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DE1078162B - Elektronische Achszaehlvorrichtung fuer Eisenbahnen - Google Patents

Elektronische Achszaehlvorrichtung fuer Eisenbahnen

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Publication number
DE1078162B
DE1078162B DEH32397A DEH0032397A DE1078162B DE 1078162 B DE1078162 B DE 1078162B DE H32397 A DEH32397 A DE H32397A DE H0032397 A DEH0032397 A DE H0032397A DE 1078162 B DE1078162 B DE 1078162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
counting
register
state
evaluator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32397A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Heuberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH32397A priority Critical patent/DE1078162B/de
Publication of DE1078162B publication Critical patent/DE1078162B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/167Circuit details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Elektronische A.dszählvorrichtung . für Eisenbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Achszählvorrichtung für Eisenbahnen zum Steuern von Signalen an Blockabschnitten, bestehend aus einem Paar Zählimpulsgebern an den Schienen, einem Zählregister und einem monostabilen Schaltkreis als Auswerter, welcher sich unter vorbestimmten Zuständen des Zählregisters in der unstabilen Lage befindet. Ist an jedem Ende des Blockabschnitts in bekannter Weise ein Paar von Zählimpulsgebern angeordnet, so sind diese derart geschaltet, däß sie in das Zählregister eine Zählung derjenigen Achsen eingeben, die sich über das eine Paar der Zählimpulsgeber in der einen Richtung bewegen, sowie aus dem Zählregister die Zahl derjenigen Achsen löschen, die sich in der umgekehrten Richtung über dasselbe Paar oder in derselben Richtung über das andere Paar von Zählimpulsgebern bewegen. Das Zählregister steuert seinerseits die Signale, die normalerweise auf Halt gestellt werden, wenn eine Zählung im Zählregister anzeigt, daß ein Zug den Blockabschnitt nicht voll durchfahren hat.
  • Neben den bekannten elektromechanischen Zähleinrichtungen bei Achszählern, bei welchen im Zusammenwirken von Zählimpulsgebern an beiden Enden eines Blockabschnitts die zugehörigen Blocksignale gesteuert werden, sind ferner auch elektronische Achszähleinrichtungen für Impulsbetrieb unter Verwendung von Gatterschaltungen der elektronischen Schaltkreistechnik bekannt. Bei diesen bekannten Einrichtungen werden die einzelnen Schaltkreise jedoch nur in Betrieb gesetzt, wenn ihnen ein Zählimpuls zugeführt wird; solange das nicht erfolgt, bleiben die Blocksignale in der Fahrtstellung.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine elektronische Achszählvorrichtung zu schaffen, die nicht nur selbsttätig zählt, sondern auch den Schaltzustand der Schaltkreise dauernd selbsttätig überprüft und die außerdem auf vorübergehende Störimpulse anspricht, ohne daß diese in ähnlicher Weise wie eine Achszählung registriert würden; damit sollen die Nachteile der bekannten Schaltungen vermieden werden. Bei der Achszählvorrichtung nach der Erfindung sind die Zählimpulsgeber mit Schwingungserzeugern in dauernd schwingenden Steuerschwingkreisen zusammengeschaltet und steuern je einen Steuerimpulserzeuger, welcher mit dem Zählregister zusammengeschaltet ist.
  • Der monostabile Auswerter, der im unstabilen Zustand das Blocksignal in die Fahrtstellung bringt, kann jeweils dann in den stabilen Zustand zurückgeführt werden, wenn eine bestimmte Phasenverschiebung des einen Zählimpulsgeber-Schwingkreises zum anderen und/oder relativ zu der von einem Taktgeber abgegebenen Impulsfolge auftritt und/oder wenn ein Ausfall eines oder mehrerer Schwingkreise eintritt.
