[go: up one dir, main page]

DE1131257B - Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen - Google Patents

Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen

Info

Publication number
DE1131257B
DE1131257B DES67092A DES0067092A DE1131257B DE 1131257 B DE1131257 B DE 1131257B DE S67092 A DES67092 A DE S67092A DE S0067092 A DES0067092 A DE S0067092A DE 1131257 B DE1131257 B DE 1131257B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
tilting
input
pulse
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67092A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hackenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES67092A priority Critical patent/DE1131257B/de
Publication of DE1131257B publication Critical patent/DE1131257B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/167Circuit details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Achszähleinrichtung für Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zählstellen Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Schaltmitteln der elektronischen Schaltkreistechnik arbeitende Achszähleinrichtung für Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zählstellen, die über Auswerteschaltungen Ein- oder Auszählimpulse erzeugen, die über mindestens einen Zwischenspeicher einer Zählvorrichtung zugeleitet werden.
  • Bei Achszähleinrichtungen für die Gleisfreimeldung im Eisenbahnsicherungswesen wird gefordert, daß auch gleichzeitige oder annähernd gleichzeitige Zählimpulse gleicher oder entgegengesetzter Zählrichtung richtig verarbeitet werden. Derartige Zählimpulse entgegengesetzter Zählrichtung können beispielsweise bei kurzen Gleisabschnitten auftreten, wenn die Länge eines Zuges größer ist als der Ab- stand der Zählstellen. Gleichzeitige oder annähernd gleichzeitige Zählimpulse gleicher Zählrichtung können von den Auswerteschaltungen abgegeben werden, wenn beispielsweise bei Rangierbewegungen von beiden Seiten Achsen in einen Gleisabschnitt einfahren. In beiden Fällen würde eine Zählvorrichtung mit nur einem Zählorgan, das je nach Zählrichtung vorwärts oder rückwärts läuft, immer dann ein falsches Ergebnis liefern, wenn der zeitliche Abstand der Zählimpulse kleiner ist als die für einen Zählschritt der Zählvorrichtung erforderliche Zeit. Eine Zählvorrichtung mit je einem Zählorgan für Einzählung und für Auszählung würde im letzteren Fall ein falsches Ergebnis liefern.
  • Dieser Mangel ist nicht nur bei bekannten elektrischen Zählvorrichtungen mit Drehwählern, Zählmotoren oder Relais als Zählorganen, sondem auch bei bekannten elektronischen Zählvorrichtungen vorhanden, die mit Schaltmitteln der elektronischen Schaltkreistechnik, z. B. Gatterschaltungen mit Gleichrichtern und/oder Kippkreisen mit Röhren, Transistoren oder Magnetkernen, arbeiten. Bisher ist nur für elektrische Zählwerke eine Lösung gefunden worden, durch einen Zwischenspeicher mit Relais oder Drehwählern. von mehreren gleichzeitigen oder annähernd gleichzeitigen Zählimpulsen den einen sofo.rt weiterzugeben, die anderen aber zu speichern und nacheinander erst weiterzugeben, wenn der jeweils vorher weitergegebene Impuls von der Zählvorrichtung aufgenommen worden ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zwischenspeicher mit Schaltmitteln der elektronischen Schaltkreistechnik zu schaffen, der durch bekannte elektronische Auswerteschaltungen, sogenannte Impulsschaltungen, gesteuert wird, in denen die durch die Achsen an den Zählstellen erzeugten Impulsfolgen in Einzähl- oder Auszählimpulse umgewandelt werden, und der zum Steuern von an seine Ausgänge angeschlossenen elektronischen Zählvorrichtungen bekannter Bauart verwendet werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist im Zwischenspeicher jedem Eingang ein bistabiler Kippkreis zugeordnet, der beim Eintreffen eines Zählimpulses, der zugeordneten Zählrichtung in die Arbeitslage kippt, und ferner ist je zwei Kippkreisen, an die gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig Zählimpulse gelangen können, ein gemeinsames Rückstellkoinzidenzgatter zugeordnet, das mindestens bei Zählimpulsen, deren zeitlicher Abstand gleich oder kleiner ist als der für das öffnen von den Eingängen zugeordneten Weitergabekoinzidenzgattern erforderliche Abstand, durch die beim Kippen beider bistabiler Kippkreise an je einem ihrer Ausgänge entstehenden Potentialänderungen geöffnet wird und hierbei einen Einstellimpuls für die nicht stabile Lage eines monostabilen Kippkreises abgibt, der zum Zurückstellen der bistabilen Kippkreise in die Ruhelage vorgesehen ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung mit logischen Schaltungssymbolen für Kippkreise, Gatter, Differenzier- und Verzögerungsglieder dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen.Zwischenspeicher für gleichzeitige oder annähernd gleichzeitige Zählimpulse entgegengesetzter Zählrichtung; Fig. 2 zeigt den Potentialverlauf an den Eingängen von zwei im Zwischenspeicher verwendeten Weitergabekoinzidenzgattem; ,t einenZwischenspeicher für gleichzeitige Fig. 3 zeig oder annähernd gleichzeitige Zählimpulse gleicher Zählrichtung; Fig. 4 zeigt schematisch eine Achszähleinrichtung, in der zwei Zwischenspeicher nach Fig. 3 und ein Zwischenspeicher nach Fig. 1 vorgesehen sind.
  • Für die Schaltungen nach Fig. 1 und 3 ist angenommen, daß die Ausgänge der schraffierten Teile der Kippkreise Nullpotential und die Ausgänge der anderen Teile dieser Kreise negatives Potential abgeben.
