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DE1158585B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlussschaltungen nacheinander abtastenden Einrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlussschaltungen nacheinander abtastenden Einrichtung

Info

Publication number
DE1158585B
DE1158585B DEM53978A DEM0053978A DE1158585B DE 1158585 B DE1158585 B DE 1158585B DE M53978 A DEM53978 A DE M53978A DE M0053978 A DEM0053978 A DE M0053978A DE 1158585 B DE1158585 B DE 1158585B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
assigned
circuit arrangement
connection
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM53978A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guido Frank
Dipl-Ing Guenther Neuberth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DEM53978A priority Critical patent/DE1158585B/de
Publication of DE1158585B publication Critical patent/DE1158585B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlußschaltungen nacheinander abtastenden Einrichtung Es sind bereits voll- und teilelektronische Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen bekannt, bei denen eine den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlußschaltungen nacheinander abtastende Einrichtung bei ihrer Einstellung auf die Anschlußschaltung eines anrufenden Teilnehmers zur Durchschaltung dieser Leitung mit einem freien Verbindungssatz stillgesetzt wird. Nach der Aufnahme der den jeweils zu rufenden Teilnehmer kennzeichnenden Stromstoßfolge in einer an den belegten Verbindungssatz angeschalteten Speichereinrichtung erfolgt mit Hilfe von Markiereinrichtungen die Auswahl der Teilnehmeranschlußschaltung des gerufenen Teilnehmers und die Verbindung der betreffenden Teilnehmeranschlußleitung mit dem von dem rufenden Teilnehmer bereits belegten Verbindungssatz. Die Verbindung der Teilnehmeranschlußleitung des rufenden Teilnehmers mit einem Verbindungssatz erfolgt somit bei diesen bekannten Anlagen aus der belegten Teilnehmeranschlußschaltung heraus, während die Durchschaltung der Teilnehmeranschlußleitung des gerufenen Teilnehmers mit dem betreffenden Verbindungssatz durch eine Markiereinrichtung vorgenommen wird, die: entsprechend der in der Speichereinrichtung des Verbindungssatzes festgehaltenen Kennzeichnung des zu rufenden Teilnehmers eingestellt wird.
  • Die Erfindung zeigt demgegenüber eine Schaltungsanordnung, bei der für die Durchschaltung des gerufenen Teilnehmers mit dem vom rufenden Teilnehmer belegten Verbindungssatz nahezu die gleichen Schaltmittel in Anspruch genommen werden, die auch die Durchschaltung des rufenden Teilnehmers zu einem freien Verbindungssatz vornehmen. Dadurch kann der Aufwand gerade an elektronischen Schaltelementen erheblich reduziert werden, da die zur Durchschaltung des rufenden Teilnehmers mit einem freien Verbindungssatz notwendigen Bauelemente bereits in den Teilnehmeranschlußschaltungen sowohl für den ankommenden als auch für den abgehenden Verkehr zu den betreffenden Teilnehmeranschlußleitungen ausgenutzt werden.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Blockschaltbild einer Fernsprechvermittlungsanlage für sechs Teilnehmer mit drei Verbindungssätzen, während Fig. 2 die Schaltungsanordnung eines Informationsvergleichers wiedergibt.
  • In der Anordnung nach Fig. 1 ist davon ausgegangen, daß die Kopplung der Teilnehmeranschlußleitungen mit den einzelnen Verbindungssätzen VSI, VSII und VSIII mit Hilfe einer Koppelanordnung KF erfolgt, die Koppelpunkte KO 11 bis KO 611I zur Verbindung der teilnehmereigenen A,nschlußleitungen mit den jeweiligen Brücken BI, B II und B III, an die Verbindungssätze VSI, VSII und VSIII geschaltet sind, besitzt. Die einzelnen Koppelpunkte werden in bekannter Weise durch Koppelelemente, beispielsweise in Form von elektromagnetischen Relais, gesteuert, doch kann die Durchschaltung im Koppelfeld selbstverständlich auch durch rein elektronische Schaltmittel vorgenommen werden.