  • Das Zählregister ist an die Zählimpulsgeber durch ein System von Gattern angeschaltet, um die Eingabe einer Zählung in das Zählregister bzw. die Löschung einer Zählung aus diesem zu verhindern, wenn; nicht eine bestimmte Folge von Veränderungen beider Steuerimpulsfolgen eines Paares von Zählimpulsgebern relativ zur Vergleichsimpülsfolge auftritt, wobei die Rückführung des monostabilen Auswerters in den unstabilen Zustand von der einwandfreien Übertragung eines Antwortimpulses aus dem Zählregister bei der Eingabe einer Zählung abhängt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigen Fig. 1, 2 und 3 Schaltbilder der Achszählvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei Fig. 1 außerdem die Impulsverhältnisse in den Steuerkreisen darstellt, Fg. 4 schematisch die Arbeitsweise des Registers und Fig. 5 bis 13- schematische Darstellungen der Arbeitsfolge in den verschiedenen Funktionseinheiten der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die Achszählvorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet mit zwei Paaren von Zählimpulsgebern A und B; von denen je ein Paar in an sich bekannter Weise an jedem Ende eines Blockabschnitts angebracht ist. Die beiden Zählimpulsgeber jedes Paares befinden sich in geringerem Abstand voneinander, und die Zählimpulsgeber A sind jeweils zwischen den Zählimpulsgebern B und dem Ende des Blockabschnitts angeordnet. Die beiden Zählimpulsgeber, von denen jeder in an sich bekannter Weise eine Wicklung aufweist, sind in gesonderte Steuerschwingkreise geschaltet, welche ihrerseits an einen in Fig. 3 dargestellten Auswerter 1 zur Betätigung der Signale angeschaltet sind. Der Auswerter 1 wird durch größere Phasen- und/oder Amplitudenveränderungen der aus diesen Schwingkreisen her abgeleiteten Steuerimpulsfolgen beeinflußt. Solche Veränderungen treten infolge von Veränderungen der Induktivität einer oder beider Zäh limpulsgeber A und B auf, die durch die Nähe eines Rades eines Zuges verursacht werden. In der dargestellten Schaltung werden nur die Phasenveränderungen in den Schwingkreisen der Zählimpulsgeber ausgenutzt; es können jedoch auch die Amplitudenveränderungen oder auch beide Veränderungen gemeinsam benutzt werden.
  • Der Auswerter 1, welcher die Blocksignale steuert, ist als ein monostabiler Schaltkreis ausgebildet, der in seinem stabilen Zustand das Stellen der Signale auf Halt veranlaßt. Der Auswerter 1 wird in seinem unstabilen Zustand, in welchem er ein Relais 2 erregt, um das zugehörige Signal auf Fahrt zu stellen, nur dann gehalten, wenn bestimmte verschiedene Schaltungsteile das Anlegen einer Spannung an ihn ermöglichen. Diese Schaltungsteile bestehen aus einem Steuergerät 3, den Auswahlschaltungen A4 und B4 (Fig. 1), einem Zählregister 5 (Fig. 2) und einem Vergleichsgerät 6. Das Steuergerät 3 und das Vergleichsgerät 6 sind, wie in Fig. 1 gezeigt, zu einem einzigen Koinzidenzgatter vereinigt; in Fig. 5 bis 13 sind beide Teile jedoch gesondert dargestellt, um ihre Funktionen klarer zu zeigen. Wenn eines dieser Schaltungsteile ein Absinken der Spannung verursacht, die erforderlich ist, um den Auswerter im unstabilen Zustand zu halten, kehrt dieser in seinen stabilen Zustand zurück, welcher das Stellen der Signale in die Haltlage veranlaßt.
  • Außer den genannten Schaltungsteilen sind Phasenvergleicher A7 und B7, Sätze von Durchschaltgattern A 8 und B 8 und Mischgattern A 9 und B 9 (Fig. 1, 2 und 5 bis 13) vorgesehen.
  • In den in Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Schaltbildern verbinden die Leitungen 10 bis 19 die in den Figuren dargestellten Schaltungsteile.
  • Das zusammengefaßte Steuergerät 3 und Vergleichsgerät 6 ist ein an sich bekanntes Koinzidenzgatter für Impulsbetrieb, das das Anlegen einer Spannung an den Auswerter 1 nur dann zuläßt, wenn die Steuerimpulsfolgen sich im wesentlichen in Koinzidenz sowohl miteinander als auch mit einer Vergleichsimpulsfolge befinden. Das Fehlen einer solchen Koinzidenz oder das Ausfallen einer oder beider Steuerimpulsfo.lgen hat eine Spannungsabsenkung am Auswerter 1 und dessen Rückführung in den stabilen Zustand zur Folge. Die Spannung wird an den Auswerter 1 durch eine Niederspannungsbatterie 21 gelegt.
  • Die Phasenvergleicher A7 und b'7 bestehen im wesentlichen aus einem Paar Koinzidenzgattern A 22 und B22, welche an monostabile Impulswandler A23 und B23 angeschaltet sind, wobei eine dieser Schaltungen jeweils dann Impulse zu der entsprechenden Auswahlschaltung A 4 oder B 4 überträgt, wenn eine Phasenveränderung in einer der Steuerimpulsfolgen relativ zur anderen stattfindet.