  • Gemäß Fig. 1 werden Einzählimpulse dem Eingang ES und Auszählimpulse dem EingangAS des Zwischenspeichers SEA zugeführt. Die Impulse werden in den bistabilen Kippkreisen 10 und 20 gespeichert, indem beispielsweise bei einem Einzählimpuls der Kippkreis 10 aus seiner gezeichneten Ruhelage in die entgegengmtzte Arbeitslage kippt und dort verbleibt. Damit erhält der Eingang 11 des Weitergabekoinzidenzgatters 13 für Einzählimpulse negatives Potential, das auch bereits, an seinem Eingang 22 vom Ausgang 27 des Kippkreises 20 anliegt. Der Ausgang dieses Koinzidenzgatters gibt somit über das Differenzierglied 14 beispielsweise einen negativen Impuls an den dem Einzähleingang EZ zugeordneten monostabilen Kippkreis 40 der Zählvorrichtung ZK mit vorwärts und rückwärts laufenden Zählorganen. Durch den Impuls kippt der Kippkreis 40 in die Arbeitslage, wodurch der Impuls an die nicht dargestellten Zählorgane. der Zählvorrichtung weitergegeben wird. Nach einer Verzögerungszeit, die mindestens so lang bemessen ist, daß während dieser Zeit im Höchstfall sämtliche Zählorgane nacheinander ihre Lage wechseln können, kippt der Kippkreis 40 selbsttätig in die gezeichnete Ruhelage zurück. Hierdurch wird von seinem Ausgang 41 ein positiver Impuls über das Differenzierglied 42 auf den Rückstelleingang 01 des Kippkreises 10 gelegt, so daß dieser Kreis in die gezeichnete Ruhelage zurückkehrt. Jetzt kann der Kippkreis 10 einen neuen Einzählirnpuls aufnehmen.
  • Bei einem Auszählimpuls am AuszähleingangAS wird in entsprechenderWeise durch Kippen desKippkreises 20 in die Arbeitslage über das Weitergabekoinzidenzgatter 23 für Auszählimpulse, das Differenzierffied 24 und den AuszähleingangAZ derKippkreis 50 in die Arbeitslage gebracht, so daß die Zählvorrichtung ZK einen Auszählimpuls registriert. Beim selbsttätigen Zurückkippen des Kippkreises 50 wird über dessen Ausgang 51 und das Differenzierglied 52 der Kippkreis 20 zurückgestellt.
  • Folgt auf einen Einzählimpuls am EingangES ein Auszählimpuls am Eingang AS oder umgekehrt, so sind hinsichtlich ihres zeitlichen Abstandes mehrere ausgezeichnete, nachstehend näher beschriebene Fälle zu unterscheiden, die von der in Fig. 1 dargestellten Schaltung so beherrscht werden, daß das Zählwerk in jedem Fall das richtige Ergebnis, registrierL Die Arbeitsweise der Schaltung bei den Fällen a bis c, in denen als Beispiel ein Einzählimpuls und ein gleichzeitiger oder annähernd gleichzeitig folgender Auszählimpuls behandelt sind, gilt sinngemäß auch für die umgekehrte Impulsfolge.
  • Fall a An die Eingänge ES und AS gelangt gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig ein Ein- bzw. Auszählimpuls. Die Kippkreise 10 und 20 kippen in ihre Arbeitslage. Hierdurch ändern sich die Potentiale an den Eingängen 11 und 22 des Weitergabekoinzidenzgatters 13 und an den Eingängen 12 und 21 des Weitergabekoinzidenzgatters 23. Die Änderung der Potentiale e über der Zeit t ist in vereinfachter Darstellung in Fig. 2 gezeigt. Beispielsweise ändern sich die Potentiale e 11 und e 22 an den Eingängen 11 und 22 gegenläufig und während einer bestimmten Zeit von einem Wert + 0 auf einen negativen Wert ein bzw. umgekehrt. Die Koinzidenzgatter 13 und 23 werden entsperrt, wenn das Potential an ihren beiden Eingängen gleich dem Wert ea oder stärker negativ als dieser ist. Beginnt die Änderung des Potentials ell vor der des Potentials e22 und ist die Zeitdifferenz kleiner als der Wert A t, so wird das Weitergabekoinzidenzgatter 13 nicht geöffnet. Das Weitergabekoinzidenzgatter 23 wird ebenfalls nicht geöffnet, da selbst bei gleichzeitiger gegensinniger Änderung der Potentiale e 12 und e 21 das Potential e12 bereits. weniger negativ als der Ansprechwert ea ist, wenn das Potential e21 diesen Wert noch nicht erreicht hat. Somit kann weder der Ein- noch der Auszählimpuls in die Zählvorrichtung gelangen. Das von dieser angezeigte Ergebnis infolge des Vorwärts-und Rückwürtslaufes, also die Differenz der bereits gezählten Ein- und Auszählimpulse, bleibt daher richtig.