  • Die einzelnen Teilnehmer Tn 1 bis Tn 6 sind in Fig. 1 nur angedeutet, und zwar durch ihre teilnehmereigenen Anschlußschaltungen TS1 bis TS6. Jeder dieser Teilnehmerschaltungen sind zwei Torschaltungen ST 1 und BT 1 bis ST 6 und BT 6 zugeteilt. Der Zustand der Torschaltung ST 1 ist dabei vom Zustand der Teilnehmerschleife des zugeordneten Teilnehmer Th1 abhängig, d. h., die Torschaltung ST 1 ist dann für aus dem Impuls TV 1 kommende Impulse durchlässig, wenn die zugeordnete Teilnehmerschleife des Teilnehmers Tnl geschlossen ist. In entsprechender Weise kennzeichnet die Torschaltung BT 1 und damit auch die übrigen Torschaltungen BT 2 bis BT 6 den Zustand der jeweils zugeordneten Teilnehmerschaltung TS1 bis TS6 hinsichtlich deren Belegung durch andere Teilnehmer. Sind die betreffenden Teilnehmerschaltungen und damit die angeschlossenen Teilnehmer bereits durch bestehende Verbindungen belegt, so sind die entsprechenden Torschaltungen BT 1 bis BT 6 ebenfalls für aus den Impulsverstärkern TV 1 bis TV 6 stammende Impulse durchlässig.
  • Die Ausgänge der Torschaltungen ST 1 bis ST 6 sind über einen Verstärker STV mit einer Steuereinrichtung DSUV verbunden, ebenso wie die Ausgänge der Torschaltungen BT 1 bis BT 6, die über den Verstärker BTV ebenfalls mit einem Eingang der Einrichtung DSUV gekoppelt sind.
  • Ein Ausgang der Einrichtung DSUV führt zu dem gemeinsamen Impulsgeber JGA, wobei die Aufgabe der Einrichtung DSUV darin besteht, den Ablauf des Impulsgebers JGA entweder anzuhalten oder freizugeben.
  • Der gemeinsame Impulsgeber JGA steuert eine binäre Zählkette ZK, wobei die Zahl der einzelnen binären Zählelemente FF 1 bis F F 4 von der Zahl der angeschlossenen Teilnehmer abhängt. Handelt es sich, wie im Ausführungsbeispiel, lediglich um sechs Teilnehmer, so genügen drei binäre Zählelemente FF 1, FF 2 und FF 3. Die einzelnen Zählausgänge der binären Zählkette ZK sind mit einer Entschlüsselungsmatrix EM verbunden, die die binäre Information der jeweiligen Zähleinstellung in den Code» 1 aus h« umwandelt. An die entsprechenden Ausgänge der Entschlüsselungsmatrix EM sind Impulsverstärker TV 1 bis TV 6 angeschlossen, deren Ausgänge einmal zu den Torschaltungen ST 1 bis ST 6 bzw. BT 1 bis BT 6 führen und andererseits die teilnehmereigenen Markierungen innerhalb des Koppelfeldes KF bilden.
  • Die Steuerung der einzelnen Brücken B I, B II und B III des Koppelfeldes KF erfolgt mit Hilfe einer Brückensteuereinrichtung BSTE, die von der Einrichtung DSUV gesteuert wird. Beeinflußt wird die Brückensteuereinrichtung ESTE durch die Brückenauswahleinrichtung BAWE, die die notwendigen. Schaltbefehle ebenfalls aus der Einrichtung DSUV erhält.
  • Die Kennzeichnung, welche der Brücken B I bis B III jeweils in. Anspruch genommen ist, erfolgt durch die Brückenbesetzt-Flip-Flops WBF1 bis WBF3. An die Verbindungssätze VSI bis VSIII sind Eingänge von Impulstoren JT I bis JT III angeschaltet, über die die jeweilige Teilnehmerinformation bei ; Öffnung der entsprechenden Tore der Speichereinrichtung SP zugeführt werden kann. Diese Speichereinrichtung SP ist ebenfalls als binäre Zählkette mit den Zählgliedern WF1 bis WF3 aufgebaut. Die jeweils in dieser Speichereinrichtung SP nach erfolg- ; ter Aufnahme der Kennzeichnung des zu rufenden Teilnehmers enthaltene Information wird in dem Informationsvergleicher JV mit der jeweiligen Zählstellung der binären Zählkette ZK verglichen. Bei übereinstimmender Einstellung der Speichereinrichtung SP mit der erreichten Zählstellung der Zählkette ZK erfolgt über die Torschaltung DT ein entsprechender Schaltbefehl in die Einrichtung DSUV und damit die Stillsetzung des Impulsgebers JGA.