  • Die Arbeitsweise der Phasenvergleicher ist im oberen Teil der Fig. 1 dargestellt. Die Ausgangsspannung wird aus den Schwingungserzeugern A24 und B24, die je an die entsprechenden Zählimpulsgeber A und B angeschaltet sind, über monostabile Steuerimpulserzeuger A25 und B25 geleitet. Die Steuerimpulserzeuger erzeugen positive Impulse A26 und B 26 und kleine negative Impulse A 27 und B 27, wobei die negativen Impulse zu den positiven Impulsen annähernd um 180° phasenversetzt sind. Die Impulse A26 befinden sich in Phase mit den Impulsen B26, was für den Betrieb des Vergleichsgeräts 6 erforderlich ist. Die negativen Impulse A 27 und B 27 werden zum Kippen der monostabilen Impulswandler A23 und B 23 verwendet, welche so eingestellt sind, daß sie positive Impulse A 28 und B28 erzeugen, die breiter oder von wesentlich längerer Dauer sind als die positiven ImpulseA26 und B26 und unmittelbar hinter den Flanken der letzteren auftreten, wie durch die Abstände 29 und 30 in Fig. 1 angedeutet.. Die Impulse A 26 und B28 werden dem Koinzidenzgatter B22 und die Impulse B26 und A28 dem Koinzidenzgatter A22 zugeführt. Diese beiden Gatter lassen keine Impulsübertragung zu den entsprechenden Auswahlschaltungen A 4 und B 4 zu, wenn und solange keine Koinzidenz der Impulse A 26 und B 28 bzw. B 26 und A 28 besteht.
  • Wenn sich ein Rad näher beim Zählimpulsgeber A als beim Zählimpulsgeber B befindet, was eine relative Veränderung der Induktivität des Zählimpulsgebers A zur Folge hat, so tritt eine relative Veränderung in der Phase des Impulses A28 ein, so daß dieser mit dem Impuls B26 zusammenfällt und das Koinzidenzgatter A22 des Phasenvergleichers A 7 geöffnet wird. Dies hat die Übertragung von Impulsen zur Auswahlschaltung A4 zur Folge. In ähnlicher Weise verursacht ein Rad, das sich näher beim Zählimpulsgeber B als beim ZählimpulsgeberA befindet, die Übertragung von Impulsen zur Auswahlschaltung B 4.
  • Ein Rad, das sich zwischen den Zählimpulsgebern A und B in gleichen Abständen von diesen befindet, verursacht eine Phasenverschiebung in beiden Stenerimpulsfolgen, jedoch keine relative Phasenverschiebung zwischen diesen, so daß keines der Koinzidenzgatter in den Phasenvergleichern A7 und B7 offen ist. Da jedoch die Impulsfolgen A26 und B26 gegenüber der Vergleichsimpulsfolge 31 aus dem Taktgeber 32 phasenversetzt sind und alle Impulse dem Vergleichsgerät 6 zugeführt werden, schließt das letztere, was eine Spannungsabsenkung am Auswerter 1 zur Folge hat. Die gleichen Bedingungen liegen vor, wenn eine der Impulsfolgen A26 oder B26 zur Impulsfolge 31 phasenversetzt ist, was durch das Schließen des Steuergeräts 3 in Fig. 5 bis 13 angezeigt wird und nachstehend näher beschrieben ist. Jedoch kann in der Praxis keine unabhängige Phasenveränderung eines der Steuerschwingkreise stattfinden, weil zu Synchronisierungszwecken beide Steuerschwingkreise und der Taktgeber miteinander verbunden sind.
  • Die AuswahlschaltungenA4 und B4 bestehen je aus einem an sich bekannten bistabilen Multivibrator oder ähnlichen Schaltkreis mit Transistoren oder sonstigen verstärkenden Halbleitervorrichtungen.
  • Durch den jeweils vorhandenen Arbeits- oder Ruhezustand der Auswahlschaltungen wird die Spannungszufuhr zum Auswerter 1 unmittelbar und zusätzlich noch mittelbar durch Steuerung der Durchschalt- und Mischgatter A 8, B 8, A 9 und B 9 gesteuert. Die Mischgatter A 9 und B 9 bestehen j e aus zwei in Reihe geschalteten und so miteinander verbundenen Gattern, daß sie nur dann offen sind, wenn sich die entsprechende Auswahlschaltung A4 oder B4 im Arbeitszustand und die andere Auswahlschaltung im Ruhezustand befindet. So ist z.B. das Mischgatter B 9 offen, wenn sich die Auswahlschaltung B 4 im Arbeitszustand und die Auswahlschaltung A 4 im Ruhezustand befindet. Das Durchschaltgatter A 8 ist immer offen, wenn sich die Auswahlschaltung A 4 im Arbeitszustand befindet. Ebenso ist das Durchschaltgatter B 8 immer offen, wenn sich die Auswahlschaltung B4 im Arbeitszustand befindet.
  • Das Zählregister 5 in Fig. 2 kann ein Zähler beliebiger bekannter Bauart sein, es muß jedoch bei der Eingabe jeder Plus- oder Minuszählung einen Antwortimpuls übertragen, der zur Überprüfung der Achszählschaltung verwendet wird. Vorzugsweise wird sowohl für die Plus- als auch die Minuszählungen ein einziges Register verwendet, das acht Stufen hat und somit eine Zählung bis zu 256 ermöglicht. In Fig. 2 ist ein Binärzähler mit seiner ersten und letzten Stufe dargestellt, der bistabile in Reihe geschaltete Flip-Flop-Stufen verwendet. Die erste Zählerstufe ist richtungslos, während alle anderen Stufen durch die Durchschaltgatter A 8 und B 8 betätigt werden, welche durch die Auswahlschaltungen so gesteuert werden, daß von der Auswahlschaltung A4 abgegebene Weiterschaltimpulse den verschiedenen Stufen beispielsweise in der Nullstellung jeder Zählerstufe, andererseits von der Auswahlschaltung B4 abgegebene Weiterschaltimpulse nur in der 180°-Stellung jeder Zählerstufe zugeführt werden. Bei einem achtstufigen Zähler ist daher Null identisch mit 256 und -f- 1 mit -255.