  • Da bei diesem Vorgang die monostabilen Kippkreise 40 und 50 nicht gearbeitet haben, können von ihnen die bistabilen Kippkreise 10 und 20 auch keinen Anstoß zum Zurückstellen in die Ruhelage erhalten. Damit würden die Eingänge ES und AS für alle folgenden Zählimpulse unempfindlich werden. Um dies zu verhindern, wird beim Kippen der Kreise 10 und 20 in die Arbeitslage durch die gleichzeitige oder annähernd gleichzeitige und gleichsinnige Potentialänderung an den Ausgängen 15 und 25 über die Differenzierglieder 16 und 26 je ein Impuls auf die Eingänge 31 und 32 des gemeinsamen Rückstellkoinzidenzgatters 33 gegeben, das infolge der zeitlichen Koinzidenz dieser Impulse geöffnet wird. Dadurch gelangt ein Impuls über den invertierenden Verstärker 34 und das Verzögerungsglied 35 an den Einstelleingang 36 des monostabilen Kippkreises 30. Dieser Kippkreis kippt daraufhin in die nicht stabile Lage, was keine weitere Wirkung zur Folge hat. Geht dagegen der Kippkreis 30 nach einer bestimmten Zeit selbsttätig in die gezeichnete Ruhelage zurück, so wird über die Differenzierglieder 361 und 362 je ein Rückstellimpuls an die Rückstelleingänge 01 und 02 der Kippkreise 10 und 20 gegeben. Diese Kippkreise werden in ihre gezeichnete Ruhelage gestellt und sind nun wieder zur Aufnahme weiterer Zählimpulse bereit.
  • Damit der monostabile Kippkreis 30 auch bei einem zeitlichen Abstand A t der Zählünpulse noch in die nicht stabile Lage gelangt, sind die Zeitkonstanten der Differenzierglieder 16 und 26 und der Ansprechwert des Rückstellkoinzidenzgatters 33 so bemessen, daß dieses Gatter bei dem zeitlichen Ab- stand A t noch koinzidente öffnungspotentiale erhält und geöffnet wird. Die wirksame Zeitdauer der Potentiale an den Eingängen 31 und 32 des Koinzidenzgatters 33 ist also größer als die zuvor definierte Zeit,d t.
  • Fall b Folgt auf einen Einzähl- ein Auszählimpuls in einem zeitlichen Abstand t ## 4 t, so öffnet der Einzählimpuls das WeitergabeLoinzidenzgatter 13, und der Impuls wird an die Zählvorrichtung ZK weitergegeben. Auch in diesem Fall können die an den Eingängen31 und 32 des Rückstellkoinzidenzgatters 33 auftretenden Potentiale, deren wirksame Zeitdauer größer ist als der zum Öffnen des Koinzidenzgatters erforderliche zeitliche Abstand A t, bei genügender zeitlicher Koinzidenz das Gatter öffnen, so daß Einstellpotential an den Eingang 36 des monostabilen Kippkreises 30 gelangt. Würde, dieser Kippkreis in die Arbeitslage gelangen, so wäre zwar der Einzählimpuls an die Zählvorrichtung weitergegeben, der Auszählimpuls könnte aber durch vorzeitiges Zurückkippen des monostabilen Kippkreises 30 und damit vorzeitiges Zurückstellen des bistabilen Kippkreises 20 unterdrückt werden. Um zu verhindern, daß der Kippkreis 30 in diesem Falle arbeitet -, wird bereits, sein Kippen in die nicht stabile Lage durch Anlegen von Blockierungspotential an seinen Blockierungseingang 03 verhindert. Dieses Potential entsteht über das Mischgatter 031 und den invertierenden Verstärker 032, wenn der Kippkreis 40 nach Eingabe des Einzählimpulses seine Arbeitslage einnimmt und somit sein Ausgang 41 negatives Potential abgibt. Außerdem wird durch das Verzögerungsglied 35 verhindert, daß der beim öffnen des Koinzidenzgatters 33 über den invertierenden Verstärker 34 weitergegebene Impuls an den Einstelleingang 36 des Kippkreises 30 gelangt, bevor das Blockierungspotential am Blocklerungseingang 03 des Kippkreises anliegt. Damit ist das Kippen des Kippkreises, 30 in die nicht stabile Lage nur auf die Fälle beschränkt, in denen er arbeiten muß, nämlich bei zeitlichen Differenzen t < A t des Beginns der Potentialänderungen an den Eingängen der Weitergabekoinzidenzgatter 13 und 23.
  • Nimmt der Kippkreis 40 wieder seine Ruhelage ein, so erzeugt die an seinem Ausgang 41 entstehende Potentialänderung über das Differenzierglied 42 einen Impuls, der auf den Rückstelleingang01 des Kippkreises 10 einwirkt und diesen in die Ruhelage bringt. Hierdurch erhält der Eingang 12 des Weitergabekoinzidenzgatters, 23 für Auszählimpulse vom Ausgang 17 des Kippkreises 10 negatives Potential, das in Verbindung mit dem vorhandenen negativen Potential am Eingang 21 das Gatter 23 öffnet. Nunmehr wird über das Differenzierglied 24 der Kippkreis 50 in die Arbeitslage gebracht und so der bislang zwischengespeicherte Auszählimpuls an die Zählvorrichtung weitergegeben. Durch selbsttätiges Zurückkippen des Kreises 50 in die gezeichnete Ruhelage wird dann der Kippkreis 20 in die Ruhelage zurückgestellt.