  • Wenn beispielsweise der Teilnehmer Tn 1 mit dem Teilnehmer Tn6 sprechen will, so sind zunächst, solange beide Teilnehmer ihren Hörer noch eingehängt haben, im Abtastzeitpunkt, d. h. in der den Teilnehmern Tn 1 und Th 6 entsprechenden Zählstellung der Zählkette ZK die diesen Teilnehmern zugeordneten Torschaltungen ST 1 und BT 1 bzw. ST 6 und BT 6 für Abtastimpulse gesperrt. Hängt nun der Teilnehmer Tn 1 seinen Hörer aus, so gelangt in der Zählstellung 1 der Zählkette ZK der der Entsehlüsselungsmatrix EM entnommene Abtastimpuls über die Torschaltung ST 1 zum Verstärker STV. Da der betreffende Teilnehmer bisher noch frei war und noch nicht durch einen anderen Teilnehmer belegt ist, ist die Torschaltung BT 1 noch gesperrt, so daß lediglich über den Verstärker STV ein Steuerbefehl zur Durchschaltebefehlseinrichtung DSUV gelangt. Diese Einrichtung DSUV gibt einen entsprechenden Steuerbefehl indie BrückenauswahleinrichtungBA WE, die die Brückensteuereinrichtung BSTE zur Markierung der ausgewählten freien Brücke B I, B II oder B III beeinflußt. Außerdem gelangt aus der Durchschaltebefehlseinrichtung DSUV ein Stopbefehl zum Impulsgeber JGA, durch den die Zählkette in der Stellung 1 stillgesetzt wird. Dadurch bleibt der dem anrufenden Teilnehmer Tn 1 zugeordnete Verstärker TV 1 weiterhin aktiviert, und über die von ihm ausgehende Steuerleitung wird der dem Teilnehmer Tn 1 zugeordnete Eingang des Koppelfeldes KF so beeinflußt, daß die entsprechende Teilnehmeranschlußleitung über das. Koppelelement KO l I beispielsweise mit der durch die Brückenauswahleinrichtung BA WE über die Brückensteuereinrichtung BSTE bereitgestellten Brücke B I verbunden wird, falls diese Brücke frei ist.
  • Der bestehende. Besetztzustand der Brücke BI, an die der Verbindungssatz VSI geschaltet ist, wird durch entsprechende Beeinflussung des den Besetztzustand der Brücke kennzeichnenden Flip-Flops WBF1 markiert. Dadurch erfolgt auch eine Entsperrang der Torschaltung JT I, so daß nunmehr die vom anrufenden Teilnehmer gewählten Impulse, die vom Verbindungssatz VSI aufgenommen werden, in die Speichereinrichtung SP gelangen können. Bei der Aufnahme von sechs Impulsen in der Speichereinrichtung SP sind die bistabilen Zählstufen WF2 und WF3 aktiviert.