  • Die Arbeitsweise eines solchen Zählregisters ist in Fig. 4 schematisch dargestellt, und zwar zur besseren Übersicht lediglich die Zählfolge bis zu Fünf in einem dreistufigen Zähler.
  • Wie sich aus Fig. 4 ergibt, sind nach der Eingabe von Pluszählungen von Eins bis Vier, welche vier von der Auswahlschaltung B4 empfangenen positiven Impulsen entsprechen, die Gatter A 8 offen und die Gatter B 8 geschlossen, so daß das Zählregister als normaler Binärzähler arbeitet. Durch einen weiteren positiven Impuls werden, wenn die Gatter A 8 offen und die Gatter B8 geschlossen bleiben, die erste Stufe in die Arbeitsstellung, die zweite in die Ruhe- und die dritte in die Arbeitsstellung gekippt, was einer Zählung von fünf entspricht. Andererseits werden, wenn beim Empfang eines Impulses von der Auswahlschaltung A 4 die Gatter A 8 geschlossen und die Gatter B 8 geöffnet sind, die erste und die zweite Stufe in die Arbeits- und die dritte in die Ruhestellung gekippt, was einer Zählung von Drei entspricht. Daher bestimmt die Steuerung-der Gatter A 8 und B8, die wiederum von den Auswahlschaltungen gesteuert sind, ob Plus- oder Minuszählungen vorgenommen werden, obwohl-sämtliehe Impulse positiv gerichtet sind und alle über die erste Zählregisterstufe zugeführt werden.
  • Es ist möglich, daß ein schwerer Gegenstand, beispielsweise loser Aschenkasten einer Lokomotive, der sich nahe an den Zählimpulsgebern A und B vorbeibewegt, die Wirkung eines Rades auf das Paar der Zählimpulsgeber nur an dem einen Ende des Block- ; abschnitts, jedoch nicht an seinem anderen Ende, nachbildet. Eine dabei mögliche Fehlzählung kann dadurch verhindert werden, daß das Zählregister 5 so geschaltet wird, daß es eine Spannungsabsenkung rnicht nur dann verhindert, wenn der Zustand besteht, der einer Zählung 0 entspricht, sondern auch bei Zählungen -I-und -1. Hieraus ergibt sich jedoch keine Gefahr, da kein Schienenfahrzeug nur eine Achse hat, so daß kein ganzes Fahrzeug bei einer solchen Zählung übergangen werden kann.
  • Um eine Weitergabe und Anhäufung von Fehlzählungen zu verhindern, ist es bei dieser Abänderung zweckmäßig, das Zählregister 5 so zu schalten, daß es, wenn es sich in einem der Zählung -I- oder -1 entsprechenden Zustand befindet, anfänglich in den der Zählung 0 entsprechenden Zustand zurückgebracht wird, bevor normale Zählungen durch vorbeigehende Räder eingegeben werden; dabei muß jedoch vorausgesetzt sein, daß die Richtung der Fehlzählung entgegengesetzt derjenigen der anfänglichen Normalzählung ist. Eine solche Schaltung erfordert, daß die erste Zählregisterstufe drei stabile Stellungen hat (welche einer Zählung -1, 0 und -f- 1 entspre.-chen), was dadurch erreicht werden kann, daß die erste Zählregisterstufe aus zwei normalen Registerstufen aufgebaut wird und diese kombinierte erste Stufe über einen bistabilen Flip-Flop-Kreis angeschaltet ist. Der letztere bildet so eine Vorrichtung zur Speicherung der Information über der Folge der Phasenveränderung in den Steuerschwingkreisen der jeweils letzten Zählung.
