Anfangsabschnitt, S
A b b. 18 Unterseite des Daches, Endabschnitt mit kurzen Streifen,
A b b. 19 Oberseite des Daches, Anfangsabschnitt mit Streifen,
A b b. 20 Querschnitt durch Dach am Ende,
Abb.21 Längsschnitt durch Dach am äußeren
Längsrand des Anfangsabschnittes,
A b b. 22 Längsschnitt durch Dach am äußeren Längsrand des Endabschnittes,
Abb.23 gleiches wie Abb.21, zum Zusammenbinden
angeordnet,
A b b. 24 Längsschnitt durch Dach im Inneren des Anfangsabschnittes,
Abb. 25 Längsschnitt durch Dach im Inneren des Endabschnittes,
Abb.26 gleiches wie Abb.24, zum Zusammenbinden
angeordnet,
Abb.27 Draufsicht auf Traggerüst im Anfangsabschnitt
mit Hakenhalter und Verankerungsseilen,
schräg nach unten, liegt mit seinem anderenEnde auf dem Boden auf und bildet zusammen mit weiteren
Anbauträgem 72 der gleichen Seite die Unterlage für die Seile 31 eines Traggerüstes 19, das in dieser
Lage eine schiefe Ebene darstellt. Wird das Schwenkfußpaar 81 senkrecht auf den Boden gestellt, so kommen
der Anbauträger 72 und mit ihm das aufliegende Traggerüst 19 auch an der Außenseite höher zu
liegen. Das Schwenkfußpaar 81 ist beispielsweise durch Schraube 83 und Mutter 84 mit dem Anbauträger
72 verbunden.
Die Hocker 82 auf dem Anbauträger 72 verhindern das Herabgleiten der Seile 31. Der Anbauträger
73 liegt außen auf dem langen Schwenkfußpaar 85 auf. Anbauträger 72 und 73 werden in der Regel
je paarweise am Gestell 58 angebaut.
Das Dach 22 setzt sich aus der Plane oder Folie 23 und Verstärkungsstreif en 24 an ihrer Unterseite sowie
aus der Anbindevorrichtung zusammen. Die Plane oder Folie 23 und die Verstärkungsstreifen 24
bestehen aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material. Auf den Verstärkungsstreif en 24
an der Unterseite der Plane oder Folie 23 sind als Teil der Anbindevorrichtung Streifen 25 aus Kunst-
- Abb. 28 Draufsicht auf Verbindungsstelle zweier 25 stoff oder anderem geeignetem Material in der Weise
Traggerüste, befestigt, daß jeweils auf ein kurzes Stück 26 des
Abb. 29 Draufsicht auf Traggerüst im End- Streifens 25, das am Verstärkungsstreifen24 befestigt
abschnitt mit Verbindungsplatte und Verankerungs- ist, ein loses Stück 27 folgt. Zwischen Verstärkungsseilen, streifen 24 und losen Stücken 27 verbleiben Durch-
Abb. 30 Verankerungsseile, Karabinerhaken, Seil, 30 lasse 28. An losen Stücken 27 werden Schnüre 29
Verbindungsseil, Hakenhalter im Querschnitt mit aus Kunststoff oder anderem geeignetem Material
Karabinerhaken, Pflock, angebunden, mittels deren das Dach 22 auf den Stab-
Abb. 31 Rost, Draufsicht, eisen 78 der Dachträger 61 befestigt wird.
Das einzelne Gestell 58 ist aus einem Fuß 59, Um zwei Dächer 22 zwecks Verlängerung des
einem Masten 60 und einem Dachträger 61 zusam- 35 Langreuters in der Längsrichtung zusammensetzen
mengesetzt. Der Fuß 59 besteht aus zwei sich kreu- zu können, sind an der Unterseite des ersten Daches
zenden und miteinander verschweißten Schienen 62 22, kurz vor seinem Ende, vier kurze Verstärkungsund
63, die durch Platten 64 gegeneinander verstrebt streifen 86 und an diesen vier kurze Streifen 87 der
sind und einen Rohrstutzen 65 tragen, der ebenfalls Anbindevorrichtung quer angeordnet, wobei die vier
durch Platten 64 verstrebt ist. Die Schiene 62 trägt 40 kurzen Verstärkungsstreifen 86 und die kurzen Streian
jedem Ende einen Ring 12, durch den ein Pflock fen 87 in ihrer Beschaffenheit und Anbringung den
13 beim Einschlagen in den Boden geführt wird. Der Rohrstutzen 65 weist seitlich zwei einander
gegenüberliegende senkrechte Schlitze 66 auf, durch die ein mit Griff 67 und Nocken 68 versehener Bolzen
69 geführt wird zwecks Befestigung des Mastes 60 im Rohrstutzen 65. Zeigt der Griff 67 des Bolzens
69 nach unten, darm befindet sich der Nocken 68 seitlich und sichert den Bolzen 69 gegen Herausfallen.