  • Fall c Folgt auf einen Einzählimpuls ein Auszählimpuls in einem zeitlichen Abstand t > zl t, so ist an den Eingängen des Koinzidenzgatters 33 keine zeitliche Koinzidenz der anliegenden öffnungspotentiale vorhanden. Somit kann der Kippkreis 30 nicht in die nicht stabile Lage gelangen, und die Zählimpulse werden weitergegeben, wie es bereits für den Fall b beschrieben wurde.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Zwischenspeicher SEA kann also je einen Zählimpuls entgegengesetzter Zählrichtung mittels der bistabilen Kippkreise 10 und 20 speichern. Ist beim Eintreffen eines Zählimpulses und Kippen des zugehörigen Kippkreises in die Arbeitslage der speichernde Kippkreis für die andere Zählrichtung in der Ruhelage und wird dieser durch einen Zählimpuls frühestens um die Zeit J t nach dem ersten Kippkreis in die Arbeitslage gebracht, so wird der erste 2ählimpuls bereits beim Einspeichern über das zugehörige Weitergabekoinzidenzgatter an die Zählvorrichtung weitergegeben. Diese bewirkt das Zurückkippen des ersten bistabilen Kippkreises in die Ruhelage und damit das Löschen der Speicherang. Hierdurch wird das andere Weitergabekoinzidenzgatter geöffnet und der Zählimpuls anderer Zählrichtung an die Zählvorrichtung weitergegeben, wodurch die Zwischenspeicherung dieses Impulses gelöscht wird. Ist der zeitliche Abstand t < A t, so wird kein Weitergabekoinzidenzgatter geöffnet und daher kein Zählimpuls weitergegeben. In diesem Fall stellt der monostabile Kippkreis 30 beim Zurückkippen beide bistabilen Kippkreise gjeichzeitig in die Ruhelage zurück.
  • In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Zwischenspeichers für Achszähleinrichtungen dargestellt, in denen gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig zwei Zählimpulse gleicher Zählrichtung erzeugt werden. Für Einzählimpulse einerseits und Auszählimpulse andererseits ist je ein solcher Zwischenspeicher vorhanden. Da die Zählimpulse gleicher Zählrichtung in keinem Falle unterdrückt werden dürfen, sondern auch bei gleichzeitigem Eintreffen an den Eingängen des Zwischenspeichers nacheinander an denselben Eingang bzw. denselben Kippkreis der folgenden Vorrichtung weitergegeben werden müssen, weicht der Zwischenspeicher nach Fig. 3 von dem nach Fig. 1. ab.
  • Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die Zählvorrichtung ein gemeinsames Organ für Ein- und Auszählung hat. Daher ist zwischen den dargestellten Zwischenspeicher SEE mit den Eingängen ES 1 und ES 2 für gleichzeitige Einzählimpulse und die nicht dargestellteZählvorrichtung ein Zwischenspeicher SEA nach Fig. 1 geschaltet, von dem nur der speichernde Kippkreis 10 für Einzählimpulse dargestellt ist, die dem Eingang ES zugeführt werden. DieAuszählimpulse, derenAuswertung hier nicht beschrieben sei, werden dem Eingang AS des Zwischenspeichers SEA zugeleitet.
  • Gemäß Fig. 3 ist jedem Eingang ein bistabiler Kippkreis 100 bzw. 200 zum Zwischenspeichern von Zählimpulsen zugeordnet. Ein dem Eingang ES 1 zugeführter Einzählimpuls kippt den Kippkreis 100 in die Arbeitslage. Bei der gezeichneten Ruhelage des Kippkreises 200 wird durch die Potentialänderung am linken Ausgang des Kippkreises 100 das Weitergabeko-inzidenzgatter 103 geöffnet. Hierdurch wird der Impuls weitergegeben einerseits über das Mischgatter 120, den invertierenden Verstärker 121 und das Differenzierglied 122 an den Eingang ES des Zwischenspeichers SEA, andererseits über den invertierenden Verstärker 106 und das Differenzierglied 107 an den Eingang 61.0 des bistabilen Kippkreises 600. Der im folgenden als Riegelkreis bezeichnete Kippkreis 600 kippt in die in Fig. 3 gezeichnete Lage, sofern er diese vor dem Eintreffen des Impulses noch nicht innegehabt haben sollte. Der Kippkreis 10 kippt in diejenige Lage, die der in der Zeichnung dargestellten entgegengesetzt ist.
  • Nimmt nach einer bestimmten Zeit der Kippkreis 10 wieder seine gezeichnete Ruhelage ein, so wird durch Potentialänderung an seinem Ausgang 15 ein Impuls über den invertierenden Verstärker 18 und das Differenzierglied 19 an jeweils einen Eingang der Koinzidenzgatter 611 und 621 gegeben. Da der Riegelkreis 600, dessen komplementäre Ausgänge mit jeweils einem Eingang der Koinzidenzgatter 611 und 621 verbunden sind, die gezeichnete Lage einnimmt, liegt jetzt an beiden Eingängen des Koinzidenzgatters 611 negatives Potential. Hierdurch wird dieses Koinzidenzgatter geöffnet und der Impuls über den invertierenden Verstärker 612 und das Differenzierglied 613 an den Rückstelleingang 001 des Kippkreises 100 weitergeleitet. Der Kippkreis 100 kippt darauf in seine gezeichnete Ruhelage zurück und ist somit zur Annahme eines weiteren Impulses bereit.