  • Die Arbeitsweise der vollständigen Achszählschaltung wird am besten in Verbindung mit Fig. 5 bis 13 verständlich, welche in Form von Blockschaltbildern die Folge der Arbeitsvorgänge zeigen, wenn sich ein Rad an den Zählimpulsgebern A und B an jedem Ende eines Blockabschnitts vorbeibewegt oder sich gegebenenfalls an einem Zählimpulsgeberpaar in der einen Richtung vorbei- und in der entgegengesetzten Richtung wieder zurückbewegt. Jedes in den zwei senkrechten Reihen der Fig. 5 bis 13 angeordnete Kästchen stellt einen. der Schaltungsteile dar, wie sie in Fig. 1 bis 3 unter gleicher Numerierung gezeichnet sind. In Fig. -5 bis 13 sind offene Gatter oder Teile der Auswahlschaltungen, welche eine Spannungsabsenkung am Auswerter 1 verhindern, durch eine Schraffierung der jeweiligen Kästchen gekennzeichnet; Teile der einzelnen Schaltkreise, welche sich in Bereitschaft zur Übertragung eines Impulses befinden, sind durch ein Viereck in dem jeweiligen Kästchen bezeichnet, während die Übertragung eines- Impulses selbst durch ein Pluszeichen angegeben ist. Die Leitungen zwischen den Kästchen zeigen den Weg einer Impulsübertragung oder die Verhinderung einer Spannungsabsenkung am Auswerter 1 an. Der unstabile Zustand des Auswerters 1 ist durch eine Schraffierung des betreffenden Kästchens angedeutet.
  • Fig. 5 zeigt den Zustand der verschiedenen Schaltkreise vor der Annäherung eines Rades an die Zählimpulsgeber A und B. Die Steuerimpulsfolgen A26 und B26 befinden sich im normalen Phasenverhältnis zueinander und zur Vergleichsimpulsfolge 31, so daß das Steuergerät 3 und das Vergleichsgerät 6 offen sind. Beide AuswahlschaltungenA4 und B4 befinden sich in Ruhezustand, so daß der Auswerter 1 im umstabilen Zustand gehalten wird und die Signale in Fahrtlage sind.
  • Wenn sich ein Rad dem Zählimpulsgeber A nähert, so verändert sich die Phasenlage der Steuerimpulsfolge A26, was das Schließen des Steuergeräts 3 sowie des Vergleichsgeräts 6 zur Folge hat. Hierdurch wird eine Spannungsabsenkung am Auswerter 1 verursacht, der in seinen unstabilen Zustand zurückkehrt, so daß die Signale auf Halt gestellt werden (Fig. 6). Die Veränderung der Induktivität des Zählimpulsgebers A hat durch entsprechende Änderung des zugehörigen Schwingkreises gleichzeitig eine Koinzidenz der Impulsfolgen A 28 und B 26 (Fig. 1) zur Folge, so daß das Koinzidenzgatter A 22 des Phasenvergleichers A 7 in den Arbeitszustand gebracht wird; nun werden Impulse in die Auswahlschaltung A4 übertragen und diese damit in den Arbeitszustand gebracht, so daß auch sie einen Impuls aussendet. Dieser wird vom geschlossenen Durchschaltgatter B 8 blockiert; zugleich wird von der Auswahlschaltung A 4 her das Durchschaltgatter A 8 geöffnet. Außerdem tritt über die AuswahlschaltungA4 eine Spannungsabsenkung am Auswerter 1 ein.
  • Wenn sich das Rad zwischen den Zählimpulsgebern A und B bewegt, tritt gemäß Fig. 7 ein Augenblick ein, in welchem die Phasenverschiebung beider Steuerimpulsfolgenkreise gleich ist; davon wird jedoch der Auswerter 1 nicht angesteuert, da die Phasenlage der Steuerimpulsfolgen relativ zur Vergleichsimpulsfolge nicht dem Normalzustand entspricht, so daß das Vergleichsgerät 6 geschlossen bleibt.
  • Das Rad setzt nun seine Bewegung fort, bis es sich in ausreichender Nähe des Zählimpulsgebers B befindet, wodurch die Koinzidenz der Impulsfolgen B26 und A28 herbeigeführt, jedoch die bisherige Koinzidenz der Impulsfolgen A 26 und B 28 nicht mehr aufrechterhalten wird. Dies hat in ähnlicher Weise wie vorangehend beschrieben zur Folge, daß der Phasenvergleicher B 7 die Auswahlschaltung B 4 in den Arbeitszustand bringt. Der hierdurch ausgesendete Impuls kann nun über das offene Durchschaltgatter A 8 zum Zählregister 5 gelangen, so daß eine Zählung registriert wird. Da sich- keine der Steuerimpulsfolgen im normalen Phasenverhältnis mit der Vergleichsimpulsfolge befindet, sind sowohl das Steuergerät 3 als auch das Vergleichsgerät 6 geschlossen, so daß keine der Bedingungen für das Halten des Auswerters 1 im unstabilen Zustand vorhanden ist.
  • Beim Eingeben der Zählung in das Zählregister 5 wird ein Antwortimpuls ausgesendet, welcher nach dem Durchgang durch das Durchschaltgatter A 8 zur Auswahlschaltung A 4 diese in- ihren Ruhezustand zurückbringt und damit das Gatter A 8 schließt (Fig. 8). Der hierdurch erzeugte, von der Auswahlschaltung A 4 ausgesendete und eine Wiederherstellung des Ruhezustandes kennzeichnende Impuls hat keine Wirkung auf den Auswerter 1, da an diesem immer noch eine Spannungsabsenkung besteht.