  • Die Auswertung der in der Speichereinrichtung SP auf diese Weise aufgenommenen Adresse des zu rufenden Teilnehmers geht aus der Darstellung des Informationsvergleichers der Fig. 2 hervor. Diese Informationsvergleichseinrichtung besitzt entsprechend der Zahl der Teilnehmer sechs Eingänge 1 bis 6, die an die Ausgänge der Entschlüsselungsmatrix EM angeschaltet sind und die nacheinander entsprechend der Fortschaltung der Zählkette ZK Potential führen. Mit diesen Eingängen sind die Ausgänge wf 1/wfT, wf 2/wf 2 und wf 3/wf 3 der Speichereinrichtung SP angeschaltet. Die Verknüpfung der Eingänge 1 bis 6 mit den Eingängen wf 1 bis wf 3 erfolgt mit Hilfe von Dioden in der dargestellten Weise. Dabei ist angenommen, daß jedes der binären Zählglieder WF1 bis WF3 in der binären Zählstellung 0 am Ausgang wf Minuspotential und am Ausgang wf Pluspotential führen. Umgekehrt führen die überstrichenen Ausgänge Minuspotential und die nicht überstrichenen Ausgänge Pluspotential, falls das betreffende binäre Zählglied WF eine binäre 1 eingespeichert hat. Infolgedessen geht aus der Darstellung der Fig. 2 hervor, daß beispielsweise dann, wenn am Ausgang 6 des Informationsvergleichers EM Minuspotential erscheint, auch an den mit diesem Ausgang gekoppelten Ausgängen wf 1, wf 2 und wf 3 Minuspotential anliegt, so daß damit der Transistor Tr leitend wird und einen Ausgangsimpuls zur Schalteinrichtung DSUV weiterleiten kann. Die Durchgabe dieses Steuerimpulses aus der Informationsvergleichseinrichtung zur Schalteinrichtung DSUV ist aber noch vom Zustand der Torschaltung DT abhängig, deren anderer Eingang an die Wahlendevermittlungseinrichtung WE angekoppelt ist. Diese öffnet nach Beendigung der Wahl, d. h. nach der Durchgabe der zur Auswahl eines Teilnehmers erforderlichen Zahl von Stromstoßreihen, die Torschaltung DT, so daß nunmehr ein entsprechender Steuerbefehl aus der Informationsvergleichseinrichtung JV zur Durchschaltesteuereinrichtung DSUV ge- geben werden kann. Dieser Steuerbefehl führt wiederum zur Stillsetzung des Impulsgebers JGA, so daß damit der sechste Ausgang der Entschlüsselungsmatrix ElVl, der dem zu rufenden Teilnehmer zugeordnet ist, aktiviert bleibt und ebenso, wie dies bei der Aktivierung des Verstärkers TV 1 des rufenden Teilnehmers der Fall war, den dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Steuereingang des Koppelfeldes KF so beeinflußt, daß damit der dem Teilnehmer Tn 6 zugeordnete Koppelfeldeingang mit der Brücke B I, die bereits vom rufenden Teilnehmer belegt wurde, gekoppelt wird. Die Verbindung erfolgt dabei über die Koppelelemente KO 6I, wobei wiederum die Durchschaltesteuereinrichtung DSUV die Brückensteuereinrichtung BSTE in entsprechender Weise becinflußt.
  • Die Durchschaltung des gerufenen Teilnehmers auf die belegte Brücke B I ist jedoch vom Zustand der betreffenden Sprechstelle, abhängig. Ist der Teilnehmer Tn6 frei, so wird er auf die Brücke geschaltet, da in diesem Fall das das Besetztsein dieses Teilnehmers kennzeichnende Gatter BT 6 für Durchschalteimpulse seitens des Verstärkers TV 6 nicht durchlässig ist.
  • Ist der Teilnehmer Tn6 jedoch bereits durch eine andere Verbindung besetzt, so wird keine Durch schaltung dieses Teilnehmers auf die belegte Brücke B I vorgenommen, sondern dem Teilnehmer Tn 1 wird ein Besetztzeichen übermittelt. Der Zustand, daß der Teilnehmer Tn 6 bereits besetzt ist, wird durch die Torschaltung BT 6 dieses, Teilnehmers erkannt, da in diesem Fall diese für Durchschalteimpulse seitens des Verstärkers TV 6 durchlässig ist und diese Impulse nach ihrer Verstärkung im Verstärker BTV ebenfalls die Durchschalteeinrichtung DSUV beeinflussen. Diese ist so eingerichtet, daß bei einer gleichzeitigen Beeinflussung über die beiden oberen Eingänge die Durchschaltung unterbleibt.
