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DE1278783B - UEberdachter Langreuter - Google Patents

UEberdachter Langreuter

Info

Publication number
DE1278783B
DE1278783B DEB86747A DEB0086747A DE1278783B DE 1278783 B DE1278783 B DE 1278783B DE B86747 A DEB86747 A DE B86747A DE B0086747 A DEB0086747 A DE B0086747A DE 1278783 B DE1278783 B DE 1278783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ropes
covered
langreuter
roof
frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB86747A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Landw Dr Konrad Buck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIPL LANDW DR KONRAD BUCK
Original Assignee
DIPL LANDW DR KONRAD BUCK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIPL LANDW DR KONRAD BUCK filed Critical DIPL LANDW DR KONRAD BUCK
Priority to DEB86747A priority Critical patent/DE1278783B/de
Publication of DE1278783B publication Critical patent/DE1278783B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/12Racks for drying purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007WW PATENTAMT Int. CL:
AOIf
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 45 e-25/12
Nummer: 1278 783
Aktenzeichen: P 12 78 783.6-23 (B 86747)
Anmeldetag: 20. April 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung betrifft einen überdachten Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein abnehmbares Dach und ein aus zueinander parallel verlaufenden Seilen bestehendes Traggerüst aufweist, wobei die Seile des Traggerüstes in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am einen Ende mit Karabinerhaken an einer mit Verankerungsseilen verankerten Verbindungsplatte eingehängt und dam anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen verankerten Quetschvorrichtung befestigt sind, wobei das Traggerüst mittels einer hinter der Verbindungsplatte angeordneten Trommel aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist, nach Patent 1 241 660.
Der Langreuter, von dem die Erfindung ausgeht, hat den Nachteil, daß sein mittels Stangen auf Streben der Gestelle aufliegendes und gespanntes Traggerüst nicht mit einem Schwadgerät bekannter Art mechanisch beschickt werden kann. Hierzu muß das Traggerüst auf dem Boden ausgelegt und leicht gespannt werden. Erst nach der mechanischen Beschickung des Traggerüstes mit dem Schwadgerät können die Gestelle aufgebaut und die Stangen, auf denen das beladene Traggerüst liegt, auf die Streben der Gestelle aufgelegt werden, wonach das Traggerüst end- as gültig angespannt und verankert wird. Das Auflegen der Stangen mit dem beladenen Traggerüst und das Spannen desselben ist eine mühselige Arbeit. Der bekannte überdachte Langreuter hat den weiteren Nachteil, daß die Seile des Traggerüstes am einen Ende in die Quetschvorrichtung eingelegt und festgeklemmt werden müssen, was eine zeitaufwendige Arbeit darstellt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den überdachten Langreuter nach dem Hauptpatent so auszugestalten, daß er im aufgestellten Zustand mechanisch durch ein Schwadgerät bekannter Art mit dem zu trocknenden Gut beschickt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Traggerüst oder ein zusammengesetztes Traggerüst auf Anbauträger einer Seite der Gestelle bzw. auf langen Anbauträgern der asymmetrischen Gestelle angeordnet ist, bei eingeklappten Schwenkfußpaaren der Anbauträger eine schiefe Ebene bildet, die an der Außenseite auf dem Boden aufliegt und bei aufgestellten Schwenkfußpaaren der Anbauträger auch an der Außenseite vom Boden entfernt ist, wobei ein weiteres Traggerüst bzw. zusammengesetztes Traggerüst auf Anbauträgern der anderen Seite der Gestelle liegen kann.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß das auf den Anbauträgern oder auf den langen Anbauüberdachter Langreuter
Zusatz zum Patent: 1 241660
Anmelder:
Dipl.-Landw. Dr. Konrad Buck,
7071 Straßdorf, Wallenstr. 157
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Landw. Dr. Konrad Buck, 7071 Straßdorf