  • Wenn sich das Rad über die Grenze seines Einflußbereichs auf die Zählimpulsgeber hinaus bewegt hat, was die Wiederherstellung des normalen Verhältnisses der verschiedenen Schaltkreise ermöglicht, öffnen das Steuergerät 3 und das Vergleichsgerät 6, so daß vom letzteren ausgesendete Impulse durch das offene Mischgatter A 9 hindurchtreten und die Auswahlschaltung B4- in ihren Ruhezustand zurückführen, was das Aussenden eines Impulses zur Folge hat, der den Auswerter 1 wiederum niht beeinflußt. Die Auswahlschaltung B4 schließt bei- ihrer Rückkehr in den Ruhezustand das Mischgatter A9 und das Durchschaltgatter B8 (Fig.9).
  • In dieser Stufe ist in allen Schaltkreisen der Ruhezustand wieder erreicht, ausgenommen im Zählregister-5, wodurch mittels weiterbestehender Spannungsabsenkung am Auswerter 1 verhindert wird, daß dieser wieder in seinen unstabilen Zustand gebracht werden kann.-Wenn sich das Rad über das andere Ende des Blockabschnitts bewegt oder über die Zählimpulsgeber B und A zurückkehrt, so läuft die vorangehend beschriebene Folge von Schaltvorgängen in umgekehrter Reihenfolge ab (Fig. 10 bis 13). Zuerst wird also die Auswahlschaltung B4 in den Arbeitszustand gebracht, was das Öffnen der Durchschaltgatter B-8 zur Folge hat; sodann wird die AuswahlschaltungA4 in den Arbeitszustand gebracht und über die offenen Durchschaltgatter B 8 ein Impuls an das Zählregister 5 abgegeben, mit welchem die Zählung im Zählregister 5 durch Schließen der Gatter A8 und Öffnen der Gatter B 8 vor der Aussendung des Impulses gelöscht wird. Der hierbei erzeugte Antwortimpuls aus dem Zählregister 5 bringt die Auswahlschaltung B 4 über das offene Durchschaltgatter B 8 in ihren Ruhezustand zurück, worauf die AuswahlschaltungA4 durch einen Impuls in den Ruhezustand zurückgeführt wird, der vom Vergleichsgerät 6 über das Mischgatter B 9 ausgesendet wird, so daß die Schaltung in den, in Fig. 5 gezeigten Zustand zurückkehrt.
  • Sofern die genannten Schaltkreise nicht in der richtigen Folge angesprochen haben und sich im Arbeitszustand befinden, kann der Antwortimpuls aus dem Zählregister 5 die Auswahlschaltungen A 4 und B 4 nicht in den Ruhezustand zurückführen, um den Auswerter 1 wieder in seinen unstabilen Zustand zu bringen.
  • Der Antwortimpuls dient ferner zur Nachprüfung der einwandfreien Arbeitsweise des Zählregisters 5, da nur die letzte in den Arbeitszustand zu bringende Registerstufe einen Antwortimpuls erzeugen kann, der in die Auswahlschaltungen A 4 und B 4 übertragen werden kann, und zwar aus folgendem Grund: Das Zählregister 5 kann nur Impulse empfangen und weiterschalten, wenn der eine Satz der Durchschaltgatter A 8 oder B 8 offen ist; j ede in den Arbeitszustand gebrachte Stufe des Zählregisters 5 erzeugt positive und negative Impulse, jedoch können nur positive Impulse durch ein offenes Durchschaltgatter hindurchtreten. Obwohl alle Gatter A 8 durch dieselbe Spannungssteuerleitung 16 und alle Gatter B 8 durch die Spannungssteuerleitung 11 gesteuert werden, wird nur die Hälfte der Gatter A 8 und B 8 zur Übertragung von Impulsen auf die Zählregisterstufen und zwischen diesen verwendet. Die übrigen Gatter, nämlich die an die Leitung 17 angeschalteten Gatter A 8 und die an die Leitung 10 angeschalteten Gatter B8 werden zur Steuerung der Antwortimpulse von den Registerstufen (vgl. Fig. 1, 2 und 4) verwendet. Solche Antwortimpulse können nur dann durch ein offenes Gatter B8 übertragen werden, wenn eine Zählregisterstufe aus dem Arbeitszustand in den Ruhezustand gekippt worden ist; sie können auch über ein Gatter A 8 nur übertragen werden, wenn eine Zählregisterstufe aus dem Ruhezustand in den Arbeitszustand gekippt worden ist. Aus den Zeichnungen ergibt sich, daß nur die letzte richtig gekippte Zählregisterstufe einen Antwortimpuls erzeugen kann, durch welchen ein offenes Durchsehaltgatter zur Übertragung dieses Impulses auf die Auswahlschaltungen A 4 oder B 4 zur Verfügung steht. Daher kann (vgl. Fig. 4) bei der Eingabe einer Pluszählung bis auf Fünf (die Gatter A 8 sind offen) der Antwortimpuls nur in der Reihenfolge erste, zweite, erste, dritte, erste Stufe abgeleitet werden: Falls ein solcher Antwortimpuls nicht vorn Zähl register 5 .abgegeben-- wird, so hat dieses nicht in der richtigen Weise angesprochen, was zur Folge hat, daß der Auswerter 1 nicht in den unstabilen Zustand zurückkehrt, nachdem sich ein Zug aus dem Blockabschnitt herausbewegt hat, so daß die Signale auf Halt bleiben, bis der Fehler beseitigt worden ist. Bei einer Zählung -1 erzeugen alle Registerstufen einen Antwortimpuls, jedoch ist diese Ausnahme für die Zählung der Zugaehsen ohne Bedeutung.