  • Erhalten die EingängeES1 und ES2 gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig Einzählimpulse, ähnlich wie bei der Schaltung nach Fig. 1, so können mehrere ausgezeichnete Fälle unterschieden werden, bei denen die Speicherschaltung nach Fig. 3 jeweils einwandfrei arbeitet. Fall a Die zeitliche Differenz zweier Einzählimpulse sei t < A t. Die Kippkreise 100 und 200 kippen in ihre Arbeitslage. Infolge der Potentialänderungen an ihren mit den Eingängen 102 bzw. 202 der Weitergabekoinzidenzgatter 103 und 203 verbundenen Ausgängen bleiben die Koinzidenzgatter 103 und 203 gesperrt. Dagegen bewirkt die zeitliche Koinzidenz der von den Ausgängen 105 und 205 über die Differenzierglieder 108 und 208 an die Eingänge des Rückstellkoinzidenzgatters 303 gelangenden Impulse, daß dieses Gatter geöffnet wird. Hierdurch gelangt ein Impuls über das Verzögerungsglied 305, das Koinzidenzgatter 307 und den invertierenden Verstärker 304 an den Einstelleingang 306 des monostabilen Kippkreises 300, sofern der Kippkreis 10 seine gezeichnete Ruhelage einnimmt, bei welcher sein Ausgang 17 negatives öffnungspotential an den zweiten Eingang des Koinzidenzgatters 307 gibt. Der Kippkreis 300 kippt in die nicht stabile Lage und gibt über seinen Ausgang 308 auf das Differenzierglied 3063 negatives Potential. Der am Ausgang des Differenziergliedes entstehende negative Impuls gelangt einerseits über den invertierenden Verstärker 206 und das Differenzierglied 207 auf den Eingang 620 des Riegelkreises 600, der hierdurch in diejenige Lage kippt, die der in der Zeichnung dargestellten Lage entgegengesetzt ist, sofern er sich noch nicht in dieser befand. Der rechte Ausgang des Riegelkreises 600, der mit einem Eingang des Koinzidenzgatters 621 verbunden ist, gibt dann negatives Potential ab. Andererseits gelangt vom Differenzierglied 3062 über das Mischgatter 120, den invertierenden Verstärker 121 und das Differenzierglied 122 ein Impuls auf den Eingang ES des Zwischenspeichers SEA. Hierdurch kippt der Kippkreis 10 aus seiner dargestellten Lage und gibt von den beiden gleichzeitigen oder annähernd gleichzeitigen Einzählimpulsn den dem Eingang ES 2 zugeführten Impuls an die Zählvorrichtung weiter. Wird der Kippkreis 10 in seine gezeichnete Ruhelage zurückgestellt, so gelangt durch die Potentialänderung an seinem Ausgang 15 über den invertierenden Verstärker 18, das Differenzierglied 19 und das Koinzidenzgatter 621, den invertierenden Verstärker 622 und das Differenzierglied 623 ein Rückstellimpuls auf den Rückstelleingang 002 des Kippkreises 200, so daß dieser in seine gezeichnete Ruhelage zurückkehrt. Das jetzt vom linken Ausgang des Kippkreises 200 an den Eingang 202 des Koinzidenzgatters 103 gelangende negative Potential öffnet dieses Koinzidenzgatter, da an seinem anderen Eingang 101 infolge Arbeitslage des Kippkreises 100 öffnungspotential anliegt. Wie bereits beschrieben wurde, werden durch den negativen Impuls am Ausgang des Koinzidenzgatters 103 annähernd gleichzeitig der Riegelkreis 600 in die dargestellte Lage und der Kippkreis 10 in die Arbeitslage gekippt. Damit ist einerseits der andere der vormals gleichzeitig angelegten Einzählimpulse, und zwar der am Eingang ES 1 anliegende, an die Zählvorrichtung weitergegeben und andererseits das Zurückstellen des zugehörigen bistabilen Eingangskippkreises vorbereitet worden.
  • Fall b Der zeitliche Abstand zweier Einzählimpulse sei t ## A t. In diesem Fall öffnet der zuerst ankommende Impuls, z. B. am Eingang ES 1, das zugeordnete Weitergabekoinzidenzgatter 103, wodurch der Impuls an den Kippkreis 10 der Zählvorrichtung weitergegeben wird. Der folgende Impuls am EingangES2 kippt zwar den Kippkreis200 in die Arbeitslage, das Weitergabekoinzidenzgatter 203 wird aber hierdurch nicht geöffnet, da sein Eingang 102 vom Kippkreis 100 inzwischen kein Öffnungspotential mehr erhält. Es sei ferner vorausgesetzt, daß die wirksame Zeitdauer der Potentiale an den Eingängen des Rückstellkoinzidenzgatters 303 größer ist als die Zeit A t, wie es bereits bei der Schaltung nach Fig. 1 für das Rückstellkoinzidenzgatter 33 beschrieben wurde. Daher kann auch bei einem zeitlichen Abstand t ## A t der Zählimpulse eine zeitliche Koinzidenz der öffnungspotentiale für das Rückstellkoinzidenzgatter 303 vorhanden sein, so daß dieses einen Einstellimpuls für den monostabilen Kippkreis 300 abgibt. Würde dieser Kreis in die nicht stabile Lage kippen, bevor der Kippkreis 10 wieder in der Ruhelage ist, so würde der dem Eingang ES2 zugeführte Einzählimpuls unterdrückt, und die Kippstufe 100 würde nicht wieder in die Ruhelage zurückgestellt. Um dies zu verhindern, wird der vom Rückstellkoinzidenzgatter 303 abgegebene Einstellimpuls durch das gegenüber der Schaltung nach Fig. 1 zusätzlich dem Einstelleingang des monostabilen Kippkreises 300 vorgeschaltete Koinzidenzgatter 307 gesperrt, sobald der Kippkreis 10 durch den ersten der beiden Einzählimpulse in die Arbeitslage gestellt ist, bei der sein Ausgang 17 positives Potential abgibt. Durch das Verzögerungsglied 305 wird der vom Rückstellkoinzidenzgatter 303 weitergegebene Einstellimpuls so lange verzögert, bis das Koinzidenzgatter 307 durch den Kippkreis 10 mit Sicherheit gesperrt ist. Beim Zurückkippen in die Ruhelage stellt der Kippkreis 10, wie bereits beschrieben wurde, den Kippkreis 100 ebenfalls in die Ruhelage zurück. Hierdurch erhält auch der Eingang 102 des Weitergabekoinzidenzgatters 203 für die dem Eingang ES 2 zugeführten Einzählimpulse öffnungspotential, das an seinem Eingang 201 infolge Arbeitslage des Kippkreises 200 bereits anliegt. Der vom Koinzidenzgatter 203 weitergegebene, Impuls bringt in gleicher Weise, wie es bei Fall a für einen Impuls am Ausgang des Differenziergliedes 3062 beschrieben wurde, einerseits den Kippkreis 10 wieder in die Arbeitslage, wodurch der zweite Zählimpuls weitergegeben wird. Andererseits wird der Riegelkreis 600 entgegengesetzt der in der Zeichnung dargestellten Lage gekippt. Beim Zurückkippen des Kippkreises 10 in die Ruhelage wird auch der Kippkreis 200 in die Ruhelage zurückgestellt. Dann nehmen die Kippl,-reise 100, 200, 300 und 10 wieder die dargestellte Lage ein. Nur der Riegelkreis 600 ist in der anderen Lage, da zuletzt ein dem Eingang ES2 zugeführter Einzählimpuls weitergegeben worden ist.