trägem der Gestelle liegende Traggerüst oder zusammengesetzte Traggerüst bei eingeklappten Schwenkfußpaaren eine schiefe Ebene bildet, die mechanisch durch ein Schwadgerät bekannter Art mit dem zu trocknenden Gut beschickt werden kann.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und es zeigt
A b b. 1 Abschnitt am Anfang des Langreuters mit Verankerung des ersten Gestelles und der Traggerüste,
A b b. 2 Ausschnitt aus dem Langreuter mit Gestell,
Abb. 3 Verbindungsstelle zweier Dächer und zweier Traggerüste,
A b b. 4 Abschnitt am Ende des Langreuters mit Verankerung des letzten Gestelles und der Traggerüste,
A b b. 5 Fuß, Mast, Dachträger und Anbauträger, perspektivisch,
A b b. 6 Fuß, Draufsicht,
A b b. 7 Anbauträger, ausgestreckt, Draufsicht,
A b b. 8 Anbauträger und Schwenkfußpaar zerlegt, von der Seite (in vergrößertem Maßstab),
A b b. 9 Anbauträger, ausgestreckt, Draufsicht,
A b b. 10 Bock, perspektivisch,
Abb. 11 größere Ausführung des Bockes, perspektivisch,
A b b. 12 Gestell mit niedergelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 13 Gestell mit hochgelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 14 Gestell mit niedergelegten Anbauträgern ohne Dachträger, Seitenansicht,
809 618/133
Abb. 15 Gestell mit hochgelegten Anbauträgern, Seitenansicht,
A b b. 16 asymmetrisches Gestell, zerlegt, mit langem Anbauträger, perspektivisch, Abb. 17 Unterseite des Daches, Anfangsabschnitt, S
A b b. 18 Unterseite des Daches, Endabschnitt mit kurzen Streifen,
A b b. 19 Oberseite des Daches, Anfangsabschnitt mit Streifen,
A b b. 20 Querschnitt durch Dach am Ende,
Abb.21 Längsschnitt durch Dach am äußeren Längsrand des Anfangsabschnittes,
A b b. 22 Längsschnitt durch Dach am äußeren Längsrand des Endabschnittes,
Abb.23 gleiches wie Abb.21, zum Zusammenbinden angeordnet,
A b b. 24 Längsschnitt durch Dach im Inneren des Anfangsabschnittes,
Abb. 25 Längsschnitt durch Dach im Inneren des Endabschnittes,
Abb.26 gleiches wie Abb.24, zum Zusammenbinden angeordnet,
Abb.27 Draufsicht auf Traggerüst im Anfangsabschnitt mit Hakenhalter und Verankerungsseilen,
schräg nach unten, liegt mit seinem anderenEnde auf dem Boden auf und bildet zusammen mit weiteren Anbauträgem 72 der gleichen Seite die Unterlage für die Seile 31 eines Traggerüstes 19, das in dieser Lage eine schiefe Ebene darstellt. Wird das Schwenkfußpaar 81 senkrecht auf den Boden gestellt, so kommen der Anbauträger 72 und mit ihm das aufliegende Traggerüst 19 auch an der Außenseite höher zu liegen. Das Schwenkfußpaar 81 ist beispielsweise durch Schraube 83 und Mutter 84 mit dem Anbauträger 72 verbunden.
Die Hocker 82 auf dem Anbauträger 72 verhindern das Herabgleiten der Seile 31. Der Anbauträger 73 liegt außen auf dem langen Schwenkfußpaar 85 auf. Anbauträger 72 und 73 werden in der Regel je paarweise am Gestell 58 angebaut.
Das Dach 22 setzt sich aus der Plane oder Folie 23 und Verstärkungsstreif en 24 an ihrer Unterseite sowie aus der Anbindevorrichtung zusammen. Die Plane oder Folie 23 und die Verstärkungsstreifen 24 bestehen aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material. Auf den Verstärkungsstreif en 24 an der Unterseite der Plane oder Folie 23 sind als Teil der Anbindevorrichtung Streifen 25 aus Kunst-
- Abb. 28 Draufsicht auf Verbindungsstelle zweier 25 stoff oder anderem geeignetem Material in der Weise
Traggerüste, befestigt, daß jeweils auf ein kurzes Stück 26 des
Abb. 29 Draufsicht auf Traggerüst im End- Streifens 25, das am Verstärkungsstreifen24 befestigt abschnitt mit Verbindungsplatte und Verankerungs- ist, ein loses Stück 27 folgt. Zwischen Verstärkungsseilen, streifen 24 und losen Stücken 27 verbleiben Durch-
Abb. 30 Verankerungsseile, Karabinerhaken, Seil, 30 lasse 28. An losen Stücken 27 werden Schnüre 29
Verbindungsseil, Hakenhalter im Querschnitt mit aus Kunststoff oder anderem geeignetem Material
Karabinerhaken, Pflock, angebunden, mittels deren das Dach 22 auf den Stab-
Abb. 31 Rost, Draufsicht, eisen 78 der Dachträger 61 befestigt wird.