  • Ferner wird infolge der Notwendigkeit, daß die Schaltung einer bestimmten Arbeitsfolge folgen muß; bei Störimpulsen keine Zählung in das Register eingegeben, da zwischen mehreren Störimpulsen immer ein Ruhezustand besteht, so daß sie nicht die Bedingungen nachbilden können, welche vorliegen, wenn ein Rad sich an den Zählimpulsgebern vorbeibewegt. Im besonderen können sie nicht die kontinuierliche Phasenveränderung der Steuerimpulsfolgen relativ zur Vergleichsimpulsfolge auslösen, welche während des Vorbeigangs eines Rades stattfindet. Solche Störimpulse verursachen daher nur eine kurzzeitige Rückführung des Auswerters in den stabilen Zustand, wobei die Schaltung nur die in Fig. 6 und 7 dargestellten Veränderungen erfährt mit der Ausnahme, daß das Vergleichsgerät 6 zwischen den Störimpulsen in den offenen Zustand zurückkehrt, was die Aussendung eines Impulses zu einer im Arbeitszustand befindlichen Auswahlschaltung A 4 oder B 4 zur Folge hat, so daß dieser in den in Fig. 5 gezeigten Ruhezustand zurückgeführt wird.
  • Alle in den Schaltungen dargestellten Gatter sind spannungsgesteuert mit Ausnahme des impulsgesteuerten Gatters 3, 6. Alle dargestellten Gleichrichter sind vorzugsweise Halbleiterdioden.
  • Die erwähnten Phasenverschiebungen sind in erster Linie durch eine Tendenz zur Freduenzänderung bedingt, welche durch die Kopplung der Schwingkreise untereinander begrenzt wird.
  • Da die Schiene, an der die Zählimpulsgeber A und B angebracht sind, zur Induktivität oder Kapazität der Steuerschwingkreise beiträgt, hat jede Veränderung in der Lage der Zählimpulsgeber, beispielsweise infolge eines Schienenbruchs, eine Phasenveränderung zur Folge, welche das Schließen des Vergleichsgeräts 6 und damit die Rückführung des Auswerters 1 in den stabilen Zustand verursacht. Das gleiche gilt, wenn in den Verbindungsleitungen von den Zählimpulsgebern A oder B zur Zählschaltung ein Fehler auftritt.
  • Die beschriebene Schaltung kann auf vielerlei Weise abgeändert werden, beispielsweise dadurch, daß nur Phasen- oder nur Amplitudenveränderungen der Steuerimpulsfolgen für den Betrieb des Systems verwendet werden. Auch können in an sich bekannter Weise Kapazitätsveränderungen der Steuerschwingkreise zur Steuerung der Achszählvorrichtung benutzt werden, in welchem Falle jeder Zählimpulsgeber A und B eine Metallplatte sein kann, die neben der Eisenbahnstrecke angeordnet ist, so daß sie als Kondensatorplatte wirkt. Ferner können negative Impulse an Stelle von positiven Impulsen verwendet und die Wirkungsweise der Gatter umgekehrt werden, so daß sie in ihrem offenen Zustand dem Auswerter eine Spannung zuführen und im geschlossenen Zustand das Anlegen einer solchen Spannung verhindern. Die Vergleichsimpulsfolge kann ebenfalls einen Teil der Steuerimpulsfolgen bilden, wenn die Zeitkonstanten der monostabilen Schwingungserzeuger als Vergleichsgröße benutzt werden.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronische Achszählvorrichtung für Eisenbahnen, bestehend aus einem Paar Zählimpulsgebern an den Schienen, einem Zählregister und einem monostabilen Schaltkreis als Auswerter, welcher sich unter vorbestimmten Zuständen des Zählregisters in der unstabilen Lage befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählimpulsgeber (A und B) mit Schwingungserzeugern (A24 und B24) in dauernd schwingenden Steuersch.wingkreisen zusammengeschaltet sind und je einen Steuerimpulserzeuger (A 25 und B 25) steuern, welcher mit dem Zählregister (5) zusammengeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der monostabile Auswerter (1) so geschaltet ist, daß er in den stabilen Zustand zurückkehrt,. wenn eine Veränderung der einen Steuerimpulsfolge (A 26) relativ zur anderen (B 26) eintritt.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der monostabile Auswerter (1) so geschaltet ist, daß er in den stabilen Zustand zurückkehrt, wenn eine Veränderung einer der Steuerimpulsfolgen (A26 oder B26) relativ zu einer Vergleichsimpulsfolge (31) eintritt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Register (5) an die Zählimpulsgeber (A und B) über ein System von Gattern angeschaltet ist, die eine Impulsübertragung zum Register verhindern, sofern nicht eine bestimmte Folge von Veränderungen beider Steuerimpulsfolgen (A26 und B26) relativ zur Vergleichsimpulsfolge (31) eintritt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulsfolgen (A26 und B26) und die Vergleichsimpulsfolge (31) an den Auswerter (1) über ein Koinzidenzgatter (3, 6) geführt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Koinzidenzgatter (3, 6) impulsgesteuert ist und bei einer Phasenveränderung der einen oder der anderen Steuerimpulsfolge (A26 oder B26) relativ zur Vergleichsimpulsfolge (31) anspricht und die Rückführung des monostabilen Auswerters (1) in seinen stabilen Zustand veranlaßt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Koinzidenzgatter (3, 6) bei einer Phasenveränderung einer der Impulsfolgen eine Spannungsabsenkung des monostabilen Auswerters (1) hervorruft, so daß dieser in den stabilen Zustand zurückkehrt. B.