  • Ist der Teilnehmer Tn 6 jedoch frei, so erhält er in bekannter Weise das Rufzeichen. Hängt der Teilnehmer Tn 6 aus, so wird dadurch seine Torschaltung ST 6 leitend, und dieser Schaltungszustand kann zur Abschaltung des Rufzeichens ausgewertet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondereFernsprechvermittlungsanlagen, bei denen eine den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlußschaltungen nacheinander abtastende Einrichtung bei ihrer Einstellung auf die Anschlußschaltung eines anrufenden Teilnehmers zur Durchschaltung dieser Leitung mit einem freien Verbindungssatz stillgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufnahme der vom rufenden Teilnehmer abgegebenen Kennzeichnung des zu rufenden Teilnehmers in einer an den belegten Verbindungssatz geschalteten Speichereinrichtung die die Teilnehmeranschlußschaltungen abtastende Einrichtung zum Weiterlauf freigegeben wird und eine die jeweilige Einstellung dieser Einrichtung mit der Einstellung des belegten Speichers vergleichende Einrichtung bei ü bereinstimmung beider Einstellungen die Abtasteinrichtung erneut stillsetzt und damit die Durchschaltung der auf diese Weise ausgewählten Anschlußleitung des zu rufenden Teilnehmers mit dem vom rufenden Teilnehmer bereits belegten Verbindungssatz einleitet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Teilnehmeranschlußschaltungen je zwei Torschaltungen zugeordnet sind, von denen die eine im Falle des Freiseins der betreffenden Teilnehmeranschlußleitung und die andere im Falle deren Besetztseins für durch die Abtasteinrichtung in jeweils einem dem angesteuerten Teilnehmer zugeordneten Zeitpunkt gebildete Impulse durchlässig sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge beider Torschaltungen mit einer Schalteinrichtung verbunden sind, die bei einer Beeinflussung lediglich seitens der bei Freisein des, zugeordneten Teilnehmers durchlässigen Torschaltung die Abtasteinrichtung in der erreichten Stellung stillsetzt und die Bereitstellung eines freien Verbindungssatzes einleitet.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Stillsetzung der Abtasteinrichtung beim Erreichen einer im Anrufzustand befindlichen oder durch den Inhalt der Speichereinrichtung gekennzeichneten Teilnehmeranschlußleitung die betreffende Teilnehmeranschlußleitung mit einem freien bzw. dem durch einen anrufenden Teilnehmer bereits belegten Verbindungssatz gekoppelt wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Speichereinrichtung an die parallelgeschalteten Ausgänge von den einzelnen Verbindungssätzen zugeordneten Torschaltungen angeschaltet ist und durch die für einen anrufenden Teilnehmer einen freien Verbindungssatz bereitstellende Steuereinrichtung eine Öffnung der dem jeweils belegten Verbindungssatz zugeordneten Torschaltung bewirkt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Wahlende überwachende und mit der Speichereinrichtung und/oder den Verbindungssätzen zugeordneten Torschaltungen gekoppelte Einrichtung nach der Aufnahme der Kennzeichnung des zu rufenden Teilnehmers in der Speichereinrichtung die die Abtasteinrichtung steuernde Einrichtung zur Abgabe eines den Weiterlauf der Abtasteinrichtung veranlassenden Kriteriums, beeinflußt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Impulsgenerator abgegebenen Impulse einer binären Zählkette zugeführt werden, über deren nacheinander eingenommene Zählstellungen eine Entschlüsselungsmatrix zur nacheinanderfolgenden Impulsanschaltung an den einzelnen Teilnehmern zugeordnete Steuerleitungen veranlaßt wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung zur Aufnahme der Kennzeichnung des zu rufenden Teilnehmers als binäre Zählkette ausgebildet ist, deren einzelne Zählstellungen über eine Informationsvergleichseinrichtung mit den den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Steuerleitungen verknüpft sind.
DEM53978A 1962-08-22 1962-08-22 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer den Belegungszustand der einzelnen Teilnehmeranschlussschaltungen nacheinander abtastenden Einrichtung Pending DE1158585B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3760113A (en) * 1972-01-26 1973-09-18 Int Standard Electric Corp Line finder for a common control telephone exchange
US4009337A (en) * 1973-10-16 1977-02-22 Oki Electric Industry Company, Ltd. Stored program control type electronic exchange system

Cited By (2)

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