Das einzelne Gestell 58 ist aus einem Fuß 59, Um zwei Dächer 22 zwecks Verlängerung des einem Masten 60 und einem Dachträger 61 zusam- 35 Langreuters in der Längsrichtung zusammensetzen mengesetzt. Der Fuß 59 besteht aus zwei sich kreu- zu können, sind an der Unterseite des ersten Daches zenden und miteinander verschweißten Schienen 62 22, kurz vor seinem Ende, vier kurze Verstärkungsund 63, die durch Platten 64 gegeneinander verstrebt streifen 86 und an diesen vier kurze Streifen 87 der sind und einen Rohrstutzen 65 tragen, der ebenfalls Anbindevorrichtung quer angeordnet, wobei die vier durch Platten 64 verstrebt ist. Die Schiene 62 trägt 40 kurzen Verstärkungsstreifen 86 und die kurzen Streian jedem Ende einen Ring 12, durch den ein Pflock fen 87 in ihrer Beschaffenheit und Anbringung den
13 beim Einschlagen in den Boden geführt wird. Der Rohrstutzen 65 weist seitlich zwei einander gegenüberliegende senkrechte Schlitze 66 auf, durch die ein mit Griff 67 und Nocken 68 versehener Bolzen 69 geführt wird zwecks Befestigung des Mastes 60 im Rohrstutzen 65. Zeigt der Griff 67 des Bolzens 69 nach unten, darm befindet sich der Nocken 68 seitlich und sichert den Bolzen 69 gegen Herausfallen.
Verstärkungsstreifen 24 und Streifen 25 entsprechen. Als Gegenstücke zu den kurzen Verstärkungsstreifen 86, Streifen 87 und zu dem üblichen Verstärkungsstreifen 24 und Streifen 25 am Rand der Schmalseite des ersten Daches 22 sind an der Oberseite des zweiten Daches 22 drei Verstärkungsstreifen 88 und an diesen drei Streifen 89 befestigt, wobei die Verstärkungsstreifen 88 und Streifen 89 in ihrer Beschaf-
Der Mast 60 ist ein Metallrohr, das im Rohrstutzen 50 fenheit und Anbringung den Verstärkungsstreif en 24 65 steckt und mit seinen beiden unteren Schlitzen 70 und Streifen 25 der Unterseite entsprechen. Die kurden Bolzen 69 aufnimmt. Oberhalb der Schlitze 70 Zen Streifen 87 und ein quer verlaufender Streifen 25 trägt der Mast 60 mehrere Hakenpaare 71, an denen des ersten Daches 22 werden auf die Streifen 89 an Anbauträger 72 und 73 mit ihren Anschlußringen 74 der Oberseite des zweiten Daches 22 gelegt, die aneingehängt sind. Der Stutzen 75 des Dachträgers 61 55 einanderliegenden losen Stücke 27 der kurzen Streiist über den oberen Teil des Mastes 60 gestreift und fen 87, des Streifens 25 und der Streifen 89 werden
mit Schnüren 29 zusammengebunden, so daß das erste und zweite Dach 22 ein zusammengesetztes Dach 106 bilden. Auf diese Weise können enteisen 78 ist an der äußeren Zylinderwand und an der 60 sprechend dem Bedarf mehrere Dächer 22, auch Oberseite des Stutzens 75 angeschweißt und gibt dem solche verschiedener Länge, zusammengefügt werden.
Das einfache Traggerüst 19 wird aus der Verbindungsplatte 30, Seilen 31, dem Hakenhalter 90, Verankerungsseilen 33 und Anbindepflöcken 34 gebildet.
wird durch einen Bolzen 69 gehalten, der durch das Schlitzpaar 76 am Stutzen 75 und durch das obere Schlitzpaar 77 am Masten 60 geführt ist. Das Stab-
Dachträger 61 seine äußere Form. An den starken Biegungen des Stabeisens 78 sitzen Stege 79, durch die kleine Öffnungen 80 hergestellt werden.