  8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steuerimpulsfolge (A26 oder B26) ein Steuerimpulserzeuger (A25 oder B25), ein monostabiler Impulswandler (A23 oder B23) und ein weiteres Koinzidenzgatter (A22 oder B22) zugeordnet ist, wobei die Steuerimpulserzeuger Impulse (A26 oder B26) abgeben, die unmittelbar einem der Koinzidenzgatter (B22 oder A22) zugeführt werden, sowie weitere Impulse (A27 oder B27), die zum Kippen der monostabilen Impulswandler verwendet werden, und wobei die Ausgangsimpulsfolge (A28 oder B28) jedes Impulswandlers dem weiteren Koinzidenzgatter (A22 oder B22), das der jeweils anderen Steuerimpulsfolge zugeordnet ist, zugeführt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der weiteren Koinzidenzgatter (A22 oder B22) an eine entsprechende bistabile Auswahlschaltung (A4 oder B4) angeschaltet ist, die im Arbeitszustand einen Impuls überträgt und den monostabilen Auswerter (1) in den stabilen Zustand zurückführt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auswahlschaltung (A4 oder B4) im Arbeitszustand eine Spannungsabsenkung des monostabilen Auswerters (1) herbeiführt, so daß dieser in den stabilen Zustand zurückkehrt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlschaltungen (A4 und B4) an das Zählregister (5) angeschaltet sind und die Impulsübertragung von jeder Auswahlschaltung auf das Zählregister durch ein Mischgatter (A g oder B g) gesteuert wird, das durch die jeweils andere Auswahlschaltung nur geöffnet wird, wenn sich diese im Arbeitszustand befindet.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählregister (5) ein Binärzähler ist, der eine Vielzahl bistabiler Registerstufen aufweist, die untereinander in Reihe geschaltet sind, wobei zwischen je zwei benachbarten Registerstufen zwei Sätze von Durchschaltgattern (AS und B S) geschaltet sind, deren Schaltzustand durch den Schaltzustand der jeweils zugeordneten Auswahlschaltung (A4 oder B4) bestimmt wird.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählregister (5) so geschaltet ist, daß eine Spannungsabsenkung des monostabilen Auswerters (1) und dessen Rückführung in den stabilen Zustand stets dann eintritt, wenn sich nicht alle Registerstufen in demselben Schaltzustand befinden.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antwortimpuls, der von der letzten im Arbeitszustand befindlichen Stufe des Zählregisters (5) als Folge eines dieser zugeführten Impulse abgegeben wird, die eine der Auswahlschaltungen (A4 oder B4) aus dem Arbeitszustand in den Ruhezustand bringt.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Zählregister an die eine der Auswahlschaltungen abgegebene Antwortimpuls über ein Durchschaltgatter geleitet wird, das durch diese Auswahlschaltung gesteuert wird.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 6 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippen der anderen Auswahlschaltung aus dem Arbeitszustand in den Ruhezustand durch Impulsübertragung vom Koinzidenzgatter (3, 6) über ein weiteres Gatter erfolgt, das durch den Zustand beider Auswahlschaltungen gesteuert wird.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit zwei Paaren von Zählimpulsgebern, von denen sich je ein Paar an jedem Ende eines Blockabschnitts befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Glied jedes Paares in jeden Steuerschwingkreis geschaltet ist und die entsprechenden Zählimpulsgeber der beiden Paare einander entgegengesetzt angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1019 689, 1015 040, 943 356, 929 431, 869 809.
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