  • Ähnlich wie im Fall b für die Schaltunc, nach Fig. i bei dem monostabilen Kippkreis 30 ist damit in der Schaltung nach Fig. 3 bei dem monostabilen Kippkreis 300 das Kippen in die nicht stabile Lage auf diejenigen Fälle beschränkt, in denen der zeitliche Abstand des Beginns der Potentialänderung an den Ausgängen der den Eingängen des Zwischenspeichers zugeordneten bistabilen Kippkreise kleiner als die Zeit A t ist, also kleiner als der zum öffnen eines Weitergabekoinzidenzgatters erforderliche zeitliche Mindestabstand.
  • Fall c Der zeitliche Abstand zweier Einzählimpulse sei t >A t. Dann ist an den Eingängen des Rückstellkoinzidenzgatters 303 keine- zeitliche Koinzidenz der daran anliegenden öffnungspotentiale vorhanden. Somit wird dieses Koinzidenzgatter nicht geöffnet und gibt keinen Impuls weiter. Das Weitergeben der Zählimpulse und das Zurückstellen der Kippkreise des Zwischenspeichers kann daher erfolgen, wie es bereits für den Fall b beschrieben wurde.
  • Wird eine Zählvorrichtung mit getrennten Zählorganen für Einzähl- und Auszählimpulse verwendet, so kann auf den Zwischenspeicher SEA verzichtet werden. In diesem Fall kann beispielsweise an Stelle des in Fig. 3 dargestellten bistabilen Kippkreises 10 der monostabile Kippkreis 40 gemäß Fig. 1 am Einzähleingang der Zählvorrichtung ZK zusammen mit dem Riegelkreis 600 die bistabilen Kippkreise 100 und 200 wieder in die Ruhelage stellen.
  • Bei der in Fig. 4 schematisch dargestellten Achszähleinrichtung für einen Gleisabschnitt G mit den beiden Zählstellen Z 1 und Z 2 ist angenommen, daß die Zählvorrichtung ZK ein gemeinsames Organ für Ein- und Auszählimpulse hat. Die Fahrtrichtung der. über die Zählstellen fahrenden Achsen wird -.durch- - je eine nachgeordnete ImpulsschaltungJ1 bzw.J2 festgestellt. Jede Impulsschaltung hat zwei Ausgänge E 1 und A 1 bzw. E 2 und A 2. Bei jeder in den Ab- schnitt einfahrenden Achse wird am Ausgang El bzw. E2 ein Einzählimpuls und bei jeder ausfahrenden Achse am Ausgang A 1 bzw. A 2 ein Auszählimpuls abgegeben. Die Ausgänge El und E2 für Einzählimpulse beider Impulssehaltungen sind mit den Eingängen ES 1 und ES 2 des Zwischenspeichers SEE (Fig. 3) für Impulse gleicher Zählrichtung verbunden. Die Ausgänge für Auszählimpulse der beiden Impulsschaltungen sind mit den Eingängen AS 1 und AS2 eines entsprechenden Zwischenspeichers SAA verbunden. DieAusgänge der Zwischenspeicher SEE und SAA sind sinngemäß mit den beiden Eingängen ES und AS des Zwischenspeichers SEA nach Fig. 1 für Impulse entgegengesetzter Zählrichtung verbunden. Der ZwischenspeicherSEA gibt die Ein-und Auszählimpulse an die EingängeEZ und AZ der Zählvorrichtung ZK weiter. Eine derartige Achszähleinrichtung kann auch bei gleichzeitigem oder annähernd gleichzeitigem Befahren der beiden Zählstellen in gleicher oder entgegengesetzter Richtung, was z. B. bei Rangierbewegungen auf einem Bahnhofszählabschnitt häufig eintritt, alle Zählimpulse richtig zählen. Wird eine Zählvorrichtunz mit 2etrennten Zählorganen für Einzähl- und Auszählimpulse verwendet, so werden die Ausgänge der Zwischenspeicher SEE und SAA unmittelbar mit den entsprechenden Eingänger EZ und AZ der Zählvorrichtung verbunden.