Ist das Schwenkfußpaar 81 des Anbauträgers 72 65 Die Verbindungsplatte 30 weist zahlreiche Bohrunhorizontal nach innen umgelegt, so verläuft der an gen 35 auf, die in einer Reihe liegen und zum Einseiner Oberseite mit Höckern 82 besetzte Anbau- hängen der am Ende der Seile oder Drahtseile 31 träger 72 von einem Haken des Hakenpaares 71 befestigten Karabinerhaken 36 dienen. An den Boh-
Tungen 37 der Verbindungsplatte 30 werden Verankerungsseile 33 befestigt, die mit ihrem anderen Ende durch Ösen 38 der Anbindepflöcke 34 hindurchgeführt und dort festgebunden werden. Die Seile 31 verlaufen von der Verbindungsplatte 30 zum Hakenhalter 90, wo sie mit ihren Schlaufen 91 an Karabinerhaken 92 hängen, die ihrerseits am Hakenhalter 90 befestigt sind. An den Bohrungen 93 des Hakenhalters 90 werden Verankerungsseile 33 befestigt, die mit ihrem anderen Ende an ösen 38 der Anbindepflöcke 34 festgebunden werden.
Um zwei Traggerüste 19 zwecks Verlängerung des Langreuters in der Längsrichtung zusammensetzen zu können, wird die Verbindungsplatte 30 des ersten Traggerüstes 19 durch mehrere Verbindungsseile 94 mit dem Hakenhalter 90 des zweiten Traggerüstes 19 verbunden; dabei wird einer der beiden Karabinerhaken 95 jedes Verbindungsseiles 94 in eine Bohrung 37 der Verbindungsplatte 30 eingeführt, der andere in eine Bohrung 93 des Hakenhalters 90. So können entsprechend dem Bedarf mehrere Traggerüste 19, auch solche verschiedener Länge, zusammengefügt werden.
Böcke 108 bestehen aus dem Balken 96, dem verstrebten Fußpaar 97 und dem Pendelfußpaar 98 und dienen dem Unterstützen der Seile 31 zwischen Gestellen 58, so daß deren Abstände voneinander größer gehalten werden können.
Zum Aufbau des überdachten Langreuters werden Gestelle 58 auf dem Grundstück, auf dem sich das zu trocknende Gut befindet, zusammengesetzt und in einer Reihe aufgestellt, wobei die einzelnen Gestelle 58 einen angemessenen Abstand voneinander erhalten und die Dachträger 61 quer zu der Längsrichtung der Reihe zu stehen kommen. Die Gestelle 58 werden durch Einschlagen von Pflöcken 13 durch Ringe 12 am Boden befestigt. Das erste und letzte Gestell 58 der Reihe werden außerdem nach außen verseilt; dabei werden Verankerungsseile 33 an den Dachträgern 61 dieser beiden Gestelle 58 eingehängt und an ösen 38 der Anbindepflöcke 34 befestigt. An einem Hakenpaar 71 jedes Mastes 60 werden zwei Anbauträger 72 mit ihren Anschlußringen 74 eingehängt und mit ihren anderen Enden so auf den Boden gelegt, daß ihre Schwenkfußpaare 81 nach innen zeigen. Entlang der Masten 60 werden Traggerüste 19 oder zusammengesetzte Traggerüste 107 entrollt, auf die Anbauträger 72 abgelegt und gespannt, wobei der Hakenhalter 90 am einen Ende jedes Traggerüstes 19 bzw. 107 und die Verbindungsplatte 30 am anderen Ende jedes Traggerüstes 19 bzw. 107 mit Hilfe von Verankerungsseilen 33 angezogen und an Anbindepflöcken 34 festgebunden werden. Die Traggerüste 19 bzw. 107 zu beiden Seiten der Masten 60 stellen schiefe Ebenen dar, die bereits in diesem Aufbaustadium des