Verstärkungsstreifen 24 und Streifen 25 entsprechen. Als Gegenstücke zu den kurzen Verstärkungsstreifen
86, Streifen 87 und zu dem üblichen Verstärkungsstreifen 24 und Streifen 25 am Rand der Schmalseite
des ersten Daches 22 sind an der Oberseite des zweiten Daches 22 drei Verstärkungsstreifen 88 und
an diesen drei Streifen 89 befestigt, wobei die Verstärkungsstreifen 88 und Streifen 89 in ihrer Beschaf-
Der Mast 60 ist ein Metallrohr, das im Rohrstutzen 50 fenheit und Anbringung den Verstärkungsstreif en 24
65 steckt und mit seinen beiden unteren Schlitzen 70 und Streifen 25 der Unterseite entsprechen. Die kurden
Bolzen 69 aufnimmt. Oberhalb der Schlitze 70 Zen Streifen 87 und ein quer verlaufender Streifen 25
trägt der Mast 60 mehrere Hakenpaare 71, an denen des ersten Daches 22 werden auf die Streifen 89 an
Anbauträger 72 und 73 mit ihren Anschlußringen 74 der Oberseite des zweiten Daches 22 gelegt, die aneingehängt
sind. Der Stutzen 75 des Dachträgers 61 55 einanderliegenden losen Stücke 27 der kurzen Streiist
über den oberen Teil des Mastes 60 gestreift und fen 87, des Streifens 25 und der Streifen 89 werden
mit Schnüren 29 zusammengebunden, so daß das erste und zweite Dach 22 ein zusammengesetztes
Dach 106 bilden. Auf diese Weise können enteisen 78 ist an der äußeren Zylinderwand und an der 60 sprechend dem Bedarf mehrere Dächer 22, auch
Oberseite des Stutzens 75 angeschweißt und gibt dem solche verschiedener Länge, zusammengefügt werden.
Das einfache Traggerüst 19 wird aus der Verbindungsplatte 30, Seilen 31, dem Hakenhalter 90, Verankerungsseilen
33 und Anbindepflöcken 34 gebildet.
wird durch einen Bolzen 69 gehalten, der durch das Schlitzpaar 76 am Stutzen 75 und durch das obere
Schlitzpaar 77 am Masten 60 geführt ist. Das Stab-
Dachträger 61 seine äußere Form. An den starken Biegungen des Stabeisens 78 sitzen Stege 79, durch
die kleine Öffnungen 80 hergestellt werden.
Ist das Schwenkfußpaar 81 des Anbauträgers 72 65 Die Verbindungsplatte 30 weist zahlreiche Bohrunhorizontal
nach innen umgelegt, so verläuft der an gen 35 auf, die in einer Reihe liegen und zum Einseiner
Oberseite mit Höckern 82 besetzte Anbau- hängen der am Ende der Seile oder Drahtseile 31
träger 72 von einem Haken des Hakenpaares 71 befestigten Karabinerhaken 36 dienen. An den Boh-
Tungen 37 der Verbindungsplatte 30 werden Verankerungsseile
33 befestigt, die mit ihrem anderen Ende durch Ösen 38 der Anbindepflöcke 34 hindurchgeführt
und dort festgebunden werden. Die Seile 31 verlaufen von der Verbindungsplatte 30 zum
Hakenhalter 90, wo sie mit ihren Schlaufen 91 an Karabinerhaken 92 hängen, die ihrerseits am Hakenhalter
90 befestigt sind. An den Bohrungen 93 des Hakenhalters 90 werden Verankerungsseile 33 befestigt,
die mit ihrem anderen Ende an ösen 38 der Anbindepflöcke 34 festgebunden werden.