  • Der Patentschutz soll sich nur auf die SchaltÜngsweise des Zwischenspeichers erstrecken, nicht -aber auch auf die anschließende, eigentliche Zählvorrichtung oder auf die Schaltun(Y der an den Zählstellen am Gleis erforderlichen Impulserzeuger. Andererseits ist die technische Verwirklichung von Schaltungen nach der Erfindunc, nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele und auch nicht auf eine spezielle Art elektronischer Schaltungstechnik beschränkt. Es können z. B. sowohl Röhren- oder Transistorschaltungen als auch Magnetkernschaltungen verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nht Schaltmitteln der elektronischen Schaltkreistechnik arbeitende Achszähleinrichtung für Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zählstellen, die überAuswerteschaltungen Ein- oder Auszählimpulse erzeugen, die über mindestens einen Zwischenspeicher einer Zählvorrichtung zugeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Zwischenspeicher jedem Eingang (ES und AS in Fig. 1 bzw. ES1 und AS1 in Fig. 3) ein bistabiler Kippkreis (10 bzw. 20 in Fig. 1; 100 bzw. 200 in Fig. 3) zugeordnet ist, der beim Eintreffen eines Zählimpulses der zugeordneten Zählrichtung in die Arbeitslage kippt, und daß ferner je zwei Kippkreisen (10 und 20 bzw. 100 und 200), an -die gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig Zählimpulse gelangen können, ein gemeinsames Rückstellkoinzidenzgatter (33 bzw. 303) zugeordnet ist, das mindestens bei Zählimpulsen, deren zeitlicher Abstand gleich oder kleiner ist als der für das öffnen von den Eingängen zugeordneten Weitergabekoinzidenzgattern (13. und 23 bzw. 103 und 203) erforderliche Ab- stand (A t), durch die beim Kippen beider bistabiler Kippkreise an je einem ihrer Ausgänge (15 bzw. 25; 105 bzw. 205) entstehenden Potentialänderungen geöffnet wird und hierbei einen Einstellimpuls für die nicht stabile Lage eines monostabilen Kippkreises (30 bzw. 300) abgibt, der zum Zurückstellen der bistabilen Kippkreise in die Ruhelage vorgesehen ist.
  2. 2. Achszähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Eingänge des Rückstellkoinzidenzgatters (33 bzw. 303) je ein Differenzierglied (16 und 26 bzw. 108 und 208) geschaltet ist. 3. Achszähleinrichtung nachAnspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Rückstellkoinzidenzgatters (33 bzw. 303) über ein Verzögerungsglied (35 bzw. 305) und einen invertierenden Verstärker (34 bzw. 304) mit dem Einstelleingang (36 bzw. 306) des monostabilen Kippkreises (30 bzw. 300) verbunden ist. 4. Achszähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einem bistabilen Kippkreis (10 bzw. 100) zugeordnete Weitergabekoinzidenzgatter (13 bzw. 103) beim Kippen dieses Kreises in die Arbeitslage nur geöffnet wird und den die Arbeitslage der entsprechenden Zählstufe (Kippkreise 40 bzw. 50) herbeiführenden Zählimpuls weitergibt, wenn es von dem dem anderen Eingang zugeordneten bistabilen Kippkreis (20 bzw. 200) öffnungspotential erhält. 5. Achszähleinrichtung nach Anspruch 1 und 4 mit Zwischenspeicher für Zählimpulse entgegengesetzter Zählrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleingänge(01 und 02 in Fig. 1) der bistabilen Kippkreise (10 und 20) über je ein Differenzierglied (361 und 362) Rückstellpotential erhalten, wenn der monostabile Kippkreis (30) in die Grundstellung zurückkippt. 6. Achszähleinrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem bistabilen Kippkreis (10) über das zugehörige Weitergabekoinzidenzgatter (13) an einen Kippkreis (40) der Zählvorrichtung gegebene Zählimpuls einerseits über ein Differenzierglied (42) an dem Rückstelleingang (01) des bistabilen Kippkreises (10) Rückstellpotential und andererseits über ein Mischgatter (031) und einen invertierenden Verstärker (032) an einem Blockierungseingang (03) des monostabilen Kippkreises (30) Blockierungspotential erzeugt, das während dieses Zählimpulses ein Kippen des monostabilen Kipp,kreises in die nicht stabile Lage verhindert. 7. Achszähleinrichtung nachAnspruch 1 und 4 mit Zwischenspeicher für Zählimpulse gleicher Zählrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß dem Einstelleingang (306 in Fig. 3) des monostabilen Kippkreises (300) ein weiteres Koinzidenzgatter (307) vorgeschaltet ist, das gesperrt ist, wenn ein über den Ausgang des Zwischenspeichers(SEE) gesteuerter Kippkreis(10) die Arbeitslage einnimmt. 8. Achszähleinrichtung nach Ansprach 1 und 4 mit Zwischenspeicher für Zählimpulse gleicher Zählrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleingänge(001 und 002) der den Eingängen (ES1 und ES2) des Zwischenspeichers (SEE) zugeordneten bistabilen Kippkreise (100 und 200) über je ein Differenzierglied(613 und 623) und einen invertierenden Verstärker (612 und 622) an komplementäre Ausgänge eines bigelkreises (600) angeschlossen sind, stabilen Rieg dessen Steuereingänge (610 und 620) über je ein Differenzierglied (107 und 207) und einen invertierenden Verstärker (106 und 206) an die Ausgänge der Weitergabekoinzidenzgatter (103 und 203) angeschlossen sind. 9. Achszähleinrichtung nach Anspruch 1, 4, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Ausgangspotential des dem einen Eingang (ES2) zugeordneten Weitergabekoinzidenzgatters (203) gesteuerte Schaltungselemente (206, 207 und 120) beim Wechseln des monostabilen Kippkreises (300) in die Arbeitsstellung von einem Ausgang (308) dieses Kreises gleiches Potential erhalten wie bei geöffnetem Koinzidenzgatter (203). 10. Achszähleinrichtung nach Ansprach 1, 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Rückstelleingängen (001 und 002) der den Eingängen (ES1 und ES2) des Zwischenspeichers (SEE) zugeordneten bistabilen Kippkreise (100 und 200) je ein Koinzidenzgatter (611 und 621) vorgeschaltet ist, dessen einer Eingang von dem zugeordneten Ausgang des bistabilen Riegelkreises (600) und dessen zweiter Eingang über ein Differenzierglied (19) von dem über den Ausgang des Zwischenspeichers gesteuerten Kippkreis, (10) Öffnungspotential erhält, wenn dieser in die Arbeitslage kippt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1019 689, 1042 000. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1078 162.