Langreuters mit Hilfe eines Schwadgerätes bekannter Art mechanisch mit dem zu trocknenden Gut beschickt werden können. Das Dach 22 oder das zusammengesetzte Dach 106 wird mit Schnüren 29 auf den Stabeisen 78 der Dachträger 61 festgebunden; dabei halten die durch Öffnungen 80 an den Dachträgern 61 geführten Schnüre 29 das Dach 22 bzw. 106 gespannt. Das Dach 22 bzw. 106 befindet sich so hoch über dem Boden, daß ein Schwadgerät bekannter Art die Traggerüste 19 bzw. 107 des fertig aufgestellten Langreuters unbehindert beschicken kann. Die mechanische Beschickbarkeit des fertig aufgestellten Langreuters verleiht ihm arbeitswirtschaftliche Vorzüge: Der Langreuter mit Dach kann bereits zu einer Zeit aufgestellt werden, zu der das zu trocknende Gut in seiner Beschaffenheit für das Aufreutern noch nicht geeignet ist. Ist die gewünschte Beschaffenheit des zu trocknenden Gutes erreicht, dann kann es sofort mit einem Schwadgerät auf die überdachten Traggerüste 19 befördert werden. Durch Aufstellen der Schwenkfußpaare 81 kommen die Anbauträger
ίο 72 und mit ihnen die Traggerüste 19 bzw. 107 höher zu liegen, wodurch die Belüftung und damit die Trocknung noch verbessert werden. Zur besseren Ausnutzung der Gestelle 58 und des Daches 22 bzw. des zusammengesetzten Daches 106 können Traggerüste 19 bzw. zusammengesetzte Traggerüste 107 in einem zweiten, höheren Stockwerk angeordnet werden; dazu werden Anbauträger 73 paarweise an Hakenpaaren 71 der einzelnen Masten 60 eingehängt und an ihrem anderen Ende auf ihre langen Schwenkfußpaare 85 gestellt. Entsprechend wie im unteren Stockwerk werden auf beiden Seiten der Masten 60 Traggerüste 19 oder zusammengesetzte Traggerüste 107 auf die Anbauträger 73 gelegt, gespannt und mit Verankerungsseilen 33 an Anbindepflöcken 34 festgebunden. Die Traggerüste 19 bzw. zusammengesetzten Traggerüste 107 des oberen Stockwerkes werden mit Aufladern bekannter Art bei abgenommenem Dach 22 bzw. 106 und — wenn das Erntegut lang ist — auch bei abgenommenen Dachträgern 61 beschickt. Auf diese Weise können Traggerüste 19 bzw, 107 auf weiteren Stockwerken mechanisch beschickt werden. Die Traggerüste 19 bzw. 107 aller Stockwerke können zwischen den Gestellen 58 zusätzlich durch passende Böcke 108 unterstützt werden.
Beim Abbau des Langreuters werden nach Entfernen des Daches 22 bzw. 106 und der Böcke 108 die Schlaufen 91 der Seile 31 aus den Karabinerhaken 92 der Hakenhalter 90 herausgenommen. Durch Anhängen der einzelnen Verbindungsplatten 30 an Trommeln bekannter Art und durch Drehen der Trommeln werden die zugehörigen Seile 31 aus dem getrockneten Gut herausgezogen und aufgewikkelt. Nach Abnahme der Anbauträger 72 bzw. 72 und 73 und nach Zerlegung der Gestelle 58 und Entfernung ihrer Teile liegt das getrocknete Gut in einem Schwaden auf dem Boden und kann mit einem Auflader bekannter Art auf den Transportwagen befördert werden.
An Stelle der Traggerüste 19 können wahlweise Roste 99 auf die Anbauträger 72 und 73 gelegt werden. Die Roste 99 werden weder gespannt noch festgebunden.