Um zwei Traggerüste 19 zwecks Verlängerung des Langreuters in der Längsrichtung zusammensetzen
zu können, wird die Verbindungsplatte 30 des ersten Traggerüstes 19 durch mehrere Verbindungsseile 94
mit dem Hakenhalter 90 des zweiten Traggerüstes 19 verbunden; dabei wird einer der beiden Karabinerhaken
95 jedes Verbindungsseiles 94 in eine Bohrung 37 der Verbindungsplatte 30 eingeführt, der andere
in eine Bohrung 93 des Hakenhalters 90. So können entsprechend dem Bedarf mehrere Traggerüste 19,
auch solche verschiedener Länge, zusammengefügt werden.
Böcke 108 bestehen aus dem Balken 96, dem verstrebten Fußpaar 97 und dem Pendelfußpaar 98 und
dienen dem Unterstützen der Seile 31 zwischen Gestellen 58, so daß deren Abstände voneinander größer
gehalten werden können.
Zum Aufbau des überdachten Langreuters werden Gestelle 58 auf dem Grundstück, auf dem sich das
zu trocknende Gut befindet, zusammengesetzt und in einer Reihe aufgestellt, wobei die einzelnen Gestelle
58 einen angemessenen Abstand voneinander erhalten und die Dachträger 61 quer zu der Längsrichtung
der Reihe zu stehen kommen. Die Gestelle 58 werden durch Einschlagen von Pflöcken 13 durch
Ringe 12 am Boden befestigt. Das erste und letzte Gestell 58 der Reihe werden außerdem nach außen
verseilt; dabei werden Verankerungsseile 33 an den Dachträgern 61 dieser beiden Gestelle 58 eingehängt
und an ösen 38 der Anbindepflöcke 34 befestigt. An einem Hakenpaar 71 jedes Mastes 60 werden zwei
Anbauträger 72 mit ihren Anschlußringen 74 eingehängt und mit ihren anderen Enden so auf den
Boden gelegt, daß ihre Schwenkfußpaare 81 nach innen zeigen. Entlang der Masten 60 werden Traggerüste
19 oder zusammengesetzte Traggerüste 107 entrollt, auf die Anbauträger 72 abgelegt und gespannt,
wobei der Hakenhalter 90 am einen Ende jedes Traggerüstes 19 bzw. 107 und die Verbindungsplatte
30 am anderen Ende jedes Traggerüstes 19 bzw. 107 mit Hilfe von Verankerungsseilen 33 angezogen
und an Anbindepflöcken 34 festgebunden werden. Die Traggerüste 19 bzw. 107 zu beiden
Seiten der Masten 60 stellen schiefe Ebenen dar, die bereits in diesem Aufbaustadium des Langreuters mit
Hilfe eines Schwadgerätes bekannter Art mechanisch mit dem zu trocknenden Gut beschickt werden können.
Das Dach 22 oder das zusammengesetzte Dach 106 wird mit Schnüren 29 auf den Stabeisen 78 der
Dachträger 61 festgebunden; dabei halten die durch Öffnungen 80 an den Dachträgern 61 geführten
Schnüre 29 das Dach 22 bzw. 106 gespannt. Das Dach 22 bzw. 106 befindet sich so hoch über dem
Boden, daß ein Schwadgerät bekannter Art die Traggerüste 19 bzw. 107 des fertig aufgestellten Langreuters
unbehindert beschicken kann. Die mechanische Beschickbarkeit des fertig aufgestellten Langreuters
verleiht ihm arbeitswirtschaftliche Vorzüge: Der Langreuter mit Dach kann bereits zu einer Zeit
aufgestellt werden, zu der das zu trocknende Gut in seiner Beschaffenheit für das Aufreutern noch
nicht geeignet ist. Ist die gewünschte Beschaffenheit des zu trocknenden Gutes erreicht, dann kann es
sofort mit einem Schwadgerät auf die überdachten Traggerüste 19 befördert werden. Durch Aufstellen
der Schwenkfußpaare 81 kommen die Anbauträger
ίο 72 und mit ihnen die Traggerüste 19 bzw. 107 höher
zu liegen, wodurch die Belüftung und damit die Trocknung noch verbessert werden. Zur besseren
Ausnutzung der Gestelle 58 und des Daches 22 bzw. des zusammengesetzten Daches 106 können Traggerüste
19 bzw. zusammengesetzte Traggerüste 107 in einem zweiten, höheren Stockwerk angeordnet
werden; dazu werden Anbauträger 73 paarweise an Hakenpaaren 71 der einzelnen Masten 60 eingehängt
und an ihrem anderen Ende auf ihre langen Schwenkfußpaare 85 gestellt. Entsprechend wie im unteren
Stockwerk werden auf beiden Seiten der Masten 60 Traggerüste 19 oder zusammengesetzte Traggerüste
107 auf die Anbauträger 73 gelegt, gespannt und mit Verankerungsseilen 33 an Anbindepflöcken 34 festgebunden.