DES67092A 1960-02-15 1960-02-15 Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen Pending DE1131257B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES67092A DE1131257B (de) 1960-02-15 1960-02-15 Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES67092A DE1131257B (de) 1960-02-15 1960-02-15 Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1131257B true DE1131257B (de) 1962-06-14

Family

ID=7499289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES67092A Pending DE1131257B (de) 1960-02-15 1960-02-15 Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1131257B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280912B (de) * 1963-03-21 1968-10-24 Tech Pour L Ind Nouvelle S A I Schaltungsanordnung fuer richtungsunterscheidende Achszaehlanlagen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019689B (de) 1956-06-20 1957-11-21 Siemens Ag Impulsschaltung fuer Achszaehlanlagen
DE1042000B (de) 1956-09-03 1958-10-30 Siemens Ag Zaehlwerk fuer Achszaehlanlagen
DE1078162B (de) 1958-02-12 1960-03-24 Rolf Heuberger Elektronische Achszaehlvorrichtung fuer Eisenbahnen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019689B (de) 1956-06-20 1957-11-21 Siemens Ag Impulsschaltung fuer Achszaehlanlagen
DE1042000B (de) 1956-09-03 1958-10-30 Siemens Ag Zaehlwerk fuer Achszaehlanlagen
DE1078162B (de) 1958-02-12 1960-03-24 Rolf Heuberger Elektronische Achszaehlvorrichtung fuer Eisenbahnen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280912B (de) * 1963-03-21 1968-10-24 Tech Pour L Ind Nouvelle S A I Schaltungsanordnung fuer richtungsunterscheidende Achszaehlanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1131257B (de) Achszaehleinrichtung fuer Eisenbahnanlagen mit mehreren gleichzeitig befahrbaren Zaehlstellen
DE1257843B (de) Einrichtung zur Erzeugung von Schluesselimpulsfolgen
DE1188147B (de) Verfahren zur UEberwachung und Erfassung von auf Signalleitungen mit oder ohne zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen
DE1165687B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung von auf Fernmeldeleitungenin wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen
DE2553105C3 (de) Einrichtung zur Phasennachstimmung von Taktimpulsen des Empfängers und des Senders in Sende-Empfangs-Geräten
DE1015041B (de) Schieberegister, insbesondere fuer Achszaehleinrichtungen in Eisenbahnsicherungsanlagen
DE1160500B (de) Schaltungsanordnung fuer elektronische Mehrstufen-Impulszaehlgeraete
DE1762463A1 (de) Verfahren zur Impulsformung und Anordnung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE1078162B (de) Elektronische Achszaehlvorrichtung fuer Eisenbahnen
DE1512559A1 (de) Verfahren zum UEbertragen binaer kodierter Daten
AT146699B (de) Vielfachbürstenwähler.
DE1144952B (de) Verfahren und Einrichtung zum Steuern und UEberwachen von Zaehlwerken, insbesondere Achszaehlwerken fuer Eisenbahnanlagen
DE1101512B (de) Impulsgesteuerte Zaehlkette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1512559C (de) Verfahren zum Übertragen binär kodierter Daten
AT256173B (de) Verfahren und Einrichtung zum Feststellen der Länge eines schienengebundenen Zuges
DE1221268B (de) Entzerrereinrichtung fuer im Start-Stop-Betrieb uebertragene Codezeichen
DE1964699A1 (de) Anordnung zum Auswerten von periodisch abgefragten Meldezustaenden
DE1275129B (de) Schaltungsanordnung zur stoerungsfreien Abfrage eines elektronischen Impulszaehlers
DE1129738B (de) Magnetisches Schieberegister
DE1148398B (de) Verfahren zum UEberwachen der Zaehldifferenz ? 1 von Achszaehlwerken fuer Eisenbahnanlagen
DE1166826B (de) Anordnung zur Differenzbildung von Impulsfolgen
DE1158585B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlussschaltungen nacheinander abtastenden Einrichtung
DE1123699B (de) Zaehlwerk fuer Achszaehlanlagen
DE1168952B (de) Schaltungsanordnung zum UEberwachen einer Impulsfolge
DE1193544B (de) Verknuepfungsschaltung mit Verstaerkereigenschaft zur Durchfuehrung von Verknuepfungen zwischen zwei oder mehr binaeren Signalen