Die Gestelle 58 können durch asymmetrische Gestelle 100 ersetzt werden, bei denen die asymmetrisehen Füße 101 von den Rohrstutzen 102 aus und die asymmetrischen Dachträger 103 von den Stutzen 104 aus nur auf eine Seite verlaufen. Die Gestelle 100 werden wie die Gestelle 58 eingesetzt, verlangen jedoch lange Anbauträger 105, wodurch breitere Traggerüste verwendet werden können.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Überdachter Langreuter, der in einer Reihe aufgestellte Gestelle, ein abnehmbares Dach und ein aus zueinander parallel verlaufenden Seilen bestehendes Traggerüst aufweist, wobei die Seile des Traggerüstes in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend angeordnet sind, am einen Ende
mit Karabinerhaken an einer mit Verankerungsseilen verankerten Verbindungsplatte eingehängt sind und am anderen Ende in einer ebenfalls mit Verankerungsseilen verankerten Quetschvorrichtung befestigt sind, wobei das Traggerüst mittels einer hinter der Verbindungsplatte angeordneten Trommel aus dem getrockneten Gut herausziehbar und aufwickelbar ist, nach Patent 1241660, dadurch gekennzeichnet, daß ein Traggerüst (19) oder ein zusammengesetztes Traggerüst (107) auf Anbauträgern (72) einer Seite der Gestelle (58) bzw. auf langen Anbauträgern (105) der asymmetrischen Gestelle (100) angeordnet ist, bei eingeklappten Schwenkfußpaaren (81) der Anbauträger (72,105) eine schiefe Ebene bildet, die an der Außenseite auf dem Boden aufliegt und bei aufgestellten Schwenkfußpaaren (81) der Anbauträger (72, 105) auch an der Außenseite vom Boden entfernt ist, wobei ein weiteres Traggerüst (19) bzw. zusammengesetztes Traggerüst (107) auf Anbauträgern (72) der anderen Seite der Gestelle (58) liegen kann.
2. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (58) aus einem Fuß (59), einem Masten (60) und einem Dachträger (61) zusammengesetzt ist, wobei der Fuß (59) aus zwei sich kreuzenden, miteinander verschweißten und gegeneinander durch Platten (64) verstrebten Schienen (62, 63) gebildet wird, von denen eine an ihren Enden Ringe (12) trägt, während beide Schienen (62, 63) den durch Platten (64) verstrebten Rohrstutzen (65) tragen, der seitlich zwei Schlitze (66) aufweist und den mit unteren Schlitzen (70), einem oberen Schlitzpaar (77) und Hakenpaaren (71) versehenen Mast (60) aufnimmt, der durch einen mit einem Nocken (68) besetzten und in den Schlitzen (66, 70) sitzenden Bolzen (69) gesichert wird.
3. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (75) des Dachträgers (61) ein Schlitzpaar (76) besitzt, ein Stabeisen (78) trägt, über den oberen Teil des Mastes (60) gestreift und durch einen Bolzen (69) gesichert ist, wobei der Bolzen (69) in den Schlitzpaaren (76,77) des Stutzens (75) und des oberen Teiles des Mastes (60) sitzt und Stege (79) an den starken Biegungen des Stabeisens (78) Öffnungen (80) herstellen.
4. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder wahlweise mit Höckern (82) besetzte Anbauträger (72 bzw. 105) am einen Ende mit seinem Anschlußring (74) am Haken eines Hakenpaares. (71) des Mastes hängt, mit seinem anderen Ende bei eingeklapptem Schwenkfußpaar (81) auf den Boden zu liegen kommt, bei aufgestelltem Schwenkfußpaar (81) von diesem getragen wird, wobei das Schwenkfußpaar (81) in der Nähe des. äußeren Endes des Anbauträgers (72 bzw. 105)· an diesem drehbar befestigt ist.
5. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß Seile (31) eines-Traggerüstes (19) von dessen mit Verankerungsseilen (33) angebundenen Verbindungsplatte (30) zum Hakenhalter (90) verlaufen, wo sie mit ihren Schlaufen (91) an Karabinerhaken (92) hängen,, die ihrerseits am Hakenhalter (90) befestigt sind, wobei durch die Bohrungen (93) des Hakenhalters (90) Verankerungsseile (33) geführt sind.
6. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Gestelle (58) wahlweise durch asymmetrische Gestelle (100) ersetzt werden können, deren asymmetrische Füße (101) mit ihren Rohrstutzen (102) die Masten (60) tragen, wobei die asymmetrischen Dachträger (103) mit ihren Stutzen (104) auf den Masten (60) sitzen und die langen Anbauträger (105) mit ihren Anschlußringen (74) an Haken (71) der Masten hängen.
7. Überdachter Langreuter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise an die Stelle eines Traggerüstes (19) Roste (99) auf die Anbauträger (72) gelegt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 812 854,1 026 115,
241 660;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 787 796;
österreichische Patentschrift Nr. 197 111.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 618/133 9.68 ® Bundesdruckerei Berlin
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Citations (5)

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AT197111B (de) * 1955-01-21 1958-04-10 Josef Scharfetter Vorrichtung zum Trocknen von insbesondere landwirtschaftlichem Gut
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