Die Traggerüste 19 bzw. zusammengesetzten Traggerüste 107 des oberen Stockwerkes werden
mit Aufladern bekannter Art bei abgenommenem Dach 22 bzw. 106 und — wenn das Erntegut lang
ist — auch bei abgenommenen Dachträgern 61 beschickt. Auf diese Weise können Traggerüste 19 bzw,
107 auf weiteren Stockwerken mechanisch beschickt werden. Die Traggerüste 19 bzw. 107 aller Stockwerke
können zwischen den Gestellen 58 zusätzlich durch passende Böcke 108 unterstützt werden.
Beim Abbau des Langreuters werden nach Entfernen des Daches 22 bzw. 106 und der Böcke 108
die Schlaufen 91 der Seile 31 aus den Karabinerhaken 92 der Hakenhalter 90 herausgenommen.
Durch Anhängen der einzelnen Verbindungsplatten 30 an Trommeln bekannter Art und durch Drehen
der Trommeln werden die zugehörigen Seile 31 aus dem getrockneten Gut herausgezogen und aufgewikkelt.
Nach Abnahme der Anbauträger 72 bzw. 72 und 73 und nach Zerlegung der Gestelle 58 und Entfernung
ihrer Teile liegt das getrocknete Gut in einem Schwaden auf dem Boden und kann mit einem Auflader
bekannter Art auf den Transportwagen befördert werden.
An Stelle der Traggerüste 19 können wahlweise Roste 99 auf die Anbauträger 72 und 73 gelegt werden.
Die Roste 99 werden weder gespannt noch festgebunden.
Die Gestelle 58 können durch asymmetrische Gestelle 100 ersetzt werden, bei denen die asymmetrisehen
Füße 101 von den Rohrstutzen 102 aus und die asymmetrischen Dachträger 103 von den Stutzen
104 aus nur auf eine Seite verlaufen. Die Gestelle 100 werden wie die Gestelle 58 eingesetzt, verlangen
jedoch lange Anbauträger 105, wodurch breitere Traggerüste verwendet werden können.
Claims (7)
1. Überdachter Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein abnehmbares Dach und
ein aus zueinander parallel verlaufenden Seilen bestehendes Traggerüst aufweist, wobei die Seile
des Traggerüstes in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am einen Ende
mit Karabinerhaken an einer mit Verankerungsseilen verankerten Verbindungsplatte eingehängt
sind und am anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen verankerten Quetschvorrichtung
befestigt sind, wobei das Traggerüst mittels einer hinter der Verbindungsplatte angeordneten
Trommel aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist, nach Patent
1241660, dadurch gekennzeichnet, daß ein Traggerüst (19) oder ein zusammengesetztes
Traggerüst (107) auf Anbauträgern (72) einer Seite der Gestelle (58) bzw. auf langen Anbauträgern
(105) der asymmetrischen Gestelle (100) angeordnet ist, bei eingeklappten Schwenkfußpaaren
(81) der Anbauträger (72,105) eine schiefe Ebene bildet, die an der Außenseite auf
dem Boden aufliegt und bei aufgestellten Schwenkfußpaaren (81) der Anbauträger (72,
105) auch an der Außenseite vom Boden entfernt ist, wobei ein weiteres Traggerüst (19) bzw. zusammengesetztes
Traggerüst (107) auf Anbauträgern (72) der anderen Seite der Gestelle (58)
liegen kann.
2. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (58) aus
einem Fuß (59), einem Masten (60) und einem Dachträger (61) zusammengesetzt ist, wobei der
Fuß (59) aus zwei sich kreuzenden, miteinander verschweißten und gegeneinander durch Platten
(64) verstrebten Schienen (62, 63) gebildet wird, von denen eine an ihren Enden Ringe (12) trägt,
während beide Schienen (62, 63) den durch Platten (64) verstrebten Rohrstutzen (65) tragen, der
seitlich zwei Schlitze (66) aufweist und den mit unteren Schlitzen (70), einem oberen Schlitzpaar
(77) und Hakenpaaren (71) versehenen Mast (60) aufnimmt, der durch einen mit einem Nocken (68)
besetzten und in den Schlitzen (66, 70) sitzenden Bolzen (69) gesichert wird.
3. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen
(75) des Dachträgers (61) ein Schlitzpaar (76) besitzt, ein Stabeisen (78) trägt, über den oberen
Teil des Mastes (60) gestreift und durch einen Bolzen (69) gesichert ist, wobei der Bolzen (69)
in den Schlitzpaaren (76,77) des Stutzens (75)
und des oberen Teiles des Mastes (60) sitzt und Stege (79) an den starken Biegungen des Stabeisens
(78) Öffnungen (80) herstellen.
4. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder wahlweise mit Höckern (82) besetzte Anbauträger
(72 bzw. 105) am einen Ende mit seinem Anschlußring (74) am Haken eines Hakenpaares.
(71) des Mastes hängt, mit seinem anderen Ende bei eingeklapptem Schwenkfußpaar (81) auf den
Boden zu liegen kommt, bei aufgestelltem Schwenkfußpaar (81) von diesem getragen wird,
wobei das Schwenkfußpaar (81) in der Nähe des. äußeren Endes des Anbauträgers (72 bzw. 105)·
an diesem drehbar befestigt ist.
5. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß Seile (31) eines-Traggerüstes
(19) von dessen mit Verankerungsseilen (33) angebundenen Verbindungsplatte (30)
zum Hakenhalter (90) verlaufen, wo sie mit ihren Schlaufen (91) an Karabinerhaken (92) hängen,,
die ihrerseits am Hakenhalter (90) befestigt sind, wobei durch die Bohrungen (93) des Hakenhalters
(90) Verankerungsseile (33) geführt sind.
6. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Gestelle (58)
wahlweise durch asymmetrische Gestelle (100) ersetzt werden können, deren asymmetrische
Füße (101) mit ihren Rohrstutzen (102) die Masten (60) tragen, wobei die asymmetrischen
Dachträger (103) mit ihren Stutzen (104) auf den Masten (60) sitzen und die langen Anbauträger
(105) mit ihren Anschlußringen (74) an Haken (71) der Masten hängen.
7. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise
an die Stelle eines Traggerüstes (19) Roste (99) auf die Anbauträger (72) gelegt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 812 854,1 026 115,
241 660;
Deutsche Patentschriften Nr. 812 854,1 026 115,
241 660;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 787 796;
österreichische Patentschrift Nr. 197 111.
österreichische Patentschrift Nr. 197 111.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 618/133 9.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB86747A DE1278783B (de) | 1966-04-20 | 1966-04-20 | UEberdachter Langreuter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB86747A DE1278783B (de) | 1966-04-20 | 1966-04-20 | UEberdachter Langreuter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278783B true DE1278783B (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=6983500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB86747A Pending DE1278783B (de) | 1966-04-20 | 1966-04-20 | UEberdachter Langreuter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1278783B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE812854C (de) * | 1950-03-23 | 1951-09-06 | Georg Brunner | Vorrichtung zum Lueften oder Trocknen von Gras, Klee und anderen landwirtschaftlichen oder industriellen Erzeugnissen |
| DE1026115B (de) * | 1957-02-08 | 1958-03-13 | Hans Fenner | Dachheinze |
| AT197111B (de) * | 1955-01-21 | 1958-04-10 | Josef Scharfetter | Vorrichtung zum Trocknen von insbesondere landwirtschaftlichem Gut |
| DE1787796U (de) * | 1959-02-07 | 1959-04-30 | Plate Gmbh Dr | Plane aus kunststoff-folie mit netzartigen verstaerkungen. |
| DE1241660B (de) * | 1966-01-24 | 1967-06-01 | Dr Konrad Buck | UEberdachter Langreuter |
-
1966
- 1966-04-20 DE DEB86747A patent/DE1278783B/de active Pending
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